EURO: Wieso hat Rest-Europa eigentlich keine Schwierigkeiten?

Nur die Euro-Staaten (und England) sind betroffen

Eine Frage, die wir schon lange hätten stellen müssen: Jene europäischen Staaten, die ausserhalb des Euro geblieben sind, haben nicht annähernd solche Probleme wie die Euro-Staaten, die ja gewissermassen bereits auf den letzten Löchern blasen. Warum? Was ist so vermaledeit an diesem Euro, dass man nur mit ihm in Berührung gekommen sein muss – und schon hat das Land Probleme.

Die berühmten PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) haben die eine Art von Problemen, sie sind die Verlierer des Euro, sie verspielen mehr und mehr ihre internationale Kreditwürdigkeit und werden wohl am Ende in einer Art von „underdog-Status“ dahinvegetieren, wenn nicht noch ein vernünftiger Ausweg für sie gefunden wird.

Die anderen Euro-Staaten, allen voran Deutschland und Frankreich, aber auch die Niederlande, Belgien, Slowakei, Slowenien, Luxemburg, Österreich, Finnland, Malta und Zypern haben schwere Probleme. Sie müssen nämlich damit rechnen, all diese Schulden bezahlen zu müssen, da das schlichte ‚bankrott-gehen’ eines Landes wegen des Euro nicht möglich ist.

Was ist aber nun mit den anderen Ländern? Zu reden ist hier z. B. über Rumänien, Bulgarien, Montenegro, Tschechien, Serbien, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Mazedonien.

Hören Sie sich mal das folgende an, das diesem Artikel im Blog „politplatschquatsch“ entnommen ist:

“… Polen …. kennt keine Krise, kein Bibbern um Rettungsgelder, kein Sich-selbst-als-Geisel-nehmen“

„ … wie könnte es sonst sein, dass Nicht-Euro-Staaten wie Bulgarien, Rumänien, Polen, Tschechien und Albanien in den letzten zehn Jahren trotz Bankenkrise und Staatsschuldendesaster eine beeindruckende wirtschaftliche Aufholjagd zeigten? In Albanien versechsfachte sich das Bruttoinlandprodukt von 1999 bis 2010, die Arbeitslosigkeit sank von mehr als 25 auf nunmehr 14 Prozent.“

„der Vergleich der Staatsverschuldung von Euro- und Nichteuro-Ländern Europas beeindruckt. An der Spitze der Liste liegen 15 Staaten, die den Euro eingeführt haben. Dann erst folgt mit Albanien das erste Nicht-Euro-Land. Doch während sämtliche Euroländer ihre Verschuldung zwischen 2000 und 2010 um bis zur Hälfte hochgefahren haben, stagniert die albanische Verschuldung bei etwa 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.“

„Serbien …, ehemals der ‚failed state’ Europas, startete 2000 mit einer Staatsverschuldung von 241 Prozent des BIP und musste ohne Euro und Milliardenhilfen auskommen. Heute steht das Land, … , bei einer Verschuldung von nicht einmal 50 Prozent des BIP.“

„Auch Mazedonien, …, zeigt erstaunlicherweise eine Entwicklung, die der des südlichen Nachbarn [ Griechenland ] diametral entgegengesetzt ist. Zwischen 2000 und 2010 gelang eine Halbierung des Staatsdefizits, der Staatshaushalt wies zuletzt ein Defizit von 2,5 Prozent auf – verglichen mit 8,8 Prozent, die Griechenland sich leistete.“

„Trotz des Euro? Oder seinetwegen? Können Mazedonier etwas, das Makedonier zehn Kilometer weiter nicht können? Was unterscheidet den Landstrich nördlich vom Landstrich südlich? Was bringt die einen, deren BIP zweieinhalb Mal höher liegt, dazu, unter nahezu denselben Bedingungen nicht nur zweieinhalb mal mehr Geld auszugeben, sondern sogar mehr als zehnmal so viel? Weshalb klagt die Türkei nicht über ausbleibende Touristen, wie es Griechenland tut? Oder kurz gesagt: Ist nicht vielleicht die Währung selbst Auslöser ...“

Die Frage ist wirklich gut gestellt.

Das Zusammenwerfen von 15 Ländern in eine Währung, welche keinerlei Unterscheidungen mehr zuliess zwischen Ländern, die eine überquellende erfolgreiche Industrie haben und solchen, die eher auf der Linie eines Ferienlandes oder eines Ferienhauslandes schwimmen, ist nun dabei, verheerende Folgen zu verbreiten, wobei die Länder gar nichts dafür können. Nur die Tatsache, dass sie in eine gemeinsame Währung gesteckt wurden, hat ihnen all die Probleme bereitet, sei es einerseits das Problem des „schwachen“ Landes, das nun daran gehindert wird, in den Staatsbankrott zu gehen, wie es schon hunderte von Ländern vorher getan haben (einschliesslich Deutschland zweimal im letzten Jahrhundert), sei es das Problem des „starken“ Landes das nun wesentliche Teile der Schulden bezahlen soll, die es nie gemacht hat.

Anstatt die Fehlentwicklung einzusehen und den Fehler zu korrigieren, wird die Beibehaltung des Euros zu einer Religion erhoben, der alle Länder unterworfen werden.

Frau Merkel ging so weit zu behaupten, ohne den Euro würden die europäischen Länder wiederum Krieg gegeneinander führen.

Was meinen Sie , lieber Leser?

 

http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1592

 

Bankunion: Eurozone vor finalem Kollaps?

Euro: 2-Jahres-Tief. Bund: Rekordhoch / Rendite Zehnjährige Rekordtief. Spanien: Totalbankrott. PIGS-Zinsen: Todeszone. Neues aus EU-Absurdistan: Bankunion.

 

von MIchael Mross

Der Stress in der Eurozone hat in den letzten Tagen dramatische Ausmaße angenommen. Ehrlich gesagt: Ich hätte zuvor nicht glauben können, dass der Euro eine solche tiefgreifende systemische Krise überhaupt überleben würde. Doch gerade heute steht die Gemeinschaftswährung erneut vor einer nie dagewesenen Zerreißprobe. Damit stellt sich erneut die Frage: Wie lange noch?
Alle Krisenparameter in der Eurozone stehen auf tiefrot. Die gesamte südliche Peripherie kann man praktisch als wertlos ausbuchen. War Griechenland  noch etwas, über das man „reden“ konnte, so sind die Experten angesichts des Tsunamis, der aus Spanien droht, sprachlos. Wie soll man Spanien retten? Wie kann man alle spanische Banken retten? Und der nächste Pleite-Kandidat steht schon vor der Tür: Italien.
Die Krisenparameter signalisieren ein baldiges Ende des Euro-Experiments:

  • Deutsche Zinsen 2jährige 0%, 10jährige 1,33% (Rekordtief)
  • Italien 6%, Spanien 6,7% (—> www.cds-info.com)
  • CDS auf Krisenländer explodieren
  • CDS auf Banken + 50% in einem Monat
  • Bankenkurse im Keller
  • Rettungspakete bisher: Null Effekt

Was bleibt jetzt noch?
Im Prinzip sind fast alle Karten ausgespielt. Eine Möglichkeit, die Krise zu entschärften ist ein Austritt Deutschlands aus dem Katastrophen-Club. Das wird aber politisch nicht zugelassen.
Wenn man am Euro dennoch festhalten will, könnte die EZB die PIGS-Banken komplett refinanzieren. Kostet etwa 3 Billionen Euro. Mit Marktwirtschaft hat dies jedoch nichts mehr zu tun. Außerdem könnte die EZB die PIGS-Staaten komplett aus der Notenpresse finanzieren. Wo das endet ist klar: Totaler Vertrauensverlust in Hinblick auf die EZB, Weimarisierung der gesamten Euro-Zone, Hyperinflation.
Jetzt kommt Brüssel auf eine neue Idee: die Bankunion. Es muss schon lichterloh brennen, um einen solch absurden Vorschlag zu machen. Es fehlen einem die Worte, einen solchen Wahnsinn überhaupt zu kommentieren. So etwas kann nur Köpfen von EUdSSR Politikern entspringen. Das ist Bankensozialismus pur. Es reißt die Tür sperrangelweit auf zu Moral Hazard und Betrug. Welche Bank hat dann noch Interesse an seriösem Geschäft, wenn am Ende eine europäische Bankhängematte alle Fehler bezahlt?
Am Ende kommt wahrscheinlich alles zusammen: EZB finanziert Banken und Staaten unbegrenzt. Dann kommt die Bankunion mit anschließendem totalen Vertrauensverlust in die Eurozone und Untergang des Euros.

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10139-bankunion-eurozone-vor-finalem-kollaps

Deutschland in Armut – Wie nach den beiden Weltkriegen

In Deutschland greift die Armut um sich. Nicht dass bereits die ganzen 99% arm wären, aber die Tendenz geht da hin. Es gibt kein Land in Europa, das in den letzten Jahren mehr an Arbeitsarmut und an Armut der Arbeitslosen zugenommen hat als Deutschland. Und das ist, bevor die Krise noch in Deutschland ankommt, die alle anderen in Europa bereits erfasst hat. Wenn erst einmal die ersten Billionen in der deutschen Kasse fehlen, weil man ja „den Euro“ retten muss, in Wirklichkeit die Banken, werden da noch ganz andere Sachen auf die verarmte Bevölkerung zu kommen. Und wie man dann behandelt wird, weiss man auch schon: Seht euch nur an, wie sie die Griechen behandeln.

Nicht die heute lebenden Deutschen (ausser den ganz Alten), aber Deutschland kennt Armut sehr gut. Nach beiden verlorenen Weltkriegen war die Armut so gross, dass Leute verhungerten oder nur deshalb nicht, weil es barmherzige Seelen gab, die Suppe ausschenkten. Ganz so weit ist es heute noch nicht, aber – wie gesagt – die Krise kommt ja auch erst.

Was mit Arbeitsarmut gemeint ist, erklärt die Hans-Böckler-Stiftung der Gewerkschaften so: Wer arbeitet, aber trotzdem nicht mehr als 60% des „mittleren bedarfsgewichteten Nettoeinkommens“ hat, ist in Arbeitsarmut.

Die Statistik, entnommen aus „Eurostat“, gibt den Überblick über die Entwicklung von 2004 bis 2009, also von vor „Hartz IV“ bis zum ersten Höhepunkt der Krise. Im europäischen Durchschnitt ist in diesem Zeitraum die Arbeitsarmut (Zahl der Arbeitsarmen) nur um 0,2% gestiegen, in Deutschland hingegen um 2,2 Prozent).

Im gleichen Zeitraum stieg in Deutschland die Armut der Arbeitslosen dank „Hartz IV“ um 29%, im EU-Durchschnitt dagegen nur um 5% – und das war 2009, schon mitten in der Krise.

Dies hat zu folgender Situation geführt (Zitat aus der Studie der Hans-Böckler-Stiftung) :

“2009 hatten 70 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland nur ein Einkommen unterhalb der Armutsgrenze – 25 Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt der 27 EU-Staaten.”

Dazu kann man in diesem Artikel auch noch eine Graphik bewundern, die zeigt, wie Deutschland in Europa vorne liegt, wenn es ums Abrutschen in die Armut geht.

Was Rot-Grün unter Schröder und Fischer (diese beiden Namen im Gedächtnis behalten!), auch mit heftigster Unterstützung von Union und FDP, da mit der Agenda 2010 auf dem Gewissen haben, ist schwerwiegend. Im Effekt läuft es aufs Gleiche hinaus, wozu vorher jeweils ein verlorener Weltkrieg nötig war.

Nur: Das war ja nur der Anfang. Was die jetzige Politik („rein zufällig“ sind es wieder diese vier Parteien) jetzt im Moment für Anschläge auf unseren Geldbeutel ausführen, ist noch weit schwerwiegender. Und dabei geht um keinen Euro, es geht darum, den Superreichen, die hinter den Banken und Komnzernen stehen, unser Geld zuzuschieben.

Also langsam müssen wir uns darauf einstellen, wir müssen auf der Strasse dagegen protestieren. Mein Vorschlag fürs erste: Sich den Montagsdemos anschliessen, die es noch in vielen Städten gibt, die aber dringend Zulauf brauchen.

Wie sie das finden? Einfach auf die Seite www.bundesweite-montagsdemo.com gehen, dort unter „Montagsdemoberichte“ auf „Kontakte zu Montagsdemos“ klicken und mit der nächstgelegenen Kontakt aufnehmen.

http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1577

EADS: Euro-Krise schlimmer denn je

EADS-Chef Gallois hält Euro-Krise für schlimmer denn je. „Es gibt das Risiko, dass Griechenland aus der Eurozone austritt. Das könnte zu einem Dominoeffekt führen und andere Länder mitreißen.“

 

Der scheidende Vorstandschef des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, Louis Gallois, sieht die Gefahr für den Euro größer denn je. „Die Krise ist schlimmer geworden“, sagte Gallois der in Berlin erscheinenden „Welt am Sonntag“ (E-Tag: 27. Mai 2012). „Es gibt das Risiko, dass Griechenland aus der Eurozone austritt. Das könnte zu einem Dominoeffekt führen und andere Länder mitreißen.“ Auch die Meinungsverschiedenheiten zwischen Deutschland und einigen Ländern über die Balance zwischen Wachstum und Haushaltsdisziplin sorgten für „Verunsicherung“.

Gallois hört am 31. Mai als EADS-Chef auf und räumt seinen Posten für den Deutschen Thomas Enders. Europa brauche die Gemeinschaftswährung, so der Franzose. „Die Europäer hängen am Euro, und keiner weiß genau, wie man wieder aus der Gemeinschaftswährung aussteigen soll.“ Der Euro sei auch für einen europäischen Konzern wie EADS enorm wichtig. „Theoretisch könnten wir auch wieder mit drei verschiedenen Währungen arbeiten, aber wir müssten unsere Kostenstruktur überdenken. Die D-Mark würde vermutlich sehr stark werden, der Franc und die Peseta schwächer.“
Gallois räumte ein, dass EADS mit all seinen Großprojekten an Grenzen stoße. „Natürlich müssen wir sehr wachsam sein, damit wir uns nicht zu viel zumuten. Airbus und Eurocopter arbeiten mit ihren Ingenieurskapazitäten am Limit des Machbaren.“ Die bei Rotoren der EADS-Tochter Eurocopter festgestellten Risse sind Gallois zufolge nicht mit den Problemen beim Verkehrsflugzeug A380 zu vergleichen. Dort waren Risse an den Befestigungsklammern der Flügel entdeckt worden. Bei Eurocopter sei das Ausmaß „weitaus geringer“. „Bislang geht es da nicht um eine signifikante Summe. Es bindet aber doch Kräfte in unserem Hause, um diese Probleme zu beheben.“
Die Pläne seines Nachfolgers Tom Enders, die Zentrale von EADS aus Paris und Ottobrunn nach Toulouse zu verlagern, hätten keine Auswirkungen auf die deutsch-französische Balance im Unternehmen. „Die verändert sich nicht. Es geht bei EADS darum, das Unternehmen so effizient wie möglich zu führen – und nicht darum, Erbsen zu zählen nach Länderproporz, auch wenn wir wissen, dass wir in unseren Heimatländern gute Staatsbürger sein müssen.“

Auf in die offene Tyrannei

Kaum etwas belegt so klar, wie dünn inzwischen das „demokratische Mäntelchen“ um die Diktatur der Grossbanken und –konzerne und der hinter diesen stehenden Superreichen geworden ist, als die immer wieder auftauchenden „Ratschläge“ von Politikern und Ex-Politikern, die Demokratie zu verschlimmbessern. Diesmal ist es der Ex-Präsident Roman Herzog, der einen phantastischen Vorschlag auf dem Weg in die offene Tyrannei hat: Die 5%-Klausel müsse erhöht werden.

Frau Merkel verkündetedie bereits lange vor der Kanzlerschaft, wir „hätten keinen ewigen Anspruch auf Demokratie und Sozialstaat“, siehe hier, hier und hier , wo diese und andere Äusserungen zum Thema bereits berichtet wurden. Es ist weiterhin noch ein Rest einer Hülle aus formaler Demokratie  vorhanden, nur wird sie immer dünner und fadenscheiniger.

Der wesentliche Angriff auf die Demokratie wird ja mit dem ESM gefahren, der eine Abgabe der Haushaltshoheit des Bundestages an nicht gewählte europäische Institutionen beinhaltet, die von Ex-Bank-Präsidenten geleitet werden und beliebig Zugriff auf deutsche Steuergelder haben sollen.

Wenn der Bundestag keine Haushalt mehr bestimmen kann, brauchen wir nicht mehr zu wählen. Alias, ein wesentlicher Teil der Wähler ist jetzt schon überzeugt, keine Demokratie mehr vor sich zu haben und geht nicht mehr zur Wahl. Die Partei der Nichtwähler ist in allen letzten Wahlen zur grössten der Parteien geworden.

So brüstete sich am vorigen Wochenende die CDU in Schleswig-Holstein, über 30% der Stimmen gewonnen zu haben und so „Wahlsieger“ zu sein. Nur: diese 30% sind bei 60% Wahlbeteiligung eben in Wirklichkeit nach Adam Riese nur 18% der Wahlberechtigten.

Und in diesem Sinne muss man dann dem Ex-(CDU)-Präsidenten Rherzog recht geben, wenn er sagt, die Bundeskanzler würden „nicht mehr von einer grossen Mehrheit getragen“. Siehe hier.

Selbst wenn im Fall Schleswig-Holstein die SPD mit den Grünen und den Dänen eine Mehrheitsregierung (von einer Stimme) gründen würde, wären es nur etwas mehr als 30% der Wahlberechtigten, die da repräsentiert wären. Da wird nichts mehr „von einer grossen Mehrheit getragen“, wie wahr. Nur hat der Ex-Präsident  (ob das vielleicht das Alter ist?) nicht begriffen, was die Ursache ist:

Die Ursache ist, dass die vier bürgerlichen Parteien in den Parlamenten, die Union, die SPD, die Grünen und die FDP (dazu kommen dann noch die Piraten, die ebenfalls eine bürgerliche Partei darstellen) nahezu identische Positionen in allen wesentlichen Punkten haben (z.B. die Kriegsbeteiligungen), so dass niemand mehr Lust hat, eine von ihnen zu wählen. Die haben ja auch nie gewagt, einmal eine Kriegsbeteiligung zur Volksabstimmung zu stellen.

Die Linke ist mit mit vielen Vorurteilen bezüglich ihrer Herkunft aus der DDR versehen und kommt auch nicht recht auf die Beine und die Piraten, ja, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, haben einen neuen Vorsitzenden gewählt, der Regierungsdirektor im Verteidigungsministerium ist, also persönlich Blut an den Händen hat, denn er ist mit einer der Hauptverantwortlichen für die Metzeleien an zivilen Afghanen. Haben Sie sich schon einmal vorgestellt, was man für einen Lebenslauf hinter sich hat, bis man Regierungsdirektor im Verteidigungsministerium ist? Der geht also tagsüber in Anzug und Krawatte in berlin ins Ministerium zum arbeiten und abends setzt er dann eine Schiebermütze auf und spielt den Rebellen. Diese Art von Politikern hatten wir nun wirklich genug.

Es sind nicht die „kleinen Parteien“, welche das System erschüttern und es sind nicht die „kleinen Parteien“, welche verhindern, dass breite Mehreiten hinter einem Kanzler stehen, es sind die ehemaligen Volksparteien selbst, die konsequent gegen den Wählerwillen entscheiden, konsequent nicht tun, was im Parteiprogramm steht, sondern das, was „alternativlos“ ist, wie zum Beispiel den Banken Hunderte von Milliarden von unseren Steuergeldern in den Rachen zu schmeissen, ohne irgendeine Gegenleistung.

Ja, das würde der Ex-Präsident schon fee finden, wenn es nur noch die Union und die SPD gäbe, nicht? Die beiden sind sowieso bis zur Identität ineinander verschmolzen. Man stelle sich nur vor, Sarrazin ist in der SPD, nicht in der CDU – und war bis vor kurzem noch der wichtigste Minister in einer Landesregierung!

Ja, so ein System wie in den USA, das würde ihm gefallen, dem Herrn Herzog. Es gibt nur zwei Parteien – eine andere hat niemals eine Chance, da sorgen schon die Medien dafür – und die sind sich in allem wesentlichen einig. Die Differenzen finden nur noch auf abgelegenen Gebieten statt, z.B. wie der Staat verheiratete Homosexuelle behandeln soll (offenbar ein extrem wichtiges Thema) oder ob man alle, die vor 18 Jahren Sex machen, für 10 Jahre ins Gefängnis werfen soll (Artikel siehe hier ) und ob man Ehebruch mit lebenslänglich bestrafen soll, kurz, die wirklich bedeutenden Themen sind überhaupt nicht auf der Tagesordnung.

Es ist für uns extrem wichtig, noch eine Reihe von bürgerlichen Rechten zu haben, denn der Kampf gegen das kapitalistische System ist in einem reinen Tyrannenstaat extrem schwierig. Verteidigen wir daher, was von der Demokratie noch übrig geblieben ist, verteidigen wir die bürgerlichen Rechte, stemmen wir uns gegen den Abbau der Reste von Demokratie!

http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1557

 

Wenn das Haus weg ist – legale Zwangsenteignung in der BRD

Der bittere Inhalt dieses Films MUSS jeden Bürger der noch einen Restverständnis für
Gerechtigkeit hat aufrütteln.

Das Verhalten der Banken ist schon lange ein Grund über das System
ernsthaft nach zu denken. Fast könnte man hier auch eine
planmässige Enteignung von Besitzwerten unterstellen.

 

Bargeld-Verbot?

Spanien will nur noch Barzahlung bis 2500 Euro erlauben. In Griechenland sind Bargeschäfte ab 1500 Euro verboten. Italiener dürfen nur noch bis 1000 Euro in Bar begleichen. Und Schweden will Bargeld ganz abschaffen. Vorbild für die EU?

von Andreas Popp

Mit großem Propaganda-Aufwand wird der bargeldlose Zahlungsverkehr nach außen getragen, während man alle Kritiker mit dem Verdacht zu belegen versucht, sie hätten wohl etwas zu verbergen. Schweden dient hier als Vorreiter dieser Verwerfung.

Die Abschaffung des Bargeldes ist ein weiterer Baustein der generalstabsmäßigen Freiheitsberaubung der Menschen. Mit diesem echten Terroranschlag gegen die Völker durch das herrschende Finanzsystem wird offenbar ein Gang höher geschaltet in der angestrebten Neuordnung der Welt.

Die Gefahr: Wer in Zukunft nicht mehr im Interesse des Wahnsinns spurt, wird durch ein einfaches Abschneiden vom Zahlungsverkehr in seiner Existenz zerstört. Dass wir uns längst nicht mehr in einem Rechtsstaat bewegen, ist inzwischen vielen klar geworden.

George Orwell hat mit seinem Roman „1984″ schon damals unsere Zukunft vorausgesagt. Die totale Kontrolle der Menschen wird angestrebt, dafür ist jeder erfundene Vorwand recht, ob er nun Massenvernichtungswaffen, Pandemien, Klimakatastrophe oder Terrorismus heißt.

Die anvisierte Abschaffung des Bargeldes macht alle Menschen völlig abhängig von den Vorgaben der Machtsysteme und ihrer ausführenden Politiker. Man könnte den ersten Schritt einleiten, indem man in bestimmten Kaufhausketten oder anderen Unternehmen nur noch Kreditkarten akzeptiert. Man wird Ihnen dann sagen: „Sie haben natürlich die freie Wahl, wie Sie zukünftig Ihre Rechnung begleichen wollen, aber Lidl, Rewe, Edeka und Aldi haben sich entschieden, nur noch mit Karten bezahlt zu werden, ach ja und Ihr Vermieter übrigens auch…“ Hier wird deutlich, dass ich irgendwann gezwungen werde, diesem System beizutreten. Man erklärt uns natürlich gebetsmühlenartig, dass der Datenschutz ganz sicher gewährleistet sei… Wie kann man einer solchen Propaganda überhaupt noch glauben?

Einige „Schlafmenschen“ argumentieren sogar mit den Worten: „Sollen Die doch machen was sie wollen, denn ich habe ja nichts zu verbergen…“ Diese primitive Denkstruktur entspricht ungefähr demjenigen, der behauptet: „Wer nicht zum Wählen geht, darf sich auch nicht beschweren, wenn es schlecht läuft.“

Mit der Einführung eines rein bargeldlosen Zahlungsverkehrs würde vor allem aber ein gigantisches Problem der Banken gelöst werden, deren Machenschaften kurz davor sind, allgemein bekannt zu werden: „Die Geldschöpfung aus dem Nichts.“ Eine Abschaffung des Bargeldes würde diese akute Konkursgefahr für die Banken eliminieren, weil niemand mehr Geld abheben könnte. Außerdem wäre es möglich, Querulanten, Miesmachern und nonkonformen Geistern das Handwerk zu legen. Willkommen in „1984″. Der große Bruder wartet offensichtlich schon darauf, uns endlich zu behandeln.

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