Urteil : GEMA-Sperrtafeln auf YouTube sind rechtswidrig

Richterhammer und Österr. FahneDer Hinweis „Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es
möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von
der GEMA nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid“ ist auch nach Auffassung
des OLG München unlauter und wettbewerbswidrig.

Gema_YoutubeDas Oberlandesgericht (OLG) München hat am 7. Mai in zweiter Instanz die von
YouTube geschalteten sogenannten GEMA-Sperrtafeln als rechtwidrig eingestuft.

Das Gericht bestätigt damit weitgehend das erstinstanzliche
Urteil des Landgerichts München vom Februar 2014.

er Text erwecke bei den Nutzern den falschen Eindruck, die GEMA sei für die
Sperrungen der Videos verantwortlich, obwohl YouTube die Sperrungen selbst
vornimmt. YouTube legte gegen dieses Urteil Berufung ein. Das OLG München
bestätigt nun die Entscheidung der ersten Instanz. Das Urteil ist noch nicht
rechtskräftig; das OLG hat die Revision jedoch nicht zugelassen.

Hintergrund des Rechtsstreits ist die Forderung der GEMA, Musikurheber für die
Nutzung ihres Urheberrechtlich geschützten Repertoires angemessen zu entlohnen.

Die Google-Tochter YouTube zahlt jedoch keine Lizenzvergütung für die Musiknutzung
auf ihrer Online-Videoplattform, obwohl sie mit der Musik enorme Werbeerlöse erwirtschaftet.

Mit mehr als eine Milliarde Nutzer ist YouTube ein großer Player im Musikgeschäft.
Vor allem junge Leute greifen auf die Plattform zu, um kostenlos Musik zu hören.

Seit 2009 verhandeln die GEMA und YouTube über einen neuen Lizenzvertrag.
Dabei vertritt YouTube den Standpunkt, keine Lizenz für Videos, die Musik
enthalten, erwerben zu müssen.

„Die Sperrtafeln sind angesichts dieser Haltung ein Widerspruch“, so Dr. Harald Heker,
Vorstandsvorsitzender der GEMA. „YouTube behauptet einerseits der Erwerb von Rechten
sei nicht erforderlich, andererseits sei die unterbliebene Rechteeinräumung seitens
der GEMA Grund der Videosperren. Die von YouTube verwendeten Sperrtafeln beeinflussen
die öffentliche Meinungsbildung einseitig zu Lasten der GEMA.

Quelle : Rechtsindex

Urteil gegen Youtube – Gema-Sperrung darf nicht Gema-Sperrung heißen

Youtube darf Sperrungen von Musik-Videos nicht mehr mit einem Hinweis auf die Gema versehen. Mit der Gesellschaft hat sich die Plattform noch nicht auf eine Vergütung geeinigt. Die Sperrtafeln seien eine Herabwürdigung.

Gema-Sperrtafel bei Youtube: „Asolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien“. Quelle: dpa
Gema-Sperrtafel bei Youtube: „Asolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien“. Quelle: dpa

Künstler legt GEMA mit Musik lahm

Der Künstler Johannes Kreidler hat ein Stück komponiert,
in dem 70.200 Samples verwendet werden. In einer Aktion gegen das bestehende Urheberrecht will er ebenso viele
Anmeldeformulare der GEMA übergeben.

Als elektronischer Komponist und Avantgarde-Musiker weiß
Johannes Kreidler, dass man Zitate geltend machen muss.
Das heißt etwa im Falle von Samples: Jedes Schnipselchen,
und sei es noch so klein, muss bei der GEMA angemeldet werden.

Doch was in der digitalen Welt das Eigene und was das Fremde an
einer schöpferischen Leistung ausmache, sei kaum mehr feststellbar, findet Kreidler:

„Jeder Künstler ist eine Verwertungsgesellschaft!“

Johannes Kreidler hat deswegen ein Stück komponiert, das zwar
nur 33 Sekunden dauert, aber trotzdem in rasender Geschwindigkeit satte 70.200 verschiedene Samples beinhaltet.

Dieses Musikstück will Kreidler am 12. September bei der GEMA einreichen,
um die erforderlichen Einzelnachweise für die im Stück verwendeten Referenzen
per Formular zu überbringen. Denn zuvor hatte er sich schon mal per Telefon
schlau gemacht und von einer entsetzten GEMA-Mitarbeiterin erfahren,
dass solche Mengen im Online-Formular der GEMA nicht vorgesehen sind.

Konsequenterweise marschiert er nun öffentlichkeitswirksam vor der
GEMA-Generaldirektion in Berlin auf, um sein Musikstück samt brav
ausgefülltem 70.200 Blätter starken Formularwald der Behörde zu übergeben.

„Ich möchte mit der „Materialisierung“ der Urheberrechtsfrage im digitalen
Zeitalter eigentlich eine Lösung erzwingen. Die haben dann ja ein handfestes
Problem, diese Formularberge abzuarbeiten“, erklärt Kreidler.

Die Zahl 70.200, so Kreidler, sei übrigens „reine Bescheidenheit“.
Es gehe nicht darum, die GEMA zu quälen, sondern das momentan geltende
Urheberrechtssystem visualisiert in Frage zu stellen.
Denn eigentlich seien pro Sekunde Musik bis zu 44100 Bits,
also auch verschiedene Samples möglich.

„Die heutigen Technologien ermöglichen es, Kulturgüter in gigantischen
Dimensionen zu verbreiten und kreativ weiterzuverarbeiten“,
findet Kreidler. Dem stehe leider das veraltete Urheberrecht im Weg.

Quelle : laut.de

GEDEIHEN: Was Auf Der Welt Wird es Brauchen?

Ein schöner Kommentar zu dem Video , das natürlich auch auf
andere sehr interressante Dokus und Videos passt.

Wir brauchen überhaupt kein Mainstream-TV mehr, Nuoviso, Kopp, Wissensmanufaktur,
Alpenparlament und usw. und das Internet insgesamt sind unendlich spannender
und sie verblöden nicht oder verrohen!

Man wird angeregt selbst zu denken und ich finde diese Erlösung ist die Freiheit des Geistes zumal man lernt sein
Gehirn nach freiem Willen zu füttern. Vom wegen Verschwörungstheorien!
Das spielt gar keine Rolle mehr wenn man sein Gehirn aktiviert
hat zu träumen und über alles nachzudenken!

Passend dazu , kann ich euch folgenden Artikel empfehlen :

Medienwissenschaftler: YouTube ersetzt das Radio

Ein Kommentar zu dem Artikel sagt folgendes aus :

Fernsehen ist kaputtes youtube

ventorcai (mehr als 1000 Beiträge seit 10.04.05)

ich hatte da mal den Kommentar eines Vaters gelesen, der schrieb,
seine dreijährige Tochter fände es unverständlich, daß sie beim
Fernsehen nicht sehen kann was sie will und das so zusammenfaßte:
„Für sie ist Fernsehen kaputtes youtube“.

Die linearen Medien Radio und Fernshene werden sich noch umgucken,
wenn die Generation die mit neuen Medien aufgewachsen ist die
eigentlich relevante Zielgruppe wäre.

 

GEDEIHEN: Was Auf Der Welt Wird es Brauchen?

Anonymous – Nachricht an Deutschland

Hallo Welt, wir sind Anonymous.
In diesen Tagen kam es zu zahlreichen Hausdurchsuchungen.
Das Kollektiv belächelt den Versuch, Aktivisten unseres Schlages einzuschüchtern.
Wir bedanken uns bei den verantwortlichen Behörden dafür, Benzin in das Feuer der
Revolution gegossen zu haben. Manche mögt ihr verfolgen und sogar inhaftieren.
Aber ihr werdet uns niemals alle kriegen. An eurem Widerstand, gegen das was
Notwendig ist, werden wir wachsen.

Anonymous gilt als Instrument derer, die den symbolischen Gang zur Wahlurne nur noch
höhnisch belächeln können. Die sich weder zensieren noch manipulieren lassen.
Der Lobbyismus und seine korrupten Repräsentanten lassen uns keine andere Wahl,
als unsere direktdemokratische Mitbestimmung selbst durchzusetzen.
Wir sind bereit dafür Opfer zu bringen.

Die Macht in unseren Systemen resultiert aus einer ungleichen Verteilung von
Information und deren Geheimhaltung. Gezielt wurden unsere Weltbilder erzogen,
begrenzt und abgestumpft. Wir wurden zu einem Herr passiver Beobachter geschmiedet,
das sich den Entscheidungen seiner Politiker und Arbeitgeber ausgesetzt fühlt.

Mit dem Eintritt ins Informationszeitalter begannen wir, uns aus dieser Rolle
freizukämpfen. Es wurde ein digitaler Untergrund aufgebaut, der den bestehenden
Eliten dynamische Strukturen entgegen setzt. Unsere Proteste und Angriffe
werden in unserem Lebensraum legitim bleiben,
egal wie sehr ihr versucht, uns zu kriminalisieren.

Wir sind Anonymous.
Wir sind viele.
Wir vergeben euch nicht.
Wir vergessen nicht.
Erwartet uns.

Verhalten bei Hausdurchsuchungen http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=20&t=6096

Google beklagt Zunahme staatlicher Löschanfragen

Im Zeitraum von Juli bis Dezember 2011 hat Suchmaschinenriese Google
weltweit 1028 staatliche Anfragen zum Löschen von Netzinhalten bekommen.
Das geht aus dem aktuellen „Transparency Report“ des Unternehmens hervor.
Im ersten Halbjahr 2011 waren es noch 907. In einem Blogbeitrag vom Montag
bezeichnete Google-Mitarbeiterin Dorothy Chou die Zahlen als „alarmierend“.
Insbesondere dass wiederholt aus westlichen Demokratien Anfragen gegen
politische Äußerungen gekommen seien, wertete sie als bedenklich.

Insgesamt hat Google laut dem Transparenzbericht 467 Gerichtsanträge für Löschungen
bekommen – 100 mehr als im vorigen Jahr. Davon seien knapp 7000 Inhalte betroffen
gewesen, wobei Google in ungefähr 65 Prozent der Fälle der
jeweiligen Anfrage gefolgt sei. Von Polizei und anderen Verwaltungsbehörden
kamen 561 Anfragen für fast 5000 Inhalte – hier willigte die
Suchmaschine in 47 Prozent der Gesuche ein.

Aus Deutschland erhielt Google in den sechs Monaten 103 Anträge von
Gerichten und Behörden. Mehr als 1700 Inhalte seien bemängelt worden, darunter
mehrere Webseiten, die nicht dem deutschen Jugendschutzgesetz entsprächen.
Dabei ging es beispielsweise um Pornografie, extreme Gewalt oder den Verkauf
von Nazi-Memorabilia. Einige der rund 70 beanstandeten YouTube-Videos sperrte
Google für Nutzer in Deutschland.
Rund drei Viertel der deutschen Aufforderungen (77 Prozent) folgte das Unternehmen.

 

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Heise Online

GEMA verliert Augenmass

Zitat: Weitere Tarifänderungen führen zum Wegfall von Nachlässen (z.B. beim Abschluss eines Jahrespauschalvertrages) sowie zu weiteren Zuschlägen. So erhöhen sich die oben genannten Veranstaltungen um weitere 50 Prozent, wenn Musik länger als fünf Stunden gespielt wird. Die GEMA-Gebühren für eine Abendveranstaltung mit Musik, die um 19:30 Uhr beginnt, würden sich dann ab 0:30 Uhr nochmals deutlich verteuern. Discotheken, deren Veranstaltungen in der Regel von 22 bis 5 Uhr laufen, sind besonders betroffen. Ihnen drohen Erhöhungen von durchschnittlich 400 Prozent (6 Euro Eintritt, 200 qm Fläche) bis zu 1.400 Prozent (15 Euro Eintritt, 500 qm Fläche). Das ist definitiv existenzgefährdend.
[…]
Beispielrechnung: „Bei durchschnittlich zehn Veranstaltungen pro Monat in einer mittelgroßen Discothek mit 2 Dancefloors von z.B. 410 und 310 qm bei einem Eintrittsgeld von 8 Euro erhöhen sich die GEMA-Gebühren (inkl. aller Zuschläge) von 21.553 Euro netto/Jahr auf 147.916 Euro netto/Jahr (+ 686 %).“

 

 

http://www.volksbetrug.net/forum/viewtopic.php?f=37&t=8938&sid=2ef90da9114a2c2685b994aaeb3be98b

Links auf Youtube-Videos können 1000 Euro kosten

Hört auf unser Internet kaputt zu machen !!!
Wenn ihr Kommerzschweine geil darauf seit , alle und jeden abzuzocken ,
dann aktiviert den alten BTX Dienst wieder oder baut euch euer eigenes Netz.
Und da hier alle in der BRD zwangsweise für die öffentlich Rechtlichen Sender zahlen ,
dürfen Wir alle Informationen verbreiten , da Wir bereits die Rechte daran erworben haben.

Links auf Youtube-Videos können 1000 Euro kosten

Ein Urteil des Hamburger Landgerichts eröffnet Abmahnkanzleien ganz neue Möglichkeiten.
Deutsche Blogger sammeln innerhalb von 48 Stunden einen
fünfstelligen Betrag für das Berufungsverfahren.

Der Münsteraner Blogger Markus Kompa ahnte nichts Böses, als er in seinem Blog
zum Medienrecht in einem Beitrag einen Link auf ein Youtube-Video setzte,
der Inhalt:
Ein kritischer Bericht des ZDF-Magazins „Wiso“ über den bayerischen
Arzt Nikolaus Klehr und dessen angebliche Krebs-Heilmethoden.

Was Kompa nicht bedachte: Klehr geht seit Monaten höchst klagefreudig
nicht nur gegen das ZDF vor, sondern auch gegen jeden, der den Wiso-Beitrag weiterverbreitet.
Er sieht seine Persönlichkeitsrechte verletzt. Als Weiterverbreitung sehen Klehr und seine
Anwälte auch bereits einen simplen Link zum Videoportal Youtube an.

Das Ergebnis: Kompa flatterte eine Abmahnung, dann eine einstweilige Verfügung
plus Anwaltskostenrechnung ins Haus, weit über tausend Euro sollte ihn d
er Verweis auf den ZDF-Fernsehbeitrag bei Youtube kosten.

Den gesamten Artikel findet Ihr hier : Welt Online

ZPÜ – GEMA Terror: Chipsteuer + 1850 %

„Chipsteuer“ + 1850%. Die Zentralstelle für private Überspielrechte (ZPÜ) setzt die Abgaben für USB-Sticks und Speicherkarten drastisch nach oben. Eine Begründung erfolgte nicht. Man beruft sich u.a. auf die GEMA. Bisher kein Protest gegen ZPÜ und GEMA Terror.

 

Die Zentralstelle für private Überspielrechte, kurz ZPÜ, sorgt wieder einmal für Wirbel in der Branche. In einer am 16. Mai im Bundesanzeiger veröffentlichten Mitteilung setzt die Organisation die Urheberrechtsabgaben für in Deutschland verkaufte USB-Sticks und Speicherkarten neu fest. Zuvor hatte die ZPÜ die seit 2009 geltende Vereinbarung mit dem Bitkom zum 31.12.2011 gekündigt. Bislang zahlten Bitkom-Mitglieder pauschal eine Urheberrechtsabgabe von 8 Cent pro in Deutschland in den Handel gebrachtem USB-Stick beziehungsweise Speicherkarte. Hinzu kam noch die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuer von sieben Prozent. Für Nichtmitglieder lag die Gebühr bei 10 Cent pro Gerät.

Nun verlangt die ZPÜ für USB-Sticks und Speicherkarten mit einer Kapazität von vier oder weniger GByte eine Abgabe in Höhe von 91 Cent. Für größere Sticks zahlt der Händler 1,56 Euro. Noch heftiger ist der Aufschlag bei Speicherkarten mit mehr als 4 GByte: Hier verlangt die ZPÜ ab 1. Juli stolze 1,95 Euro. Das entspricht einer Steigerung um satte 1850 Prozent.

Eine Begründung für die neuen Gebührensätze liefert die ZPÜ nicht. Sie beruft sich bei ihrer Festsetzung, die im Namen der GEMA, der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (VG Bild-Kunst) durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger vom 16. Mai 2012 erfolgte, lediglich auf die Paragraphen 54 und 54a (Vergütung für private Vervielfältigung) des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG).

Quelle: Heise