Blockupy Frankfurt 17.05.2012

Steht auf und wehrt euch !!!

Wenn Ihr das nicht tut , werden euch eure Kinder fragen :

Mama , Papa  :

Ihr habt es gewusst , Warum habt ihr nichts dagegen getan !!!

Statements zum kompletten Versammlungsverbot der Stadt Frankfurt während der #Blockupy-Aktionstage

Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes grundrechtlich geschütztes Gut.
Das Recht, sich unter freiem Himmel zu versammeln, stellt das Funktionieren
unserer Demokratie sicher. Wird es unangemessen eingeschränkt oder gar ausgesetzt,
ist unsere Demokratie in hohem Maße gefährdet.

Die Frankfurter Behörden nehmen die Angst vor Unruhen und Krawallen zum Anlass,
um selbst eine Kranzniederlegung der Frankfurter Jusos im Gedenken der schwulen Opfer
des Naziregimes am internationalen Tag gegen Homophobie zu verbieten.

Ganz abgesehen davon, dass eine solche restriktive Verbotspolitik auch strategisch
zur Vermeidung von Krawallen nicht förderlich ist, da sie die Empörung gerade anheizt
und gewaltbereite Einflüsse innerhalb von friedlichen Gruppierungen stärkt,
kann ein solches Totalverbot von Versammlungen nicht hingenommen werden.

Wenn die Frankfurter Behörden aufgrund einer von langer Hand angemeldeten Großdemonstration
überfordert sind, einen friedlichen Ablauf sicherzustellen, dann müssen sie Unterstützung
aus anderen Bundesländern anfordern. Es kann jedoch nicht sein, dass Schwächen in den
Sicherheitsbehörden dazu führen, dass Grundrechte in diesem Umfang außer Kraft gesetzt werden.

Von Johannes Ponader

Polizei überwältigt Aktivist: Occupy Frankfurt – Räumung 16.05.2012

Wird unsere Polizei eigentlich mit Gold und Silber bezahlt,
oder bekommen die auch Euros !?

Denn wenn die Finanzmafia alles vernichtet hat , dürfte sich das
Ersparte der Polizei ebenfalls ins Luft auflösen.

PS :

Als Anmerkung für unsere Ordnungshüter :

Unter einem Souverän (von lateinisch superanus ‚über allen stehend‘)
versteht man den Inhaber der Staatsgewalt, in Republiken ist dies das Staatsvolk.

Ihr arbeitet für UNS – Dem Volke , nicht für Banken oder Politiker !!!

Polizei überwältigt Aktivist: Occupy Frankfurt – Räumung 16.05.2012

Während der Räumung des Occupy Frankfurt Camps am Willy-Brandt-Platz
kommt es zu einem Zwischenfall:

Ein Unbekannter fährt plötzlich mit einem Fahrrad in Richtung der EZB
(abgesperrter Bereich), kurz darauf wird er von der
Polizei überwältigt und festgenommen.

Polizei räumt Camp Occupy Frankfurt

Drei Stunden konnten die Occupy und Blockupy Demonstranten erfolgreich der polizeilichen Übermacht standhalten. Phantasievoll, bunt und laut ging es bei der Räumung zu. Viele Polizei wurden bunt angemalt, bekamen Rosen und ein Lächeln geschenkt. Es waren die feigen Politiker im Frankfurter Ordnungsamt die ein großes Polizeiaufgebot an den Willy Brandt Platz geschickt hatten. Es ist eine Schande für die Politiker, die sich dem Wort von Willy Brandt: „Mehr Demokratie wagen“ entgegen gestellt haben. Der friedliche und freundliche Protest blamiert die Stadt Frankfurt und ihre politischen Angsthasen. Europa bebt unter der Gier der Großbanken, anstatt den Menschen Schutz zu geben, dient sich die herrschende Politik den Hedgefonds und ihren Vertretern an. Occupy ist die globale Gegenmacht zu den Banken in der Wallstreet, den Banken im Londoner Finance Destrict und den Bankenbossen in Frankfurt. Es ist eine Schande das Gerichte sich servil dem Großkapital zuneigen und die Bürgerbewegung für eine neue Wirtschaftsordnung und eine bessere Welt ins Abseits der freien Meinungsäußerung stellen. Der friedliche 16.Mai 2012 ist ein guter Tag und ein guter Start für die Blockupy Demonstrationstage in Frankfurt am Main.


Blockupy-Proteste: Polizei rät: Banker, verkleidet Euch!

Die Banken im Frankfurter Finanzviertel wappnen sich für die Proteste der „Blockupy“-Bewegung. Barclays montiert das Firmenschild ab, die Commerzbank macht ganz dicht. Die Banker haben Angst vor Gewaltausbrüchen.

FrankfurtGesperrte U-Bahnhöfe, verbarrikadierte Geschäfte, ausgestorbene Bankentürme – Frankfurt wappnet sich für die erwarteten Proteste der kapitalismuskritischen „Blockupy“-Bewegung. Deren Aktivisten wollen sich auch von dem Verbot der Aktion nicht abschrecken lassen und ab Mittwoch verstärkt gegen die Krisenpolitik von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) protestieren. Die Banken bereiten sich auf mögliche Ausschreitungen vor.

So macht die Commerzbank ihre Zentrale von Donnerstag bis Sonntag dicht. In dem vom Star-Architekt Sir Norman Foster entworfenen und mit 259 Metern höchsten Wolkenkratzer Frankfurts arbeiten normalerweise mehrere Tausend Menschen. Auch ein weiteres Büro-Gebäude, das sogenannte Galileo, öffnet seine Pforten nicht. „Commerzbank-Filialen, die in der Sicherheitszone der Frankfurter Innenstadt liegen, werden teilweise und zeitlich begrenzt geschlossen sein“, sagte ein Sprecherin. „Die Kunden werden durch Plakat-Aushänge über die geplanten Schließungen dieser Filialen informiert.“

Die EZB zog aus Furcht vor Krawallen ihre Ratssitzung auf Dienstag vor. Zahlreiche Mitarbeiter werden zudem während der mehrtägigen Proteste auf geheime Ausweich-Quartiere verteilt. Für die übrigen wurden Polizei-Eskorten organisiert, damit sie das EZB-Hochhaus mitten im Frankfurter Bankenviertel gefahrlos betreten und wieder verlassen können. „Die EZB wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Fortführung ihrer entscheidenden Geschäfte sicherzustellen und handlungsfähig zu bleiben“, betonte ein Sprecher der Zentralbank.

Die Proteste beeinträchtigen sogar den Abschied von EZB-Ratsmitglied Jose Manuel Gonzalez-Paramo am Mittwoch. Die Ehrung, ursprünglich in einem Luxus-Hotel nur einen Steinwurf vom EZB-Gebäude entfernt geplant, wurde ins Umland verlegt. Die Gäste, zu denen Notenbanker aus aller Welt gehören, erfahren das neue Ziel erst kurz vor Beginn der Feierlichkeiten.

Barclays hat das Firmenschild abmontiert

 

Die Helaba legte ihren Mitarbeitern nach Aussagen eines Sprechers nahe, sich am Freitag frei zu nehmen oder von zu Hause aus zu arbeiten. Ähnlich hält es auch die KfW. Die staatliche Förderbank rechnet damit, dass am Freitag weniger als 20 Prozent der etwa 2500 Frankfurter Mitarbeiter ihre Büros aufsuchen werden. Die britische Investmentbank Barclays hat ihr Firmenschild abmontiert. „Wir wollen doch nicht, dass Farbbeutel gegen unsere Fassaden fliegen“, sagte ein Mitarbeiter.

Die Deutsche Bank wollte keine Details zu ihren Vorbereitungen nennen. Die Polizei empfahl allen Bankern, am Freitag Freizeitkleidung zu tragen und sich zurückhaltend zu verhalten. Zudem sollten sie möglichst früh ins Büro kommen, hieß es aus allen Banken übereinstimmend. Auch der normale Frankfurt-Besucher bekommt die Folgen der Proteste zu spüren: Die Mainmetropole sagte unter anderem vorsorglich 20 Stadtführungen ab. Auch Vorträge in Museen fallen aus.

Unter dem Motto „Blockupy“ haben rund 40 Organisationen für Mittwoch bis Samstag zu Protesten gegen die Krisenpolitik von EU, EZB und IWF in der Frankfurter Innenstadt aufgerufen. Unterstützt wird die Bewegung unter anderem von Aktivisten und Gruppen der bankenkritischen Occupy-Bewegung, der Gewerkschaften, des globalisierungskritischen Netzwerks Attac und von linken Initiativen und Parteien. Unter anderem will die „Blockupy“-Bewegung am Donnerstag Plätze in der Innenstadt besetzen und am Freitag die EZB und weite Teile des Bankenviertels lahmlegen.

Livestreamsammlung zu Blockupy in Frankfurt

Alle Livestreams zu der Aktion in Frankfurt werden hier gesammelt :

Wer seinen Livetsream hier eingebunden haben möchte oder einen Stream
melden möchte bitte via Twitter an @cams21de melden
oder per Mail via info@cams21.de.

http://cams21.de/livestreamsammlung-zu-blockupy-in-frankfurt/

Blockupy“ will Banken in Frankfurt blockieren

Auf die deutsche Finanzhauptstadt Frankfurt kommen turbulente Tage zu.
Die Aktivisten der kapitalismuskritischen „Blockupy“-Bewegung wollen
sich vom Verbot ihrer geplanten Protestaktionen nicht abschrecken lassen.
Die Polizei rechnen mit Tausenden Demonstranten, darunter auch gewaltbereite Aktivisten.
„Blockupy“ hat von Mittwoch an bis Samstag zu Protesten gegen die Krisenpolitik von EU,
EZB und Internationalem Währungsfonds aufgerufen

PS :

Aktuelle News zu dieser Aktion findet Ihr bei Twitter