Eine Woche im Merkel-Land, KW 13: Dramatische Entwicklung

Merkel
In der ablaufenden Woche wurde deutlich: Deutschland wird wohl nie wieder so sein, wie es vor kurzer Zeit noch war. Die Kanzlerin selbst kam in „Quarantäne“, wie Sie hier noch einmal nachlesen können: Einfach klicken. Die EU scheint angesichts der Dramatik immer weiter auseinanderzufallen, Österreich reagierte schneller und härter als Deutschland und Italien droht mit seinem ganz eigenen EU-Austritt, wie Sie hier noch einmal lesen können.  Denn während die EU aus Sicht der Italiener nicht hilft, hat Russland bzw. Präsident Putin seine Hilfe angeboten (siehe hier), was wiederum der „Spiegel“ zum Anlass nahm, von einer „Strategie“ zu sprechen – in Zeiten von Corona eine ganz eigenwillige Interpretation der Hilfeleistung.

Greta meldet sich auch

Derweil ist der „Klimaschutz“ fast vollständig aus dem Blickwinkel geraten. Ein Umstand, der den „Grünen“ in den Umfragen schwer zu schaffen macht. Auch Greta Thunberg hat daraufhin noch einmal in den Medien für etwas Wind gesorgt und sich gleich einmal selbst krank gemeldet. Darüber berichteten wir in dem Beitrag „Greta: „Ich hatte wahrscheinlich Corona„.

Besonderen Wind entfachten angesichts der Krise auch die Aktienmärkte, die Politik mit diversen Rettungsplänen und darauf die „Goldhändler“. Die meldeten in Deutschland teils mal eben „ausverkauft“, nachdem sich lange Schlangen vor einigen Verkaufsstellen bildeten. Die Menschen woll(t)en sich absichern. Kein Wunder: So heißt und hieß es, auch Donald Trump in den USA wolle Gold – endlich – wieder zum Hintergrund des sogenannten „Schuldgeldes“ machen. Dies wäre ein erheblicher Schritt, um die herrschende Finanzelite und deren rückhaltloses Gelddrucken über die Fed (Zentralbank der USA) zu entmachten. Die wichtigen Hintergründe zum „Goldstandard“ lesen Sie in diesem Beitrag: „US-Notenbank entmachtet? Goldstandard kurz vor Einführung?

Schließlich rückt wieder ein Skandal in den Vordergrund, der in deutschen Medien schon keine Rolle mehr spielt: Der sogenannte „Spygate-Skandal“, der sich auf die unter Vorwänden inszenierte Überwachung von Trump durch Obama bezieht. Die Hintergründe lesen Sie in diesem Bericht – klicken Sie einfach hier. Wir darüber weiterhin berichten – siehe auch hier.

Zentralbank bringt Goldreserven in Militärbasis: Anzeichen der kommenden Krise

 

LION Media

Am 27.10.2019 veröffentlicht

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USA verbieten Bundesbank Zugang zu deutschen Goldreserven – Merkel-Sprecher lässt das kalt

von http://derwaechter.org

Noch immer lagern 1.236 Tonnen Gold der Bundesbank im Wert von circa 50 Milliarden Euro bei der Fed in New York. Die Bundesbank bemüht sich seit Jahren um die Erlaubnis, eine Inventur ihres Goldes in New York vornehmen zu können. Bis heute vergeblich.

Die venezolanische Regierung wollte Anfang November 14 Tonnen Gold im Wert von einer halben Milliarde Euro aus London abziehen, um sie vor US-Sanktionen in Sicherheit zu bringen. Doch die Verwahrerin des Goldes, die Bank of England, weigerte sich nach Druck aus den USA, dieses herauszugeben.

Was heißt das für den Status der über 1.000 Tonnen Gold, die die New Yorker Fed für die Bundesbank verwahrt – wenn die Bank von England, schon auf einfachen Druck aus Washington, ihre Reputation als Goldverwahrerin beschädigt und verwahrtes Gold einfach nicht mehr an den Eigentümer herausgibt?

In New York lagern noch immer deutsche Goldreserven im Wert von 50 Milliarden Euro. Mit einem kleinen Schönheitsfehler: Die Bundesbank hat, trotz mehrmaliger Bitten, bis heute von den USA keinen Zugang zu der Lagerstelle ihres eigenen Goldes bekommen und kann daher auch keine Inspektion ihres Goldbestandes in New York vornehmen.

Der Bundesrechnungshof bezeichnet die Tatsache, dass die Bundesbank noch nie eine Inventur ihres Goldes in New York vorgenommen hat, weil sie die Lagerräume nicht betreten darf, in einem Gutachten als „rechtswidrig“.

Ebenso moniert der Rechnungshof, dass die New Yorker Fed keinerlei Haftung für das Gold der Bundesbank übernimmt. Sollte sich irgendwann herausstellen, dass es ganz oder teilweise fehlt, hätte die Bundesrepublik einfach Pech gehabt.

RT Deutsch wollte von den Regierungssprechern wissen, was die Bundesregierung unternehmen will, um diesen vom Bundesrechnungshof festgestellten „rechtswidrigen Zustand“ zu beenden. Die Antworten sprechen für sich:

 

http://derwaechter.org/usa-verbieten-bundesbank-zugang-zu-deutschen-goldreserven-merkel-sprecher-laesst-das-kalt

Bankdirektor reicht skurilles Kündigungsschreiben beim Bankvorstand ein

Soeben erreicht mich die E-Mail eines Bankdirektors aus Frankfurt,
der gestern aufgrund eines Kundengespräches sofortige Konsequenzen
aus seinem Job gezogen hat.

Kundengespräch als Gedächtnisprotokoll:

Erwerbsloser : „Herr Bankdirektor?“

Bankdirektor : „Ja bitte?“

Erwerbsloser : „Darf ich Ihnen mal eine Frage stellen?“

Bankdirektor : „Aber ja sicher doch!“

Erwerbsloser : „Sind meine Daten bei Ihnen auch sicher?“

Bankdirektor : „Selbstverständlich, mein Herr.“

Erwerbsloser : „Und für wie lange gilt das?“

Bankdirektor : „Solange Sie bei uns Kunde sind.“

Erwerbsloser : „Wie bitte? Und danach erzählen Sie den anderen Menschen, was ich auf meinem Konto hatte?“

Bankdirektor : „Aber nein! Das sind Bankgeheimnisse, die bleiben immer geschützt.“

Erwerbsloser : „Da bin ich aber beruhigt!“, und wischte sich den Schweiß von der Stirn.

Bankdirektor : „Was kann ich für Sie tun?“

Erwerbsloser : „Herr Bankdirektor, wie ist das eigentlich? Wenn ich bei Ihnen Falschgeld einzahlen würde, was passiert da eigentlich?“

Bankdirektor : „Dann müssen wir die POLIZEI rufen.“

Erwerbsloser : „Wieso?“

Bankdirektor : „Steht im Gesetzestext.“

Erwerbsloser : „Hmh. Was mach´ ich denn jetzt?“, und kratzte sich am Kopf.

Bankdirektor : „Haben Sie denn Falschgeld dabei?“

Erwerbsloser : „Nein, im Moment noch nicht.“

Bankdirektor : „Aber Sie überlegen sich welches zu beschaffen?“

Erwerbsloser : „Na ja, mir bleibt wohl keine andere Alternative.“

Bankdirektor : „Sie wissen, daß die Beschaffung von Falschgeld ebenfalls gesetzlich verboten ist?“

Erwerbsloser : „Ja, darüber bin ich mir voll bewußt.“

Bankdirektor : „Wollen Sie darüber reden?“

Erwerbsloser : „Deswegen bin ich ja hier.“

Bankdirektor : „Wissen Sie, wer das Geld in den Umlauf gebracht hat?“

Erwerbsloser : „Ja“, ganz zögerlich.

Bankdirektor : „Und der wäre?“

Erwerbsloser : „Sie werden es mir wahrscheinlich nicht glauben.“

Bankdirektor : „Immer ´raus damit, mein Herr.“

Erwerbsloser : „Sie sind es.“

Bankdirektor wird plötzlich ganz blass um die Nase

Erwerbsloser : „Sollen wir jetzt die POLIZEI rufen?“

Bankdirektor fängt an zu transpirieren

Erwerbsloser : „Ist Ihnen nicht gut? Soll ich Ihnen etwas aus der Apotheke kommen lassen?“

Bankdirektor : „Nein, nein!“

Erwerbsloser : „Soll ich lieber einen Arzt rufen?“

Bankdirektor beruhigt sich wieder

Bankdirektor : „Wie kommen Sie denn nur darauf, daß ich oder wir Ihnen Falschgeld ausgezahlt haben?“

Erwerbsloser : „Wenn ein Pfandleiher selber Geld kopiert und es dem Sicherungsgeber gibt, dann macht sich der Pfandleiher des Falschgeldbetruges strafbar nach §263 StGB.“

Bankdirektor : „Und was habe ich damit zu tun?“

Erwerbsloser : „Das fragen Sie noch?“

Bankdirektor : „Wieso?“

Erwerbsloser : „Sie machen genau das Gleiche, wie der Pfandleiher in dem Beispiel!“

Bankdirektor : „Davon habe ich ja noch nie gehört.“

Erwerbsloser : „Dann sollten Sie sich einmal mit der Geldschöpfung befassen, Herr Bankdirektor.“

Bankdirektor : „Mach ich doch den ganzen Tag.“

Erwerbsloser : „Und wie?“

Bankdirektor : „Ganz einfach! Wenn die Leute Geld haben wollen, dann tippe ich hier die Zahlen ein und gut ist.“

Erwerbsloser : „Das habe ich doch gar nicht gefragt.“

Bankdirektor : „Was meinten Sie denn?“

Erwerbsloser : „Woher kommt das Geld?“

Bankdirektor : „Dahinten aus dem Geldautomaten!“

Erwerbsloser : „Und wie ist es dort ´reingekommen?“

Bankdirektor : „Weiß ich nicht. Das macht einer unserer Mitarbeiter.“

Erwerbsloser : „Ich schlage vor, wir rufen jetzt die POLIZEI!“

Bankdirektor : „Wieso das denn?“

Erwerbsloser : „Wenn Sie mir nicht erklären können, woher in Ihrer Bank das Geld kommt, dann ist es allerhöchste Zeit das die POLIZEI das mal untersucht.“

Bankdirektor : „Nein, das kann nicht Ihr Ernst sein.“

Erwerbsloser : „Oh doch mein lieber Bankdirektor.“

Bankdirektor : „Aber ich bin unschuldig. Ich habe das Geld dorthinten in den Geldautomaten nicht ´reingetan.“

Erwerbsloser : „Das glaube ich Ihnen sogar! Reingetan haben Sie es nicht. Aber Sie haben es hergestellt.“

Bankdirektor : „Wie soll ich das gemacht haben? Ich habe überhaupt gar keinen Drucker, um so schönes Geld zu drucken.“

Erwerbsloser : „Das meine ich nicht.“

Bankdirektor : „Was meinen Sie denn?“

Erwerbsloser : „Sie haben in Ihrem Bankcomputer die Pfandwerte der Realvermögen Ihrer Kunden sprich der Sicherungsgeber als Giralgeld zugunsten Ihrer Bank eingebucht.“

Bankdirektor : „Aber so entsteht Geld.“

Erwerbsloser : „Nein Herr Bankdirektor! Darüber verfügen Sie doch noch gar nicht. Und Sie können nicht etwas gegen Zins verleihen, was Ihnen noch gar nicht gehört.“

Bankdirektor : „Aber wenn´s doch niemand merkt?“

Erwerbsloser : „Das ist nicht Ihr Ernst oder?“

Bankdirektor : „Aber das machen alle Banken so.“

Erwerbsloser : „Interessiert mich nicht was andere Banken machen. Ich bin bei Ihnen und nun sind Sie fällig! Ich rufe jetzt die POLIZEI.“

Bankdirektor : „Wieso müssen Sie denn die POLIZEI rufen?“

Erwerbsloser : „Schon vergessen? Steht im Gesetzestext!“

Quelle : Aufgewachter

Die Ruhe vor dem Sturm – Wie viel Zeit haben wir noch?

 

Wie lange dauert es wohl bis irgendetwas kommt, dass sich wie
eine echte Krise anfühlt? Ein jeder könnte meinen, dass gerade
auf der Welt nichts passiert, aber wir sollten trotzdem nicht
abschalten und trotzdem wachsam sein.

Erst hat Indien das Bargeld verboten, nun ist Gold an der Reihe

Von Jeff Paul für www.ActvistPost.com, 24. Juni 2017

Im November letzten Jahres schaffte Indien in einem waghalsigen Manöver das Bargeld ab und zwang Unternehmen in ein elektronisches Bankensystem, um besser Steuern eintreiben zu können. Nun, unter dem Vorwand einer „verbesserten Transparenz“ und zur Schaffung eines „gemeinsamen Marktes“ begann Indien damit, Gold ins Visier zu nehmen mit neuen Steuern, Regulierungen und Anreizen für Bürger, damit diese ihren privaten Goldbesitz dem Finanzsektor zuführen.

Zum Zeitpunkt der Bargeldannulierung wurde ungefähr 86% der indischen Wirtschaft in Bar abgewickelt. Vermutlich umfasste das die 19 Milliarden Dollar Goldindustrie des Landes. Und wieder scheint es ganz so, als wollte die indische Regierung (also ihre Zentralbanker) ein größeres Stück vom Kuchen abhaben und auch die pivaten eigentumsvehältnisse ihrer Bürger besser einsehen wollen.

Bloomberg berichtete darüber, dass sich die indische Regierung mit Goldhändlern zusammenschloss, um den Goldmarkt komplett neu zu strukturieren – was sich immer übersetzen lässt mit „kontrollieren, regulieren und besteuen“. Bloomberg berichtet:

„Indien, das mit China um den Spitzenplatz im Goldmarkt wetteifert arbeitet an neuen politischen Massnahmen zur Verbesserung der Transparenz zur Ausweitung der 19 Milliarden Dollar Gold- und Juwelenindustrie, wie Personen mit Kenntnissen zur Angelegenheit mitteilten.

Die Pläne werden in den Ministerien für Finanzen und Wirtschaft gemeinsam mit Industriegruppn ausgearbeitet und sollten bis Ende März fertig sein, so die Quellen, die nicht genannt werden möchten, weil sie keine Berechtigung haben, öffentlich zu sprechen..

Laut den Quellen ist der Aufbau eines Spotmarktes für Gold zur Verbesserung der Transparenz beim Goldangebot und des Reinheitsgrades angedacht. Dazu könnte die Importsteuer von 10 Prozent reduziert werden, da die Regierung den Schmuggel eliminieren will. Die Pläne behinhalten auch eine spezielle Bank für die Schmuckindustrie, so eine der Quellen.

Die Neustrukturierung von Indiens desorganisiertem und fragmentiertem Gold- und Juwelenmarktes soll das Vertrauen der Konsumenten erhöhen, zumal das Schenken von Gold bei Hochzeiten oder Festen, sowie die Nutzung als Werterhaltungsmittel eine lange Tradition haben. Mit der Sicherung der Qualitätsstandards und der leichten Nachvollziehbarkeit der Lieferketten soll das Vertrauen verbessert werden.“

 

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Neben der 10% Importsteuer für Gold, über welche die Behörden zugeben, dass sie zu Schmuggel führt, führte Indien kürzlich eines landesweite 3% Mehrwertsteuer auf Gold ein, die zum 1. Juli in Kraft tritt. Dankbare Sklaven feierten die Steuer mit „niedriger als befürchtet“ und als Grundstein für die Schaffung eines „gemeinsamen Marktes“. Bloomberg berichtete anlässlich der Verabschiedung der Steuer:

„Indien legte die Höhe am Wochenende auf 3 Prozent fest, wie Ketan Shroff, Sekretär von Indiens Gold- und Juwelengesellschaft am Montag sagte, nachdem zunächst 5% im Raum standen. Die Mehrwertsteuer tritt am 1. Juli in Kraft und wird mehr als ein dutzend Abgaben wie bundesstaatliche Gewerbesteuern und Gebühren ersetzen, wodurch in Indien erstmals ein gemeinsamer Markt entsteht.“

Hier ein Tipp für Möchtegerndiktatoren: Wer als Tyrann die Macht über eine Industrie zentralisieren will, der muss erst die großen Unternehmen so weit verängstigen, dass sie den Kartellschutz suchen. Dann hebelt man die lokale Souveränität über die Märkte aus und ersetzt diese mit eigenen Regulierungen und Steuern. Das ganze sollte man aber „Schaffung eines gemeinsamen Marktes“ nennen zur „Verbesserung der Transparenz zum Schutz der Konsumenten“. Das funktioniert immer. Der letzte Schritt besteht darin, jedem der nicht mitmachen will die Pistole an die Brust zu setzen.

Die Schaffung eines Spotmarktes und einer spezialisierten Bank für Schmuck (siehe das Gerücht oben) scheint etwas zu sein, für das es den Staat eigentlich gar nicht braucht. Falls das eigentliche Ziel aber darin besteht, die bislang undeklarierten Goldwerte der eigenen Bürger nachverfolgen und zentral erfassen zu können, dann macht so eine Maßnahme sehr viel Sinn.

Bloomberg macht klar, dass das politische Ziel darin besteht, die Bürger dazu zu bringen, ihr „ungenutztes Gold“ in das Finanzsystem zu überführen:

„Die Regierung will auch, dass die Öffentlichkeit ihren Schmuck recycelt, um die Importabhängigkeit des Landes zu verringern. Nach einem erst langsamen Beginn der Plän, die Edelmetalle in den Privathaushalten und Institutionen zu Geld zu machen will die Regierung nun Veränderungen vornehmen, damit mehr mitmachen, so die Quellen, ohne aber Details zu verraten. Die Initiative vom November 2015 zielte darauf ab, geschätzt 20.000 Tonnen von ungenutztem Gold in das Finanzsystem einzubringen.“

Das alles erinnert an eine abgeschwächte Form von Franklyn D. Roosevelts Exekutivanordnung 6102, mit der „das Horten von Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikaten in Kontinentalamerika,“ also der Besitz von handelbarem Gold, verboten wurde. Die Bürger wurden dazu gezwungen, ihr Gold gegen Geld einzutauschen. Wir werden sehen, welche „Veränderungen“ Indien noch vornehmen wird.

Credit Suisse bestätigte, dass die aktuellen Maßnahmen in Indien darauf abzielen, dass der Goldhandel im Bankensystem abläuft und das in Zusammenarbeit mit der Zentralregierung, um die Industrie besser überwachen und besteuern zu können. Die Credit Suisse Group AG teilte Bloomberg mit:

„Im (Gold-) Sektor wird es schwieriger werden Steuern zu umgehen, da legale Importe dirkt in das Bankensystem einfliessen und mit der landesweiten Steuer nun eine volle Nachverfolgbarkeit möglich ist verglichen mit den vorigen Abgaben, die nur auf bundesstaatlicher Ebene erhoben wurden.“

Bereits zuvor meinten die beiden Credit Suisse Analysten Arnab Mitra und Rohit Kadam, dass es bald zu Veränderungen in der indischen Goldindustrie kommen wird:

„In den kommenden zwei bis drei Jahren wird die neue Steuer immer mehr kleinere und unregulierte Akteure dazu bringen, sich dem Steuerregime zu ergeben, was ihnen den Preisvorteil nehmen wird und den großen, organisierten Unternehmen einen Vorteil verschaffen wird.“

Da haben wir es also. Die bargeldlose Kontrollagenda. Ohne staatliche Kontrolle darf niemand mehr etwas machen. Große Kartelle, die machen, was ihnen gesagt wird, bekommen einen größeren Marktanteil.

Es wird sich zeigen, ob die bereits jetzt aufgebrachten Bürger Indiens davon überzeugt werden können, ihre Tradition des Schenkens und Hortens von Gold aufzugeben.

Im Original: First India Bans Cash, Now It’s Targeting Gold

https://1nselpresse.blogspot.com.au/2017/06/erst-hat-indien-das-bargeld-verboten.html