Nestlé legt Vittel trocken – Vittel kämpft um sein Wasser

Epoch Times

Nach Entscheidung der Wasserkommission aus Vertretern von Staat und Gemeinden hat Nestlé den Kampf ums Wasser vorerst gewonnen. Die Justiz ermittelt jedoch, weil der frühere Vorsitzende der Wasserkommission, Claudie Provost früher bei Nestlé Waters arbeitete.

Vittel im Kampf mit Nestlé WatersFoto: FABRICE COFFRINI/Getty Image

 

Wer Vittel hört, denkt an Wasser. Vittel ist aber nicht nur eine internationale Marke mit rotem Etikett, sondern eine 5000-Einwohner-Gemeinde in den französischen Vogesen. Deren Bürger liefern sich einen erbitterten Kampf mit dem Schweizer Konzern Nestlé Wates, nach eigenen Angaben weltweit die Nummer eins bei abgefülltem Wasser. Es geht darum, wem das immer knapper werdende Grundwasser von Vittel gehört: Den Menschen oder dem Unternehmen.

„Nestlé hat den Kampf ums Wasser gewonnen“, titelten französische Medien vor einigen Wochen. Grund war eine Entscheidung der örtlichen Wasserkommission. Die Vertreter von Staat und Gemeinden votierten trotz des Protests von vier Umweltverbänden für den Bau einer Pipeline. Sie soll künftig die Vogesen-Orte Vittel, Contrexéville und Bulgnéville mit Trinkwasser aus 15 Kilometern Entfernung versorgen.

Dabei haben Vittel und die beiden anderen Gemeinden eine eigene Quelle – doch die wird seit den 60er Jahren von Nestlé für seine Marke Vittel genutzt. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel seit Jahren stetig. Zum Ausgleich will Nestlé nun die Pipeline mitfinanzieren, deren Kosten auf acht bis 17 Millionen Euro geschätzt werden. Im Gegenzug darf der einflussreiche Konzern weiter das Vittel-Wasser in Plastik- oder Glasflaschen abfüllen.

„Man kann es Nestlé nicht erlauben, eine Ressource zu kaufen, die allen gehört“, empört sich Jean-François Fleck, der Vorsitzende des regionalen Umweltverbands Vosges Nature Environnement. „Man nimmt unseren Nachbarn das Wasser weg, damit wir hier trinken können“, kritisiert auch René-Lise Rothiot vom Verband Eau 88 im Regionalsender France Bleu. „Das ist ökologisch völlig unverantwortlich.“

Auch Kommunalpolitiker kritisieren das Pipeline-Votum: „Das ist eine Entscheidung, die unmittelbar nur Nestlé Waters nützt“, sagte Christine Vauzelle, Bürgermeisterin des 600-Einwohner-Ortes Charmois-l’Orgueilleux, der Wasser für Vittel liefern soll. Den langfristigen Schaden hätten zukünftige Generationen. „Man sagt uns, dass es immer Wasser geben wird, aber wer garantiert uns das?“, fragt die Bürgermeisterin.

„Wir bei Nestlé sind der festen Überzeugung, dass der Zugang zu Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist“, wird Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke auf der Konzern-Webseite zitiert. Die Gegner des Pipeline-Projekts zweifeln an den hehren Motiven des Konzerns – auch wenn Nestlé versprochen hat, dass die Wasserrechnung für die Bürger durch die neue Leitung nicht steigt.

Nestlé-Regionalchef Christophe Klotz verweist darauf, dass der Konzern 14 Millionen Euro Steuern für die Nutzung der Mineralwasser-Quelle zahlt. Zudem gebe er rund tausend Menschen in den Vogesen Arbeit. Die Produktion zurückzufahren ist für das Unternehmen keine Option. Derzeit zapft Nestlé jährlich 750.000 Kubikmeter Wasser in den Vogesen ab.

„Unbeschwerten Geschmack“ verspricht Nestlé den Konsumenten von Vittel. Die Bürger des gleichnamigen Ortes halten diesen Werbespruch für Hohn. Sie hoffen nun auf die Justiz: Diese ermittelt, weil die Behörden Nestlé womöglich zu Ungunsten der Bevölkerung bevorzugten.

Die frühere Vorsitzende der Wasserkommission, Claudie Provost, steht im Verdacht eines Interessenkonflikts, weil ihr Mann früher bei Nestlé Waters arbeitete. Der Verband Eau 88 hofft, dass die Justiz alle Entscheidungen zugunsten von Nestlé seit 2016 nachträglich kippt.

lob/ilo

https://www.epochtimes.de/politik/europa/vittel-kaempft-um-sein-wasser-a2492584.html

Wachsender Widerstand: Syrische Stämme verbünden sich gegen US-Okkupation

Wachsender Widerstand: Syrische Stämme verbünden sich gegen US-Okkupation

Der syrische Präsident Assad, umgeben von Soldaten der Syrisch-Arabischen Armee (SAA)
Nach aktuellen Informationen trafen sich jüngst mehr als 70 Stammesführer nahe Aleppo zu einem Gipfel, um ein Abkommen zu schließen. Es geht um den gemeinsamen Kampf gegen die US-Präsenz auf syrischem Boden.

Die Stammesführer der Regionen Aleppo, ar-Raqqa und al-Hasaka trafen sich demnach in der von syrischen Regierungseinheiten kontrollierten Stadt Deir Hafer nahe Aleppo. Die Zusammenkunft fand unter dem Titel „Syrische Stämme gegen Ausländische Intervention und die Amerikanische Präsenz auf Syrischem Boden“ statt.

Während ihres Treffens bekräftigten sie ihre Unterstützung für den syrischen Präsidenten Assad sowie die Aufrechterhaltung der syrischen staatlichen Integrität und verkündeten die Schaffung einer „Widerstandsfront“ gegen die US-amerikanische, französische und türkische Präsenz in Syrien.

Die Stammesführer kündigten die Bildung einer Volkswiderstandseinheit an, die an der Seite der syrisch-arabischen Armee kämpfen wird, um alle syrischen Gebiete zu befreien und alle ausländischen Kräfte in Syrien zu vertreiben“, berichtete die panarabische Online-Zeitung Al-Masdar News.

Derzeit nehmen die USA und die durch sie unterstützten SDF über 30 Prozent des gesamten syrischen Territoriums ein, einschließlich des größten Teils der Öl-, Gas-, Landwirtschafts- und Süßwasserressourcen. Die neue Truppe werde „direkt gegen die sogenannten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und US-Truppen im Osten Syriens vorgehen“, berichtet das Medium.

Angesichts der Größe dieser Stämme könnten sie ein ernstes Problem für die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) in Nordsyrien darstellen, wenn sie militärische Unterstützung von der Syrisch-Arabischen Armee erhalten“, zeigte sich der iranische Auslandssender Press TV mit Verweis auf Al-Masdar News überzeugt.

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Darüber hinaus werden sich dem neu gebildeten Stammesverbund demnach mehrere Widerstandsgruppen anschließen, die sich im letzten Jahr bildeten, um gegen die US-Besatzung und deren örtliche Verbündete der SDF vorzugehen. Der wachsende Widerstand beruhe dabei vor allem auf die Unfähigkeit der durch die USA eingesetzten lokalen Stadthalter, etwa die Wasserversorgung instand zu setzen, und gegen eine demzufolge wachsende Diskriminierung nicht-kurdischer Bevölkerungsteile vorzugehen.

Zu den Widerstandsgruppen, die sich dem Aufstand anschließen könnten, zählt unter anderem die Popular Resistance of Raqqa (PRoR) die im Februar 2018 in Raqqa gegründet wurde und seitdem US-Militärgüter angriff – einschließlich eines von den USA besetzten syrischen Militärstützpunktes in der Nähe von Raqqa, den die Gruppe Anfang April beschoss. Lokale Medienberichte über die jüngsten Bombenanschläge auf das US-Militär in der Hasaka-Region würden demzufolge ebenfalls auf die Verantwortlichkeit von Widerstandsgruppen hindeuten.

 

 

In einem Video-Statement kündigte die PRoR kündigte an:

Wir erklären offiziell die Bildung des Volkswiderstandes in Raqqa, um zu verhindern, dass die amerikanische Aggression irgendeinen Teil unseres geliebten Syriens übernimmt, nachdem sie (die USA) Terroristen aus der ganzen Welt als ihre Stellvertreter versammelt hat, die die Stadt Raqqa zerstört und ihre unschuldigen Menschen getötet haben.

Die Herausbildung einer neuen, lokalen und beträchtlichen Widerstandskraft stellt für die USA und ihre Verbündeten nicht nur eine massive militärische Herausforderung dar. Sie bedroht auch auch die bisherige Darstellung seitens Washington, wonach die Präsenz des US-Militärs von der lokalen Bevölkerung begrüßt und unterstützt würde.

Spekulationen verweisen jedoch auch auf die Möglichkeit, dass der Widerstand gegen die Okkupation von der US-Regierung als das Werk terroristischer Gruppen wie Daesh (IS) umgedeutet werden könnte. Diese stellt ohnehin die offizielle Rechtfertigung für die militärische Präsenz der USA in der Region dar.

Die von den USA unterstützten SDF bestehen hauptsächlich aus kurdischen Kämpfern, die mehr als 2.000 amerikanische Truppen in Syrien unterstützen. In der vergangenen Woche erklärte der syrische Präsident Assad, dass Washington damit begonnen habe, die „SDF-Karte“ zu benutzen, nachdem andere von den USA unterstützte militante Gruppen auf dem Schlachtfeld an Boden verloren hätten. Nach Ansicht Assads habe Damaskus nur zwei Möglichkeiten, mit dieser Herausforderung umzugehen.

Wir haben jetzt begonnen, Türen für Verhandlungen zu öffnen. Weil die meisten von ihnen [den Kurden] Syrer sind, die ihr Land vermutlich mögen und keine Marionetten für Ausländer sein wollen. Wenn nicht, werden wir bei der Befreiung auf Gewalt zurückgreifen. Wir haben keine andere Möglichkeit“, erklärte er gegenüber RT.

Das Pentagon wies die Aussagen Assads empört zurück.

Jede interessierte Partei in Syrien sollte verstehen, dass ein Angriff auf US-Streitkräfte oder unsere Koalitionspartner eine schlechte Politik sein wird. Wir sind da. Nichts hat sich geändert“, sagte Generalleutnant Kenneth McKenzie Ende Mai auf einer Pressekonferenz im Pentagon.

Kämpfer der Kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG), die von der Türkei als syrischer Arm der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) betrachtet werden, bilden das Rückgrat der SDF. Neben den USA hat auch Frankreich seine militärische Präsenz in Syrien in den von SDF-Kämpfern kontrollierten Gebieten ausgeweitet.

Etwa 250 französische Militärs sind nach aktuellen Informationen in SDF-gehaltenen Regionen östlich des Euphrat aktiv. Im Gegensatz etwa zur russischen militärischen Unterstützung, die von der syrischen Regierung im Jahr 2015 erbeten wurde, ist die US-Präsenz in Syrien völkerrechtlich nicht legitmiert. Der russische Außenminister Sergej Lawrow zeigte sich vor wenigen Tagen davon überzeugt, dass die militärische Präsenz der USA und Frankreichs in Syrien auf die Teilung des Landes abziele.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/71116-wachsender-widerstand-syrische-stamme-verbunden/

Französische Armee versagte in Syrien: Jede dritte Rakete zündete nicht oder verfehlte Ziel

Französische Armee versagte in Syrien: Jede dritte Rakete zündete nicht oder verfehlte Ziel

Die französische Marine musste drei Marschflugkörper auf Syrien mit einem Ersatzkriegsschiff abfeuern. Auch die von Kampfjets abgefeuerten Flugkörper hatten Probleme. Mindestens einer der insgesamt zehn Luft-Boden-Marschflugkörper zündete nicht.

Frankreich bombardierte am vergangenen Samstagmorgen gemeinsam mit den USA und Großbritannien Positionen in Syrien. Unter dem Vorwand eines angeblichen Chemieangriffs durch Regierungstruppen in Duma stellte sich Frankreich an die Spitze der westlichen Staaten, die die syrische Regierung „bestrafen“ wollten. Nun räumt Paris ein, dass die militärischen Auswirkungen der Bestrafungsaktion wegen technischer Probleme dürftig ausfielen.

Mehr zum Thema – Dicke Schlappe für Raketen-Trio: Westliche Syrienpolitik scheitert auf allen Ebenen

Die eingesetzten französischen Waffen waren teilweise nicht einsatzfähig. Die Marine und Luftwaffe setzten französische Versionen der britischen „Storm Shadow“-Marschflugkörper ein, die „SCALP“ genannt werden und aus dem Hause MBDA kommen. An der Zahl feuerte die französische Armee zwölf Raketen ab. Mindestens vier der Raketen erreichten ihr Ziel nicht, was einer Trefferquote von nur zwei Dritteln entspricht.

Französische Armee versagte in Syrien: Jede dritte Rakete zündete nicht oder verfehlte Ziel

Sowohl die französische Marine als auch die Luftwaffe hatten nach Angaben französischer Medien Schwierigkeiten beim Abfeuern ihrer Waffensysteme. Die Marine des Landes hatte im östlichen Mittelmeer drei Mehrzweckfregatten der Aquitanien-Klasse mit SCALP-Marineflugkörpern eingesetzt – darunter die l’Aquitaine, l’Auvergne und Le Languedoc. Nur das letztgenannte Schiff war in der Lage, drei Raketen abzufeuern.

Das französische Verteidigungsmagazin La Lettre A berichtete, dass die erste Salve von drei Raketen nicht abgefeuert werden konnte. Das Kriegsschiff Le Languedoc sprang schließlich ein und fungierte als Backup-Plattform für den ersten fehlgeschlagenen Angriff. Laut der Zeitung L’Opinion sah der eigentliche Plan der Marine das Abfeuern von „mehr als drei“ Raketen vor, aber die dritte Fregatte hätte ein kurzes Zeitfenster verpasst und wurde angewiesen, den Start abzubrechen. Damit fielen zwei von drei Fregatten aus.

Die französische Armee gab nach tagelang kursierenden Gerüchten schließlich das Scheitern der ersten Salve zu. Der Einsatz des angeblichen Backup-Schiffes, das quasi einspringen musste, wäre jedoch Teil eines routinierten Marineeinsatzes der französischen Kriegsschiffe gewesen, wird behauptet. Die neuen SCALP-Marine-Marschflugkörper wurden von der französischen Armee am 14. April zum ersten Mal im Kampfeinsatz eingesetzt.

Die französische Luftwaffe hatte mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie die Marine. Mindestens ein Marschflugkörper, der im Einzelkauf zwischen 850.000 und eine Millionen Euro kostet, erreichte bei der Durchführung der Luftangriffe sein Angriffsziel nicht.

Jeder der fünf Rafale-Jets, die am Angriff auf Syrien beteiligt waren, war mit zwei SCALP-Raketen bewaffnet. Nur neun wurden richtig gestartet, während die zehnte scheinbar defekt war und stattdessen über einer „sicheren Zone“ abgeworfen werden musste.

Das militärische Scheitern wurde als erstes vom französischen Blog-Portal Le mamouth aufgegriffen. Anfänglich reagierte die französische Armee auf diese Berichte mit Empörung und wies Ausfälle zurück. „Alle Ziele wurden“ von Raketen getroffen, zitierte das Magazin Le Point das französische Militär.

 

Die alles andere als perfekte Ausführung der Luftangriffe trägt zur Verlegenheit des Elysee-Palastes über das abenteuerliche Aufbäumen von Paris gegen Syrien bei. Präsident Emmanuel Macron wurde bereits kritisiert, weil er die Luftangriffe ohne Zustimmung des französischen Parlaments angeordnet hatte, und könnte in eine noch unangenehmere Lage gebracht werden, da er behauptete, seine Regierung hätte klassifizierte Geheimdienstberichte als Beweis dafür, dass der angebliche chemische Angriff am 7. April von der syrischen Regierung eingeleitet wurde. In den vergangenen Tagen wiesen mehrere Berichte von Journalisten vor Ort darauf hin, dass in Duma an diesem Tag überhaupt keine chemischen Waffen eingesetzt wurden.

Die syrische Regierung reagierte unterdessen mit einer symbolischen Geste. Aus Protest gegen die Luftangriffe Frankreichs ließ der syrische Präsident Baschar al-Assad das Großkreuz des Verdienstordens der Ehrenlegion über die rumänische Botschaft zu Damaskus an Paris zurückgeben. 2001 verlieh der damalige französische Präsident Jacques Chirac dem syrischen Staatsoberhaupt das Ehrenkreuz.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/68755-franzoesische-armee-versagte-in-syrien-ein-drittel-marschflugkoerper-erreichten-ziel-nicht/

Der europäische Angriffskrieg in Syrien – Ablenkung auf der ganzen Linie

von Udo Schulze

Ein Kommentar von Udo Schulze

Der völkerrechtlich zumindest fragwürdige Angriff auf Syrien hat eines gemeinsam: Die kriegstreibenden Akteure haben allesamt innenpolitisch große Probleme und wollen davon ablenken. Und sie haben ihre Parlamente nicht gefragt, also eigenmächtig und diktatorisch gehandelt. Nicht einer der Angreifer war gefährdet, was einen Notstand gerechtfertigt hätte. Es ging einzig darum, den Russen ein Bein zu stellen, doch Moskau wird über dieses Stöckchen nicht springen.

Betrachten wir die britischen, französischen und amerikanischen innenpolitischen Probleme einmal näher. Frankreich: Makrönchen unternimmt nichts Effektives gegen den islamistischen Terror in seinem Land und hat bei der Reform des Arbeitsrechts total versagt, was übrigens von ihm falsch berechnet wurde, da die Arbeitnehmervertreter in Frankreich traditionell sehr stark sind.

May in Großbritannien hat gleich zwei dicke Brocken zu schlucken und will von diesen ablenken. Zum einen der nicht ohne Probleme laufende Brexit, zum anderen die Agentenvergiftung, die Russland in die Schuhe geschoben werden soll, wofür aber jeglicher Beweis fehlt. Hinzu kommt noch, dass Putin die Wahl haushoch gewonnen hat. Da lassen sich die Europäer doch gern vor den US-Karren spannen, um ihre kleinen Giftzähne zu zeigen – oder glaubt irgendein vernünftig denkender Mensch, diesen Kriegstreibern ginge es um die Menschen in Syrien? Das ist einfach lächerlich. Es geht um geostrategische Ziele, um wirtschaftlichen Einfluss und um westlichen Machterhalt.

In den USA herrschen ebenfalls faustdicke innenpolitische Probleme. Das ans Lächerliche grenzende Bäumchen-wechsel-dich-Spiel Trumps bei der Besetzung der Regierungsposten, seine äußerst instabile innenpolitische Lage (Waffengesetze, Mauer zu Mexiko, Steuern) und sein außenpolitisches Ansehen, das immer schneller und mehr verliert.

Wer sich aus dem ganzen Kriegsgehetze fein raus hält, ist China, das allerdings eine ideologische Nähe zum postkommunistischen Russland hat. Deswegen kann man davon ausgehen, dass China im Zweifel auf Seiten der Russen stünde und den europäischen Versagern den Garaus machen würde.

Die Lunte wurde von großkotzigen Amerikanern und Europäern angezündet und soll jetzt verzweifelt gelöscht werden. Es sei ein Fingerzeig gewesen, nach dem Motto: „Du Du, mach das nie wieder!“

Europa und USA machen das, was sie vielen anderen vorwerfen: Sie führen in Syrien einen Stellvertreterkrieg gegen Putin, den sie stürzen wollen mit kleinen Agentengeschichten und großen Kriegen. Allein sie machen sich selber damit unmöglich.

Die kommenden Tage werden zeigen, was hinter den Vorwürfen steckt, auf keinen Fall das Wohlergehen der Syrer.

https://dieunbestechlichen.com/2018/04/der-europaeische-angriffskrieg-in-syrien-ablenkung-auf-der-ganzen-linie/

Live Updates: USA, Frankreich und Großbritannien greifen Syrien an

Live-Updates: USA, Frankreich und Großbritannien greifen Syrien an

Syrer hießen iranische, russische und syrische Flaggen aus Protest gegen US-geführte Luftangriffe in Damaskus, Syrien, 14. April 2018.
Die USA, Frankreich und Großbritannien haben in der Nacht zum Samstag Syrien angegriffen. Medienberichten zufolge dauerten die Angriffe eine Stunde lang an. Die Luftabwehr soll viele Raketenangriffe zurückschlagen konnte. Die Situation im Live-Ticker.
14.04.2018 13:33 Uhr Moskau und Washington stehen in Kontakt:Moskau steht in Kontakt mit den USA und anderen Ländern, die Syrien am Samstag angegriffen haben, wie das russische Außenministerium mitteilt. 13:27 Uhr Syrischer Präsident Baschar al-Assad zeigt sich standhaft:Der Pressedienst des syrischen Präsidenten veröffentlichte am Samstag ein Video per Twitter, das den Präsidenten nach den Angriffen auf sein Land zeigen soll, untertitelt mit dem Kommentar „Morgen der Standhaftigkeit“
  • 13:06 Uhr

    EU-Außenbeauftragte: Konflikt kann nur auf politischem Weg gelöst werden, Eskalation vermeiden

    Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat vor einer Eskalation der Syrienkrise mit unabsehbaren Folgen gewarnt. „Wir haben ein gemeinsames Ziel, jede Gewalteskalation zu vermeiden, die die Syrienkrise in einen größeren regionalen Konflikt verwandeln könnte – mit unkalkulierbaren Folgen für den Nahen Osten und sogar die ganze Welt“, sagte Mogherini am Samstag im Namen der 28 EU-Staaten. Der Konflikt könne nur auf politischem Wege gelöst werden.

    Gleichzeitig rechtfertigte sie das militärische Vorgehen, obwohl es dafür kein UN-Mandat gab. Die Angriffe der USA, Frankreichs und Großbritanniens seien allein mit dem Ziel ausgeführt worden, den weiteren Einsatz chemischer Waffen durch die syrische Regierung gegen das eigene Volk zu verhindern. „Die EU unterstützt alle Bemühungen zur Verhinderung von Chemiewaffeneinsätzen.“

  • 13:05 Uhr

    Theresa May: Russland hat Untersuchung des Giftgaseinsatzes blockiert

    Die britische Permierministerin Theresa May behauptete in einer Erklärung, dass Russland eine Untersuchung des mutmaßlichen Giftgaseinsatzes in Duma im UN-Sicherheitsrat blockiert hat. Tatsächlich haben die westlichen Staaten eine zeitnahe Untersuchung vor Ort blockiert. Auf Wunsch von Moskau und Damaskus entsandte die OPCW trotz der westlichen Blockade Ermittler nach Duma. Sie wollten heute mit ihrer Arbeit beginnen.

  • 12:59 Uhr

    Kein direkter Konflikt zwischen USA und Russland

    Einen direkten militärischen Konflikt in Syrien zwischen den USA und Moskau gibt es nicht, denn der Westen habe sich bei seinen Angriffen bemüht, nicht die Militärbasen Russlands zu treffen, so Andrej Klimow, Chef der Kommission zum Schutz der staatlichen Souveränität im russischen Parlamentsoberhaus.

    „Es handelt sich nicht um einen direkten militärischen Konflikt zwischen Russland und den USA, die Amerikaner und ihre Verbündeten haben alles getan, um die russischen Einheiten in Syrien nicht zu treffen“, erklärte Klimow am Samstag gegenüber Sputnik.

  • 12:59 Uhr

    OPCW will mutmaßlichen Giftgasangriff weiterhin untersuchen

    Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) möchte trotz des US-Angriffs auf Syrien den mutmaßlichen Giftgasangriff in der syrischen Ortschaft Duma untersuchen. Der US-gefürhte Angriff erfolgte an dem Tag, an dem die Organisation die Untersuchung beginnen wollte.

  • 12:46 Uhr

    Auswärtiges Amt: Angriff auf Syrien war „angemessenes und erforderliches Signal“

  • 12:42 Uhr

    Nahost-Experte zur Situation in Syrien: Wie verblendet sind die Politiker?

  • 12:39 Uhr

    Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa macht westliche Medien für die Eskalation der Syrien-Krise mitverantwortlich

    Alle erinnern sich an den Beginn des Bombardements gegen den Irak. Damals war US-Außenminister Colin Powell der Dumme, als er das Reagenzglas ausgehändigt bekommen hat. Heutzutage gibt es keine solchen Dummen mehr, die in den UN-Sicherheitsrat kommen und irgendwelche Reagenzgläser zeigen können. Als solche Dummen fungieren nun US-amerikanische, britische, französische und europäische Medien im Allgemeinen“, erklärte Maria Sacharowa.

    Ihr zufolge sei der Angriff aufgrund von Medien-Berichten und Einträgen in sozialen Netzwerken erfolgt.

    Zuvor hatte das Pariser Außenministerium am Samstag einen zuvor geheimen Bericht publik gemacht. In dem Dokument hieß es, dass bislang keine Proben vom Ort des mutmaßlichen Angriffs von Labors untersucht worden seien. Die französischen Geheimdienste hätten Zeugenaussagen und öffentlich verbreitete Fotos und Videos analysiert. Die dort sichtbaren Symptome der Opfer seien charakteristisch für einen Angriff mit chemischen Waffen.

  • 12:29 Uhr

    China ruft alle Seiten zur Rückkehr in völkerrechtlichen Rahmen auf

    Nach dem Militärangriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf Syrien hat das Außenministerium der Volksrepublik China alle Seiten dazu aufgerufen, in den völkerrechtlichen Rahmen zurückzukehren.

    Die chinesische Seite besteht darauf, dass alle beteiligten Seiten in den völkerrechtlichen Rahmen zurückkehren und die Krise im Dialog lösen müssen“, erklärte Chinas Außenamtssprecherin Hua Chunying. 

    https://deutsch.rt.com/international/68346-live-updates-usa-frankreich-und-gro%C3%9Fbritannien-greifen-syrien-an/

Russlands Militärbehörde: Syriens Flugabwehr hat einen bedeutenden Teil der Raketen abgeschossen

Russlands Militärbehörde: Syriens Flugabwehr hat einen bedeutenden Teil der Raketen abgeschossen

Russlands Militärbehörde: Syriens Flugabwehr hat einen bedeutenden Teil der Raketen abgeschossen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sollen die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen auf militärische und zivile Objekte in Syrien abgeschossen haben. Syriens Flugabwehr habe einen bedeutenden Teil der Raketen beim Anflug auf die Ziele abgeschossen, teilte die Militärbehörde am Samstag in Moskau mit. Die in der Arabischen Republik stationierten russischen Truppen seien an der Abwehr nicht beteiligt gewesen.

„An der Abwehr des Raketenangriffs waren die syrischen Flugabwehr-Mittel vom Typ S-125, S-200, Buk und Kwadrat beteiligt. Diese Flugabwehr-Komplexe waren vor mehr als 30 Jahren in der UdSSR hergestellt worden“, zitierte die russische Nachrichtenagentur TASS einen Ministeriumssprecher. Demnach habe die syrische Flugabwehr alle zwölf Raketen abgeschossen, mit denen der Fliegerhorst Dumair attackiert worden sei. (TASS)

 

 

Mehr zum Thema – Russlands Außenamtssprecherin verurteilt Angriff auf Damaskus

https://deutsch.rt.com/newsticker/68325-russlands-militarbehorde-syriens-flugabwehr-hat-einen-bedeutenden-teil-der-raketen-abgeschossen/

Moskau: Syrien in einer Zeit beschossen, als es Chance auf friedliche Zukunft bekam

Sputnik:

Moskau: Syrien in einer Zeit beschossen, als es Chance auf friedliche Zukunft bekam

Die westlichen Länder haben die syrische Hauptstadt Damaskus in einer Zeit beschossen, in der das Land endlich eine Chance auf eine friedliche Zukunft bekommen hat. Dies sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa am Samstag.

Leser Lule Lässig diagnostiziert¹:

Die westlichen Schurkenstaaten USA, England und Frankreich sind geistig, moralisch, wirtschaftlich und finanziell am Ende und werden von einer Clique beherrscht die das Licht der Öffentlichkeit meidet wie der Satan das Weihwasser. Um vom todsicheren Finanzzusammenbruch abzulenken inszeniert die Ostküste der USA zusammen mit den heimlichen Machthabern Englands und Frankreichs den WW III. Die Abkürzung für Frankreich lautet „RF“. Behauptet wird wahrheitswidrig diese Abkürzung stehe für „Republique francaise“. Das ist gelogen. Die Abkürzung „RF“ steht in Wahrheit für „Rothschild Frères“ (Brüder Rothschild), die sich Frankreich seit langem unter den Nagel gerissen haben.

¹Ansichten von Lesern müssen nicht den Ansichten der Redaktion entsprechen.

USA, Frankreich und Britannien attackieren Syrien

US-Präsident Trump hat soeben bekanntgegeben, dass er Angriffe auf Syrien befohlen hat, an denen sich auch Frankreich und Britannien beteiligen.

Im Raum Damaskus gibt es gegenwärtig große Explosionen.

Die syrische Luftabwehr ist schwer beschäftigt.

Al Masdar News meldet, dass der syrische Luftwaffenstützpunkt Dumair mit Marschflugkörpern angegriffen wird.

Nachtrag 03:40h: Skylight Syria meldet, dass Barzeh (Damaskus), Jamraya (Damaskus) und Masyaf (Hama) angegriffen worden seien, und dies alles Lokalitäten von CERS seien, die Israel zuvor auch schon angegriffen habe. Strategic News verweist auf Berichte, dass die südöstliche Damaszener Vorstadt Jaramana attackiert worden sei.

Nachtrag 03:50h: Vanessa Beeley hat ein Video von nahe Damaskus von der Luftabwehr abgefangenen Raketen:

Bezüglich der Flugstrecke der angreifenden Raketen gibt es bislang unterschiedliche Angaben. Murad Gazdiev meldet, dass die Raketen „offenbar“ durch den libanesischen Luftraum kommen, während Wael sagt, dass die Raketen nicht vom Mittelmeer, sondern von Osten gekommen seien.

Nachtrag 04:05h: NBC-Journalist Arturas Kerelis hat getwittert, dass unter anderem ein ziviles Wohnhaus in Damaskus getroffen worden sei:

Nachtrag 04:10h: Hier sind noch einige weitere Tweets von Arturas Kerelis.

Explosionen am Berg Qasioun, wo syrische Luftabwehrstellungen zur Verteidigung von Damaskus sind:

Vier Tornados sollen an den Angriffen auf Syrien beteiligt sein:

US-Kriegsminister Mattis sollen gerade erklärt haben, dass die USA alle chemischen Einrichtungen in Syrien zerstört hätten.

Das möge man in Erinnerung behalten, wenn die nächsten Lügen kommen.

Nachtrag 04:15h: Nochmal Arturas Kerelis.

Noch ein Video von Explosionen in Damaskus:

Und die Angriffswelle auf Syrien sei erstmal vorbei, meint Arturas Kerelis:

Nachtrag 04:20h: RT berichtet, Mattis habe gesagt, die US-Angriffe auf Syrien seien „härter“ als die letztes Jahr gewesen, und bestand darauf, dass keine weiteren Angriffe geplant seien. Die Angriffe seien „Einzelschüsse“ gewesen, um eine starke Botschaft an den syrischen Präsidenten Assad zu senden. Moskau sei vorab informiert gewesen.

Nachtrag 04:25h: Ruptly hat eine Livecam aus Damaskus. Gegenwärtig sind da keine Angriffe mehr zu sehen.

Jetzt kann es also an die Begutachtung der Folgen des Angriffs gehen. Eine Folge dürfte bereits glasklar sein: Kim wird sich in seiner Haltung bestärkt sehen, dass nur Atomwaffen einen wirksamen Schutz vor verbrecherischen Angrifskriegshandlungen des Schurkenstaats USA und seiner Komplizen bieten.

Nachtrag 04:45h: Russlands Botschafter in den USA hat „Konsequenzen“ angekündigt, aber nicht weiter spezifiziert, welche das sein werden. Direkte Gegenangriffe, etwa auf die Abschussorte der Raketen, scheinen jedoch keine Konsequenz dieser US-Angriffe gewesen zu sein.

Nachtrag 05:35h: Vanessa Bealey schreibt, dass an den heutigen Angriffen die Zerstörer Porter, Cook and Higgins sowie französische Mirages und Britische Tornados und möglicherweise auch US-amerikanische B1-Bomber teilgenommen haben sollen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/04/14/usa-frankreich-und-britannien-attackieren-syrien/

Erfreuliche Entwicklung in der Syrienkrise

Foto. Durch StepanPopov/Shutterstock
Foto. Durch StepanPopov/Shutterstock

 

Die New York Times teilt mit: During a closed-door White House meeting, officials said, Mr. Mattis pushed for more evidence of President Bashar al-Assad’s role in a suspected chemical attack last weekend that would assure the world that military action was necessary.

 Von Thomas Schlawig

 Es scheint, als hätte sich im Weißen Haus und vor allem im Pentagon in Ermangelung an Beweisen gegen Assad die Vernunft durchgesetzt.

US- Präsident Trump wird von den Europäern bedrängt, den Militärschlag gegen Syrien umzusetzen, gleichzeitig bemüht sich das Pentagon, dieses militärische Vorgehen zu verhindern. Noch vor Tagen war das Pentagon auf vollem Kriegskurs – nun nicht mehr.

Das kann man als gute Entwicklung bezeichnen, es zeigt aber andererseits die Verlogenheit von May und Macron auf.

Briten und Franzosen sehen die Schuld Assads bezogen auf einen vermuteten Giftgasanschlag als erwiesen, Pentagon- Chef Mattis meint, nichts sei erwiesen, und man brauche umfassendere Beweise.

Das – no Evidence / keine Beweise – steht in direktem Gegensatz zu den Aussagen der britischen Premierministerin May und vor allem zum französischen Präsidenten Macron. Dieser hatte gerade gestern mitgeteilt, dass er Beweise für den Giftgasangriff habe, er wisse es sei Chlorgas, und er könne beweisen dass Syrien Präsident Assad den Angriff angeordnet habe. Dem widersprach wenige Stunden später US- Verteidigungsminister Mattis in einem Kongress- Hearing, in dem er – indirekt und ungewollt aber faktisch gegeben – Macron als Lügner entlarvte

Das scheint aber die Briten nicht zu interessieren, denn Das britische Kabinett hat Ministerpräsidentin Theresa May grünes Licht gegeben, um den USA und Frankreich bei der Planung von Militärschlägen als Reaktion auf einen angeblichen Chemiewaffenangriff in Syrien beizutreten. Nachdem das Kabinett am Donnerstag mehr als zwei Stunden zusammengekommen war, unterstützte es Mays Plan, mit den beiden Verbündeten zusammenzuarbeiten, „um eine internationale Reaktion zu koordinieren“. Aber es gab keinen Hinweis auf den Zeitpunkt oder das Ausmaß einer Aktion.

Schon am 9. April sagte ein ehemaliger Direktor der UN-Waffeninspektoren, daß die syrische Regierung nicht für den jüngsten Angriff mit chemischen Waffen verantwortlich sei und behauptet, der Angriff sei ein Versuch, Bashar Al-Assad zu stürzen.

Laut dem Chemiewaffenexperten Åke Sellström, der den Einsatz chemischer Waffen sowohl im Irak als auch in Syrien untersuchte, ist es unwahrscheinlich, dass Bashar Al-Assad und die syrische Armee für den Angriff in Ost-Ghouta verantwortlich waren.

Für ihn und nicht nur für ihn macht es keinen Sinn, daß Assad die Region bombardieren läßt, weil zu dieser Zeit die Rebellen bereits geschlagen waren und zugestimmt hatten, innerhalb von 48 Stunden Duma zu verlassen. Wörtlich sagte er: Angesichts der Tatsache, dass die syrische Armee am Rande des Sieges stand, macht es keinen Sinn, dass sie ihren eigenen Erfolg sabotieren würden.

Somit dürfte zutreffen, was die syrische und die russische Regierung von Anfang an vermutet hatten, daß nämlich entweder die Rebellen oder eine fremde Geheimdienstaktion dafür verantwortlich sind.

Das russische Außenministerium verurteilte Vorwürfe in Bezug auf den chemischen Angriff und nannte sie eine „fortlaufende Serie gefälschter Nachrichten“ und „unbegründeter Spekulationen“. Es stellte fest, dass Moskau bereits vor den in den letzten Monaten vorbereiteten chemischen Angriffen gewarnt habe. Damaskus wies auch die Vorwürfe zurück, wobei das syrische Außenministerium darauf hinwies, dass ähnliche Behauptungen immer dann auftauchen, wenn die syrische Armee Fortschritte im Kampf gegen Terroristen macht.

„Die Weltpolitik ist zu einem Schauplatz für den Austausch von gegenseitigen Anschuldigungen, Sanktionen und militärischen Drohungen geworden […] Ich bin sehr enttäuscht, wie die aktuellen Anführer ihre Geschäfte leiten“ Michail Gorbatschow, Friedensnobelpreisträger

https://www.journalistenwatch.com/2018/04/13/erfreuliche-entwicklung-in-der-syrienkrise/

„Niemals wird Frankreich sein Heldentum, seinen Mut und sein Opfer vergessen“

(David Berger) Arnaud Beltrame, der Polizist, der sich gestern in Carcassonne gegen eine weibliche Geisel austauschen ließ, ist tot. Nachdem der islamistische Geiselnehmer auf ihn geschossen hatte, erlag er in der vergangenen Nacht seinen Verletzungen. Dass gestern die Geiselnahme im südfranzössichen Carcassonne durch den 25-jährigen Marokkaner Radouane L. zu keiner größeren Katastrophe wurde, verdanken wir vor…

über „Niemals wird Frankreich sein Heldentum, seinen Mut und sein Opfer vergessen“ — Philosophia Perennis