Bundesregierung zwingt Google zur Zensur von kritischen Postings

Die deutsche Bundesregierung stellt in Europa die meisten Aufforderungen an Google,
Suchergebnisse zu löschen. Die offiziellen Gründe: Jugendschutz und Nazi-Propaganda.
Google spricht von Zensur und findet die Zunahme von Regierungs-Eingriffen weltweit alarmierend.

Die spanische Datenschutzbehörden forderten Google dazu auf, 270 Suchergebnisse
zu löschen, die auf Blogeinträge oder Zeitungsberichte verweisen, in denen Personen
des öffentlichen Lebens wie Bürgermeister und Staatsanwälte kritisiert werden.
Die Zahlen des aktuellen Google-Transparenzberichts sind „alarmierend“,
erklärt Google-Mitarbeiterin Dorothy Chou.

Vor allem weil viele der Forderungen nach Einschränkung der Meinungsfreiheit nicht von
den üblichen Verdächtigen stammen. „Einige dieser Forderungen kommen aus Ländern,
die man nicht vermuten würde – westlichen Demokratien, die üblicherweise nicht mit Zensur
in Zusammenhang gebracht werden“, schreibt sie in einem Blogeintrag.

Im Transparenzbericht legt Google zweimal im Jahr offen, wer Google aus welchem
Grund um die Löschung welcher Einträge gebeten hat. Im Fall von Spanien wurden
die Anfragen abgelehnt. Im März hat Spanien daraufhin eine Anfrage an den
Europäischen Gerichtshof gestellt, um aufzuklären, ob die Anfragen von Bürgern,
Inhalte zu entfernen, rechtens sind.

Insgesamt wurden im zweiten Halbjahr von 2011 mehr als 12.000 Inhalte aus den
Suchergebnissen entfernt. Das ist ein Viertel mehr als im ersten Halbjahr.
Zu Beginn der Einführung der Transparenzberichte im Jahr 2010 habe man noch gehofft,
dass es sich bei der großen Zahl der Lösch-Anfragen um eine Abweichung handle.
„Jetzt wissen wir, dass das nicht der Fall ist“, so Chou.

An der Spitze der Anträge auf Löschungen steht Brasilien.
Das Land forderte in 194 Fällen die Entfernung von 554 Einträgen.
Die USA fordern dagegen in 186 Anfragen die Löschung von über 6.000 Einträgen.
42 Prozent der Anfragen genehmigte Google ganz oder teilweise.
In Europa hat kein Land so viele Anträge eingereicht wie Deutschland:
103 Anfragen zu mehr als 1.700 Einträgen. Hier befolgte Google sogar 77 Prozent.
Dabei habe es sich bei einer einzelnen Anfrage um 70 YouTube-Videos gehandelt,
die das Jugendschutzgesetz verletzen.

Den kompletten Artikel findet Ihr Hier : Deutsche Mittelstands Nachrichten

Links auf Youtube-Videos können 1000 Euro kosten

Hört auf unser Internet kaputt zu machen !!!
Wenn ihr Kommerzschweine geil darauf seit , alle und jeden abzuzocken ,
dann aktiviert den alten BTX Dienst wieder oder baut euch euer eigenes Netz.
Und da hier alle in der BRD zwangsweise für die öffentlich Rechtlichen Sender zahlen ,
dürfen Wir alle Informationen verbreiten , da Wir bereits die Rechte daran erworben haben.

Links auf Youtube-Videos können 1000 Euro kosten

Ein Urteil des Hamburger Landgerichts eröffnet Abmahnkanzleien ganz neue Möglichkeiten.
Deutsche Blogger sammeln innerhalb von 48 Stunden einen
fünfstelligen Betrag für das Berufungsverfahren.

Der Münsteraner Blogger Markus Kompa ahnte nichts Böses, als er in seinem Blog
zum Medienrecht in einem Beitrag einen Link auf ein Youtube-Video setzte,
der Inhalt:
Ein kritischer Bericht des ZDF-Magazins „Wiso“ über den bayerischen
Arzt Nikolaus Klehr und dessen angebliche Krebs-Heilmethoden.

Was Kompa nicht bedachte: Klehr geht seit Monaten höchst klagefreudig
nicht nur gegen das ZDF vor, sondern auch gegen jeden, der den Wiso-Beitrag weiterverbreitet.
Er sieht seine Persönlichkeitsrechte verletzt. Als Weiterverbreitung sehen Klehr und seine
Anwälte auch bereits einen simplen Link zum Videoportal Youtube an.

Das Ergebnis: Kompa flatterte eine Abmahnung, dann eine einstweilige Verfügung
plus Anwaltskostenrechnung ins Haus, weit über tausend Euro sollte ihn d
er Verweis auf den ZDF-Fernsehbeitrag bei Youtube kosten.

Den gesamten Artikel findet Ihr hier : Welt Online