Wie ist Geld entstanden ?

Die Ursprünge des Bankensystems und Schlüsselstellen der Währungsgeschichte

Wir befinden uns bis heute in einer Tauschwirtschaft. Wir tauschen beispielsweise unsere Arbeitsleistung
gegen einen Lohn, den wir in Form von farbigen Papiernoten erhalten, damit wir diese zu einem späteren
Zeitpunkt erneut in Güter tauschen können, welche wir zu erwerben wünschen. Mit dem Beginn der Arbeitsteilung
entstand auch die Tauschwirtschaft. Der Bäcker wollte sein Brot gegen Fleisch beim Metzger austauschen und
sofern der Metzger auch Brot benötigte, war dieser direkte Tausch kein Problem.

Hatte der Metzger jedoch anstelle von Brot den Bedarf an einem paar Schuhe, konnte der Bäcker kein Fleisch
beziehen ausser er konnte mit dem Schuhmacher eine Tausch vollziehen. Aus diesem Grund sahen sich die
Menschen nach einem geeigneten Tauschgut aus um, welches von allen Marktteilnehmern akzeptiert wurde
und damit über die höchste Liquidität verfügte.

Zwischen 9000 – 1000 v. Christus wurde insbesondere das Vieh so gut wie Geld, da es einfach zu transportieren war
(Mobilität), sich selber auf den Wiesen versorgen konnte und nebst Fleisch auch Milch gab. Da in der damaligen Zeit
der Grossteil der Menschen Nomaden waren und die Sesshaftigkeit der Menschen erst mit dem Ackerbau kam, war dies
ein überaus liquides Gut, welches in breiten Teilen der Welt als Geld akzeptiert wurde. Erst als die Menschen
begannen in grössere Städte zu ziehen wurde es schwieriger Vieh zu halten und die Liquidität nahm ab.

Damit begann die Zeit der Metalle und Münzen. Die alten Griechen führten die erste Goldwährung ein den Drachme
und wenn man den Aufstieg und Fall von grossen Zivilisationen in der Vergangenheit analysiert, so ist erkennbar,
dass das Aufblühen des griechischen, römischen, arabischen Weltreiches und danach den italienischen Stadtstaaten
wie Florenz, Venedig und Genua stets mit einer stabilen Gold- und/oder Silberwährung verbunden war.

Der Solidus des Byzantinischen Reichs erfreute sich über 800 Jahre als Weltgeld und zirkulierte von China bis
Britannien, vom Baltischen Meer bis Äthiopien. Es ist allerdings auch erkennbar dass alle Reiche beim Zerfall
eines gemeinsam hatten, nämlich das die jeweilige Goldwährung aufgrund von Regierungsinterventionen sei es
durch Reduzierung des Edelmetallgehalts oder das vollständige Ersetzen des Geldes durch minderwertige Metalle
oder Materialien wie Leder vollzogen wurde. Dies führte bereits damals zu einer breiten Verarmung der Mittelschicht
und der Welthandel brach ein; die jeweiligen Reiche versanken in Korruption und Krieg.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : etwasanderekritik.wordpress.com

Der EURO-Schein trügt

Andreas Clauss erklärt in seinen Vorträgen oft, wieso das von uns täglich
verwendete Geld, eigentlich gar kein Geld ist, sondern Falschgeld.
Warum wurde die Unterschrift auf dem Euroschein vom Gulden kopiert?
Wieso ist ein Copyrightzeichen auf dem Euroschein und wordurch ist er eigentlich gedeckt?

Beim amerikanischen Dollar ist diee Situation ähnlich.
Dort steht als Deckung auf der Rückseite „In God we trust“.