Studie bestätigt: 600 tausend italienische Arbeitskräfte wurden durch Einwanderer ersetzt

Indexexpurgatorius's Blog

Die Gewerkschaften haben bei dieser ethnischen Substitution in der Arbeitswelt eine aktive Rolle gespielt.

In den letzten zehn Jahren haben die ausländischen Arbeitnehmer die italienischen ersetzt. Dies ist das Hauptergebnis einer vom ImpresaLavoro-Studienzentrum durchgeführten Untersuchung, die zur Datenverarbeitung von Istat und Eurostat durchgeführt wurde und hier in seiner integrierten Version verfügbar ist.

In Italien scheint sich die Beschäftigung im Vergleich zu 2008 zu erholen (+124.601 Einheiten). Unterteilung der Beschäftigten nach Staatsbürgerschaft – also zwischen Italienern und Ausländern (EU und Nicht-EU) – zeigt Impres jedoch einen „Ersatz“ -Effekt: Von 2008 bis 2018 haben Ausländer tatsächlich von 1.690.090 auf 2.455.003 (+764.913 Einheiten) zugenommen (+ 45,3%) gegen die Abnahme der italienischen, die stattdessen von 21.400.258 auf 20.759.946 (-640.312 Einheiten, -3,0%) zurückging.

In einem Vermerk der Forschungsabteilung heißt es: „Betrachtet man nur ausländische Staatsangehörige aus Nicht-EU-Ländern, so finden wir auch eine ebenso bedeutende Zahl: Italien gehört zu den wenigen europäischen Ländern, in denen diese…

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LIVE: Französische Gewerkschaften demonstrieren aus Solidarität mit Gelbwesten

 

RT Deutsch

 

Live übertragen am 19.03.2019

Verschiedene Gewerkschaften Frankreichs rufen aus Solidarität mit den Gelbwesten zum Streik auf. In Paris versammeln sich die Gewerkschafter zu einer Demonstration. RT Deutsch zeigt die Protestveranstaltung im Live-Stream.

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Mitgliederschwund: Gewerkschaften sind ein Auslaufmodell, Gewerkschaftler eine kleine Minderheit

Die Funktionäre von Gewerkschaften erheben in Deutschland den Anspruch als Tarifpartner zu fungieren und Tarifverträge abzuschließen, die für alle Beschäftigen einer Branche Gültigkeit beanspruchen. Gewerkschaften entsenden Arbeitnehmer in Betriebsräte, in denen ihnen Mitbestimmung gesetzlich garantiert ist. Gewerkschaften legen mit ihren Streiks Unternehmen und zuweilen auch ganze Wirtschaftszweige lahm und doch sind Gewerkschaftler eine aussterbende Spezies […]

über Mitgliederschwund: Gewerkschaften sind ein Auslaufmodell, Gewerkschaftler eine kleine Minderheit — ScienceFiles

Bundesministerium wirbt Mitglieder für Gewerkschaften: Korruption leben!

Korruption wird in Deutschland immer offener betrieben. Ein SPD-geführtes Ministerium wirbt mit Steuergeldern auf einer Seite des Ministeriums junge Menschen als Mitglieder für Gewerkschaften an. Ob das Ministerium eine Provision für jedes neue Gewerkschaftsmitglied erhält, das vermittelt wird, ist uns nicht bekannt. Es gab einmal ein politisches Anstandsgebot, das Ministerien, die zumindest dem Schein nach Politik […]

über Bundesministerium wirbt Mitglieder für Gewerkschaften: Korruption leben! — ScienceFiles

Isolierung und öffentliche Diffamierung: Gewerkschaft Ver.di stellt Handlungshilfe zum Vorgehen gegen Rechtspopulisten und AfDlern bereit

Von

Der Gewerkschaftsverbund Ver.di hat sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten. Doch was passiert mit Arbeitnehmern, die in ihrer politischen Gesinnung nicht dem entsprechen, was von einem Gewerkschafter zu erwarten ist?

Verdi Foto: über dts Nachrichtenagentur

VerdiFoto:                                                                         Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, kurz Ver.di genannt, ist ein Verband, der rund zwei Millionen Menschen aus rund 1000 Berufen vereint. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ setzt sich die Gewerkschaft für die Belange der Arbeitnehmer ein und auch, wie kürzlich auf der Homepage von Ver.di des Landesbezirks Niedersachsen und Bremen entdeckt, für eine richtige Vorgehensweise gegen Rechtspopulisten, AfDlern und Rechtsextremisten im eigenen Betrieb.

Schaut man sich bei Ver.di weiter um, findet man unter der Rubrik Recht & Datenschutz eine Forderung Ver.dis für ein Beschäftigten-Datenschutzgesetz. Überschrift: „Wer will schon ausspioniert werden?“

Eine gute Sache, denkt man sich, die Gewerkschaft will die Arbeitnehmer vor Lauschangriffen und Überwachung schützen, denn, wie auf ihrer Seite zu lesen ist, habe das Bundesinnenministerium vor allem die Interessen der Unternehmen im Blick und wolle, um die Korruption zu bekämpfen, die Überwachung im Unternehmen zur Regel machen. Bei aller Kritik seien aber Ortungssysteme in Ordnung, würden sie ausschließlich zur Sicherheit der Beschäftigten eingesetzt und nicht, wie so oft dafür, herauszufinden, wie oft der Außendienstmitarbeiter Pause macht. Fakt sei, Videoüberwachung ohne Mitspracherecht von Betriebs- und Personalrat habe den Missbrauch und das Ausspionieren der Beschäftigten zur Folge.

Eine moralisch kaum verwerfliche Ansage! Wundert es einen dann doch umso mehr, wenn man die „Checkliste“ zum Erkennen möglicher Folgen eines Vorgehens gegen Andersgesinnte von einem ET-Leser geschickt bekommt. Tabellarisch sind hier Situationen aufgeführt, die es im betrieblichen Umfeld zu beachten gibt, um möglichst ohne größere Folgen gegen Rechte und AfDler vorgehen zu können.

Um das Umfeld gut einzuschätzen, begegnet man in der Checkliste Fragen wie:

    • Wie ist das „Standing“ der Personen? Läuft man Gefahr sich zu verkämpfen?
    • Wie verhindern wir eine Solidarisierung mit den Falschen?
    • Wie sind die Personen sozial verwurzelt?
    • Hat die Person eine eigene „Hausmacht“ und wenn ja, kann man es sich erlauben, sich mit ihr anzulegen?
    • Ist mit einem Übertritt der Person (oder mehreren) zu einer Konkurrenzorganisation zu rechnen?
    • Ist mit negativen Folgen für den innerbetrieblichen Frieden zu rechnen und wenn ja, wem wird er voraussichtlich zur Last gelegt?
  • Kann es sein, dass ein betriebliches Vorgehen gegen Rechtspopulisten nach außen transportiert wird und so gegen Ver.di gewendet werden kann?
  • Wie gestalten Sie ein Vorgehen gegen Rechtspopulisten so, dass ein positives Signal an die Beschäftigten entsteht?

Im Anschluss gibt es Hinweise darauf, wie man eine rechtspopulistische Haltung oder ein Engagement für die AfD erkennen kann – das Wichtigste laut Ver.di dabei: „Es kommt darauf an, immer ein offenes Ohr und ein offenes Auge dafür zu haben, was die Kollegen/Kolleginnen umtreibt bzw. was sie so reden, was sie berührt und wo sich etwas verändert …“

Wer spätestens hier noch keine Parallelen zur Stasi-Vergangenheit der DDR entdecken kann, dem sei nun weiter ausgelegt, wie laut Ver.di potenziell Andersdenkende erkannt werden können:

  • Rassistische, antisemitische, nationalistische homophobe Sprüche und Kommentare
  • Provokationen gegenüber Linken, Liberalen und Migranten/innen
  • Agitation für die AfD, die „Identitären“, „Reichsbürger“ und andere rechtspopulistische Gruppen
  • Entsprechend Lektüre einschlägiger Medien (eine Liste der Medien ist bei Ver.di verfügbar)
  • Tragen einschlägiger Kleidung und Logos
  • Hören von Rechtsrock ua.

Mehr Informationen über die zu beobachtenden Personen könne man aus den sozialen Netzwerken erhalten, durch eine Abgleiche mit Listen von Kandidaten/innen und Mandatsträger/innen und man könne sich auch Informationen von aktiven Antifaschisten einholen.

Doch welche betrieblichen Maßnahmen kann man ergreifen, um den „Rechten“ unschädlich zu machen, wobei durchaus unterschieden werden müsse, „ob jemand im Betrieb für die AfD agitiert oder ob es sich nur um ein passives Mitglied handele. Also, was kann man tun:

  • Personen beobachten
  • Ansprechen, ins Gespräch ziehen und auf mögliche Folgen hinweisen
  • Thematisierung in Gremien
  • Gemeinsames abgestimmtes Vorgehen absprechen
  • Isolierung der Person/en im Betrieb, Ausschluss von gewerkschaftlicher Kommunikation
  • Outing in betrieblicher/außerbetrieblicher Öffentlichkeit: rechtspopulistisches Engagement der Person bekannt machen und ächten – ACHTUNG: Aufpassen, dass Rechtspopulisten nicht als Opfer oder Märtyrer wahrgenommen werden!
  • Arbeitgeber involvieren: viele Arbeitgeber wollen keine betrieblichen Konflikte wegen rechtspopulistischen Engagement und sind bereit zu helfen
  • Vorgehen gegen bestimmte Personen auf Basis gesetzlicher Regelungen
  • Organisation innerbetrieblicher Prozesse auch mit Einbeziehung externer Unterstützung

Für die direkte Ansprache bietet Ver.di Argumentationshilfen und Trainings an. Im Handlungsspielraum der Gewerkschaft lägen dann folgende Möglichkeiten:

  • Keine Aufstellung auf gewerkschaftliche Listen
  • Funktionsverbot
  • Keine Beteiligung an VL-Arbeit, Betriebsgruppenarbeit
  • Ausschlussverfahren

Bei Ver.di war bisher leider niemand zur Stellungnahme bereit. Sollte sich das ändern, werden wir das nachreichen.

Der Leitfaden ist inzwischen vom Netz genommen. Hier finden Sie eine vorher abgespeicherte PDF-Version.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/isolierung-und-oeffentliche-diffamierung-gewerkschaft-ver-di-stellt-handlungshilfe-zum-vorgehen-gegen-rechtspopulisten-und-afdlern-bereit-a2079284.html?latest=1

Wutcamp der Polizei vor dem Reichstag?

Wenig Geld, kaum Anerkennung, schlechte Ausrüstung. Jetzt plant ein Beamter eine ungewöhnliche Aktion.

 

Vor dem Berliner Reichtstag schlägt ein Bereitschaftspolizist ein Protestcamp vor (Archivbild)

Vor dem Berliner Reichstag schlägt ein Bereitschaftspolizist ein Protestcamp vor (Archivbild)

 

Ihr Job hat nicht den besten Ruf: Berliner Polizisten klagen über die schlechteste Bezahlung in Deutschland, wenig Beförderungen und geringe Wertschätzung. Die Proteste der Gewerkschaften gegen die Zustände in der Behörde verhallen oft im Nichts.

Jetzt will ein Bereitschaftspolizist Politiker und Gewerkschaften mit einer ungewöhnlichen Idee wachrütteln: Mahnwachen am Brandenburger Tor und ein Protest-Camp vor dem Reichstag!

Bereits vor Wochen schrieb der Beamte eine Brand-E-Mail im Intranet der Polizei – das Schreiben verbreitete sich schnell tausendfach unter den Hauptstadt-Beamten. In der E-Mail schlägt der Zugführer „alternative Protestformen“ vor.

„Wir errichten ein Protestcamp – in der sitzungsfreien Zeit des Bundestages – auf der Wiese vor dem Reichstag. Ich könnte mir vorstellen, einige Tage (auch mit meinen Kindern) in diesem Protest-Camp zu verbringen.“

Der Beamte räumt ein, dass seine Vorschläge „radikal und eines Polizeibeamten eher unwürdig erscheinen“. Aber: „Ich wäre bereit, den Weg zu gehen.“ Die positive Resonanz auf die Rund-Mail war enorm, heißt es aus Polizeikreisen.

Was sagen die Gewerkschaften dazu? GdP-Landes-Chef Michael Purper: „Uns ist es wichtig, zu wissen, was für Protestformen die Kollegen sich wünschen.“

Dagegen DPolG-Landes-Chef Bodo Pfalzgraf: „Der Kollege sollte sich durch Einzelaktionen nicht selbst gefährden.“ BDK-Landes-Chef Michael Böhl: „Es ist mutig, auf diesem Weg nach vorne zu treten. Ein Protest-Camp sehen wir aber eher kritisch.“

 

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/wutcamp-der-polizei-vor-dem-reichstag-article1790121.html

T-Mobile : Schwache US-Mitarbeiter müssen eine „Narrenkappe“ tragen

Was Amazon kann, kann die Deutsche Telekom auch.

Während sich die deutschen Politiker über die Praktiken des US-Konzerns Amazon in Deutschland aufregen, ist in den
USA die Deutsche Telekom – immerhin ein Staatsbetrieb – ins Gerede gekommen. Die Angestellten in Call Centern
für T-Mobile USA, das der Deutschen Telekom gehört, sind über die Arbeitsbedingungen aufgebracht.

Dies berichtet die US-Gewerkschaft Communications Workers of America (CWA). Die Arbeitsbedingungen in
den US-Call Centern seien deutlich schlechter als in Deutschland, sagten Mitarbeiter von T-Mobile USA.

Angestellte von Berliner Call Centern hatten eine Woche lang die Arbeitsbedingungen im US-Bundesstaat South Carolina
untersucht. Sie wurden von der Gewerkschaft Verdi in die USA zu dieser Fact-Finding-Mission entsandt. Während die
Gewerkschaft Verdi in Deutschland großen Einfluss auf die Unternehmenskultur der Telekom hat, verhindere das Unternehmen
in den USA die Mitbestimmung aller Gewerkschaften, so CWA.

Sharan Burrow von der internationalen Gewerkschaft ITUC sagte, Telekom-Chef René Oberman und die deutsche Regierung
müssten auf die Stimme der Angestellten hören und gegen Ausbeutung vorgehen. „Es gibt Unternehmen, die in Europa
respektiert sind und sich in den USA schlecht verhalten“, zitiert ihn CWA. Zu den brutalen Methoden des Managements
in den USA gehöre es, die Angestellten zu zwingen eine erniedrigende Narrenkappe zu tragen, wenn sie nicht so erfolgreich
waren wie verlangt, behauptet die CWA.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Arbeit darf sich für Arbeitnehmer nicht mehr lohnen

Ach sie haben noch reguläre Arbeit? Wie ist ihnen dass denn passiert? So ähnlich dürften demnächst viele Unterredungen in Deutschland beginnen. Während der eine schon mit Hartz gevierteilt wird, darf die nächste noch prekär und ohne Pinkelpause im Einzelhandel schuften und der dritte macht 50 Wochenstunden bei Niedriglohn und kann trotzdem nicht davon leben. Der freie Markt oder das freie Spiel der Kräfte wird am Ende schon alle hinrichten.

Die IG Metall frohlockt über ihren scheinbaren Sieg gegen die Sklavenarbeit und will damit doch nur bemänteln, dass dies kein Sieg, ja nicht einmal der Gewinn einer Schlacht ist, weil zum einen die Leiharbeiter einfach ausgetauscht werden, bevor das Tarifrecht greift und zum anderen über das Konstrukt des Werkvertrages längst Wege gefunden wurden auch den lächerlichen Mindestlohn in der Zeitarbeit noch auszutricksen.

Aber nicht alleine über betrügerische Vertragsgestaltung zu Lasten der Arbeitnehmer werden in Deutschland die Löhne gesenkt. Wie das Beispiel Opel zeigt, werden die Belegschaften solange erpresst wie sich ihre Löhne noch absenken lassen. Danach wird dann eben die Produktion ins Ausland verlagert wenn die dortigen Arbeitnehmer zu noch mehr Nachlässen bereit sind. Ein ähnliches Vorgehen zeigt ja seit längerem die Lufthansa die jetzt damit droht 1000 Mitarbeiter im Catering zu entlassen, wenn die nicht zu weiteren Lohnkürzungen bereit sind. Am Ende werden sie zustimmen und trotzdem wird dann ein Jahr später der ganze Teil über Werkverträge abgewickelt die zu noch mieseren Löhnen erfolgen.

Es lohnt sich auch nicht wirklich in die eigene Ausbildung zu investieren. Von den 22 Prozent der Beschäftigten die in Deutschland im Niedriglohnsektor arbeiten haben die Hälfte eine Ausbildung oder gar ein Studium. Tatsächlich aber werden Ausbildungsordnungen und Berufsbezeichnungen so schnell gewechselt, dass die meisten Leute schon wenige Jahre nach ihrer Ausbildung praktisch ohne Beruf dastehen. Das ist natürlich ein probates Mittel die Leute in den Niedriglohnsektor zu drücken. Selbstverständlich gibt es keine Pflicht die Leute auf die neuen Berufsbilder weiterzubilden.

Die Wirtschaft hat auch gar kein Interesse an Weiterbildung. Ihr Interesse besteht nur daran billig Leute zur Ausbeutung zu bekommen. Aktuell möchte man billige Fachkräfte aus dem Ausland haben und redet beständig über den angeblichen Fachkräftemangel. Früher haben sich die Firmen noch selbst die Fachleute ausgebildet, andere beim Studium unterstützt.

Heute hofft man auf Dumme die für kleines Geld zum Arbeiten nach Deutschland kommen sollen um hier auch die Löhne der Hochqualifizierten noch weiter zu drücken:

Hochkarätige Wissenschaftler, Ärzte und Forscher brauchen nun nur noch nachzuweisen, dass sie Brutto 3734 Euro im Monat verdienen und schon dürfen sie ins Land. Bei Ingenieuren reichen sogar 2909 Euro im Monat. Welch wunderbare Nachricht.

Aber es kommt noch besser. In seiner unnachahmlichen Güte hat der deutsche Bundestag ebenfalls beschlossen, dass diese Zuwanderer spätestens nach drei Jahren eine ständige Niederlassungserlaubnis erhalten und wenn sie sogar noch ein paar Brocken Deutsch können geht das schon nach zwei Jahren.

Als die Verbrecher aus der Wirtschaft das letzte Mal Gastarbeiter nach Deutschland holten, dauerte es nur wenige Jahre bis diese nicht mehr gebraucht wurden. An den Folgekosten der unter falschen Voraussetzungen ins Land geholten Menschen zahlen die Arbeitnehmer noch heute. Allerdings besteht diesmal keine Gefahr. Niemand will für derartig miese Löhne nach Deutschland kommen. Selbst die Spargelstecher aus Polen und die Gurkenflieger aus Rumänien bleiben langsam aber sicher aus, weil sich die harte Arbeit für das bisschen Geld einfach nicht lohnt.

Statt dessen gehen deutsche Ärzte, Handwerker, Ingenieure und Facharbeiter ins Ausland weil sie dort besser verdienen, die Arbeits- und Lebensbedingungen viel besser sind und sie ihr Selbstwertgefühl behalten dürfen. In Deutschland steigen statt dessen die Fälle von Burn-Out Problemen. Dies hat zumindest eine Studie bei den Dax-Unternehmen ergeben, wobei davon auszugehen ist, dass es in diesen wirtschaftlich starken Unternehmen noch zivilisierter zugeht, als in den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen die sich in einem ständigen Kampf ums Überleben befinden.

Die DGB-Gewerkschaften haben sich längst mit dem Großkapital arrangiert, die Politik hat sich kaufen lassen und die Medien die dem Großkapital gehören tun alles um die arbeitenden Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Wenn man die Dinge ehrlich analysiert, gibt es keine Hoffnung. Die Menschen müssen anfangen sich zu solidarisieren. Es ist ihre einzige Chance.

 

 

http://duckhome.de/tb/archives/10120-Arbeit-darf-sich-fuer-Arbeitnehmer-nicht-mehr-lohnen.html