EU öffnet Gen-Technik-Konzernen das Tor zu Europa

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Das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada öffnet die Hintertür
für amerikanische Unternehmen. Sie können künftig gegen Benachteiligungen
klagen und haben damit freien Zutritt zum europäischen Markt.

Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Das EU-Parlament wird auf die Rolle der Abnicker reduziert. Monsanto triumphiert.

Nach „monatelangen, intensiven“ – und vor allem geheimen – Verhandlungen,
haben sich die EU und Kanada auf ein Freihandelsabkommen geeinigt.

CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) ist das erste
derartige Abkommen zwischen der Europäischen Union und einem G-8-Staat.

Es handele sich um ein „sehr ehrgeiziges und wichtiges Handelsabkommen mit weit reichenden
Auswirkungen auf die Wirtschaft der EU“, sagt Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

Er meint damit: 99 Prozent aller Zölle sollen fallen. Der Handel mit Dienstleistungen
soll vereinfacht werden. Der bilaterale Handel soll um 26 Milliarden Euro jährlich wachsen.

Das jährliche BIP der EU soll um zwölf Milliarden Euro steigen.
Die genauen Inhalte des Abkommens sind allerdings nicht bekannt.

Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Unklar ist auch, welche Auswirkungen das Nordamerikanische Freihandelsabkommen
(NAFTA) zwischen Kanada, Mexiko und den USA auf die EU haben wird.

Amerikanische Großkonzerne könnten sich ohne besonderen Aufwand eine Niederlassung
in Kanada besorgen. Und in weiterer Folge durch die Hintertüre Europa beliefern.

Immerhin auch eine „weitreichende Auswirkung auf die EU“,
die bei der CETA-Präsentation unerwähnt blieb.

Hier findet Ihr eine Liste mit Firmen die Produkte von Mosanto verwenden : monsanto

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Die neuen Erdbeeren und jede Menge Gift – Mahlzeit

Was haben wir den Erdbeerbauern getan, dass sie uns unbedingt vergiften wollen?
Denken sie ausschließlich daran, wie man eine schnelle Mark machen kann?
Heute kann wirklich niemand mehr so dämlich sein, dass er nicht wüsste,
dass Gift nicht einfach verschwindet, sondern in die Nahrungskette eindringt.
Und nicht nur auf direktem Wege, sondern auch auf vielen Umwegen.
Über Grundwasser, Regenwasser, Luft. Aber wenn solche – im wahren Sinne des
Wortes – Verschmutzer und Giftmischer nicht geächtet, resp. ihre Waren boykottiert
werden, dann werden sie ungerührt weitermachen.

Allein zur Bekämpfung von Pilzangriffen werden 13 verschiede Mittel eingesetzt,
zudem 9 verschiedene Insektengifte, 8 Präparate gegen Milben und 14 verschiedene
Pflanzengifte gegen Unkraut. Insgesamt also 44 Präparate, wovon 33 wegen ihrer
Giftigkeit im ökologischen Gartenbau verboten sind.
Vom Landwirtschaftsministerium ist ein Verzeichnis erstellt worden, in dem
23 Bedrohungen für die Erdbeere aufgezählt werden: u. a. Grauschimmelfäule (Botrytis),
Schwarze Wurzelfäule, Stinkfliege (Lygus rugulipennis) usw.

Die Gifte können unheilbare Lungen- und Nierenkrankheiten (Lanestrand ist selbst ein
Opfer eines solchen Giftes) bewirken, außerdem Allergien, Asthma, Krebs.
Arbeiter auf den Plantagen sind natürlich am schlimmsten dran und erkranken häufig,
obwohl sie Gasmasken,Schutzkleidung und Handschuhe tragen.
Das verregnete Frühjahr war förderlich für die Schädlinge und führt dazu,
dass extra viel Gifte eingesetzt werden. Ich gedenke jedenfalls, keine Erdbeeren zu kaufen.
Da sie obendrein sehr teuer sind – ich sah heute im Supermarkt das Kilo
für 8 Euro angeboten – fällt es allemal leichter.

Quelle : einarschlereth.blogspot.de

Monsanto – mit Gift und Genen

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns
„Monsanto Chemical Works“,dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie.
Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt „Monsanto“ auch, dass es zum
umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde,
stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid
„Agent Orange“ her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten
Organismen „Monsanto“-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.

Das 1901 in St. Louis im US-Staat Missouri gegründete Unternehmen
„Monsanto Chemical Works“ war im 20. Jahrhundert weltweit eines der größten
Chemieunternehmen, bevor es zum  mächtigen Agrochemiekonzern wurde.
In der Vergangenheit machte „Monsanto“ mehrfach von sich reden.

Das Unternehmen produzierte das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit
gelangte Herbizid Agent Orange, das heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert ist.

Zur Produktpalette gehört ferner der umstrittene Süßstoff Aspartam,
das Wachstumshormon rBST zur Steigerung der Milchleistung von Rindern sowie die in
der Industrie häufig verwendete Substanz PCB, die in Deutschland unter dem Namen
Clophen bekannt ist und seit Beginn der 80er Jahre als hochgiftig eingestuft wird.