Generalstreik in Frankreich wegen Rentenreform

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Während sich die Deutschen schlicht alle Unverschämtheiten der Merkel-Regierung gefallen lassen, gehen seit über einem Jahr die Gelbwesten in Frankreich auf die Barrikaden, um gegen die Macron-Regierung zu protestieren. Am heutigen Donnerstag erlangt der Protest gegen die Macron-Politik einen vorläufig neuen Höhepunkt. In ganz Frankreich findet ein Generalstreik gegen die von Macron geplanten Rentenreform statt. Die großen Dachverbände der französischen Gewerkschaften haben festgelegt, dass der Streik mehrere Tage dauern wird. Jeweils am Vortag des nächsten Tages wird dann entschieden, ob und in welcher Form der Streik fortgesetzt wird.

Im Zentrum der Streiks stehen die großen Bahnunternehmen der nationalen SNCF (Eisenbahn) und der Pariser RATP (U- und S-Bahnen). Auch das Bodenpersonal von Air France aber auch Beschäftigte des Gesundheits- und Bildungssektors, Angestellte der Polizei und Feuerwehr, der Müllabfuhr, der Energiebetriebe, Fluglotsen und andere Berufsgruppen werden auf der Straße sein. Man geht davon aus, dass 60 Prozent aller Bildungseinrichtungen geschlossen haben werden. Überall im Land soll es große Demonstrationen geben, denen sich auch die Gelbwesten anschließen werden. Im ganzen Land sind zudem Blockaden geplant. Das öffentliche Leben soll weitgehend lahmgelegt werden. Der Massenprotest und Streik richtet sich gegen die Pläne der Macron-Regierung, das Renteneintrittsalter zu erhöhen und gleichzeitig die Renten zu reduzieren. Das neue Rentensystem soll ab 2025 eingeführt werden.

Es wird erwartet, dass öffentliche Verkehrsmittel weitestgehend stillstehen. Die SNCF warnte bereits ab Mittwochabend vor Störungen und empfahl Reisenden, ihre Pläne zu verschieben. Wegen des Streiks können zudem auf der Webseite der SNCF von Donnerstag bis Sonntag keine Tickets gekauft werden. Auch Angestellte von Krankenhäusern, Polizei und Feuerwehr wollen sich am Streik beteiligen. Die Macron-Regierung befürchtet, dass es zu gewalttätigen Ausschreitungen bei den Demonstrationen kommen könnte. Proteste in Frankreich eskalierten jedoch nach Meinung von Beobachtern nur meist deshalb, weil gezielt eingesetzte Provokateure, wie beispielsweise der schwarze Block oder sogar die Polizei selbst gewalttätige Reaktionen bei den Demonstranten provozierten. In Deutschland wird nicht demonstriert – kein Wunder, wie Sie hier lesen können.

https://www.watergate.tv/generalstreik-in-frankreich-wegen-rentenreform/

Unfassbar: Student in Frankreich zündet sich an, die Proteste werden heftiger und heftiger

http://www.shutterstock.com, John Hanley, 143200255

In Frankreich hat ein 22-jähriger Student sich selbst angezündet. Nach Angaben in den Medien, beispielsweise über den „Deutschlandfunk“, hat sich der Student offenbar seiner „prekären Lebenslage“ wegen selbst angezündet. Das heißt, der Student habe sich vor allem seiner finanziellen Lagen wegen angezündet, so die Meinung bzw. Interpretation von Beobachtern. So schildert ein Student oder eine Studentin gleichfalls: „Auch mein Alltag ist immer wieder sehr prekär. Deshalb kann ich mich mit der Verzweiflungstat des Gewerkschafters in Lyon voll identifizieren. Wir müssen uns gegen solche Lebensumstände auflehnen, sie bekämpfen. (…)“

So sei auch „mehr als jeder dritte Studierende in Frankreich“ gezwungen, nebenher zu arbeiten. Viele Studierende würden darunter leiden, dass das Wohngeld gekürzt worden sei und dass zudem die Berechnungsgrundlage ebenfalls geändert worden ist. Die Regierung hat sich bis dato nicht geäußert. Hier eine Zusammenfassung der aktuellen Gerüchte rund um Frankreich:

Aufstand in Frankreich: Der Hintergrund

In Frankreich gibt es immer mehr Aufstände bzw. Proteste, die in den Medien wahrgenommen werden. Hintergrund könnten die neuen Regelungen der Regierung sein, die – lange angekündigt – zum 1. November gelten. Die Regelungen beziehen sich auf das Arbeitslosengeld, wobei die Reform und deren Wirkungen bislang noch nicht vollständig erfasst seien, heißt es. Die Entrüstung darüber aber schlage in den „sozialen Medien“ hohe Welle.

Rentenreform von Macron: Umstritten

Auch die neue Rentenreform von Emanuel Macron ist vorsichtig formuliert umstritten. Der Präsident möchte „viele Sonderregelungen streichen“, wie es heißt. Die Gegner dieser Reform bezeichnen die Reform daher als Kahlschlag, der sogar im „Widerspruch zu einer besonderen französische Kultur“ stünde. Die Reformen seien schlicht neoliberal, setzten also auf eigenständige statt staatlicher Vorsorge etc.

Andere Reformen von Macron wiederum begünstigten klar diejenigen, die ohnehin schon über viel Geld verfügen. Dies sind Reiche, die keine Vermögenssteuer mehr zahlen müssen. Zudem gebe es eine „Flat-Tax“ bei Kapitaleinnahmen, die gleichfalls – durch die Pauschalierung der Zahlungen – steuerliche Vorteile brächten.

Dabei hat eine „soziale Bewegung“ von Gewerkschaften, hier der Gewerkschaften der Transportunternehmen von SNCF und RATP, angekündigt, am 5. Dezember einen „Schock der Titanen“ zu inszenieren. Auch die „Gelbwesten“ werden sich ihren eigenen Äußerungen nach an diesem Tag der Bewegung anschließen.

Hauptkritiker ist einem Bericht von „heise.de“ zufolge mit Eric Verhaeghe ein Mitglied der „Elite“, der unter anderem Präsident der „Vereinigung für die Arbeitsvermittlung“ von leitenden Angestellten war. Zudem war er Mitglied des Unternehmerverbandes „Medef“, der allerdings 2011 mit einem hier als Paukenschlag bezeichneten Buch seinen Ausstieg aus der Elite anküdigte und begründete. Auch ein früherer CIA-Mitarbeiter, Martin Gurri, sieht jetzt in Frankreich massive Probleme. Die Proteste erinnerten an selbige in Chile, in Hongkong oder im Libanon. Die Proteste seien Teil und Ausdruck einer „schwer lösbaren Systemkrise“. Diese Bewegungen seien nie zufriedengestellt. Daraus folgt: Der Aufstand kann zu einer echten Revolte gegen die Elite werden. Wir werden dies begleiten – klicken Sie hier.

https://www.politaia.org/unfassbar-student-frankreich-zuendet-sich-die-proteste-werden-heftiger-und-heftiger/

Ein Jahr Gelbwesten-Proteste in Frankreich – das Sputnik-Video

 

Sputnik Deutschland

Am 17.11.2019 veröffentlicht

Heute vor einem Jahr, am 17. November 2018, begannen in Frankreich die massiven und landesweiten Proteste der Bewegung der Gelben Westen. Was als spontane Aktion gegen den rapiden Anstieg der Treibstoffpreise begonnen hatte, entwickelte sich mit der Zeit zu einer breiten, wenn auch dezentralisierten Organisation, die zahlreiche Forderungen an die Regierung stellt und durchgreifende Reformen im Lande anstrebt.
Mehr zum Thema: https://sptnkne.ws/kJcD

Zugleich kommt es bei den ständigen Protesten auch regelmäßig zu Zusammenstößen mit zahlreichen Opfern.
Mehr lesen: https://sptnkne.ws/kEKA

Auch am Vortag des Jahrestages des Protestbeginns ist es in #Paris zu massiven Ausschreitungen gekommen.
Mehr zum Thema: https://sptnkne.ws/Aw9c

Sputnik zeigt ein Video zum ersten Jahrestag der #Gelbwesten-Proteste in #Frankreich.

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Gelbwesten in der Bastille – Krieg in Paris

Indexexpurgatorius's Blog

Guerilla auf dem Place de la Bastille im Zentrum von Paris, wo eine Prozession gelber Westen aus Montmartre versucht, die von der Präfektur genehmigte Demonstration am Place d’Italie zu erreichen.

Angesichts der Zusammenstöße und Brände auf dem Platz, die keine Anzeichen für ein Nachlassen zeigten, wurde er jedoch daran gehindert. Die Demonstranten zielen mit Steinen und Gegenständen auf die Polizei und versuchen, das Eingreifen der Feuerwehr zu verhindern. Die Agenten antworten mit einem Tränengas.

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Das vom französischen Kolonialismus geplante Kurdistan

 

Entgegen einer landläufigen Meinung ist Rojava kein Staat für das kurdische Volk, sondern eine französische Fantasievorstellung der Zwischenkriegszeit. Ziel war es, einen Pseudo-Staat mit Kurden zu schaffen, der dem Großisrael entspricht, der mit Juden ins Auge gefasst wurde. Dieses koloniale Ziel wurde von den Präsidenten Sarkozy, Hollande und Macron wiederbelebt, bis zur ethnischen Säuberung der Region, um dort das kurdische Volk zu beherbergen.

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Präsident Francois Hollande und sein damaliger Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian empfingen im Elysée-Palast eine kurdische Delegation, in Anwesenheit von Bernard-Henri Lévy, der die Katastrophen in Tunesien, Ägypten und Libyen anordnete.
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Der französische Hochkommissar für die Levante, General Henri Gouraud, rekrutiert mit Hilfe der Türken 900 Mann aus dem kurdischen Millis-Clan, um die arabisch-nationalistische Rebellion in Aleppo und Raqqa niederzuschlagen. Diese Söldner kämpften als französische Gendarmen unter der Flagge der heutigen Freien Syrischen Armee (Telegramm vom 5. Januar 1921).
Quelle: Archives de l’armée de Terre française.

Das kurdische Volk hatte nie einen Traum von seiner Vereinigung, mit Ausnahme des Projekts des Fürsten von Rewanduz. Im 19. Jahrhundert wurde dieser von der deutschen Nationalauffassung inspiriert und wollte daher die Sprache vereinheitlichen. Noch heute gibt es mehrere (kurdische) Sprachen, die eine sehr ausgeprägte Trennung zwischen den Kurmandschi-, Sorani-, Zazaki- und Gurani-Clans verursachen.

Nach bisher unerschlossenen Dokumenten, über die der libanesische Intellektuelle Hassan Hamade derzeit ein verblüffendes Buch schreibt, verhandelte der Präsident des französischen Ministerrats, Léon Blum, 1936 mit dem Leiter der Jewish Agency, Chaim Weizmann und den Briten, über die Schaffung eines Großstaates Israel, von Palästina bis zum Euphrat, der daher die damals unter französischem Mandat stehenden Gebiete des Libanon und Syriens einbinden sollte. Dieses Projekt scheiterte aufgrund des wütenden Widerstands des französischen Hochkommissars in der Levante, Graf Damien de Martel. Frankreich – und wahrscheinlich das Vereinigte Königreich – erwogen damals, östlich des Euphrat einen Staat Kurdistan zu schaffen.

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Am 4. Februar 1994 empfing Präsident Mitterrand eine kurdische Delegation von Mitgliedern der türkischen PKK.

Die Kurdenfrage wurde erneut zu einer Priorität bei Präsident Francois Mitterrand. Mitten im Kalten Krieg wurde seine Frau Danielle zur „Mutter der Kurden [des Barzani-Clans]“. Am 14. und 15. Oktober 1989 organisierte sie in Paris ein Symposium mit dem Thema: „Die Kurden: Kulturelle Identität, Achtung der Menschenrechte“. Sie spielte eine verlogene Rolle, indem sie den Tod der Kurden des Dorfes Halabscha während des Irak-Iran-Krieges der Grausamkeit von Präsident Saddam Hussein anlastete, während die Berichte der US-Armee bezeugen, dass tatsächlich der Wind während einer schrecklichen Schlacht iranisches Gas verlagert hat [1]. 1992 half sie bei der Bildung einer kurdischen Marionettenregierung in der irakischen, von Angelsachsen besetzten Zone.

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Am 31. Oktober 2014 begleitete François Hollande Recep Tayyip Erdogan auf den Stufen des Elysée-Palastes. Ein anderer Gast hat sich gerade heimlich durch die Hintertür entfernt, der pro-türkische Kurde Salih Muslim.

Während der Präsidentschaft von Nicolas Sarkozy im Jahr 2011 schloss Alain Juppé mit der Türkei ein geheimes Protokoll zur Schaffung eines Pseudo-Kurdistans ab. Syrien reagierte nicht. Am 31. Oktober 2014 empfing Präsident François Hollande offiziell den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Elysée-Palast, angeblich mit dem Ko-Vorsitzenden der YPG, Salih Muslim, um die Zerstückelung Syriens vorzubereiten. Die kurdischen Kämpfer hörten auf, sich als Syrer zu betrachten und begannen ihren Kampf für ihre eigene Heimat. Syrien hörte sofort auf, ihre Gehälter zu zahlen.

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Am Ende der Schlacht von Kobane wechselte François Hollande die Seiten und bekundete seine Unterstützung für die Kurden, indem er am 8. Februar 2015 eine pro-US-Delegation der YPG im Elysée-Palast empfing.

Einige Monate später rief Präsident Barack Obama jedoch Frankreich zur Ordnung auf. Es stehe Paris nicht zu, ein Pseudo-Kurdistan gemäß seinen alten kolonialen Träumen auszuhandeln, sondern nur dem Pentagon, entsprechend dem ethnischen Plan Rumsfeld/Cebrowski. François Hollande beugt sich und empfängt eine pro-US-kurdische Delegation von Ain al-Arab („Kobane“ in kurdischer Sprache). Die Türkei aber weigert sich, sich Washington zu unterwerfen. Dies ist der Beginn einer langen Meinungsverschiedenheit zwischen den Mitgliedern der Atlantischen Allianz. In Anbetracht der Tatsache, dass die französische Kehrtwende gegen das Abkommen vom 31. Oktober 2014 verstößt, organisieren die türkischen Geheimdienste mit Daesch die Anschläge vom 13. November 2015 gegen Frankreich und vom 22. März 2016 gegen Belgien, das sich gerade auch auf Washington ausgerichtet hat. [2]. Präsident Erdogan wird die Attentate auf Belgien unmissverständlich verkünden, und seine Presse wird sie für sich beanspruchen. Schließlich organisierte Salih Muslim die Wehrpflicht für junge Kurden und baute seine Diktatur auf, während Ankara einen Haftbefehl gegen ihn erließ.

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Dekret zur Zwangskurdisierung Nordsyriens. Dieses Dokument, das von den assyrischen christlichen Opfern veröffentlicht wurde, zeugt von der ethnischen Säuberung durch die SDF unter US-Militäraufsicht.

Im Oktober 2015 gründete das Pentagon die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), eine Einheit türkischer und syrisch-kurdischer Söldner, darunter einige Araber und Christen, um ethnische Säuberungen durchzuführen, ohne öffentlich die Verantwortung dafür zu übernehmen. Die SDF vertreiben assyrische arabische und christliche Familien. Kämpfer aus dem Irak und der Türkei ließen sich in ihren Häusern nieder und nahmen ihr Land in Besitz. Der syrisch-katholische Erzbischof von Hassake-Nisibi, Erzbischof Jacques Behnan Hindo, wird mehrmals bezeugen, dass kurdische Führer vor ihm über einen Plan zur Ausrottung der Christen der „Rojava“ gesprochen haben. Französische Spezialeinheiten werden Zeuge dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit, ohne sich zu rühren. Am 17. März 2016 wurde die Autonomie von «Rojava“ (Pseudo-Kurdistan in Syrien) erklärt. [3]. Aus Angst vor der Verbindung zwischen der türkischen PKK und dem irakischen Barzani-Clan, die den Weg für die Schaffung eines Großkurdistans ebnen würde, schickte die irakische Regierung Waffen an die PKK, um die Barzanis zu stürzen. Das Ergebnis war eine Serie von Morden an kurdischen Führern durch gegnerische Clans.

Ende 2016 markierte der teilweise Rückzug der russischen Armee, gefolgt von der Befreiung Aleppos durch die syrische arabische Armee, die endgültige Umkehr des Krieges. Sie fallen im Januar 2017 mit der Ankunft von Präsident Donald Trump im Weißen Haus zusammen, dessen Wahlplattform ein Ende der Rumsfeld/Cebrowski-Strategie, ein Ende der massiven Unterstützung für Dschihadisten und den Abzug der NATO- und US-Truppen aus Syrien fordert. Frankreich erleichtert die Reise junger anarchistischer Kämpfer nach Rojava, welche, überzeugt die kurdische Sache zu verteidigen, aber für das Atlantische Bündnis kämpfen [4]. Nach Frankreich zurückgekehrt, werden sie sich als ebenso unkontrollierbar erweisen wie die jungen französischen Dschihadisten. So wird nach Angaben der DGSI (Innerer Abwehrdienst) einer dieser Kämpfer versuchen, während der Evakuierung des Flughafens Notre-Dame-des-Landes einen Gendarmerie-Hubschrauber abzuschießen [5].

Im Juni 2017 genehmigte Präsident Trump eine gemeinsame Operation der syrischen arabischen Armee (unter der Leitung von Präsident Baschar al-Assad) und der SDF (d. h. pro-amerikanischer kurdischer Söldner) zur Befreiung von Raqqa, der Hauptstadt von Daesch. [6]. Der Krieg ist vorbei, aber weder Frankreich noch Deutschland sehen das so.

Allmählich entglitt den Vereinigten Staaten die Kontrolle über die YPG, und sie interessierten sich nicht mehr dafür. Die Terrororganisation wird dann zu einem französischen Spielzeug, wie die Muslimbruderschaft eine britische Marionette ist.

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Diese wurde Karte von der Agentur Anadolu im Januar 2019 veröffentlicht. Sie lässt 9 französiche Militärbasen in Rojava erkennen, von denen 8 von Präsident Emmanuelle Macron eingerichtet wurden.

Die Türkei ließ daraufhin ihre offizielle Agentur Anadolu eine Karte der französischen Militärstützpunkte in Rojava veröffentlichen, deren Zahl unter der Präsidentschaft von Emmanuel Macron auf neun erweitert wird. Bis dahin war nur das Zementwerk Lafarge bekannt. Ankara will betonen, dass Frankreich entgegen seinen offiziellen Erklärungen und im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten weiterhin für die Teilung Syriens ist.

Im Februar 2018 enthüllte der UN-Botschafter der Russischen Föderation, Vassily Nebenzia, dass die syrischen Kurden gerade 120 Daesch-Führern Amnestie gewährt und in die YPG aufgenommen hätten.

Seit September 2018 bereitet Präsident Trump den Abzug der US-Truppen aus ganz Syrien vor [7]. Die Aufgabe von „Rojava“ ist an die Bedingung geknüpft, dass die iranische Route, die dieses Gebiet überqueren könnte, um den Libanon zu erreichen, abgeschnitten wird. Dazu wird sich Präsident Erdogan auch im August bekennen. Die US-Soldaten überwachten dann die Zerstörung der kurdischen Verteidigungsstrukturen. Ein Abkommen wurde am 16. September von Russland, der Türkei und dem Iran gebilligt. Daher steht das Ende dieses Pseudo-Kurdistans bevor. Frankreich versteht überhaupt nicht, was geschieht, und ist fassungslos, wenn dann türkische Truppen brutal in diesen pseudoautonomen Staat eindringen und die Bevölkerung, die ihn illegal besetzt, flieht.

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Von sich selbst sehr eingenommen und von der Realität völlig abgekoppelt, versichert Jean-Yves le Drian am Set von France 2, dass Frankreich seine Ziele in Syrien ohne Risiko verfolgt.

Außenminister Jean-Yves le Drian, der am 10. September zu France2 eingeladen wurde, versucht die Franzosen hinsichtlich der Folgen dieses Fiaskos zu beruhigen. Er versichert, dass Frankreich die Situation kontrolliert: Die in Rojava inhaftierten Dschihadisten werden nicht freigelassen, sondern in diesem Gebiet vor Gericht gestellt, obwohl es vor Ort keine Institutionen mehr gibt. Er fährt fort mit der Behauptung, dass Präsident Erdogan Frankreich unnütz bedrohe. Schließlich weigert er sich, eine Frage zur Mission der französischen Armee vor Ort zu beantworten, mitten in dem Debakel.

Wenn man auch das Schicksal ausblendet, das die inhaftierten Dschihadisten und die Zivilbevölkerung, die dieses Land gestohlen haben, erwartet, hat man keine Nachricht über das Schicksal der Soldaten der neun französischen Militärstützpunkte. Sie sind im Kreuzfeuer, zwischen der türkischen Armee, die Präsident Hollande verraten hat, und der YPG, die Präsident Macron aufgegeben hat und die der Arabischen Republik Syrien erneut die Treue geschworen hat.

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

[1] “A War Crime Or an Act of War?”, Stephen C. Pelletiere, The New York Times, January 31, 2003.

[2] Nach Ansicht von Anti-Terror-Experten wurden diese Angriffe nicht mit einem Modus operandi durchgeführt, der mit dem der anderen von Daesh behaupteten Anschläge vergleichbar ist, sondern tragen die Spur einer akribischen militärischen Organisation, einem Kriegsakt, der von einem Staat verübt wird. „Der Beweggrund der Attentate von Paris und Brüssel“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Sabine, Voltaire Netzwerk, 28. März 2016.

[3] „Deklaration von Rojava für ein föderales Syrien“, Übersetzung Ralf Hesse, Voltaire Netzwerk, 17. März 2016.

[4] „Die Anarchisten-Brigaden der NATO“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Korrekturlesen : Werner Leuthäusser, Voltaire Netzwerk, 12. September 2017.

[5] « Ces revenants du Rojava qui inquiètent les services de renseignement », Matthieu Suc et Jacques Massey, Médiapart, 2 septembre 2019.

[6] “Secret Russian-Kurdish-Syrian military cooperation is happening in Syria’s eastern desert”, Robert Fisk, The Independent, July 24, 2017.

[7] “Trump eyeing Arab ‘boots on the ground’ to counter Iran in Syria”, Travis J. Tritten, Washington Examiner, September 29, 2018.

https://www.voltairenet.org/article207964.html

Die Genealogie der Kurdenfrage

 

Die einhellige internationale Gemeinschaft verurteilt fortlaufend die Militäroffensive in Rojava und schaut hilflos zu, wie zehntausende Kurden, die von der türkischen Armee verfolgt werden, fliehen. Niemand greift jedoch ein, weil man denkt, dass angesichts der von Frankreich geschaffenen unlösbaren Situation und der von kurdischen Kämpfern und Zivilisten begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ein Massaker vielleicht der einzig mögliche Weg zur Wiederherstellung des Friedens ist.

Zehntausende kurdische Zivilisten fliehen vor der türkischen Armee, verlassen das von ihnen eroberte Land, das sie hofften, zu ihre Heimat zu machen.

 

Alle Kriege beinhalten einen Vereinfachungsprozess: Es gibt nur zwei Lager auf einem Schlachtfeld und jeder muss das Seine wählen. Im Nahen Osten, wo es eine unwahrscheinliche Menge von Gemeinschaften und Ideologien gibt, ist dieser Prozess besonders erschreckend, da keine der Besonderheiten dieser Gruppen mehr zum Ausdruck gebracht werden kann und jeder sich mit anderen verbünden muss, die er missbilligt.

Wenn ein Krieg zu Ende geht, versucht jeder, die Verbrechen, die er – ob freiwillig oder nicht – begangen hat, zu vertuschen und manchmal auch unangenehme Verbündete verschwinden zu lassen, die er vergessen möchte. Viele versuchen dann, die Vergangenheit wiederaufzubauen, um sich selbst in gutem Licht erscheinen zu lassen. Genau das erleben wir heute mit der türkischen Operation „Quelle des Friedens“ an der syrischen Grenze und den unglaubwürdigen Reaktionen, die sie hervorruft.

Um zu verstehen, was vor sich geht, reicht es nicht aus zu wissen, dass alle lügen. Man muss auch herausfinden, was jeder verbirgt und es akzeptieren, auch wenn man dann feststellt, dass diejenigen, die man zuvor bewunderte, tatsächlich Schurken sind.

Genealogie des Problems

Glaubt man dem europäischen Diskurs, könnte man meinen, dass die bösen Türken die netten Kurden ausrotten werden, die die klugen Europäer trotz der feigen US-Amerikaner zu retten versuchen. Keine dieser vier Mächte spielt die Rolle, die man ihr unterstellt.

Das aktuelle Ereignis muss zunächst im Kontext des „Krieges gegen Syrien“ betrachtet werden, von dem er nur eine Schlacht ist, und in den Kontext der „Umgestaltung des erweiterten Nahen Ostens“, von der der Syrien-Konflikt nur eine Etappe ist. Anlässlich der Anschläge vom 11. September 2001 passten US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und sein neuer Direktor für die „Force Transformation“, Admiral Arthur Cebrowski, die Strategie des Pentagons dem Finanzkapitalismus an. Sie beschlossen, die Welt in zwei Zonen zu unterteilen: eine, die die der wirtschaftlichen Globalisierung sein würde, und die andere, die als bloße Rohstoffreserve angesehen würde. Die US-Armeen sollten damit beauftragt werden, die staatlichen Strukturen in diesem zweiten Teil der Welt zu beseitigen, damit niemand dieser neuen Arbeitsteilung widerstehen kann [1]. Sie begannen mit dem „Erweiterten Nahen Osten“.

Es war geplant, die Arabische Republik Syrien nach Afghanistan und dem Irak im Jahr 2003 (Syrian Accountability Act) zu zerstören, aber verschiedene Zufälle drängten diese Operation auf 2011 zurück. Der Angriffsplan wurde angesichts der britischen Kolonialerfahrung in der Region neu organisiert. London riet, die Staaten nicht vollständig zu zerstören, einen minimalen Staat im Irak wiederherzustellen und Marionettenregierungen zu behalten, dazu in der Lage, das tägliche Leben der Völker zu verwalten. Basierend auf der „Großen arabischen Revolte“ von Lawrence von Arabien, die die Briten 1915 organisierten, war das Ziel, einen „arabischen Frühling“ zu organisieren, der die Muslimbruderschaft an die Macht bringt anstelle der Wahhabiten [2]. Die prowestlichen Regime Tunesiens und Ägyptens wurden zuerst gestürzt und dann wurden Libyen und Syrien angegriffen.

Zunächst weigerte sich die Türkei, ein NATO-Mitglied, am Krieg gegen Libyen teilzunehmen, das ihr erster Kunde war, und dann auch an dem gegen Syrien, mit dem sie einen gemeinsamen Markt geschaffen hatte. Der französische Außenminister Alain Juppé hatte dann die Idee, zwei Dinge mit einem Schlag zu erledigen. Er schlug seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoğlu vor, gemeinsam die Kurdenfrage im Gegenzug für den Beitritt der Türkei zum Krieg gegen Libyen und Syrien zu lösen. Die beiden Männer unterzeichneten ein Geheimprotokoll, das die Schaffung eines Kurdistans nicht in den kurdischen Gebieten der Türkei, sondern in den aramäischen und arabischen Gebieten Syriens vorsah. [3]. Die Türkei, die ausgezeichnete Beziehungen zur irakischen Regionalregierung Kurdistans unterhält, wollte die Schaffung eines zweiten Kurdistans, weil sie an das Ende der kurdischen Unabhängigkeitsbewegung auf ihrem eigenen Boden denkt. Frankreich, das 1911 kurdische Stämme rekrutiert hatte, um arabische Nationalisten zu unterdrücken, beabsichtigte schließlich, in der Gegend ein Pseudo-Kurdistan zu schaffen, wie es den Briten gelungen war, eine jüdische Kolonie in Palästina zu schaffen. Die Franzosen und Türken gewannen die Unterstützung der Israelis, die bereits das irakische Kurdistan mit dem Barzani-Clan kontrollierten, der offiziell Mitglied des Mossad war.

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Hellbraun: das von der King-Crane Kommission entworfene Kurdistan, bestätigt von US-Präsident Woodrow Wilson und 1920 von der Konferenz von Sèvres verabschiedet.

Die Kurden sind ein nomadisches Volk (das ist die genaue Bedeutung des Wortes „kurdisch“), das sich im Euphrat-Tal, im Irak, in Syrien und in der Türkei von heute bewegte. Nicht als Stämme, sondern als Clane organisiert, und bekannt für seinen Mut, schuf es viele Dynastien, die in der arabischen Welt (einschließlich der von Saladin dem Prächtigen) und der persischen Welt herrschten, und stellte verschiedenen Armeen Hilfstruppen zur Verfügung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden einige von ihnen von den Osmanen rekrutiert, um die nichtmuslimische Bevölkerung der Türkei, insbesondere die Armenier, zu massakrieren. Bei dieser Gelegenheit ließen sie sich in Anatolien nieder, während die anderen nomadisch blieben. Am Ende des Ersten Weltkriegs schuf US-Präsident Woodrow Wilson, gemäß Paragraph 12 seiner 14 Punkte (Kriegsziele), auf den Trümmern des Osmanischen Reiches ein Kurdistan. Um das Gebiet einzugrenzen, schickte er die King-Crane-Kommission vor Ort, während die Kurden das Massaker an den Armeniern fortsetzten. Die Experten bestimmten ein Gebiet in Anatolien und warnten Wilson vor den verheerenden Folgen einer Erweiterung oder Verschiebung dieses Territoriums. Aber das Osmanische Reich wurde von innen durch Mustafa Kemal gestürzt, der die Republik ausrief und den territorialen durch das Wilson-Projekt auferlegten Verlust verweigerte. Kurdistan ist schließlich nicht entstanden.

Ein Jahrhundert lang versuchten die türkischen Kurden, sich von der Türkei abzuspalten. In den 1980er Jahren begannen die Marxisten-Leninisten der PKK einen echten Bürgerkrieg gegen Ankara, der hart unterdrückt wurde. Viele flohen nach Nordsyrien, unter den Schutz von Präsident Hafez al-Assad. Als ihr Anführer Abdullah Öcalan von den Israelis verhaftet und den Türken übergeben wurde, gaben sie den bewaffneten Kampf auf. Am Ende des Kalten Krieges wurde die PKK, die nicht mehr von der Sowjetunion finanziert wurde, von der CIA unterlaufen und mutierte. Die PKK gab die marxistische Doktrin auf und wurde anarchistisch, verzichtete auf den Kampf gegen den Imperialismus und stellte sich in den Dienst der NATO. Die Atlantische Allianz nutzte ihre terroristischen Operationen ausgiebig aus, um die Impulsivität ihres türkischen Mitglieds einzudämmen.

Außerdem führte die internationale Gemeinschaft 1991 einen Krieg gegen den Irak, der gerade in Kuwait einmarschiert war. Am Ende des Krieges ermutigte der Westen die schiitische und kurdische Opposition, gegen das sunnitische Regime von Präsident Saddam Hussein aufzubegehren. Die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich ließen 200.000 Personen massakrieren, besetzten aber ein Gebiet des Landes, aus dem sie die irakische Armee verbannten. Sie vertrieben die Bewohner und brachten dort die irakischen Kurden zusammen. Es war dieses Gebiet, das nach dem Krieg 2003 wieder dem Irak einverleibt wurde und um den Barzani-Clan herum zum Irakisch-Kurdistan wurde.

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Die Rumsfeld/Cebrowski-Generalstabskarte von der “ Neugestaltung des Erweiterten Nahen Ostens“.
Quelle: “Blood borders – How a better Middle East would look”, Colonel Ralph Peters, Armed Forces Journal, June 2006.

Zu Beginn des Krieges gegen Syrien verlieh Präsident Baschar al-Assad kurdischen politischen Flüchtlingen und ihren Kindern die syrische Staatsbürgerschaft. Sie stellten sich sofort in den Dienst von Damaskus, um den Norden des Landes vor ausländischen Dschihadisten zu verteidigen. Aber die NATO erweckte die türkische PKK wieder zum Leben und schickte sie zur Mobilisierung der Kurden in Syrien und dem Irak, um ein sehr Großes-Kurdistan zu schaffen, wie es das Pentagon seit 2001 geplant hatte und durch die 2005 durchgesickerte Generalstabskarte von Oberst Ralph Peters gezeigt wurde.

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Die nach dem Scheitern des ersten Krieges gegen Syrien veränderte Karte der Neugestaltung des “ Erweiterten Nahen Osten“.
Quelle: “Imagining a Remapped Middle East”, Robin Wright, The New York Times Sunday Review, September 28, 2013.

Dieses Projekt (das darauf abzielte, die Region aus ethnischen Gründen zu spalten) entsprach überhaupt nicht dem von Präsident Wilson im Jahr 1919 (zur Anerkennung des Rechts des kurdischen Volkes) und auch nicht dem der Franzosen (zur Belohnung von Söldnern). Es war viel zu groß für sie und sie konnten nicht hoffen, es zu kontrollieren. Auf der anderen Seite begeisterte es aber die Israelis, die es als eine Möglichkeit sahen, Syrien von hinten einzudämmen. Die Verwirklichung erwies sich jedoch als nicht möglich. Die USIP, ein mit dem Pentagon verbundenes „Five Eyes“-Institut, schlug vor, es zu ändern. Großkurdistan würde zugunsten einer Ausweitung des irakischen Sunnistan reduziert [4], das einer dschihadistischen Organisation anvertraut werden würde: dem zukünftigen Daesch.

Die Kurden der YPG, des syrischen Ablegers der PKK, versuchten mit Hilfe der US-Streitkräfte, einen neuen Staat Rojava zu schaffen. Das Pentagon nutzte sie, um die Dschihadisten auf das ihnen zugewiesene Gebiet zu beschränken. Es gab nie einen theologischen oder ideologischen Kampf zwischen der YPG und Daesch, es war nur eine Rivalität um ein Gebiet, das auf Kosten des Irak und Syriens geteilt werden sollte. Und übrigens, als das Emirat Daesch zusammenbrach, half die YPG den Dschihadisten, sich den Al-Kaida-Kräften in Idlib anzuschließen, indem sie sie ihr „Kurdistan“ überqueren ließ.

Die irakischen Kurden des Barzani-Clans waren direkt an der Eroberung des Irak durch Daesch beteiligt. Nach Angaben der PKK, habe der Sohn des Präsidenten und Geheimdienstchefs der irakischen kurdischen Regionalregierung, Masrour „Jomaa“ Barzani, am geheimen CIA-Treffen, das diese Operation plante, in Amman am 1. Juni 2014 teilgenommen. [5]. Die Barzani kämpften nie gegen Daesch. Sie begnügten sich ihr Territorium zu schützen und schickten sie zur Konfrontation mit den Sunniten. Schlimmer noch, sie ließen Daesch nicht-muslimische Kurden, die Yeziden, in der Schlacht von Sindschar, versklaven. Die Geretteten wurden von türkischen PKK- und syrischen YPG-Kämpfern gerettet, die zum Einsatzort geschickt wurden.

Am 27. November 2017 hielten die Barzani – mit der alleinigen Unterstützung Israels – ein Referendum über die Selbstbestimmung im irakischen Kurdistan ab, das sie trotz offensichtlicher Tricks verloren. In der Wahlnacht war die arabische Welt fassungslos, als in Erbil eine Flut israelischer Flaggen entdeckt wurde. Laut dem Magazin Israel-Kurd habe der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versprochen, im Falle eines Sieges bei dem Referendum, 200.000 israelische Kurden zum Schutz des neuen Staates zu überführen.

Um das Recht auf Selbstbestimmung genießen zu können, muss ein Volk zuerst vereint sein, was für die Kurden nie der Fall war. Es muss dann auch auf einem Gebiet leben, in dem es in der Mehrheit ist, was nur in Anatolien seit dem Völkermord an den Armeniern der Fall war, dann auch im Nordirak seit der ethnischen Säuberung dank der Flugverbotszone nach der Operation „Wüstensturm“ und schließlich im Nordosten Syriens, seit der Vertreibung der christlichen Assyrer und Araber. Ihnen dieses Recht heute anzuerkennen, bedeutet, Verbrechen gegen die Menschlichkeit gutzuheißen.

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

[1] Diese Strategie wurde erstmals erwähnt von Oberst Ralph Peters in der „Stability, America’s Ennemy“, Parameteers 31-4 (US-Heereszeitschrift), Winter 2001. Dann deutlicher dargestellt für die Öffentlichkeit durch Admiral Cebrowski‘s Assistent in The Pentagon’s New Map, Thomas P. M. Barnett, Putnam Publishing Group, 2004. Schließlich veröffentlichte Oberst Peters die Karte, die der US-Generalstab aufgestellt hat in “Blood borders – How a better Middle East would look”, Colonel Ralph Peters, Armed Forces Journal, June 2006.

[2] Eine große Anzahl von Dokumenten, die bereits 2005 zur Verfügung stehen, bezeugen die Vorbereitung dieser Operation durch den MI6. Insbesondere die E-Mails des Auswärtigen Amtes, die der Whistleblower Derek Pasquill enthüllte. Siehe : Sous nos yeux. Du 11-Septembre à Donald Trump, Thierry Meyssan, Demi-Lune (2017).

[3] Die Existenz dieses Geheimprotokolls wurde damals von der algerischen Presse enthüllt. Syrische Diplomaten haben es mir ausführlich beschrieben. Leider wurden die Archive in Damaskus anlässlich eines dschihadistischen Angriffs überstürzt übersiedelt. Es ist daher derzeit nicht verfügbar, wird aber nach der Sortierung dieser Archive öffentlich werden.

[4] “Imagining a Remapped Middle East”, Robin Wright, The New York Times Sunday Review, September 28, 2013.

[5] «Yer: Amman, Tarih: 1, Konu: Musul», Akif Serhat, Özgür Gündem, 6 juillet 2014

Massenmord mit Messer in Paris: Vertuschung auf höchsten Befehl

Der Massenmörder hatte vor seiner Tat eine Menge von Signalen gegeben daß er radikalisiert war. Als Informatikfachmann hatte er Zugang zu den geheimsten Daten der französischen Sicherheitsbehörden.
Unter anderem hatte er die streng geheimen Privatadressen der französischen Undercoveragenten der Islamistenszene. Er hatte alle Daten der Ergebnisse der Überwachung von islamischen Gefährdern. Selbstverständlich hatte er alle diese Daten verraten, das zeigt sein Massenmord. Die französische Polizei ist unterwandert von den Islamisten vor denen die Polizei schützen soll. …

FAZ:

Messerattacke in Paris : Vertuschung auf höchsten Befehl?

Der französische Innenminister Castaner wollte offenbar verhindern, dass die Messerattacke von Paris als Terror eingestuft wird. Der Täter war jedoch schon länger auffällig – und wurde ignoriert.

… Doch seit Freitagabend ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft wegen Terror…

Le Parisien:

Zeichen der Radikalisierung beim Mörder aus der Präfektur:

Signes de radicalisation du tueur de la préfecture : …

Nach den ersten Untersuchungsergebnissen gab es mehrere Warnhinweise betreffs der Radikalisierung des zum Islam übergetretenen Verwaltungsangestellten.

Selon les premiers éléments de l’enquête, il y avait eu plusieurs alertes sur une possible radicalisation de l’agent administratif après sa conversion à l’islam.

„Man muss alle verfolgen die unsere öffentlichen Dienste infiltriert haben“

« Il faut traquer tous les infiltrés dans nos services publics », …

Neue Zürcher Zeitung verharmlost den Massenmord in der Überschrift und nennt den Massenmörder „mutmasslichen Angreifer“:

Messerattacke [richtig: MASSENMORD] in Paris: Hinweise auf Radikalisierung des Angreifers [richtig: MASSENMÖRDERS] verdichten sich, Innenminister Castaner gerät in Bedrängnis – die neuesten Entwicklungen

Besonders heikel ist, dass der mutmassliche Angreifer selbst in den Informatikdiensten bei der nachrichtendienstlichen Abteilung der Pariser Polizei arbeitete, die auch dafür zuständig ist, islamistische Gefährder zu überwachen. Nun stellt sich die Frage, wie sein Profil dabei unbemerkt bleiben konnte. Die neuen Erkenntnisse bringen Frankreichs Innenminister Christophe Castaner in Bedrängnis. Castaner hatte in seiner Pressekonferenz nach der Messerattacke zunächst gesagt, dass der Mann niemals Verhaltensauffälligkeiten gezeigt habe. Frankreichs Konservative werfen ihm vor, die nun bekannten Informationen bewusst verschwiegen zu haben.

Frankreich: Demonstranten fordern Wahrheit über Brand in Chemiefabrik

 

RT Deutsch

Am 02.10.2019 veröffentlicht

Hunderte von Demonstranten sind am Dienstag auf die Straßen von Rouen gegangen, um die Wahrheit über das Feuer zu erfahren, das am vergangenen Donnerstag in der Chemiefabrik Lubrizol ausgebrochen war. Dabei wurden sie von Gewerkschaftsmitgliedern, NGO-Vertretern und Aktivisten begleitet. Aufnahmen zeigen wie die Demonstranten durch Rouen marschieren und Plakate und Banner hochhalten.

Corinne, eine der Demonstrantinnen, erklärte ihre Gründe für die Teilnahme am Marsch: „Ich bin hier, um die Wahrheit zu erfahren, um zu wissen, welche Produkte wir atmen, um zu wissen, warum sie die Schulen nicht geschlossen haben, während sie auf die Ergebnisse warten. Wir wollen alle Folgen für unsere Gesundheit und für die Tiere, für die Landwirtschaft wissen, das ist auch wichtig. Wir warten auf echte Antworten.“

Am vergangenen Donnerstag brach in einer Lubrizol-Anlage ein Feuer aus, das einen massiven Brand auslöste und schwarzen Rauch in den Himmel über Rouen aufsteigen ließ.

Pierre-Andre Durand, der Präfekt des Departements Seine-Maritime, in dem sich Rouen befindet, versicherte den Einheimischen, dass die Tests keine schädlichen Giftstoffe im Wasser oder in der Luft der Stadt fanden. Die Menschen könnten trotz der Anordnung der Schließung von Schulen wie gewohnt leben.

Diese Aussagen finden bei den Bürgern der Stadt nur sehr bedingt Glauben. In den sozialen Netzwerken kursieren Meldungen, die von kontaminierter Luft und verschmutztem Wasser berichten.

Später berichtete die französische Gesundheitsministerin Agnes Buzyn, dass sie nicht garantieren könne, dass keine Gefahr durch die Schadstoffemissionen des Brandes bestünde, wobei der Widerspruch bei den Einheimischen zu Empörung führte.

Mehr dazu – Sorge nach Feuer in Chemiefabrik in Rouen: Bürger zweifeln am Transparenzversprechen der Regierung | https://de.rt.com/1zqy
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„Grüner“ Hofreiter steht auf der Monsanto Liste

Unbenanntes Design(842)
Im Mai wurde öffentlich, dass der Agrochemie-Konzern und Glyphosat-Hersteller Monsanto, der jetzt dem deutschen Pharmariesen Bayer gehört, heimliche Überwachungslisten von Politikern und Journalisten geführt hat. Das Führen der Listen ist allerdings illegal. Die französischen Justizbehörden ermitteln.

Rund zweihundert Namen soll Monsanto auf seiner „schwarzen Liste“ geführt haben. Namen von Politikern, Beamten, Journalisten, Wissenschaftlern und öffentlichen Organisation, die sich kritisch gegenüber Monsanto geäußert haben. Penibelst genau wurden die Listen mit Identitäten, Meinungen zu Glyphosat, Pestiziden und GVO geführt und in ausführlichen Tabellen dargestellt. Der französischen Tageszeitung „Le Monde“ und dem französischen Sender „France 2“ waren USB-Sticks mit diesen Listen zugespielt worden.

Die Namen und Daten wurden von der PR- und Lobbyagentur „Fleishman-Hillard“ gesammelt, die von Monsanto dazu beauftragt worden war, um sie bei der Verteidigung von Glyphosat zu unterstützen. Die Persönlichkeiten wurden dabei sogar in verschiedene Kategorien unterteilt, etwa als „potenzielle Verbündete – zu rekrutieren“ oder „Stakeholder – muss erzogen werden“ und „zu überwachen“. Auch Angaben über Hobbies wurden gespeichert.

In Frankreich sind solche Listen allerdings verboten, weshalb „Le Monde“ und „France 2“ Anzeige erstatteten – denn auch eigene Journalisten standen auf dieser Liste. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Diese war wohl ein wenig eifriger, als Bayer sich das wünschte und fand nun zusätzliche Listen. Auf einer davon tauchte der Name des Grünen-Politikers Anton Hofreiter auf. Hofreiter behauptete, nichts davon zu wissen und forderte die Herausgabe aller über ihn gesammelten Informationen.

Bayer mauert jedoch: „Die von Bayer beauftragte Kanzlei hat bis August alle Personen auf den Stakeholderlisten kontaktiert. Insofern gibt es weder neue Listen noch einen neuen Sachstand, der über das hinausginge, was wir bereits am 5. September kommuniziert haben“, sagte ein Bayer-Sprecher. Es ist also offen, in welchem Zusammenhang Hofreiter auf der neu gefundenen Liste geführt wird. Hofreiter könnte aber zu denen gehören, die von Monsanto als „potenzielle Verbündete – zu rekrutieren“ eingestuft worden sind. Denn erst im Dezember vergangenen Jahres wurde bekannt, dass ein ehemaliger Grüner Jung-Politiker der neue Chef-Lobbyist von Monsanto-Bayer geworden ist. Watergate.tv berichtete. Die Grünen nehmen es eben nicht so genau mit dem Umweltschutz…mit dem „Klimaschutz“ hingegen sehr. Wir beobachten den Fall für Sie hier.

Es war alles ein Bluff, Frankreich und Deutschland schicken die Invasoren der NGO’s nach Italien zurück

Indexexpurgatorius's Blog

Es war ein Bluff. Sogar die Republikaner geben es zu: Es wird keinen Automatismus bei den sogenannten „Umsiedlungen“ illegaler Einwanderer geben, die von NGOs und EU-Militärschiffen im Falle der Wiederherstellung der berüchtigten Mission „Sophia“ befördert werden. Sie werden alle in Italien bleiben.

Von Zeit zu Zeit können einige Länder, jedoch ohne Verpflichtung, eine Quote für illegale Einwanderer festlegen. Und auf jeden Fall sind es – wie wir erwartet hatten – anerkannte Flüchtlinge (weniger als 15% der Gesamtzahl) die sie nehmen wollen, und keine illegalen Einwanderer.

https://www.docdroid.net/ur7xqPU/document181.pdf

Die einzige Lösung besteht darin, sie zurückzubringen und die NRO außer Gefecht zu setzen. Stattdessen öffnen sie die Häfen wieder und verwandeln Italien wieder in ein riesiges Flüchtlingslager. Von Nichtflüchtlingen.

Darüber hinaus bereitet sich die PD darauf vor, den Verkehr direkt an humanitäre Menschenhändler auszulagern:

Die PD ist bereit, die NGOs zu institutionalisieren, indem sie illegale Menschenhändler von Libyen nach Italien für Seetaxis unter…

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