„Hummus statt Heimat“: Die Partei kapert Facebook-Konten der AfD und erntet neben Jubel auch Kritik

 

Von rt.com

Elf Monate lang infiltrierten Mitglieder von Der Partei geheime Facebook-Gruppen der AfD. Die Gruppen wurden umbenannt. Nun machte der verantwortliche Satiriker Shahak Shapira alles öffentlich. Dock die Art des Vorgehens stößt auch auf Kritik.

 

Nach eigenen Angaben von Der Partei handelt es sich um 31 infiltrierte Facebook-Gruppen der Alternative für Deutschland (AfD).

Mein Team und ich haben die Gruppen vor elf Monaten infiltriert, nun übernehmen wir die Macht“, erklärte Shapira.


Die geheimen Afd-Gruppen sollen demnach insgesamt etwa 180.000 Mitglieder zählen. Mit der satirischen Aktion trifft Die Partei ins digitale Herz der AfD, denn vor allem deren starke Präsenz in den sozialen Medien gilt als einer ihrer Erfolgsfaktoren. Mitglieder von Der Partei kaperten mit falschen Identitäten die entsprechenden Seiten und stiegen dort innerhalb von elf Monaten zu Administratoren auf.

Drei Wochen vor der Bundestagswahl ließ Die Partei nun die Bombe platzen und machte die Gruppen öffentlich – ebenfalls auf Facebook. Dies hat zur Folge, dass nun Heerscharen diese Gruppen überrennen und ehedem geheime Inhalte öffentlich gepostet werden können. Nachdem sie die Kontrolle über die ehemals geheimen Gruppen übernommen hatten, benannten die Satiriker die Gruppen um.

So wurde etwa aus der „Fangruppe Martin Reichardt“ (AfD-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt) eine „Fangruppe für Martin Sonneborn“ (Mitgründer von Die Partei). Eine Gruppe namens „Deutschland ohne Islam“ wurde in „Kopftuchpflicht für Deutschland“ umbenannt. Eine weitere AfD-Gruppe „Heimat-Liebe“ trägt nun den Namen „Hummus-Liebe“.

Auf den Seiten seiner eigenen Internetpräsenz beschreibt sich Shapira wie folgt:

Shahak Shapiraist Israeli, Berliner und hat einen durchschnittlich großen Penis. Seine Hobbys sind Hummus, Death Metal und Markus Söder.

Das Video, das Shahak Shapira als „Beauftragter für neue Medien“ von Der Partei auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte, beginnt mit folgenden Worten:

Liebe Mitbürger, mein Name ist Shahak Shapira – machen Sie sich keine Sorgen, das ist ein altpreußischer Name. Wenn Sie dieses Video sehen, sind Sie eines von 180.000 Mitgliedern der 31 geheimen AfD-Facebook-Gruppen, die von nun an unter der Führung der sehr guten Partei ‚Die Partei‘ stehen.“

Auch auf den 31 übernommenen Facebook-Gruppen wurde das Grußwort nach der „Machtübernahme“ veröffentlicht. Bei Fragen zum genauen Vorgehen bleibt Shapira allerdings vage:

Da wurde nichts gehackt und keine illegalen Mittel benutzt, das geschah alles freiwillig und das zeigt nur, was für Pfeifen das sind“, so der Satiriker Shapira.

Ihm zufolge basierten die geheimen Gruppen vor allem auf Fake-Accounts. Diese hätten automatisierte Freundschaftsanfragen versendet, Gruppeneinladungen verschickt. Auch automatisierte Werbung wurde folglich auf den Timelines der User platziert. Shapira zufolge seien nur einige der Admin-Accounts keine Fakes und würden von tatsächlichen Personen betrieben. Mit dem Hintergedanken, dass zumindest diese Gruppen weiterbestehen würden, sollten die künstlichen Accounts gelöscht werden.

Shapira fährt fort, die Hintergründe zu erläutern:

Wir haben im November letzten Jahres angefangen, uns mit eigenen Fake-Accounts in die Nazi- und AfD-Szene einzuschleusen und dann einfach gewartet, bis die Zeit reif war. Es war nicht viel Arbeit, weil alle Gruppen von den gleichen Menschen betrieben werden. Man musste also nur deren Vertrauen gewinnen. Es wurden immer mehr Fake-Account-Admins gelöscht, weil wir sie einer nach dem anderen bei Facebook gemeldet haben. Irgendwann haben sie uns zu Moderatoren und dann zu Administratoren der Gruppen gemacht, weil viele ihrer Admin-Accounts weg waren, und sie Angst hatten, ganz gelöscht zu werden“, erläutert Shapira das taktische Vorgehen.

Die Aktion kommt amüsant daher, hat aber für Shapira einen durchaus ernsten Hintergrund. Auch behauptet er, dass beim Aufbau der AfD-Gruppen Bots im Einsatz gewesen seien. Dementsprechend das Statement des Satire-Politikers:

Ich habe das lustig verpackt, aber eigentlich ist das gar keine lustige Sache, wenn man sich die Dimensionen überlegt (…) Was da passiert, ist schmutzig, und wir müssen darüber reden. Ich bin ja selbst auch mit einem Fake-Profil den Gruppen zugefügt worden und habe erlebt, wie man dann über Freundschaftsanfragen von mutmaßlichen Bot-Accounts aus der AfD und deren Inhalten in einen Strudel von Hetze und Fake-News reingezogen wird.“

Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte bereits im Februar berichtet, dass beim Aufbau der Gruppen mutmaßlich Bots zum Einsatz gekommen sind, um Inhalte automatisiert zu posten. Der Gatte von AfD-Mitglied und Beisitzerin im AfD-Kreisverband Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz, Anne Teska, weißt diesen Vorwurf gegenüber dem Stern mit folgenden Worten zurück:

Das ist Unsinn.“

Mehr zum Thema: Facebook setzt Initiative gegen Falschmeldungen um

Wie es ihm allerdings gelang, dass von ihm genannte „Vertrauen“ der menschlichen Gruppen-Administratoren zu erlangen, erläutert Shapira in seinen bisherigen Stellungnahmen nicht. An diesem Punkt setzt auch die Kritik an der Aktion an. Eine Twitter-Userin fasste diese wie folgt zusammen:

Ja ok, danke Shahak, dass ihr euch an 11 Monaten Hetze für 1 Stunde Fame beteiligt habt.“

Das nun alle ehemals geheimen AfD-Gruppen auf Facebook öffentlich sind, kommentiert Shapira wie folgt:

Och, da kann jetzt jeder eintreten. Man kann sich über die Partei einladen lassen. Wir fügen da Leute hinzu, bis wir uns da wohlfühlen. Das ist die israelische Strategie: Irgendwo hingehen und sich breitmachen.“

Eine der neuen Gruppen-Regeln lautet nun:

Hetze gegen Muslime ist ab sofort immer gen Mekka auszurichten.“

http://derwaechter.net/hummus-statt-heimat-die-partei-kapert-facebook-konten-der-afd-und-erntet-neben-jubel-auch-kritik

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Neuer Facebook-Messenger-Betrug verleitet dazu, mit Viren infizierte Links an Freunde zu schicken

Wenn Sie Facebook Messenger benutzen, seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Links anklicken, die Ihnen Ihre Freunde schicken, da es Sie anfällig für Cyber-Kriminelle machen könnte.

David Jacob, ein Forscher auf dem Gebiet der IT-Sicherheit sagt, Cyber-Kriminelle hätten eine neue Betrugsmasche entwickelt, die die Nutzer dazu verleitet, von Viren infizierte Falschmeldungen an ihre Freunde zu schicken. Jede Nachricht beinhaltet den Namen des Empfängers, das Wort „Video“ und ein schockiertes Emoji, gefolgt von dem Link, wie Jacob hinzufügt.

Nutzer, die auf den tückischen Link klicken, werden abhängig vom jeweiligen Browser an verschiedene schädliche Seiten weitergeleitet. Zum Beispiel werden Nutzer von Google Chrome, die auf den Link klicken, zu einem falschen YouTube-Kanal geführt, der mit Adware geködert wird, während Firefox-Nutzer auf Windows und Mac zu einer Seite gelangen, die ein falsches Flash Player-Installationsprogramm anbietet, das das Gerät des Nutzers mit Adware infiziert. Jacob erklärt:

Der Link deutet auf ein Google-Dokument. Das Dokument hat bereits ein Abbild von der Facebook-Seite des Opfers gemacht und eine dynamische Einstiegsseite erzeugt, die wie ein abspielbarer Film aussieht.

Wenn die Opfer auf den falschen abspielbaren Film klicken, leitet sie die Schadsoftware an eine Reihe von Webseiten weiter, die ihren Browser, das Betriebssystem und andere wichtige Informationen spezifizieren. Abhängig von ihrem Betriebssystem werden sie an andere Webseiten weitergeleitet.

Wenn sie heruntergeladen wird, wird die Schadsoftware das Gerät des Nutzers infizieren, was es dazu veranlasst, automatisch eine Falschmeldung zu verschicken und sie mit den Facebook-Messenger-Kontakten des Nutzers zu verlinken. Die Software kann auch den Nutzer dazu verleiten, mehr Adware herunterzuladen, was das Gerät des Nutzers mit Spam-Werbeeinblendungen überschüttet.

Manche Opfer haben berichtet, dass die Software die Aktivität auf der Tastatur ihres Smartphones nachverfolgt hat, wie The Daily Mail berichtet.

Seien Sie wachsam. Wenn Sie dieser Betrugsmasche zum Opfer fallen, könnten Cyper-Kriminelle ihre Kontodaten stehlen und sich mit ihrem Geld davonmachen.

Klicken Sie keinen verdächtigen Link von Ihren Freunden an. Wenden Sie sich stattdessen an sie und informieren Sie sie darüber, dass ihre Konten in Mitleidenschaft gezogen worden sein könnten. Sie können die schädlichen Links auch Facebook melden.

Verweise:

 

http://derwaechter.net/neuer-facebook-messenger-betrug-verleitet-dazu-mit-viren-infizierte-links-an-freunde-zu-schicken

Es geht los: Facebook löscht zehntausende Konten vor der Wahl!

Kommentar von Julian Wagner

Die geplante und organisierte Zensur ist in Deutschland bereits in vollem Gange. Foto: Pixabay

 

Die Maas-Zensur ist bereits in vollem Gange: Facebook hat just vor der Bundestagswahl zehntausende Konten einfach gelöscht. Begründung: „Auffällige Aktivitäten“ und „Verbreitung von Falschnachrichten“. Wer’s glaubt wird seelig!

Kommentar von Julian Wagner

Das Beste: Die Konten wurden lediglich durch „Aktivitätsmuster“ identifiziert, die Inhalte wurden also überhaupt nicht betrachtet. Es ist auch völlig unklar, inwieweit diese Konten überhaupt bestimmte Nachrichten verbreitet haben. Das System von Facebook erkennt lediglich, ob identische Inhalte wiederholt gepostet werden oder eine erhöhte Anzahl an Nachrichten verschickt wird, beides hat also nichts mit dem Wahrheitsgehalt der Information zu tun.

Es stellt sich die Frage: Wie kann es sein, dass sich ein solch riesiger Konzer von einem Staat unterbuttern lässt und solche schwachsinnigen Aktionen durchführt?

Foto: Twitter

Facebook macht sich peinlich und schuldig

Facebook hatte im April 2017 angekündigt, gegen bestimmte Kampagnen vorgehen zu wollen. Sie begründeten dies einfach mit „Fake-Accounts“, also Konten, die nicht mit einem echten Namen betrieben werden. Jeder weiß: Löschungen gehen immer zu Lasten von konservativen Gruppierungen und zu Gunsten von Linken und Islamisten. IS-Propaganda wird oft nie gelöscht, Linke outen Patrioten mit Namen und Adresse, andersrum werden so genannte „Hassposter“ organisiert gestalked und angezeigt und auch regelmäßig verurteilt. Oft geht es dabei schlicht um Beleidigungen in Diskussionen, allerdings sind in der Regel Straftatbestände nur auf „rechter“ Seite vorhanden und nicht auf „Linker“, so etwa Verhetzung, die gegen Inländer rechtlich nicht möglich ist, sondern nur gegen Minderheiten.

Wie geht es weiter?

Beunruhigend ist vor allem der Umstand, dass Facebook mit seinem Netzwerk quasi Monopolist ist und die Etablierung einer vergleichbaren Plattform vorerst nicht zu erwarten ist. Das einzig derzeit fähige Unternehmen, eine Alternative aufzuziehen wäre Google, und die zeigen mit ihren aktuellen Löschkampagnen gegen konservative Youtuber, dass sie um kein Stück besser oder sogar noch schlimmer sind als Facebook.

Wie man das Problem also löst? Ich weiß es nicht. Aber darüber wundern, dass die Leute irgendwann völlig ausrasten, weil sie nicht mal mehr ihre Meinung im Internet kundtun dürfen, darf man sich dann auch nicht.

http://info-direkt.eu/2017/08/26/es-geht-los-facebook-loescht-zehntausende-konten-vor-der-wahl/

Überflüssig: Facebooks „Firmenphilosophie“

acebookaccount gelöscht (Bild: Screenshot)

 

Jouwatch berichtet hier über zehntausende Facebook-Sperren und Kontenlöschungen vor der Bundestagswahl. Meinereiner hat sich daraufhin die Mühe gemacht, eine ziemlich umfangreiche Veröffentlichung von Facebook hinsichtlich der Firmenphilosophie genauer zu studieren. Sie kam im April 2017 heraus und gibt erstaunlich offen Auskunft darüber, welche Verantwortlichkeiten man bei Facebook im Zusammenhang mit der Tatsache identifiziert, daß der Erfolg von Social Media generell die tradierten, hierarchisch strukturierten Informationswege (Mainstreampresse, Staatsfunk etc.) durcheinander bringt – und dadurch natürlich indirekt die politische Willensbildung beeinflußt.

von Max Erdinger

Vieles, was man dort über die Gefahren der Instrumentalisierung von Social Media durch interessierte Gruppen lesen kann, ist sicherlich richtig und Facebook macht sich zu recht Gedanken darüber, wie man künstlich generierte Mehrheiten erkennt, Fake-Accounts („false amplifiers“) zur Multiplizierung nicht mehrheitsfähiger Standpunkte identifiziert,wie man Datenklau und Spam unter Kontrolle bekommt und die Sicherheit der Useraccounts erhöht. Niemand kann etwas dagegen haben, wenn Facebook sich bemüht, daß in den Sozialen Medien die reale Welt Gegenstand der Betrachtung bleibt, anstatt daß sich dort eine eigene, fiktive Wirklichkeit herausbildet. Das war es aber auch schon.

Erschreckend ist jedoch, daß die Verfasser des Facebook-Papiers, Jen Weedon, William Nuland and Alex Stamos, ohne jeden Anflug von Selbstzweifeln davon ausgehen, sie selbst hätten das unhinterfragbare Recht, Facebook dazu zu benutzen, ihre eigene Weltsicht zu transportieren. Das ist nicht hinnehmbar. Facebook ist ein Produkt, keine Kirche. Facebook ist nicht dazu da, eine „bessere Welt“ nach dem Verständnis eines Herrn Zuckerberg zu erschaffen – Hybris, Hybris! – , auch wenn das die Lieblingsphantasie solcher Typen ist. Zuckerberg z.B. soll angeblich gerne US-Präsident werden wollen. Da wird schnell klar, was sie unter ihrer „Verantwortung“ verstehen: Daß sich „ihr Baby“ nicht von den  Weltverbesserungsträumen „emanzipiert“, wie sie bereits von den „liberals“ in den USA, den „Gutmenschen“ in Europa und anderswo beinhart durchgesetzt werden. Mit den bekannten, fatalen Folgen. Weedon, Nuland und Stamos setzen mit der größten Selbstverständlichkeit voraus, sie seien die Guten.

Das ist es auch, was Facebook in einem demokratischen Sinn völlig unbrauchbar macht zur politischen Willensbildung: Facebook agiert zwar in demokratischen Räumen, verhält sich aber wie ein totalitärer Zensor, der sich im Krieg mit Meinungsäußerungen wähnt, die den weltanschaulichen Wolkenkuckucksträumen der Facebook-Macher selbst zuwider laufen. Der inflationäre Gebrauch von sprachlichen Negativismen in diesem Facebook-Papier  (abusive, deceiving, fake, hate, derogatory terms etc.pp.), um die Zensur von Meinungsäußerungen real existierender Personen zu rechtfertigen, verrät schon, wozu sich diese Herrschaften in ihrer ganzen Verblendung berufen fühlen. Eine Meinungsäußerung wird heute schon dafür gelöscht, daß ihr Verfasser eventuell „verbotene Worte“ benutzt hat, etwa „Neger“ oder „Musel“.

Mit Verantwortung der Öffentlichkeit gegenüber, wegen der Geister, die man durch Facebook erschuf, hat das nichts zu tun. Was in diesem Facebook-Papier als Verantwortungsbewußtsein verkauft werden soll, ist nichts anderes, als die wenig intelligente Bemäntelung der eigenen Überzeugung, man habe außer einem Wirtschaftsunternehmen auch noch ein „Missionswerk für eine bessere Welt“ zu leiten.

Nun ist Hybris das eine und Macht etwas anderes. Die Verschmelzung von Hybris und Macht allerdings ist ein Riesenproblem. Facebook, Google, Youtube usw. haben inzwischen jede Menge Macht, die mit dem Erfolg ihrer Unternehmen zusammenhängt, nicht aber mit Sinn und Zweck des Produkts, mit dem sie einst antraten. Die Produkte wurden erfolgreich, weil sie für die User nützlich gewesen sind. Wenn das uramerikanische Credo stimmt, daß Zeit Geld ist, dann haben zum Erfolg dieser Produkte nicht nur die Produzenten beigetragen, sondern eben zu einem viel größeren Teil die User, die sich zeitlich – folglich also finanziell – auf diese Produkte eingelassen haben. Ohne User wären Facebook, Google und Co. – NICHTS!

Es ist unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit, mit welcher Arroganz diese erbärmlichen Digitalphilosophen ihren Kunden die eigene Weltsicht aufzwingen wollen. Ich kaufe keine Philosophien! Und Firmenphilosophien kaufe ich schon dreimal nicht! Ich verbringe Zeit mit einem Produkt, einem Geschäftsmodell, das seine Erfinder reich macht dadurch, daß ich ihnen meine Zeit nicht in Rechnung stelle. Wenn ich aber schon Zeit investiere in den Erfolg des Unternehmens dieser abgehobenen Weltverbesserer – an einem längeren Beitrag arbeite ich auch einmal mehrere Stunden lang – , dann tue ich das nicht, um mir von irgendwelchen technisch brillanten Schmalspurphilosophen sagen zu lassen, daß er nichts wert sei und daß sie ihn deshalb einfach löschen.

Meine Zeit ist so kostbar wie die der Nerds, die Facebook erschaffen haben. Ich dürfte sowohl kulturgeschichtlich als auch philosophisch und politisch deutlich mehr Wissen und Durchblick haben, als diese eingebildeten Software-Lötkolben. Die entwickeln Facebook, ich nutze Facebook. Es ist gar keine Frage, wer von uns beiden Parteien mehr Zeit hat, sich mit politischen, philosophischen und kulturgeschichtlichen Fragen zu beschäftigen. Die Facebook-Macher beschäftigen sich mit Facebook, der Sache. Ich benutze Facebook. Gemeinsam haben wir, daß der Tag 24 Stunden hat. Da Facebook eine Kommunikationsplattform ist, dient sie mir – und nicht ich der beschränkten Weltsicht dieser arroganten Elektrolurche. Schließlich wussten die Elektrolurche genau, wie sie es anstellen müssen, damit sie etwas davon haben, daß ihre Kommunikationsplattform mir dient.

Aus dem Facebook-Papier – Zitat: „Sowing distrust in political institutions: In this case, fake account operators may not have a topical focus, but rather seek to undermine the status quo of political or civil society institutions on a more strategic level.“ – Zitatende.

(Mißtrauen in politische Institutionen säen: In diesem Fall folgen Betreiber von fake-accounts oft keinem fokusierten Thema, sondern versuchen, den Status Quo von politischen oder zivilgesellschaftlichen Einrichtungen eher auf einem strategischen Niveau zu unterminieren.)

Bingo, Facebook! Kümmert euch also um die Fake-Accounts. Welche Absichten hinter Fake-Accounts verborgen sein könnten, braucht euch überhaupt nicht zu interessieren. Facebook is for real people. No Fake-Accounts. Und gut ist es. Meinereiner steht seit jeher im Internet mit seinem richtigen Namen für das, was er schreibt. Das wißt ihr inzwischen. Schließlich wolltet ihr eine Ausweiskopie von mir haben. Die hattet ihr. Und trotzdem wurde ich selbst danach noch von euch Digitalstalinisten für das Veröffentlichen legitimer Meinungsäußerungen gesperrt. Und zwar wiederholt.

Zitat: „Facebook works directly with candidates, campaigns,and political parties via our political outreach Teams to provide Information on potential online risks and ways our users can stay safe on our platform and others.“ – Zitatende.

(Facebook arbeitet direkt zusammen mit Kandidaten, Kampagnen und politischen Parteien, um Informationen über potentielle Onlinerisiken weiterzugeben und Wege aufzuzeigen, wie unsere User auf unserer und anderen Plattformen sicher bleiben.)

Ja, Pustekuchen, Facebook. Eure Definition von „Sicherheit“ (dieses Bild könnte enthalten Gräser, Blumen und Bäume – Vorsicht!) könnt ihr euch sonstwo hinstecken. Meinereiner fühlt sich bei Facebook alles andere als sicher. Ich werde willkürlich gelöscht. Und zwar nicht dafür, daß ich irgendwelche Fake-Accounts betriebe, Gewaltvideos verbreite, ein Bot wäre, anonym poste, Pornospam produziere oder mich groß in den Kommentarspalten des politischen Gegners tummle, sondern ganz einfach deswegen, weil ich eine fundiertere Weltsicht habe als ihr Programmierfuzzis. Eure Firmenphilosphie ist zu einem guten Teil der Versuch, der Welt via Social Media eure eigene Intellektbeschränkung als das Maß aller Vernunft aufzuzwingen. Weil euch der kaufmännische Profit zur Beweihräucherung eueres eigenen, unhinterfragbaren Edelmuts noch nicht reicht. Um kaum etwas anderes geht es dabei. Wären wir zusammen kleine Jungs in einem richtigen, anstatt in einem digitalen Kindergarten, I swear: You´d have a hard time with me.

http://www.journalistenwatch.com/2017/08/23/ueberfluessig-facebooks-firmenphilosophie/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Jouwatch+%28Jouwatch%29

Facebook löschte 100.000 deutsche Beiträge – Schweizer Morgenpost

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Facebook hat in nur einem Monat 100.000 Beiträge von Deutschen im Auftrag des Justizministers gelöscht.Die Anzahl der gelöschten Beiträge mit angeblichen „Hass- Kommentaren“ wurde in der vergangenen Woche von Facebook Europapolitik Direktor Richard Allan enthüllt. Justizminister Maas (SPD), einer der meistgehassten Politiker, der in Deutschland als „Internet-Blockwart“ bezeichnet wird, kritisierte daraufhin Facebooks Entscheidung die Anzahl der Kommentare der Benutzer zu veröffentlichen, bei denen die „Meinungspolizei“ zugeschlagen hatte. Maas sagte auch , dass zu wenig „strafbare“ Inhalte im Internet gelöscht werden und dass die Beiträge zu langsam gelöscht werden.

Quelle: Facebook löschte 100.000 deutsche Beiträge – Schweizer Morgenpost

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Heiko Maas verlangt Geldstrafe fürs Teilen auf Facebook

Immer mehr Menschen müssen wegen Kommentare auf Facebook Geldstrafen zahlen, wenn es sich dabei um sogenannte Hasskommentare handelt. Doch das ist für Heiko Maas noch nicht genug. Sogar das Klicken auf „Teilen“ kann hart bestraft werden.

Eine 62-jährigen Frau aus Berlin wurde für „üble Hetze gegen Flüchtlinge im Internet“ zur Zahlung von 1.350 Euro verurteilt. Außerdem sperrte Facebook ihren Account und ihre Wohnung wurde von der Polizei durchsucht. Angeblich hatte sie nur ein Bild geteilt mit der Frage „Wie finden Sie Flüchtlinge„.

Die Meinungs- und Pressefreiheit ist in Deutschland sowiso schon stark eingeschränkt. Auf der „Rangliste der Pressefreiheit 2016“ belegte Deutschland nur Platz 16. Viele Meinungsäußerungen werden in der Bundesrepublik mit harten Strafen belegt. Besonders auf Facebook nimmt die Zensur ein unfassbares Ausmaß an.

Die 62-jährigen Frau aus Berlin hatte auf Facebook eine Bild geteilt. Unter dem Bild seien „allerschlimmste Drohungen und Beleidigungen“ von anderen Benutzern zu finden gewesen. Obwohl die Frau selbst keine strafbaren Kommentare hinterlassen hat, muss sie eine Gedstrafe in Höhe von 1.350 Euro bezahlen.

Die Angeklagte behauptete, den betreffenden Post nicht richtig gelesen und wohl nicht ausreichend nachgedacht zu habe. Das interessierte die vorsitzende Richterin überhaupt nicht. Die Richterin des Amtsgerichts Tiergarten verwies darauf, dass das Bild „gar nicht lustig“ gewesen sei.

Die Bundesregierung und Justizminister Heiko Maas planen eine weitere Verschärfung der Zensurgesetze. Nicht nur Lokalzeitungen, Bürgerrechtsorganisationen und Wirtschaftsverbänden, sondern auch der UN-Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit, David Kaye sieht am geplanten Netzwerkdurchsetzungsgesetz eine große Gefährdung für die Meinungsfreiheit und Privatsphäre in Deutschland. Tatsächlich macht es den Eindruck, als wäre dieses geplante Gesetz bereits in der Umsetzung.

http://derwaechter.net/heiko-maas-verlangt-geldstrafe-fuers-teilen-auf-facebook

Facebook-Freier Sonntag: ein Gebot der Gesundheit!

Bayern ist FREI

Tag der Sammlung: Konzentration auf Verantwortungssphäre statt Digitale Demenz!

#FacebookFreierSonntag ist ein Gebot der Gesundheit.
Berieselung mit beunruhigenden Nachrichten über Geschehnisse, für die wir keine Verantwortung tragen, macht uns kirre und führt zu Defokussierung, Willensschwäche und vorzeitiger Demenz. Journalisten machen krank und sind krank. An ihrer Berufsideologie ist die gesamte Republik tödlich erkrankt. Gewinnen wir wenigstens privat ein Stück Leben zurück!
Der Sonntag ist der Tag der Besinnung, der Selbstfindung, der Anpassung der Aufmerksamkeitsspanne an die Verantwortungsspanne.
Mit fahrigen psychischen Wracks können wir unseren Kampf kaum gewinnen.

Hingabe an Facebook ist unwürdig und unverantwortbar

Schließlich ist es ein Gebot des Kategorischen Imperativs, der Monopolbildung entgegenzuwirken.
Dies besonders dann, wenn die Monopolisten mit politischen Monopolisten wie dem Breiten Bündnis der Vereinigten Bunten gemeinsame Sache gegen die Freiheit machen.
Niemand, der sich selbst achtet, kann es verantworten, eine Plattform zu unterstützen, auf der kritische Bürger jederzeit willkürlich enteignet werden

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Facebook’s Veruntreuung persönlicher Daten | 10.08.2017 | www.kla.tv/10920

Wissenschaft3000 ~ science3000

Danke Karl,
das war doch wohl klar, dass Facebook von Anfang an eine beabsichtigte Spionage-„Community“ gewesen war – wer konnte dahinter was anderes vermuten? Deshalb habe ich davor gewarnt und mich auch selber nicht eingeschrieben. Aber weil Facebook doch eine so freundliche Seite ist, hat mich, gegen meinen Willen und ohne meine Kenntnis, irgendwer anderer dort eingeschrieben und ich kann diesen Eintrag nichteinmal Löschen, ohne dieses Buch der Gesichter zu betreten – was ich ja nie wollte und auch niemals machen werde!!!!

Genau hinhören – wie perfide da vorgegangen wird!

seht auch hier nach:https://www.klagemauer.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=9147&id=10920&autoplay=true

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Mundtot gemacht: Kritische Blogger und Aktivisten werden zunehmend wirtschaftlichem Druck ausgesetzt

Epoch Times

Sinnlose Anzeigen und Klagen werden immer öfter gegen kritische und unabhängige Blogger und Aktivisten eingesetzt, um sie zum Schweigen zu bringen. Durch diese Methode werden sie gezwungen, Zeit und Geld in Anwälte zu investieren. Lange können die Engagierten diesem wirtschaftlichen Druck nicht standhalten.

Nicht nur in China darf manches nicht mehr gesagt werden.Foto: Greg Wood/AFP/Getty Images)

 

„Gleich dreimal innerhalb der letzten vier Wochen war PHILOSOPHIA PERENNIS gezwungen, sich einen Rechtsanwalt zu nehmen“, schreibt David Berger auf seinem Blog. Nicht dass sie irgendetwas verbrochen hätten. Aber die Linken hätten eine neue Strategie entdeckt:

Obwohl sie eigentlich den Rechtsstaat verachten, greifen sie immer öfter darauf zurück, um diejenigen, die ihnen gefährlich werden könnten, durch meistens sinnlose Anzeigen und Klagen mürbe zu machen, bis sie aufgeben.

Und der sympathische Blogger und Autor hat auch eine Erklärung dafür: „Ganz einfach deshalb, weil sie – besonders wenn sie ehrenamtliche Blogger sind – die eigenen Anwaltskosten nicht mehr schultern können, während die Kläger diese aus der Kaffeekasse jener Institutionen bestreiten, für die sie arbeiten. Und die wiederum nicht selten aus Steuergeldern bezuschusst werden. Bei den die Zuschüssen Verteilenden machen sie sich dabei sicher nicht unbeliebt, wenn sie auf eine solche Weise gegen regierungskritische Blogs vorgehen.“

FB-Konto von Jürgen Fritz wurde komplett gelöscht

Mit ähnlich harten Bandagen geht man auch gegen unseren Gastautor Jürgen Fritz vor. Vor drei Tagen wurde sein Facebook-Konto zum vierten Mal in 3 Monaten gesperrt – diesmal für 30 Tage.

Heute gab es eine weitere verschärfte Sanktion gegen ihn: Sein Profil wurde ohne Nennung eines konkreten Grundes komplett gesperrt und von der Facebookseite entfernt. Anschließend verlangte man einen Identitätsnachweis von ihm. Selbst als er seinen Führerschein mit Name, Geburtsdatum und Foto einreichte, teilte man ihm mit, dass dies FB nicht reichen würde. Erst nachdem er ein an ihn gerichtetes Schreiben seiner Hochschule + eine Kopie seines Michael-Raubal-Preises + einen aktuellen Kontoauszug + eine Honorar-Abrechnung des Akademiker-Verlages für sein Buch zusätzlich eingereicht hat, wurde sein Konto wieder freigegeben. Er selbst bleibt aber weiterhin noch 26 Tage von allen Aktivitäten gesperrt.

Netzfrauen:  Wir haben lange geschwiegen, alles hingenommen, aber DIE hören nicht auf

Und auch eine weitere kritische Stimme im Netz ist verstummt. Die „Netzfrauen“ haben aufgegeben.  Auf ihrer Facebook-Seite hinterließen sie am 31. Juli diesen Abschiedsbrief:

Liebe Fans, Follower, liebe Leserinnen und Leser, 

Wir haben Sie informiert, dass wir seit letztem Jahr extrem von einer Gruppe tyrannisiert werden. Man droht, uns finanziell zu schaden, wie man auf unserer Webseite nachlesen kann. 
Allein schon, dass wir Sie informiert haben, reichte wieder mal aus, uns mit Abmahnungen zu drohen. 

Uns war nicht bekannt, dass es eine Straftat ist, etwas zu hinterfragen und dann auch noch zu veröffentlichen. 

Nein, es sind keine Konzerne. Ok, einige, die es auf uns abgesehen haben, haben zum Beispiel Massentierhaltungen. Es sind aber auch Mütter darunter, die sogar ihre Kinder auf Facebook zeigen. 

Wir kennen diese Personen, da wir ja auch Mails und andere Hinweise bekommen.

Es ist uns aber zu mühselig, unsere Zeit mit Anwälten zu verbringen, oder immer wieder erklären müssen, woher wir Quellen, Bildmaterial u.s.w. haben, wenn doch alles in unseren Artikeln steht.

Als wir 2013 gebeten wurden, weiter zu schreiben, haben wir es getan. Wir haben mittlerweile mit Konzernen Dialoge geführt und auch uns mit unterschiedlichen Ministerien und Bundestagsabgeordneten auseinander gesetzt.

Doch jetzt ist Schluss. Wir wollten eine bessere Welt für unsere Kinder und Enkelkinder, aber jetzt sind auch diese in Gefahr, denn wie heißt es in der Drohung auf unserer Webseite, dass man auch vor denen nicht halt machen wird.

Wir haben unser Haushaltsgeld in die Netzfrauen gesteckt, waren sparsam, um uns das leisten zu können. Aber dass unsere Männer arbeiten, damit wir das Geld zum Anwalt bringen können, sehen wir nicht mehr ein. 

Sollten jetzt einige schreiben, dass wir weitermachen sollen, damit DIE nicht gewinnen, dem sei gesagt, wir haben lange geschwiegen, alles hingenommen, aber DIE hören nicht auf.

Wir haben unser Leben lang schwer arbeiten müssen, Lisa und Ulla sind schon auf Rente und Doros Mann kommt jetzt auf Rente und da haben wir uns ein anderes Leben gewünscht und nicht diese Quälerei und Tyrannei, die wir zurzeit erleben müssen. Wir hätten gerne noch weitergemacht, aber so nicht.

Wir bedanken uns für Ihre mentale Unterstützung und werden jetzt die Zeit, die wir sonst für Recherchen aufgebracht haben, bei Anwälten verbringen müssen. 
Vielen Dank, dass Sie uns solange begleitet haben, passen Sie auf sich auf.

Vielen Dank

Netzfrauen

(mcd)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mundtot-gemacht-kritische-blogger-und-aktivisten-werden-zunehmend-wirtschaftlichem-druck-ausgesetzt-a2182836.html

Rabbi wegen Mordaufruf angeklagt, er sagt, dass Islamischer Terror auf Israel zurückzuführen ist

Anna Schuster Blog

Rabbi Yosef Elitzur, Autor des umstrittenen Buches „The King’s Thora“ wurde für zwei volksverhetzende Kommentare angeklagt. Er schrieb, dass er die palästinensische Bevölkerung als den Feind ISraels ansieht. Der rechtsextremistische Rabbiner erhielt im Juni seine Anklage wegen  „Aufstachelung zur Gewalt“, weil er die Tötung von Nichtjuden legitimierte. Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit verklagte Elitzur für die Anstachelung von Rassismus und Gewalt.

Die israelische Nachrichtenseite Ynet schreibt:

Elitzur wurde auch wegen dem Aufruf zu Gewalttaten gegen Araber in zwei Artikeln angeklagt, die er im Mai 2013 nach einem Terrorangriff veröffentlichte.
Zu der Zeit war der Rabbiner ein älterer Lehrer an der Od Yosef Chai yeshiva in der Siedlung von Yitzhar und unterrichtete dort auch Jugendliche in anderen Bildungseinrichtungen wie dem Samaria Regionalrat. Er schrieb auch eine regelmäßige Columne auf der Webseite der Jewish Voice.

Nach der Anklage, am 1. Mai 2013, einen Tag nach dem Terroranschlag, veröffentlichte Elitzur einen Beitrag mit dem Titel…

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