Sechs Jahre unschuldig im hessischen Knast: Achtfacher Familienvater kommt frei

von https://www.journalistenwatch.com

Symbolfoto: Durch Denis Simonov/Shutterstock
Richter (Symbolfoto: Durch Denis Simonov/Shutterstock)

Der 55-jährige Andreas Böhmann ist achtfacher Familienvater und saß über sechs Jahre unschuldig im Gefängnis ein. Nun ist er aus der Haftanstalt Butzbach entlassen worden. Verurteilt worden war der achtfache Familienvater wegen zweifacher Vergewaltigung seiner Ehefrau.

Zweimal wurde Andreas Böhmann, heute 55, vom Landgericht Darmstadt zu Unrecht verurteilt. Zweimal waren falsche Anschuldigungen seiner Ehefrau ursächlich für die Klageschriften.  Zweimal schlampte dasselbe Gericht, wie die „Welt“ berichtete. Das erste Mal, 2007, handelte sich Böhmann durch die 3. Strafkammer eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und elf Monaten ein. Im Jahr darauf verurteilte ihn die 12. Große Strafkammer wegen des gleichen Delikts zu vier Jahren und drei Monaten. Andreas Böhmann bekam also 7 Jahre und 2 Monate aufgebrummt – für nichts.

Das Landgericht Darmstadt machte bundesweit schon einmal Schlagzeilen, als es den Gymnasiallehrer Horst Arnold im Jahre 2002 fälschlicherweise zu fünf Jahren verurteilt hatte. Arnold war damals von einer Kollegin zu Unrecht der Vergewaltigung bezichtigt worden und von derselben 12. Strafkammer des Landgerichts Darmstadt verurteilt worden, die auch im gegenstandslosen Fall Böhmann verhandelte und urteilte. Horst  Arnold „verbüßte seine Strafe“ damals ebenso in Butzbach, wie nun wieder Andreas Böhmann. Butzbach gilt das das als härteste Gefängnis Hessens. Im Gegensatz zu Böhmann saß Arnold seine „Strafe“ bis zum allerletzten Tag ab. Er galt als sogenannter Tatleugner, der sich einer Therapie verweigerte und keinerlei Zeichen von Reue durchscheinen ließ. Weswegen auch?

Andreas Böhmann hatte zwei Jahre lang gegen Anstaltsleitung und Strafvollstreckungskammer für sein Recht auf Begutachtung kämpfen müssen. Wäre er erfolglos geblieben, hätte er wie Arnold bis zum letzten Tag eingesessen.

Wiederaufnahmeverfahren

Das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Arnold betrieb damals der Berliner Rechtsanwalt Hartmut Lierow, derselbe Mann, der jetzt auch für Böhmann den Freispruch erlangte. Der aktuelle Fall wirft ein bezeichnendes Licht auf die Unfähigkeit oder Unwilligkeit mancher Gerichte in einem feministisch deformierten Rechtsstaat, solche Fälle vorurteilsfrei und nüchtern aufzuklären, um dann realistisch zu entscheiden. Kachelmann läßt grüßen. Böhmanns Ehefrau hatte bei Gericht schlicht gelogen und kam damit u.a. deswegen durch, weil die Richter sich weigerten, ihre Glaubwürdigkeit durch einen aussagepsychologischen Sachverständigen beurteilen zu lassen. Das kann passieren in einem Staat, in dem Frauen generell eine Art Heiligenstatus verpasst worden ist. Normalerweise gilt bei einer Konstellation „Aussage gegen Aussage“, daß Fehlentscheidungen vermittels der Beauftragung eines kompetenten Aussagepsychologen verhindert werden sollen.

Was in Deutschland erschwerend hinzukommt: Obwohl im Ausland Fehlurteile seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht werden, gibt es in der Bundesrepublik bis heute kaum eine nennenswerte Forschung darüber. 99,5 Prozent aller Anträge auf Wiederaufnahme eines Verfahrens werden von der Justiz als unbegründet abgebügelt.

Ausschlaggebend für das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Böhmann war der Umstand, daß sich Böhmanns Falschbeschuldigerin bei der Verhandlung dahingehend geäußert hatte, sie werde sich wegen ihrer traumatisierenden Erfahrungen nie wieder auf einen Mann einlassen können. Im dritten Haftjahr Böhmanns jedoch erfuhr das Gericht davon, daß Böhmanns Ehefrau eine Liasison mit Böhmanns Bruder unterhielt, die schon bestanden hatte, als sie ihren Ehemann falschbeschuldigte.

Daß es ohne ein aussagepsychologisches Gutachten über die Falschbeschuldigerin zum Fehlurteil gegen Böhmann gekommen war, ist aber nicht der einzige Grund für jenes Fehlurteil, dessentwegen Böhmann über sechs Jahre unschuldig im Knast landete. Es wird bei deutschen Gerichten die verhängnisvolle Praxis gepflegt, einem Angeklagten durchscheinen zu lassen, mit welchem Strafmaß er zu rechnen haben wird, sollte er ungeständig bleiben – und um wieviel „billiger“ ihn die Angelegenheit kommt, wenn er  – auch fälschlicherweise – gesteht. Böhmann hatte nach einem solchen Angebot zum „Deal“ gestanden. Nach wenigen Minuten Bedenkzeit entschied er sich bei seiner Verhandlung 2007, obwohl er unschuldig gewesen ist, statt der avisierten fünf bis sechs Jahre per Geständnis mit zwei Jahren und elf Monaten „davonzukommen“. Daß eine zweite Klage nachkommen würde, wußte er damals noch nicht, genau so wenig, wie daß das zweite Urteil wegen seines Geständnisses im ersten Fall naturgemäß leichter zu fällen sein würde.

Haftentschädigung

Die Haftentschädigung für Andreas Böhmann wird gering ausfallen. Es werden ihm etwa 33.000 Euro zugesprochen werden, weil er nur für einen Teil seiner Haftzeit entschädigt werden kann. Schließlich hatte er – wenn auch unter Druck – ein falsches Geständnis abgelegt in der Hoffnung, „günstiger davonzukommen“. Das ist ein Skandal. Gerichte hätten Urteile zu fällen und keine „Deals“ anzubieten, die unschuldige Angeklagte zu falschen Geständnissen verführen.

Auch nach einer Haftentlassung wegen erwiesener Unschuld ist das Leben der fälschlich Inhaftierten ruiniert, während ihre Falschbeschuldigerinnen meist ungeschoren davonkommen. Der Gymnasiallehrer Horst Arnold überlebte den Justizkrieg um sein Wiederaufnahmeverfahren und den letztlich erfolgten Freispruch nicht lange. Er verstarb kurz nach seinem Freispruch an Herzversagen.

Falschbeschuldigungen insgesamt

Eine Liste mit bekannt gewordenen Falschbeschuldigungen und den entsprechenden Fehlurteilen findet sich hier. In Deutschland und Österreich:

  1. Sieben Jahre lang galt der Realschullehrer Bernd Herborth zu Unrecht als Kinderschänder. Der heute 46-Jährige wurde im Mai 1989 wegen sexuellen Missbrauchs seiner Tochter zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Als „Kinderschänder“ geächtet verlor er Job, Familie und Reputation. In einem Wiederaufnahmeverfahren wurde er 1996 vom Landgericht Detmold „Ohne jeden Zweifel“ freigesprochen.Seine heute 15jährige Tochter wurde ihm entfremdet. Sarah, so ein Richter der Großen Strafkammer Detmold, habe „inzwischen ‚lernen‘ müssen, ihren Vater zu hassen“
  2. Eine 19-Jährige in Graz hat ihren Stiefvater mit – laut ihren Aussagen – erfundenen Missbrauchsvorwürfen für acht Jahre – so das Urteil – hinter Gitter gebraucht. Fünfeinhalb Jahre später bereut sie, ihren Stiefvater zu Unrecht beschuldigt zu haben. Das Motiv: „Er kam betrunken nach Hause, war cholerisch und randalierte in der Wohnung“ – über die Jahre hinweg wurde der Hass gegen den Stiefvater immer größer. Beim Auszug aus der Elternwohnung entschloss sie sich, es ihm heimzuzahlen: „Ich bildete mir ein, meiner Mutter und meinen beiden Halbschwestern helfen zu müssen.“
  3. Viereinhalb Jahre saß Bernhard M. als vermeintlicher Vergewaltiger im Gefängnis.“Eine Frau, die einen Mann vernichten will, braucht dazu manchmal weder Messer noch Pistole. Sie braucht bloß eine gute Geschichte, eine, die von Vergewaltigung handelt. Die junge Frau, die das Leben des Bernhard M. zerstört hat, hatte sich eine gute Geschichte ausgedacht.“ Die wurde mit solcher Inbrunst vorgetragen, dass die Jugendkammer des Landgerichts Osnabrück Fakten außer Acht ließ und den Angeklagten im Januar 1996 wegen mehrfacher Vergewaltigung zu viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilte.“Nach einem Wiederaufnahmeverfahren wurde Bernhard M. vom benachbarten Landgericht Oldenburg freigesprochen. Fünf Tage dauerte die erneuerte Hauptverhandlung gegen Bernhard M. vor dem Landgericht Oldenburg. Danach war von dem Anklagegebäude kein Stein mehr übrig. Bei der Urteilsbegründung sagte der Vorsitzende Richter dem Angeklagten, dass seine Unschuld erwiesen ist. Er fügte hinzu: „Ihr Schicksal hat uns erschüttert.
  4. Am 5. Juli 2011 wurde Horst Arnold vom Landgericht Kassel vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Das Kasseler Landgericht ließ kein gutes Haar an dem Urteil der Darmstädter Kollegen. Der Vorsitzende Richter Jürgen Dreyer in der Urteilsbegründung. „Es kommt nicht darauf an, was Richter glauben, sondern wie man mit Recht umgeht.“ Die Anwältin von Heidi K., Susanne Renner, tischte wieder das Märchen auf, die Lügen ihrer Mandantin seien Auswirkungen einer posttraumatischen Belastungsstörung, die sie nach der Tat erlitten habe. Und es kam wieder der Standardspruch: „Das Urteil ist ein Schlag ins Gesicht jeder vergewaltigten Frau.“ Horst Arnold ist am 29. Juni 2012 gestorben, möglicherweise an Herzversagen. Die Falschbeschuldigerin Heidi Külzer lebt weiterhin unbehelligt von der Staatsanwaltschaft. Alle Bemühungen, eine Wiedereinstellung Horst Arnolds als Lehrer zu veranlassen, sind an der Gleichgültigkeit der Entscheidungsträger im hessischen Kultusministerium gescheitert. – usw.usf. – die Zahl der bekannt gewordenen Fälle ist skandalös lang.

Nicht nur wegen ihrer eklatanten Benachteiligung vor einer feministisch indoktrinierten Justiz, sondern wegen ihrer generellen Diffamierung, Herabsetzung und allgemeinen Verächtlichmachung wird es für die Männer der westlichen Welt höchste Zeit, sich des feministischen Repressionsapparates gründlichst zu entledigen. Sowohl die Familie, als auch Volk und Nation stehen bei einer weiteren feministischen Ermächtigung vor ihrer endgültigen Auslöschung.

https://www.journalistenwatch.com/2019/03/10/sechs-jahre-knast/

Eliminer-Gesetz: Brandenburg ist nun offiziell kein demokratisches Land mehr

von https://sciencefiles.org

Die Geschwindigkeit, mit der die politischen Laiendarsteller derzeit ein politisches System mit einer Geschichte von mehreren Hunderten von Jahren (zugegeben nicht in Deutschland, aber im Vereinigten Königreich und in den USA) zerstören, schlägt jede noch so düstere Prognose.

Parteien müssen in Brandenburg gleich viele Frauen und Männer aufstellen“, titelt die FAZ. Eine unheilige Koalition aus SPD, LINKE und Grünen hat dafür gesorgt, dass auch das letzte Feigenblatt der demokratischen Unkultur in Deutschland gefallen ist. Nicht mehr die zumindest pro forma vorhandene Leistung eines Kandidaten, sondern sein Geschlecht ist ausschlaggebend für die Aufstellung von Kandidaten durch Parteien.

Das Quasi-Monopol, das Parteien in Deutschland haben und das ihnen eine Gate-Keeper-Funktion bei der Vergabe von Mandaten in Parlamenten zuweist, ist an sich schon ein Unding, das mit Demokratie nur mit der Anwendung von viel nominal verklausulierter intellektueller Gewalt und mit der Floskel „innerparteiliche Demokratie“ aus der Welt geschaffen, nicht etwa gelöst werden kann. In den 1970er und 1980er Jahren als Politikwissenschaftlern die Frage, ob demokratische Institutionen funktionieren oder nicht, noch am Herzen lagen und in denen man glaubte zeigen zu müssen, dass Robert Michels düstere Analyse der unausweichlichen Oligarchiebildung in Parteien, die er für die SPD durchgeführt hatte, nicht zutrifft, wurde die Frage der innerparteilichen Demokratie relativ häufig bearbeitet, mit oft erschreckenden Ergebnissen, denn schon damals hatte die Auswahl von Kandidaten mehr mit Geklüngel, der Fähigkeit, die Herren über Delegierte auf den Parteitagen hinter sich zu bringen als mit der Ausübung innerparteilicher Demokratie zu tun. Aber immerhin: Damals gaben sich Parteien noch Mühe, zumindest den Anschein freier Wahl von Kandidaten und innerparteilicher Demokratie zu geben.

Heute ist das anders.

Die Entdeckung des Heils, das von allem Weiblichen ausgehen soll, ist die Ursache dafür.

Seit sich die Idee verbreitet, Geschlecht wäre ein Faktor, der neben Urologen und Frauenärzten noch andere interessieren müsse, ist keine Idiotie groß genug, als dass sie nicht in die Tat umgesetzt würde. Die Verhunzung der Sprache durch Wurmfortsätze, die an Worte angehängt werden, die Beseitigung von Meritokratie und Leistung als Kriterien des Aufstiegs in Unternehmen, Universitäten und Verwaltungen unter der Behauptung, man würde gleichstellen wollen, sind nur zwei einer langen Liste von Beispielen der derzeitigen Manie, an der die Ewiggestrigen in linken Zirkeln leiden.

Der neueste Ausdruck, den diese Manie gefunden hat, besteht nun darin, dass Parteien in Brandenburg gleichviele Männer und Frauen als Kandidaten aufstellen müssen. Damit wird jeder Anschein innerparteilicher Demokratie und jeder Anspruch, wer Kandidat für das Landesparlament werden wolle, müsse zumindest ansatzweise Intelligent sein und rudimentäre Formen von Fähigkeiten aufweisen, fallengelassen. Es genügt nun, Vertreter eines Geschlechts zu sein, um es auf eine Parteiliste zu schaffen.

Warum Geschlecht?
Warum nicht Schuhgröße oder Augenfarbe?

Welche besondere Qualität findet in Geschlecht ihren Ausdruck, nicht aber in Körpergröße oder gar Intelligenzquotient?

Welches besondere Heil geht von weiblichem Geschlecht aus? Was macht das Merkmal „weiblich“ so wichtig, dass seine Verteilung dem Merkmal „männlich“ auf Wahllisten entsprechen muss?

Welcher Nutzen entsteht durch eine gleiche Verteilung von Männern und Frauen, jenseits dem der psychologischen Befriedigung bei denen, die diesen Unsinn durchgesetzt haben?

Und wie verträgt sich die Forderung einer paritätischen Besetzung von Parteilisten mit der Tatsache, dass alle Parteien in Deutschland mehr männliche als weibliche Mitglieder haben. Selbst die Grünen in Brandenburg kommen unter den 1.044 Versprengten die dort grünes Gedankengut befördern wollen, nur auf einen Anteil von 39% für weibliche Mitglieder. Die Anteile für SPD und LINKE, die jeweils um die 6000 Mitglieder vorzuweisen haben, liegen unter denen der Grünen, bei 32% respektive 37%.

Wenn aus den Reihen von gut einem Drittel der Mitglieder jeder zweite Kandidat für die Landtagswahl rekrutiert werden soll, dann muss sich die Gruppe dieser Mitglieder durch eine besondere Eigenschaft auszeichnen. Da es keine solche Eigenschaft gibt, liegt hier zum einen ein krasser Fall eines genetischen Fehlschlusses vor, zum anderen liegt eine Form der Männerdiskriminierung vor, die man nur noch als Misandrie bezeichnen kann.

Früher sollte die Welt am deutschen Wesen genesen, in Zeiten des internationalen Sozialismus soll die Genesung vom weiblichen Wesen ausgehen.

Natürlich wird mit dem Brandenburger Gesetz Sexismus und Diskriminierung zur Regulation erhoben, aber das stört dort niemanden, solange Frauen davon profitieren. Immerhin können SPD, LINKE und Grüne für sich reklamieren, direkt an den Einheitslisten der SED anzuschließen. Bekanntlich wurden bei Wahlen zur Volkskammer der DDR Einheitslisten aus den Blockparteien erstellt, um vordergründig einen Proporz von Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten, tatsächlich aber der SED die vollständige Kontrolle über die Auswahl der Kandidaten zur Volkskammer zu ermöglichen. Roland Schirmer schreibt dazu:

„Trotz gewisser Möglichkeiten von Bürgern, Arbeitskollektiven und Organisationen, Kandidaten zu prüfen, zu kritisieren und sie auch im Einzelfall abzulehnen, behielt die SED letztlich die vollständige Kontrolle darüber, wer als Kandidat aufgestellt und gewählt wurde“ (Schirmer 2002: 34).

Parteien, die den Zugang von Personen zu Parlamenten kontrollieren, deren Versuche, innerparteiliche Demokratie durchzusetzen und eine faire Auswahl von Kandidaten zu gewährleisten sowieso schon eine Farce sind, weil die von Michels beschriebene Oligarchiebildung nicht zu verhindern ist, weil Klüngel und Seilschaften die notwendigen Folgen einer Institutionalisierung sind, sollen in Brandenburg die Auswahl von Kandidaten nurmehr nach Geschlecht vornehmen. War die Möglichkeit für Schiebung, für Klüngel und Seilschaften vor diesem Gesetz gut, so ist sie danach hervorragend. Und einmal ehrlich, wenn man allen Anschein eines demokratischen Vorgehens aufgegeben und durch Gender-Faschismus ersetzt hat, dann kann auch hinterher niemand mehr beklagen, die Auswahl wäre undemokratisch gewesen. Genau das war auch die Überlegung hinter der Kandidatenbestimmung in dem, was in der DDR sozialistische Demokratie (ein Widerspruch in sich) genannt wurde.

Brandenburg ist auf dem Weg in die Vergangenheit und aus dem Kreis demokratischer Länder ausgeschieden.

Als nächstes – so die Prognose von Dr. habil. Heike Diefenbach – wird den Brandenburger Abgeordneten, die die Grenze zwischen mental asylum und Parlament so flüchtig werden lassen, einfallen, dass die Anzahl der Wähler nach Geschlecht gleichverteilt werden müsse, ein Mann nur wahlberechtigt sei, wenn vor ihm eine Frau gewählt habe (oder umgekehrt), und weil das alles nichts hilft, wird das Brandenburger Parlament dann in Zukunft über eine Einheitsliste aus den darin vertretenen Parteien (minus AfD) nach vorgegebener Sitzverteilung gewählt und nach Geschlecht gleichbesetzt.

Schirmer, Roland (2002). Die Volkskammer der DDR. Eine Einführung. In: Patzelt, Werner J. & Schirmer, Roland (Hrsg.). Die Volkskammer der DDR. Sozialistischer Parlamentarismus in Theorie und Praxis. Opladen: Westdeutscher Verlag.

https://sciencefiles.org/2019/01/31/eliminer-gesetz-brandenburg-ist-nun-offiziell-kein-demokratisches-land-mehr/

Österreich: Regierung kürzt feministischen Initiativen die Fördermittel

Epoch Times

Österreich streicht feministischen Initiativen die Fördergelder. Die Regierung wolle sich in Zukunft mehr auf das Thema „Gewalt gegen Frauen“ konzentrieren.

Athena eine Göttinn der Griechen direkt vor dem österreichischen Parlamentsgebäude.Foto: ALEXANDER KLEIN/AFP/Getty Image

 

Die österreichische Regierung aus ÖVP und FPÖ streicht feministischen Initiativen die Fördergelder.

Nach der Kürzung der Förderung für das feministisch-entwicklungspolitische Magazin „Frauensolidarität“, wurden nun auch die Fördermittel für das feministische Magazin „Anschläge“ durch das Familienministerium gestrichen.

Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) begründete den Schritt mit der Setzung eines neuen Schwerpunktes, schreibt der „Standard“. Die Regierung wolle sich in Zukunft mehr auf das Thema „Gewalt gegen Frauen“ konzentrieren.

Bereits zum Jahreswechsel wurden durch die Regierung verschiedene Förderungen von Fraueneinrichtungen im ÖVP/FPÖ regierten Oberösterreich eingestellt.

Frauenring kritisiert finanzielle Kürzung

In einem offenen Brief wandte sich der Österreichische Frauenring nun an die Bundesregierung. Darin kritisiert die Vorsitzende Klaudia Frieben die Kürzungen der „Frauen-Förderung“ und feministischen Projekten.

Aufgrund der von ihm geleisteten Arbeit fordert der Frauenring, „die beantragten Gelder unverzüglich auszuzahlen und die Einrichtungen finanziell und rechtlich abzusichern“. Das Magazin „Anschläge“ erhielt zuletzt 25.000 Euro Förderung.

Die Zeitschrift „Frauensolidarität“ erscheint seit seiner Erstveröffentlichung 1982 vierteljährlich und sieht sich als Teil der internationalen Frauenbewegung.

„Anschläge“ erscheint nach eigenen Angaben seit 35 Jahren. Das Magazin berichtet monatlich über politische, gesellschaftliche und kulturelle Themen aus feministischer Sicht. Bereits im Jahr 2000 wurden unter der Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ die Fördergelder für das Magazin „Anschläge“ gekürzt. (er)

Aktenberg durch zu viele weibliche Staatsanwälte: Hamburg führt Männerquote ein

von https://sciencefiles.org

In den letzten Tagen wurde darüber berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg tatsächlich Männer bei gleicher Eignung Frauen vorziehen will. Weil die Frauenquote bei der Hamburger Staatsanwaltschaft 64,1% beträgt, soll die Hamburger Justizbehörde angeblich die Reißleine gezogen haben und den Zusatz: „Frauen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“, nunmehr in „Männer werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“, umgewandelt haben.

Witzigerweise sind nun die Furien los. Frauenverbände finden, dass Diskriminierung dann, wenn sie nicht davon profitieren, nicht statthaft sei und machen gegen die Regelung mobil.

Aber das soll uns nicht weiter interessieren.

Wir fragen: Was hat den Hamburger Justizsenator wohl dazu bewogen, diese außergewöhnliche Regelung zu erlassen? Eins ist klar, die angebliche Gerechtigkeit, die mit dem Gleichbehandlungsgesetz verewigt worden sein soll, ist es sicher nicht.

Nein, die Gründe sind woanders zu suchen.

Wir haben bereits am Beispiel von Ärzten und Lehrern gezeigt, welche Folgen eine Feminisierung der entsprechenden Berufsbilder hat. Kurz gesagt, ist die Logik die folgende:

  • Mehr Frauen unter den Angestellten bedeutet mehr Teilzeit,
  • mehr Teilzeit bedeutet geringere Produktivität,
  • geringere Produktivität bedeutet, dass nun mehr Angestellte weniger Arbeit verrichten als früher weniger Angestellte,
    wenn weniger Arbeit verrichtet wird, bleibt entweder Arbeit liegen oder es können Serviceleistungen nicht erbracht werden.
  • Bei der Staatsanwaltschaft bleibt Arbeit liegen.

Wir haben diese Hypothese auf Grundlage der Statistiken für die Staatsanwaltschaft geprüft und bestätigt.

In Hamburg hat die Anzahl der zum Jahresende nicht erledigten staatsanwaltschaftlichen Verfahren seit 2010 kontinuierlich zugenommen und ist zuletzt auf 24746 gesprungen. Die Entscheidung, nun wieder Männer einzustellen, ist also keine Menschenfreundlichkeit, sondern aus der Not geboren, denn,

  • wenn mehr Männer in einem Beruf arbeiten, dann sinkt der Anteil derer, die in Teilzeit arbeiten,
  • wenn weniger Angestellte in Teilzeit arbeiten, steigt die Produktivität und mit der Produktivität die Anzahl der erledigten Verfahren, was dazu führt,
  • dass die Zahl der zum Jahresende unerledigt gebliebenen Verfahren wieder sinkt und die Staatsanwaltschaft Hamburg nicht im Aktenberg versinkt.

 

https://sciencefiles.org/2018/06/29/aktenberg-durch-zu-viele-weibliche-staatsanwalte-hamburg-fuhrt-mannerquote-ein/

Feminismus, Bolschewismus, Kommunimus: Wie Genderisten Genozide relativieren

Wir haben uns heute mehrfach verwundert die Augen gerieben. Zunächst über das ZDF, in dem Bärbel Schmidt-Sakic allen Ernstes versucht, die Oktoberrevolution aus dem November 1917 in Russland zu einer „Revolution der Frauen“ umzudeuten. Man muss daraus schließen, dass Feministen nun auch bereits sind, die Verantwortung für die mehr als 50 Millionen Toten, die als…

über Feminismus, Bolschewismus, Kommunimus: Wie Genderisten Genozide relativieren — ScienceFiles

Feministische Rassismusjägerinnen für antiweiße Hasspropaganda bezahlt

Bayern ist FREI

An der Uni Bremen agitiert die evangelische Theologin Dr. Eske Wollrad gegen das Weißsein, die Weißheit, die Whiteness, die zu überwinden wir heute dank Völkerwanderung endlich die Chance haben und deren Verwerflichkeit sich nur aus dem Leiden der unterdrückten People of Colour verstehen lasse. Es ist die Ideologie des von L’Oreal geschassten Transgender-Models Munroe Bergdorf, nur noch wissenschaftlicher. Wenn man da „weiß“ durch „jüdisch“ ersetzt, ist das evangelisch-universitäre Elaborat sogar in hohem Maße Göbbels-kompatibel.
Man sieht hier die feministische Egalitärfrömmelei am Werk, die sich häufig in analer, vaginaler und feminiler Wissenschaft niederschlägt. Sofern es dabei nicht nur um Körperbefindlichkeiten geht, konzentriert sich das Augenmerk der Forscherinnen darauf, den Rahmen der zulässigen Rede abzustecken und unzulässiges zu brandmarken.
Die EU fördert bis 2014 das Projekt Erziehungswelten, bei dem ausschließlich weibliche Forscher dem Rassismus im Kinderbüchern nachspürten und Vorschläge für eine rassismusfreie Demokratiepädagogik entwickelten.

Ein Buch von…

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Radikal feminin

neokonservativ

Vor Kurzem ist das neue Blog radikal feminin an den Start gegangen. Dieses Blog ist ein Blog von Frauen für Frauen. Die Autorinnen stellen sich dem Genderwahn und dem Feminismus entgegen weil sie erkannt haben, dass Feminismus und Karriere sie nicht glücklich machen.

Die Co-Gründerin Franziska verrät im Gespräch mit Martin Sellner was ihre Beweggründe sind:

Ich finde das ist ein tolles Projekt. Der Feminismus hat uns allen – Männern wie Frauen – geschadet. Er hat Generationen von Frauen erzählt, dass sie als Mütter nichts wert wären. Er hat ihnen erzählt, dass sie nur dann etwas wert sind, wenn sie mit uns Männern in der Arbeitswelt konkurrieren und dass sie uns am besten noch überflügeln sollten. Als ob ein signifikater Teil der Männer behaupten könnte, dass seine reine (und oft mehr oder weniger stupide) Erwerbsarbeit mehr wert wäre als die Arbeit einer Frau, die drei Kinder zur Welt bringt und…

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Warum alle Männer besorgt sein sollten über das Verbot breitbeinigen Sitzens für Männer in Madrid

Von Martin Daubney Für www.HeatSt.com, 9. Juni 2017

Heute im Jahr 2017 nähern wir uns immer mehr dem Zustand von George Orwells 1984 an. Was wir sagen, was wir im Internet kommunizieren und sogar was wir denken unterliegt immer mehr der Kontrolle des Staates.

Nun aber sind wir noch einen kleinen Schritt weitergegangen: Ab sofort wird auch die Art und Weise, wie sich Männer hinstetzen von den Behörden überwacht.

Das ist tatsächlich passiert und zwar in Madrid, wo hirnbefreite Abgeordnete ein Verbot des sog. „Manspreading“ durchsetzten – also das breitbeinige Hinsetzen von Männern im öffentlichen Nahverkehr.

Das Gesetz wurde von der betonfeministischen Lobbygruppe „Frauen im Krieg“ gefordert (die im Internt 10.000 Unterschriften dafür sammeln konnten), da sie meinen:

„Es ist eine Frage der Kultur. Uns Frauen wurde immer schon gesagt, so wenig Platz wie möglich einzunehmen, Männern dagegen nicht.“

Jeder, der den Öffentlichen Nahverkehr nutzt weis, dass es sich hierbei um eine Wahnvorstellung fern jeglicher Realität handelt. Antisoziales Verhalten in Bus oder Bahn ist keine geschlechterabhängige Sache. Es ist eine Idiotensache.

Frauen belegen regelmässig Sitze mit ihren Handtaschen und Einkäufen – auch bekannt als „Shebagging“ oder „Bagspreading“ – und sie sind nicht weniger schuld als Männer, wenn es um das Füsse auf die Sitze stellen geht, was auch von den Männern in Madrid nach Durchsetzung des Gesetzes hervorgehoben wurde.

Die britische Facebookgruppe „Femspreading“ geht noch weiter und sammelt Fotos von Frauen, die sich in der U-Bahn teilweise sogar auf mehrere Sitze legen.

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Man sollte aber besser nicht erwarten, dass diese Vergehen jemals bestraft werden: Der sinnlos sexistische Begriff „Manspreading“ stellt sicher, dass nur Männer als mögliche Täter in Betracht kommen.

Madrid folgt dabei dem U-Bahnsystem von New York, das Manspreading bereits 2015 untersagte und es tatsächlich bereits zwei Festnahmen durch die Polizei gab.

Dabei ist dieses Verbot aus dreierlei Gründen hemmungslos idiotisch.

Erstens helfen solch leere politische Gesten in keinster Weise gegen echten Frauenhass.

Wie auch in Nottingham, wo die Polizei Frauenhass zu einem neuen Hassverbrechen erhob ist dies nur ein weiteres Beispiel für das Erfinden neuer Gesetze, die ausschliesslich dazu da sind, bei Männern leichte Beute beim Gesetzebrechen zu machen, während bei echtem frauenverachtenden Barbarentum wie etwa der weiblichen Genitalverstümmelung rein gar nichts unternommen wird.

Zweitens können solche Gesetze Männer aktiv gegen den Feminismus aufbringen, was letztlich auf alle Frauen zurückschlägt, auch wenn es nur Betonfeministen sind, die nach solchen Gesetzen rufen und diese sicherlich nicht für alle Frauen stehen. Es ist aber diese kleine hasserfüllte Minderheit, die einen Graben zwischen den Geschlechtern entstehen lässt.

Drittens wird damit ein gefährliches Vorbild für eine Demokratie geschaffen, in der der Schwanz mit dem Hund wedelt. Wenn eine Feministengruppe sich mit einem fabrizierten Gesetz zum korrekten Hinsetzen durchsetzen kann, wo wird es dann enden? Beim Furzen villeicht? Bitte nicht lachen: Absurderweise wurde das Furzen bereits zu einem weiteren „feministischen Thema erklärt„.

Könnte es auch in anderen Ländern zu Manspreading Gesetzen kommen?

Im gegenwärtigen Klima ist das nicht auszuschliessen. Im Jahr 2015 rief Jeremy Corbyn in Großbritannien dazu auf, dass es in London U-Bahnen nur für Frauen geben sollte, etwas, das sogar bekannte Feministen kritisierten, da es die Geschlechtertrennung um über ein halbes Jahrhundert zurückwerfen würde.

Auch wenn die Transportbehörde von London sich von der Idee distanzierte, so sind solche leicht zu gewinnenden Gesetze gegen den Sexismus unter dem muslimischen Bürgermeister Sadiq Khan durchaus vorstellbar.

Im Juni letzten Jahres versprach er, „Body Shaming“ Werbeplakate in der U-Bahn zu entfernen [also leicht bekleidete und gutaussehende Frauen, weswegen sich normal aussehnde Frauen vermeintlich schämen, weil sie nicht so hübsch sind; d.Ü.], eine Massnahme, die von vielen Seiten kritisiert wurde und die Frage aufkam:

„Ist das noch Feminismus oder schon Islamismus?“

Khan mag die gutgemeinte politische Geste, mit der Minderheiten beschützt werden, auch wenn diese nachweislich exakt jenen Minderheiten schaden.

Als in nur einer Woche sechs Männer in London niedergestochen wurde versprach Khan nicht, die Polizeikontrollen zu verstärken und die Zugriffsmöglichkeiten zu erweitern – das war etwas, das er zu beenden versprach. Vielmehr antwortete er mit einer 2 Millionen Euro Investition für ein „Zentrum für Internethassverbrechen“, um beleidigende Twitternachrichten strafrechtlich zu verfolgen.

Im Nachhall des Terroranschlages auf der London Bridge, als islamistische Terroristen sieben Menschen erstachen wiederholte Khan seine „Null Toleranz“ gegenüber islamophoben Hassverbrechen, von denen er behauptete, dass sie sich nach dem Anschlag verfünffachten.

Das Fernglas falsch herum halten – und blinde Flecken für wirkliche Kriminalität haben – das sind Khans Stärken.

Genau das ist auch der Grund, weshalb niemand wirklich überrascht wäre, wenn auch London bald schon ein Manspreading Gesetz hätte. Dieses hirnrissige Gesetz schreit nur so nach Großbritannien.


Eine Anmerkung: Als vierten Grund liessen sich die anatomischen und biologisch-geschlechtlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau anführenn. Für Männer ist breibeiniges Dasitzen ein natürlicher Zustand und bedingt durch die Beckenstellung und das Vorhandensein der Hoden, die Frischluft benötigen. Andernfalls wären diese innerhalb des Körpers angesiedelt.

Im Original: Why All Men Should Be Worried By Madrid’s Manspreading Ban

https://1nselpresse.blogspot.de/2017/06/warum-alle-manner-besorgt-sein-sollten.html

Kolumnistin: Mütter sollten gesetzlich zur Aufnahme einer Arbeit gezwungen werden, damit sie nicht zu Hause bleiben

Von Jillian Kay Melchior für www.HeatSt.com, 27. März 2017

Eine australische Journalistin will Mütter, die ihre Kinder zu Hause aufziehen gesetzlich verbieten, indem Frauen nach dem Gebären von Kindern zur Aufnahme einer Arbeit gezwungen werden.

In ihrem Artikel für den Daily Telegraph verweist Sarrah Le Marquand auf einen bericht der OECD, der schlussfolgert, dass australische Mütter, die zu Hause bleiben und sich dem Arbeitsmarkt entziehen „potenziell ein großer Verlust für die Volkswirtschaft sind“.

Le Marquand baut auf diesen möglichen wirtschaftlchen Verlusten das Argument auf, dass diese Art des Entzugs der Kindeserziehung tatsächlich im nationalen Interesse sei. Wenn Mütter zu Hause bleiben, dann schnorren sie sich ihres Erachtens vom System, da „Haushalte mit nur einem Einkommen unfaire Steuervorteile geniessen“. Le Marquand schreibt:

„Anstatt uns über die angebliche Freiheit von Frauen zu ärgern, die das Recht haben einer bezahlten Arbeit auszuweichen, sollten wir es gesetzlich vorschreiben, dass alle Eltern mit Kindern im Schulalter oder darüber gewinnbringend angestellt sind.“

Le Marquand, die Chefredakteurin des Sonntagsmagazins Stellar, ist bekannt dafür, dass sie kontroverse feministische Ansichten vertritt bei Themen von „Der Bachelor“ bis hin zu den US Wahlen. Im Titel einer anderen kürzlichen Kolumne beschrieb sie, wie sie im Fernsehen wiederholt von Männern beim Reden unterbrochen wurde [„manterupted“, d.Ü.] und prahlte damit, dass sie mit zwei männlichen Experten debattierte und es „schaffte, diese unbeshadet und ohne eine Therapie zu brauchen überstanden zu haben – und das sogar ohne den Schutz einer Petition hinter ihr.“

In einer nicht gerade intuitiven Wendung in ihrem letzten Artikel unterstützt Le Marquand trotz ihrer Ablehnung von Hausfrauen eine Erweiterung des bezahlten Mutterschaftsurlaubes und gibt zu, dass Eltern eine „vitale und nicht ersetzbare“ Rolle in der frühen Kindheitsentwicklung spielen. Diese Flexibilität aber sollte enden, wenn das Kind in den Kindergarten geht.

Ihre Kolumne spricht nicht an, wie die in die Arbeitswelt gezwungenen Mütter eine Nachmittagsbetreuung für ihre Kinder finanzieren sollen. Ebenso wenig geht sie ein, welche Strafen Hausfrauen von Kindern im Schulalter erhalten sollen.

Le Marquand lehnt die Idee offen ab, dass Frauen in Bezug auf Erziehung und Karriere eihre eigenen Entscheidungen treffen sollten. Sie schreibt:

„Erst wenn die ermüdende und völlig unbegründete Behauptung, wonach es ‚bei Feminismus um Wahlfreiheit geht‘ tot und begraben ist (es geht nicht um die Wahlfreiheit, sondern um Gleichheit), werden wir die restriktiven Geschlechterstereotype in die Geschichtsbücher verbannen.“

Le Marquand scheint offenbar der Auffassung zu sein, dass der Pfad zur Gleichberechtigung darin besteht, Mütter und Väter hätten identische berufliche und elterliche Verantwortungen. Nur dann, so schreibt sie, „werden wir endlich eine ernste Debatte darüber führen, wie wir eine ausgeglichenere Arbeitswelt erschaffen können.“

In ihrem Versuch Frauen von „restriktiven Geschlechterrollen“ zu befreien würde Le Marquand also ein autoritäres Regime aufbauen, das sich sowohl in das Berufs- als auch Privatleben einmischt. Es ist schon ein seltsamer Feminismus, dass diese Art von erdrückenden Einschränkungen als ein legitimer Weg gesehen werden, Frauen mehr Freiheit zu bringen.

Im Original: Columnist: Moms Should Be Legally Required to Work, Barred From Staying at Home