Teenager aus der Klasse geworfen, weil er behauptete, dass es nur „zwei Geschlechter“ gibt

 

RT Deutsch

Am 21.06.2019 veröffentlicht

Ein 17-jähriger schottischer Student musste seine Klasse verlassen, nachdem er gesagt hatte, dass es nur „zwei Geschlechter“ gibt – eine Aussage, die ihm einen Verweis des Lehrers einbrachte, dessen Reaktion er heimlich mit der Kamera festhielt.

Das dreiminütige Video zeigt den Lehrer der Aberdeenshire Oberschule und erklärt, dass er gebeten wurde, die Klasse zu verlassen, weil seine Meinung zu Geschlechtern „nicht sehr inklusiv“ ist und nicht im Einklang mit der „nationalen Politik der Schulbehörden“ steht.

Der Schüler wendet sich dann an den 56-jährigen Lehrer und sagt ihm, dass es auch „nicht sehr inklusiv“ sei, ihn daran zu hindern, seine eigene persönliche Meinung zu diesem Thema zu äußern. Als der Teenager sagt, dass Behauptungen es gäbe mehr als zwei Geschlechtern „überhaupt nicht wissenschaftlich“ sind, entgegnete ihm der, „nicht jede Politik ist wissenschaftlich“.

Als sich die Debatte aufheizt, erzählt der Lehrer dem Jungen, dass er „eindeutig die Möglichkeit hatte, seinen Standpunkt nicht zu verfolgen“, aber er tat es trotzdem. „Könntest du diese Meinung bitte zu Hause vertreten? Nicht in dieser Schule“, forderte ihn der Lehrer auf.

Der verbale Streit geht weiter, und der Student beschuldigt den Mitarbeiter, 30 Minuten seiner Zeit verschwendet zu haben. Der Lehrer rät ihm dann, „eine offizielle Beschwerde einzureichen“.

„Ich habe nur gesagt, dass es zwei Geschlechter gibt – männlich und weiblich. Alles andere ist eine persönliche Identifikation“, fährt der Junge fort.

Medienberichten zufolge, soll der Teenager dafür diszipliniert worden sein, weil er das Video ohne Zustimmung online geteilt hat – nicht aber für dessen Inhalt.

In einer Erklärung sagte ein Sprecher des Aberdeenshire Rates der Scottish Daily Mail, dass das Video nicht den vollen Kontext der Diskussion wiedergibt. Das Ziel des Rates sei es, „gute Beziehungen zwischen denen, die geschützte Merkmale haben, und denen, die dies nicht tun“, zu fördern und ein „integratives Umfeld für alle“ zu unterstützen.
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RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT – Der fehlende Part.

Land der Gender-Spinner: Deutscher Imagewechsel weltweit erfolgreich

von https://sciencefiles.org

Made in Germany war einst ein Garant für Qualität. Wer konnte, der kaufte … Made in Germany.

„Nonsense from Germany“, scheint immer mehr an die Stelle von „Made in Germany“ zu treten.

Deutschland, einst ein Hochtechnologieland, verlegt sich mehr und mehr auf den Export der richtigen Gesinnung.

Die richtige Gesinnung: Staatsfeminismus, Genderismus und Klimaschutz.

Die neuen Symbole des Wesens, an dem die Welt genesen soll: „Geschlechtergerechtigkeit“ und Windräder.

Gerade hat die Bundesregierung vertreten durch das Ministerium für ökonomische Zusammenarbeit und Entwicklung die Welt mit einem 146 Seiten starken Bericht beschenkt. Gemeinsam mit UNESCO hat die Bundesregierung die wirklich wichtigen Probleme der Welt, die zukunftsträchtigen Märkte und die Märkte, in denen der Exportwind von morgen weht, analysiert und anvisiert und die Offenbarung des 21. Jahrhunderts verkündet:

I’d blush, if I could. Closing Gender Divides in Digital Skills Through Education.

Was könnte zukunftsträchtiger sein? Was für die Zukunft der Menschheit wichtiger? Was könnte den Nutzen der Menschheit mehr steigern als den „Gender Divide“ bei Fähigkeiten in Informatik zu schließen?

Die revolutionäre Arbeit, die geeignet ist, alle Sorgen, die sich die nicht-erwachsen-werden-Wollende Generation über ihr Überleben unter den Folgen des Klimawandels macht, hinwegzufegen, wartet mit ebenso revolutionären Erkenntnissen über die größten Probleme der Menschheit im 21., 22., ja 23. Jahrhundert auf und verspricht, alle aktuellen Probleme, die der glorreichen Zukunft der Menschheit heute noch im Wege stehen, zu lösen.

Die Probleme der Zukunft, es sind Probleme der Künstlichen Intelligenz, aber keine technologischen Probleme, nein, Deutschland, die deutsche Regierung hat nichts mit Technologien am Hut. Die deutsche Regierung will Deutschland nicht als Land der Technologie, sondern als Land der Gender-Spinner in den Gedächtnissen der Menschen dieser Welt verankern. Die Probleme der künstlichen Intelligenz, sind daher die Probleme von Siri, Alexa und Cortana, vor allem die Probleme damit, dass die Stimmen der künstlichen Intelligenz für die beflissenen deutschen Ohren, die genau hingehört haben, irgendwie dann doch weiblich klingen.



Und von hier ergeben sich die Probleme, die wichtigen Probleme, deren Lösung die Zukunft im 21. Jahrhundert einläutet, von selbst. Die Computer-Stimmen von Siri, Alexa und Cortana

  1. reflektieren, verstärken und verbreiten einen Gender Bias;
  2. geben ein Modell zur Akzeptanz von sexueller Nötigung und verbalem Missbrauch;
  3. geben eine Anleitung dafür, wie Frauen und Mädchen reagieren und sich ausdrücken sollen,
  4. machen Frauen zur Stimme von Pannen und Fehlern, die auf Beschränkungen einer Software zurückzuführen sind, die vornehmlich von Männern entwickelt wurde;
  5. zwingen synthetische Frauenstimmen dazu, Fragen und Befehle an höhere (und oftmals männliche) Autoritäten weiterzugeben.

Das haben wir nicht erfunden. Dieser Blödsinn findet sich auf der Seite der UNESCO, die der Vorstellung der 146 Seiten starken Offenbarung neuer deutscher Zukunfts-Visionen gewidmet ist. Leider findet sich keinerlei Erklärung dafür, welche spezifischen psychologischen und psychopathologischen Voraussetzungen notwendig sind, um die synthetische Stimme eines runden oder eckigen Kastens für eine weibliche Stimme zu halten. Es findet sich auch keine Erklärung dafür, dass, wenn man den pathologischen Weg der „geschlechtergerechten“ Stimmerkennung schon gehen will, die Fixierung auf die vermeintlich submissive Rolle von Alexa, Siri und Cortana es verhindert, all die dominierenden Stimmen, die in Navigationsgeräten eingebaut sind und die ihre männlichen Nutzer häufig an den Rand des Wahnsinns und noch öfter an den Rand ihnen unbekannter Wohngebiete führen, zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Es scheint, die deutsche Geschlechts-Pathologie, die geschlechtergerechte Pathologie, ist mit einem ganz eigenen Wahrnehmungsdefizit und einer übersteigerten Fixierung auf Dinge verbunden, die andere nicht einmal entfernt zur Kenntnis nehmen. Tatsächlich mussten wir darüber diskutieren, welche Stimme unser Navigationsgerät wohl eher hat, eine, die an eine weibliche oder eine, die an eine männliche Stimme erinnert. Wir haben uns darauf geeinigt, dass unser Navigationsgerät eine Computerstimme hat.

Aber es gibt offenkundig Personen, die im Leben all die wichtigen Dinge übersehen, während sie sich auf unwichtigen Blödsinn kaprizieren, wie z.B. die deutsche Bundesregierung die Entwicklung von Zukunftstechnologien verschläft, und während Deutschland geschlechtergerechten Unsinn verbreitet, fahren in China die Transrapide, werden in China funktionierende Flughäfen gebaut.

Aber wenn Berichte, wie der benannte, dazu gedacht sind, einen Imagewechsel durchzuführen, ein re-branding, wie es bei Marketers heißt, von „Made in Germany“ zu „Brought to you by Gender-Nuts“, dann ist dieser Imagewechsel gelungen: New York Times, New York Post und Wall Street Journal berichten von dem Blödsinn, das Wall Street Journal unter der Überschrift: „Signs of the Sexist Apocalypse“.

Das Land der Gender-Spinner, es wird wahrgenommen. Der Imagewechsel war erfolgreich.

https://sciencefiles.org/2019/05/30/land-der-gender-spinner-deutscher-imagewechsel-weltweit-erfolgreich/

AFD-Kandidat trifft auf linksgrüne Demonstranten

 

Gegen Nationalisten Gesicht zeigen hieß es in München am 19.05.2019.

In Wahrheit verhielten sich die „Spezialordner“ der
Demonstration offen demokratie- und pressefeindlich.

Einige Interviews konnten wir trotzdem einfangen.

Das lag vielleicht auch daran, dass mir seitens
des DGB eine rote Schirmmütze geschenkt wurde,
die mir sowohl gegen die Sonne als auch gegen
sofortiges Entfernen aus der Demonstration half.

Sachsen-Anhalt: 8,5 Milliarden Euro für Genderziele – die klammheimliche Genderisiserung eines Landes

von https://sciencefiles.org

1977 hat Ronald Inglehart ein Buch mit dem Titel „The Silent Revolution“ veröffentlicht. Gegenstand des Buches ist ein Wertewandel, der sich in der Bevölkerung der damaligen Zeit vollzogen haben soll. Man ist an diesen Titel erinnert, wenn man langsam ein Bild davon gewinnt, was in Sachsen-Anhalt vor sich geht. Allerdings: Inglehart beschrieb einen demokratischen Prozess. Was in Sachsen-Anhalt geschieht, ist kein demokratischer Prozess, vielmehr wird ein staatlich oktroyierter kultureller Wandel durchzusetzen versucht. Das erinnert viel eher an das, was Mao als Kulturrevolution in China durchsetzen wollte (ob es zu den selben Verheerungen führt, bleibt abzuwarten).

Die Regierung von Reiner Haseloff, die aus einer unheiligen Allianz von CDU, SPD und Bündnis90/Grüne besteht, betreibt – mehr oder weniger – klammheimlich, eine Genderisierung des Landes. Ray Bradbury hat einst eine Gruselgeschichte, die mit „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ übersetzt wurde, veröffentlicht. Vielleicht wäre dies der bessere Titel für die Kulturrevolution, die die linke Landesregierung in Magdeburg ihrer Bevölkerung verordnet.

Gestern sind wir über den Einzelplan 06 des Haushalts für das Jahr 2019 gestolpert, in dem eine seltsame Tabelle zu „Genderzielen“ enthalten ist. Dabei geht es um die Durchsetzung dessen, was unter Ideologen als „Gleichstellung von Männern und Frauen“ bezeichnet wird, also die Bevorzugung von Frauen, die Durchsetzung des neo-sozialistischen Gender Mainstreamings, der vollständige Bruch mit Prinzipien von Leistung und Meritokratie, die Durchsetzung von Ergebnisgleichheit, Gleichstellung ohne Rücksicht auf Kompetenzen oder auch nur die Wünsche von Menschen, die Genderisierung der Gesellschaft.

Was gestern noch wie ein Einzelfall aussah, ist seit heute System. Wir haben die Einzelpläne der Ministerien in Sachsen-Anhalt durchsucht und in allen „Genderziele“ gefunden: 80% der Ausgaben im Haushalt des Landes Sachsen-Anhalt stehen unter einem Gendervorbehalt, dienen also der Durchsetzung der Heilslehre des Genderismus. Wir dokumentieren die entsprechenden Stellen aus den Einzelplänen des Haushalts von Sachsen-Anhalt.

Schon die folgende Tabelle, in der wir für alle Ministerien in Sachsen-Anhalt die entsprechenden Ausgaben zusammengestellt haben, ist ein beeindruckendes Dokument für den Versuch einer Landesregierung ihre Bevölkerung mit Genderismus zu überrennen und dazu zu zwingen, das anzubeten, was man Gender Ideologen für richtig halten, so richtig, dass sie alle demokratischen Regeln in den Wind schreiben und keinerlei Abstimmung darüber zulassen, ob die Sachsen-Anhaltiner überhaupt ausnahmslos und flächendeckend mit Genderismus überzogen werden wollen.

Da die CDU mit von der Partie ist, kann die Frage, ob die CDU noch eine konservative Partei ist, damit als beantwortet gelten: Sie ist es nicht. Sie ist nicht einmal eine liberale Partei, denn liberale Parteien fragen ihre Bevölkerung, sie bevormunden sie nicht.

Im Folgenden dokumentieren wir die Quellen für diese Tabelle. zeitweise mit dem, was man in Sachsen-Anhaltinischen Regierungskreisen wohl als Erläuterung zur Mittelverschleuderung versteht. Die Normalität, mit der Bürgern die Gender-Ideologie aufgezwungen werden soll, ist atemberaubend und die Systematik so aberwitzig, dass nicht einmal der Datenschutz von der Genderisierung verschont bleibt. Wenn sie in Zukunft in Verwaltungen mit Angestellten konfrontiert sind, die Viren- und Virinnenschutzprogramme vorhalten, dann wissen Sie, wenn Sie aus Sachsen-Anhalt sind: Diesen Blödsinn haben Sie finanziert!

Einzelplan 01 – Landtag

Einzelplan 02 – Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

Einzelplan 03 – Ministerium für Inneres und Sport

Einzelplan 04 – Ministerium der Finanzen

Einzelplan 05 – Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration

Einzelplan 06 – Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung – Wissenschaft und Forschung

Einzelplan 07 – Ministerium für Bildung

Einzelplan 08 – Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung – Wirtschaft

Einzelplan 09 – Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie – Bereich Landwirtschaft

Einzelplan 11 – Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Einzelplan 14 – Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

Einzelplan 15 – Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie – Bereich Umwelt und Energie

Einzelplan 17 – Staatskanzlei und Ministerium für Kultur – Kultur

Einzelplan 18 – Landesbeauftragter für den Datenschutz

Einzelplan 19 – Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)


Recherchen, wie diese, erledigen wir in unserer Freizeit.
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https://sciencefiles.org/2019/05/11/sachsen-anhalt-85-milliarden-euro-fur-genderziele-die-klammheimliche-genderisiserung-eines-landes/

Ich bin weiß, also denke ich weiß. Wissenschaft ganz unten

von https://sciencefiles.org/

Ob sie es glauben oder nicht, es gibt Leute, die glauben, die eigene soziale Position, das Geschlecht, die Haarfarbe, die Hautfarbe, ja sogar die Schuhgröße beeinflusse nicht nur das Erkenntnisinteresse, sondern auch das Ergebnis von Forschung. Die entsprechenden Spinner finden sich in Gender-, Queer- und anderen Abstrus-Studies und treiben sich, obwohl sie von Wissenschaft weniger verstehen, als die Putzfrau, die abends ihren Müll wegräumt, auf wissenschaftlichen Positionen an Universitäten herum. Von dort aus huldigen sie ihrer Ignoranz, z.B. auf dem

„Workshop für Nachwuchswissenschaftler*innen 25. & 26. Juni 2019, FernUniversität in Hagen“

Dieser Workshop wird von Leuten veranstaltet, die denken, wenn James Watt eine Frau gewesen wäre, dann hätte er keine Dampfmaschine, sondern eine Dampfnudelmaschine erfunden. Sie meinen, wenn Albert Einstein nicht so jüdisch und weiß gewesen wäre, dann hätte er keine Relativitätstheorie, sondern eine Fundamentalistentheorie erfunden. Die Liste des Irrsinns, den man aus den Verbaldevotionalien ihrer Ignoranz ableiten kann, sie lässt sich problemlos fortsetzen: Wäre Marie Curie keine europäische Frau gewesen, sie hätte keine Theorie der Radioaktivität entwickelt, sondern eine Radioaktivität ausgeübt, um für die Rechte der homosexuell-queeren Minderheit unter den Sinti und Lazio Roma zu werben. Nicht zu vergessen der gute alte Ibn Khaldun, wäre er kein Araber, noch dazu ein männlicher gewesen, er hätte nicht eine Lehre des Seins, Vergehens und Werdens von Gesellschaften aufgestellt, sondern sich mit weniger begnügt, z.B. einer Lehre über das undifferenzierte Pinkeln auf ebensolchen öffentlichen Toiletten.

Der ganze Blödsinn, der denkt, Erkenntnis sei von primären und sekundären Merkmalen dessen abhängig, der Erkenntnis sucht, eine Variante der anthropogenen Selbstüberschätzung, liest sich im Nachwuchs-Workshop wie folgt:

„Die eigene gesellschaftliche Position, unser soziales Geworden-Sein als beispielsweise Weißer heterosexueller Cis-Mann oder lesbische Frau of Color oder als disabled Person prägt die Forschung jedes*r Wissenschaftlers*in. Als Nachwuchsforscher*innengruppe ‚Hochschule und Diversität‘ der Hans-Böckler-Stiftung laden wir Euch zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit und Reflexion über das komplexe Phänomen der eigenen sozialen Positionierung in der Forschung ein:

  • Wie wirkt sie sich auf unsere Forschungsinteressen, Fragestellung, Erhebungssituationen/Feldforschung und auf die Auswertung/Analyse aus?
  • Wie sieht ein möglicher Balanceakt zwischen dem Anspruch der „Objektivität“ der Wissenschaft auf der einen und der Rolle unserer Subjektivität bzw. sozialen Positionierung im Forschungsprozess auf der anderen Seite aus?
  • Welchen Unterschied macht es dabei, wenn wir als Forschende selbst eine marginalisierte und/oder privilegierte Position innehaben?“

Wir empfehlen allen, die zu queer sind, als dass sie noch gerade denken können, an diesem Workshop teilzunehmen. Allen anderen verraten wir ein Geheimnis. Wissenschaftler suchen gar nicht nach Objektivität oder nach Wahrheit. Wahrheit ist eine regulative Idee. Man strebt danach, wohlwissend, dass man sie nicht erreichen kann, denn wie könnte man je wissen, Wahrheit erreicht zu haben, wenn man empirischer Wissenschaftler ist, also strebt man danach, um der Forderung, dass neue Forschung die Ergebnisse der alten Forschung verbessern müsse, Genüge zu tun. Verbesserte Ergebnisse sollen sich dann in modifizierten und dadurch verbesserten Theorien niederschlagen, die man wieder neuer empirischer Prüfung zuführen kann, deren Ziel darin besteht, das alte Wissen durch besseres Wissen zu ersetzen. Ein ewiger Prozess ohne Ende. Deshalb ist Wahrheit nur eine regulative Idee. In der Wissenschaft, nicht bei denen, die sich in Hagen treffen wollen, um einen Schatten zu bekämpfen, den sie selbst werfen. Denn außer ihnen glaubt niemand den Humbug, den sie erzählen.

In der Wissenschaft, also dem Bereich, von dem sie keine Ahnung haben, werden drei Stadien der Forschung unterschieden: der Entdeckungszusammenhang, der Begründungszusammenhang und der Verwertungszusammenhang.

Der Entdeckungszusammenhang beschreibt, wie ein Forscher zu seiner Fragestellung gekommen ist. Hier können Werte, Vorlieben, sein Bruder oder ein leichtfertig von einem Baum fallender Apfel eine Rolle spielen. Anything goes, wie Paul Feyerabend mit Blick auf den Entdeckungszusammenhang gesagt hat.

Dann kommt die Wissenschaft: der Begründungszusammenhang. Der Begründungszusammenhang hat mit Methode, mit methodischen Vorgehen zu tun. Theorien werden aufgestellt, Hypothesen werden daraus abgeleitet, Hypothesen, die eine Aussage über die Realität aufstellen, z.B. „Wer Nachwuchs-Workshops wie den oben beschriebenen besucht, hat seine Zukunft schon hinter sich gelassen, denn er ist kein wissenschaftlicher Nachwuchs, eher wissenschaftlicher Ausschuss“. Diese Hypothese kann man prüfen, z.B. in dem man die Errungenschaften, die Erkenntnisse der Queer-, Postcolonial- oder Gender Studies zusammenträgt, sofern man welche findet, und fragt, welcher Nutzen davon ausgeht. Wir versuchen das seit mehreren Jahren für die Gender Studies. Leider hat sich nicht ein Gender Studierter gefunden, der auch nur einen einzigen Nutzen seines Faches für die Gesellschaft, die es finanziert, benennen konnte. Am Ende des Begründungszusammenhangs stehen entweder falsifizierte Hypothesen. Das ist schlecht für die Theorie, denn es legt den Verdacht nahe, dass die Theorie Junk ist. Oder am Ende des Begründungszusammenhangs steht eine bestätigte Theorie, aus der man Vorhersagen ableiten kann, die gesellschaftliche Relevanz haben.

Das bringt uns zum Verwertungszusammenhang. Der ist politisch. Die Anwendung von wissenschaftlichen Ergebnissen ist immer politisch, denn mit ihr geht die Verwendung von Ressourcen einher und Politiker haben es oftmals eher mit Verschwendung als mit Verwendung. Deshalb fährt der Transrapid in China, während in Deutschland Gender Studies und anderer Unfug finanziert werden. Wissenschaft hat es heute schwer in Deutschland. Wenn nicht irgendwelche Irre Felder mit gentechnisch verändertem Mais niedertrampeln oder andere Spinner sich an Gleise ketten, um einen Atomtransport zu verhindern, dann laufen Genderista und andere Ver-Queere Amok und erzählen etwas davon, dass das Ergebnis des Denkens von primären und sekundären Merkmalen dessen, der denkt, abhängig sei.

Wo Descartes noch sagen konnte. ich denke, also bin ich, heißt es heute: ich bin weiß, also denke ich weiß: Wo Descartes eine rationale Philosophie begründet hat, wird heute eine irrationale Phantasie in Schwachsinn begründet, ein genetischer Fehlschluss zur grundlegenden Prämisse erklärt. Das sagt eigentlich alles über den Zustand der deutschen Wissenschaft, die ist – wie Günter Wallraff einst titelte – Ganz unten.

https://sciencefiles.org/2019/05/03/ich-bin-weis-also-denke-ich-weis-wissenschaft-ganz-unten/

Diskriminierungs-Rechtfertigungsstelle: Männerdiskriminierung ist in Ordnung

von https://sciencefiles.org

Vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass in Berlin einmal mehr ein Mythos, nämlich der, dass Frauen durchschnittlich 21% weniger Lohn erhalten, und zwar, weil sie benachteiligt sind, gepflegt wird. Mythen haben in der marxistischen Diskurstheorie, wie sie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe zusammengeschrieben und von Linken an Hochschulen und in Parteien angehimmelt wird, eine besondere Bedeutung. Sie stellen den erfolgreichen Versuch dar, einen leeren Begriff als fixierte Wahrheit zu inszenieren.

Außerhalb marxistischer Diskurse nennt man das: LÜGE.

Nicht außerhalb marxistischer Diskurse befindet sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Es soll ja Leute geben, die denken, die Antidiskriminierungsstelle sei geschaffen worden, um Diskriminierung zu unterbinden. Dem ist natürlich nicht so. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist ein Vehikel zur Durchsetzung der Interessen der LGBTI- und Frauenlobby und als solches besteht ihre Aufgabe nicht darin, Diskriminierung zu verhindern oder zu bekämpfen, sondern darin, Diskriminierung zu rechtfertigen.

Einen Beleg dafür hat uns gerade ein Leser zukommen lassen. Es ist die Antwort der Antidiskriminierungsstelle auf die Beschwerde eines Bürgers, der tatsächlich gedacht hat, die Antidiskriminierungsstelle sei dazu da, Diskriminierung zu verhindern oder zu bekämpfen. Sie ist es nicht, wie die Antwort der Stelle bezeugt:

Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen.

KEIN MÄRCHEN!

Die “faktische Ungleichheit”, dass “Frauen durchschnittlich 21% weniger Einkommen verdienen (als Männer)”, wird von der Antidiskriminierungsstelle als Grund dafür angegeben, dass die Aktion der Berliner Verkehrsbetriebe, die natürlich aus dem Senat lanciert ist, nicht gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstößt.

Das ist so dumm, dass es schon frech ist.

Denn erwerbstätige Frauen verdienen ja nicht deshalb im Durchschnitt 21% weniger als erwerbstätige Männer, weil sie diskriminiert werden oder Opfer der so oft beschworenen und so selten gefundenen strukturellen Diskriminierung sind [Die einzigen strukturellen Diskriminierungen, die wir kennen, sind das Professorinnenprogramm und Mentoren-Programme, die Frauen Vorteile gegenüber männlicher Konkurrenz verschaffen.], sondern weil sie durchschnittlich weniger Arbeitserfahrung haben als Männer, durchschnittlich weniger arbeiten als Männer, durchschnittlich weniger Überstunden machen als Männer, durchschnittlich schlechter qualifiziert sind als Männer, durchschnittlich mehr Teilzeit arbeiten als Männer, durchschnittlich weniger Commitment für ihren Beruf an den Tag legen als Männer, häufiger in Branchen arbeiten, in denen unterdurchschnittlich bezahlt wird als Männer, häufiger als Männer in unproduktiven Berufen tätig sind usw.

Die 21% Lohnunterschied sind somit kein Ergebnis von Diskriminierung, sondern das Ergebnis einer gerechten Entlohnung unterschiedlicher Leistung.

Die Antwort der Antidiskriminierungsstelle zeigt daher deutlich, dass ihre Aufgabe darin besteht, die Selbstbereicherung der Frauenförderungsindustrie und die Mythospflege, auf deren Grundlage die Selbstbereicherung erst erfolgen kann, zu legitimieren. Derartiges kennt man aus korrupten Bananenrepubliken, zu denen sich Deutschland offenkundig zählt. Oder um mit George Orwell zu sprechen: Im Animalismus sind die Schweine eben die besseren Tiere.

Wie wäre es mit einer Petition zur Abschaffung der Antidiskriminierungsstelle?

Wer weniger verdient als Mitglieder der Berliner Abgeordnetenhauses, der sollte bei den Berliner Verkehrsbetrieben einen entsprechenden Rabatt einfordern.

https://sciencefiles.org/2019/03/14/diskriminierungs-rechtfertigungsstelle-mannerdiskriminierung-ist-in-ordnung/

Inkompetenz-Signalling: Stadt Gießen führt Gendersprech ein

von https://sciencefiles.org

Dietlind Grabe-Bolz ist nicht nur eine Vertreterin der zwischenzeitlich antiquierten Doppelnamen-Generation, sie gehört auch noch zu den Ewiggestrigen, die denken, Gerechtigkeit sei eine Frage von Sprechen, nicht von Tun. Also redet sie: „Eine faire und geschlechtergerechte Sprache gehört heute zu den Grundlagen einer modernen Verwaltung.“ Das hat sie, als Besetzer der Position eines Oberbürgermeisters gegenüber der Gießener Allgemeine gesagt und als Begründung dafür angegeben, dass die Stadt Gießen eine „genderneutrale Sprache“, wie die Gießener Allgemeine schreibt, eingeführt habe.

Geschlechtergerecht ist Sprache nach Ansicht von Grabe-Bolz, ein Name, bei dem wir uns fragen, ob es eine Verballhornung, sorry: Verball-Hornung von Grabholz ist, wenn sie Höflichkeitsformen wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ durch „Guten Tag“ ersetzt, eine perfekte Formulierung, die den sozial Inkompetenten sofort deutlich macht. Geschlechtergerecht ist eine Sprache für Grabe-Bolz auch dann, wenn von Kolleg*innen die Rede ist, einer sprachlichen Verhunzung, die daran ein Ende finden wird, dass das Gendersternchen von den Textverarbeitungssystemen der Verwaltung als Suchstring erkannt wird …

Eine moderne Verwaltung zeichnet sich also dadurch aus, dass sie „faire und geschlechtergerechte Sprache“ benutzt, sagt Frau Grabe-Bolz. Verwaltungen, Bürokratien, so hat einst Max Weber geschrieben, seien notwendig, um den Tausch von Gütern zu erleichtern, um Serviceleistungen für die, die man heute Kunden bei Verwaltungen nennt, zu erbringen, und zwar schnell, zuverlässig und OHNE ANSEHEN DER PERSON.

Deshalb war Max Weber auch der Meinung, eine Verwaltung müsse sich an ihrer Effizienz messen lassen, daran, ob sie die Serviceleistungen, um deren willen sie geschaffen wurde, auch effizient erbringt. Das war, bevor Verwaltungen zum Gegenstand des Signallings wurden, zu Stätten an denen nicht effizient gearbeitet wird, sondern an denen eine vermeintliche moralische Suprematie zelebriert wird.

Was ist unter Signalling zu verstehen?

Nun, die Signalling Theorie wurde im Wesentlichen von Michael Spence entwickelt und behandelt die nonverbalen Signale, die Akteure absetzen, um sicherzustellen, dass sie als der Akteur wahrgenommen werden, als der sie sich gerne präsentieren wollen. Signalling so gesehen, ist die ökonomische Variante der Selbstinszenierung, wie sie Erving Goffman beschrieben hat.

Der Name Grabe-Bolz z.B. signalisiert der Umwelt: Ich bin verheiratet, habe also auch einen Mann abbekommen. Er signalisiert darüber hinaus, dass die Heirat nicht mit einem gemeinsamen Leben einhergeht, sondern mit getrennten Konten und mit einer Differenzierung, die notwendig ist, weil die an der Interaktion beteiligten schwachen Persönlichkeiten der Ansicht sind, ohne Teil im Doppelnamen würden sie im Orkus verschwinden. Und so wie der Name Grabe-Bolz signalisiert, so signalisiert auch die Einführung dessen, was fälschlicher Weise als geschlechtergerechte Sprache bezeichnet wird, denn absurde Zeichen und Formulierungen haben mit Gerechtigkeit nichts zu tun und Gerechtigkeit kann man auch nicht einfach als Sprachakt verordnen, denn Gerechtigkeit ist eine prozedurale Größe, die Leistung und Ergebnis berücksichtigt.

Aber das nur nebenbei, denn dass hier von geschlechtergerechter Sprache die Rede ist, trägt natürlich keine Bedeutung, es ist, ein leeres Sprach-Symbol das einzig dazu dient, der Umwelt die eigene moralische Größe zu demonstrieren, denn Verwaltungen wie die Stadtverwaltung in Gießen signalisieren nicht mehr Effizienz, sie signalisieren moralische Größe (virtue signalling im Englischen).

Letzteres ist ein Ergebnis der Entprofessionalisierung, die damit einhergeht, dass immer mehr Personen in Positionen kommen, die diesen Positionen nicht gewachsen sind, die in den meisten Fällen weiblich sind und von ihrer fehlende Kompetenz durch Ersatzhandlungen ablenken wollen. DiMaggio und Powell, die sich im Anschluss an Max Weber gefragt haben, was nur aus Verwaltungen geworden ist, haben dies bereits 1983 als neuen Trend in Verwaltungen beschrieben. Letztere würden sich nicht mehr über Effizienz legitimieren. Vielmehr seinen Bürokratien (die Verwaltungen der Soziologen) zu einem sich selbsterhaltendes System geworden, das sich über seine Existenz legitimiert: Je mehr Bürokratie vorhanden sei, desto legitimer erscheine Bürokratie.

Die neue Richtlinie zum richtigen Schreiben in der Stadtverwaltung Gießen ist ein sehr gutes Beispiel für den von DiMaggio und Powell beschriebenen Entprofessionalisierungsprozess, der Bürokratien (Verwaltungen) zu mit sich selbst beschäftigten Organisationen degradiert, in denen jeder, der eine Position inne hat, denkt, er könne einen politisch-korrekten Spleen ausleben. Dass er das denkt, ist an sich schon eine Folge der Entprofessionalisierung. Wäre er kompetent, er würde sich seinen Aufgaben widmen. Hätte er Fähigkeiten, er würde versuchen, die Fähigkeiten in Dienstleistung für Kunden zu übersetzen. Nur wer weder Kompetenz noch Fähigkeiten hat, muss sich an symbolischen Akten festhalten, um anderen signalisieren zu können, dass er eine gute Besetzung für seine Stelle ist.

Denen, die im Echozimmer seiner Verwaltung seine Not, sich als kompetent zu inszenieren, teilen, mag dies eine glaubwürdige Darstellung sein, seinen Kunden gegenüber, denen absurde Sprachmonstrositäten zugemutet und denen Höflichkeiten im sprachlichen Umgang nunmehr verweigert werden,  belegt er aber gerade durch dieses Signalling, dass er eine absolute Fehlbesetzung ist, weil ihm Ideologie wichtiger ist als Effizienz.

Es gibt derzeit zwei Aufrufe, sich diesem Gendersprech-Blödsinn entgegen zu stellen.

Der Verein Deutsche Sprache sammelt hier Unterstützung.
Agens sammelt hier Unterstützung.

Der Bürgermeister der Stadt Gießen unterstützt den Verein Deutsche Sprache!

https://sciencefiles.org/2019/03/13/inkompetenz-signalling-stadt-giesen-fuhrt-gendersprech-ein/