Windpark Bard 1 – Rien ne va plus !

Windpark-1Raten Sie mal, was der Berliner Flughafen und der Nordsee
Windpark Bard 1 gemeinsam haben. Sie werden es bereits erahnen.

In der Nordsee, etwa 80 Kilometer nördlich von Borkum, spielt
sich Ähnliches ab, wie beim Berliner Schildbürger-Flughafen.

Diesem Premium-Glanzstück deutscher Bau- und Ingenieurskunst haben die
Planwirtschaftler der Energiewende ein absolut ebenbürtiges Gegenstück
in die Nordsee gesetzt. Bard 1 ist ein Offshore Windpark mit 80 Windrädern
und könnte theoretisch soviel Strom liefern, dass er die gesamte Region
München damit versorgen könnte.

Dummerweise ist das eben nur eine Theorie der Windmühlenlobby,
die mit der realen Welt auf Kriegsfuß steht.

Nach unzähligen technischen Problemen wurde das Lieblings-Vorzeigeprojekt
der Energiewende-Lobby im August 2013 unter großem Tamtam endlich in Betrieb
genommen. Leider war die Freude nicht von langer Dauer. Seit der Inbetriebnahme
gab es immer wieder technische Probleme mit der Stromübertragung.

Im März kam es dann zu einem Schwelbrand im Kondensatorblock der Anlage.

Der Windpark musste vom Netz genommen werden . Seitdem läuft die Fehlersuche.
Ein jüngst geplanter Testlauf, durch den man Ursachenforschung betreiben
wollte, scheiterte an „technischen Problemen“. Ein Sprecher der konstruierenden
Firma ABB wies derweil jede Verantwortung für die Brandursache zurück.

Die Statements der Betreibergesellschaft Ocean Breeze Energy klingen ähnlich,
wie die regelmäßigen Endsiegmeldungen aus der Berliner Flughafen-Simulation.

Man könnte fast meinen, dort wäre das gleiche Führungspersonal am Werk, wie in Berlin

Damit aber nicht genug. Bard 1 liefert, wenn der Windpark denn mal zufällig
funktioniert, so genannten „schmutzigen Strom“. Dies bedeutet, dass der Windpark
Strom in einer Frequenz produziert, die nichts ins Netz eingespeist werden kann.

Außerdem entspricht er nicht den Qualitätsanforderungen des Netzbetreibers
Tennet. So etwas bezeichnet man im Volksmund als „Schuss in den Ofen“.

Fakt ist: Kein Mensch kann derzeit sagen, wann dieser mit sehr viel Geld der
Stromkunden massiv subventionierte Windmühlenschrott in der Nordsee jemals
wieder laufen wird. Zum Glück für die Region München, gibt es derzeit noch
genügend konventionelle Kraftwerke, um die Bürger dort mit zuverlässigem
Strom zu versorgen. Sonst müssten die armen Münchner nämlich seit März im
Dunkeln sitzen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Unsere Energiewender
sind immer noch fleißig dabei, unsere funktionierende Stromversorgung
durch Unsinnsprojekte wie Bard 1 zu zerstören.

Quelle : Deutschland Pranger

Das Gas und der Petrodollar ..

petrodollarWir erleben aktuell keinen Krieg der Völker, sondern einen Kampf der Oligarchen
um einen der wichtigsten Energiemärkte der Welt: Europa. Russland baute und baut
ständig sein Versorgungsnetz für Gas, Öl und sogar Kernenergie aus.

Die Amis sehen sich jetzt zum ersten Mal seit Einführung des Petrodollars in
ihrer Deutungshoheit im weltweiten Energiemarkt bedroht. Alles fing damit, dass
Saddam vom Dollar abkehrte und sich dem Euro widmete. Die Amis statuierten ein
und allen bekanntes öffentliches und grausames Exempel.

Genauso wie an Gaddafi und Chavez auch. An Assad sind sie noch dran.

Durch Gerds Ostsee-Pipeline und South-Stream im Süden hat Russland,
zumindest was Gas betrifft, Europa fest im Griff. Das stinkt den
amerikanischen Energie-Mogulen wie der Bush-Familie, den Koch-Brüdern
oder eben auch Joe und Hunter Biden.

Diese betreiben offen Krieg gegen russische Oligarchen, vor
allem gegen Putins Gefolge. Daher auch die Sanktionslisten.

Sollte Russland nun das Gas per South-Stream und Co. in Euro, abgekoppelt
vom Öl-Preis, verkaufen, wird ein Domino-Effekt ausgelöst, weitere Staaten
lösen sich vom Dollar als Leitwährung und so verliert der Dollar rapide
an weltweiter Bedeutung. Das ist für einen hochverschuldeten Staat wie
die USA das absolute Todesurteil.

Daher sind ihnen jetzt alle Mittel und
Wege recht, damit es nicht dazu kommt.

Wer glaubt, dass es hier um Freiheit, Demokratie und Menschenrecht
geht, der ist wohl mit einem Klammerbeutel gepudert und blendet
wissentlich historische und aktuelle Parallelen aus.