Der Untergang des Römischen Reiches und die Parallelen zu Heute

untergang-roemisches-reich-brdIm Jahr 1887 entschloss sich Reichskanzler Bismarck dazu, klären zu lassen,
warum alle Hochkulturen und Weltreiche in der Geschichte untergegangen sind.

Als geeignete Person wurde der Professor für politische Ökonomie der Universität
Freiburg (Schweiz), Gustav Ruhland, ausgewählt. Bismarck forderte von dem Professor,
dass er kein neues Geschichtsbuch, sondern die konkreten Ursachen für die Vorgänge
dargelegt haben wolle.

Als Ruhland im Jahr 1890 von seinen weltweiten Reisen zurückkehrte, war Bismarck
bereits nicht mehr im Amt, die Erkenntnisse konnten nicht mehr verwertet werden.

Interessant sind die Entdeckungen trotzdem, da sie klar darlegen , dass
in der Geschichte immer der gleiche Zerstörungsmechanismus beim Untergang
von Völkern und Kulturen im Spiel war.

Egal, ob es sich um die Geschichte der Griechen, Römer, Araber, Spanier usw.
handelt, die Ursache des Unterganges war immer in der Ökonomie zu suchen.
Dabei spielten die Zinsen die entscheidende Rolle.

Jede Hochkultur war auf Geld aufgebaut. Wie auch heute, wurde die Währung nur
gegen Zahlung von Zinsen weiterverliehen. Langfristig kamen dadurch die jenigen,
die am meisten Geld erobern konnten (meist durch Raub oder Betrug) in eine immer
vorteilhaftere Stellung.

Je mehr Geld jemand hatte, das er nicht für die Alltagsgeschäfte benötigte,
umso mehr konnte er verzinst weiterverleihen und wurde dadurch noch reicher.

Mit fortschreitender Zeit kam jener Zinsautomatismus in Gang,der uns heute wieder bedroht.

Die Währung sammelte sich in immer weniger Händen. Der Bauernstand wurde durch
Verschuldung vernichtet, es kam zur Entvölkerung des Landes, da die Ländereien
von den Reichen in zunehmendem Maße übernommen wurden.

Im Römischen Reich besaßen bald nur 2000 Familien ganz Rom! Für die Produktion wurden
immer mehr Sklaven eingesetzt – die selbständigen Gewerbetreibenden konnten nicht mehr
konkurrieren und verarmten. Im alten Rom musste jeder, der Schulden machte, sich selbst
als Pfand dafür anbieten. Sobald der Schuldner die Schuldzinsen dafür nicht mehr aufbringen
konnte, legte der Gläubiger einfach Hand an ihn und erwarb ihn damit als Schuldsklaven.

Da das Kapital sich durch das Zinssystem immer schneller vermehrte und die Bevölkerung
bereits nach wenigen Jahrzehnten ausgeblutet war, war man auf ständige Eroberungen angewiesen.

Die vereinnahmten Provinzen wurden rücksichtslos ausgebeutet.

Mit dem Verschwinden des heimischen Bauernstandes war die Brotversorgung
auf Getreidelieferungen aus immer größeren Entfernungen angewiesen.

Damit wurde die Versorgung immer unsicherer und häufig dem Zufall überlassen.

Ruhland: „Aber während die römischen Bauern in fernen Ländern die feindlichen Armeen
vernichteten, hatte der Kapitalismus in der Heimat die Alleinherrschaft errungen.
Von da ab geht unverkennbar die Entwicklung mit eilenden Schritten abwärts.

In wenigen Jahrzehnten ist der altrömische Bauernstand vernichtet.“

Ungeheure Wahlbestechungen lieferten Brot und Spiele für die proletarischen Bürger.

Um die hoffnungslosen Massen ruhig zu halten, wurden Gladiatorenspiele eingeführt:

„Weil die Masse der Bürger in Rom verarmt war, keine Beschäftigung fand und nichts
zu essen hatte, hat man staatliche Getreidelieferungen zu billigsten Preisen eingeführt.

Und um eventuell gefährlich werdende Langeweile des Bürgerproletariats
zu verscheuchen, wurden „öffentliche Spiele“ gewährt.“

Die Situation verschlimmerte sich und nur durch blutigere Vorführungen, mit
beispielsweise einer zunehmenden Zahl von Löwen, konnte das Volk bei Laune
gehalten werden. Auf der anderen Seite nahm der Reichtum der oberen Schicht
kaum vorstellbare Ausmaße an, was zu Luxus und Genusssucht führte.

Ruhland merkte dazu an :

„Im Jahr 104 v. Chr. konnte der Tribun Phillipus in öffentlicher Rede erklären,
dass es in Rom nicht mehr als 2000 Personen gebe, welche ein Vermögen hätten.
Diese Verarmung des Volkes durch Bereicherung der oberen Zweitausend hat sich
anscheinend in erschreckend kurzer Zeit vollzogen.“

Die Kultur verkam in Dekadenz. Nur noch der Besitzer von Geld wurde geachtet;
„Geld gibt Geltung“ hieß die Losung. Dadurch kam es zu einer fortschreitenden
Sittenverderbnis mit Erbschleicherei, Erpressung und Bestechlichkeit für Richter.

Vetternwirtschaft verhinderte, dass fähige Personen in entscheidende Stellungen
gelangen konnten. Auch im privaten Bereich änderten sich die Gewohnheiten.

So wurde die früher heilig gehaltene, unauflösliche Ehe zu einem leicht lösbaren
Vertrag. Gleichzeitig war eine starke Zunahme der Prostitution feststellbar.

Ruhland :

„In großen Wirtshäusern speisend, in armseligen Schlafstellen wohnend, fehlte
dem römischen Proletariat fast jede Gelegenheit, sich auf ehrliche Weise etwas
zu verdienen, nachdem die Großkapitalisten alle Produktionsmittel an sich gerissen
und überall die billigere Sklavenarbeit verwendeten.“

Der Zinseszinseffekt zeigte sich in erschreckendem Ausmaß :

„Als dann Sulla im Jahr 84 v. Chr. Kleinasien eine Kriegssteuer von 102 Millionen Mark
auferlegte, die von römischen Kapitalisten vorgestreckt wurde, weil das Volk nicht selbst
bezahlen konnte, da war binnen 14 Jahren die Schuldsumme auf das Sechsfache gewachsen,
sodass die Gemeinden ihre öffentlichen Gebäude, die Eltern ihre Kinder verkaufen mussten,
um den unerbittlichen Gläubigern gerecht zu werden.“

Im weiteren Verlauf kam die politische Führung in die Hände der Bankiers.

Bürgerkriege begannen und sozialistische Strömungen machten sich geltend.

Ruhland: „Unmöglich kann also unter der Herrschaft des Staatssozialismus
eine besondere Lebensfreudigkeit in der Bevölkerung geherrscht haben.

Sonst hätte man sich nicht allgemein gescheut, Nachkommen in die Welt zu setzen, und
nicht so häufig zum Selbstmord gegriffen, um dieser Welt rascher den Rücken zu kehren.“

Die Ruhigstellung der Proletarier führte zu steigenden Staatskosten und entsprechenden
Steuerlasten. Das aus dem Ruder laufende System war letztlich nur noch über mehr Gesetze
im Griff zu behalten. Die freie Berufswahl wurde verboten und durch Zwangsmaßnahmen abgelöst.

Am Ende konnte das Römische Reich von einigen tausend schlecht bewaffneten Germanen
überrannt werden – römische Soldaten, bzw. Geld für Verteidigung gab es schon lange nicht mehr.

Die Geldwirtschaft verschwand und die ineffiziente Naturalwirtschaft nahm ihre Stelle
ein. Dabei dürfen bei den Missständen in Rom nicht Ursache und Wirkung verwechselt werden.

Der gesellschaftliche Verfall war dabei nicht die Ursache
des Niedergangs, sondern nur die Folge des Zinskapitalismus :

„Was sich von da ab an schreienden Missständen in Rom einstellt, sind in noch
auffälligerer Weise alles nur Folgeerscheinungen der Alleinherrschaft des Kapitals.

…Wer also hier reformieren und heilen wollte, der musste die eigentliche Ursache
all dieser Übelstände, nämlich die Alleinherrschaft des Kapitals beseitigen…“

Die Symptome für den Untergang der Römer deutete Ruhland wie folgt :

1.)
Zunehmende Verschuldung des Volkes, Vernichtung
des Bauernstandes , Entvölkerung des Landes.

2.)
Vernichtung der selbständigen Gewerbetreibenden durch Gewerbesklaven.

3.)
Der Welteroberung folgt die rücksichtsloseste Erwerbssucht der Römer.
Stadthalter, Steuerpächter, römische Kaufleute und Geldverleiher
wetteifern im Auswuchern der Provinzen.

4.)
Mit dem Verschwinden des heimischen Bauernstandes ist die Brotversorgung
des Volkes auf Getreidezufuhren aus immer größerer Entfernung angewiesen.

5.)
Ungeheure Wahlbestechungen liefern Brot und Spiele für die Bürger.

6.)
Die Heeresmacht des Staates wird allgemein zur Eintreibung privater
Wuchergewinne in den Provinzen und Nachbarstaaten verwendet

7.)
Fabelhafte Zunahme des Reichtums, des Luxus, der Genusssucht.

8.)
Fortschreitende Sittenverderbnis, Erbschleicherei, Wucher, Erpressung,
Bestechlichkeit der Richter und Beamten. Starke Zunahme der Prostitution,
Eheflucht, stetiger Rückgang der Bevölkerung.

9.)
Der Adel verschwindet mehr und mehr. Die politische Führung kommt in
die Hände der Bankiers. Die Handelsleute der ganzen Welt versammeln
sich in der Hauptstadt. Die Bürgerkriege beginnen.

10.)
Die Versorgung der Proletarier auf Staatskosten führt rasch zur
Ausbreitungdes Staatssozialismus auf zwangsgenossenschaftlicher Basis.

11.)
Der Staatsbankrott wird chronisch. Der Rückgang der Bevölkerung dauert an.

Nach dieser Symptombeschreibung befindet sich unsere
Gesellschaft bereits im Endstadium des Zerfalls.

Das Volk ist hoch verschuldet, die Bauern werden zunehmend unter Druck
gesetzt und die Nahrungsmittel werden in immer größerer Menge aus dem
Ausland eingeführt.

Durch zunehmende Monopolisierung kommen auch die
selbständigen Gewerbetreibenden in die Klemme.

Die politischen Affären zeigen ganz deutlich, wie wir bereits gesehen haben, dass
die Politik nur noch von den Finanziers aus der Wirtschaft abhängig ist. Auch Brot
und Spiele gehören heute zum Alltag, um die Bevölkerung ruhig zu stellen und Unmut
zu verhindern. Die Armen werden mit Sozialhilfe besänftigt und die Masse mit immer
niveauloseren Fernsehsendungen abgelenkt.

Im Gegensatz dazu nimmt der Reichtum in wenigen Händen immer gewaltigere Formen
an, was sich in übertriebenem Luxus und ausufernder Genusssucht äußert.

Die Sitten verkommen unter diesen Umständen zunehmend, die Scheidungsraten
steigen, Betrug nimmt zu und Lüge wird als erfolgreiche Eigenschaft in
der Wirtschaft begrüßt.

Durch die zunehmende Anzahl der Menschen, die auf Arbeitslosengeld
oder Sozialhilfe angewiesen ist, entsteht eine Art Staatssozialismus,
der jedoch nur mit einer immer weiteren Einengung der persönlichen
Freiheit aufrechterhalten werden kann.

Was heute noch fehlt , ist nur noch die letzte Stufe :

Der Zusammenbruch des Geldsystems , mit dem Niedergang jeglicher Kultur.

Gender Mainstreaming : Generation X

gender

Dimensionen der Sinnlosigkeit

Eine Professorin hat sich jüngst in der Ansicht verstiegen, dass sich Studenten
häufig diskriminiert fühlen, weil sie als „Herr“ oder „Frau“ angesprochen werden:

„Es gibt auch noch mehr als Frauen und Männer. Ganz viele Menschen identifizieren sich
nicht damit, Frau oder Mann zu sein. Viele wollen auch nicht das eine oder andere sein.“
Nein, Sie brauchen nicht fragen, in welcher Stadt diese(r) LehrkörperIn ihr sta(a)t(t)liches
Gehalt bezieht, Sie vermuten richtig.

Das haben die Berliner jetzt, vom „arm aber unisexy“.

Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Seitdem das Bezirksparlament von Friedrichshain-
Kreuzberg letztes Jahr mit der Mehrheit von Piraten, SPD, Grünen und Linken die
Einrichtung von öffentlichen Unisex-Toiletten für Geschlechtsunentschlossene verfügt
hat, weiß so mancher Berliner offensichtlich nicht mehr, ob er Männlein oder Weiblein ist.

Das kann in die Hose gehen. Bei den Piraten heißt das dann „Liquid Democracy“. Wobei, eigentlich
hatten sie im Bezirksparlament ja nur „Eintopf für alle“ gefordert … – Zurück zu Lann Hornscheidt,
Profess-x am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität.

Die/der/das ist überzeugt, dass das generische Maskulinum, also dass die männliche Form verwendet
wird, wenn das Geschlecht nicht relevant ist, durch seine Verwendung soziale Wirklichkeiten schafft.

Will sagen, wer von „die Studenten“ spricht, verfestigt das Männliche als Norm des universitären Daseins.

Einmal abgesehen davon, dass das erst ins generische Maskulinum hineininterpretiert werden
musste, damit es ein Problem werden konnte, gerät jetzt Hornscheidt in ein Dilemma zwischen
Feminismus und Egalitarismus: „Studentinnen“, ob mit großem oder kleinen I, hätte ja den
gleichen Effekt, nur eben weiblich.

Daher schlägt sie eine neue, neutrale Geschlechtsendung vor: -x, gesprochen „ix“, also Studierx [
Studierix], Professx [Professix], Verkäuferx [Verkäuferix], Pizzadienstfahrx [Pizzadienstfahrix].

Da werden wir uns dann bald alle wie in einem kleinen gallischen Fischerdorf 50 Jahre vor Christi
Geburt vorkommen – wobei dort Verleihnix, Automatix, Methusalix et cetera eindeutig Männernamen
sind, während die Damen Gutemine, Jellosubmarine oder Gelatine heißen. Macht nix, nervt aber.

Und lässt ahnen, in welchen Dimensionen der Sinnlosigkeit wir uns zu verlieren beginnen.

Danach kommt die Matrix.

Quelle : EF MAgazin

Schulpflicht : Sexkunde oder Knast

schulpflicht_400qZwangssexualisierung folgt ideologischem Kalkül

Da er die Geldbuße nicht zahlen will, die ihm wegen des Schulversäumnisses seines
Sohnes auferlegt wurde, musste jetzt erneut ein Familienvater in Nordrhein-Westfalen
(NRW) eine achttägige Erzwingungshaft antreten.

Am 7. April 2014 inhaftierte man Arthur Wiens, auch seiner Ehefrau droht ein
Gefängnisaufenthalt. Das harsche Zwangsmittel beabsichtigt nicht so sehr,
Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen für den Nachwuchs sicherzustellen.

Durchgesetzt werden soll vielmehr schulische „Sexualerziehung“, die sich jedoch
nur wenig von Sexkunde als enthemmtem Geschlechtsspaß unterscheidet. Derartige
Sexkunde versuchte das Ehepaar – wie zahlreiche andere Eltern vor ihnen – durch
Fernbleiben ihres Kindes vom Unterricht zu vermeiden. Erwartungsgemäß wurden die
Eltern deshalb zu einem Bußgeld verurteilt, das sie aber nicht zahlten.

Den notorischen Versuch von Ämtern und Justiz, elterliche Überzeugungen
bei der Kindererziehung durch Haftstrafen zu brechen, nennt der Rechtsanwalt
Armin Eckermann „fundamentalistisch-radikalen Eifer“.

Als Vorsitzender des Rechtsschutzvereins „Schulunterricht zuhause e.V.“ sieht
Eckermann die „rücksichtslose und intolerante Zwangssexualisierung“ im größeren
Zusammenhang eines „Sexualprogramms der 1968er Kultur- und Sexualrevolutionäre“.

Neuer Menschentyp für eine neue Gesellschaft

Er sagt: „Unter Missachtung des Kindeswohls und geltender Gesetze setzt NRW
eine der Vernunft widersprechende Sexualerziehung durch, die unter Zerstörung
von Ehe und Familie darauf abzielt, einen neuen Menschentypus für eine neue
Gesellschaft zu schaffen.

Der Weg dahin verläuft über das Ausmerzen des christlich-abendländischen
Sittlichkeits- und Moralverständnisses hin zum Ausleben eines von allen
Schranken befreiten Sexualtriebes.“

Von NRW schlägt Eckermann den Bogen zu den jüngsten Protesten gegen das
Vorhaben der grün-roten Landesregierung Baden-Württembergs, die „Akzeptanz
sexueller Vielfalt“ zu einem Meta-Lehrziel sämtlicher Schulfächer zu machen.

„Mit dem Bildungsplan 2015 will Ministerpräsident Winfried Kretschmann
offenbar mit NRW (und auch Berlin) bezüglich der Sexualisierung und
Umerziehung des Staatsvolkes gleichziehen.

Die Familien und Bürger in Baden-Württemberg wehren sich gegen diese
staatliche Umerziehung und zeigen Widerstand durch Petitionen und Demonstrationen.“

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : EF Magazin

Sprachwissenschaft und österreichische Juristinnen: Weil nicht zusammengeht, was nicht zusammenpasst

Seit Jahrzehnten nun, versuchen Genderisten, die Realität zu verändern. Denn: in der Realität gibt es nicht nur eine klare Vorstellung darüber, dass Geschlecht nicht nur sozial bestimmt ist, sondern auch irgend etwas mit Biologie zu tun hat, in der Realität gibt es auch eine klare Sprachkonvention, die den Genderist*_Innen, wie Sie gerne beschrieben werden wollen, nicht gefällt.

LMU GendersprechUnd deshalb versuchen sie Sprache zu gendern. Also normal verständliche Sätze: “Da steh’ ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor. Heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr, herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum.” In: “Da steh’ ich nun, ich arme_*r Tor_*In, und bin so klug als wie zuvor. Heiße Magister*_In, heiße Doktor*_In gar, und ziehe schon an die zehen Jahr, herauf, herab und quer und krumm meine Schüler*_Innen an der Nase herum”, umzuformen.

Diese Form der Verballhornung von Sprache, so schreibt der Verein österreichischer Juristinnen in einer Stellungnahme, auf die uns ein Leser von ScienceFiles aufmerksam gemacht hat, diene der “Verständlichkeit und Präzision” und die dargestellte Schreibweise habe sich “im Alltagsgebrauch als eine wesentilche Variante der Sichtbarmachung der weiblichen und männlichen Form etabliert” (2).

Kennen Sie Beispiele aus dem Alltagsgebrauch, also außerhalb esoterischer Zirkel, die die entsprechende Verstümmelung von Sprache benutzen, um ihre Zusammengehörigkeit gegen die Fremden da draußen, die nicht Angehörigen des Sprachkults, zu dem sie sich zählen, deutlich machen? Wir nicht. Aber sei’s drum, eine Regel im psychiatrischen Umgang mit neurotischen Patienten besteht ja darin, sie langsam von ihrer Neurose zu entwöhnen und sie deshalb zunächst nicht mit der Absurdität ihrer Position zu konfrontieren.

Entsprechend wollten wir uns auch an diese Regel halten, aber die Stellungnahme der österreichischen Juristinnen ist einfach zu schön, als dass man sie an sich vorbeiziehen lassen kann.

Nuts in BedlamDie Stellungnahme wurde übrigens abgegeben, um gegen den Vorschlag des Österreichischen Normeninstituts Front zu machen, das im aktuellen Entwurf zur ÖNORM A 1080 vorschlägt, Texte so zu gestalten, dass sie auch vorlesbar sind, was sowohl den Schrägstrich als auch das BinnenI z.B. aus Titeln und Bezeichnungen auschließt. Dagegen laufen in Österreich Genderisten Sturm, die es vorziehen, einen Kollektivbegriff so zu interpretieren, dass damit nur männliche Bürger angesprochen seien. Um die aus dieser eigenen Interpretation resultierende eigene Minderwertigkeit und den zugehörigen Komplex zu überwinden, soll deshalb nicht von Bürgern, sondern von BürgerInnen die Rede sein, was wieder anderen nicht gefällt, die sich nur von Bürger_innen angesprochen fühlen, oder war es Bürger_Innen? Wie dem auch sei, hier fehlen wieder anderen die Transgender-Menschen, die ja bekannter Maßen an jeder Straßenecke stehen und sich über ihre sprachliche Nichtberücksichtigung beklagen, weshalb aus Bürger_Innen Bürger*_Innen werden soll, damit auch alle berücksichtigt sind, die derzeit als berücksichtigenswert angesehen werden.

Doch zurück zur Stellungnahme der österreichischen Juristinnen, die wirklich einige sprachliche Perlen enthält, deren Besprechung wir zwei Feststellungen vorausschicken wollen:

  • juristinnenLogo_endversionEs gibt in allen Sprachen Kollektivbegriffe und die Unterscheidung zwischen grammatikalischem und biologischem Geschlecht. Ein Trottel kann entsprechend weiblich oder männlich sein (biologisches Geschlecht) obwohl er im Singular ein männliches grammatikalisches Geschlecht aufweist. Dass die Trottel im Plural zu weiblich wechseln hat nun mit Transgender nichts zu tun und auch keinen Bezug zum österreichischen Verein der Juristinnenn, es liegt schlicht an der Sprachkonvention, die sich über Jahrhunderte herausgebildet hat (Oder wie ist es mit “die Person”, die in Singular und Plural weiblich ist und entsprechend Männer generell ausschließt, wenn man die verqueren Behauptungen von Genderisten einmal ernst nimmt.)
  • Sprachwissenschaft untersucht die Form, die Grammatik, die Etymologie und die Verwendung von Sprachen. Wenn, wie in der Stellungnahme der österreichischen Juristinnen, auf Studien Bezug genommen wird, die untersuchen, welche kognitiven Assoziationen sich mit Begriffen verbinden, dann ist dies eine psychologische, keine sprachwissenschaftliche Forschung. Zu den schrägen Studien, die die österreichischen Juristinnen hier anführen, werden wir uns in einem der nächsten Posts äußern, wenn wir genug Stamina entwickelt haben, um uns mit diesem wirklich sehr dunklen Kapitel angeblich wissenschaftlicher Forschung (in den USA nennt man diese Art der Forschung mittlerweile junk science) zu befassen.

Nun endlich zur Stellungnahme.

Gleich zu Beginn steht der folgende Satz:

“Bevor auf die einzelnen Punkte des og. Entwurfs eingegangen wird, ist grundsätzlich anzumerken, dass der im Entwurf an mehreren Stellen erfolgte Vorschlag, die männliche Formulierung für die Bezeichnung aller Geschlechter als „allgemeingültige Form“ zu verwenden, aus Sicht des VöJ klar abzulehnen ist. Die dadurch erfolgte – nicht neue, aber definitiv mit der modernen Realität nicht mehr konforme – Konstruktion von „männlich“ als Norm (und damit Gleichsetzung von Mann = Mensch) macht die Notwendigkeit einer tatsächlich geschlechtergerechten Sprache einmal mehr deutlich” (1).

Logik f dummiesWer es also schriftlich gebraucht hat, dass Mann und Mensch nicht gleichzusetzen ist, dem haben es die österreichischen Juristinnen gerade geliefert. Männer sind demnach keine Menschen, und wer als Mann gerade eine österreichische Juristin als Verteidiger oder Vertreter in einem Zivilprozeß engagiert hat, sollte sich das noch einmal gründlich überlegen. Da nach der queeren Logik der Genderisten Männer keine Person (die Person und die Personen) sein können, ist diese Aussage eigentlich nicht verwunderlich, macht aber deutlich, dass Juristen sich der Frage widmen sollten, welchen Status im Hinblick auf “Personenrechte” Männer eigentlich noch einnehmen.

Es ist schon erstaunlich, wie wenig mit Sprache gerade diejenigen umgehen können, die wie die österreichischen Juristinnen am lautesten schreien, wenn es darum geht, anderen vorzuschreiben, wie sie zu schreiben und sprechen haben (vermulich war “Mensch = Mann” und nicht “Mann = Mensch” gemein). Soll hier die eigene Behinderung zur Norm erhoben werden, damit sie nicht mehr auffällt? Das würde zum oben angesprochenen Minderwertigkeitskomplex derer passen, die der Ansicht sind, sie seien aus Kollektivbegriffen ausgeschlossen.

Dass die österreichischen Juristinnen auch mit der Sprachlogik, noch so ein Ding, mit dem sich Sprachwissenschaftler befassen sollten, ein Problem haben, wird deutlich, wenn man zwei Textstellen, zwischen denen einige Textpassagen liegen, mit einander in Verbindung bringt. So heißt es an einer Stelle im Text:

Sprache soll Realität abbilden und daher verständlich sein. Eine Sprache, die lediglich männliche Formulierungen verwendet, wenn es tatsächlich um Männer und Frauen geht, bildet weder die Realität ab, noch ist sie verständlich: zahlreiche sprachwissenschaftliche Studien belegen, dass Texte, die ausschließlich die männliche Sprachform verwenden, bei Rezipienten und Rezipientinnen eine kognitive Überrepräsentanz von Männern bei gleichzeitiger gedanklicher Nichteinbeziehung von Frauen erzeugen. Frauen werden daher eben nicht „mitgemeint“ (2).

Einige Zeilen später liest man:

Im Zusammenhang mit geschlechtersensibler Formulierung ist darauf zu verweisen, dass weibliche Sprachformen, obwohl der männlichen Form ja angeblich „allgemeine Bedeutung“ zukommt, ja durchaus allgegenwärtig verwendet werden – und zwar vor allem in jenen Konstellationen, wo es geschlechterstereotyp „passend“ erscheint, also beispielsweise „Kindergärtnerinnen“ oder „Putzfrauen“. (3)

Was nun? Soll Sprache Realität abbilden und verständlich sein oder nicht? Vielleicht können sich die österreichischen Juristinnen, die sich aus welchen Gründen auch immer “Juristinnen” und nicht Jurist*_innen nennen, entscheiden. In der Realität ist es nun einmal so, dass Kindergärtnerinnen rund 90% der Beschäftigten in Kindergärten ausmachen. Entsprechend sprechen Menschen, die mit der Realität konfrontiert sind und denen es nicht darum geht, eigene Phantasien auszuleben, die mit der Realität nicht stimmig zu bekommen sind, ganz selbstverständlich von Kindergärtnerinnen.

Und dann finden sich auch männliche Putzfrauen, ein Unding für die österreichischen Juristinnen, und dennoch eine ganz einfache sprachliche Sache, denn Putzfrau sagt nicht, dass alle Putzfrauen weiblich sind, Putzfrau ist ein Kollektivbegriff, der etwas über die Funktion desjenigen aussagt, der die Position “Putzfrau” ausfüllt, und rein gar nichts über sein Geschlechtsteil.

Um es einmal wieder zu wiederholen: Nur Manische sehen überall Geschlechtsteile.

Sprache als Politik

Nur über Amazon.co.uk erhältlich!

Schließlich, um die Sache rund zu machen, gibt es noch ein logisches Problem, das die österreichischen Juristinnen lösen sollten: Wenn, wie sie behaupten, Frauen in Bürger, Gärtner oder Hauswart nicht mitgemeint sind, da die Begriffe sich durch ein männliches grammatikalisches Geschlecht auszeichnen und angeblich die Assoziation “männliches Geschlecht” auslösen sollen, dann ist die logische Konsequenz dieser Behauptung, dass Männer sich in weiblichen Pluralen wie “die Bürger”, “die Österreicher”, “die Römer” nicht “mitgemeint” fühlen können und entsprechend eine männliche Ergänzung zum weiblichen Plural notwendig wäre.

Vielleicht sollte man langsam darüber nachdenken, Sprachneurotiker in geschlossene Anstalten zu stecken, wo sie sich so lange gegenseitig in _innen, der/die und mit so vielen * wie sie wollen ansprechen können, bis sie der verbliebene Verstand auch noch verlassen hat und sie vielleicht das Zeitliche segnen. In jedem Fall lautet unser Vorschlag an österreichische Menschen (Männer ausdrücklich eingeschlossen), die einen Anwalt brauchen, Fragen Sie, ob Ihr Anwalt Mitglied im Verein österreichischer Juristinnen ist. Wenn ja, suchen Sie sich einen anderen, denn entweder, sie verstehen nicht, was die entsprechende Juristin da schreibt, weil es schlicht unlesbar ist oder weil sie nicht logisch denken kann oder weil sie sie nicht als Mensch ansehen kann.

Noch ein paar Punkte zum Abschluss:

  • Wenn irgendwelche Unnormalen ihre unnormale Interpretation von Sprachbedeutung nutzen wollen, dann dürfen Sie das gerne tun, so lange sie nicht anfangen, andere damit zu penetrieren.
  • Wenn die Unnormalen aber damit anfangen, Dritten vorschreiben zu wollen, wie sie Sprache benutzen, wenn sie diesen Dritten vorgeben wollen, was sie bei Kollektivbegriffen zu denken haben, dann ist die Grenze zum Faschismus überschritten , und das ist nicht hinnehmbar.
  • Wenn jemand bei Gärtner lieber an männliche Gärtner denkt, dann ist das seine Freiheit und seine Angelegenheit und kein Dritter hat das Recht, sich hier einzumischen.
  • Wieso nehmen sich eigentlich österreichische Juristinnen das Recht, Dritten vorschreiben zu wollen, was sie zu denken und wie sie zu sprechen haben?
  • Was haben Juristinnen überhaupt mit Sprachkonventionen zu tun? Sie werden dafür bezahlt, Recht auszulegen, nicht dafür, sich zu Dingen zu äußern, von denen sie nachweislich keine Ahnung haben.
  • Was gedenken österreichische Juristinnen mit Menschen zu tun, die sich weigern, ihre Sprachverballhornung mitzumachen?

Schließlich: Dieser alte Hut, der bereits in den 1970er Jahre niemanden interessiert hat, sollte nun wirklich ad acta gelegt werden. Aber anscheinend denken Genderisten, wenn sie alle 10 Jahre denselben Unsinn aufwärmen, würde das Gelächter über ihre Sprachunkenntnis irgendwann verstummen. Da die Fälle von Alzheimer derzeit zunehmen, stellt sich uns die Frage, ob die Zunahme einen Zusammenhang aufweist mit den zyklisch wiederkehrenden Versuchen von Genderisten, die Sprach-Realität zu etwas anderem zu verbiegen oder ob Alzheimer am Ende gar kein Krankheitsbild ist, sondern Ergebnis der gesellschaftspolitischen Entwicklung in einer bestimmten Generation.

 

http://sciencefiles.org/2014/03/19/sprachwissenschaft-und-osterreichische-juristinnen-weil-nicht-zusammengeht-was-nicht-zusammenpasst/

Schöne neue Welt : Stupid White Man

 

Konformismus ist gar nicht so schwer , wenn man kein Hirn und Rückgrat hat

Die Chancen und Möglichkeiten im Europa unserer Tage sind äußerst ungleich verteilt.

Das beginnt bereits bei der Geburt. Wer zwei einheimische Eltern und einen Penis hat,
der hat von Anfang an denkbar schlechte Karten. Schließlich zählen zu den potenziellen
Vorfahren eines solchen Kindes Kreuzritter, Mitglieder der Waffen-SS, Kolonialbeamte
in Schwarzafrika oder – und das ist wahrscheinlich die schlimmste aller linken Erbsünden
–kapitalistische Unternehmer zu Zeiten der industriellen Revolution.

Und dafür muss der Junge jetzt büßen.

Als „Stupid White Man“ stigmatisiert, hat er im politisch
korrekten europäischen Biotop nur noch wenig zu lachen.

Ein Auslaufmodell. Seinen Platz wollen nun all jene – ohne entsprechende Leistung
einnehmen, die es sich in der politisch korrekten Gesellschaftsordnung als vermeintliche
Opfer, Verfolgte, Benachteiligte und Diskriminierte bequem eingerichtet haben.

Seine ersten Jahre muss der autochthone Junge deshalb in gegenderten, antiheteronormativen
und sexuell vielfältigen Kindergärten und Grundschulen fristen, die auf die vielfältigen
Bedürfnisse und Befindlichkeiten aller möglicher gesellschaftlicher Gruppen und Untergruppen
abgestimmt sind, nur nicht auf die seinen.

Von Kindesbeinen an werden ihm der Hass auf das eigene Volk, seine Herkunft
und seine Heimat an- und die positiven männlichen Eigenschaften – wie etwa
Leistungsbereitschaft, Durchsetzungsvermögen oder Mut – abtrainiert.

Das sind alles Tugenden, die für ein Leben als künftiges Opfer und/oder unkritischer Wähler
linker Parteien hinderlich sind. Sollte er trotz all dieser Maßnahmen noch ein für Jungen
typisches Verhalten an den Tag legen, wird dies, sofern er über keinen exotischen Migrantenbonus
verfügt, vom staatlichen pädagogischen Personal geahndet und sanktioniert.

Aber wie heißt es so schön: In der Schule lernt man fürs Leben.

Dank der Flut an neuen Gesetzen, Verordnungen, Leitfäden, Quoten- und Antidiskriminierungsregeln,
die sich Feministinnen, Grüne, Genderbeauftragte, Diversitätsfachleute und andere Apologeten der
Multitkulti-Gender-Öko-Ideologie und Industrie ausdenken, müssen sich Max, Daniel oder Kevin gleich
doppelt anstrengen, um einen guten Job oder Ausbildungsplatz zu bekommen.

Denn diese Quoten helfen immer den in unserer Gesellschaft mittlerweile zahllosen Minderheiten und
Benachteiligten. Und täglich werden es mehr. Alleine im Bereich der Sexualität mit all ihren teils
seltsamen Ausprägungen scheint das Reservoir an diskriminierten Minderheiten unerschöpflich.

Ja, wer in Europa benachteiligt ist, ist klar im Vorteil.

Das bedeutet aber nichts anderes als die systematische
Diskriminierung von autochthonen (heterosexuellen) Männern.

Wenn es Max, Daniel oder Kevin beruflich zu nichts bringen, dann sind sie immer und
ausschließlich selbst daran schuld: Modernisierungsverlierer, Prolls, Versager oder
White Trash höhnen dann gerne die staatlich alimentierten Gutmenschen.

Bei den Geschlechtsgenossen mit richtigem Migrationshintergrund ist es genau umgekehrt.

Sollten sie dank mangelnder oder fehlender (Aus-)Bildung Dauergäste beim Sozialamt sein,
dann sind daran die böse und kalte neokapitalistische Ideologie und die xenophoben
Eingeborenen Schuld oder kurz gesagt: der autochthone leistungsorientierte Mann.

Komplexe Weltbilder sehen anders aus.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : EF Magazin

Neusprech ..

1984-neusprech-massenhypnose

Das Wort Neusprech stammt aus Orwells „1984“ und bezeichnet die Absicht des totalitären Staates,
die Sprache so zu verändern, daß systemfeindliche Gedanken („Gedankenverbrechen“) gar nicht mehr
formuliert werden können. Scheinbar wird vereinfacht, statt „gut, besser, am besten“ steht nun
„gut, plusgut, doppelplusgut“. Letztlich reduziert der totalitäre Staat dadurch die Sprachvielfalt.

In letzter Konsequenz, denn gerade über die Sprache entsteht Phantasie und werden Ideen
geboren, führt das zur Verdummung und geistigen Versklavung des betroffenen Volkes.

Und hier ein Beispiel aus unserer Realität :

Neuplussprech

UN, EU und nationale Gesetzgeber schaffen ein Neusprech,
welches die Begriffe Eltern, Mutter und Vater nicht mehr kennt.

Abschaffung in Großbritannien
Abschaffung in den USA
Abschaffung in der Schweiz

So um 1970 wurde beispielsweise schnörkellos gesagt : „Ausländer sollen sich anpassen.“

Dann wurden vom „Ministerium für Wahrheit“ die Wörter „Ausländer“ und
„Anpassung“ aus dem politisch-korrekten Wörterbuch gestrichen und dafür
die Begriffe Migrationshintergrund und Integration aufgenommen.

Der Satz lautete fortan so : „Menschen mit Migrationshintergrund sollen sich integrieren.“

Dabei bleibt es aber nicht. Die hessische Landtagsabgeordneten der Grünen, Mürvet Öztürk,
wies darauf hin, dass Begriffe wie „Migrationshintergrund“ oder „Integrationsprozess“
kulturunsensibel seien. Bei einer Rede auf der „Statt-Integrationskonferenz“ des Deutsch-
Türkischen Jugendwerks im Januar 2011 forderte sie die Abschaffung der Begriffe „Integration“
oder „Migrationshintergrund“, weil diese Termini „diskriminierend und rassistisch“ seien.

Sie schlug vor, das Wort „Integration“ durch Begriffe wie Vielfalt,
gesellschaftliche Teilhabe, Pluralität oder Demokratie zu ersetzen.

Das „Ministerium für Wahrheit“ wird nun wohl verordnen, dass die
kultur- und gendersensibel korrekte Version so zu lauten hat :

„Die vielfältigen Pluralist_innen sollen gesellschaftlich teilhaben.“

Scheinbar hat die weltweite Politik , Georg Orwells Roman als Blaupause benutzt 😦

Demo : Besorgte Eltern gegen Sexualkunde Zwang – Impressionen

Unter dem Motto „Stoppt Sexualerziehungszwang in Grundschulen“ rief das Aktionsbündnis
„Besorgte Eltern NRW“ für Samstag, 18. Januar 2014, zu einer Demonstration in Köln auf.

Immer wieder waren in den letzten Jahren Eltern in Erzwingungshaft genommen
worden, deren Kinder nicht am Sexualerziehungsunterricht teilgenommen hatten.

Die Inhalte und Darbietungsformen seien nicht kindgerecht und verstoßen gegen
familiäre und religiöse Wertevorstellungen, so häufig die Kritik der Eltern.

Hier noch ein lesenswerter Artikel zu dem Thema :

Gender-Staat : Die totale Schulpflicht

Leid-Bilder der Gleichstellung

Sind wir alle gleich – oder wie gelich können wir alle sein? / Foto: GEOLITICO

Sind wir alle gleich – oder wie gelich können wir alle sein? / Foto: GEOLITICO

Gender Mainstreaming, kurz GM, ist so etwas wie das Kommunistische Manifest in Geschlechterfragen. Und es führt bis hin zu Toiletten für geschlechtlich Unentschlossene.

In Amerika hat ein männliches Wesen ein weibliches geküsst. Das soll vorkommen, selbst bei Sechsjährigen. Was nicht vorkommen sollte, ist, dass der Junge für diesen Handkuss vom Unterricht suspendiert wird, was aber in Colorado/USA so geschehen ist. In seiner Schulakte bekam der kleine Hunter (nomen est omen) zudem einen Eintrag wegen „sexueller Belästigung“, obwohl das kleine Mädchen von der Geste sehr angetan gewesen sein soll.

Hunter reagierte auf die Disziplinierung zeitgemäß: „Ich habe etwas falsch gemacht, und es tut mir leid.” Wenn institutionelle sexuelle Selbstgerechtigkeit tollwütig über die natürlichsten Sachen der Welt herfällt, bleibt eben nur der Kotau. Das betrifft nicht nur das Mutterland der Prüderie, sondern auch Deutschland, wo gerade das Gender Mainstreaming (fortan GM) zum Mainstream wird. In Hamburg beispielsweise wird ein Pixi-Buch, dass junge Staatsbürger heranziehen soll, als sexistisch und rassistisch angefeindet, weil darin mehr Jungen als Mädchen vorkommen; in Berlin sollen geschlechtsgerechte Kinderspielplätze eingerichtet werden. Das ist aber nur die Spitze des Müllbergs.

Manifest in Geschlechterfragen

GM ist so etwas wie das Kommunistische Manifest in Geschlechterfragen und soll erst weichmachen und dann gleichmachen. Gleichmachen allerdings, was nicht nur wegen des kleinen Unterschieds gar nicht gleich sein kann. In Hamburg wollte der Herausgeber des Pixi-Buchs (siehe Kotau) seinem ungeheuerlichen Fauxpas abhelfen, indem er grafisch einen Jungen mittels Zöpfen zum Mädchen umformatierte. Da kam er allerdings vom Regen in die Traufe, denn es gebe ja auch Mädchen ohne Zöpfe, klagten die Bürgerschaftsvertreter. Nebenbei: Das Buch ist natürlich auch rassistisch, weil es keine andersfarbigen Kinder enthält.

Die neue Sittenpolizei ist überall aktiv, wo man sie nicht erwartet und wo man sie nicht braucht. In Wien wurde sogar zu direkter staatlicher Zensur gegriffen, als eine juristische Studentenzeitung einen äußerst zurückhaltend und sachlich formulierten GM-kritischen Leserbrief drucken wollte. Die für die Finanzen und damit für die Aufsicht des Blättchens zuständige Wirtschaftsreferentin der Stadt fand den Brief „schlicht sexistisch“ und forderte ultimativ die Beseitigung – des Briefs, nicht des Autors (noch). Bei der Gelegenheit reichte die/der Behörde(r) „noch einmal“ die geltenden Sprachregelungen (jede/r Studierende/r, insiderInnen, StudentInnen, DR.in, Native Speaker/in, FreundInnen, StudentInnengeschichte) mit den Seitenangaben inkriminierter Stellen weiter und hängte die ultimative „Bitte“ an, diese nun zu berücksichtigen, sonst könne keine Freigabe für die Zeitung erfolgen.

So gebiert der Teufel den Beelzebub

Solchen Staatseingriff hat man sich an der Universität Leipzig mit einer vorauseilenden neuen Verfassung erspart. Diese sieht gar nur noch weibliche Bezeichnungen vor, also beispielsweise „Herr Professorin“. Bemerkenswerterweise ergab sich nach dem Hörensagen die Mehrheit für diesen Beschluss, weil im akademischen Rat viele die Nase voll hatten, Wörter mit Schrägstrich und zusätzlicher weiblicher Endung zu schreiben. So gebiert der Teufel den Beelzebub. Selbst dem Gleichstellungsbeauftragten kam das ganze wenig sinnvoll vor: „Nur weil die Grundordnung geändert wird, ändert sich noch nichts an den tatsächlichen Verhältnissen”. Für ein kleines bisschen virtuelle Veränderung wird nun dennoch eine große sprachliche Verunsicherung produziert.

Es fällt auf, dass besonders bei den sogenannten Intellektuellen die politische Verkürzung und Intoleranz am weitesten verbreitet scheint. Die Uni Köln beispielsweise hat einen Leitfaden für „geschlechtersensible Sprache“ herausgebracht. Der Leitfaden (oder vielleicht doch ‚die Leitfädin’?) fordert einen „Bürger_innensteig“ und will den „Otto Normalverbraucher“ ebenso wie die „Krankenschwester“ ausmerzen, da es „im Sinne einer gendergerechten Sprache“ vermieden werden soll, „Stereotype zu reproduzieren“.

Realität dem politischen Willen unterwerfen

GM ist kein reindeutsches Phänomen, und man fragt sich, ob man über dieses Nichtalleinstellungsmerkmal weinen oder frohlocken sollte. In Schweden kam vor einem Jahr nach diversen Beschwerden einschlägiger Kreise/Kreisinnen ein geschlechtsneutraler Spielzeugkatalog heraus. Darin posieren kleine Mädchen mit Spielzeugpistolen, Fußbällen und Autos. Kleine Jungs dürfen dafür mit dem rosa Friseur-Set spielen oder Hunde mit Schleifchen dekorieren.

Dahinter steht letztendlich die Theorie des Behaviorismus, dass es keine relevanten biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, sondern das alles Verhalten anerzogen ist, also auch wieder ab- und umerzogen werden kann. Skinner postulierte in den 50er-Jahren, dass man den Menschen zu seinem eigenen Vorteil konditionieren könne, und prägte damit besonders die amerikanische Denkweise. Man muss nicht die vielen (natur-)wissenschaftlichen Belege zitieren, nach denen es gewaltige hormonelle, mentale und körperliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt: Allein die tägliche vorurteilsfreie Wahrnehmung von Kindern wie Erwachsenen zeigt, dass der Behaviorismus in seiner heutigen Prägung eine Ideologie ist, die die Realität dem politischen Willen unterwirft.

Österreich ändert Nationalhymne

Davon ungerührt dürfen die Kinder in einer, allerdings noch umstrittenen, geschlechtsneutralen Vorschule in Schweden auch nicht mehr „Junge“ oder „Mädchen“ sagen. Stattdessen soll es nicht etwa Kind oder Kleinmensch heißen, sondern „Freund“. Künftig gibt es dort also keine Schlägerei unter Jungen mehr, sondern politisch korrekt prügeln sich dort Freunde. Aber ist es dann auch gleichwertig, wenn ein männlicher Freund einen weiblichen Freund schlägt? Ich will wenigstens hoffen, dass im Schwedischen das Wort Freund nicht auch wie bei uns ein männliches Geschlecht hat. Aus Wesen aus Fleisch und Blut sollen androgyne Kunstgeschöpfe werden. Das Fachwort ist in der Szene dafür schon gefunden: „neutrois“.

Österreich hat nach langem Rechtsstreit sogar seine Nationalhymne geändert, und ehrt nun nicht mehr nur die „Heimat großer Söhne“, sondern auch der „Töchter“. Aus „Heimat bist du großer Söhne, Volk, begnadet für das Schöne” wurde 2012 poetisch korrekt und ganz sicher reimneutral „Heimat großer Töchter und Söhne, Volk, begnadet für das Schöne”.

Toilettenkategorie für geschlechtlich Unentschlossene

Es erstaunt nicht, dass das GM von linksweiblicher Seite sogar noch als eine Art Weicheiismus gescholten wird. Es sei ein „angepasster und wirkungsloser Reformismus“, und habe zur Folge, dass Frauenbeauftragte abgeschafft oder Frauenfördermittel gekürzt würden. Und schließlich, sozusagen als Höhepunkt, wird das GM von anderen Gutmenschen kritisiert, weil es von Angehörigen fremder Kulturen nicht in seiner ganzen Weisheit verstanden werden könnte und dadurch eine Form von Rassismus sei. Um diese Ungeheuerlichkeit nicht einfach überlesend zu verdrängen: Es ist damit tatsächlich gemeint, dass unsere kollektive Kultur zwar ruhig verkopft auf den Kopf gestellt werden kann, doch aus Rücksicht auf einige Anhänger/innen archaischer Religionen hat mit der Reformfreude Schluss zu sein.

Ganz aktuell setzte sich im Dezember dann wieder die deutsche Hauptstadt, die schon mit der Einführung einer zusätzlichen Toilettenkategorie für geschlechtlich Unentschlossene für Furore gesorgt hatte, an die Spitze der Bewegung. Laut der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen soll die „Geschlechtergerechtigkeit in Gesellschaft, Beruf und Familie“ vorangetrieben werden. Dafür wurde ein „Leitbild Gleichstellung“ erstellt, dessen, soweit ersichtlich, bedeutendster konkreter Inhalt die Geschlechtergerechtigkeit auf Spielplätzen ist. Die Leitsätze verpflichten die Verwaltung dennoch, „in allen Bereichen“ zu überprüfen, ob „Frauen, Männer und Menschen mit weiteren Geschlechtsidentitäten“ die gleichen Chancen und Teilhabemöglichkeiten haben. Dazu gehört, dass alle Menschen sich künftig gleichberechtigt „Familien- und Fürsorgearbeit in Haushalt, Kindererziehung und Pflege teilen”.

„Mentalitätswechsel im Denken”

Das allerdings ist wohl nicht inhaltlich, aber weltanschaulich weitreichend. Hier wird amtlich geregelt, dass manche Menschen Dinge, für die sie weniger geeignet sind, im gleichen Maße zu übernehmen haben, wie die besser dafür geeigneten. Erneut wird die evolutionäre Spezialisierung des Menschen amtlich ideologisch ignoriert. Oder anders ausgedrückt: Reicht es nicht schon, dass Männer durchschnittlich sieben Jahre früher sterben, oder warum müssen sie auch in hellerleuteten und frequentierten Parkhäusern weiter laufen als die gleichgeschalteten Frauen? Wiedereinmal sind manche gleicher als andere.

Zur verordneten Gleichheit gehört in Berlin das sogenannte „Gender Budgeting“, nach dem im Landeshaushalt bei allen Ausgaben (!) künftig angegeben werden muss, ob diese unterschiedliche Auswirkungen auf Männer und Frauen haben. Da beruhigt uns doch ungemein, dass der Senat laut seinem Sprecher gleich mitbeschlossen hat, dass das dafür erforderliche Sammeln und Auswerten „nutzerorientierter Daten“ „keinerlei Mehrarbeit“ für die Verwaltung bedeute, sondern nur einen „Mentalitätswechsel im Denken”.

Bedeutungswandel in der Geschlechterfrage

Die Berliner Bezirke haben also nun zu prüfen, ob ihre Spielplätze geschlechtsneutral sind. Dazu gehören, so ein 21 Kriterien umfassender Katalog, „nutzungsneutrale Bereiche“ und „multifunktionale Spielangebote“. Verwiesen wird auf Studien, nach denen Mädchen zwar gerne schaukeln und rutschen, allerdings eher Angst davor haben, wenn diese Spielgeräte im Schatten stehen. Jungen bevorzugen vor allem Bolzplätze und Tischtennisplatten. Mädchen fühlten sich aber davon bedroht, sofern diese nicht klar von anderen Spielbereichen abgegrenzt seien.

Was denn nun? Wurde uns nicht bisher erzählt – und damit jeder Unsinn begründet -, dass Männchen und Weibchen baugleich seien und deshalb auch alle gesellschaftlichen Funktionen gleichermaßen ausüben müssten? Oder umgekehrt gefragt: Wie will man sich für berechtigte spezielle weibliche Bedürfnisse einsetzen, wenn man ignoriert, dass es solche gibt? Der Widerspruch zeigt, dass Ideologen sich ihre Begründungszusammenhänge greifen, wie es ihnen passt. Dass ihnen der Widerspruch in ihrem Gedankengebäude nicht auffällt, beweist, was wir schon wissen: Mit dem zusammenhängenden Denken sieht es dort bei Männern und Frauen gleichgestellt dürftig aus.

Totalitäres Denken

Ein zielführender evolutionärer Ansatz würde nicht von „Gleichstellung“, sondern von „Unrechtsbeseitigung“ sprechen. Er würde über große und kleine Debatten den ohnehin stattfindenden Bedeutungswandel in der Geschlechterfrage unterstützen. Er würde Benachteiligungen von Frauen offenlegen und ächten. Dabei mag sogar im äußersten Falle ein politisches Reglement erforderlich sein. In keinem Fall aber darf an der Realität vorbei, sei es bei Quotenregelungen oder Sprachvergewaltigungen, aus ideologischem Wunschdenken Funktionalität und Gerechtigkeit außer Kraft gesetzt werden.

Noch federt das Beharrungsvermögen einer über Jahrhunderte gewachsenen Kultur die schlimmsten Auswüchse und die massenhafte Verbreitung des GM ab, doch schlimmer als die dennoch bewirkten Veränderungen unserer Gesellschaft ist die Tatsache, dass ein solches totalitäres Denken in der freiheitlichen Mitte Europas überhaupt möglich ist. Das Denken an sich soll umformatiert, der gesunde Menschenverstand ausgeblendet und die freie Meinungsäußerung unterbunden werden. Wo sind die Demokraten oder der Demokratie verpflichtete Medien, die dagegen sturmlaufen?

http://www.geolitico.de/2014/01/19/leid-bilder-der-gleichstellung/

SPD verteidigt Pläne zur Homosexualität im Unterricht

Die baden-württembergische SPD verteidigt die Pläne ihres Bildungsministers Stoch, die Toleranz für sexuelle Vielfalt in der Schule zu fördern. Die Petition gegen diese Pläne schüre Ängste und zeichne Zerrbilder, heißt es darin.

 

Jahresrückblick 2013 - Stoch besucht Schule                                    © dpa                    Vergrößern                    Der baden-württembergische Kultusminister Andreas Stoch im Dezember zu Besuch in einer Schule in Nürtingen

 

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/baden-wuerttemberg-spd-verteidigt-plaene-zur-homosexualitaet-im-unterricht-12748249.html