Syrien: Schulkinder die aufgrund eines „Chemiewaffenangriffs“ Krämpfe simulieren

 

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Am 12.04.2018 veröffentlicht

Westen will Assad wegen Giftgasvorfall zur Rechenschaft ziehen – die Türkei bleibt verschont

Epoch Times

Zum ersten Jahrestag eines Giftgasvorfalles in der syrische Stadt Chan Scheichun haben Deutschland und andere westliche Staaten ihre Entschlossenheit bekräftigt, den syrischen Staatschef Baschar al-Assad dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Vor einem Jahr ereignete sich ein Vorfall mit Giftgas im syrischen Chan Scheichun. Der Westen sagt: Staatschef Baschar al-Assad habe Chemiewaffen eingesetzt.

Syriens Regierung und Russland gaben jedoch an, ein Lager mit Chemiewaffen von Terroristen getroffen zu haben. Die Stadt Chan Scheichun war als Terror-Hochburg bekannt.

Ob Assad tatsächlich Giftgas eingesetzt hat oder ein Lager mit Chemiewaffen getroffen wurde, bleibt fraglich.

Deutschland und andere westliche Staaten sind von Assads Schuld überzeugt und haben nun einmal mehr ihre Entschlossenheit bekräftigt, den syrischen Staatschef dafür zur Rechenschaft zu ziehen. „Wir werden nicht ruhen, bis den Opfern dieser schrecklichen Angriffe in Syrien Gerechtigkeit widerfährt“, erklärten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der USA am Mittwoch.

Heiko Maas (SPD), Jean-Yves Le Drian, Boris Johnson und der geschäftsführende US-Außenminister John Sullivan verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung jeglichen Einsatz chemischer Waffen. „Wir sind entschlossen sicherzustellen, dass alle für ihren Einsatz Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden“, schrieben sie und machten ausdrücklich Assad für den Giftgasvorfall in Chan Scheichun verantwortlich.

Zudem warfen sie Assads Verbündetem Russland vor, seiner Verantwortung nicht nachgekommen zu sein, nachdem es im September 2013 zugesagt hatte, dafür zu sorgen, dass Syrien alle seine Chemiewaffen vernichtet. Seitdem hätten „Ermittler des UN-Sicherheitsrats vier Giftgasangriffe durch Assads Truppen“ belegt, heißt es seitens der Außenminister. Statt zu handeln, habe Russland jedoch weitere Ermittlungen unterbunden.

Keine Kritik an der Türkei

Unterdessen gab es auch Berichte über türkische Giftgasangriffe in Afrin, einer Kurdenregion in Syrien. Die Türkei marschierte in den Norden Syriens ein und besetzte die von Kurden besiedelte Region. Das Nato-Land schreckte offenbar auch nicht davor zurück Giftgas einzusetzen, und das wichtigste Krankenhaus der Region zu bombardieren.

Der Leiter – des später bombardierten – Krankenhauses in Afrin, Joan Schitika, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Verletzten mit Atembeschwerden nach türkischem Beschuss eingeliefert worden seien.

Die staatliche Syrische Nachrichtenagentur Sana warf der türkischen Armee vor, Granaten mit Giftgas bei dem Beschuss einer Ortschaft eingesetzt zu haben. Die türkische Seite reagierte nicht auf die Berichte.

Davor hatte Uno-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, von mutmaßlichen Giftgasangriffen in Afrin berichtet.

Kritik aus Europa? – Fehlanzeige. (so/dpa/afp

https://www.epochtimes.de/politik/welt/westen-will-assad-wegen-giftgasvorfall-zur-rechenschaft-ziehen-die-tuerkei-bleibt-verschont-a2392519.html

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Ein paar Anmerkungen zum Interview von Bashar Al Assad

 

Der syrische Präsident Bashar Al Assad hat der französisch-zionistischen Lügenschleuder AFP gerade ein Interview gegeben.

Da die westliche Lügenpresse dafür berüchtigt ist, Interviews durch selektives und manipulatives Schneiden zu verfälschen, wie das in der Vergangenheit etwa ABC mit einem Assad-Interview und die deutsche Tagesschau mit einem Putin-Interview gemacht haben, filmt Syrien alle von Assad gegebenen Interviews und stellt sie anschließend in voller Länge ungeschnitten ins Netz. Hier ist also AFPs jüngstes Interview mit dem syrischen Präsidenten Bashar Al Assad:

 

 

Nachfolgend finden sich zu dem auf Englisch geführten Interview einige Anmerkungen des Parteibuchs.

Auf die Frage nach dem Giftgas-Ereignis in Khan Sheikhun erklärt Bashar Al Assad, dass es sich dabei mit 100% Sicherheit um eine Inszenierung von Al Kaida handelt. Der Tatsache, dass alle Nachrichten zum Ereignis in Khan Sheikhun auf Propaganda von Al Kaida basieren, da die Terrorgruppe Al Kaida Khan Sheikhun beherrscht und genau kontrolliert, welche alle Informationen das Gebiet verlassen, wird bislang nicht genügend beachtet und gewürdigt. Mit anderen Worten: alle, die diese Giftgaslügen aus Khan Sheikhun verbreiten und als glaubwürdig darstellen, von CNN, Bild und Tagesschau über Trump bis hin zu Amnesty International und Ärzte ohne Grenzen, verteilen damit verlogene Greuelpropaganda der Terrorgruppe Al Kaida. Stimmt.

Weiter erklärt Assad, die zunächst von Russland und Syrien in Erwägung gezogene Möglichkeit, dass die syrische Luftwaffe bei einem Luftangriff östlich von Khan Sheikhun eine mit giftigen Chemikalien bestückte Position von Al Kaida getroffen hat und dabei freigesetzte Giftstoffe die von Al Kaida medial inszenierten Vergiftungen verursacht haben, auszuschließen ist, da der syrische Luftangriff zwischen halb zwölf und halb eins mittags erfolgt ist, der Chemiewaffeneinsatz jedoch bereits früh morgens von Al Kaida medial inszeniert und verbreitet wurde. Das bedeutet, dass es sich dabei um zwei verschiedene Dinge handelt, eines morgens und eines mittags. Stimmt.

Und es spricht vieles dafür, dass es sich bei dem Ereignis am Morgen nicht um einen Luftangriff, sondern um eine zur Falschbeschuldigung der syrischen Regierung erfolgte Freisetzung von nicht weniger als 20 Litern Giftgas durch Al Kaida mittels einer IED am Boden handelt. Augenarzt Assad macht außerdem zutreffend darauf aufmerksam, dass die von Al Kaida dazu verbreiteten Videos Fakes sind und es dabei nicht klar ist, ob die darin zu sehenden leblosen Kinder wirklich tot sind, was ein Verdacht ist, der angesichts dessen, dass ein „totes“ Kind in einem der Videos aus Khan Sheikhun die Augen öffnet und Angehörige angeblich mit der Beerdigung ihrer „toten“ Kinder warten sollten, weil sie nach einigen Stunden noch erwachen könnten, nur allzu naheliegend ist. Bei dem syrischen Luftangriff östlich von Khan Sheikhun am Mittag des 4. April dürfte hingegen nur die Bezeichnung des angegriffenen Zieles strittig sein. Syrien bezeichnet das angegriffene Ziel als Terrorzentrale von Al Kaida und Konsorten, während die Terrorgruppe Al Kaida und ihre Unterstützer das Ziel als „Höhlenkrankenhaus von Khan Sheikhun“ bezeichnen. Da schließt das eine das andere nicht aus, weil die Terrorgruppe Al Kaida ihre Kommandozentralen oft in Krankenhäusern einrichtet oder mit einer Krankenstation ausstattet, aber unstrittig ist, dass bei dem Luftangriff am Mittag kein Giftgas freigesetzt wurde.

Bezüglich dessen, warum man nicht Al Kaida, sondern Syrien bezüglich des mutmaßlichen Giftgasereignisses in Khan Sheikhun glauben sollte, erklärte Assad erstens, dass Syrien nicht über Giftgas verfügt, weil es das 2013 alles Giftgas, über 1300 Tonnen, entsorgen lassen hat, und zweitens, dass Syrien aus moralischen Gründen Giftgas nie eingesetzt hat und auch jetzt nicht einsetzen würde, wenn es das hätte. Angesichts dessen, dass Syrien von der Lügenpresse dämonisiert wurde und es in Khan Sheikhun um weniger als 20 Liter Giftgas geht, überzeugt das Argument natürlich diejenigen nicht, die an einen Giftgaseinsatz der syrischen Regierung glauben oder glauben wollen. Natürlich könnten sich sowohl die syrische Armee als auch Terroristen theoretisch in den Besitz einer so kleinen Menge Giftgas gebracht haben. Aber Assad sprach danach auch noch die Entwicklung der militärischen Lage an der Front nördlich der Stadt Hama an, und die spricht klar gegen einen Giftgaseinsatz der syrischen Armee.

Die Lageentwicklung im Norden von Hama ist auch weitgehend unstrittig. Am 23. März begannen Terroristen unter Führung von Al Kaida von Norden her einen Großangriff auf die zentralsyrische Provinzhauptstadt Hama. Am 4. April hatte die syrische Armee beinahe alle Gebiete nördlich der Stadt Hama, die die Terroristen im Laufe ihrer Offensive erobert hatte, Schritt für Schritt wieder zurückerobert, womit die große Terroroffeinsive auf die Stadt Hama unter hohen Verlusten gescheitert war. In dieser Situation soll nun die syrische Armee, wenn man den Behauptungen der Terrorgruppe Al Kaida und ihren Unterstützern glauben schenken wollte, die syrische Armee einen Giftgasangriff auf die Zivilbevölkerung der rund zehn Kilometer hinter der Front in Nord-Hama liegenden Ortschaft Khan Sheikhun durchgeführt haben. Assad erklärt nun im Interview, dass diese Behauptung von Al Kaida und ihren Unterstützern der militärischen Logik vollkommen widerspricht. Warum, so fragt Assad, sollte syrien einen Giftgasangriff durchführen, wo die syrische Armee die Schlacht gewonnen hatte und die Terroristen kollabierten, und nicht einige Tage vorher, wo die syrische Armee vor der Übermacht der Terroristen zurückweichen musste? Und wenn die syrische Armee den Giftgasangriff durchgeführt hätte, warum würde sie dann damit Zivilisten zehn Kilometer hinter der Front und nicht die Terroristen an der Front damit attackieren? Assad hat unzweifelhaft recht damit, dass die Behauptung, die syrische Armee habe ausgerechnet dort und zu diesem Zeitpunkt einen politisch hochriskanten Giftgasangriff durchgeführt, jeglicher militärischer Logik widerspricht. Die syrische Armee könnte durch einen CW-Angriff gegen Zivilisten nichts gewinnen, aber viel verlieren. Für die vor der Niederlage stehenden Terroristen entspricht es hingegen der militärischen Logik, zu versuchen, ihre aussichtslose Lage durch einen riskanten False-Flag-Giftgasanschlag gegen Zivilisten doch noch zu drehen.

Weiterhin ist Assad im Interview auf die Hypothese eingegangen, in der syrischen Armee könnte jemand den Guftgasangriff eigenmächtig ausgeführt haben. Assad erklärt dazu zutreffend, dass Syrien nicht nur seine Giftgaswaffen abgegeben habe, sondern die syrische Armee eine hierarchisch aufgebaute Militärorganisation ist, wo es klare Kommandoketten gibt und Befehle befolgt werden. Das unterscheidet die Armee von einer Miliz, wo jeder Anführer machen kann, was ihm in den Sinn kommt. Dabei könne es wie in anderen Armeen schon mal vorkommen, dass ein Soldat seine persönliche Pistole für eine Straftat benutzt, wofür er dann, wenn er erwischt wird, bestraft wird, aber dass da jemand ein Kampfflugzeug eigenmächtig und befehlswidrig mit Giftgaswaffen bestücken kann, um dann das Verbrechen zu begehen, damit zivile Ziele anzugreifen, ist völlig abwegig, selbst wenn dazu von der Hypothese ausgehet, dass die syrische Armee doch noch heimlich über Giftgaswaffen verfügt. In einer hierarchisch aufgebauten Militärorganisation wie der syrischen Armee gibt es Flug- und Einsatzpläne, wo genau definierte Missionen festgelegt und die Flugzeuge dafür entsprechend vorbereitet und ausgerüstet werden. Daran käme eine befehlswidrig und eigenmächtig handelnde Person im Militär nicht vorbei. Da kann man Assad nur zustimmen.

Ebenfalls zustimmen kann man der Aussage von Assad, die Ereigniskette von Khan Sheikhun, der westlichen Propaganda dazu und dem sich daran direkt und ohne jede Untersuchung anschließenden US-Angriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt Sheirat erwecke den Eindruck, dass der Westen, vor allem die USA, mit Al Kaida und ähnlich gesinnten Terroristen nach wie vor unter einer Decke stecken. Zutreffend ist wohl auch die Einschätzung von Assad, dass sich diese Kombination von Al-Kaida-Fabrikation, westlicher Propaganda und anschließendem US-Militär jederzeit wiederholen kann, und das nicht nur in Syrien, sondern nahezu überall auf der Welt.

Die weiteren Ausführungen von Assad zur US-Politik und zum US-Militär sind allerdings weniger überzeugend. Zur innenpolitischen Situation in den USA äußerte Assad sich etwa recht vage in dem Sinne, dass die USA vom militärisch-industriellen Komplex, den Finanzunternehmen, Banken, und was man das tiefe Regime nenne, regiert werde und für die Interessen dieser Gruppen arbeite, und die Wahl von Trump, wie der auf Bestellung von Al Kaida erfolgte US-Militärangriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt zeigt, daran nichts geändert hat. Was Assad da und im ganzen Interview komplett weglässt, ist die größte kriegstreibende Kraft, nämlich Israel und seine 5. Kolonne, deren innenpolitisch unter dem Dach der Israel-Lobby organisierte Macht in den USA ihm und so ziemlich ganz Syrien ansonsten nur zu bewusst ist.

Noch weniger überzeugend ist Assads Darstellung, dass Syrien vor dem US-Raketenangriff nicht von Russland gewarnt worden sei. Assad erklärte, Syrien habe von Russland keine Warnung erhalten, weil die USA Russland selbst erst wenige Minuten vor dem Einschlagen der Tomahawk-Raketen in Syrien darüber informiert hätten und Russland deshalb keine Zeit mehr blieb, um Syrien zu warnen. Dass durch den US-Raketenangriff trotzdem vergleichsweise wenig wichtiges zerstört wurde und die Kampfkraft der syrischen Armee nicht geschwächt wurde, erklärt Assad damit, dass Syrien unter zutreffender Interpretation von Indizien und in weiser Vorausahnung des US-Angriffes die wichtigsten Militärgüter rechtzeitig in Sicherheit gebracht habe. Mit anderen Worten: Assads Darstellung zufolge soll das syrische Militär die Zielkoordinaten des US-Raketenangriffs zutreffend geahnt haben.

Eine recht breite Öffentlichkeit überzeugen mag allerdings Assads Argument, dass auch der von den USA als „Zielirrtum“ eingeräumte US-Luftangriff auf gegen ISIS kämpfende syrische Truppen in Deir Ezzor am 17. September 2016, durch den rund 100 syrische Soldaten ums Leben gekommen sein sollen, zeige, dass die USA den Terrorismus in Syrien kontinuierlich unterstützen. Assad stellt diesen Angriff der US-geführten Koalition als eine deutlich schwerwiegendere Unterstützung des Terrors in Syrien dar als es der US-Raketenangriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt Sheirat, der rund ein Dutzend Tote gefordert haben soll, gewesen sei und führt dazu aus, dass dadurch die Einnahme der Stadt Deir Ezzor durch ISIS drohte, was durch die heldenhaft agierende syrische Armee jedoch gerade noch so verhindert werden konnte. Das hat durchaus einige Logik, denn die US-Regierung weigert sich einerseits, ihre im Namen des Anti-Terror-Kampfes durchgeführten Kriegsaktivitäten in Syrien mit der syrischen Armee zu koordinieren, und gibt sich andererseits überrascht, dass es bei der illegalen und unkoordinierten US-geführten Bombardierung Syriens zu vermeidbaren Zielirrtümern kommt. Sich aus der illegalen Kriegsführung der USA und der US-Unwilligkeit zur Koordinierung des Anti-Terror-Einsatzes mit der legitimen Regierung in Syrien ergebende vermeidbare „Zielirrtümer“ – wo die US-geführte Koalition aus Versehen die syrische Armee attackiert – sind den USA und ihren Partnern natürlich zumindest als bedingter Vorsatz zuzurechnen, auch wenn im konkreten Fall in Deir Ezzor tatsächlich ein Zielirrtum vorgelegen haben mag.

Das Parteibuch ist allerdings noch nicht ganz überzeugt davon, dass es diesen sowohl von Syrien als auch den USA bestätigten irrtümlichen und sehr tödlichen Angriff der US-geführten Koalition auf syrische Soldaten überhaupt so gegeben hat. Nach wie vor ziehen wir die Möglichkeit in Betracht, dass es sich bei dem Ereignis am 17. September 2016 um eine zwischen amerikanischen, russischen und damit auch syrischen Militärs abgestimmte Inszenierung zur Beeinflussung des US-Wahlkampfes gehandelt haben könnte. Hinter den Kulissen scheint unserer Einschätzung nach nämlich die Zusammenarbeit zwischen amerikanischen und russischen Militärs schon seit Jahren viel besser zu sein als es öffentlich dargestellt wird.

Ansonsten ist aus dem Interview von Assad noch mitzunehmen, dass er erklärt habe, Syrien werde einer Untersuchung des Ereignisses von Khan Sheykhun nur zustimmen, wenn sichergestellt ist, dass diese Untersuchung unparteiisch ist. Unparteilichkeit sollte bei einer internationalen Untersuchung eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, ist es aber nicht, da Zionisten und andere anti-syrische Kriegstreiber in der UNO und anderen internationalen Organisationen in der Vergangenheit schon bewiesen haben, dass sie gewillt sind, Fakten so zurechtzubiegen und Lügenpropaganda von Al Kaida und Konsorten eine so hohe Glaubwürdigkeit zuzumessen, dass am Ende ein Bericht mit einer falschen Anschuldigung gegen die syrische Regierung rauskommt.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/04/14/ein-paar-anmerkungen-zum-interview-von-bashar-al-assad/

Rückenwind für Assad durch Akademiker australischer Universität: USA haben Assad zu Unrecht beschuldigt

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Eine von Australiens renommierteren Universitäten hat sich an die Spitze einer Bewegung gesetzt, die die US-Sanktionen in Syrien verurteilt, indem sie den chemischen Angriff einen Schwindel nennt, um das Assad-Regime zu Unrecht zu beschuldigen.

Die University of Sydney hält zu ihrem Hauptdozenten, Tim Anderson, der einer ernsthaften Debatte über die syrische US-Agenda den Boden bereitet hat. Dr. Anderson, der einer von hoch angesehenen Akademikern ist, die den Gasangriff mit Sarin einen “Schwindel” nennen, behauptet, dass es genügend Beweise dafür gebe, um zu belegen, dass der syrische Bürgerkrieg ein Werk der “Erfindung” durch die USA ist, um sich weiterhin Vorteile in der Region zu verschaffen, und “um eine unabhängige Nation zu zerstören”, wie SMH berichtet.

Dr. Anderson hat zusammen mit anderen Akademikern das Centre for Counter Hegemonic Studies [Zentrum für gegen-hegemoniale Studien] gegründet, um der “Zensur” durch andere Universitäten zu entgehen. Das Zentrum mit Sitz in Sydney wurde nach Bedenken ins Leben gerufen, “dass viele westliche akademische Institutionen, aufgrund ihrer engen Verbindungen mit der Regierung und kommerziellen Sponsoren, gegen-hegemoniale oder anti-imperiale Forschungen und Diskussionen einschränken, zensieren und marginalisieren”, sagt Dr. Anderson.

Andere beteiligte Akademiker sind Rodrigo Acuna von der Macquarie University, Hauptdozent Drew Cottle von der Western Sydney University und mehrere andere Akademiker, einschließlich zwei aus Osttimor.

Dr. Anderson erklärte, dass es keine Finanzierung durch die Regierung gebe, und dass das Zentrum “ohne Budget” betrieben werde.

Eine Sprecherin im Namen der University of Sydney sagte zu SMH, dass die Universität Dr. Andersons Äußerungen aufgrund der freien Meinungsäußerung unterstütze, sie aber nicht gutheiße.

“Dies bedeutet Toleranz gegenüber einem großen Meinungsspektrum, sogar wenn die geäußerten Ansichten unpopulär und kontrovers sind”, sagte sie.

1990 wurde Dr. Anderson für seine Rolle beim Bombenanschlag auf das Hilton-Hotel in Sydney im Jahre 1978 verurteilt, aber 1991 freigesprochen. Er reiste auch mehrmals nach Syrien, um sich mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad in Damaskus zu treffen.

Verweis:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/pro-assad-push-by-australian-university-academics-us-framed-assad/

http://derwaechter.net/ruckenwind-fur-assad-durch-akademiker-australischer-universitat-usa-haben-assad-zu-unrecht-beschuldigt

Explosion von außen herbeigeführt

 

Vier Tage nach dem US-Raketenangriff auf eine syrische Luftwaffenbasis hat das Weiße Haus in Washington am Dienstag ein Papier an Medien weitergegeben, mit dem es die syrische Luftwaffe beschuldigt, am 4. April in Khan Sheikhun einen Luftangriff mit dem Nervengift Sarin durchgeführt zu haben.

Kern der Anschuldigung der syrischen Luftwaffe durch das Weiße Haus ist ein von Terroristen und ihren Unterstützern weit publiziertes Loch in einer Straße im Norden von Khan Sheykhun, von dem behauptet wird, dass sich darin noch Reste einer deformierten Rakete befinden sollen, die die syrische Luftwaffe für den Giftgasangriff benutzt haben soll.

Der Chemiewaffenexperte und emirierte MIT-Professor Theodore Postol, der auch schon beim Aufdecken der Lügen zum False-Flag-Terror mit Chemiewaffen in Ghouta 2013 eine wichtige Rolle spielte, hat die Behauptung des Weißen Hauses, dass die Bilder mit dem Loch eine zum Chemiewaffenangriff benutzte Rakete zeigen sollen, zum Anlass genommen, sich die Bilder von dieser Rakete genauer anzuschauen.

Wie die von Terroristen und ihren Unterstützern selbst verbreiteten Bilder zeigen, ist die Rakete nicht von Innen heraus explodiert, wie das für Raketen kennzeichnend ist, sondern das Rohr der „Rakete“ wurde nach innen eingedrückt. Daraus schließt Postol, dass die Explosion der „Rakete“ von außen herbeigeführt worden sein muss, etwa indem auf die „Rakete“ ein weiterer Behälter mit Sprengstoff gelegt wurde, der dann zur Explosion gebracht wurde und dadurch die Öffnung und Deformierung der „Rakete“ herbeigeführt hat. Postolbebildert seine kurze Stellungnahme unter anderem mit folgender Modellzeichnung zu dem von den Terroristen und ihren Unterstützern verbreiteten Bild von dem Loch, wie man sich die Explosion der Rakete vorstellen kann.

Wenn diese „Rakete“ also wirklich wie vom Weißen Haus behauptet ein Behältnis war, aus dem Giftgas in Khan Sheikhun freigesetzt worden ist, dann wurde die Freisetzung von Giftgas nicht durch einen Luftangriff verursacht, sondern durch die Zündung eines improvisierten Giftgas-Sprengsatzes von Personen vor Ort am Boden. Da unbestritten ist, dass die Gegend von Terroristen, die auch Rebellen genannt werden, beherrscht wird, bedeutet das, dass Terroristen für den Einsatz des Giftgases verantwortlich sind, wenn das Giftgas, wie von ihnen und ihren Unterstützern einschließelich des Weißen Hauses behauptet, wirklich aus der Rakete in dem viel publizierten Loch in der Straße stammt.

Ansonsten hat Theodore Postol noch Wetterberichte zu Khan Sheikhun studiert. Dabei hat er erkannt, dass die Wetterbedingungen an jenem Morgen des 4. April in Khan Sheikhun für einen Giftgaseinsatz geradezu optimal waren, also eine maximale Wirkung durch eingesetztes Giftgas erwarten ließen. Da die Wind- und Wetterverhältnisse in Khan Sheikhun am 3. und 5. April sowie zu anderen Tageszeiten weniger günstig für einen Giftgaseinsatz waren, geht Postol davon aus, dass es sich bei der Freisetzung von Giftgas in Khan Sheikhun nicht um einen Unfall, sondern um ein gezielt und geplant begangenes Verbrechen handelt, bei dem die Täter genau den richtigen Zeitpunkt abgewartet und abgepasst haben.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/04/13/explosion-von-aussen-herbeigefuehrt/

Der Westen ist entthront

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„Die letzten dreihundert Jahre der evolutionären Entwicklung der
europäischen Rasse haben insgesamt nichts erbracht ausser vier Wörtern :
Eigennutz, Metzelei, Schamlosigkeit und Korruption.“ – Yan Fu

Der Rest der Welt brauchte nur 300 Jahre, um das Böse zu begreifen, das sich als
„westliche Zivilisation“ maskiert, oder vielleicht bedurfte es nur des Aufstiegs
neuer Mächte mit dem Selbstvertrauen, das Offenkundige festzustellen. Wer die
Verantwortlichkeit Amerikas für das Böse bezweifelt, muss die Untold History of
the United States (Nicht erzählte Geschichte der Vereinigten Staaten) von
Oliver Stone und Peter Kuznick lesen. (Leider nicht in deutscher Sprache erhältlich.)

Das von den Neokonservativen proklamierte „Neue amerikanische Jahrhundert” kam auf
der G20-Konferenz in Russland zu einem abrupten Ende. Die politischen Anführer der
meisten Völker der Welt sagten Obama, dass sie ihm nicht glauben und dass es ein
Verstoss gegen das Internationale Recht ist, wenn die Regierung der Vereinigten
Staaten von Amerika Syrien ohne Genehmigung durch die UNO angreift.

Putin sagte vor den versammelten Führern der Welt, dass die Attacke mit chemischen
Waffen eine „Provokation seitens der bewaffneten Aufrührer war in der Hoffnung auf
Hilfe aus dem Ausland, aus den Ländern, die sie vom ersten Tag an unterstützt haben.“

In anderen Worten: Israel, Saudiarabien und Washington – die Achse des Bösen.

China, Indien, Südafrika, Brasilien, Indonesien und Argentinien schlossen sich Putin
an und bekräftigten, dass ein Führer, der militärische Aggression ohne die Zustimmung
des UNsicherheitsrates begeht, sich selbst „ausserhalb des Rechts“ stellt.

In anderen Worten, wenn du dich über die Welt hinwegsetzt ,
Obama, dann bist du ein Kriegsverbrecher.

Die ganze Welt wartet darauf zu sehen, ob die Israel-Lobby Obama in die Rolle des
Kriegsverbrechers stossen kann. Viele wetten, dass Israel sich gegen den schwachen
amerikanischen Präsidenten durchsetzen wird, diese Null ohne jegliche Prinzipien.

Ein paar Jahrzehnte vor dem Aufkommen der amerikanischen Schafsmenschen erklärte
einer der letzten harten Amerikaner, Admiral Tom Moorer, Chef der Marineoperationen
und Vorsitzender des Generalstabs öffentlich, dass „kein Präsident der Vereinigten
Staaten von Amerika sich gegen Israel stellen kann.“

Amerikas höchstrangiger Militäroffizier war nicht imstande, eine ehrliche
Untersuchung des israelischen Angriffs auf die USS Liberty in die Wege leiten.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : antikrieg.com

Syrien : Giftgas-Attacke war Provokation von Extremisten – Israel nächstes Ziel

Wladimir Putin hat keinen Zweifel, dass der Giftgas-Einsatz in Syrien auf die
Kappe der Regimegegner geht. Nun bestehe die Gefahr von weiteren C-Waffen-Attacken
diesmal auf Israel, schreibt der russische Präsident in seinem am Donnerstag
erschienenen Kommentar in der „New York Times“.

„Niemand stellt den Fakt in Zweifel, dass in Syrien chemische Kampfstoffe angewendet
wurden. Allerdings besteht jeder Grund zur Annahme, dass das nicht die syrische Armee
getan hat, sondern die Kräfte der Opposition – mit dem Ziel, eine Einmischung ihrer
mächtigen Schirmherren aus dem Ausland zu provozieren, die sich in diesem Fall im Grunde
genommen auf die Seite von Fundamentalisten geschlagen hätten“, heißt es in Putins Artikel.

„Man darf nicht ignorieren, dass Informationen vorliegen, dass die Extremisten eine
neue chemische Attacke planen – diesmal auf Israel“, unterstrich der russische Staatschef.

Quelle : de.ria.ru

Michael Winkler – Tageskommentar

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Es gibt nichts Schöneres als eine Exit-Strategie, wenn man sich völlig verrannt hat
und dabei ist, auf die Schnauze zu fallen. Unsere russischen Freunde haben unsere
syrischen Freunde überredet, unseren amerikanischen Freunden ein Zuckerchen zu bieten:

Die syrischen Chemiewaffen sollen unter internationale Kontrolle gestellt werden.
Damit kann der amerikanische Präsident jetzt den Friedensapostel spielen, also seinen
angekündigten Krieg gegen Syrien, für den er bis auf Frankreichs Hollande keinen gefunden
hat, der dumm genug war, daran teilzunehmen, noch einmal abzusagen.

Nur unsere israelischen Freunde sind davon nicht begeistert, aber die können bei nächster
Gelegenheit ja sagen, Assad persönlich habe das Zeug angerührt, das die Terroristen aus
Saudi-Arabien bekommen haben. Denn nur, weil die Regierung kein Giftgas mehr einsetzen
kann, heißt das noch lange nicht, daß keines mehr eingesetzt wird.

Oh, jetzt habe ich doch glatt den Padischah unterschlagen. Sultan Erdogan der Prachtlüsterne
wollte ebenfalls siegreich nach Damaskus einmarschieren. So ein Krieg käme ihm sehr gelegen,
da mit der türkischen Wirtschaft seine eigene Beliebtheit nach unten geht.

Unser aller Merkel zeigt mal wieder ihre Königsdisziplin, den Fallrückzieher mit Eigentor.
Nachdem letzte Woche beim Langweiler-Duell gegen Steinbrück die Pkw-Maut für Merkel noch
völlig undenkbar gewesen war, sieht Merkel inzwischen eine Möglichkeit, nett zu Seehofer
zu sein und doch eine Pkw-Maut einzuführen. Ist ja nur das Geld anderer Leute, das sie da
abkassieren will. Und nach der Wahl ist sowieso alles ganz anders, da kommt die Wahrheit
vielleicht nicht auf den Tisch, sie wird den Bürgern großzügig aus den Taschen gezogen.

Gerade einmal 9% der Bundestagsabgeordneten wollen mehr Souveränität für Deutschland,
der schlappe Rest von 91% möchte noch mehr Macht an Brüssel abgeben. Wenn man bedenkt,
daß bereits 85% der Gesetze, die im deutschen Bundestag beschlossen werden, Vorlagen aus
Brüssel sind, die deutsche Abgeordnete nur noch abnicken, fragt man sich, wozu wir einen
Bundestag noch brauchen. Senken wir doch erst einmal die Diäten auf 15%, um die Eigenleistung
der Damen und Herren Abgeordneten angemessen zu würdigen. 9% von 620 sind 56 Abgeordnete.

Wer sich nicht für Deutschland einsetzt, braucht auch nicht ins deutsche Parlament.

Gründe , Angela Merkel nicht zu wählen :

Nach vier schlechten Merkeljahren kamen vier noch schlechtere Merkeljahre.

Wenn Merkel jetzt wieder gewählt wird, folgen die vier schlechtesten Merkeljahre.

Natürlich nicht für Merkel selbst, sondern nur für unser armes, geschundenes Land.

Von der Währungsreform bis zur totalen Enteignung der Sparer ist jede Sauerei möglich,
und am Ende haben wir einen Bürgerkrieg. Immerhin, von Giftgas in Merkeldeutschland ist
nichts bekannt, deshalb kann Merkel keines gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.

Es sei denn, sie bekommt es, wie die syrischen Terroristen, aus Saudi-Arabien geliefert.

Quelle : Michael Winkler