Chef einer Tafel in den USA: »Die Menschen sind zu Tode erschrocken«

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Jay Martin, Leiter von Joshua’s Storehouse in Casper im US-Bundesstaat
Wyoming,einer größeren Einrichtung, die Bedürftige mit Lebensmitteln
versorgt, macht sich große Sorgen.

Die Menschen seien über die Folgen der Kürzung der Lebensmittelhilfe zu Tode
erschrocken, berichtet er. Ende Oktober war eine Aufstockung, die während der
Rezession beschlossen worden war, ausgelaufen.

Nun wächst die Nachfrage bei den Tafeln im Bundesstaat und im ganzen Land rasant an.

Martin erklärte gegenüber der Zeitung Star Tribune, die Zahl der Familien, die im Oktober die
Hilfe der Tafel (in den USA sagt man »Food Bank« dazu) in Anspruch genommen hätten, habe schon
deutlich über den Vorjahreszahlen gelegen. Das Auslaufen der Aufstockung Anfang November habe
die Bedürftigkeit und damit die Nachfrage umgehend noch einmal deutlich in die Höhe getrieben.

»Die Leute machen sich große Sorge, dass möglicherweise Nahrungsmittel knapp werden«, sagte er.

Im ganzen Bundesstaat erleben die Tafeln seit Monatsanfang einen Anstieg des Bedarfs.

»Wir rechnen damit, dass dies auch für den Rest des Jahres so bleiben wird«, erklärte
Brittany Ogden, die das Büro der Food Bank des Landkreises Sweetwater leitet. Allein
hier kamen 90 Familien hinzu, die auf direkte Lebensmittelhilfe angewiesen waren.

Insgesamt fehlen dem Lebensmittelhilfsprogramm für Bedürftige, dem Supplemental Nutrition
Assistance Program (SNAP), nach dem Auslaufen des Aufstockungsprogramms fünf Milliarden Dollar.

Fast 50 Millionen Amerikaner erhalten staatliche Lebensmittelhilfe.

Ihnen fehlen nun umgerechnet 26,70 Euro.

Das entspricht bei einer durchschnittlichen Lebensmittelhilfe von knapp 150 Euro
monatlich fast der Ration für eine ganze Woche. Zudem werden weitere Kürzungen geplant.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Info Kopp Verlag

Food Stamps-Kürzungen : Unruhen in den USA ?

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Ab November drohen ALLEN knapp 50 Millionen Empfängern von Lebensmittelmarken
Kürzungen von durchschnittlich mehr als 10% ihrer Leistungen.

Medien warnen vor möglichen Unruhen

In den USA stehen 47,6 Millionen Food Stamp-Empfängern (Lebensmittelmarken) erhebliche
Kürzungen bevor. Die meisten von ihnen haben jedoch bis jetzt keinen Ahnung von dem,
was ihnen blüht. So zumindest schreibt es das US-Nachrichtenportal NBC News.

Natürlich wird es auf unerwartete Kürzungen von Sozialleistungen Reaktionen geben,
es bleibt lediglich die Frage, wie heftig diese ausfallen werden. Tatsächlich leben
quasi alle der genannten Leistungsempfänger von der Hand in den Mund. NBC News schreibt
weiter, dass es bereits im November Einsparungen geben wird und ALLE Bezieher von
Food Stamps betroffen sein werden.

Momentan erhält ein Haushalt in den USA im Zuge des
Programms durchschnittlich 275 Dollar an Hilfen.

Angeblich sollen es ab 01. November durchschnittlich 36 Dollar weniger sein.

Klingt zwar nicht viel, aber für Betroffene ein erheblicher Einschnitt.

Alternative und ausländische Medien warnen bereits vor sogenannten “Food Stamp Riots”
in den USA , Ausschreitungen von wütenden Food Stamp-Beziehern. Vor dem Hintergrund
aktueller Umfragen, laut denen der US-Kongress nur noch 23% Befürwortung aus der
Bevölkerung erhält (1985 waren es noch 67%), eine durchaus berechtigte Befürchtung.

Ein weiterer Grund zur Beunruhigung:

In den USA befinden sich mindestens 270 Millionen Handfeuerwaffen in privatem Besitz.

Durchschnittlich 88,8% der Bevölkerung inklusive Frauen,
Kinder und Rentner haben demnach eine scharfe Waffe.

Quelle : gegenfrage.com

USA : Computer-System für Lebensmittel-Karten ausgefallen

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In mehreren US-Bundesstaaten ist am Samstag das Computer-System für die
Lebensmittel-Karten ausgefallen. Bedürftige, die mit diesen Karten in den
Supermärkten einkaufen können, mussten ihre Lebensmittel zurückgeben.

Der Ausfall hatte jedoch offenbar nichts mit dem Shutdown zu tun.

Viele Amerikaner waren ratlos – und blieben hungrig.

Die elektronischen Lebensmittel-Karten waren am Samstag von einem Computerausfall
betroffen: In Kalifornien, Massachussetts, Maine, Ohio, Michigan, Virginia, Georgia,
Michigan, Alabama , Virginia und mehreren anderen Bundesstaaten wurden für viele
Bedürftige der Einkauf der täglichen Lebensmittel zum Alptraum.

Die Karten-Besitzer mussten die Lebensmittel zurücklassen. Der „Computerausfall“
begann um sieben Uhr morgens und war bis zum Nachmittag noch nicht behoben.

Viele Amerikaner machen sich Sorgen, dass der Ausfall mit dem Shutdown zusammenhängen könnte.

CBS berichtete dagegen, dass der Ausfall mit der Zahlungsunfähigkeit nichts zu tun habe.

Es habe eine „System-Wartung“ beim Betreiber Xerox gegeben, die den Ausfall verursacht habe.

Xerox sagte, dass jene Bürger, die dringend Lebensmittel brauchen – etwa für
Kinder – könnten mit ihren lokalen Händlern über einen Not-Gutschein verhandeln
sofern die Händler einen solchen anbieten.

Knapp 50 Millionen Amerikaner sind auf die Lebensmittelkarten angewiesen.

Der Einkauf ist mit einer elektronischen EBT-Karte möglich.

EBT steht für „Electronic Benefits Transfer“ System.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutsche Wirtschafts Nachrichten