Meilenstein in Richtung Organzucht: Forscher züchten in China erstmals Mensch-Affen-Embryo

Meilenstein in Richtung Organzucht: Forscher züchten in China erstmals Mensch-Affen-Embryo (Symbolbild)
US-amerikanische und spanische Wissenschaftler haben in China erfolgreich ein Experiment durchgeführt, bei dem aus Menschen- und Affenzellen ein Mischwesen-Embryo erzeugt wurde. Ihre Leistung brachte die Menschheit der in Zukunft geplanten Zucht menschlicher Organe in Tieren für anschließende Transplantationen einen Schritt näher.

Ein Forschungsteam aus Wissenschaftlern des Salk Institute for Biological Studies in Kalifornien und der Katholischen Universität Murcia (UCAM) in Spanien hat Affen-Embryonen genetisch verändert, um bestimmte Gene abzuschalten, die für die Bildung der Organe verantwortlich sind. Daraufhin pflanzten sie dem Embryo menschliche Stammzellen ein.

Versuch musste wegen strenger spanischer Gesetze nach China verlegt werden 

Wenn der Embryo sich auf natürliche Weise hätte weiterentwickeln können, hätte er zu einem erwachsenen Affenexemplar mit menschlichen Zellen heranwachsen können. Aus ethischen Gründen sahen sich die Forscher jedoch gezwungen, das Experiment noch lange vor dem Ausreifen des Zentralnervensystems des Wesens zu unterbrechen.

Der Versuch musste nach China verlegt werden, weil die spanischen Gesetze seine Durchführung streng untersagen. Er lieferte wichtige Erkenntnisse, die künftig erfolgreich im Bereich der Organverpflanzung eingesetzt werden können.

Mehr zum Thema – Chimäre: Japan erlaubt Geburt von Mischwesen aus Mensch und Tier

https://deutsch.rt.com/asien/90867-meilenstein-in-richtung-organzucht-forscher-zuechten-mensch-affen-embryo/

Gentechnik: Gottfried Glöckner – Ein Landwirt packt aus | www.konjunktion.info — Andreas Große

Wer an Gentechnik denkt, denkt an Syngenta, Bayer oder Monsanto. Und welche Geschütze diese Firmen auffahren, wenn es um ihre Gentechnik bzw. den Anbau davon geht, zeigt der nachfolgende Film: Quelle: Gentechnik: Gottfried Glöckner – Ein Landwirt packt aus | http://www.konjunktion.info

über Gentechnik: Gottfried Glöckner – Ein Landwirt packt aus | www.konjunktion.info — Andreas Große

Zucker aus gentechnisch veränderten Rüben: Absatz bricht in den U.S.A. rasant ein

 

Wenn gentechnisch verseuchter süsser Zuckerrübensirup wie saures Bier auf dem Markt angepriesen wird ist die Welt wieder ein kleines Stückchen in Ordnung.

Die Grosshändler der U.S.-Zuckerindustrie verlangen vom Landwirtschaftsministerium Maßnahmen um erleichterte Einfuhr-Bedingungen für Rohrzucker aus Zuckerrohr aus dem Ausland zu schaffen. Bisher wurde Zuckerrohr noch nicht gentechnisch verändert. Zuckerrohr wird in Florida, Louisiana oder ausserhalb der U.S.A. angebaut. Die Nachfrage steigt. Der Verbrauch an Zucker besteht bisher zur Hälfte aus Zuckerrohr und Zuckerrüben. Inzwischen werden im Gegensatz dazu Käufer für Zucker aus Zuckerrüben gesucht.

Der Grund dafür besteht darin, dass die Grossabnehmer der Lebensmittelindustrie seit zwei Jahren zunehmend die Produktion ihrer Waren umstellen und diese nicht mehr mit Zucker aus gentechnisch veränderten Pflanzen herstellen wollen. Führende marktbeherrschende Firmen wie die Hershey Co. setzen auf das veränderte Kaufverhalten und ihre Chancen auf grössere Profite, wenn ihre Erzeugnisse das Etikett „gentechnisch-freie Zutaten“ erhalten.

Zu verdanken ist diese grosse Wende den Aktivisten, die seit Jahren gegen den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen und die dafür benötigten Unkrautvernichtungsmittel in unermüdlicher Aufklärungsarbeit tätig waren sowie der Kampf um die Kennzeichnungspflicht der Produkte im Allgemeinen.

Parallel mit dem Einsatz von Gentechnik wuchs auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung und der lokale Markt in den Städten und Gemeinden erlebte einen neuen Boom mit naturnahem Anbau von Nahrungsmitteln ohne Chemie und eine Entwicklung von Vertriebswegen und Verkaufsmärkten.

Die Produktion von Zucker aus Zuckerrüben in den U.S.A. besteht fast ausschliesslich nur noch aus mit Gentechnik und Pestiziden kontaminierten Pflanzen. Über eine Milliarde U.S.-Dollar standen für Monsanto im Jahr 2010 auf dem Spiel, als das Bundesgericht in San Fransisco unter U.S.-Bezirksrichter Jeffrey White den Anbau von gentechnisch veränderten Zuckerrüben von Monsanto Co. vorerst stoppte und sogar eine Säuberung der Felder anordnete.

Zuerst wurde den Farmern von der Gentechnik-Industrie versprochen, dass mit dem Anbau dieser patentierten Pflanzen keine Schädlingsbekämpfungsmittel mehr benötigt werden, da diese selbst mit einer Genveränderung zur Abwehr von Insektenschädlingen ausgestattet sind und der Aufwand des mehrmaligen Spritzen der Felder mit diesen toxischen Mitteln entfällt, was Geld und Zeit einspart.

Für die Bekämpfung der in den Feldern wachsenden unerwünschten Beikräuter – Nahrungskonkurrenten um Licht, Wasser und Nährstoffe sowie Verunreiniger der Ernte – die mit Pestiziden ausgerottet wurden, stellten die Chemiekonzerne patentierte gentechnisch veränderte Pflanzen her, die immun waren gegen die speziell dafür entwickelten, ebenfalls patentierten Unkrautvernichtungsmittel wie Glyphosat (Roundup).

Doch das „Unkraut“ und die Schädlinge reagierten sehr schnell auf die veränderten Umweltbedingungen, passten sich an um zu überleben und gediehen noch besser als zuvor. Für die Farmer entwickelte sich ein Alptraum, der am Beispiel der Zuckerrüben-Produktion für sie jetzt mit dem Sinken der Preise in einem Fiasko endet, weil immer mehr Menschen ihren daraus gewonnenen Zucker ablehnen.

Laut Andrew Beyer, Zuckerrüben-Anbauer mit gentechnisch veränderten Pflanzen aus Kent, Bundesstaat Minnesota, mangelt es in den U.S.A. an Saatgut für Zuckerrüben für den konventionellen Anbau. „Ich werde das tun, was meine Kunden wünschen“, so der Farmer. Was bleibt ihm und seinen Kollegen in der Branche auch anderes übrig. Der Markt bestimmt die Preise und Druck für eine Rückbesinnung kommt hier nicht durch Einsicht in die gesundheitsgefährdenden Anbaumethoden sondern durch das Verhalten der privaten Käufer im Einzelhandel. Für die einheimischen Saatgut-Züchter herkömmlicher Zuckerrüben brechen nun goldene Zeiten an, da die Einfuhr von Pflanzen und Samen wegen der Gefahr der Einschleppung von Krankheitserregern so gut wie unmöglich ist.

Artikel zum Thema

11.12.2010 US-Richter White’s kurzer Prozess: Monsanto-Rüben-Feldbefreiung!
14.10.2010 Herbe Gen-Zuckerrüben-Niederlage für Herbizid-Gigantomanen Monsanto
22.04.2009 Monsantos Gentechnik ausser Kontrolle, läuft nicht mehr „Roundup“, gewaltige „Superweed“ Explosion – herbizidresistentes Riesenunkraut im Anflug

Quelle: http://www.npr.org/sections/thesalt/2016/05/12/477793556/as-big-candy-ditches-gmos-sugar-beet-farmers-hit-sour-patch

https://www.radio-utopie.de/2016/05/14/zucker-aus-gentechnisch-veraenderten-rueben-absatz-bricht-in-den-u-s-a-rasant-ein/

Hawaii als Testgelände für Gentechnik ! Folgen die kaum zu glauben sind !

 

Hawaii ist Weltweit das größte Experimentierfeld für Gentechnik !

Viele Saatgut-Konzerne wie Syngenta, DuPont, Pioneer usw. experimentieren
auf Hawaii mit Pestiziden! Bewohner klagen über erhöhte Krebsraten und
Missbildungen bei Neugeborenen.

50 000 Menschen fordern den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP Bauern und Verbraucher gehen vereint für eine Agrarwende auf die Straße

Berlin, 17.01.2015 | Am heutigen Samstag gingen in Berlin zum fünften Mal Bäuerinnen und Bauern, Imkerinnen und Imker zusammen mit Verbraucherinnen und Verbrauchern für eine grundlegend andere Agrarpolitik auf die Straße. Das Bündnis fordert von der Bundesregierung eine klare Absage an das EU-USA-Handelsabkommen TTIP, einen wirksamen gesetzlichen Schutz der Land- und Lebensmittelwirtschaft vor der Gentechnik sowie den sofortigen Stopp des weiteren Ausbaus von Mega-Ställen. Ein Traktorenkonvoi mit über 90 Traktoren führte den Zug  von 50 000 DemonstrantInnen an.

Das „Wir haben es satt!“-Bündnis hat in den letzten Jahren viel erreicht: TTIP ist in aller Munde und 97% der Europäer lehnen mehr Macht für Konzerne ab. Bürgerinitiativen haben mit Hilfe des neuen Baugesetzes mehr als 100 Mega-Ställe verhindert. Gentechnik hat durch das Engagement einer breiten Bewegung auf unseren Äckern keinen Fuß gefasst. Doch dies sind nur die Anfänge einer dringend notwendigen Agrarwende für eine Zukunft der Landwirtschaft in bäuerlicher Hand mit Rückhalt in der Gesellschaft.

Mehr  hier

http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/

Gentechnik : Monsantos dunkle Machenschaften

 

Ein Bericht von unserer Korrespondentin Marina Portnaya, wie sich der umstrittene
Agrarkonzern Monsanto, der sein Vermögen mit genmanipulierten Pflanzen macht,
unbemerkt im Lebensmittelsortiment der USA ausbreitet.

Fast alle Produkte, die als natürlich gelten,
enthalten mittlerweile genmanipulierte Nahrungsmittel.

Russland : Wird schädliche Gentechnik zum Terrorakt ?

genfood

Ein dem russischen Parlament am Mittwoch vorgelegter Gesetzentwurf sieht die strafrechtliche
Verfolgung von Gentechnik-Unternehmen vor, die der Gesundheit oder Umwelt Schaden zufügen.

Gegen in derartige Fälle involvierte Regierungsmitarbeiter
sind disziplinarische Maßnahmen angedacht.

Die Strafen sollten vergleichbar sein mit jenen für Terroristen, sagen die Verfasser
des Entwurfs, da die Täter wissentlich handelten und Menschen Schaden zufügten.
”Bei einem terroristischen Akt werden in der Regel nur wenige Menschen verletzt.

Durch Gentechnik werden jedoch Dutzende oder Hunderte verletzt.

Die Folgen sind noch viel schlimmer.

Und die Strafen sollten im Verhältnis zu derartigen Verbrechen stehen”, so
Co-Autor Kirill Cherkasov, Mitglied der Staatsduma im Agrarausschuss gegenüber RT.

Laut russischem Strafgesetzbuch belaufen sich die Freiheitsstrafen im Falle eines
Terroraktes auf mindestens 15 Jahre bis lebenslänglich. Der Gesetzentwurf dürfte
jedoch schwer durchsetzbar sein, so RT, denn oftmals seien direkte Verbindungen
zwischen Gentechnik und Gesundheits- oder Umweltproblemen kaum nachzuweisen.

Zudem seien schädliche Auswirkungen erst nach vielen Jahren feststellbar.

Quelle : Gegenfrage

Monsanto gibt EU Lobbyarbeit auf_FDP jammert rum

privatehealthorgani

Veröffentlicht am 02.06.2013

Hier ein Video der PHO zum EU-Rückzug von Monsanto und wie
die FDP dem Lobbygeflüster verfallen ist. Monsanto gibt den Kampf für Gentechnik in Europa auf und möchte seine Lobby aus der EU zurückziehen. Außerdem möchte sich die PHO mit dem Video bei allen Mitstreitern im Kampf gegen die Gentechnik bedanken.

Hier gehts zur Emailaktion gegen Gentech-Mais! Bitte teilen und Ilse Aigner und Tonio Borg mit Mails bombardieren! Sollte bis vor dem 10. geschehen sein. Danke

http://www.testbiotech.de/smartstax

Monsanto knickt vor Europa ein

Erfolg für Gentechnik-Kritiker: Der US-Saatguthersteller Monsanto will in Europa keine Zulassungen für neue gentechnisch veränderte Pflanzen mehr beantragen. Damit reagiert das Unternehmen auf die breite Ablehnung von Gen-Pflanzen auf dem Kontinent.

Weiter hier

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gentechnisch-veraendertes-saatgut-monsanto-knickt-vor-europa-ein-1.1684992

Gen-Soja wird massenhaft an Tiere verfüttert

Nahezu alle Hühner und Schweine in der konventionellen Eier- und Fleischproduktion in Deutschland werden mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation WWF.

Berlin. “Gentechnik landet mit Fleisch, Eiern oder Käse auf unseren Tellern, ohne dass wir es wissen. Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futtermittel gefüttert werden, müssen nämlich bisher nicht gekennzeichnet werden”, warnte WWF-Referentin Birgit Wilhelm.

Deswegen fordert der WWF, um dem Kunden Wahlfreiheit zu ermöglichen, eine Kennzeichnungspflicht für alle tierischen Produkte – von Fleisch und Wurst bis hin zu Eiernudeln. Wilhelm ist sich sicher, dass eine solche Kennzeichnung die Konsumenten sensibilisieren würde.

Außerdem sei die jetzige Regelung unsinnig: während der Anbau von gentechnisch veränderten Sojabohnen zurecht in der gesamten EU untersagt sei, müsse Fleisch aus gentechnisch gefütterten Tieren nicht gekennzeichnet werden. “Europa hat sich klar entschieden: Der Verbraucher will keine Gentechnik”, sagte Wilhelm der Nachrichten-agentur dapd. Überhaupt rät der WWF den Konsumenten, weniger, aber dafür besseres Fleisch zu essen.

Europa muss vorangehen

Den Fleischwirten schlägt der WWF vor, auf nur geringfügig teureres gentechnikfreies Soja oder auf einheimisches Futter – wie Ackerbohnen oder Erbsen – zurückzugreifen. Die Ausrede, dass gentechnikfreies Soja nicht im ausreichenden Umfang verfügbar sei, ließ Wilhelm nicht gelten, nach der WWF-Studie halte der Weltmarkt die benötigte Menge bereit. “Die Käufer müssen lediglich größere Mengen gentechnikfreie Ware bestellen. Dann werden auch wieder größere Mengen gentechnikfreies Soja angebaut”, sagte Wilhelm.

Angesprochen auf die steigende Fleisch- und Futtermittelnachfrage in den Schwellen-ländern sagte Wilhelm: “Auch wenn wir im Verhältnis zu anderen aufstrebenden Ländern immer weniger importieren, ist Europa immer noch ein großer Abnehmer – groß genug, um das Anbauverhalten dauerhaft zu beeinflussen. Europa muss vorangehen, irgendwo muss es ja anfangen.”

Totalherbizide wie Antibiotika

Es sei ökologisch unverantwortlich, in riesigen Monokulturen Sojabohnen anzubauen, erst recht, wenn diese mittels Gentechnik resistent gegen Totalherbizide seien, erklärte Wilhelm. Totalherbizide sind Unkrautbekämpfungsmittel, die gegen alle grünen Pflanzen wirken. Die Folgen für das Ökosystem seien unübersehbar.

Wilhelm veranschaulicht die Gefahr anhand des Beispiels von Antibiotika: würden diese zu häufig eingesetzt, mutierten die Bakterien und seien irgendwann nicht mehr kontrollierbar. Hier habe die Menschheit begriffen, dass der inflationäre Einsatz gefährlich sei. Genauso verhalte es sich aber auch mit Pflanzen. Außerdem würden durch Totalherbizide viele regionale Arten unwiederbringlich ausgerottet, wodurch das Ökosystem ebenfalls ins Ungleichgewicht gebracht würde.

WWF-Schätzungen zufolge sind über 80 Prozent der rund 4,5 Millionen Tonnen Soja für den deutschen Markt aus gentechnisch veränderten Bohnen. Sojaöl und -schrot würden aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts massenhaft in der Fleischproduktion eingesetzt und dafür vor allem aus den USA, Argentinien und Brasilien importiert.

Quellen: Natural Society/rp-online.de vom 21.08.2012

Weitere Artikel:
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Drohende Krise bei Antibiotika – Eine Wunderwaffe wird stumpf

Bevölkerungskontrolle: Die Machenschaften der Pharmalobby – Von den IG Farben der Nazis zur EU und den USA

Es stinkt – Tiere können weder auf Politiker noch auf Verbraucher hoffen

https://pravdatvcom.wordpress.com/2012/08/23/gen-soja-wird-massenhaft-an-tiere-verfuttert/