Unsere Renten sollen an Goldman-Sachs, Rothschild usw. abgetreten werden

http://globalfire.tv/nj/13de/politik/renten_fuer_goldmansachs.htm

 

 

„Regierung und Opposition versprechen im Wahlkampf neue Wohltaten, doch der Finanzminister plant insgeheim das Gegenteil: Weil die Konjunktur schwächelt und die Euro-Krise schwelt, will er bald Steuern erhöhen und Renten kürzen.“ [1]

Für den Normal-BRDler ändert sich natürlich nichts, weil in diesem Moment noch keine Katastrophe eingetreten ist. Was in diesem Moment nicht vorhanden ist, existiert nicht, so die Gehirnfunktion des Normalverdummten. Bei einer Auflistung der unweigerlich auf uns zukommenden Beraubungsmaßnahmen schüttelt er nur den Kopf und geht weg. Der politisch-korrekte Denkbehinderte der BRD unterstützt die eigene Vernichtung ohnehin nach Kräften, wie wir aus der Parteinahme für die Multikultur wissen. Erst wenn die Massen merken, was mit ihnen wirklich geschieht, könnte es zu einem Deutschen Frühling kommen.

Wir stehen vor folgender fataler Ausgangslage. Die BRD haftet faktisch für alle Verpflichtungen der EU-Staaten aufgrund der „Rettungsverträge“. Alle sogenannten Schulden entstanden dadurch, dass sich die „Märkte“ (Goldman-Sachs, Rothschild usw.) von uns Bürgern über die EZB und Bundesbank Billionen von Euro genommen und uns mit Zins- und Wettaufschlägen zurückgeliehen haben. Ja, wir müssen unser eigenes Geld zurückleihen. Aber das ist noch nicht alles. Wir garantieren bei jedem Kreditabkommen eine Wette gegen den Kredit, nach oben ohne Begrenzung. Aber nicht nur das, fast alle Städte und größere Gemeinden haben ebenfalls mit den „Märkten“ gewettet, was derzeit dazu führt, dass Billionen von Euro an Wettschulden gegen die Kommunen aufgeschichtet werden. Zudem müssen fast alle Städte für ihre eigenen Rathäuser, Wasserwerke, Straßenbahnen usw. Leasingkosten im Rahmen der CBL-Tributverträge in dreistelliger Milliardenhöhe abliefern. Auch an diese wunderbaren Verträge sind Wetten gekoppelt, deren Höhe noch nicht einmal vorstellbar ist. Die noch funktionierenden internationalen Unternehmen sind in der BRD de facto von der Einkommensteuer befreit, d.h., der Normalbürger muss auch für diesen Steuerausfall aufkommen. Die anderen kleineren Unternehmen werden zunehmend von Wall-Street-Instituten aufgekauft und ausgeschlachtet, was bedeutet, dass deutsche Banken für die Zerschlagung dieser Unternehmen Milliarden-Kredite gewähren. Diese Summen sind immer mindestens doppelt so hoch wie die Kaufsummen und so stecken die lieben „Investoren“ die eine Hälfte gleich in die eigenen Taschen. Dafür werfen sie aber die Belegschaften der mit unserem Geld gekauften Unternehmen raus. Am Ende werden natürlich diese Bankkredite nicht bedient, wodurch zusätzliche Bankenrettungen notwendig werden. Bezahlt werden diese erneuten Bankenrettungen natürlich wieder vom Normalbürger, und in Zukunft besonders von den Rentnern.

Wie hoch die Tribut-Summen aus den Wetten sind, für die sich die BRD gegenüber Goldman-Sachs und Rothschild am laufenden Band mit dem Instrumentarium Euro- und Bankenrettung verpflichtet, bleibt geheim. „Die Europäische Zentralbank (EZB) darf der Öffentlichkeit aufschlussreiche Papiere über die Entstehung und die Systematik der Finanz- und Schuldenkrise vorenthalten. Das besagt ein aktuelles Urteil des Gerichts der Europäischen Union.“ [2] Die Verbreitung dieser Informationen würde „das Vertrauen der Öffentlichkeit in die wirksame Steuerung der Wirtschaftspolitik der Union und Griechenlands beeinträchtigen“, begründete die dreiköpfige Richterkammer ihr Urteil in der Sache T-590/10. Natürlich werden diese Wettsummen in Billionenhöhe nicht sofort und in voller Höhe fällig, sondern immer nur in der Höhe, was neue Steuererhöhungen zulassen. Somit bleibt der Anspruch auf Sklaventribut bis in alle Ewigkeit bestehen, verzinslich. Übrigens: Auch die Wetten selbst laufen gemäß Bedingungen ständig weiter und generieren neue Wettfälligkeiten. Eine freudige Aussicht für politisch-korrekte BRDler.

Es ist nicht so, dass die BRD-Kanzler, Minister oder sonstige Politiker Entscheidendes zu sagen hätten, denn sie haben sich freiwillig als Untertanen bei Goldman-Sachs/Rothschild verpflichtet und versprochen, die Ausraubung der Deutschen bis zu deren bitterer Armut auftragsgemäß durchzuführen. Mit der Ausraubung der Deutschen werden „die Profite des US-Banksystems finanziert, ohne die Not in Südeuropa zu lindern, alles unter dem Vorwand der Solidarität mit Südeuropa zu Lasten der Mittelschicht. Noch heute tauscht sich Draghi regelmäßig mit Investmentbankern und ehemaligen Goldman-Sachs-Bankern in der sogenannten Group of 30 oder anderen Gremien aus. Und sein Sohn arbeitet als Zinshändler bei Morgan Stanley.“ [3]

Mario Draghi, der ehemalige Goldman-Sachs-Direktor, wurde von Goldman-Sachs de facto als EU-Regierungschef unter der Bezeichnung EZB-Präsident abgestellt. Und der Deutschland-Direktor von Goldman-Sachs, Alexander Dibelius, ist persönlicher Lobbyist bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dibelius überbringt die Forderungen von Lloyd Blankfein und Frau Merkel liefert ihm die Deutschen als Sklaven sowie deren Vermögen als Tribut für Jahwe.

Der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, plauderte aus, was eigentlich nicht an die Öffentlichkeit kommen sollte. Allein für das Abkassieren über das Gesundheitswesen werden in die Ministerien von außen Entscheidungsträger platziert. Lauterbach: „Wir entscheiden allein im Gesundheitswesen direkt und indirekt über die Verteilung von etwa 200 Milliarden Euro pro Jahr. Deswegen werden Scharen von Lobbyisten in Bewegung gesetzt, um die Abgeordneten zu beeinflussen. Ich schätze, dass im Gesundheitsbereich auf jeden Abgeordneten etwa 50 Lobbyisten kommen – von denen verdient jeder mehr als ein Abgeordneter.“ [4]

So wie die Politiker-Käufer (Lobbyisten) im Gesundheitsbereich über die lobbyhörigen Politiker herfallen, fallen die Lobbyisten übrigens über alle Ministerien her, nur in noch viel größerem und verhängnisvollerem Ausmaß. Die Richterin am Bundesverfassungsgericht, Christine Hohmann-Dennhardt, erklärte: „Wenn in den Ministerien nicht mehr Beamte, die auf das Gemeinwohl verpflichtet sind, an Gesetzen arbeiten, sondern Interessenvertreter, dann kann das Parlament, die Öffentlichkeit, nicht mehr durchschauen, was denn die Zielrichtung dieses Gesetzes ist und was das Gesetz begründet hat .. Ich habe den Eindruck einer schleichenden Unterwanderung. … Im Berliner Regierungsviertel sind Lobbyisten allgegenwärtig, wie Heidi Klein vom Verein LobbyControl auf einem Rundgang zeigt. Rund 5.000 Lobbyisten sind nach Schätzung von LobbyControl in der Hauptstadt aktiv. Sie haben Zugang zu Parlament und Ministerien, lancieren Informationen in Medien, machen Stimmung für ihre Interessen.“ [5] Sie steuern Politiker, die Ministerialbürokratie in einem Stadium, „wo sie noch in der Entstehung sind, und wo man noch die Richtung mit beeinflussen kann“, sagt Klein.

„Die Bürger sehen sich einem Spiel ausge-liefert. Wundert es da, dass sie das Finanz-system ablehnen. … Der ohnehin unberechtigte Glaube an die Allmacht der Märkte ist spätes-tens in der Finanzmarktkrise zerstört worden.“
Otmar Issing, Ex-Bundesbankpräsident FAZ, 29.12.2012, S. 29

Die Lobbyisten sorgen zum Beispiel dafür, dass die Regierung die großen BRD-Banken in die Wetten mit Goldman-Sachs treibt, damit anschließend wieder eine sogenannte Bankenrettung beschlossen werden muss. Nach ständigen Billionen-„Rettungen“ von Banken in der EU und der BRD entsteht trotzdem immer neuer Rettungsbedarf. Die Lobbyisten haben Merkel und Schäuble dazu gebracht, dass die Banken immer höhere Wetten, genannt „Risiken“, abschließen, damit erneuter Finanz- bzw. Rettungsbedarf entsteht: „Banken brauchen fast eine halbe Billion Euro. Die Banken sollen sich besser gegen Risiken absichern. Doch das erfordert eine Menge Geld.“ [6]

 

Und für diese Wetten mit Goldman-Sachs, ohne dass Goldman-Sachs etwas geliehen bzw. geliefert hätte – will Finanzminister Schäuble in Zukunft sogar die Rentner bezahlen lassen. „Doch ist es fraglich, ob die Kreditinstitute diese Summen jemals vollständig zurückzahlen können. Entsprechend müsste der Bund seine Forderungen abschreiben und die Schulden dauerhaft übernehmen. Eine ähnliche Entwicklung halten Schäubles Leute auch bei der Euro-Rettung für möglich. … Deshalb, argumentieren die Finanzministerialen, müsse die Regierung künftig an anderer Stelle kürzen. Wovor die Euro-Kritiker stets gewarnt haben, räumt nun erstmals auch die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel ein: Um die Folgen der Währungskrise auszugleichen, muss künftig bei Rentnern und Vorruheständlern gespart werden.“ [7]

Finanzminister Wolfgang Schäuble hat sich mit Kanzlerin Angela Merkel besprochen, um eine plausible Erklärung für die Abtretung der deutschen Renten an Goldman-Sachs zu begründen. Und diese Begründung leuchtet durchaus ein und lautet sinngemäß: Rente weg, Staatsfinanzen und Wohlstand gesichert, so Schäubles Orwell-Formel. Schäuble wörtlich: „Gesunde Staatsfinanzen sind nicht die Idee sturer Finanzminister, sondern die Voraussetzung für Wohlstand und soziale Sicherheit.“ [8]

Im Endeffekt geht es also nur darum, dass die Kapitalverbrecher aus Übersee mit Hilfe der sogenannten Banken- und Euro-Rettungen von der Blockpartei CDUCSUFDPSPDGrüneLinke das Privileg zugesprochen bekommen, den Deutschen schuften zu lassen und ihm sein erworbenes Vermögen per direktem und indirektem Zugriff auf die Instrumente Steuern, Abgaben, Renten und Pensionen sowie mit Zwangshypotheken auf das Eigentum abnehmen zu dürfen.


1 Der Spiegel 52/2012, S. 18
2 Welt.de, 12.12.2012
3 Welt.de, 12.12.2012
4 Der Spiegel, 52/2012, S. 22
5 Frontal21 (ZDF), 11.08.2009
6 Welt.de, 05.12.2012
7 Der Spiegel 52/2012, S. 20
8 Der Spiegel 52/2012, S. 20

 

»Sie spielen den Weihnachtsmann für Spekulanten«

Vom Grundgesetzschutz aka BRD Neusprech „Verfassungsschutz“ werden derzeit die Linke und die NPD überwacht.

Nette Analogie 😉

Wurden Mitglieder der Patei „Die Linke“ eigentlich schon mal bei den Bilderbergern gesichtet ?

Sahra Wagenknecht, DIE LINKE. »Sie spielen den Weihnachtsmann für Spekulanten«

Wenn ein Unternehmen immer neue Schulden macht, um damit eine Zahlungsfähigkeit vorzutäuschen,
die es längst nicht mehr gibt, dann nennt man das im realen Leben Konkursverschleppung.

Und wer einen Konkurs verschleppt, der macht sich strafbar. Jeder weiß, dass Griechenland zahlungsunfähig
ist und den riesigen Schuldenberg aus eigener Kraft unmöglich mehr bedienen kann.

DIE LINKE wird auch diesmal gegen das verantwortungslose Verbrennen von Steuergeldern und gegen
den bankenhörigen Europakurs der Kanzlerin stimmen.

Das Spiel um Geld, Macht und Menschen

Das Spiel um Geld, Macht und Menschen. Um mehr geht es im Kapitalismus nicht.

Wer das nicht erkannt hat, darf in seiner rosaroten Traumwelt weiterleben und weiter konsumieren.

Wer aber die Probleme erkannt hat, darf nicht anfangen im stillen Kämmerchen zu Reden,
nein – der muss etwas verändern.

Das Spiel um Geld, Macht und Menschen

Goldman Sachs – Eine Bank Lenkt die Welt [Video]

Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt [Video]

 

Wiederholungen:
19.09.2012 um 10:25
Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt
(Frankreich, 2012, 75mn)
ARTE F
Regie: Jérôme Fritel, Marc Roche

 

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs ist in den letzten Jahren zum Symbol für Maßlosigkeit und ausufernde Spekulationen im Finanzbereich geworden. Ihre Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit amerikanischer Privathaushalte haben sie zwar an den Rand des Bankrotts gebracht, aber letztlich wurde sie dank ihrer politischen Verbindungen vor dem Aus bewahrt. Auch gegen den Euro soll Goldman Sachs spekuliert haben und an der Wirtschaftskrise Griechenlands nicht unbeteiligt sein. Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Mechanismen der finanziellen und politischen Machenschaften der Bank.

Seit fünf Jahren steht die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs für sämtliche Exzesse und Entgleisungen der Finanzspekulation. Durch hochspekulative Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit der amerikanischen Privathaushalte konnte sich die Bank an der aktuellen Finanzkrise bereichern und wurde dank ihrer politischen Verbindungen selbst vor dem Bankrott bewahrt. Als die amerikanische Krise über den Atlantik nach Europa schwappte, wurde Goldman Sachs zu einem der Protagonisten der Euro-Krise: Die Bank soll gegen die europäische Einheitswährung spekuliert und die griechische Staatsschuldenbilanz mit Hilfe komplexer und undurchsichtiger Währungsgeschäfte geschönt haben. Als die europäischen Regierungen nacheinander dem Zorn der Wähler zum Opfer fielen, nutzte Goldman Sachs die Gunst der Stunde, um ihr komplexes Einflussgeflecht auf den alten Kontinent auszuweiten.
Goldman Sachs ist mehr als eine Bank. Sie ist ein unsichtbares Imperium, dessen Vermögen mit 700 Milliarden Euro das Budget des französischen Staates um das Zweifache übersteigt. Sie ist ein Finanzimperium auf der Sonnenseite, das die Welt mit seinen wilden Spekulationen und seiner Profitgier in ein riesiges Kasino verwandelt hat. Mit weltweit einzigartigen Verflechtungen und einem Heer aus 30.000 Bankern konnte Goldman Sachs auch in den letzten fünf Krisenjahren kräftige Gewinne einstreichen, seine Finanzkraft weiter ausbauen, seinen Einfluss auf die Regierungen stärken und sich vonseiten der amerikanischen und europäischen Justiz völlige Straffreiheit zusichern.
Das Geschäftsgebaren der Bank ist überaus diskret. Ihr Einfluss reicht weit in den Alltag der Bürger hinein – vom Facebook-Börsengang über die Ernennung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bis hin zum Lobbying gegen die Regulierung des Finanzsektors. Der Arm der Bank ist lang, und sie befindet sich stets auf der Gewinnerseite.

Der Dokumentarfilm von Jérôme Fritel und Marc Roche, Wirtschaftsjournalist bei der französischen Tageszeitung „Le Monde“ und Autor des Bestsellers „La Banque“, dringt in die Schaltzentrale des Imperiums vor, das weder Grenzen noch Einschränkungen kennt und die westlichen Demokratien auf gefährliche Art unterwandert. Ehemalige Mitarbeiter von Goldman Sachs, die anonym bleiben wollen, Angestellte konkurrierender Banken, Vertreter der öffentlichen Hand sowie Spitzenpolitiker, Wirtschaftswissenschaftler und Spezialisten geben erstmals Einblick in die Mechanismen der finanziellen und politischen Allmacht dieser Bank.

Die Verschwörungstheorien um den ESM im Faktencheck

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-27272/rettungsschirm-in-der-kritik-die-esm-mythen-im-check_aid_817472.html

 

Unbedingt die Kommentare lesen!!!

 

z.B.

 

„…Es wird bis zum völligen Kollaps so weitergehen weil die Ursach gänzlich ausgeblendet wird.Gestern sah ich Anne Will.Dort diskutierten führende Politiker und Wirtschaftsexperten nebst Reportern über di Folgen und den Sinn des ESM.Keiner,wirklich keiner hat in den anderthalb Stunden den Zinseszins angesprochen der aus Geldschöpfung und, natürlich auch den Staatsanleihen, basiert.Man freut sich über Zinsen runter der pig-Staaten nach ESM-Beschluss,gleichzeitig gehen die Zinsen von den bisher stabilen Ländern der Eurozone wie eben Deutschland,Finnland hoch.Es wird,wurde umverteilt dass unterm Strich IMMER ca 4 bis 5 Prozent Zins der Investoren bedient werden.Garantiert,bis zum endgültigen Kollaps.Exponentielles Wachstum,das ist Zinseszins, beginnt mässig und hebt dann nach Jahren X vertikal ab.Dort sind wir jetzt,und keiner wills wissen…

 

…Fehlt eigentlich nur noch Mythos 5: Draghi, Papademos, Monti. Alle drei stammen von Goldman Sachs. Noch Fragen?…“

Die Draghi-Farce : Schäuble übergibt M100 Medienpreis

Direkt am Abend nach der Stellungnahme der EZB bezüglich des ungezügelten Ankaufs von Staatsanleihen deren Wert sich auf das Papier beschränkt auf dem diese gedruckt sind, wurde Mario Draghi mit dem M100 Medienpreis ausgezeichnet. Nun könnte man sagen, “das hat dieser Schauspieler sich auch redlich verdient”, jedoch ist das kein Preis für schauspielerische Leistung. Dieser Preis wird ausgegeben vom M100 Sanssouci Colloquium, bestehend aus den 100 wichtigsten Medien- und Meinungsmachern, wie auf der Webseite zu lesen ist. Wofür hat Draghi denn diesen Preis nun bekommen?

Am 06 September holte Mario Draghi – ehemaliger Vizepräsident von Goldman Sachs und Mitglied der Group of Thirty – die Bazooka aus dem Sack. Mit dem neuen Programm “Outright Monetary Transactions” macht Super-Mario sich auf die Socken, um Europa aus den Fesseln der Finanzkrise zu befreien. Als Vorstandsmitglied der “Zentralbank der Zentralbanken”, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und Student am “MIT” könnte man von ihm eigentlich etwas mehr Verstand erwarten, aber an dieser Stelle ein Zitat “erwarte nichts und du wirst nicht enttäuscht.” Unbezahlbare Schulden lassen sich nicht durch noch mehr Schulden lösen, eigentlich eine Gleichung die bereits ein zweitklassiger Hauptschüler versteht. Doch nun weiter zu unserem anderen Hilfsschüler.

Der M100 Sanssoucipreis wird vergeben für besondere Verdienste. Hierzu heißt es:

Zum Abschluss des Colloquiums wird im Rahmen eines Gala-Abends der M100 Medien Preis verliehen. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die in Europa und der Welt Spuren hinterlassen haben. Die Auszeichnung steht für Verdienste um den Schutz der freien Meinungsäußerung und die Vertiefung der Demokratie sowie für besondere Leistungen um die europäische Verständigung.[1]

Spuren im Sand

Personen die in Europa und der Welt Spuren hinterlassen haben, eigentlich ein wenig Zynisch nicht wahr? Noch kein Jahr im Dienst der EZB, bereits den Untergang der Nationalstaaten mit befeuert und dann solche Preise? Vielleicht kennen Sie die Grafik wo ein plattgefahrener Igel Reifenspuren auf dem Rücken hat, ob solche “Spuren” gemeint sind? Was Herr Draghi sonst so außergewöhnliches geleistet hat für Europa und die Welt, außer den Banken Blankoschecks in die Hand zu drücken, ist im Augenblick schwer zu sagen, aber belassen wir es mal dabei.

Nun zurück zu Herrn Draghis außer EZBlichen Engagements. Die Group of Thirty ist nicht unbedingt ein Wohlfahrtsverein, wie die meisten Zirkel welche von der Rockefellerstiftung ins Leben gerufen werden. Zur Group of Thirty gibt es folgendes zu lesen:

Die Group of Thirty (oftmals abgekürzt mit G30) ist ein privates, internationales Gremium, bestehend aus führenden Personen aus dem Finanzwesen und der Wissenschaft. […] Die G-30 wird von Stiftungen, Banken, Unternehmen, Zentralbanken, Fonds und Privatpersonen finanziert. […] Die Group of Thirty wurde 1978 von Geoffrey Bell auf Initiative der Rockefeller-Stiftung gegründet, die auch die ersten Mittel für das Gremium bereitstellte. Die Rockefeller-Stiftung ist eng mit dem privaten US-amerikanischen privaten Elite-Think Tank Council on Foreign Relations verwoben. Die legendären War and Peace-Studies des CFR, bei denen die Grundlagen für die “Organisation” der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg erdacht wurden, und letztlich in Weltbank, Internationalen Währungsfonds, NATO und UN mündeten, wurden bereits 1939 von der Rockefeller-Stiftung ins Leben gerufen und mit damals sagenhaften 350.000 US-Dollar voll finanziert. […] Ende Juli 2012 ist Beschwerde gegen EZB-Präsident und G30-Mitglied Mario Draghi von der Brüsseler Anti-Lobby-Gruppe “Corporate Europe Observatory” eingelegt worden. Sie wirft dem EZB-Präsidenten einen Interessenkonflikt vor. Die “Group of Thirty” weise alle Charakteristika einer Lobbyorganisation für Großbanken auf. Durch seine Mitgliedschaft fehle dem EZB-Präsidenten die Unabhängigkeit, argumentiert die Anti-Lobby-Gruppe.[2]

Warum sollte Super-Mario denn die Unabhängigkeit fehlen? Er weiß doch wessen Brot er ißt.

Carpe diem

[1] http://www.m100potsdam.de/m100-de/ueber-m100.html [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Group_of_Thirty

http://iknews.de/2012/09/13/die-draghi-farce-schauble-ubergibt-m100-medienpreis/

Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt

Seit fünf Jahren steht die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs für sämtliche
Exzesse und Entgleisungen der Finanzspekulation. Durch hochspekulative Geschäfte mit
der Zahlungsunfähigkeit der amerikanischen Privathaushalte konnte sich die Bank an
der aktuellen Finanzkrise bereichern und wurde dank ihrer politischen Verbindungen
selbst vor dem Bankrott bewahrt.

Als die amerikanische Krise über den Atlantik nach Europa schwappte, wurde Goldman Sachs
zu einem der Protagonisten der Euro-Krise: Die Bank soll gegen die europäische
Einheitswährung spekuliert und die griechische Staatsschuldenbilanz mit Hilfe
komplexer und undurchsichtiger Währungsgeschäfte geschönt haben.

Als die europäischen Regierungen nacheinander dem Zorn der Wähler zum Opfer fielen,
nutzte Goldman Sachs die Gunst der Stunde, um ihr komplexes Einflussgeflecht auf
den alten Kontinent auszuweiten.

Goldman Sachs ist mehr als eine Bank. Sie ist ein unsichtbares Imperium,
dessen Vermögen mit 700 Milliarden Euro das Budget des französischen Staates
um das Zweifache übersteigt. Sie ist ein Finanzimperium auf der Sonnenseite,
das die Welt mit seinen wilden Spekulationen und seiner Profitgier in ein
riesiges Kasino verwandelt hat. Mit weltweit einzigartigen Verflechtungen
und einem Heer aus 30.000 Bankern konnte Goldman Sachs auch in den letzten
fünf Krisenjahren kräftige Gewinne einstreichen, seine Finanzkraft weiter
ausbauen, seinen Einfluss auf die Regierungen stärken und sich vonseiten
der amerikanischen und europäischen Justiz völlige Straffreiheit zusichern.

Das Geschäftsgebaren der Bank ist überaus diskret. Ihr Einfluss reicht weit
in den Alltag der Bürger hinein – vom Facebook-Börsengang über die Ernennung
des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bis hin zum Lobbying gegen die
Regulierung des Finanzsektors. Der Arm der Bank ist lang,
und sie befindet sich stets auf der Gewinnerseite.

Das Video findet Ihr hier :

http://videos.arte.tv/de/videos/goldman-sachs-eine-bank-lenkt-die-welt–6894428.html