Bundeswehr stellt neue Einheiten für den sogenannten Heimatschutz auf

Freiwillige Reservisten sollen künftig den Heimatschutz übernehmen und im Katastrophenfall schnell einsetzbare Alarmeinheiten stellen. Die Rechtsgrundlage für eine Dienstverpflichtung besteht zurzeit aber noch nicht. Hier sind Reservisten der Kreisgruppe Niederrhein zu Beginn einer Übung im Kreis Viersen angetreten.

 

 

 

Kommentar: Nun ist es sicherlich sinnvoll, so etwas wie einen “Heimatschutz” zu haben, vor allem im Hinblick auf die von den Globalisten allerorten provozierten Unruhen, Krisen und Kriege. Da aber die Regierungen zutiefst in deren Machenschaften verwickelt sind, muss die Aufstellung solcher Einheiten durch das Berliner Kriegsministerium mit Sorge betrachtet werden. Noch dazu, wenn u. a.  “widerstrebende Bevölkerungsteile” bekämpft werden sollen. Wer sind die “widerstrebenden Bevölkerungsteile”?
Wenn schon Heimatschutz, dann muß dieser auf kommunaler Ebene in Zusammenarbeit mit den Bürgern organisiert werden. [Kommentar Ende]
BERLIN
(Bericht von German Foreign Policy) – Die Bundeswehr stellt neue  Einheiten für den sogenannten Heimatschutz auf. Die “Regionalen  Sicherungs- und Unterstützungskräfte” sollen im Fall eines “inneren  Notstands” sowohl feindliche Kombattanten als auch widerstrebende  Bevölkerungsteile bekämpfen. Die Truppe besteht ausschließlich aus  Reservisten und wird insgesamt 27 Kompanien mit einer Personalstärke von  2.700 Mann umfassen. Grundsätzlich gelten dem  Bundesverteidigungsministerium Reservisten als unentbehrlich für die  “gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge”; entsprechenden Konzepten zufolge  bilden sie den “Nukleus für einen den zukünftigen Bedrohungsszenarien  angemessenen Aufwuchs” der deutschen Streitkräfte. Das Interesse der  Bundeswehr erstreckt sich dabei insbesondere auf Frauen und Männer, die  “zivilberufliche Qualifikationen” aufweisen, über die das Militär nicht  oder nicht in ausreichendem Maß verfügt. Im Fokus der  Rekrutierungsbemühungen stehen nicht zuletzt Studierende.

Innerer Notstand

Wie die Bundeswehr mitteilt, hat sie begonnen,  sogenannte Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr)  aufzustellen. Die ausschließlich aus Reservisten bestehende Einheit soll  insgesamt 27 Kompanien mit einer Personalstärke von 2.700 Mann umfassen  und ist den in allen sechzehn Bundesländern implementierten  “Landeskommandos” der deutschen Streitkräfte unterstellt. Zu ihren  primären Aufgaben gehört es laut Bundesverteidigungsministerium, “die  aktive Truppe (…) im Rahmen des Heimatschutzes (zu) unterstützen”.[1]  Verstanden wird hierunter ein ganzes Bündel von Maßnahmen: Die  “Überwachung und Gewährleistung der Sicherheit des deutschen Luft- und  Seeraums” und die “Absicherung militärischer Anlagen” im Inland zählen  ebenso dazu wie die “Amtshilfe” für andere Repressionsdienste – etwa zum  “Schutz kritischer Infrastruktur” oder bei “innerem Notstand“. Damit  böten die neu aufgestellten RSUKr “allen interessierten und geeigneten  Reservisten Chancen des Engagements”, heißt es.[2]

Lücke geschlossen

Grundsätzlich gilt der “Heimatschutz” dem  Bundesverteidigungsministerium (BMVg) eigenen Angaben zufolge als  “wesentliche Aufgabe” der Reservisten der Bundeswehr. Zur Abwehr von  “asymmetrischen und insbesondere terroristischen Bedrohungen” müssten  sie die “zivilen Sicherheits- und Katastrophenschutzkräfte” auf breiter  Front “ergänzen”, heißt es. Wie das Ministerium weiter ausführt, habe  man bereits ein von Reservisten getragenes “flächendeckendes Netzwerk”  implementiert, “um die zivilen Stellen und Akteure zu informieren, zu  beraten und zu unterstützen”.[3] Hierunter fallen sowohl die 470 auf der  Ebene der Regierungsbezirke, der Landkreise und der kreisfreien Städte  eingerichteten “Bezirks- und Kreisverbindungskommandos” als auch  neunzehn über die gesamte Bundesrepublik verteilte “Stützpunkte” für  “zivil-militärische Zusammenarbeit” (german-foreign-policy.com  berichtete [4]). Auf letzteren sind nicht nur mit Räumpanzern  ausgestattete Pioniertruppen stationiert, sondern auch Einheiten zur  Abwehr von Angriffen mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen.  Laut Verteidigungsministerium schließen die jetzt aufgestellten  “Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte” somit die letzte  “Lücke” im Rahmen der “gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge“.[5]
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