Das Ende der Gold Ära?

Banken Goldbashing: Société Générale „Das Ende der Gold-Ära“. Credit Suisse: „Gold: Der Anfang vom Ende einer Ära“. Goldman Sachs  hat ebenfalls erklärt, dass der jahrelange Boom des Edelmetalls vorüber sei. Können so viele große Investmentbanken irren?

 

von Michael Mross

Die französiche Großbank Société Générale – nicht gerade die Benchmark für exakte Prognosen – sieht für Gold keine Zukunft mehr. Der Grund: Die Euro-Krise löst sich in Luft auf, die Staatsverschuldung geht zurück, alles wird gut.

In dem veröffentlichten Spezial-Report mit dem Titel „Das Ende der Gold-Ära“ wird der Goldmarkt als nichts anderes als eine Spekulationsblase bezeichnet. Angeblich würden enttäuschte Anleger das Edelmetall verkaufen, weil die Inflation unter Kontrolle sei.

Laut SocGen gibt es keinen Grund mehr, Edelmetalle aus Sicherheitsgründen zu halten, weil die globale Wirtschaft einer rosigen Zukunft entgegen geht. So hätten nach Ansicht der SocGen Experten die Staatsschulden einen Höhepunkt erreicht. Außerdem würde das Vertrauen in die US-Wirtschaft und den US-Dollar wieder zunehmen. Dies würde es der US-Notenbank ermöglichen, die geldpolitische Lockerung zu beenden, was wiederum zu steigenden Zinsen führen könnte.

Von den Mechanismen des Geldsystems scheinen die Finanzexperten offenbar nichts zu verstehen. Auf die Idee, dass nicht der Preis des Goldes steigt sondern die verfügbare Menge des Papiergeldes größer wird und deshalb mehr für Edelmetalle zu zahlen ist, kommen die schlauen Analysten nicht. Eigentlich müsste man nämlich von einer „Geldblase“ und nicht von einer „Goldblase“ sprechen.

Wie sich darüber hinaus die globale Staatsschuldenkrise in Wohlgefallen auflösen soll, diese Antwort bleiben die Analysten ebenfalls schuldig, genau so wie bei der Frage, warum denn das Vertrauen in die US-Wirtschaft zunehmen soll.

Ganz so bearish für den Goldpreis sind die Märchen-Onkels von der SocGen dann doch nicht, wie der Report erahnen lassen könnte: Eine Korrektur bis 1375 USD/Unze sei zu erwarten, und zwar noch in diesem Jahr.

 

http://www.mmnews.de/index.php/gold/12593-das-ende-der-gold-aera

Regierungschaos in Italien – wie lange reicht so noch der ESM?

Italien hatte die Wahl – so ist das in Demokratien. Und die Italiener haben klar gegen die EU, gegen die Sparpläne aus Brüssel, gegen ihren Goldman-Sachs-Sanierer Monti und ausdrücklich auch gegen das deutsche Diktat gewählt. Italien wird weder Sparmaßnahmen noch Reformen beschließen können. Die Euro-Retter zittern. Die Zinsen steigen. Der Bankeneigentümer-Rettungsschirm ESM wird bald nicht mehr reichen. Italien wird Geld brauchen. Viel Geld – und zwar vornehmlich unseres. Deswegen:

Fordern Sie den Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück und 9 weitere Abgeordnete mit einem Klick hier auf, Farbe zu bekennen: Werden sie im Bundestag einer weiteren Erhöhung unserer 190-Mrd.-Last zustimmen? Diese Frage ist mit der Italienwahl nun wieder sehr aktuell.

Seit langer Zeit unbemerkt von der Öffentlichkeit ist noch etwas passiert: Es gibt einen ESM für NICHT-Euro-Staaten. Wir haften auch für Bulgarien, Rumänien und Ungarn. Die EU-Kommission hat sich faktisch selbst ermächtigt, unser Geld in Nicht-Euro-Ländern zu verteilen und dafür zu Lasten der EU Schulden zu machen, was ausdrücklich verboten ist. Mehr dazu hier.

Bleiben wir wachsam!

Herzliche Grüße aus Berlin Ihre

Beatrix von Storch

Deutschland: Der lange Arm von Goldman Sachs

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  • Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat einer Aufstellung des deutschen Bundesfinanzministeriums zufolge in dieser Wahlperiode so viele Gesprächskontakte mit der Bundesregierung gehabt wie kein anderes Geldinstitut.

Seit Ende Oktober 2009 wurde Goldman Sachs 48mal bei deutschen Regierungsvertretern vorstellig.

Aus der am Mittwoch bekannt gewordenen Antwort auf eine kleine Anfrage der Fraktion „Die Linke“ geht hervor, dass seit Ende Oktober 2009 alleine der Goldman Sachs-Partner Christoph Brand 48 Termine mit deutschen Regierungsvertretern hatte. Dagegen schaffte es Commerzbank-Chef Martin Blessing, an dessen Institut der Bund mit 25 Prozent beteiligt ist, lediglich auf 17 Gesprächskontakte. Intensive Kontakte in die Regierung pflegten auch die Deutsche Bank und andere Großinstitute wie die Schweizer Credit Suisse.

In der Reuters vorliegenden Antwort der Regierung heißt es, an Beschlüssen der Regierung seien die Banker „nicht beteiligt gewesen“. Auch in Entscheidungen der Bankenaufsichtsbehörde BaFin seien sie nicht eingebunden worden. Die Kontakte von Ministern, Parlamentarischen Staatssekretären oder beamteten Staatssekretären mit Bankern seien „aufgabenbedingt“ erfolgt.

Der Liste zufolge pflegte vor allem der Staatsminister im Bundeskanzleramt, Eckart von Klaeden, engen Kontakt mit Goldman Sachs-Manager Brand. Zwischen dem 5. November 2009 und dem 31.10 2012 fanden allein zwischen diesen beiden 23 Gespräche statt. Darüber hinaus hatte Brand aber auch Treffen mit Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Kapferer, zehn Termine mit dem früheren Finanzstaatssekretär und heutigen EZB-Direktor Jörg Asmussen und zwei Vier-Augen-Begegnungen mit Finanzminister Wolfgang Schäuble. Darüber hinaus war Brand am 16. März 2011 bei einem Treffen von Goldman Sachs-Chef Lloyd Blankfein mit Schäuble dabei.

Fitschen und Merkel auf Du und Du

Beste Kontakte in die Regierungsspitze pflegten auch die Chefs anderer großer Geldhäuser. So begleitete Deutsche Bank-Chef Jürgen Fitschen Kanzlerin Angela Merkel im Juli 2011 auf eine Afrika-Reise und war ein Jahr später bei einem Besuch in Italien mit dabei, außerdem begleitete er Merkel im November 2012 nach Portugal. Zudem traf sich sein Co-Chef Anshu Jain zwei Mal mit Merkel, einmal alleine und einmal zusammen mit seinem Kollegen Fitschen.

Commerzbank-Vorstandvorsitzender Martin Blessing war im Juli 2010 mit Merkel in Russland und China, wohin er Merkel im Februar 2012 ein zweites Mal begleitete. Vermerkt sind außerdem sechs Gespräche mit Finanzminister Schäuble und mehrere weitere Treffen mit Schäuble, an denen auch Vertreter anderer Banken teilnahmen. Jain schaffte es dagegen bisher nur auf zwei Treffen mit Schäuble. Deutsche Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner sprach zwischen Juni 2012 und Januar 2013 vier Mal mit Schäuble.

Insgesamt listet die Regierung in der 34-seitigen Antwort noch Dutzende weitere Termine von Regierungsvertretern mit Banken auf, darunter Empfänge, Vorträge und Abendessen sowie Teilnahmen an Sommerfesten von Bankenverbänden. der Liste zufolge schaffte es Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) auf immerhin zwei Kontakte mit Bankern, darunter ihre Teilnahme an der Überreichung des Innovationspreises „365 Orte im Land der Ideen“ am 21. Dezember 2012 in Rosenheim durch den Marktregionsleiter Bayern Süd/München der Deutschen Bank.

Goldman die Krake

Die zweitgrößte US-Investmentbank Goldman Sachs gilt spätestens seit der Finanzkrise als das Enfant terrible unter den sowieso nicht gut beleumundeten Banken und Finanzinstitutionen der New Yorker Wall Street und der Londoner City. Wer dachte, die Krise würde das verändern und die Institute in die Schranken weisen, irrte. Große Banken wie Goldman Sachs melden sich trotz Regulierungsversuchen und Umstrukturierungen der Geschäftsfelder mit Milliardengewinnen zurück und scheinen mehr Einfluss denn je zu haben.

Transparency International übt Kritik

Die Vorsitzende von Transparency International Deutschland, Edda Müller, hat nach Bekanntwerden der zahlreichen Kontakte der deutschen Regierung zu Banken und anderen Vertretern der Finanzbranche Kritik geübt. Sie fordert mehr Informationen, um die Bedeutung der Gesprächstermine besser einschätzen zu können, berichtete das „Handelsblatt“ am Mittwoch vorab.

Müller gehe es insbesondere um den Umstand, dass Christoph Brand, Partner bei Goldman Sachs und zuständig für den öffentlichen Sektor, es seit Oktober 2009 fast 50-mal in die Terminkalender der deutschen Regierung geschafft hat. „Wir würden gern wissen, wie oft sich Spitzenvertreter der Bundesregierung mit Verbraucherschützern oder Financewatch getroffen haben“, so Müller zum „Handelsblatt“.

 

 

http://www.format.at/articles/1308/931/353046/deutschland-der-arm-goldman-sachs

Unsere Renten sollen an Goldman-Sachs, Rothschild usw. abgetreten werden

http://globalfire.tv/nj/13de/politik/renten_fuer_goldmansachs.htm

 

 

„Regierung und Opposition versprechen im Wahlkampf neue Wohltaten, doch der Finanzminister plant insgeheim das Gegenteil: Weil die Konjunktur schwächelt und die Euro-Krise schwelt, will er bald Steuern erhöhen und Renten kürzen.“ [1]

Für den Normal-BRDler ändert sich natürlich nichts, weil in diesem Moment noch keine Katastrophe eingetreten ist. Was in diesem Moment nicht vorhanden ist, existiert nicht, so die Gehirnfunktion des Normalverdummten. Bei einer Auflistung der unweigerlich auf uns zukommenden Beraubungsmaßnahmen schüttelt er nur den Kopf und geht weg. Der politisch-korrekte Denkbehinderte der BRD unterstützt die eigene Vernichtung ohnehin nach Kräften, wie wir aus der Parteinahme für die Multikultur wissen. Erst wenn die Massen merken, was mit ihnen wirklich geschieht, könnte es zu einem Deutschen Frühling kommen.

Wir stehen vor folgender fataler Ausgangslage. Die BRD haftet faktisch für alle Verpflichtungen der EU-Staaten aufgrund der „Rettungsverträge“. Alle sogenannten Schulden entstanden dadurch, dass sich die „Märkte“ (Goldman-Sachs, Rothschild usw.) von uns Bürgern über die EZB und Bundesbank Billionen von Euro genommen und uns mit Zins- und Wettaufschlägen zurückgeliehen haben. Ja, wir müssen unser eigenes Geld zurückleihen. Aber das ist noch nicht alles. Wir garantieren bei jedem Kreditabkommen eine Wette gegen den Kredit, nach oben ohne Begrenzung. Aber nicht nur das, fast alle Städte und größere Gemeinden haben ebenfalls mit den „Märkten“ gewettet, was derzeit dazu führt, dass Billionen von Euro an Wettschulden gegen die Kommunen aufgeschichtet werden. Zudem müssen fast alle Städte für ihre eigenen Rathäuser, Wasserwerke, Straßenbahnen usw. Leasingkosten im Rahmen der CBL-Tributverträge in dreistelliger Milliardenhöhe abliefern. Auch an diese wunderbaren Verträge sind Wetten gekoppelt, deren Höhe noch nicht einmal vorstellbar ist. Die noch funktionierenden internationalen Unternehmen sind in der BRD de facto von der Einkommensteuer befreit, d.h., der Normalbürger muss auch für diesen Steuerausfall aufkommen. Die anderen kleineren Unternehmen werden zunehmend von Wall-Street-Instituten aufgekauft und ausgeschlachtet, was bedeutet, dass deutsche Banken für die Zerschlagung dieser Unternehmen Milliarden-Kredite gewähren. Diese Summen sind immer mindestens doppelt so hoch wie die Kaufsummen und so stecken die lieben „Investoren“ die eine Hälfte gleich in die eigenen Taschen. Dafür werfen sie aber die Belegschaften der mit unserem Geld gekauften Unternehmen raus. Am Ende werden natürlich diese Bankkredite nicht bedient, wodurch zusätzliche Bankenrettungen notwendig werden. Bezahlt werden diese erneuten Bankenrettungen natürlich wieder vom Normalbürger, und in Zukunft besonders von den Rentnern.

Wie hoch die Tribut-Summen aus den Wetten sind, für die sich die BRD gegenüber Goldman-Sachs und Rothschild am laufenden Band mit dem Instrumentarium Euro- und Bankenrettung verpflichtet, bleibt geheim. „Die Europäische Zentralbank (EZB) darf der Öffentlichkeit aufschlussreiche Papiere über die Entstehung und die Systematik der Finanz- und Schuldenkrise vorenthalten. Das besagt ein aktuelles Urteil des Gerichts der Europäischen Union.“ [2] Die Verbreitung dieser Informationen würde „das Vertrauen der Öffentlichkeit in die wirksame Steuerung der Wirtschaftspolitik der Union und Griechenlands beeinträchtigen“, begründete die dreiköpfige Richterkammer ihr Urteil in der Sache T-590/10. Natürlich werden diese Wettsummen in Billionenhöhe nicht sofort und in voller Höhe fällig, sondern immer nur in der Höhe, was neue Steuererhöhungen zulassen. Somit bleibt der Anspruch auf Sklaventribut bis in alle Ewigkeit bestehen, verzinslich. Übrigens: Auch die Wetten selbst laufen gemäß Bedingungen ständig weiter und generieren neue Wettfälligkeiten. Eine freudige Aussicht für politisch-korrekte BRDler.

Es ist nicht so, dass die BRD-Kanzler, Minister oder sonstige Politiker Entscheidendes zu sagen hätten, denn sie haben sich freiwillig als Untertanen bei Goldman-Sachs/Rothschild verpflichtet und versprochen, die Ausraubung der Deutschen bis zu deren bitterer Armut auftragsgemäß durchzuführen. Mit der Ausraubung der Deutschen werden „die Profite des US-Banksystems finanziert, ohne die Not in Südeuropa zu lindern, alles unter dem Vorwand der Solidarität mit Südeuropa zu Lasten der Mittelschicht. Noch heute tauscht sich Draghi regelmäßig mit Investmentbankern und ehemaligen Goldman-Sachs-Bankern in der sogenannten Group of 30 oder anderen Gremien aus. Und sein Sohn arbeitet als Zinshändler bei Morgan Stanley.“ [3]

Mario Draghi, der ehemalige Goldman-Sachs-Direktor, wurde von Goldman-Sachs de facto als EU-Regierungschef unter der Bezeichnung EZB-Präsident abgestellt. Und der Deutschland-Direktor von Goldman-Sachs, Alexander Dibelius, ist persönlicher Lobbyist bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dibelius überbringt die Forderungen von Lloyd Blankfein und Frau Merkel liefert ihm die Deutschen als Sklaven sowie deren Vermögen als Tribut für Jahwe.

Der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, plauderte aus, was eigentlich nicht an die Öffentlichkeit kommen sollte. Allein für das Abkassieren über das Gesundheitswesen werden in die Ministerien von außen Entscheidungsträger platziert. Lauterbach: „Wir entscheiden allein im Gesundheitswesen direkt und indirekt über die Verteilung von etwa 200 Milliarden Euro pro Jahr. Deswegen werden Scharen von Lobbyisten in Bewegung gesetzt, um die Abgeordneten zu beeinflussen. Ich schätze, dass im Gesundheitsbereich auf jeden Abgeordneten etwa 50 Lobbyisten kommen – von denen verdient jeder mehr als ein Abgeordneter.“ [4]

So wie die Politiker-Käufer (Lobbyisten) im Gesundheitsbereich über die lobbyhörigen Politiker herfallen, fallen die Lobbyisten übrigens über alle Ministerien her, nur in noch viel größerem und verhängnisvollerem Ausmaß. Die Richterin am Bundesverfassungsgericht, Christine Hohmann-Dennhardt, erklärte: „Wenn in den Ministerien nicht mehr Beamte, die auf das Gemeinwohl verpflichtet sind, an Gesetzen arbeiten, sondern Interessenvertreter, dann kann das Parlament, die Öffentlichkeit, nicht mehr durchschauen, was denn die Zielrichtung dieses Gesetzes ist und was das Gesetz begründet hat .. Ich habe den Eindruck einer schleichenden Unterwanderung. … Im Berliner Regierungsviertel sind Lobbyisten allgegenwärtig, wie Heidi Klein vom Verein LobbyControl auf einem Rundgang zeigt. Rund 5.000 Lobbyisten sind nach Schätzung von LobbyControl in der Hauptstadt aktiv. Sie haben Zugang zu Parlament und Ministerien, lancieren Informationen in Medien, machen Stimmung für ihre Interessen.“ [5] Sie steuern Politiker, die Ministerialbürokratie in einem Stadium, „wo sie noch in der Entstehung sind, und wo man noch die Richtung mit beeinflussen kann“, sagt Klein.

„Die Bürger sehen sich einem Spiel ausge-liefert. Wundert es da, dass sie das Finanz-system ablehnen. … Der ohnehin unberechtigte Glaube an die Allmacht der Märkte ist spätes-tens in der Finanzmarktkrise zerstört worden.“
Otmar Issing, Ex-Bundesbankpräsident FAZ, 29.12.2012, S. 29

Die Lobbyisten sorgen zum Beispiel dafür, dass die Regierung die großen BRD-Banken in die Wetten mit Goldman-Sachs treibt, damit anschließend wieder eine sogenannte Bankenrettung beschlossen werden muss. Nach ständigen Billionen-„Rettungen“ von Banken in der EU und der BRD entsteht trotzdem immer neuer Rettungsbedarf. Die Lobbyisten haben Merkel und Schäuble dazu gebracht, dass die Banken immer höhere Wetten, genannt „Risiken“, abschließen, damit erneuter Finanz- bzw. Rettungsbedarf entsteht: „Banken brauchen fast eine halbe Billion Euro. Die Banken sollen sich besser gegen Risiken absichern. Doch das erfordert eine Menge Geld.“ [6]

 

Und für diese Wetten mit Goldman-Sachs, ohne dass Goldman-Sachs etwas geliehen bzw. geliefert hätte – will Finanzminister Schäuble in Zukunft sogar die Rentner bezahlen lassen. „Doch ist es fraglich, ob die Kreditinstitute diese Summen jemals vollständig zurückzahlen können. Entsprechend müsste der Bund seine Forderungen abschreiben und die Schulden dauerhaft übernehmen. Eine ähnliche Entwicklung halten Schäubles Leute auch bei der Euro-Rettung für möglich. … Deshalb, argumentieren die Finanzministerialen, müsse die Regierung künftig an anderer Stelle kürzen. Wovor die Euro-Kritiker stets gewarnt haben, räumt nun erstmals auch die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel ein: Um die Folgen der Währungskrise auszugleichen, muss künftig bei Rentnern und Vorruheständlern gespart werden.“ [7]

Finanzminister Wolfgang Schäuble hat sich mit Kanzlerin Angela Merkel besprochen, um eine plausible Erklärung für die Abtretung der deutschen Renten an Goldman-Sachs zu begründen. Und diese Begründung leuchtet durchaus ein und lautet sinngemäß: Rente weg, Staatsfinanzen und Wohlstand gesichert, so Schäubles Orwell-Formel. Schäuble wörtlich: „Gesunde Staatsfinanzen sind nicht die Idee sturer Finanzminister, sondern die Voraussetzung für Wohlstand und soziale Sicherheit.“ [8]

Im Endeffekt geht es also nur darum, dass die Kapitalverbrecher aus Übersee mit Hilfe der sogenannten Banken- und Euro-Rettungen von der Blockpartei CDUCSUFDPSPDGrüneLinke das Privileg zugesprochen bekommen, den Deutschen schuften zu lassen und ihm sein erworbenes Vermögen per direktem und indirektem Zugriff auf die Instrumente Steuern, Abgaben, Renten und Pensionen sowie mit Zwangshypotheken auf das Eigentum abnehmen zu dürfen.


1 Der Spiegel 52/2012, S. 18
2 Welt.de, 12.12.2012
3 Welt.de, 12.12.2012
4 Der Spiegel, 52/2012, S. 22
5 Frontal21 (ZDF), 11.08.2009
6 Welt.de, 05.12.2012
7 Der Spiegel 52/2012, S. 20
8 Der Spiegel 52/2012, S. 20

 

»Sie spielen den Weihnachtsmann für Spekulanten«

Vom Grundgesetzschutz aka BRD Neusprech „Verfassungsschutz“ werden derzeit die Linke und die NPD überwacht.

Nette Analogie 😉

Wurden Mitglieder der Patei „Die Linke“ eigentlich schon mal bei den Bilderbergern gesichtet ?

Sahra Wagenknecht, DIE LINKE. »Sie spielen den Weihnachtsmann für Spekulanten«

Wenn ein Unternehmen immer neue Schulden macht, um damit eine Zahlungsfähigkeit vorzutäuschen,
die es längst nicht mehr gibt, dann nennt man das im realen Leben Konkursverschleppung.

Und wer einen Konkurs verschleppt, der macht sich strafbar. Jeder weiß, dass Griechenland zahlungsunfähig
ist und den riesigen Schuldenberg aus eigener Kraft unmöglich mehr bedienen kann.

DIE LINKE wird auch diesmal gegen das verantwortungslose Verbrennen von Steuergeldern und gegen
den bankenhörigen Europakurs der Kanzlerin stimmen.

Das Spiel um Geld, Macht und Menschen

Das Spiel um Geld, Macht und Menschen. Um mehr geht es im Kapitalismus nicht.

Wer das nicht erkannt hat, darf in seiner rosaroten Traumwelt weiterleben und weiter konsumieren.

Wer aber die Probleme erkannt hat, darf nicht anfangen im stillen Kämmerchen zu Reden,
nein – der muss etwas verändern.

Das Spiel um Geld, Macht und Menschen

Goldman Sachs – Eine Bank Lenkt die Welt [Video]

Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt [Video]

 

Wiederholungen:
19.09.2012 um 10:25
Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt
(Frankreich, 2012, 75mn)
ARTE F
Regie: Jérôme Fritel, Marc Roche

 

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs ist in den letzten Jahren zum Symbol für Maßlosigkeit und ausufernde Spekulationen im Finanzbereich geworden. Ihre Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit amerikanischer Privathaushalte haben sie zwar an den Rand des Bankrotts gebracht, aber letztlich wurde sie dank ihrer politischen Verbindungen vor dem Aus bewahrt. Auch gegen den Euro soll Goldman Sachs spekuliert haben und an der Wirtschaftskrise Griechenlands nicht unbeteiligt sein. Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Mechanismen der finanziellen und politischen Machenschaften der Bank.

Seit fünf Jahren steht die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs für sämtliche Exzesse und Entgleisungen der Finanzspekulation. Durch hochspekulative Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit der amerikanischen Privathaushalte konnte sich die Bank an der aktuellen Finanzkrise bereichern und wurde dank ihrer politischen Verbindungen selbst vor dem Bankrott bewahrt. Als die amerikanische Krise über den Atlantik nach Europa schwappte, wurde Goldman Sachs zu einem der Protagonisten der Euro-Krise: Die Bank soll gegen die europäische Einheitswährung spekuliert und die griechische Staatsschuldenbilanz mit Hilfe komplexer und undurchsichtiger Währungsgeschäfte geschönt haben. Als die europäischen Regierungen nacheinander dem Zorn der Wähler zum Opfer fielen, nutzte Goldman Sachs die Gunst der Stunde, um ihr komplexes Einflussgeflecht auf den alten Kontinent auszuweiten.
Goldman Sachs ist mehr als eine Bank. Sie ist ein unsichtbares Imperium, dessen Vermögen mit 700 Milliarden Euro das Budget des französischen Staates um das Zweifache übersteigt. Sie ist ein Finanzimperium auf der Sonnenseite, das die Welt mit seinen wilden Spekulationen und seiner Profitgier in ein riesiges Kasino verwandelt hat. Mit weltweit einzigartigen Verflechtungen und einem Heer aus 30.000 Bankern konnte Goldman Sachs auch in den letzten fünf Krisenjahren kräftige Gewinne einstreichen, seine Finanzkraft weiter ausbauen, seinen Einfluss auf die Regierungen stärken und sich vonseiten der amerikanischen und europäischen Justiz völlige Straffreiheit zusichern.
Das Geschäftsgebaren der Bank ist überaus diskret. Ihr Einfluss reicht weit in den Alltag der Bürger hinein – vom Facebook-Börsengang über die Ernennung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bis hin zum Lobbying gegen die Regulierung des Finanzsektors. Der Arm der Bank ist lang, und sie befindet sich stets auf der Gewinnerseite.

Der Dokumentarfilm von Jérôme Fritel und Marc Roche, Wirtschaftsjournalist bei der französischen Tageszeitung „Le Monde“ und Autor des Bestsellers „La Banque“, dringt in die Schaltzentrale des Imperiums vor, das weder Grenzen noch Einschränkungen kennt und die westlichen Demokratien auf gefährliche Art unterwandert. Ehemalige Mitarbeiter von Goldman Sachs, die anonym bleiben wollen, Angestellte konkurrierender Banken, Vertreter der öffentlichen Hand sowie Spitzenpolitiker, Wirtschaftswissenschaftler und Spezialisten geben erstmals Einblick in die Mechanismen der finanziellen und politischen Allmacht dieser Bank.