Gemengelage am 2. August 2019

von: N8Waechter

“Deepfake“-Videos

Die vermeintliche Furcht vor manipuliertem Filmmaterial wird von den Spottdrosseln einmal mehr agendagerecht unter die Leute gebracht. So wird aktuell berichtet, dass die Anwendung von Programmen zur Manipulation von Filmmaterial immer einfacher wird:

Regierungsbehörden und Wissenschaftler befinden sich in einem Wettlauf im Kampf gegen sogenannte Deepfakes, inmitten der sich ausbreitenden Bedrohung, welche diese für Gesellschaften darstellen. Fortschritte in künstlicher Intelligenz könnten bald relativ einfach überzeugende gefälschte Ton- und Bildaufzeichnungen erschaffen, was nach Befürchtungen des Pentagons benutzt werden wird, um im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr Zwiespalt zu sähen. Sie werden benutzt, um Videoinhalte zu produzieren oder zu verändern, sodass sie etwas zeigen, was tatsächlich nicht stattfand.

Hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auf einen kurzen Filmbeitrag, welcher vor einigen Wochen im Weltnetz die Runde machte und die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in mehreren Szenen zeigte, in welchen sie den Anschein erweckte, zu lallen. Die Sequenzen waren von dem Filmersteller verlangsamt worden, was den durchaus auffälligen Eindruck noch verstärkte, welchen das Filmmaterial bei normaler Abspielgeschwindigkeit ohnehin schon machte.

Der besagte Filmbeitrag sei “Millionen mal“ im Netz geteilt worden und anstatt dieses Beispiel als das zu nehmen, was es ist – ein durchaus gut gemachter digitaler Streich, welcher noch dazu sehr offensichtlich ist -, wird von der Verbreitung von “Desinformation“ berichtet und der Chef eines kleinen Technikunternehmens wird mit den Worten zitiert:

“Ich sage voraus, dass wir in weniger als 12 Monaten visuell unerkennbare Deepfakes erleben werden.“

Selbstverständlich arbeiten die “Guten“ daran, solche Fälschungen mittels Geolokalisation und Unstimmigkeiten im Bild- und Tonmaterial zu entlarven. Dass wir heute rein gar nichts mehr unvoreingenommen glauben können, sollte aufmerksamen Beobachtern dagegen bereits seit Jahren bekannt sein. So dürfte der Grund für die fortgesetzte Fütterung der Massen mit diesem Thema wohl auf einer anderen Ebene angesiedelt sein.

Wähler-Identifikation

Ein zunehmend ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerücktes Thema in Übersee ist die sogenannte “Voter-ID“, die Ausweispflicht bei Wahlen. Die rechtliche Situation in den USA stellt sich auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten uneinheitlich dar. Stand 2016 wurde in 33 US-Bundesstaaten irgendeine Form der Ausweispflicht zum Wählen gefordert, jedoch wurden und werden ständig Gerichtsprozesse gegen diese Regelungen mit der Begründung angestrengt, die Verpflichtung, sich zum Wählen als US-Bürger auszuweisen, sei “diskriminierend“.

Von Seiten der ausdrücklichen Befürworter der Ausweispflicht bei Wahlen wird dagegen ins Feld geführt, dass es regelmäßig zu Unstimmigkeiten bei Wahlen komme und besonders wird das Augenmerk auf illegale Einwanderer gelegt, welche vornehmlich für die Demokraten abstimmen, obwohl sie gar nicht wahlberechtigt sind. Weiter wird regelmäßig betont, wofür in den USA eine Bestätigung der Identität mittels Ausweis, Führerschein oder Sozialversicherungskarte verpflichtend ist, als da beispielsweise wären:

  • der Kauf von Zigaretten und Alkohol,
  • die Eröffnung eines Bankkontos,
  • die Antragstellung für Lebensmittelmarken und Sozialhilfe,
  • der Kauf oder die Anmietung eines Hauses oder einer Wohnung,
  • das Fahren, Kaufen oder Mieten eines Autos,
  • das Besteigen eines Flugzeugs,
  • die Eheschließung,
  • der Kauf einer Schusswaffe,
  • die Übernachtung im Hotel,
  • die Anschaffung eines Haustieres,
  • der Antrag für eine Jagd- oder Fischereilizenz,
  • der Kauf eines Mobiltelefons,
  • der Besuch eines Casinos,
  • der Kauf gewisser Medikamente,
  • uvm.

Für die Präsidentschaftswahlen 2020 wird inzwischen offen angestrebt, die Identifikation in allen Bundesstaaten verpflichtend zu machen. So hat inzwischen auch US-Präsident Donald Trump das Thema auf seiner offiziellen Agenda (wie von “Q“ angekündigt).

Verschwörungstheorien = “terroristische Bedrohung“

Yahoo News berichtet aktuell, ein bisher unveröffentlichtes Dokument des FBI-Büros in Phoenix/Arizona vom 30. Mai 2019 sei ihnen zugespielt worden, in welchem “von Verschwörungstheorien angetriebene Inlandsextremisten“ als “wachsende Bedrohung“ bezeichnet werden. Dabei werden ausdrücklich “Pizzagate“ und “QAnon“ erwähnt, wobei es eine Reihe von Festnahmen “in Bezug zu gewalttätigen Vorfällen“ gegeben habe. Weiter werde damit gerechnet, dass die Zahl der Verschwörungs-“Extremisten wahrscheinlich während des Präsidentschaftswahlen-Zyklus 2020 zunehmen“ werde.

Dies ist keineswegs der erste Artikel in den Spottdrosseln, welcher sich die größte Mühe gibt, mit dem Vorschlaghammer auf “Verschwörungstheorien“ draufzuhauen. Interessant sind die Fragestellungen, wie das angeblich interne Papier in die Hände der Yahoo-Redaktion gelangt sein mag, weshalb der Artikel ausgerechnet jetzt veröffentlicht wurde und welchem Zweck er wirklich dienen mag.

Nun haben sich ausgerechnet die “Verschwörungstheoretiker“ mit dem vermeintlichen FBI-Dokument auseinandergesetzt und stellen die Echtheit des Papiers nachdrücklich infrage. Gründe für ausdrückliche Zweifel seien unter anderem die Bezugnahme des Dokumentes auf fragwürdige Ereignisse in den USA, wie die angebliche Schießerei bei Comet Ping-Pong, die Verhaftung eines “Q“-Verwirrten auf dem Hoover-Damm und die Synagogen-Schießerei 2018, welche allesamt erhebliches Potenzial für “False Flags“ haben sollen.

Weiter wurde festgestellt, dass in dem Dokument mehrfach auf Wikipedia als Quelle bezuggenommen wird und zudem ausgerechnet auf Snopes.com, was bei einem internen FBI-Papier doch durchaus als fragwürdig eingestuft werden darf. Pikanterweise wurde der noch durch den ehemaligen FBI-Direktor James Comey berufene Chef des FBI-Büros in Phoenix, Michael DeLeon, am 31. Mai 2019 von seinem Posten “versetzt“ – nur einen Tag nach dem in dem Papier als Verfassungsdatum angegebenen 30. Mai 2019 und zudem angeordnet durch FBI-Direktor Christopher Wray persönlich.

Die Briten und die Russland-Ermittlung

Im August 2016 gab es offensichtlich einen Austausch von Textnachrichten zwischen dem seinerzeitig stellvertretenden FBI-Direktor unter James Comey, Andrew McCabe, und dem Chef des britischen MI5, Jeremy Fleming. Inhaltlich sei es um “unsere seltsame Situation“ gegangen, was, so wird berichtet, in Zusammenhang zu den im Sommer 2016 insgeheim aufgenommenen Ermittlungen gegen die Trump-Wahlkampagne stehen soll.

Welche Rolle die britischen Dienste dabei gespielt haben, wird offiziell noch weitestgehend zurückgehalten, doch hieß es bereits im März 2017, der Auslandsgeheimdienst GCHQ habe die Trump-Kampagne im Auftrag US-amerikanischer Dienste ausspioniert. Der nun aktuell bestätigte Kontakt zwischen dem FBI und dem MI5 im August 2016 nährt den Verdacht, dass insbesondere das FBI und die CIA, in Ermangelung der gesetzlichen Berechtigung zum Abhören der eigenen Bürger (ohne Zustimmung des FISA-Gerichts), ihre britischen Kollegen über die “Five Eyes“-Vereinbarung für die Informationsbeschaffung durch die Hintertür eingeschaltet haben.

Für aufmerksame Beobachter ist dies alles “kalter Kaffee“, doch drängt es nun, wenn auch zäh und scheibchenweise, an die Oberfläche und stößt die unbedarften Zuschauer im Illusionstheater ein weiteres Mal mit der Nase auf die wohl recht bald auch im Zusammenhang zu begreifenden Sachverhalte.

“Russischer Agent“ Washington Post

Ähnlich dürfte wohl auch ein von vielen kaum beachteter Schachzug des US-Präsidenten einzuschätzen sein. Nachdem Dana Milbank von der Washington Post den Führer der Senatsminderheit, den Republikaner Mitch McConnell, als “russischen Agenten“ bezeichnet hatte und Donald Trump von Pressevertretern um eine Stellungnahme gebeten wurde, drehte er den Spieß um und sagte:

»Ich denke, die Washington Post ist vergleichsweise ein russischer Agent. Mitch McConnell liebt unser Land. Er hat großartige Arbeit geleistet. […]

Mitch McConnell ist ein Mann, der weniger über Russland und russischen Einfluss weiß, als selbst Donald Trump – und ich weiß nichts. So denke ich, es ist eine schreckliche Sache, wenn eine Zeitung …, welche wirklich nur eine Zeitung zum Vorteil von Amazon ist … Die Washington Post ist Fake News, genau wie die New York Times Fake News ist. Sie ist da, die Washington Post, zum Vorteil von Amazon. Das ist meine Meinung und ich denke, es ist eine Schande.

Und falls sie das wirklich gesagt haben … ich habe es nicht gelesen, falls sie das wirklich gesagt haben, dass Mitch McConnell ein Agent Russlands ist, dann sollten sie sich schämen und sich entschuldigen.«

Diese kleine Episode nahm die Washington Post zum Anlass für einen weiteren Artikel, in welchem nun unter die Leute gebracht wurde, dass Donald Trump die Washington Post als “russischen Agenten“ bezeichnet hat. Dass diese führende Spottdrossel in dieser Form vom US-Präsidenten getrollt wurde, scheint der Redaktion jedoch unbewusst zu sein, wie auch, dass die Trump-Administration über das Treiben der Amazon-Zeitung bestens im Bilde zu sein scheint. Anstatt die Sache einfach auf sich beruhen zu lassen, ging man in die Verteidigungsposition und versuchte einen vermeintlichen Gegenangriff – welcher jedoch medial weitestgehend verpuffte.

Donald Trump hatte sich seit vor seinem Wahlsieg im November 2016 gegen Vorwürfe zur Wehr setzen müssen, er habe “Absprachen mit Russland“ getroffen und so die Wahl für sich entschieden. Bekanntlich beruhten die Vorwürfe von Anfang an überwiegend auf dem sowohl haltlosen, wie auch vollständig unverifizierten “Steele-Dossier“ und erst der jämmerliche Auftritt des Sonderermittlers Robert Mueller bei der Anhörung vor dem Kongress in der vergangenen Woche brachte diese Episode auf der Theaterbühne wohl endgültig zum Abschluss.

Todesstrafe abschaffen

Nachdem US-Justizminister William Barr am 25. Juli 2019 nach 13 Jahren ohne Hinrichtungen die Todesstrafe für fünf Kindsmörder in den USA angewiesen hatte, haben nun demokratische Abgeordnete einen Gesetzentwurf zur endgültigen Abschaffung der Todesstrafe eingereicht.

Federführend sind die Senatoren Dick Durbin, Patrick Leahy und Präsidentschaftsanwärter Cory Booker, welche allesamt Mitglieder des Justizausschusses des US-Senats sind. Unterstützt wird der Gesetzentwurf von weiteren demokratischen Senatoren, wie die Präsidentschaftsbewerber Kamala Harris, Amy Klobuchar und Bernie Sanders.

Als Hauptbegründung, neben einer vermeintlich viel zu hohen Fehlerrate bei den Urteilen, wird angegeben, die Todesstrafe werde “unverhältnismäßig gegen Minderheiten und arme Menschen verhängt“. Dass sie gewiss sehr verhältnismäßig gegen Mörder und andere Schwerkriminelle verhängt wird, spielt für die Senatoren dabei eine untergeordnete Rolle.

Da der Senat mit 53 Republikanern, 45 Demokraten und 2 unabhängigen Kandidaten besetzt ist, wird abzuwarten sein, ob der Gesetzentwurf verabschiedet wird.

Antworten über UFOs gefordert

Inzwischen vergeht kaum eine Woche, in welcher nicht in irgendeiner Form das Thema “UFOs“ durch die Schlagzeilen getrieben wird. Diesmal wird berichtet, dass der republikanische Kongressabgeordnete Mark Walker, welcher auch im Kongress-Ausschuss für Heimatschutz sitzt, von der US-Marine schriftlich weiterführende Informationen eingefordert hat. In dem Schreiben heißt es demnach:

“Basierend auf Berichten von Piloten beinhalteten Aufeinandertreffen mit diesen UAPs [“Unidentified Aerial Phenomena“, unidentifizierte Phänomene im Luftraum, ehemals bekannt als “UFOs“] oftmals komplexe Flugmuster und fortschrittliche Manöver, welche extreme Fortschritte in der Quantenmechanik, der Nuklearwissenschaft, im Elektromagnetismus und der Thermodynamik erfordern. […] Sollten diese Berichte wahr sein, könnten die unidentifizierten Fluggeräte für unser Militärpersonal und den Verteidigungsapparat ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellen.“

Abschließend heißt es in dem Bericht:

Walker fragt zu dem, ob die Marine über irgendeine ausländische Nation oder private Unternehmen gewahr sei, “welche signifikante Fortschritte in der Aerophysik gemacht haben“.

Solche Länder, wie beispielsweise China, oder?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2019/08/gemengelage-am-2-august-2019/

Massenmedien verbreiten zahlreiche Falschmeldungen

Terraherz

Zahlreiche #FakeNews erschüttern das Vertrauen der Leser und Zuschauer in die etablierten #Massenmedien. Erst kürzlich wurde bekannt, dass ein RTL-Mitarbeiter mindestens 21 Reportagen gefälscht hat. Auch ein #Spiegel-Redakteur veröffentlichte etwa 60 Geschichten, die zu großen Teilen Falschinformationen enthalten haben. Doch auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk verbreitet immer wieder Falschnachrichten.

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Gemengelage am 9. Juli 2019

on: N8Waechter

US-Wirtschaft und der Goldstandard

Anfang Juli wurden die aktuellen Beschäftigungszahlen für die USA veröffentlicht. Demnach waren im Vormonat 157.005.000 Menschen in einem Arbeitsverhältnis gemeldet, ein Zuwachs von 224.000, gegenüber den erwarteten 160.000, wobei die Gruppe der Hispanics mit 109.000 am stärksten profitierte. Damit liefert die Trump-Administration zum 19. Mal einen neuen Höchststand ab, was nunmehr auch Jerome Powell von der FED nicht mehr ignorieren kann. In einer Rede vor dem Council on Foreign Relations in New York City sagte er am 25. Juni 2019:

“Bisher hat die Wirtschaft in diesem Jahr einigermaßen gut funktioniert. Solide Fundamentaldaten unterstützen fortgesetztes Wachstum und starke Schaffung von Arbeitsplätzen, [und] halten die Arbeitslosenquote nahe historischer Tiefs.“

Die FED werde die weitere Entwicklung genau beobachten und “entsprechend Handeln, um die Expansion aufrechtzuerhalten“, was von einigen als eine Andeutung verstanden wird, dass recht bald die Leitzinsen gesenkt werden könnten. Das möchte wohl auch US-Präsident Donald Trump gerne sehen und zwitscherte einen weiteren Angriff auf die FED-Politik:

Starker Arbeitsmarktbericht, niedrige Inflation, und andere Länder auf der Welt tun alles, um die USA zu übervorteilen, in dem Wissen, dass unsere Federal Reserve keine Ahnung hat! Sie haben die Zinsen zu früh angehoben, zu oft, und [die Geldmenge] verknappt, während andere das genaue Gegenteil getan haben.

So gut, wie wir uns seit dem Tag nach der großartigen Wahl machen, als die Märkte direkt nach oben gingen, es hätte sogar noch besser sein können. Massiver zusätzlicher Wohlstand wäre erschaffen und sehr gut genutzt worden. Unser schwierigstes Problem sind nicht unsere Wettbewerber, es ist die Federal Reserve!

Bereits am 2. Juli 2019 hatte der US-Präsident die US-Vertreterin bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, Judy Sheldon, für einen der freien Sitze bei der FED nominiert. Frau Sheldon ist eine ausgesprochene Befürworterin des Goldstandards, wie auch die im laufenden Jahr nominierten Stephen Moore und Herman Cain, welche jedoch beide ihre Nominierung zurückgezogen hatten. Die Nominierung muss noch vom US-Senat bestätigt werden, doch sollte Frau Sheldon ihren Sitz bekommen, darf mit einer spürbaren Veränderung der FED-Politik gerechnet werden.

Neue Zeugen für Generalinspekteur

Der Bericht des Generalinspekteurs des US-Justizministeriums, Michael Horowitz, wird bereits seit Wochen mit großer Spannung erwartet. Seine Ermittlungen in den internen Missbrauch des FISA-Gerichts zum Ausspionieren der Trump-Kampagne soll erheblichen Sprengstoff für ehemalige Mitarbeiter der Obama-Administration bergen, doch scheint sich die Veröffentlichung nun weiter zu verspäten.

Mindestens ein Zeuge, welcher bisher die Zusammenarbeit mit Herrn Horowitz verweigert hatte, sei nun kurz vor Toresschluss doch bereit, ihm gegenüber auszusagen. Der Name des Zeugen (oder der Zeugin) bleibt derzeit noch ungenannt, doch ist die späte Bereitschaft zu Reden möglicherweise ein Zug der vermeintlichen Verschwörer, den Bericht noch weiter zu verzögern.

Kongressabgeordnete helfen bei illegaler Einreise

Cory Booker, seines Zeichens einer der zwei Dutzend Präsidentschaftsbewerber für 2020, hat fünf “Asylsuchende“ bei der illegalen Einreise in die USA unterstützt. Wie seine Pressesprecherin verlautbarte, sei Herr Booker von El Paso (Texas) nach Juarez in Mexiko gereist, habe die Fünf dort eingesammelt und über die Grenze in die USA gebracht.

Abgesehen davon, dass er sich damit strafbar gemacht haben dürfte (Stichwort: Schlepperei), darf dies als eine politisch motivierte Aktion eingestuft werden, wie die Pressesprecherin des Kongressabgeordneten mit ihren Worten bestätigt:

“Cory war in der Lage die Grenzübertretung [und] die Interaktion mit den Bundeseinwanderungsbehörden zu beobachten, und sah die katastrophalen Auswirkungen der grausamen Einwanderungspolitik von Präsident Trump.“

Derweil wird berichtet, dass die Kongressabgeordnete Veronica Escobar ihre Mitarbeiter in die mexikanische Stadt Ciudad Juárez schickt, um zuvor aus El Paso ausgeschaffte “Migranten“ über die Schlupflöcher im US-Einwanderungssystem zu unterrichten, auf dass sie beim nächsten Versuch erfolgreicher sein mögen.

Erster Demokrat steigt aus Präsidentschaftsrennen aus

Der erste Kandidat der Demokraten für die Präsidentschaftswahlen 2020 hat das Handtuch geworfen. Nachdem er in den Umfrageergebnissen dauerhaft bei peinlichen 0 % lag, hat Eric Swallwell seine Kandidatur zurückgezogen. Als einen der Gründe gab er an:

“Um ehrlich gegenüber uns selbst zu sein, wir mussten schauen, wie viel Geld [Wahlkampfspenden] wir einnehmen, wo wir in den Umfragen lagen.“

Der kalifornische Kongressabgeordnete hat wohl erkannt, dass weder er selbst, noch seine politische Agenda den notwendigen Anklang bei den Wahlkampfspendern finden. Ganz im Gegensatz zu Präsident Donald Trump.

Dieser hatte bereits bei seinem Wahlkampf 2016 $ 600 Millionen an Unterstützungen eingenommen und für 2020 wird mit einer Rekordsumme gerechnet. Die Spendensammler der Republikaner haben im zweiten Quartal 2019 $ 105 Millionen eingesammelt und bei seiner Verkündung der Kandidatur für eine zweite Amtszeit am 18. Juni allein seien $ 24,8 Millionen an Unterstützung eingegangen.

Folglich rechnet das Republikanische Nationalkomitee mit insgesamt zwischen 2 und 2,5 Milliarden Dollar an Wahlkampfspenden für Donald Trump, was einen Rekord in der US-Politik darstellen würde.

Ben Garrison ins Weiße Haus eingeladen

Der bekannte Ersteller system- und politkritischer Zeichnungen, Ben Garrison, wurde für den 11. Juli ins Weiße Haus eingeladen. Herr Garrisson ist ein treuer Unterstützer der Trump-Administration und hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach ein “Q“ in seinen Zeichnungen untergebracht. In der Einladung heißt es:

“Der Präsident wünscht das Vergnügen Ihrer Anwesenheit beim Social Media-Gipfel, welcher am 11. Juli 2019 um 15 Uhr im Weißen Haus abgehalten wird.“

Pädosumpf Hollywood

Hollywood-Schauspieler Kevin Spacey muss sich bereits seit 2017 mit Vorwürfen sexueller Misshandlungen auseinandersetzen. Nun werden ihm weitere sechs Fälle sexueller Übergriffe zwischen 1996 und 2013 vorgeworfen und Ermittler von Scotland Yard reisten zur Vernehmung in die USA. Herr Spacey war von 2004 bis 2015 Direktor an einem Theater in London und wurde unlängst von Netflix unter anderem in seiner Rolle in der TV-Serie “House of Cards“ entlassen.

Pädophiler Queen-Butler in Haft

Andrew Lightwood, persönlicher Butler für die Queen und Prinzessin Anne von 1978 bis 1984 im Buckingham Palace, wurde wegen eines sexuellen Übergriffes auf einen Jungen zu 28 Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte vor Gericht zugegeben in Gegenwart eines Kindes sexuelle Aktivitäten begangen und den Jungen unsittlich berührt zu haben. Er wird für 10 Jahre als Triebtäter registriert.

Tunesien verbannt Vollverschleierung

Der tunesische Premierminister Youssef Chahed hat das Tragen einer Vollverschleierung in der Öffentlichkeit mittels einer Regierungsanordnung mit sofortiger Wirkung verboten. Hintergrund sind die jüngsten Selbstmordanschläge in Tunesien, bei denen zwei Menschen starben und sieben verletzt wurden.

Zitat

“Keine Menge an Beweisen wird ausreichend sein, um die durchschnittliche Person zu überzeugen, dass die Welt unter einer entstehenden, totalitären Weltregierung lebt. Die meisten Menschen sind unfähig das schiere Ausmaß der Täuschung und Zersetzung zu begreifen, von welchem dieses System abhängig ist – ganz zu schweigen davon, dass sie es für möglich halten.“ (Quelle)

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2019/07/gemengelage-am-9-juli-2019/

Die letzten Tage der Fake News Medien – Vorhang auf zum letzten Akt | Declassified Deutsch

 

Epoch Times Deutsch

Am 03.07.2019 veröffentlicht

„Ich erinnere mich nicht an ein einziges großes Mainstream-Medienunternehmen, das seinem Publikum gegenüber zugegeben hat untersucht zu haben, wie es dazu gekommen ist, dass sie den Trump-Russland-Absprachen-Betrug seit mehr als zwei Jahren als wahre News zu präsentieren.“ – Epoch Times Gastautor Brian Cates.

– Fake News
#Medien

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Gemengelage am 28. Juni 2019

von: N8Waechter

Twitterzensur

Am gestrigen Donnerstag gab Twitter neue Richtlinien bekannt, welche sich zum Ziel setzen, dass solche Gezwitscher, welche gegen die von Twitter festgelegten Spielregeln verstoßen, mit einem Vermerk versehen und ausgeblendet werden. Betroffen sind bestätigte Nutzerkonten, sogenannte “blue checkmark“-Konten von beispielsweise Prominenten und Politikern, ab 100.000 Folgern. Der Vermerk liest sich wie folgt:

Die Twitter-Regeln über [genaue Regel] lassen sich auf diesen Tweet anwenden. Jedoch hat Twitter beschlossen, dass es im Interesse der Öffentlichkeit sein könnte, dass der Tweet verfügbar bleibt.

Wie berichtet wird, soll Donald Trump keineswegs glücklich hierüber sein, da wohl damit gerechnet wird, dass gewisse Gezwitscher des US-Präsidenten gegen irgendwelche Twitter-Regeln verstoßen und folglich ausgeblendet werden.

Nachdem insbesondere Twitter einer der wichtigsten Medienkanäle für Herrn Trump ist, um seine Botschaft unter die Leute zu bringen, darf die Frage in den Raum gestellt werden, ob er möglicherweise höchstpersönlich in absehbarer Zeit eine neue und offizielle Plattform der freien Meinungsäußerung ins Netz stellen (lassen) wird.

Neue Informanten

Project Veritas hatte kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, als mit versteckter Kamera aufgenommenes Material veröffentlicht wurde, welches offen darlegt, dass Google politisch motivierte Änderungen an seinem Suchalgorithmus vorgenommen hat, um die Wiederwahl Donald Trumps 2020 “zu verhindern“.

Die von James O‘Keefe veröffentlichte Dokumentation wurde von Googles Tochterunternehmen YouTube aus dem Netz entfernt, doch er lässt sich in seinem Feldzug offenbar nicht aus der Ruhe bringen. So hat sich Herr O‘Keefe zwischenzeitlich mit dem US-Senator für den Bundesstaat Texas, Ted Cruz, verbündet, welcher eine Kurzversion der Dokumentation auf seinem eigenen YouTube-Kanal hochgeladen hat.

Am 27. Juni 2019 machte Herr O‘Keefe diesen Schritt öffentlich, indem er in einem Gezwitscher darauf hinwies, dass genau dieses Video, als es annähernd eine Million mal angeschaut worden war, wegen einer “Datenschutzbeschwerde“ aus dem Netz genommen worden sei. Gerichtet an die YouTube-Chefin, Susan Wojcicki, schreibt er: “Sie sind am Zug“, verbunden mit der Frage: “Werden Sie denselben Zensurstandard auf einen US-Senator anwenden?“

Auf der Zwitscherseite von Project Veritas selbst wurde bereits am 25. Juni 2019 auf folgendes hingewiesen:

YouTube verliert seinen Zensurkrieg. Warum wir das wissen? Dutzende Big Tech-Eingeweihte sind in den vergangenen 24 Stunden an Project Veritas herangetreten.

Grenzkrise

Nachdem Mexiko, aufgrund des durch US-Präsident Donald Trump auferlegten Zoll-Drucks, bereits rund 6.000 Soldaten an seine Südgrenze zu Guatemala entsandt hatte, um den Fluss von in den USA illegal Asyl Suchenden einzudämmen, wurden nun weitere 15.000 Soldaten der mexikanischen Nationalgarde und der Armee an die Grenze zu den USA abkommandiert. Diese sollen die bereits vorhandenen Grenzkräfte verstärken und dabei helfen, illegale Grenzübertritte in die USA zu verhindern.

Vergewaltigungsvorwürfe, Klappe, die nächste

Wie bereits berichtet, wurden unlängst Vorwürfe von Jean Carroll vorgebracht, Donald Trump habe sie in den 1990er Jahren in der Umkleidekabine des New Yorker Kaufhauses Bergdorf Goodman vergewaltigt. Besagte Frau Carroll fand sich nun auch bei CNN ein und bekam gegenüber Moderator Anderson Cooper Gelegenheit, die Geschichte vorzutragen.

Jedoch wurde es wohl selbst Herrn Cooper zu heiß, als die ehemalige Kolumnistin für das Magazin Elle vor laufender Kamera sagte:

Jean Carroll: »Das Wort “Vergewaltigung“ hat einen so starken sexuellen Beiklang, … dies war nicht, dies war nicht sexuell. [Gestammel] Es schmerzte [Gestammel] …«

Anderson Cooper: »Die meisten Menschen denken, dass eine Vergewaltigung ein gewaltsamer Übergriff ist.«

Jean Carroll: »Ich glaube, die meisten Menschen halten eine Vergewaltigung für sexy.«

Anderson Cooper: »Lassen Sie uns eine kurze Pause machen …«

Wie bereits vielfach bei anderen Gelegenheiten, fanden Anons einen sonderbaren Umstand heraus. In einer Folge der TV-Serie “Law & Order“ sagte ein Verdächtiger über eine Vergewaltigung folgendes:

»Meinen Sie die in der Umkleidekabine bei Bergdorf? [!] Als sie Unterwäsche anprobierte, stürmte ich hinein …«

Warum sollte man das Rad auch zweimal erfinden?

Mueller zur Anhörung geladen

Am 17. Juli 2019 soll der ehemalige Sonderermittler Robert Mueller vor dem Justizausschuss des US-Kongresses angehört werden. Die Vorladung wurde von den Demokraten mit Nachdruck vorangetrieben und Ausschussmitglieder der Republikaner reiben sich bereits die Hände warm, angesichts der Vielzahl von wohl recht unbequemen Fragen, welche sie bei dieser sich bietenden Gelegenheit zu stellen gedenken.

Demokraten-Zirkus

Der Zirkus um die über 20 Präsidentschaftskandidaten auf Seiten der Demokraten umfasst aktuell öffentliche TV-Debatten, bei denen die Kandidaten Gelegenheit bekommen vorzubringen, wie sie Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen 2020 aus dem Amt entfernen wollen. Das Demokratische Nationalkomitee hatte hierfür exklusiv MSNBC auserkoren.

So wurde am vergangenen Mittwoch in Echtzeit die erste Hälfte der Anwärter von Spottdrosslern zu verschiedenen Aspekten befragt und wie sich herausstellte, halten alle Kandidaten an einer tiefsozialistischen “alles für lau“-Agenda fest. Darüber hinaus kam es zu einer technischen Panne mit offenen Mikrofonen und drei der Anwärter antworteten auf Fragen auf Spanisch …

Der US-Präsident äußerte sich, während seiner Reise zum aktuell in Osaka stattfindenden G20-Gipfel, mit nur einem und wohl zutreffenden Wort: “Langweilig!

Bezüglich der am Donnerstag übertragenen zweiten Runde mit den restlichen Kandidaten, welche letztlich ebenfalls das Verfolgen derselben Agenda offenbarten, entschied Donald Trump, auf das Anschauen der Debatte zu verzichten. Er zog es stattdessen vor, sich mit der recht verkrampft wirkenden, beliebtesten Kanzlerin aller Zeiten vor der Weltpresse zu präsentieren:

Man weiß, die Debatten müssen schrecklich sein, wenn Präsident Trump sagt, er würde lieber Zeit mit Angela Merkel verbringen, als die Debatten anzuschauen.

Neben vielen Anons und Trump-Anhängern, machte sich auch US-Senator Lindsey Graham über die Debatten lustig:

Nach den Demokraten-Debatten von heute Abend … sieht diese ganze Sache mit einer dritten Amtszeit für Trump besser und besser aus. 😁

Dies bezog sich auf die in den Spottdrosseln gerne aufgestellte These, Donald Trump werde an seinem Stuhl im Weißen Haus festhalten, sollte er die Wahl 2020 verlieren – oder in der Steigerungsform: Er werde selbst dann bleiben wollen, wenn er seine mögliche zweite Amtszeit beendet hat, obwohl einem US-Präsidenten höchstens zwei Amtszeiten zustehen.

Der Präsident selbst trollte folglich einmal mehr die Spottdrosseln meisterlich, indem er ein Film-Mem von “Carpe Donktum“ zwitscherte:

Und das Trollen nimmt auch in Osaka kein Ende:

“Herr Präsident, werden Sie dem russischen Präsidenten sagen, er solle sich nicht in die Wahl einmischen?“

Trump: “Mischen Sie sich nicht in die Wahl ein.“

Das Ende der Fake News

Ein bemerkenswerter Artikel von Brian Cates erschien am 26. Juni 2019 auf Epochtimes.com, hier einige Auszüge:

“Die Fake News-Medien sind dem Untergang geweiht. Trump weiß dies, weshalb er zuversichtlich voraussagt, dass sie kurz nachdem er 2024 aus dem Amt scheidet, fort sein werden. Die Pressekanäle, welche als Teil des Spygate-Skandals dabei geholfen haben, unschuldige Menschen ins Visier zu nehmen, werden massive Gerichtsverfahren verlieren.

Trump weiß viel von dem, was in dem Horowitz-Bericht stehen wird und er weiß, was sich in der von ihm geplanten FISA-Freigabe befindet. Er weiß folglich, dass die Fake News-Medien, welche ihre falschen Narrative immer wiederholt haben, massiven juristischen Verantwortlichkeiten ausgesetzt sein werden.

Wir wissen an diesem Punkt, aufgrund dessen, was öffentlich bekanntgegeben wurde, um den grundsätzlichen Rahmen der Spygate-Verschwörung und wie die Clinton-Kampagne und das Demokratische Nationalkomitee Perkins Coie und Fusion GPS dafür benutzt hat, den Trump-Russland-Schwindel zu starten, sowie auch, wie korrupte Bundesangestellte das Clinton-Lager dabei unterstützte, den Schwindel zu starten und mit der direkten Unterstützung durch wichtige Mitglieder der Fake News-Medien aufrechtzuerhalten, indem durchgesickerte, geheime Informationen selektiv überarbeitet wurden. “[…]

“Wir leben in den letzten Tagen der Fake News-Medien. Wenn Trump all die FISA-Dokumente freigibt und wenn der Generalinspekteur des Justizministeriums, Michael Horowitz, seinen FISA-Gericht-Missbrauchsbericht veröffentlicht, werden diese Fake News buchstäblich nicht in der Lage sein, damit umzugehen. Ich glaube, die massiven Auswirkungen werden viele von ihnen zerstören.“

Es scheint mittlerweile offensichtlich zu sein, wer in diesem Spiel den Ton angibt. Und auch “Q“ hat sich nach etwa einem Monat zurückgemeldet und fordert von den Anons Bereitschaft, dies mit Verweis auf die den Meisten wohl bekannten “Platzhalter“.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2019/06/gemengelage-am-28-juni-2019/

Die Macht der CIA: Nordkorea im eisernen Griff der Geheimdienste

 

LION Media

Am 16.06.2019 veröffentlicht

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Gemengelage am 6. Mai 2019

von: N8Waechter

Wie von vielen Beobachtern bereits festgestellt, befinden wir uns derzeit in einer Phase oberflächlicher “Ruhe“. Wirklich Wichtiges scheint kaum zu geschehen und es ist folglich schwierig, einen Überblick über die sehr vielen einzelnen kleinen und größeren Mosaiksteinchen zu behalten, welche möglicherweise bald von größerer Bedeutung für das Gesamtbild werden könnten.

So werfen wir einmal mehr aus größerer Höhe einen Blick auf verschiedene Meldungen und Geschichten, wie gehabt mit Schwerpunkt Übersee:

Anhörung vor dem Senat

Mit recht großer Aufmerksamkeit wurde in der vergangenen Woche die Anhörung des US-Justizministers, William Barr, vor dem Justizausschuss des US-Senats bedacht. Am 1. Mai 2019 stellte Herr Barr sich den Fragen der Ausschussmitglieder zu dem Abschlussbericht des Sonderermittlers Robert Mueller in Sachen “Absprachen mit Russland“. Letzterer hatte den US-Präsidenten Donald Trump und die Mitglieder seiner Wahlkampagne 2016 von dem über zwei Jahre durch die Demokraten und ihren verbündeten Spottdrosseln kolportierten Narrativ freigesprochen, es habe Absprachen mit Russland gegeben, welche zum Wahlsieg Donald Trumps 2016 beigetragen hätten.

Bereits die Senatsanhörung wurde zu einer polarisierenden Farce, nachdem sich die Senatoren der Demokraten vergeblich die größte Mühe gaben, William Barrs Glaubwürdigkeit zu erschüttern. Dies wurde an den Folgetagen fortgesetzt, da Herr Barr eine weitere von den Demokraten einberufene Anhörung (diesmal vor dem US-Kongress) für den 2. Mai 2019 einfach abgesagt hatte.

Der Kongressabgeordnete Steve Cohen verspeiste demonstrativ Hühnchen von Kentucky Fried Chicken im Anhörungssaal und bezeichnete Justizminister Barr als “chicken“, eine amerikanische Form der Bezeichnung eines Feiglings. Kongresssprecherin Nancy Pelosi und ihr Gefolge forderten gar offen, dass er von seinem Amt zurücktreten solle.

Die Vertreter der Republikaner wiederholten dagegen, sowohl während der Senatsanhörung, als auch an den Folgetagen auf Fox News und einigen anderen Plattformen die bereits bekannten Tatsachen (» Steele-Dossier, » FISA-Missbrauch) und Herr Barr brachte zudem bei der Anhörung unmissverständlich zum Ausdruck, dass inzwischen umfangreiche Ermittlungen aufgenommen wurden.

Freigabe von klassifizierten Dokumenten

Der US-Präsident hält derweil weiterhin die Hand auf klassifizierte Dokumente im Zusammenhang mit dem Missbrauch des FISA-Gerichts und lässt sich nach wie vor nicht dazu hinreißen, einen festen Termin für die von ihm bereits mehrfach angekündigte Freigabe der Dokumente zu nennen. Im Gespräch mit Catherine Herridge von Fox News betonte er jedoch:

»Ich werde die Freigabe recht bald gestatten. Ich wollte es ursprünglich nicht tun, da ich warten wollte, denn ich habe gesehen, wie sie spielen, sie spielen sehr schmutzig. Ich habe also entschieden, es zu tun und ich werde es sehr bald tun. Weit mehr, als Sie möglicherweise gedacht haben. […] Wann immer sie es benötigen, werde ich es tun. Aber ich werde es freigeben, ja. Alles.«

»Alles« …

“Spionage“

Dies mag vielleicht einer der Gründe dafür sein, dass ausgerechnet die Spottdrosselkönigin The New York Times aktuell vermeldet, dass angeblich das FBI im Jahr 2016 eine Mitarbeiterin nach London geschickt habe, um den Trump-Mitarbeiter George Papadopoulos auszuspionieren. Unter dem wohl falschen Namen “Azra Turk“ habe die vermeintliche FBI-Gegenspionin, welche als Assistentin des Cambridge-Professors und langjährigen, gut entlohnten FBI-Informanten Stefan Halper auftrat, mit Herrn Papadopoulos versucht anzubändeln.

Doch wurde sie bei einem Gespräch in einer Bar wohl etwas zu direkt, als sie ihn fragte, ob die “Trump-Kampagne mit Russland“ zusammenarbeite. Der ehemalige außenpolitische Berater der Trump-Kampagne stellte zudem erst am 2. Mai 2019 in den Raum:

Ich stimme diesem ausgezeichneten Artikel [der New York Times] zu, außer, dass “Azra Turk“ eindeutig nicht zum FBI gehörte. Sie gehörte zur CIA und war dem türkischen Geheimdienst nahestehend. Sie konnte kaum Englisch sprechen und war beauftragt, sich mit mir bezüglich meiner Arbeit im Energiesektor vor der Küste Israels/Zyperns zu treffen, mit welchem die Türkei im Wettbewerb stand.

Wenig später legte Herr Papadopoulos nach:

Ich werde die Aufgabe für Amerikas Berichterstatter einfach machen. Die Geheimdienste der USA/der Türkei/Australiens/des Vereinigten Königreichs, welche mich ins Visier nahmen, wussten, dass ich keine russischen Kontakte hatte. Sie waren hinter meiner Arbeit an der Pipeline im östlichen Mittelmeer her, welche sie allesamt aufhalten wollten. Bedauerlich für sie, war das Projekt 2017 implementiert worden.

Somit wird also ausgerechnet von der New York Times nun bestätigt, was Justizminister William Barr bereits bei seiner Anhörung Anfang April 2019 öffentlich kundtat:

»[…] ich denke, eine politische Kampagne auszuspionieren, ist eine große Sache. Das ist eine große Sache. […] Ja, ich denke, Spionage hat stattgefunden.«

Die Stellungnahme des Medienchefs der Trump-Kampagne, Brad Parscale, zu obigem Artikel der New York Times, bringt die derzeitige mediale Stoßrichtung deutlich auf den Punkt:

“Es gibt ein Wort hierfür in der englischen Sprache: Spionage. Demokraten und ihre Medienfreunde haben ihren Schrecken über den Begriff zum Ausdruck gebracht, aber es gibt keinen anderen Weg, es zu beschreiben: Das FBI spionierte die Trump-Kampagne 2016 aus.

Zwei Jahre lang haben die Demokraten und ihre Verbündeten in den Medien das amerikanische Volk über den “Absprachen mit Russland“-Schwindel angelogen, während der [eigentliche] Skandal die ganze Zeit über war, dass die Obama-Administration das Justizministerium dazu benutzt hat, die Kampagne eines politischen Gegners auszuspionieren. Wie Präsident Trump es sagt, es ist höchste Zeit gegen die Ermittler zu ermitteln.“

Was nun offenbar, augenscheinlich zum Schrecken der politischen Linken in den USA, durch Justizminister William Barr breitflächig angestoßen wurde.

Demokratischer Wahlkampf 2020

Der Wahlkampf in Übersee erfährt derweil bereits sehr frühzeitig eine erhebliche Temperaturerhöhung. Bekanntermaßen wird nach wie vor aus allen Rohren gegen US-Präsident Donald Trump geschossen, wie auch die Umstände um den Mueller-Bericht und die Anhörung des US-Justizministers vor dem Senat deutlich vor Augen führen.

Mittlerweile haben sich über 20 Kandidaten der Demokraten für das Rennen um den Präsidentschaftswahlkampf 2020 angemeldet. Darunter befinden sich jede Menge ohne Aussicht auf Erfolg, jedoch haben sich auch einige bekannte Namen eingefunden. Als Kandidat mit den besten Aussichten wird derzeit der ehemaligen Vizepräsident unter Barack Obama, Joe Biden, gehandelt, dicht gefolgt von dem hierzulande eher unbekannten Beto O‘Rourke.

An dritter Stelle wird derzeit der Senator aus Vermont, Bernie Sanders, geführt, welcher 2016 auf unrühmliche Weise von Hillary Clinton aus dem Rennen gestoßen wurde. Weiter finden sich teils bekannte Namen, wie Kamala Harris, Elizabeth Warren, Cory Booker, Kirsten Gillibrand, Eric Swalwell und Tulsi Gabbard, jedoch dürfte keiner dieser Kandidaten auch nur ansatzweise echte Erfolgsaussichten haben.

Dass ausgerechnet Joe Biden derzeit das Feld der Demokraten anführt, zeigt deutlich, wo die Partei der Demokraten steht. Möglich ist dies gewiss nur, da die Spottdrosseln Herrn Bidens Verwicklungen in der Ukraine sowie seine Grapsch- und Schnüffelaffinität verschweigen. Herr Biden wäre übrigens, im Falle eines Wahlsiegs, der älteste US-Präsident aller Zeiten, eine Ehre, welche derzeit Donald Trump zusteht. Dieser äußerte sich zu Herrn Biden wie folgt:

»Ich fühle mich wie ein junger Mann. […] Ich bin ein junger, dynamischer Mann. Ich schaue mir Joe [Biden] an, da bin ich mir nicht so sicher …«

Donald Trump und “Judge Napolitano“

Im Frühjahr 2017 war der ehemalige Bundesrichter für den US-Bundesstaat New York und bekannte Fox-Kommentator, Andrew Napolitano, voll auf Seiten Donald Trumps, als er auf Fox News offenlegte, dass die Obama-Administration die Trump-Wahlkampagne mit Hilfe des britischen Geheimdienstes GCHQ ausspioniert hatte (ein Sachverhalt, welches wohl recht bald wieder an die Oberfläche kommen wird).

Kurz danach wurde es vorübergehend recht still um “Judge Napolitano“ und als er sich wieder öffentlich äußerte, hatte sich sein Ton gegenüber Donald Trump spürbar geändert, was zuletzt gar soweit ging, dass er dem US-Präsidenten Justizbehinderung im Zusammenhang mit den Ermittlungen des Sonderermittlers Robert Mueller vorgeworfen hatte.

Donald Trump nahm dies nun zur Gelegenheit, Herrn Napolitanos Verhalten als “feindselig“ zu bezeichnen und lieferte zugleich eine Stellungnahme in Bezug auf den möglichen Grund:

Seitdem Andrew [Napolitano] in mein Büro kam, um darum zu bitten, ihn für den Obersten US-Gerichtshof zu berufen und ich Nein sagte, war er sehr feindselig! Er bat auch um Entschuldigung für seinen Freund. Ein guter “Kumpel“, mit niedrigen Einschaltquoten, Shepard Smith.

Rod Rosensteins Kündigung

Wie bereits seit längerer Zeit erwartet, reichte der stellvertretende US-Justizminister, Rod Rosenstein, am 29. April 2019 nun endlich seinen Rücktritt mit Wirkung zum 11. Mai 2019 ein. Sein an US-Präsident Donald Trump gerichtetes Kündigungsschreiben enthält einige Passagen, welche insbesondere angesichts der von Herrn Rosensteins bisher bekannten Rolle durchaus einen vorübergehenden Schwerkraftverlust im Bereich der Augenbrauen gestattet.

Der Brief liest sich überwiegend wie ein ausdrückliches Lob der Trump-Administration und deren bisher erreichten Ergebnisse. So betont Herr Rosenstein, dass die USA nun “sicherer“ seien und weist auf Ermittlungen gegen “illegale Lecks“ und “Fehlverhalten der Mitarbeiter“ im Justizministerium und FBI hin. Herr Rosenstein bedankt sich bei Donald Trump für seine “Höflichkeit und [den] Humor, welchen Sie oftmals in unseren persönlichen Unterhaltungen an den Tag gelegt haben“.

Weiter schreibt er, das Justizministerium verfolge die von Präsident Trump bei seiner Amtseinführung vorgegebenen Ziele, wie “Patriotismus, Einheit, Sicherheit, Ausbildung und Wohlergehen“, “im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit“, welche “das Fundament Amerikas“ sei, denn “eine Nation besteht, um seinen Bürgern zu dienen“.

“Wir vollstrecken das Recht ohne Furcht oder Gunst, denn zuverlässige Beweise sind nicht parteiisch und die Wahrheit wird nicht durch Meinungsumfragen bestimmt. Wir ignorieren flüchtige Ablenkungen und konzentrieren unsere Aufmerksamkeit auf Dinge, welche von Bedeutung sind, denn eine duldsame Republik wird nicht durch den Nachrichtenzyklus regiert.“

Ob und inwiefern diese Worte tatsächlich aus Herrn Rosensteins Feder stammen, darf, angesichts der für ihn möglicherweise im Zusammenhang mit dem FISA-Missbrauch ins Haus stehenden Unannehmlichkeiten, durchaus hinterfragt werden.

Lara Trump und Deutschlands Flüchtlingspolitik

Die Gattin des Präsidentensohns Eric Trump, Lara Trump, gehört zu den Beratern der Trump-Wahlkampagne. Sie äußerte sich unlängst im Gespräch auf Fox Business über die hiesige Politik der offenen Grenzen und bezeichnete die 2015 einsetzende Entwicklung als »Niedergang Deutschlands, eins der schlimmsten Dinge, die Deutschland jemals widerfahren sind«.

Die hiesige angehörige der Spottdrosselfamilie, Die Welt, sprang sogleich auf den Zug auf und bediente sich (ausgerechnet) Anderson Cooper von CNN als Vorreiter und Vorbereiter der Verkündung der ultimativen Wahrheit: Nazis überall! (Ein durchaus zur Kenntnis zu nehmender Artikel, besonders lesenswert sind einige der Kommentare.)

“Ohne Desinformation würde die NATO zusammenbrechen“

In einem Gespräch mit dem Buchautor und Gründer des “Centre for Research on Globilization“, Michel Chossudovsky, wurde dieser von voltaire.org gefragt, wie sich die Rolle der Medien im Zusammenhang mit der NATO künftig gestalten werde. Seine Antwort:

“Ohne die Desinformation, welche grundsätzlich von fast allen Medien verbreitet wird, würde das Militärprogramm der USA und der NATO wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Die drohenden Gefahren eines neuen Krieges mit den modernsten Waffen und die atomare Gefahr sind nicht die Art von Nachrichten, welche Schlagzeilen machen. Krieg wird als ein Akt der Befriedung dargestellt. Kriegsverbrecher werden als Friedensstifter dargestellt. Aus Krieg wird Frieden. Die Wirklichkeit wird umgedreht. Wenn Lügen zur Wahrheit werden, gibt es kein Zurück mehr.“

US-Marine und UFOs

Wie die US-Seite military.com berichtet, bereitet die US-Marine neue Richtlinien zur Meldung von “unidentifizierten Fluggeräten“ durch Piloten und Militärangehörige vor. Der Hintergrund sei, dass die Zahl der Sichtungen “unbekannter fortschrittlicher Fluggeräte“ in der Nähe von “US-Marine-Gruppen oder sensitiven Militäreinrichtungen“ zugenommen habe:

“Es gab in den vergangenen Jahren eine Zahl von Berichten über nicht genehmigte und/oder unidentifizierte Fluggeräte, welche in verschiedene vom Militär kontrollierte Übungsbereiche und ausgewiesene Lufträume eingedrungen sind. […] Aus Sicherheitsgründen nehmen die Navy und die US Air Force diese Berichte sehr ernst und untersuchen jeden einzelnen Bericht. […]

Die Navy aktualisiert und formalisiert den Prozess, mittels dessen Berichte jedes derartig verdächtigten Eindringens den zuständigen Behörden zugesandt werden können. Eine neue Nachricht an die Flotte, welche die Schritte für die Berichte ausführlich beschreibt, ist in Arbeit.“

Rothschilds verkaufen “königliche“ Möbel und Gemälde

Eine kaum beachtete Meldung machte bereits am 24. April 2019 die Runde, als Bloomberg verkündete, dass sich ein nicht weiter benannter, europäischer Teil der Rothschild-Familie von einigem Mobiliar und Gemälden trennen möchte. Für den 4. Juli 2019 sei eine Versteigerung bei dem renommierten Londoner Auktionshaus Christie‘s angesetzt, in welcher insgesamt 57 Teile unter den Hammer kommen sollen.

Darunter befinden sich Schränke aus Holz mit Goldbesatz, welche von König Philipp V. von Spanien um 1713 in Auftrag gegeben wurden, sowie ein für Marie Antoinette hergestellter Mahagoni-Schreibtisch aus dem Jahr 1780. Unabhängig von der Auktion hat das Pariser Museum Louvre dem Kauf eines Rembrandt-Gemäldes aus dem Jahr 1636 zugestimmt. Der ausgehandelte Preis bleibt geheim und dem Museum wurden 30 Monate eingeräumt, um die nötigen Mittel zum Kauf zu beschaffen.

Schuldbekenntnis und kein Knast

Im Februar 2019 bekannte sich der 25-jährige Shane Piche schuldig, sich an einem 14-jährigen Mädchen vergangen zu haben. Ende April kam es nun zur Urteilsverkündung und Richter James P. McClusky, vom zuständigen Gericht in Watertown im US-Bundesstaat New York, verurteilte Herrn Piche zu 10 Jahren auf Bewährung, allerdings ohne Freiheitsentzug.

Der Täter werde nun als registrierter Sexualstraftäter geführt und dürfe mit niemandem allein sein, der/die “jünger als 17“ Jahre ist. Die Mutter des 14-jährigen Mädchens äußerte sich spürbar verstört zu der Entscheidung:

“Ich wünschte, Shane Piche hätte eine Gefängnisstrafe für den Schaden bekommen, welchen er meinem Kind angetan hat. Er nahm etwas von meiner Tochter, was sie niemals zurückbekommen wird und in ihr Depressionen und Angst verursacht hat.“

Verhaftungen, Drogen, Kinderhandel

Erneut wurde ein Drogenring hochgenommen und bei der Gelegenheit 75 Feuerwaffen, pfundweise Meth, Fentanyl und Heroin beschlagnahmt sowie 104 Verdächtige in Florida festgenommen. Laut Aussagen der örtlichen Polizei würde die allein die sichergestellte Menge an Fentanyl ausreichen, um mehr als eine halbe Million Menschen zu Tode zu dosieren. Der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, bezeichnete den Einsatz als “die größte Drogensicherstellung in der Geschichte des [Brevard] County“.

Im US-Bundesstaat Georgia wurde derweil die Verhaftung von 82 Verdächtigen einer bundesstaatenübergreifenden Ermittlung gegen einen Kinderpornoring verkündet. Ziel der Ermittlungen seien der Besitz und die Verbreitung “Materials gewalttätigsten sexuellen Missbrauchs mit Kindern und Kleinkindern“ gewesen.

Allein in Georgia seien 31 Verdächtige verhaftet worden, von denen sieben unterwegs gewesen seien, um “Sex mit Minderjährigen zu haben“. 17 Kinder seien im Zuge des Zugriffs “befreit oder als Opfer identifiziert“ worden.

NXIVM-Prozess

Nachdem sich alle Mitangeklagten des NXIVM-Chefs Keith Raniere zwischenzeitlich verschiedener gegen sie erhobener Anklagepunkte für schuldig bekannt hatten, wurde Ende April vermeldet, dass Herrn Ranieres Anwälte die Aussage einer zehnten Zeugin vor Gericht mit der Begründung zu verhindern suchen, dass Herr Raniere “nur“ wegen Besitzes von Kinderpornographie angeklagt sei:

“Es ist zur Kenntnis zu nehmen, dass Herr Raniere nicht wegen einer sexuellen Beziehung mit Jane Doe 2 angeklagt ist. Die Anschuldigen lauten viel mehr, dass Herr Raniere eine Reihe Nackfotos von Jane Doe 2 aufgenommen hat. […] Da Herr Raniere schlichtweg nicht wegen sexueller Handlungen mit der Fünfzehnjährigen angeklagt ist, ist die Aussage von Jane Doe X bereits weniger relevant, als sonstigenfalls.“

Zu gut Deutsch:

Die Anklage in Bezug auf Zeugin 2 lautet auf Besitz von Kinderpornografie, nicht auf Vergewaltigung oder Verführung Minderjähriger, daher ist die Aussage von Zeugin X, sie sei von Herrn Raniere im Alter von 12 und 13 Jahren zum Sex genötigt worden, irrelevant. Dass die Strafverfolger bereits vorher auch Kindesmissbrauch in die Anklagepunkte mit aufgenommen haben, interessiert den Verteidiger nicht, da dieser Punkt wohl für Zeugin 2 nicht greift. Juristerei …

Jedoch könnte am kommenden Donnerstag, dem 9. Mai 2019, zusätzliches Licht in die Machenschaften des Herrn Rainiere und seiner Firma NXIVM gebracht werden. Wie aktuell vermeldet wird, besteht eine berechtigte Wahrscheinlichkeit, dass die Mitangeklagte Schauspielerin Allison Mack als Kronzeugin gegen Herrn Rainiere aussagt, was ihr möglicherweise eine Strafmilderung einbringen könnte und den Hauptangeklagten zugleich schwerst zu belasten vermag.

Unsicher auf der Straße

Als kleiner Mutmacher zum Schluss:

[Macron]

Es wird eine Zeit kommen, da werden sie nicht sicher die Straße entlanggehen können …

“Q“ Nr. 1832:

[…]
Irgendwann wird es nicht sicher für sie sein, die Straße entlangzugehen.
Das reine Böse.
Wieviele in Washington und jene auf der ganzen Welt (an der Macht) beten den Teufel an?
Verschwörung?
Fake News?
Die Welt beobachtet.
Q

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2019/05/gemengelage-am-6-mai-2019/

Illusionista: ARD verbreitet Fake News, um No-Brexit-Inszenierung aufrecht erhalten zu können

von https://sciencefiles.org

Man muss auf das parlamentarische System des Vereinigten Königreichs stolz sein.

Wer wie wir die letzten zweieinhalb Jahre aus nächster Nähe erlebt hat, wie ein bezahlter Mob stetig versucht, das Ergebnis des Referendums vom 23. Juni 2016, als 17,4 Millionen Briten (51,9% derjenigen, die abgestimmt haben), dafür gestimmt haben, die EU zu verlassen, zurückzudrehen, der kann nur stolz sein auf dieses parlamentarische System.

Wer dem stetigen Ansturm bezahlter Remain-Kampagnen trotzt, die entweder von Organisationen getragen werden, die direkt von der EU unterstützt werden oder indirekt über einen Zwischenwirt oder deren Finanzierung George Soros übernommen hat, oder hinter denen ein ganzes Netzwerk von mit Labour, vor allem mit Tony Blair oder Peter Mandelson verbandelter Investoren steht, die Open Britain, The People’s Vote, Our Future our Choice oder Britain for Europe mehr oder weniger vollständig finanzieren und über MPs regelmäßige Versuche, den Brexit im Parlament zu stoppen, lanciert haben, der verdient Hochachtung. Und das britische Parlament hat ihnen getrotzt.

Einmal mehr in den vier Abstimmungen des gestrigen Tages, die allesamt Remain-Abstimmungen waren, und alle miteinander durchgefallen sind.

Dazu muss man wissen, dass die Remain-Fraktion im House of Commons (HoC) im Speaker of the House John Bercow, einen treuen Unterstützer hat. Dies zeigt sich regelmäßig an der Einseitigkeit, die er immer dann zeigt, wenn es etwas abzustimmen gibt. Als Speaker of the House kommt ihm die Aufgabe zu, die Anträge einzelner Parlamentarier auszuwählen, über die erst debattiert und dann abgestimmt werden soll. Gestern hat er vier Anträge ausgewählt, die ausschließlich dem Remain-Lager zuzuordnen sind, vier weitere Anträge hat er unberücksichtig gelassen, darunter zwei Anträge des Tories John Baron, von denen einer die Verpflichtung formuliert hat, dass das UK am 22. Mai die EU verlässt, und zwar mit einem Zusatz, der es dem UK erlaubt, zu jedem Zeitpunkt den Backstop aufzukündigen, während der andere vorsieht, am 12. April einen Hard Brexit zu vollziehen, wenn das Withdrawal Agreement von Theresa May nicht bis dahin angenommen ist.

Von all diesen Versuchen, den Brexit zu verhindern, erfahren die Konsumenten deutscher Medien so gut wie gar nichts. Ihnen soll der Eindruck vermittelt werden, dass eine große Mehrheit der Briten es sich anders überlegt hat und in der EU bleiben will und das Parlament ein chaotischer Haufen ist, der in keiner Weise zur Übernahme von Verantwortung in der Lage ist. Entsprechend leben viele Deutsche in der Illusion, dass der Brexit aufgehalten werden könne, dass es nur darum gehe, ein zweites Referendum abzuhalten oder gar Artikel 50 zurückzunehmen. Ein instrumenteller Desinformateur, entweder aus Boshaftigkeit oder aus Unkenntnis, ist Ralph Sina, der deutschen Gebührenzahlern beim WDR zur Last fällt.

Er erweckt in seinem heutigen Kommentar den Eindruck, dass es für Theresa May nur darum gehe, die Notbremse zu ziehen und den Brexit abzusagen, da alle sonstigen Optionen nicht mehr vorhanden seien. Ob Sina es nicht weiß oder ob er bewusst verschweigt, dass die Standardeinstellung für den 12. April der Hard Brexit ist? Wir wissen es nicht, aber wir wissen, dass er versucht, einen falschen Eindruck zu vermitteln und zudem Fake News verbreitet:

“Die EU und die britische Premierministerin haben vielmehr versucht, aus dem Brexit-Referendum der Briten das Beste zu machen: nämlich einen Ausstiegsvertrag, der den Schaden für beide Seiten begrenzt. Und der den EU-Bürgern in Großbritannien und den Briten in der EU weiterhin ein Aufenthalts- und Arbeitsrecht garantiert.”

 

 

Die Britische Regierung hat vollkommen unabhängig von den Verhandlungen mit der EU schon vor Jahren ein Settlement-Scheme aufgelegt, das es Bürgern der EU erlaubt, im UK zu bleiben. Das Settlement-Scheme ist seit gestern offiziell aktiv. Wer will, kann seinen Status im Vereinigten Königreich zwischen jetzt und dem 30. Juni 2021 sichern, mit allen Rechten, die EU-Bürger bislang haben. Ist der falsche Schluss, den Sina hier insinuieren will, nämlich dass der Status der EU-Bürger im Vereinigten Königreich durch das Withdrawal-Agreement gesichert sei, nur nahegelegt, so schreibt Sina im Hinblick auf das, was ihm wohl am liebsten wäre, die Unwahrheit:

“Die britische Premierministerin kann den mittlerweile vor über zwei Jahren eingereichten Scheidungsantrag zurückziehen. Sie braucht dazu aus Sicht der höchsten europäischen Richter keine parlamentarische Mehrheit. Theresa May kann im Alleingang handeln – im Rahmen eines Verwaltungsaktes. Und am 12. April vor 23: 00 Uhr Big Ben-Zeit die Brexit-Notbremse ziehen. Und damit zumindest vorläufig den Verbleib der Briten in der EU sichern. Und sich selber einen respektablen Platz in den Geschichtsbüchern. Und in der Geschichte der EU.”

Das ist, wie ein kurzer Blick in das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zeigt, falsch. Der Gerichtshof schreibt ausdrücklich, dass die Rücknahme der über Artikel 50 erklärten Kündigung der EU-Mitgliedschaft im Einklang mit den “own national constitutional requirements” erfolgen müsse. Im Vereinigten Königreich kann ein Gesetz nur durch ein anderes Gesetz zurückgenommen werden, d.h. eine Rücknahme von Artikel 50 bedarf einer Mehrheit im Unterhaus und kann nicht, wie Sina nahelegt, weil er keine Ahnung hat oder Konsumenten öffentlich-rechtlicher Nachrichten manipulieren will, von Theresa May im Alleingang verfügt werden. Solche Alleingänge des nationalen Führers, besser: der nationalen Führer*in, sind bislang nur aus Deutschland bekannt, wo mit einem Handstreich der Schengen-Vertrag beseitigt und das Dubliner Übereinkommen von der größten Führerin aller Zeiten (schon weil es die bislang einzige ist) über den Haufen geworfen wird, um den Zustrom von Migranten nach Deutschland zu ermöglichen.

Der Vorschlag von Sina offenbart auch eine betroffen machende Unkenntnis demokratischen Prozederes. Dass der demokratische Wille, den 17,4 Millionen Briten erklärt haben, vielen, die sich in Deutschland als Demokraten sehen, nichts gilt, weil er ihren Wünschen widerspricht, dass sie, mit anderen Worten, auf demokratische Werte scheißen pfeiffen und sich einen totalitären Führer wünschen, der das richtige befiehlt, damit sie folgen können, und der seinerseits auf Parlament und Bürger scheisst pfeift, daran werden wir uns zwar nicht gewöhnen, aber das ist in Deutschland wohl so. Bei irreführender Berichterstattung wie der von Sina hört der Spaß jedoch auf.

Um die Realität aus dem Vereinigten Königreich, über die in Deutschland nicht berichtet wird, einzuführen und deutlich zu machen, was realistische Ausgänge für das Brexit-Theater sind, ein paar Informationen.

Dominic Grieve, prominenter Remain-MP der Tories und Abgeordneter für Baconsfield hat eine Vertrauensabstimmung in seinem Wahlkreis verloren. Die örtlichen Tories haben ihn, wie es im Englischen heißt: deseated, so dass er zur nächsten Parlamentswahl als unabhängiger Kandidat antreten muss oder gar nicht.

170 Abgeordnete der Tories im HoC, darunter rund 30 Mitglieder des Kabinetts von Theresa May haben sich in einem Brief an May gewandt und gefordert, dass das Vereinigte Königreich die EU am 12. April verlässt, ohne Deal.

Während Rafael Behr beim Guardian Fracksausen ob dieser neuesten Entwicklung bekommt, ist Abe Hawken von der Sun der Ansicht, es mit einer Revolte zu tun zu haben.

Das sollte ausreichen, um zu zeigen, dass in deutschen Medien ein vollkommen falsches Bild der Diskussion über den Brexit im Vereinigten Königreich vermittelt wird. Wie gewöhnlich, erfolgt die Manipulation über eine Mischung aus Auslassung (oder Unterschlagung), Fake News und einseitiger Bewertung, was es kaum möglich macht, hinter der falschen Berichterstattung kein planmäßiges Vorgehen zu sehen.

Die Abstimmungen im HoC, die es gestern gab, heißen übrigens: INDICATIVE Votes, “indicative” bedeutet hinweisend, anzeigend. Damit sollte klar sein, dass die Abstimmungen im HoC keinerlei bindende Wirkung auf die Regierung haben. Wir betrachten sie als eine Form Zeitvertreib im Nervenkrieg um den Brexit.


https://sciencefiles.org/2019/04/02/illusionista-ard-verbreitet-fake-news-um-no-brexit-inszenierung-aufrecht-erhalten-zu-konnen/