Hier kann man sich tagesaktuell Stromverbrauch und Stromerzeugung online ansehen:

Wir zitieren im Folgenden einen Insider.

Man kann sich tagesaktuell den Stromverbrauch (rote Linie) und die Stromerzeugung (verschiedenfarbige Flächen) online ansehen:

https://www.smard.de/home

Zur Erläuterung: Unten befinden sich die regenerativen Energien, beginnend mit der grundlastfähigen Wasserkraft (ca. 1,7 GWh) und der Biomasse (ca. 4,9 GWh).

Dann folgen die Windkraft, die am 25. Jan gerade einmal 0,7 GWh produzierte – am 27. Jan aber bereits 30 GWh. Die Sonne hat nur einen kleinen Peak um die Mittagszeit, wenn es mal nicht gerade bewölkt oder neblig ist.

Den Rest tragen Kernenergie, Braunkohle, Steinkohle und Erdgas (Vorsicht Putin!!) zu Stromerzeugung bei.

Also nehmen wir einmal den 25. Jan (Freitag) gegen 8:00 Uhr: Da wurden 71,6 GWh nachgefragt – aber nur 67,7 GWh produziert. Gut, das Defizit müssen die Nachbarn durch Stromlieferung im Verbundnetz ausgleichen.

Die „Ökoenergie“ liefert zu dieser Zeit nur 8,9 GWh, also 12,4 %.

Die „konventionelle Energie“, also alles was unter Merkel abgeschaltet wird (Kernenergie) bzw. in Zukunft wegfällt (Braunkohle, Steinkohle, Erdgas), liefert 51,7 GWh, also 72,2 %.

Den Rest müssen die schon sehr lange vor der Energiewende vorhandenen Pumpkraftwerke (bei Überschuss wird das Wasser hochgepumpt – bei Defizit treibt das fallende Wasser eine Turbine an) leisten – und natürlich das Ausland.

Das Verhältnis kann sich innerhalb von weniger als 2 Tagen drehen. Am 27. Jan (Sonntag) gegen 4:00 Uhr dominiert plötzlich die „Ökoenergie“ mit 35,8 GWh, wobei der Bedarf nur 46,1 GWh bei einer Gesamtproduktion von 60,1 GWh betrug. Die über 15 GWh Überschuss sind wohl zum Großteil ans Ausland verschenkt worden bzw. speisten die Pumpkraftwerke.

https://www.smard.de/home

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2019/01/28/hier-kann-man-sich-tagesaktuell-stromverbrauch-und-stromerzeugung-online-ansehen/

Elektroautos brauchen 20 neue Kraftwerke

Nur 20 neue Kraftwerke? Wirklich nur 20? Oder nicht eher 200 neue Kraftwerke? Merken jetzt manche warum die schulischen Ansprüche in Deutschland seit Jahrzehnten immer tiefer und tiefer geschraubt werden?

Deutsche Zivilgesellschaft:

NAEB: Elektroautos brauchen 20 neue Kraftwerke

Stromverbraucherschutz NAEB klärt auf: Elektroautos brauchen mehr Energie als Dieselfahrzeuge.

Wie viel Energie muss ein Auto mitführen?

Autos fahren heute mit einer Tankfüllung zwischen 500 und 1000 Kilometer weit. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 8 Liter Treibstoff je 100 Kilometer.  …

Geringe Energiedichte von Batterien

… Für 500 km Fahrstrecke muss eine Tonne an Batterien in das Auto eingebaut werden.

Nun glauben die Befürworter von Elektroautos, es könnten und würden noch Batterien mit einer viel höheren Energiedichte entwickelt werden. Nach Auskunft von Kollegen, die auf dem Gebiet der Elektrospeicherung forschen, ist es theoretisch möglich, 1 kWh Strom in einer Batterie von 1 kg zu speichern. Als realistisch wird in ferner Zukunft eine Energiedichte von 1kWh je 3 kg Batterie gesehen. In anderen Worten: Selbst theoretisch gibt es keine ausreichend leichten Batterien. …

Woher soll der Ladestrom kommen?

Elektroantrieb ist sehr teuer

Verfügbarkeit und Entsorgung der Batteriestoffe ist ungeklärt
Bisher wurde offensichtlich nicht darüber nachgedacht, ob für die benötigten Batterien in der Welt überhaupt die notwendigen Rohstoffe vorhanden sind. Hochleistungsbatterien bestehen aus großen Mengen Lithium, Kupfer, Kobalt und Mangan. Unklar ist auch, ob und wie die Batterien wiederverwendet (recycled) oder entsorgt werden können.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2017/09/10/naeb-elektroautos-brauchen-20-neue-kraftwerke/

Hallo entflammbares Eis und Tschüss Erneuerbare

Es folgt der größte Alptraum der Grünen. Von James Delingpole für www.Breitbart.com, 25. Mai 2017

China steht gerade kurz davor, eine Energierevolution loszutreten, die das grüne Argument, wonach „uns der Treibstoff ausgeht“ für immer zerstört werden wird.

Im Zentrum dieser Revolution befindet sich eine wundersame Substanz, die manchmal als „entflammbares Eis“ bezeichnet wird und bei der es sich um Ablagerungen von gefrorenem Gas auf dem Meeresboden handelt. Die Substanz – Methanhydrat – hat eine unglaubliche Energiedichte: Laut US Energieinformationsbehörde befindet sich in einem Würfel Methaneis die 164-fache Menge an Erdgas. [Pro Kopf und Jahr müsste man lediglich etwa 4 Liter Eis schürfen, um den Gesamtenergiebedarf zu decken; d.Ü.]

Es handelt sich dabei um die weltweit am ungenutzteste fossile Energiequelle, wie das Global Warming Policy Forum berichtete.

Laut einer eher konservativen wissenschaftlichen Berechnung liegen die konventionellen Reserven an Erdgas weltweit bei 96 Milliarden Tonnen. Die Reserven an Öl entsprechen 160 Millarden Tonnen. Die Kohlereserven liegen bei 675 Milliarden Tonnen: Zusammen ergeben sich 931 Tonnen an fossilen Energieträgern. Die Reserven an Methanhydrat dagegen umfassen 3.000 Milliarden Tonnen. [Das entspricht über 1.000 Jahre an Energieversorgung auf deutschem Niveau für den gesamten Planeten; d.Ü.]

Es könnt sogar noch mehr sein. Je tiefer man gräbt, desto mehr Methanhydrat findet sich. ConocoPhillips bohrte bei einem Feldtest in der Prudhoe Bucht 830 Meter tief. In dieser Tiefe kann man annehmen, dass die Reserven an Methangas im Bereich von dutzenden Billionen Kubikmeter liegen. Noch tiefer liegen sie im hundert Billionen Kubikmeterbereich. Und noch tiefer sind es hunderttausende Billionen Kubikmeter. Die weltweiten Reserven könnten theoretisch der Millionen Millarden Kubikmeter liegen.

Auch wenn Methanhydrat keine Neuentdeckung ist – verschiedene Länder erforschen das Potenzial, darunter die USA und Japan – so ist Chinas Ankündigung über seine staatliche Nachrichtenagentur, wonach sie es geschafft haben, den gefrorenen Treibstoff erfolgreich zu schürfen ein „großer Durchbruch“, da es bedeutet, dass die Technik einen Schritt näher an der kommerziellen Umsetzung ist.

Für die US Frackingindustrie sind das langfristig gesehen keine guten Nachrichten.

Für die erneuerbare Energieindustrie aber wird es noch viel schlimmer werden. Grüne Propagandisten und Subventionskönige haben über Jahre erfolgreich die Regierungen bearbeitet, bis sie geglaubt haben, dass nur die Erneuerbaren, wie Sonne und Wind die Antwort auf die langfristige Energienachfrage bieten können. Der Hinweis steht im Namen: Er impliziert, dass sie im Unterschied zu anderen Treibstoffen nie ausgehen werden.

Was dabei natürlich übergangen wird sind die massiven Umweltschäden durch Erneuerbare – was vor allem für Wind gilt – und auch die massiven Kosten, die damit einhergehen. Ohne massive Subventionen gäbe es wohl weder Wind- noch Sonnenenergie, für deren Finanzierung die Konsumenten von den völlig auf grün gebürsteten Staaten in die Pflicht genommen werden.

Ein Argument, das von grünen Aktivisten gerne vorgebracht wird, sind die schwindenden Ölreserven. Allerdings haben die US Öl- und Gasförderer horizontale Bohrtechniken entwickelt – und plötzlich tauchten wie aus dem Nichts Billionen Kubikmeter Erdgas auf und Milliarden Barrel Öl, wodurch die Versorgung mit fossilen Treibstoffen auf Generationen hin gesichert ist und mit deren Hilfe die USA zu einem Exporteur von Ölprodukten werden konnten.

Die Methanhydratlagerstätten rücken die Mär vom Ende des Öls ins lächerliche. Auch wenn es in chinesischen Gewässern Lagerstätten gibt – das erklärt auch Chinas aktuell aggressives Vorgehen im Südchinesischen Meer – so finden sich glücklicherweise für den Westen auch große Vorkommen so gut wie überall, von der Arktis über Amerikas Osten, dazu im Westen vor der Küste Australiens und im Indischen Ozean.

Das alles veranlasste die grünen Aktivisten dazu, eine andere ihrer Lieblingsschauermärchen aus der Kiste zu holen: Weil Methan als Treibhausgas 25 Mal stärker wirkt als CO2 wird es möglicherweise einen furchtbaren Anstieg an „globaler Erwärmung“ verursachen.

Allerdings beginnt auch dieses Argument der Grünen langsam in seine Einzelteile zu zerfallen. Sollten die Ergebnisse einer aktuellen Studie von norwegischen, amerikanischen und deutschen Wissenschaftlern tatsächlich korrekt sein, dann wäre das Argument zu 100 Prozent wiederlegt:

Die Ozeangewässer nahe der Oberfläche der Arktis haben 2.000 Mal mehr CO2 aus der Atmosphäre absorbiert, als aus den selben Gewässern Methan in die Atmosphäre gelangen konnte, wie eine Studie des USGS Gashydratprojektes in Zusammenarbeit mit seinen deutschen und norwegischen Partnern ergab. Die Studie wurde in der Nähe der norwegischen Svalbard Insel oberhalb von mehreren Methansickerbereichen im Meeresboden durchgeführt.

Methan ist ein potenteres Treibhausgas als CO2, allerdings fiel der beobachtete Entzug von CO2 aus der Atmosphäre im Bereich, in dem die Studie durchgeführt wurde höher aus, so dass ein möglicher Erwärmungseffekt durch Methanemissionen nicht gegeben ist. Der Hauptautor des Aufsatzes und Biochemiker bei USGS John Pohlman sagte:

„Falls das von uns nahe Svalbad beobachtete an vergleichbaren Orten auf der Welt ebenfalls geschieht, dann könnte dies bedeuten, dass Methansickerstellen netto einen Kühlungseffekt auf das Klima haben und keinen erwärmenden, wie wir bislang dachten.

Wir verscuhen als nächstes die Hypothese zu testen, ob sich nahe an der Oberfläche befindliche Methaneislagerstätten auch an anderen Stellen netto den Treibhausgaseffekt verringern.“

Ja. Richtig gelesen. Wie es aussieht könnte Methan – dieses mörderische, böse Methan, das Zeugs, über das wir von „Experten“ gesagt bekamen, dass wir uns vor ihm noch mehr ängstigen sollen, als vor CO2, weil es ein weitaus stärkeres Treibhausgas ist und weil, wenn es erst einmal aus der schmelzenden Tundra austritt, die Erwärmung noch schneller gehen wird und wir alle verloren sind – die Erde abkühlen und nicht erwärmen.

Im Original: Delingpole: Hello Flammable Ice; Bye Bye Renewables – Enter the Greenies’ Worst Nightmare

https://1nselpresse.blogspot.com.au/2017/05/hallo-entflammbares-eis-und-tschuss.html

Die USA versuchen russische Gas-Lieferungen nach Europa zu verhindern

 

Der Staatsbesuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Österreich
und die anschließende Pressekonferenz in Wien, hier ein Ausschnitt mit
die Frage über den Bau von „South Stream“ – eine geplante Gas-Pipeline
aus Russland nach Südeuropa.

Putins genialer Schachzug

z12160113Q,Wladimir-PutinRussland hat einen GENIALEN ökonomischen „Schachzug” gemacht, sie alle um
den Finger gewickelt und in nur ein paar Tagen über 20 Mrd. Dollar verdient.
Dazu hat es etwa 30 % der Aktien der eigenen Monopole zurückgeholt.

Putin verkaufte sowohl die EU als auch Amerika für dumm, und wie SCHÖN!
Vor den Augen der ganzen Welt hat er alles wie nach Noten gespielt.

Früher gehörte ein Teil der Aktien der Energiegesellschaften ausländischen
Investoren (den Amerikanern und den Europäern) – das bedeutet, dass fast die
Hälfte der Einkünfte aus der Öl- und Gasindustrie nicht in die Staatskasse
Russlands, sondern auf die Konten der “Finanzhaie” Europas ging.

Im Zusammenhang mit der Situation auf der Krim fing der Rubel an, stark zu
fallen, aber die Zentralbank machte nichts, um den Rubelkurs zu unterstützen.

Es tauchten sogar Gerüchte auf, dass Russland einfach keinen
Währungsvorrat für die Aufrechterhaltung des Rubelkurses hat.

Diese Gerüchte und die Erklärungen Putins, dass er bereit ist, die russischsprachige
Bevölkerung der Ukraine zu schützen, haben zum großen Fall der Preise für die Aktien
der Energiegesellschaften Russlands geführt, und die “Finanzhaie” fingen an, die Aktien
für den Verkauf anzubieten, bevor die sich ganz entwertet haben.

Putin wartete die ganze Woche und lächelte nur auf Presskonferenzen, als
der Preis aber in den Keller fiel, gab er Anweisung, diese Aktien schnell
und gleichzeitig bei allen Europäern und Amerikanern aufzukaufen.

Bis diese “Finanzhaie” kapierten, dass sie um den Finger gewickelt worden
waren, war es schon zu spät: die Aktien waren in Russlands Händen.

Nicht bloß, dass Russland in diesen Tagen über 20 Mrd. Dollar verdient
hat, es hat auch die Aktien seiner Unternehmen nach Russland zurückgeholt.

Jetzt wird das Einkommen aus Erdöl und Gas nicht ins Ausland abfließen, sondern
in Russland bleiben, der Rubel erhebt sich von sich aus und für seine Unterstützung
muss man keine Goldwährungsreserven Russlands verbrauchen, und die “Finanzhaie”
Europas blieben „Neese“ und wurden um den Finger gewickelt.

Ihre Aktien, die Milliarden Dollar bringen, wurden innerhalb von wenigen Minuten
für ein paar Cent aufgekauft und haben sie ohne Einkünfte aus dem Erdöl und Gas gelassen.

Eine solche glänzende Operation hat die Geschichte des Fondsmarktes noch nicht gesehen.

Quelle : Miscellaneous

Bundesrechnungshof wirft Regierung Fehler bei Energiewende vor

Der Bundesrechnungshof geht mit der Energiewende der Bundesregierung scharf ins Gericht Foto: picture alliance/dpaDer Bundesrechnungshof geht mit der Energiewende der Bundesregierung scharf ins Gericht Foto: picture alliance/dpa

BERLIN. Der Bundesrechnungshof hat die Planung und Umsetzung der Energiewende scharf kritisiert. „Die Bundesregierung hat bislang keinen hinreichenden Überblick über die Auswirkungen der Energiewende auf den Bundeshaushalt“, heißt es in einem bislang unveröffentlichten Entwurf eines Berichtes des Rechnungshofes zur Energiewende. Dem Papier zufolge, das der JUNGEN FREIHEIT vorliegt, laufen die Planungen für die Energiewende völlig unkoordiniert ab. „Ein valider Überblick über die Maßnahmen zur Energiewende fehlt.“

Nach Angaben des Bundesrechnungshofes sei das Finanzministerium nicht in der Lage gewesen, der Behörde eine zusammenfassende Aufstellung der Kosten der Energiewende vorzulegen, obwohl der Bundeshaushalt durch sie jährlich im zweistelligen Milliardenbereich belastet werde. Die Prüfer wurden statt dessen an die einzelnen Ministerien verwiesen.

Auch über die Einnahmen im Zusammenhang mit der Energiewende hat die Bundesregierung offenbar keine Kenntnisse. Zu Steuereinnahmen nach dem Energie- und Stromsteuergesetz sowie zu Umsatzsteuereinnahmen auf energiebezogene Umsätze habe das Finanzministerium keine Angaben machen können, heißt es in dem Bericht. Fragen nach Mindereinnahmen für den Bundeshaushalt und nach Steuersubventionen für die Energiewende konnten vom Ministerium nicht beantwortet werden.

Energiekonzepte von Bund und Ländern widersprechen sich

In dem Papier attestiert die Behörde der Energiewende zudem „konzeptionelle und organisatorische Mängel von den strategischen Zielen bis hinunter zu Einzelmaßnahmen“. So seien zwei der drei obersten Ziele der Energiewende, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit, bislang nicht definiert. Eine Definition gebe es allein für die Umweltverträglichkeit.

Hinzu komme, daß die Energiekonzepte von Bund und Ländern teilweise im Widerspruch zueinander stünden, beklagen die Prüfer. Die Länder hätten zum Teil ganz andere Vorstellungen von der Energiewende als der Bund. Auch die Bundesministerien arbeiteten laut den Ermittlungen mehrfach gegeneinander.

Da ein Überblick über die Maßnahmen zur Energiewende fehle, hätten die Ministerien mittlerweile externe Beratungsfirmen und Gutachter beauftragt, um zu ermitteln, welche Schritte die Bundesverwaltung bisher eingeleitet habe und welchen Erfolg diese hatten. Dabei würden von verschiedenen Ministerien beauftragte Gutachter gleiche Sachverhalte untersuchen.

 

http://jungefreiheit.de/allgemein/2014/bundesrechnungshof-wirft-regierung-fehler-bei-energiewende-vor/

Ukraine: Das große Geschäft mit den deutschen Steuergeldern

Superminister Sigmar Gabriel drängt auf „Hilfen“ für die Ukraine. Diese könnten sich als Milliarden-Geschäft für die europäischen Energiekonzerne erweisen: Die europäischen Steuerzahler würden in diesem Fall gezwungen, die großen Stromkonzerne zu subventionieren. Mitten in der Euro-Krise ist das eine große Verlockung für Brüssel und Berlin.

Enge Verbindungen zwischen RWE und Sigmar Gabriel gibt es schon seit dessen Zeit als Umweltminister. Hier überreicht Gabriel 2008 einen von RWE gestifteten Preis an den Architekten Dietmar Riecks. (Foto: dpa)

Enge Verbindungen zwischen RWE und Sigmar Gabriel gibt es schon seit dessen Zeit als Umweltminister. Hier überreicht Gabriel 2008 einen von RWE gestifteten Preis an den Architekten Dietmar Riecks. (Foto: dpa)

Die Bundesregierung versucht offenbar, die geplanten Milliarden-Hilfen für die Gasversorgung der Ukraine, nach Deutschland umzuleiten. Die Ukraine kann ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen.

Die EU hat in den vergangenen Tagen versucht, vor allem das Thema Energie zum Popanz aufzubauen. Tatsache ist: Das osteuropäische Land steht kurz vor dem Finanzkollaps und ist völlig von russischen Gaslieferungen abhängig. Der russische Konzern Gazprom will die Gaspreise ab April erhöhen. Offenbar in Erwartung höherer Preise nimmt die Ukraine derzeit doppelt so viel Gas von Russland ab wie vor einem Jahr.

Doch Gazprom müsste verrückt sein, den Kunden Ukraine zu gefährden: Ein Staat, der insolvent ist, ist für jeden Konzern ein gefundenes Fressen. Die Russen sind bereits auf Einkaufstour – jetzt ist die Zeit der Schnäppchenjäger (mehr dazu hier).

So wurde zunächst überlegt, dass der europäische Steuerzahler einfach die offenen Rechnungen der Ukraine beim russischen Gazprom-Konzern übernehmen könne. Darauf hin gab es jedoch in Berlin Bedenken, dass man dies den Steuerzahler nur mit erheblichem Aufwand erklären könne.

Nun diskutieren Superminister Sigmar Gabriel und der Energiekonzern RWE offenbar eine andere Variante: Statt die deutschen Steuergelder nach Russland umzuleiten, wären diese beim deutschen Energiekonzern besser aufgehoben. Gespielt wird diese Variante über Brüssel.

Die EU-Kommission teilte mit, dass die Abhängigkeit der Ukraine vom russischen Gas mit Hilfe einer Pipeline durch die Slowakei gemindert werden soll.

Der deutsche Energiekonzern RWE erklärte, er könnte die Ukraine über Pipelines durch Polen und Tschechien mit Gas beliefern.

Die Franzosen werden sich sicher gerne anschließen: Mit GDF Suez gibt es einen hochgeschätzten Partner, der für sein Erdgas händeringend Märkte sucht.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert schnelle Hilfe für die von russischem Gas abhängige Ukraine. Die EU selbst müsse sich angesichts der Krim-Krise zwar keine Sorgen um ihre Energieversorgung machen, sagte Gabriel am Dienstag vor Beratungen der EU-Energieminister in Brüssel. „Die Ukraine aber hat große Sorgen. Wenn es Europa ernst meint mit seinen Hilfsangeboten, müssen wir vor allem die Energieprobleme der Ukraine lösen.“

Das „Hilfsangebot„ zeigt, wie verheerend es ist, wenn sich die Politiker in die Wirtschaft einmischen: Sie können nur eines, nämlich Steuergelder umverteilen. Jede „Hilfe“ ist nichts anderes als ein neues Schneeballsystem, bei dem die Regierungen Geld ausgeben, das sie selbst nicht erarbeitet haben.

Besonders im Energiebereich in Osteuropa ist dieses Spiel Teil des Systems, wie die massive Korruption in der Ukraine zeigt.

Die EU hat Korruption bisher immer mit Geld bekämpft. Das hat, wie in Rumänien und Bulgarien, dazu geführt, dass die Korruption zur Boom-Branche wurde.

Mitten in der Krise der Ukraine legen die ausschließlich den Industrie-Lobbyisten verpflichtete EU-Kommission und die nationalen „Standort-Politiker“ den Grundstein für die nächste Krise.

Es gibt nur eine Konstante: Bezahlt wird das System von den Bürgern Europas.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/04/mit-eu-geldern-rwe-wittert-milliarden-geschaeft-mit-der-ukraine/

Ukraine: Deutsche Steuerzahler sollen offene Rechnungen bei Gazprom bezahlen

Deutschland und die EU planen offenbar, Steuergelder zum russischen Gazprom-Konzern umzuleiten: Ein Regierungssprecher sagte, der Westen könne die offenen Gasrechnungen der Ukraine bei Gazprom übernehmen. Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder berät den Konzern, der jedes Jahr Milliarden-Gewinne einfährt. Ein Bailout für Gazprom wäre ein politischer Skandal erster Güte.

Es gibt in jeder Krise auch Gewinner: Gerhard Schröder mit dem CEO von Gazprom, Alexei Miller und dem russischen Bürokraten Sergei Ivanow. (Foto: dpa)

Es gibt in jeder Krise auch Gewinner: Gerhard Schröder mit dem CEO von Gazprom, Alexei Miller und dem russischen Bürokraten Sergei Ivanow. (Foto: dpa)

Westliche Länder haben nach Angaben der Bundesregierung der Ukraine Hilfe bei ihrer offenen Gasrechnung gegenüber dem russischen Gazprom-Konzern in Aussicht gestellt. Deutschland und seinen Partnern sei es jetzt wichtig, der Ukraine bei ihren finanziellen Problemen zu helfen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin angesichts des zugespitzten Konflikts zwischen der Ukraine und Russland. Konkret werde es noch im März um die Begleichung einer Gasrechnung gegenüber Gazprom gehen. Darüber sollten in der nächsten Woche Gespräche geführt werden.

Nach einer Meldung der russischen Agentur Interfax hat die Ukraine die Schulden bei Gazprom für Gas auf zwei Milliarden Dollar beziffert. Gazprom hatte am Montag mitgeteilt, man prüfe eine Erhöhung des Gaspreises für die Ukraine nach dem ersten Quartal.

Ein “Bailout” für Gazprom wäre ein politischer Skandal erster Güte. Es ist dasselbe Problem wie den “Banken-Rettungen”. Die Staaten leben über ihre Verhältnisse mit Hilfe von Staatsschulden. Wie Herr Janukowitsch mit dem Geld verwendet hat, konnte man ja vor einigen Tagen sehen (hier). Wenn sie die Rechnungen nicht mehr bezahlen können, wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Politiker suchen immer nach einer Möglichkeit zum “Bailout”. Denn der “Bail-In”, dass also die Gläubiger für das Risiko, das sie eingehen, auch haften, ist schwieriger umzusetzen. Vom Steuerzahler können die Politiker Zwangsabgaben erheben. Gegenüber der Finanzindustrie müssen sich die verschuldeten Regierungen artig verhalten – weil ihnen sonst die Banken die Kredite streichen.

Dass jedoch der deutsche und europäische Steuerzahler nun die offenen Rechnungen der Ukraine bei Gazprom bezahlen soll, ist absurd. Gazprom, das vom ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder beraten wird, ist ein Milliarden-Unternehmen: Im dritten Quartal 2013 meldete das Unternehmen einen Gewinn von 8,1 Milliarden Dollar. Die Russen können der Ukraine nach Belieben das Messer ansetzen, wenn die EU sich auf einmal bereit erklärt, die offenen Rechnungen von Janukowitsch zu bezahlen.

Der amtierende Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist einer der engsten Vertrauten von Gerhard Schröder.

Noch vor wenigen Monaten war die EU mit Gazprom wegen der hohen Energiepreise im Clinch gelegen.

Es ist unklar, welchen “Deal” Merkel und Barroso hinter den Kulissen verhandeln. Offenbar stehen die EU-Verhandler einer ziemlich heftigen Erpressung der Russen wehrlos gegenüber. Gazprom hatte, so Forbes, vor einigen Tagen angekündigt, die Gas-Preise für die Ukraine drastisch anheben zu wollen. Ein solcher Schritt hätte die unmittelbare Staatspleite zur Folge.

Diese Erpressung zeigt, wie gefährlich es in der aktuellen Situation ist, der Ukraine Kredite zu gewähren. Denn im Fall einer Staatspleite wäre auch das Gelder deutschen Steuerzahler weg.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/03/ukraine-bailout-deutsche-steuerzahler-sollen-offene-rechnungen-bei-gazprom-bezahlen/

Energiearmut in D

Energiearmut in Deutschland steigt drastisch. Zahl betroffener Haushalte steigt von 2008 bis 2011 von 5,5 auf 6,9 Millionen. Grünen-Umweltexpertin Bärbel Höhn: „Die fossilen Energien werden zur Armutsfalle“

 

Strom, Heizung und Warmwasser sind  für immer mehr Bundesbürger kaum noch bezahlbar. Allein von 2008 bis 2011 ist der Anteil sogenannter energiearmer Haushalte in der Bundesrepublik von 13,8 auf 17 Prozent gestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Damit gilt inzwischen mehr als jeder sechste Haushalt als energiearm.

Noch im Jahr 2008 traf das laut Statistischem Bundesamt auf rund 5,5 Millionen Haushalte zu. Im Jahr 2011 war die Zahl einer Hochrechnung der Statistiker zufolge bereits auf 6,9 Millionen gestiegen, teilte die Bundesregierung mit. Sie würden bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 901 Euro im Schnitt 93 Euro für Energie ausgeben.

Zwar existiert noch keine allgemeingültige Definition für den Begriff der Energiearmut. Jedoch wird eine Festlegung immer gebräuchlicher, wonach ein Haushalt als energiearm gilt, wenn mehr als zehn Prozent des Nettoeinkommens für Wohnenergie aufgewendet werden müssen – und mindestens eine Temperatur von 21 Grad im Hauptwohnraum und von 18 Grad in den übrigen Räumen erreicht wird.

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/17186-energiearmut-in-d

Wahlen 2013 , Wahlbetrug , Korruption ..

.. Politiker , Umwelt , Energie , Kriege

Eine grobe Zusammenfassung der Ereignisse auf der Welt
und die damit verbundene gesamtgesellschaftliche Ohnmacht