Transatlantisches Freihandelsabkommen verhindern !

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Hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt die Europäische
Union seit Juli über das geplante Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP),
um „Handelshemmnisse“ dies- und jenseits des Atlantiks abzubauen.

Ergebnisse der Verhandlungen sickern – wenn überhaupt – nur sehr dürftig nach außen.

Die Folgen eines solchen Abkommens hätten jedoch fundamentale Auswirkungen auf unsere
Verbraucherschutz- und Gesundheitsstandards, unsere Klima- und Umweltschutzauflagen,
auf unsere Landwirtschaft sowie auf viele andere Bereiche.

Wir brauchen keine geheimen Verhandlungen und Abkommen, die zur Folge hätten, dass mit Chlor
desinfizierte Hühnchen, Klon- oder Hormonfleisch, Milch von genmanipulierten Turbokühen oder
gentechnisch veränderte Tiere und Pflanzen völlig legal per Import aus den USA auf unseren
Tellern landen können. Auch eine Kennzeichnungspflicht für genmanipulierte Lebensmittel würde
als „Handelshemmnis“ dem Freihandel zum Opfer fallen.

Zulassungen von genmanipulierten Pflanzen und Tieren würden nach US-amerikanischem
Recht noch schneller und völlig ohne Risikobewertung vonstatten gehen. Dumpingpreise
für landwirtschaftliche Produkte aus der industriellen Landwirtschaft in den USA werden
die kleinbäuerlichen Strukturen in Europa endgültig ruinieren.

US-Exporteure und Konzerne könnten gegen Umweltgesetze in der EU klagen, wenn sich durch
Gesetzesänderungen oder höhere Umweltstandards Profiteinbußen für sie ergäben. Auch ein
eventuelles Fracking-Verbot könnte unter diesem Vorwand zu Fall gebracht werden.

Der Koalitionsvertrag der schwarz-roten Regierungskoalition zielt ausdrücklich
auf einen „erfolgreichen Abschluss“ der transatlantischen Verhandlungen.

Dies darf auf keinen Fall Wirklichkeit werden!

Machen Sie mit, unterstützen Sie unsere Forderungen und unterzeichnen Sie
den Appell an Bundeskanzlerin Merkel und EU-Handelskommissar Karel De Gucht!

Wir wollen :

– Die mühsam erkämpften europäische Verbraucherschutz und Gesundheitsstandards erhalten

– Eine kleinbäuerliche und ökologische Landwirtschaft erhalten und schützen

– Klima- und Umweltschutzauflagen sowie das Vorsorge- und Verursacherprinzip
in Europa und in Deutschland aufrechterhalten

– Dienstleistungen der Daseinsvorsorge wie Trinkwasserversorgung oder
Bildung sollen in demokratisch legitimierter öffentlicher Hand bleiben

– Unser Grundgesetz und Rechtssystem vor intransparenten Schiedsgerichten
ohne Berufung oder Revision und demokratische Kontrolle schützen.

Deshalb wollen wir diese gravierenden Eingriffe für Verbraucher und Konsumenten
verhindern und fordern daher einen STOPP der Freihandels-Verhandlungen!

Die Petition findet Ihr hier : umweltinstitut.org

EU lässt die umstrittene Maissorte SmartStax als Futter- und Lebensmittel zu

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SmartStax ist im Wettrüsten mit der Resistenz ein zukunftsweisender
Giftcocktail mit acht eingebauten Genen, zur Entscheidung steht
auch die Anbauzulassung für den Genmais 1507.

Wie schon vorauszusehen war, hat die EU die Einfuhr der mehrfach gentechnisch veränderten
Maissorte SmartStax von Monsanto sowohl als Futter- als auch Lebensmittel zugelassen.

Bei der letzten Abstimmung im Ständigen Ausschuss für genveränderte Lebens- und
Futtermittel war es noch zu keiner Entscheidung gekommen, weil die Mitgliedsstaaten
sich uneins waren und sich angeblich Deutschland enthalten hat.

Nun lag die Entscheidung bei der EU-Kommission, die die umstrittene Maissorte
ebenso wie PowerCore, eine ähnliche Maissorte von Dow, durchwinkte.

Monsanto hatte zwar angekündigt, sich wegen des Widerstands gegen gentechnisch veränderte
Pflanzen aus dem europäischen Markt zurückziehen zu wollen. Aber das betraf nur die Versuche,
Anbaugenehmigungen zu erhalten. Auch wenn womöglich Manche glaubten, dass sich Monsanto ganz
zurückziehen will, war dies zumindest eine Täuschung, denn weiterhin kämpft der Konzern um
Einfuhrgenehmigungen für seine Produkte.

Dazu gehört eben die gemeinsam mit Dow erzeugte Maissorte SmartStax, die ein besonders
gentechnisch hochgerüstetes Produkt ist und daher auch auf erhöhte Bedenken stieß.
(Genveränderte Maissorte mit 6 Bt-Toxinen und Resistenz gegen 2 Herbizide).

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Telepolis

EU öffnet Gen-Technik-Konzernen das Tor zu Europa

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Das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada öffnet die Hintertür
für amerikanische Unternehmen. Sie können künftig gegen Benachteiligungen
klagen und haben damit freien Zutritt zum europäischen Markt.

Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Das EU-Parlament wird auf die Rolle der Abnicker reduziert. Monsanto triumphiert.

Nach „monatelangen, intensiven“ – und vor allem geheimen – Verhandlungen,
haben sich die EU und Kanada auf ein Freihandelsabkommen geeinigt.

CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) ist das erste
derartige Abkommen zwischen der Europäischen Union und einem G-8-Staat.

Es handele sich um ein „sehr ehrgeiziges und wichtiges Handelsabkommen mit weit reichenden
Auswirkungen auf die Wirtschaft der EU“, sagt Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

Er meint damit: 99 Prozent aller Zölle sollen fallen. Der Handel mit Dienstleistungen
soll vereinfacht werden. Der bilaterale Handel soll um 26 Milliarden Euro jährlich wachsen.

Das jährliche BIP der EU soll um zwölf Milliarden Euro steigen.
Die genauen Inhalte des Abkommens sind allerdings nicht bekannt.

Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Unklar ist auch, welche Auswirkungen das Nordamerikanische Freihandelsabkommen
(NAFTA) zwischen Kanada, Mexiko und den USA auf die EU haben wird.

Amerikanische Großkonzerne könnten sich ohne besonderen Aufwand eine Niederlassung
in Kanada besorgen. Und in weiterer Folge durch die Hintertüre Europa beliefern.

Immerhin auch eine „weitreichende Auswirkung auf die EU“,
die bei der CETA-Präsentation unerwähnt blieb.

Hier findet Ihr eine Liste mit Firmen die Produkte von Mosanto verwenden : monsanto

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutsche Wirtschafts Nachrichten