KRR-FAQ.NET – Wer oder was ist Sonnenstaatland ?

Sonnenstaatland ist laut Polizei ein Gruppe von “Psychos und Spinner”, die sich selbst als Regierung und Verfassungsschutz bezeichnen. Sie beleidigen Menschen und versuchen vorsätzlich Unwissende zu täuschen. In dieser Organisation befinden sich auch  Behördenmitarbeiter. Einige aus dieser “Organisation” sind bereits bekannt. (Reale Namen werden nicht veröffentlicht und auch auf Anfrage per PN nicht mitgeteilt!)

Hier z.B. der der Benutzer “Obrigkeit”

oder der Benutzer: “[SO] Olli”

Troll3

Das “Anti-Reichsdeppenforum” hatte Mitte 2011 61 Mitglieder. Davon waren an einem Montag Vormittag (11.14Uhr) 52 Mitglieder online.

Die Internetseite von Sonnenstaatland suggeriert durch ihre Aufmachung auf den ersten flüchtigen Blick eine Seite der sogenannten “Reichsbürger”. Tatsächlich sieht man bei genauerer Betrachtung bereits den Untertitel der Seite: “(Anti-Kommissarische Reichsregierung)”. Weiterhin ist Sonnenstaatland mit dem “Anti-Reichsdeppenforum” verknüpft und tatsächlich stehen dahinter die selben Personen. Weitere, nicht offensichtliche, aber durch die Benutzernamen bekannt gewordene Beziehungen bestehen zu: “Krr-Faq.net”.

Diese Seiten ergänzen sich unter Anwendung unterschiedlicher psychologischer Ansätze. Gleiches gilt nat. auch für entsprechende “Reichsseiten”.

Die jur. Beweisführung (Krr-Faq.net):

Diese Seite versucht komplizierte und komplexe Staatsfragen auf der derzeitig rechtlichen Gesetzesauslegung zu beantworten. Hier werden Antworten von Nichtjuristen als einzige Wahrheit verkauft, bei denen sich selbst studierte Staatsrechtler nicht einig sind, und es sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung nachvollziehbare juristische Beweisführungen gibt. Die Ignoranz der einen, und Darstellung der anderen als einzige Wahrheit ist klare Propaganda.

Diffamierung, Bloßstellung, Unglaubhaftmachung und Einschüchterung (Reichsdeppenrundschau & Anti-Reichsdeppenforum)

Hier kann man sehr schön folgenden Leitfaden erkennen:

“Recht behalten ohne Recht zu haben”

1. Halte Dir immer die Möglichkeit offen, dem Andern fehlendes oder falsches Verständnis Deiner Position vorzuwerfen. Neben einer undefinierten Begrifflichkeit eignet sich hierfür auch sehr schön das Denken auf zwei Ebenen, zwischen denen man dann bei Bedarf wechselt. Große Möglichkeiten bietet das Hin- und Herspringen zwischen der Ebene des “normalen Denkens” und “höheren” Bewusstseinsebenen.

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2. Biete selber so wenig Angriffsfläche wie möglich. Lass Dich nicht auf einzelne Behauptungen festlegen und auch nicht auf bestimmte Definitionen. Behalte Dir immer eine Uminterpretation Deiner Begriffe vor. Dann kann Dir auch so leicht kein logischer Widerspruch nachgewiesen werden.

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3. Vermeide, dass eine Frage so weit geklärt wird, dass sie auf den Punkt gebracht werden kann. Schneide rechtzeitig eine Vielzahl anderer Fragen an, sodass eine gründliche Diskussion der einzelnen Punkte schon von daher unmöglich wird.

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4. Benutze komplizierte Begriffe wie selbstverständlich mit unüblichen Bedeutungen. Blocke Nachfragen ab, indem Du diese als Zeichen mangelnder Intelligenz oder Kenntnisse wertest.

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5. Lass Dich nicht auf die Terminologie des andern ein sondern verwende nur Deine eigenen, möglichst ungeklärten Begriffe. Damit bist Du immer Herr des Geschehens.

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6. Scheue keine Wiederholungen. Je öfter etwas wiederholt wird, desto vertrauter und glaubwürdiger klingt es für den durchschnittlich intelligenten Adressaten.

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7. Lass Dich nicht auf die einfache Beantwortung konkreter Fragen ein. Störe die Argumentationsstrategie des andern durch Gegenfragen oder weitschweifige Ausführungen, bei denen der Leser die eigentliche Ausgangsfrage schließlich vergisst.

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8. Reagiere an Stelle von inhaltlicher Kritik mit:

Erstaunen (“Das kann nicht Dein Ernst sein!”), Langeweile (“Das ist ja nun wirklich nichts Neues, was Du da anbringst!”), Spott (“Das ist ja Kindergarten-Niveau!”) oder Hohn (“Das ist also die hoch gelobte Theorie!”).

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9. Sollte ein Anderer einmal wirklich treffende Argumente vorbringen, denen Du nichts entgegensetzen kannst, ignoriere den Beitrag. Oft geht er im allgemeinen Diskussionsgetümmel unter und erledigt sich so von selber. Notfalls erzeuge selber ein aufgeregtes Getümmel, eröffne einen Nebenkriegsschauplatz und nebele Dich ein.

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10. Sorge dafür, dass andere bereit stehen und Dir bestimmte Dinge abnehmen, z. B. indem sie an Deiner Stelle auf Fragen an Dich antworten oder Dir beipflichten.

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11. Nimm Einfluss auf die Meinungsbildung allein schon durch die überwältigende Menge und Länge Deiner Beiträge. Texte den Andern notfalls zu.

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12. Bleibe nicht auf der Ebene des Austauschs von Argumenten sondern beziehe die Personen mit ein. Unterstelle den andern mangelnde intellektuelle Fähigkeiten und moralisch bedenkliche Motive.

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13. Gehe auf die Argumente des andern nicht inhaltlich sein, sondern attackiere den andern von einer übergeordneten Sicht aus. Geeignet hierfür sind Szenarien wie: – Der begriffsstutzige Schüler (“Nun sieh mal. Das kann ja nicht so schwer zu begreifen sein!”) – Der dogmatisch Befangene (“Ich verstehe, warum es Dir schwer fällt, diese Wahrheit zu akzeptieren.”) oder – Der in Gewohnheiten Befangene (“Du bewegst Dich völlig in den eingefahrene Gleisen des üblichen Denkens.”)

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14. Gehe auf den andern nicht direkt ein, sondern bewerte ihn pauschal, am wirkungsvollsten dadurch, dass Du ihn mit einem andern Diskussionsteilnehmer vergleichst und Du ihn dabei schwach aussehen lässt (“Der einzige, der hier relevante Beiträge geliefert hat, ist X”).

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15. Gehe nicht auf die konkreten Fragen des Anderen ein, sondern lass dessen Fragen in einem bestimmten Licht erscheinen. Eine Möglichkeit hierfür ist die Nutzung von Typologien und deren gedankliche und emotionale Verknüpfung mit bestimmten Vorurteilen. Geeignete Typen sind: – Der Intellektuelle, der nicht mehr fühlen und erleben kann, – Der eingebildete Akademiker, der sich als etwas besseres vorkommt und das Wissen der einfachen Leute ignoriert, – Der Wissenschaftler, der vollgestopft ist mit Bücherwissen, der aber das Leben nicht kennt und die Jahrtausende alten Wahrheiten wegen seiner professionellen Scheuklappen nicht aufnehmen kann.

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16. Nutze die vorhandenen Vorurteile und Ressentiments gegen bestimmte gesellschaftliche Gruppen, indem Du an sie anschließt.

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17. Zeige niemals, wie stark Dich ein kritisches Argument getroffen hat. Verbreite gerade dann gute Laune.

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18. Zermürbe den andern, indem Du ihn an empfindlicher Stelle triffst. Wenn z. B. ein Teilnehmer bekanntermaßen großen Wert auf Klarheit der Sprache legt, so schreibe ihm: “Deine Formulierungen sind mir zu schwammig und zu unpräzis.” Das muss dann nicht durch Beispiele belegt werden.

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19. Dränge den Gegner durch die bloße Menge und Länge Deiner Beiträge an den Rand. Nutze die Chance, dass jeder Deine Beiträge lesen muss, wenn er informiert mitdiskutieren will. Gerade wenn die Diskussion an einem bestimmten Punkt für Dich kritisch wird.

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20. Entwaffne den Andern, indem Du dessen Argumente en bloc als irrelevant abtust. Eine Möglichkeit ist die pauschale Ablehnung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse. Damit ist der durchschnittliche Diskussionsteilnehmer bereits zu 90% seiner Argumente beraubt. Eine andere Möglichkeit ist die Einführung neuartiger Kriterien. Als Kriterium geeignet ist z. B. das direkte Erleben, das allein Gewissheit besitzt. Damit können dann alle Theorien oder Hypothesen als sekundäre Vermutungen zurückgewiesen werden und der andere ist auf einen Schlag 99,99% seiner Argumente los.

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21. Nutze die allgegenwärtigen Ungenauigkeiten und Verkürzungen der Sprache, um den andern gezielt misszuverstehen. Dann zerpflücke genüsslich Dein eigenes Geschöpf, das Du ihm untergeschoben hast.

Besonders perfide ist hier die Veröffentlichung von realen Namen und privaten Adressen zur Einschüchterung.

Unglaubhaftmachung und Verwirrung (Sonnenstaatland)

Hier wird vorrangig mit Übertreibung gearbeitet. Es werden Argumente der “Reichsbürger” übernommen und überspitzt dargestellt. Hierbei wird die Unkenntnis und Unsicherheit der Bürger ausgenutzt. Verlinkungen auf bzw. Zitate solcher offensichtlich falschen Beiträge machen den entsprechenden Nutzer unglaubwürdig und stiften ggf. Verwirrung bei den Menschen, die diese Masche noch nicht durchschaut haben.

Ein Beispiel hierfür ist/war auch die facebookgruppe “Arbeitskreis Reichsbürger im DPHW”. Diese übernahm anfangs ausschließlich die Meldungen des DPHW, und suggerierte somit – auch entsprechend mit der Übernahme des Erscheinungsbildes des DPHW – eine offizielle DPHW-Gruppe. Hier begann man alsbald einige “Reichsbürgerargumente” zu installieren. Somit sollte das DPHW schon in die rechte Ecke gedrängt werden. Nachdem sich das DPHW aber offiziell von dieser Gruppe distanzierte ging man nun zu oben beschriebener Aktionsform über.

 

 

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