Einwohner nicht informiert? – Giftgas Wolke über Köln am 22.08.2018

 

Wahrheitsbewegung

Am 23.08.2018 veröffentlicht

http://www.Wahrheitsbewegung.TV – Breaking News- Giftgas Austritt in Köln 22.08.2018–Schwefelwasserstoff gilt laut der Gefahrstoffverordnung als „sehr giftiger Stoff“, Schwefeldioxid als „giftiger Stoff“ – Hornhautschäden, Hustenreiz, Brechreiz, Betäubung der Geruchsrezeptoren, Kopfschmerz, Schwindel oder Bewusstlosigkeit können die Folgen sein. Und die Bevölkerung wird nicht zeitnah informiert? Keine Meldung über Radio & TV (Fenster schließen und nur innen aufhalten)
Quelle: https://www.youtube.com/channel/UC1yg…

Bundestagsgutachten zu Skripal: Moskau hat sich völkerrechtlich korrekt verhalten

Bundestagsgutachten zu Skripal: Moskau hat sich völkerrechtlich korrekt verhalten

Auf dieser von einem Zelt überdeckten Parbank in Salisbury wurden Sergej und Julia Skripal am 4. März bewusstlos aufgefunden.
Die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung hinsichtlich der Skripal-Affäre könnte weiteren Schaden nehmen: Denn laut einem Bundestagsgutachten hat Moskau bei der Aufklärung des Falls im Gegensatz zu London im Einklang mit dem Chemiewaffen-Übereinkommen gehandelt.

Russland hat sich in der Skripal-Affäre völkerrechtskonform verhalten. Zu diesem Schluss kommt ein aktuelles Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, das sich der „völkerrechtlichen Bewertung des Falls ‚Skripal’“ widmete.

Demnach hat Moskau bei der Aufklärung im Fall des vergifteten ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia Anfang März im englischen Salisbury im Einklang mit dem Chemiewaffenübereinkommen (CWÜ) gehandelt. London wird hingegen attestiert, „bisher kein offizielles Verfahren auf der Grundlage des CWÜ eingeleitet“ zu haben – worauf RT Deutsch übrigens bereits Mitte März hingewiesen hatte.

Laut dem Wissenschaftlichen Dienst sei ein „offenkundiger Verstoß Russlands gegen Kooperationsverpflichtungen aus dem CWÜ nicht zu erkennen“. So habe Moskau anlässlich einer Dringlichkeitssitzung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) vorgeschlagen, gemeinsam mit Großbritannien zu ermitteln, „und damit – zumindest formal – seine Kooperationsbereitschaft bekundet“. Doch die britische OPCW-Delegation hatte diesen Vorschlag – nachdem London zuvor noch die vermeintlich mangelnde Kooperationsbereitschaft Moskaus öffentlich gegeißelt hatte – als „pervers“ abgelehnt, wie das Gutachten festhält.

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Daraufhin „beanstandete Russland, dass es keinen Zugang zu den Ermittlungsergebnissen Großbritanniens erhalten habe. Gemäß Art. 9 Abs. 8 CWÜ hat jeder Vertragsstaat das Recht, Verdachtsinspektionen zu beantragen. Großbritannien hatte den Einsatz des Nervengiftes zwar der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) gemeldet, aber bisher kein offizielles Verfahren auf der Grundlage des CWÜ eingeleitet“, führt der Bericht aus.

Berlin unterstützte britisches Erpressungsmanöver vorbehaltlos

Weiter heißt es in dem Bericht, laut dem eine Verantwortung Russlands für das Attentat „bis heute nicht nachgewiesen“ sei:

Im Fall ‚Skripal‘ hatte die britische Regierung am 12. März 2018 den Botschafter Russlands einbestellt und ein Ultimatum bis zum 14. März 2018 übermittelt, sich zum Fall ‚Skripal‘ zu erklären und das Nowitschok-Programm offenzulegen. Dabei hatte die britische Regierung nicht explizit auf das Chemiewaffenübereinkommen Bezug genommen, welches in Art. 9 Abs. 2 S. 2 eine Reaktionsfrist von bis zu zehn Tagen zugunsten des um Klarstellung ersuchten Staates vorsieht. Das Verstreichenlassen der von Großbritannien gesetzten Zweitagesfrist erscheint vor dem Hintergrund der CWÜ insoweit unbeachtlich.

Vor dem Hintergrund der Reaktionen der Bundesregierung auf das britische Ultimatum sind die Einlassungen des Wissenschaftlichen Dienstes dazu äußerst bemerkenswert. Denn in ihrem selbstherrlich gesetzten Ultimatum hatte die britische Regierung von Moskau nichts weniger verlangt, als seine Schuld einzugestehen und sein angeblich bestehendes Nowitschok-Programm gegenüber der OPCW offenzulegen. London drohte mit Sanktionen und anderen Maßnahmen für den Fall, dass Moskau dem nicht nachkommt.

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Die Bundeskanzlerin bezeichnete die in dem Ultimatum enthaltenen Unterstellungen als „berechtigte Fragen“, auf die Russland „rasche Antworten“ zu geben habe. Angela Merkel forderte zudem von Moskau, „der Aufforderung nach vollständiger und umgehender Offenlegung des einschlägigen Chemiewaffenprogramms gegenüber der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zu folgen“ – die Frage, ob es ein solches Programm überhaupt gibt, stellte sich für die Kanzlerin erst offenbar gar nicht.

Gleiches gilt für die EU-Außenminister, die in einer gemeinsamen Erklärung von Russland die „vollständige Offenlegung seines Nowitschok-Programms“ forderten. Gleichzeitig begrüßten die EU-Minister die angebliche „Bereitschaft Großbritanniens, eng mit der OPCW zusammenzuarbeiten“.

Während der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages nun festgestellt hat, dass das Verstreichenlassen des Ultimatums seitens Moskaus keinen Verstoß gegen das CWÜ darstellte, hatte die Bundesregierung diese völkerrechtskonforme Haltung Russlands in völliger Verkehrung der Realität als „einen zusätzlichen Anhaltspunkt für seine Verantwortlichkeit“ gewertet.

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Die Linke fordert Rückholung der russischen Diplomaten

Nachdem jüngst bekannt wurde, dass Berlin von London bislang keinerlei Beweise vorgelegt worden sein sollen, wächst der politische Druck auf die Bundesregierung. Die Linke sieht in dem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes eine Bestätigung dafür, „dass die Reaktion der Bundesregierung nach der mutmaßlichen Giftattacke im britischen Salisbury übereilt und unseriös war“.

Das sagte die Außenexpertin der Partei, Heike Hänsel, gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Ausweisung russischer Diplomaten sei daher „nicht akzeptabel und eher Teil einer Kampagnenpolitik gegen Russland denn seriöse Außenpolitik, die rechtsstaatlichen Kriterien folgt“, so Hänsel. Sie fordert die Bundesregierung auf, die „Ausweisungen rückgängig zu machen“.

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https://deutsch.rt.com/europa/71194-bundestagsgutachten-zu-skripal-moskau-voelkerrechtlich-korrekt-verhalten/

ZDF-Reporter widerspricht westlichem Narrativ: Chemieangriff in Duma könnte Inszenierung sein

Von rt.com

Augenzeugen berichten, lokale Kämpfer hätten den angeblichen Chemiewaffen-Angriff in der syrischen Stadt Duma inszeniert und als einen solchen der syrischen Armee dargestellt, gibt der ZDF-Fernsehkorrespondent Uli Gack gesammelte Einschätzungen wieder.

„Die Leute haben uns sehr überzeugend erzählt, dass diese ganze Geschichte inszeniert wurde“, sagte Uli Gack während einer Live-Zuschaltung aus Damaskus für die ZDF Heute-Sendung am Freitag.

Gack reiste in die syrische Hauptstadt und sprach mit Bewohnern eines Flüchtlingslagers in der Nähe von Damaskus, wo „etwa 20.000 Menschen aus Ost-Ghuta und besonders aus Duma“ leben.

Extremisten brachten bewusst Chlorbehälter an möglichen Angriffsort

Der Schauplatz des Angriffs, der angeblich am 7. April stattfand, war tatsächlich der „Kommandoposten“ einer lokalen islamistischen Gruppe, sagte der Reporter und zitierte Zeugen, mit denen er im Flüchtlingslager sprechen konnte.

Er fuhr fort, dass extremistische Kämpfer den Einheimischen zufolge Kanister mit Chlor in das Gebiet brachten und „im Prinzip darauf warteten, dass dieser hoch interessante Ort von der syrischen Luftwaffe bombardiert wird. Das ist auch geschehen. Dabei seien die Chlorgas-Behälter explodiert“.

 

 

Die Einheimischen sagten Gack, dass dies nicht die erste Provokation dieser Art in Duma gewesen sei, die von den Kämpfern inszeniert worden wäre.

Anderen Zeugenaussagen zufolge setzten die Rebellen Zivilisten während einer angeblichen „Trainingsübung“ absichtlich chemischen Substanzen aus. Im Anschluss wurden Filmaufnahmen der Zivilisten als vermeintliche „Beweise“ für den chemischen Angriff in Duma präsentiert, der als Vorwand für westliche Luftangriffe gegen Syrien am 14. April benutzt wurde.

In einem weiteren Beitrag für die Heute-Sendung, der am Sonntag ausgestrahlt wurde, sprach Gack mit Mitarbeitern der örtlichen Klinik. Auch sie sprachen – wie zuvor schon andere Mitarbeiter der Einrichtung – von einer Inszenierung.

 

Russische Armee findet potenzielles Chemiewaffenlabor

Der Reporter bemerkte, er könne die Aussagen der Menschen nicht überprüfen, die er interviewte. Er könne auch nicht sagen, ob sie alle wahr seien, nannte sie aber „überzeugend“ und fügte hinzu, dass die Aussagen die mediale Aufmerksamkeit verdienen.

Zuvor hatte das russische Militär erklärt, ein von Kämpfern betriebenes Labor im Zentrum von Duma gefunden zu haben, in welchem diese in der Lage gewesen wären, chemische Waffen herzustellen.

Im Labor wurde auch ein mit Chlor gefüllter Zylinder gefunden, der demjenigen ähnelt, der in einem der Videos des angeblichen chemischen Angriffs in Duma gezeigt und als „chemische Bombe“ dargestellt wurde, die „aus einem Hubschrauber abgeworfen“ worden wäre.

Der angebliche chemische Zwischenfall in Duma soll sich am 7. April ereignet haben. Eine Woche später starteten Washington und seine Verbündeten einen massiven Vergeltungsschlag gegen Syrien, ohne auch nur darauf zu warten, dass die Organisation für das Verbot der chemischen Waffen (OPCW) mit der Untersuchung des Vorfalls beginnt.

Russland verurteilte die US-geführten Angriffe, beschrieb sie als „Hooliganismus“ in den internationalen Beziehungen und „eine Aggression gegen einen souveränen Staat“.

ZDF der „Pro-Assad-Propaganda“ beschuldigt

In der Zwischenzeit starteten westliche Medien eine massive Kampagne, um Moskau und Damaskus zu beschuldigen, den Zutritt der Ermittler der OPCW zum Ort des angeblichen Angriffs „zu blockieren“. ZDF-Reporter Gack wies auch diese Erzählung zurück und sagte, dass die Verzögerung in der Arbeit des OPCW-Teams in der Tat durch Sicherheitsprobleme verursacht worden sein könnte.

Der deutsche Reporter wies auch darauf hin, dass einige versteckte extremistische Zellen noch immer in den kürzlich befreiten Gebieten operieren und Angriffe durchführen könnten – nach den Erfahrungen von Aleppo sogar „Wochen“, nachdem sie zurückerobert wurden.

Gacks Bericht wurde von einigen seiner Kollegen in Deutschland sofort als „Propaganda“ denunziert. Der Bild-Reporter Björn Stritzel griff seinen Bericht als „unglaubliche Pro-Assad-Propaganda im deutschen Fernsehen“ an.

Vergangene Woche gab der stellvertretende russische Außenminister Michail Bogdanow an, dass es in Duma immer noch Kämpfer gibt, die „die Bürger terrorisieren und unter anderem die normale Arbeit von Vertretern der internationalen Gemeinschaft – der UNO und der OPCW – behindern“. Am Samstag bestätigte die OPCW schließlich, dass ihr Team einen der Orte des vermuteten chemischen Angriffs in Duma besucht hat und Proben zur Analyse sammeln konnte.

http://derwaechter.net/zdf-reporter-widerspricht-westlichem-narrativ-chemieangriff-in-duma-koennte-inszenierung-sein

OPCW bestätigt Ankunft am Ort des angeblichen Chemieangriffs in Duma

OPCW bestätigt Ankunft am Ort des angeblichen Chemieangriffs in Duma
Die OPCW hat bestätigt, dass ihr Team einen Ort in Duma besucht hat, an dem ein Chemieangriff stattgefunden haben soll. Dennoch äußerte das russische Außenministerium Bedenken über die Pläne des Teams, weniger Orte zu besuchen und weniger Zeugen zu befragen.

Das Team habe am Samstag in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in Rijswijk in den Niederlanden analysiert werden sollten, teilte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mit. Die Organisation ließ offen, ob die Experten noch einmal nach Duma fahren würden.

Das Untersuchungsteam sagte, es werde „die Situation bewerten und zukünftige Schritte in Betracht ziehen, einschließlich eines weiteren möglichen Besuchs in Duma“. Das OPCW-Team reiste in die Stadt im Osten von Ghuta, elf Tage nachdem die syrische Regierung eine formelle Anfrage an die OPCW geschickt hatte, um das Gebiet inspizieren zu lassen, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. „Solche Verzögerungen in einem solchen Fall, unabhängig von den Motiven, sind inakzeptabel“, erklärte sie.

Symbolbild, Syrer in den Trümmern von Duma, Ost-Ghuta, Syrien, 19. April 2018

 

Moskau erwarte, dass die OPCW den angeblichen chemischen Angriff unparteiisch untersuche. Doch die Pläne der Mission, weniger Orte zu besuchen, die mit dem angeblichen Angriff in Verbindung stehen, und weniger Zeugen zu befragen, gäben Anlass zu „ernsten Bedenken“, sagte Sacharowa. Nach Ansicht der Sprecherin zeigten diese Pläne nur „die mangelnde Bereitschaft, eine weitere inszenierte Provokation mit dem Einsatz von Chemikalien, die als Grund für den Raketenangriff diente“, den die USA, Großbritannien und Frankreich letzten Samstag durchgeführt hatten, aufzuklären.

Die Erkundungsmission musste bei ihren Versuchen, Duma zu erreichen, eine Reihe von sicherheitsrelevanten Rückschlägen hinnehmen. Am Mittwoch bestätigte die OPCW, dass ihre Mission in Duma verzögert wurde, nachdem ein UN-Sicherheitsteam unter „Kleinwaffenfeuer“ geraten war. Entgegen einer Behauptung der USA, behauptete die OPCW nicht, dass die Verzögerung durch Russland oder Syrien verursacht worden sei. Washington hatte zuvor Damaskus und Moskau beschuldigt, das Erkundungsteam daran gehindert zu haben, die Stadt zu erreichen.

Die Ankunft des OPCW-Teams in Duma wurde am 14. April verschoben, nachdem die USA, Großbritannien und Frankreich einen Bombenangriff auf Syrien gestartet hatten. Die Luftangriffe wurden als Reaktion auf den angeblichen Gasangriff in Duma am 7. April durchgeführt, den der Westen der Regierung von Baschar al-Assad anlastete. Die Operation begann nur wenige Stunden, bevor das Team die Stadt erreichen sollte.

Mehr zum Thema – „Ob und wann OPCW-Team Duma betritt, hängt allein von UN ab – nicht von Russland oder Syrien“

https://deutsch.rt.com/international/68773-opcw-bestaetigt-ankunft-in-duma/

Moskau: Chlor-Container aus Deutschland Rauch-Bomben made in Salisbury in Duma gefunden

Das Erwachen der Valkyrjar

Moskau: Chlor-Container aus Deutschland Rauch-Bomben made in Salisbury in Duma gefunden
Symbolbild, Syrer in den Trümmern von Duma, Ost-Ghuta, Syrien, 19. April 2018

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat soeben mitgeteilt, dass mit Chlor bestückte Container aus Deutschland und Rauchgranaten aus Salisbury in Großbritannien in den kürzlich befreiten Gebieten der syrischen Stadt Duma, Ost-Ghuta, entdeckt wurden.

Maria Sacharowa hält in diesem Moment eine Pressekonferenz im russischen Außenministerium ab.

In den befreiten Gebieten von Ost-Ghuta haben syrische Regierungstruppen Container mit Chlor – des Grundstoffs der schrecklichsten Art von chemischen Waffen – aus Deutschland gefunden, sowie Rauchgranaten – bitte beachten Sie insbesondere dies -, die aus dem britischen Salisbury stammen“, so Sacharowa.

In Salisbury war der einstige russische Doppelagent Sergej Skripal angeblich mit einem Nervengas vergiftet worden. Die britische Regierung hatte umgehend ohne weitere Beweise Russland für die Tat verantwortlich gemacht.

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Duma: Britischer Journalist findet keine Indizien für Gas-Angriff

Die OPCW-Inspekteure haben vom Sicherheitsdepartment des UN-Sekretariats (und nicht von den Russen!) keine Erlaubnis bekommen nach Duma zu reisen. Journalisten, wenigstens einige, die an den Fakten interessiert sind, sind vor Ort.

Zu ihnen gehört Robert Fisk vom „Independent.“ Er war gestern mit einer Gruppe von Journalisten in Duma/Syrien. Von den vom Westen behaupteten Gas-Toten und Opfern hat er keine Spuren gefunden. Robert Fisk berichtete am 16. 4. 2018. Eine kurze Zusammenfassung des englischen Artikels

Als ihn die Erklärungen eines Militärs langweilen, beschließt er auf eigene Faust den Ort zu erkunden und findet die Klinik, die in dem berüchtigten YouTube-Video zu sehen ist.

„Da ist ein freundlicher Arzt in einem grünen Kittel, der mir, als ich ihn in derselben Klinik aufspüre, freundlich erzählt, dass das ‚Gas‘ -Video, das die Welt entsetzt hat – trotz aller Zweifler – vollkommen echt ist.

„Die WHO hat mitgeteilt, dass ihre Partner vor Ort 500 Patienten behandelt haben, ‚die Anzeichen und Symptome aufweisen, die mit Einwirkung von toxischen Chemikalien in Einklang stehen‘.“

„Es gibt die vielen Menschen, mit denen ich in den Ruinen der Stadt geredet habe, die sagten, sie hätten niemals an Gasgeschichten geglaubt, die gewöhnlich von bewaffneten islamistischen Gruppen verbreitet wurden.

Die Geschichte von Douma ist also nicht nur eine Geschichte von Gas – oder kein Gas. Es geht um Tausende von Menschen, die sich nicht für die Evakuierung aus Douma mit den Bussen, die letzte Woche abgereist sind, entschieden haben; neben den Bewaffneten, mit denen sie monatelang wie Höhlenmenschen leben mussten, um zu überleben.

Ich bin gestern ganz frei durch diese Stadt gelaufen, ohne Soldaten, Polizisten oder Aufpasser, um meine Spuren zu verfolgen, nur zwei syrische Freunde, eine Kamera und ein Notizbuch.“

Er berichtet weiter, dass es über Duma oft Flugzeuge gab, die die Al-Nusra-besetzte Stadt beschossen. Über die Nacht des Angriffes: „…aber in dieser Nacht war Wind und riesige Staubwolken kamen in die Keller, in denen die Menschen lebten. Sie begannen hier anzukommen und litten unter Atemnot und Sauerstoffmangel. Dann rief jemand an der Tür, ein ‚Weißhelm‘, ‚Gas!‘, Und eine Panik begann. Leute fingen an, Wasser übereinander zu gießen. Ja, das Video wurde hier gedreht, es ist echt, aber was Sie sehen, sind Menschen, die an Hypoxie (Sauerstoffunterversorgung H.B.) leiden – keine Gasvergiftung.“

„Zwei Männer, Hussam und Nazir Abu Aishe, sagten, sie wüssten nicht, wie viele Menschen in Douma getötet worden seien, obwohl dieser später sagte, dass er einen Cousin hatte, der von Jaish el-Islam [der Armee des Islam] hingerichtet wurde, weil er angeblich ‚nah zum Regime‘ stand. Sie zuckten mit den Schultern, als ich nach den 43 Leuten fragte, die bei dem berüchtigten Douma-Angriff gestorben sein sollen.”

Über die Weißhelme: „Ich fand ihre zerstörten Büros unweit von Dr. Rahaibanis Klinik. Eine Gasmaske war zurückgelassen worden vor einem Essenscontainer, mit einem gebrochenen Augenglas. Ein Haufen schmutziger Militärtarnuniformen in einem Raum. ‚Dort platziert?‘ habe ich mich gefragt. Ich bezweifle das.“

„Natürlich müssen wir ihre Seite der Geschichte hören, aber das wird hier nicht passieren. Eine Frau erzählte uns, dass jedes Mitglied der Weißhelme in Douma ihr Hauptquartier verlassen hat und sich dafür entschied, mit den bewaffneten Gruppen, die von der Regierung organisierten und von den Russen geschützten Busse zu nehmen. In die Rebellenprovinz Idlib, als der endgültige Waffenstillstand vereinbart wurde.“

„Wie konnte es sein, dass Douma-Flüchtlinge, die die Lager in der Türkei erreicht hatten, einen Gasangriff beschrieben hatten, an den sich heute niemand in Douma zu erinnern scheint?“

„Ein syrischer Oberst, dem ich hinter einem dieser Gebäude begegnete, fragte, ob ich sehen wolle, wie tief die Tunnel seien. Ich hielt nach gut einer Meile an, als er kryptisch bemerkte, dass dieser Tunnel bis nach Großbritannien reichen könnte‘. Ach ja, Frau May, erinnerte ich mich, deren Luftangriffe so eng mit diesem Ort von Tunneln und Staub verbunden waren. Und Gas?”

„Tunnel bis nach Großbritannien“

Was die von  den Tätern dominierte UNO nicht will, und was die deutschen Medien nicht vermochten, zeigt uns ein Brite. Ausgewogene, sachliche Information.

Fazit

Eine verantwortungslose Clique an der Spitze der NATO-Staaten griff grundlos den souveränen Staat Syrien an. Zahllose Claqueure in Politik und Medien machten sich zu Mittätern.

http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2018/04/duma-britischer-journalist-findet-keine.html

NBCs und Bilds Augenzeugin von angeblichem CW-Angriff in Douma dementiert Zeugin gewesen zu sein

Die US-Amerikanerin Deana Lynn aka Diana Jamal el-Deen, #JihadiJulian’s „syrische Augenzeugin“ aus Douma, hat gerade zugegeben, dass ihre und NBCs Behauptungen, sie wäre Zeugin des angeblichen CW-Angriff in Douma, Fake waren.

Man schaue sich an: NBC April 13, 2018 – American witness says chemical attack in Syria was real:

NBC: We spoke to an American who was there. Her relatives hiding in basements when they say chemical weapons started wafting in. Diana Lynn says claims that the attack was staged are lies.

Diana Jamal el-Deen: Some people from the basements started to throw up, others they felt pains, they came out of the basements to find people in the street, almost passing out, trying to go to a medical center…

NBC behauptete am Freitag also, Diana Jamal el-Deen sei Zeugin des angeblichen Chemiewaffenangriffes und vor Ort gewesen, und Diana Jamal el-Deen sagte dazu, Leute in Kellern haben nach dem Chemiewaffenangriff angefangen sich zu übergeben, hätten Schmerzen gehabt, wären fast ohnmächtig geworden und hätten versucht, ins Krankenhaus zu gehen. Am Ende des NBC-Beitrages sagt sie übrigens auf Nachfrage noch sinngemäß, dass sie US-Angriffe auf Syrien befürwortet, um die syrische Regierung zu bestrafen.

Aber jetzt hat sie NPR ein neues Interview gegeben, wo sie was ganz anderes sagt: NPR, April 15, 2018, Douma Evacuee On Syrian Violence:

… There was two days of nonstop bombing. The women and children and the men, they all were staying in basements. The second day, there was a chemical attack which was not near me, but I heard about it. And when I heard about it from some of the young men – they told me what happened because they weren’t staying in the basement with us. They told me not to tell the women so they don’t get hysterical. …

Also, da behauptet sie nun, sie sei von dem Ort des angeblichen Chemiewaffenagriffes weit entfernt in einem Keller gewesen, aber sie habe davon gehört, denn einige junge Männer, die nicht in ihrem Keller waren, hätten es ihr erzählt. Das ist exakt das, was man eine Zeugin vom Hörensagen nennt. Diana Jamal el-Deen hat von irgendwelchen „jungen Männern“ gehört, es habe einen Chemiewaffenangriff gegeben, kann oder will aber nicht mal sagen, wer das gewesen ist, und selbst hat sie überhaupt nichts davon gesehen.

Die zwei von Russland präsentierten Zeugen von der Notaufnahme des Krankenhauses von Douma, die sagten, es habe Verletzte durch Staub und Rauchgas gegeben, aber der angebliche Chemiewaffenangriff sei ein falsches Gerücht gewesen, sind hingegen auf einem Video zu sehen, dass Befürwortern von westlichen Angriffen auf Syrien als Beweismittel dafür dient, es habe einen gegeben. Im Unterschied zu Diana Jamal el-Deen sind die beiden von Russland präsentierten Herren also tatsächliche Zeugen des Geschehens.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/04/16/nbcs-und-bilds-augenzeugin-von-angeblichem-cw-angriff-in-douma-dementiert-zeugin-gewesen-zu-sein/

Unter westlichem Schutz: Islamisten setzten in Syrien systematisch Giftgas ein – auch gegen Kurden

Unter westlichem Schutz: Islamisten setzten in Syrien systematisch Giftgas ein - auch gegen Kurden

Giftiges Monophosphan, das in einem zuvor von militanten Islamisten gehaltenen Gebäude in Ost-Aleppo im November 2016 gefunden wurde.
Sollte in Duma tatsächlich eine Attacke mit Chemiewaffen stattgefunden haben, ist die Möglichkeit einer Inszenierung radikaler Islamisten nicht von vornherein auszuschließen: Bislang hatten diese im Syrien-Krieg wenig Hemmungen im Umgang damit gekannt.

Russland beschuldigte am Freitag die britische Regierung, den mutmaßlichen Giftgasangriff in der syrischen Stadt Duma von vor einer Woche mitinszeniert und angeleitet zu haben. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, sagte vor der Presse:

Wir haben Beweise, die offenbaren, dass Großbritannien direkt an der Organisation dieser Provokation beteiligt war.

Gespenstischer Flashmob im Krankenhaus von Duma

Der Generalmajor berichtete von Zeugenaussagen aus dem Krankenhaus von Duma. Zwei Ärzte von der Notfall-Abteilung hätten berichtet, eine Gruppe Unbekannter sei dort eingedrungen und habe laut geschrien, die eingelieferten Patienten seien mit Kampfgas verseucht. Daraufhin brach Panik unter den Anwesenden aus. Die Eindringlinge hätten einen Wasserschlauch mitgeführt, diesen angeschlossen und die Patienten damit abgeduscht. Aus Angst vor dem Gift hätten die Patienten und deren Verwandte sich auch gegenseitig mit Wasser übergossen.

 

 

Die Eindringlinge filmten demnach das Geschehen mit Videokameras und verschwanden so schnell wieder, wie sie gekommen waren.

Konaschenkow bestand darauf, dass die Ärzte des Krankenhauses versicherten, kein einziger Patient habe Symptome einer Chemikalienverletzung gezeigt. „London hat starken Druck auf die als Rettungshelfer auftretenden Weißhelme ausgeübt“, betonte der russische Militärchef. Und:

Man verlangte von der Organisation, dass sie einen Angriff mit chemischen Waffen vortäuschen solle.

„Weißhelme“ gedeihen bislang nur in islamistischen Biotopen

Die im Krankenhaus von Duma, Ost-Ghuta aufgenommenen Videos und Fotos wurden anschließend von der Organisation der „Weißhelme“ verbreitet. Sie sind nach wie vor die einzigen Beweise, auf die sich die NATO-Staaten bisher stützen.

Die Weißhelme werden aus den USA, England, Deutschland und Frankreich mit Millionenbeträgen finanziert. Die Organisation ist als Rettungshelfer allerdings ausschließlich in den von radikalen Islamisten kontrollierten Gebieten aktiv. Sie stehen unter dem mit Film- und Fotomaterial belegten Verdacht, dass zahlreiche ihrer Mitglieder die radikalen Islamisten unterstützen und sich auch an bewaffneten Aktionen beteiligen.

 

 

Die britische Botschafterin bei der UNO, Karen Pierce, sagte hingegen:

Die russischen Kommentare sind eine grobe Verzerrung dessen, was vor Ort passiert. Das ist eine eklatante Lüge, es ist die schlimmste Art Fake-News, die wir bisher von der russischen Propagandamaschine gesehen haben.

Frau Pierce sprach im UN-Sicherheitsrat, nachdem der Botschafter Moskaus bei der UNO, Wassili Nebensja, Großbritannien vorgeworfen hatte, eine westliche Agenda zu unterstützen, um den syrischen Führer Bashar al-Assad abzusetzen und Russland zurückzudrängen.

Falls es eine Chemiewaffen-Attacke in Duma gegeben haben sollte, müssten auch die radikal-islamistischen Kämpfer als mögliche Täter in Betracht gezogen werden, betonte Nebensja. Es sei grotesk, dass kein westlicher Regierungsvertreter diese Möglichkeit in seinen Diskurs miteinbezieht. Denn es gebe zahllose veröffentlichte Indizien, Videoberichte und selbst Eingeständnisse der „Kämpfer“, die beweisen, dass Giftgas immer wieder von dieser Seite eingesetzt wurde.

Express.com berichtet über Chemiewaffeneinsatz islamischer Extremisten gegen Kurden

So berichtete das britische Medium Express.com am 12.04. über den Einsatz von verbotenen Kriegswaffen seitens der „Armee des Islam“ (Dschaisch al-Islam) gegen die Kurden. Diese Organisation war noch in Duma präsent, als die angebliche Fassbombe mit Chlorgas dort vom Himmel fiel.

Mehr zum Thema –  Russischer Außenminister: Chemieangriff eine Inszenierung – Ausländischer Geheimdienst involviert

Express.com zitiert die Nachrichtenagentur Kurdistan 24. Demnach habe die Gruppe im April 2016 selbst eingeräumt, in einem überwiegend kurdisch besiedelten Gebiet in der Stadt Aleppo im Norden Syriens chemische Waffen eingesetzt zu haben.

Dies gab Dschaisch al-Islam sogar in einer offiziellen Erklärung zu:

Einer der Feldkommandeure in Aleppo benutzte Waffen, die er bei solchen Konfrontationen nicht benutzen durfte.

Die Gruppe behauptete, der Brigadekommandant sei dafür vor ein Militärgericht gestellt worden. Redur Khalil, ein Sprecher der kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) in den syrischen Kurdengebieten, sagte:

Die Erklärung der Gruppe kam nach der Vorlage zahlreicher schlüssiger Beweise und Berichte über Giftgase, die beim Beschuss des Bezirks Sheikh Maqsoud in Aleppo eingesetzt worden waren.

Er fügte hinzu, dass Dschaisch al-Islam und die Al-Kaida-nahe Al-Nusra-Front schon mehrere Male verbotene Waffen gegen Kurden eingesetzt hätten.

Das US-Presseorgan Daily Beast berichtete zudem darüber, dass diese Rebellengruppe wahllos die Nachbarschaft beschossen und dabei mit chemischen Gasen gefüllte Granaten benutzt hatte. Hunderte von Zivilisten seien dadurch getötet worden.

Mehrfach Reste von C-Waffen-Beständen aus Terroristenbesitz in eingenommenen Territorien entdeckt

Nachdem die syrische Armee mithilfe von Russland die Stadt Aleppo vom Islamischen Staat und anderen Terroristengruppen befreit hatte, fand man in deren verlassenen Gebäuden große Mengen an Chemikalien und Vorrichtungen, die es diesen ermöglicht hätten, chemische Waffen selbst zu bauen. Mit Fotos und Videos wurden die Funde auch dokumentiert und veröffentlicht.

Auch am 12. und 13. März fanden syrische Truppen in zwei von den Terroristen aufgegebenen Dörfern in der Gegend von Ghuta tonnenweise toxische Substanzen, darunter auch Chlor. Infolge dieses Fundes hatte das russische Außenministerium auch davor gewarnt, dass ein mögliches „Fake“-Attentat bevorstehen könnte.

Die Regierungsspitzen der NATO-Staaten haben diese Indizien komplett verschwiegen – bis heute. Nun würden sie, so meinen Kritiker, den Dritten Weltkrieg provozieren – um den angeblichen Einsatz von chemischen Waffen zu bestrafen. Die nach Einschätzung russischer Experten „höchst wahrscheinlichen“ Täter hingegen konnten seit Jahren mit chemischen Waffen syrische Zivilisten töten, ohne dass westliche Regierungen das jemals öffentlich erwähnt hätten. Aber wer würde denn in diesem Zusammenhang von Komplizenschaft sprechen?

 

 

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/68436-unter-westlicher-deckung-militante-islamisten-nutzten-chemiewaffen/

Erfreuliche Entwicklung in der Syrienkrise

Foto. Durch StepanPopov/Shutterstock
Foto. Durch StepanPopov/Shutterstock

 

Die New York Times teilt mit: During a closed-door White House meeting, officials said, Mr. Mattis pushed for more evidence of President Bashar al-Assad’s role in a suspected chemical attack last weekend that would assure the world that military action was necessary.

 Von Thomas Schlawig

 Es scheint, als hätte sich im Weißen Haus und vor allem im Pentagon in Ermangelung an Beweisen gegen Assad die Vernunft durchgesetzt.

US- Präsident Trump wird von den Europäern bedrängt, den Militärschlag gegen Syrien umzusetzen, gleichzeitig bemüht sich das Pentagon, dieses militärische Vorgehen zu verhindern. Noch vor Tagen war das Pentagon auf vollem Kriegskurs – nun nicht mehr.

Das kann man als gute Entwicklung bezeichnen, es zeigt aber andererseits die Verlogenheit von May und Macron auf.

Briten und Franzosen sehen die Schuld Assads bezogen auf einen vermuteten Giftgasanschlag als erwiesen, Pentagon- Chef Mattis meint, nichts sei erwiesen, und man brauche umfassendere Beweise.

Das – no Evidence / keine Beweise – steht in direktem Gegensatz zu den Aussagen der britischen Premierministerin May und vor allem zum französischen Präsidenten Macron. Dieser hatte gerade gestern mitgeteilt, dass er Beweise für den Giftgasangriff habe, er wisse es sei Chlorgas, und er könne beweisen dass Syrien Präsident Assad den Angriff angeordnet habe. Dem widersprach wenige Stunden später US- Verteidigungsminister Mattis in einem Kongress- Hearing, in dem er – indirekt und ungewollt aber faktisch gegeben – Macron als Lügner entlarvte

Das scheint aber die Briten nicht zu interessieren, denn Das britische Kabinett hat Ministerpräsidentin Theresa May grünes Licht gegeben, um den USA und Frankreich bei der Planung von Militärschlägen als Reaktion auf einen angeblichen Chemiewaffenangriff in Syrien beizutreten. Nachdem das Kabinett am Donnerstag mehr als zwei Stunden zusammengekommen war, unterstützte es Mays Plan, mit den beiden Verbündeten zusammenzuarbeiten, „um eine internationale Reaktion zu koordinieren“. Aber es gab keinen Hinweis auf den Zeitpunkt oder das Ausmaß einer Aktion.

Schon am 9. April sagte ein ehemaliger Direktor der UN-Waffeninspektoren, daß die syrische Regierung nicht für den jüngsten Angriff mit chemischen Waffen verantwortlich sei und behauptet, der Angriff sei ein Versuch, Bashar Al-Assad zu stürzen.

Laut dem Chemiewaffenexperten Åke Sellström, der den Einsatz chemischer Waffen sowohl im Irak als auch in Syrien untersuchte, ist es unwahrscheinlich, dass Bashar Al-Assad und die syrische Armee für den Angriff in Ost-Ghouta verantwortlich waren.

Für ihn und nicht nur für ihn macht es keinen Sinn, daß Assad die Region bombardieren läßt, weil zu dieser Zeit die Rebellen bereits geschlagen waren und zugestimmt hatten, innerhalb von 48 Stunden Duma zu verlassen. Wörtlich sagte er: Angesichts der Tatsache, dass die syrische Armee am Rande des Sieges stand, macht es keinen Sinn, dass sie ihren eigenen Erfolg sabotieren würden.

Somit dürfte zutreffen, was die syrische und die russische Regierung von Anfang an vermutet hatten, daß nämlich entweder die Rebellen oder eine fremde Geheimdienstaktion dafür verantwortlich sind.

Das russische Außenministerium verurteilte Vorwürfe in Bezug auf den chemischen Angriff und nannte sie eine „fortlaufende Serie gefälschter Nachrichten“ und „unbegründeter Spekulationen“. Es stellte fest, dass Moskau bereits vor den in den letzten Monaten vorbereiteten chemischen Angriffen gewarnt habe. Damaskus wies auch die Vorwürfe zurück, wobei das syrische Außenministerium darauf hinwies, dass ähnliche Behauptungen immer dann auftauchen, wenn die syrische Armee Fortschritte im Kampf gegen Terroristen macht.

„Die Weltpolitik ist zu einem Schauplatz für den Austausch von gegenseitigen Anschuldigungen, Sanktionen und militärischen Drohungen geworden […] Ich bin sehr enttäuscht, wie die aktuellen Anführer ihre Geschäfte leiten“ Michail Gorbatschow, Friedensnobelpreisträger

https://www.journalistenwatch.com/2018/04/13/erfreuliche-entwicklung-in-der-syrienkrise/