Deutschland soll für alle EU Arbeitslosen zahlen

deutschland_plünderungDie EU-Kommission treibt den Aufbau einer einheitlichen
Arbeitslosenversicherung für alle Euro-Länder voran, die
für Deutschland zu Milliardenbelastungen führen könnte.

„Ein Modell, in dem die Mitgliedsstaaten der Wirtschafts- und Währungsunion
einen Teil der Kosten der Arbeitslosenversicherung teilen würden, wäre der
logische nächste Schritt nach einer Bankenunion“, sagt EU-Sozialkommissar
Lászlo Andor gegenüber der WirtschaftsWoche und nannte dies „eine der
wichtigsten Prioritäten für die nächste EU-Kommission“.

Auf einer Fachtagung hat Andor sein Modell vorgestellt, nach dem Erwerbslose
sechs Monate lang 40 Prozent des letzten Einkommens aus der europäischen
Arbeitslosenversicherung bekommen würden. Jedem Euro-Land steht es frei,
den Betrag aufzustocken und die Laufzeit zu verlängern.

Ökonomen aus dem französischen Finanzministerium haben bereits nachgerechnet,
welche Art von Transfers zwischen den Euro-Ländern das Vorhaben auslösen würde.

Zwischen 2000 und 2012 hätte Deutschland 20,4 Milliarden Euro netto in
eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung eingezahlt, Spanien hätte dagegen
netto 34,5 Milliarden Euro erhalten.

Die Studie legte allerdings eine großzügigere Variante zu Grunde,
die zwölf Monate lang 50 Prozent des letzten Einkommens sichern würde.

Rückendeckung für eine europäische Arbeitslosenversicherung kommt
von der italienischen Regierung, die noch bis zum Jahresende die
EU-Ratspräsidentschaft innehat. Die Bundesregierung in Berlin sieht
das Vorhaben, das auf eine Transferunion hinausläuft, höchst kritisch,
möchte aber jede öffentliche Debatte darüber vermeiden.

Im September 2012 hatte der damalige französische Finanzminister
Pierre Moscovici erstmals die Idee einer gemeinsamen europäischen
Arbeitslosenversicherung lanciert und damals aus Berlin eine Absage
kassiert.

Als künftiger französischer EU-Kommissar könnte
er das Konzept nun trotzdem vorantreiben.

Andor hält das Modell einer europäischen Arbeitslosenversicherung
für eine „viel sicherere Option als die unterschiedlichen Szenarien
der Vergemeinschaftung von Staatsschulden“.

Zudem zieht er sie einer größeren Flexibilität bei der Auslegung
des Stabilitätspakts vor, wie sie Frankreich und Italien fordern :

„Ich halte automatische kurzfristige fiskalische Transfers zwischen
Länder für eine besser Alternative als einzelnen Mitgliedsstaaten
größeren Spielraum in der Haushaltspolitik zu geben dank einer
großzügigeren Auslegung der existierenden EU-Haushaltsregeln.“

Quelle : mmnews.de

Es ging niemals um die Rettung Griechenlands , sondern um die Rettung der Banken

 

Günter Verheugen – ehemaliger 1. Vizepräsident der Europäischen Kommission
und Ex-EU-Kommissar für Unternehmen und Industrie und Ex-EU-Kommissar für
die EU-Erweiterung – über den wahren Sinn des Rettungspakets für Griechenland
nämlich die Rettung der EU-Banken.

Die Rettungsmaßnahmen für die Euroländer und die Deutsche Haftungssumme

 

Die Eurozone leidet derzeit unter einer schweren Zahlungsbilanzkrise.

Um einzelne Euroländer vor der Insolvenz zu retten, sind verschiedene Rettungsmaßnahmen
eingeführt worden, die unter dem Begriff “Euro-Rettungsschirm” zusammengefasst werden.

Hinzu kommen Target-Kredite des Eurosystems sowie Kredite in Form von Staatspapierkäufen
durch die Notenbanken. Target-Kredite entstehen, indem die Notenbanken einzelner Länder
für andere Länder per Saldo Zahlungen gegenüber Inländern durchführen.Sie werden ermöglicht,
weil die jeweiligen nationalen Notenbanken der kreditnehmenden Länder ihren Geschäftsbanken
mehr Refinanzierungskredite gewähren und mehr Geld schaffen, als für die Eigenversorgung
des Landes mit Zentralbankgeld nötig ist.

Das zusätzlich geschaffene Zentralbankgeld gibt den inländischen Wirtschaftssubjekten
die Möglichkeit, Zahlungsbilanzdefizite zu finanzieren, also im Ausland netto gerechnet
Güter und Vermögenstitel zu erwerben oder Schulden zu tilgen.

Target-Kredite laufen prinzipiell unbefristet und werden zwischen den nationalen
Notenbanken mit dem Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte verzinst.

Im Folgenden werden die Hilfen, die aus den Rettungsmaßnahmen für Euroländer resultieren,
in einer Übersicht zusammengeführt. Die sich hierbei ergebende potenzielle (maximale)
Haftungssumme für Deutschland wird als Haftungspegel deklariert

Haftungspegel_20140527_deFür eine größere Darstellung bitte auf das Bild klicken

In der Abbildung sind die Rettungsmaßnahmen in fünf Säulen dargestellt.

Die Zahlenwerte sind jeweils auf volle Milliardenbeträge gerundet.

Die erste (linke) Säule zeigt die Nettobeträge, die bereits an die sechs Krisenländer
Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien und Zypern (als GIPSIZ-Länder bezeichnet)
ausgezahlt wurden, die zweite Säule listet sämtliche zugesagten Hilfszahlungen auf,
in der dritten Säule wird das gesamte potenzielle Ausleihvolumen aufgeführt.

Merkel sagt Griechenland Sonderkredit von 100 Millionen Euro zu

German Chancellor Merkel on an official visit to AthensAngela Merkel und Antonis Samaras beim EU-Wahlkampf am Freitag in Athen

Bei einem Besuch griechischer Start-up-Unternehmen bekräftigte Bundeskanzlerin
Angela Merkel die deutsche Unterstützung für eine Förderbank für kleinere
Unternehmen. Deutschland steuert ebenso wie Griechenland 100 Millionen Euro
zu der Bank bei, die mit 500 Millionen Euro ausgestattet werden soll.

200 Millionen Euro sollen aus EU-Strukturfonds und über die Europäische
Investitionsbank (EIB) fließen, auch Frankreich will sich beteiligen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zuversichtlich über die weitere
Entwicklung Griechenlands geäußert. “Ich glaube, dass nach dem, was zu
leisten war an Strukturveränderungen in Griechenland, mehr Möglichkeiten
offenstehen als sich Schwierigkeiten ergeben”, sagte Merkel am Freitag in Athen.

Die Kanzlerin sprach von einer Aufbruchstimmung in dem Euro-Krisenland
und sicherte weitere Unterstützung aus Deutschland zu. Die Regierung in
Athen habe ihre Versprechen eingehalten. “Ich bin optimistisch, dass der
Weg fortgesetzt werden kann.” Ministerpräsident Antonis Samaras betonte, er
werde am Reformkurs festhalten.

Samaras wie Merkel bezeichneten die Rückkehr Griechenlands an die Kapitalmärkte
als Zeichen wachsenden Vertrauens der Investoren in das Krisenland.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

 

Michael Winkler – Der „etwas andere“ Tageskommentar (nur heute ;-) )

Neuigkeiten

Bei dem Referendum der Republik Texas haben 98,3% der Wähler für den Austritt
aus den USA und 92,7% für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt.

George Abrams Lynch,bisher Vorsitzender des Ku Klux Klan und künftiger Gouverneur,
hat das Ergebnis wie folgt kommentiert: „Wir sind nicht unbedingt Freunde der
Russen, aber deren Präsident ist wenigstens ein Weißer.“

Nach seiner deprimierenden Niederlage in den Kommunalwahlen ist Frankreichs Staatspräsident
Hollande zum Islam übergetreten. Nur unter dieser Bedingung akzeptierte Sultan Erdogan der
Großprächtige dessen künftige Mitgliedschaft in der AKP.

Hollands begründete seinen Schritt mit: „Vom Osmanischen Reich lernen, heißt siegen lernen.“
Da Frankreichs Sozialisten am Willen des Volkes vorbeiregieren, erhofft Hollande vom gemäßigten
konservativen Islamismus eine erfolgreiche Wende in die Zukunft. Sultan Erdogan kündigte bereits
an, acht Millionen Anatolier zu schicken, um den Wiederaufbau Frankreichs in die Wege zu leiten.

Dieser soll zunächst in der Provinz erfolgen, ausgehend
von den neuen islamischen Zentren in Tours und Poitiers.

In der Nähe der griechischen Stadt Laurion wurden umfangreiche Goldadern entdeckt. Sie
liegen etwa 200 Meter unterhalb der bereits in der Antike ausgebeuteten Silbervorkommen.
Der Bestand wird auf 20.000 Tonnen geschätzt, im Wert von etwa 600 Milliarden Euro.

Die griechische Regierung erwartet von Brüssel eine zinsfreie Anschubfinanzierung
der Förderung in Höhe von jeweils 30 Milliarden Euro für die Jahre 2014 bis 2017.

Die Rückzahlung soll dann, abzüglich der an Griechenland zu leistenden Reparationen für
die beiden Weltkriege, die jahrhundertelange türkische Besetzung und die Angriffe auf
Konstantinopel im Rahmen der Kreuzzüge, in der ab 2018 gültigen Golddrachme erfolgen.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Einführung einer 25%-Schranke gefordert. Wahlergebnisse,
bei denen eine einzelne Partei mehr als ein Viertel der Wählerstimmen auf sich vereinigt,
gefährden langfristig die Demokratie und die Meinungsvielfalt.

Deshalb werden alle Stimmen, welche die 25%-Marke überschreiten, für ungültig
erklärt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Stichwahlen auf kommunaler Ebene.

Diese Regelung erstreckt sich ausdrücklich auch auf die Direktmandate.
Überzählige Direktmandate werden an die nächstschwächere Partei weitergegeben
und nicht durch Überhangmandate ausgeglichen.

Gleichzeitig wird die bisherige 5%-Hürde durch eine 1%-Hürde ersetzt.

Quelle : Michael Winkler