Julian Assange: Seine Anklage wurde entsiegelt. Hier der deutsche Text.

von https://tagesereignis.de

Gestern, am 11. April, wurde Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft heraus verhaftet. Nach fast sieben Jahren der selbst gewählten ‚Gefangenschaft‘ in einem Gebäude, das er nicht verlassen konnte, ohne sofort von Polizisten, die vor der Tür Wache hielten, gefangen genommen zu werden, berührten seine Füße zum ersten Mal wieder einen Bürgersteig. All das war ihm verwehrt während der Zeit seines Asyls.

Im Polizeiwagen, der ihn zum Gericht fuhr,  sah er fast glücklich aus. Trotz der obligatorischen Handschellen.

Die Haare sind noch weißer, der Bart noch länger geworden, aber die Augen sind die gleichen: Wach und ungebrochen. Kein bisschen Wehmut ist zu sehen, kein Bedauern. Der Kämpfer in ihm ist wach und scheint gewachsen zu sein, denn nur an Schwierigkeiten kann man wachsen, indem man sie überwindet.

Wahrscheinlich hat er niemals damit gerechnet, dass diese Isolation von allem, was ihm lieb war, so lange anhalten würde, aber sie hat aus ihm keinen verbitterten Menschen gemacht. Seit über einem Jahr war er zudem völlig von der Außenwelt abgeschnitten, da die Botschaft ihm das Internet gekappt hatte. Sie bekamen Probleme durch seine Interaktionen, sagten sie. Sie wollten es sich nicht mit anderen Ländern verscherzen.

Nun überlegte man, wie man ihn loswerden könnte, wie er frei kommen könnte. Ganz legal.

Sie verliehen ihm die Staatsbürgerschaft ihres Landes und wollten aus ihm – zumindest offiziell – einen Diplomaten machen. Diplomaten sind unantastbar. Sie dürfen quasi alles, ohne dass man sie dafür zur Rechenschaft ziehen könnte. Er hätte einen Freifahrtschein bekommen, alle früheren und auch späteren Taten wären wie ausgelöscht.

Aber da machten die Briten nicht mit. Assange als Diplomat – das war ihnen zu viel. Den Journalistenstatus hatte man ihm zwischenzeitlich zuerkannt, das war schon sehr viel, denn damit hatte man seine Publikation, Wikileaks, legitimiert. Er durfte veröffentlichen, was er veröffentlicht hat. Zumindest in Großbritannien konnte er sicher sein, dafür nicht mehr bestraft werden zu können.

Aber die Amerikaner wollten ihn haben. Der damalige Justizminister Jeff Sessions hätte ihn lieber heute als morgen in den USA gesehen.

Er hat amerikanische Geheimnisse verraten, er war da nicht zimperlich. So hat er auch Hillary Clinton, die kaum einer mochte, doch sehr geschadet und eventuell sogar die Präsidentschaft genommen, indem er, gerade zum rechten Zeitpunkt vor der Wahl, einige ihrer privaten eMails veröffentlichte, die kein gutes Licht auf sie warfen.

Also blieb Assange weiter in der Botschaft.

Denn die Briten haben ein Auslieferungsabkommen mit den USA. Sie können die Auslieferung eines Menschen, den die Amerikaner haben wollen, kaum verweigern. Deshalb war Assange weiterhin nicht mobil. Das Asyl gab ihm kaum mehr Freiheit als normale Gefängnismauern, es war lediglich komfortabler.

Am 27. März, also vor 16 Tagen, kurz nach der Übergabe des Berichts des Sonderermittlers Robert Mueller an Justizminister Bill Barr, kam dann ein überraschender Post von QAnon.

Er fragte:

Gibt es eine Koordination des Justizministeriums mit Großbritannien bezüglich der Deklassifizierung von FISA? Denken Sie an das Tracking des Flugzeugs.

3225 QAnon UK arbeitet mit DoJ der USA zusammen
3225 QAnon UK arbeitet mit DoJ der USA zusammen

Das Flugzeugtracking haben wir beim Twitter-Account von Wikileaks gefunden. Wie wir später erfuhren, flog eine Maschine des Justizministeriums von Washington nach London. Normalerweise bringen solche Flugzeuge für die Justiz wichtige Personen in die USA.

Es sei immer noch nicht gestartet und damit auf dem Rückflug, schrieb Wikileaks.

Am 29. März meldet sich dann auch QAnon mit dem Tracking und gab einem Anon eine wichtige Antwort. Unter Bezugnahme der vorhergehenden Drops, dem Tracking und dem Hinweis, dass die Briten mit den Amerikanern kooperieren würden, bestätigt Q die Vermutung eines Anons, dass es sich hier wohl um eine Aktion handle, bei der ein Passagier aus Grossbritannien in die USA gebracht werden soll. Er dachte dabei an jemanden, der eventuell eine Anklage zu erwarten hat, gleichzeitig aber auch eine Schlüsselrolle beim Russland-Dossier und FISA spielt. Q bestätigt, dass diese Person vor dem Senat aussagen wird und dass es sich wohl um den Ex-Spion des MI6, Christopher Steele, handeln würde, der sich bei der Erstellung des Dossiers nicht mit Ruhm bekleckert hat.

3229 QAnon Wen bringt das DlJ zurück in die USA?
3229 QAnon Wen bringt das DlJ zurück in die USA?

Da Wikileaks involviert war und auf das Trekking hingewiesen hat, kam natürlich auch Julian Assange in den Sinn. Warum nur Steele abholen, wenn das Flugzeug eh schon an Ort und Stelle ist?

Und so kam es, nach offenbar erfolgreichen Verhandlungen, am 11. April zur Verhaftung von Assange.

Am gleichen Tag wurde das Siegel von einer der zirka 90.400 Anklagen gebrochen und die Anklage gegen den Wikileaks-Gründer der Öffentlichkeit präsentiert.

Man kann aufatmen.

Es geht darum, dass er Bradley Manning, jetzt Chelsea, damals geholfen haben soll, das Passwort für einen Computer zu hacken, um dann entsprechende Informationen abzuziehen und an Wikileaks weiterzuleiten. Manning wurde dafür bereits rechtskräftig verurteilt und als eine der letzten Amtshandlungen von Obama, kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt, begnadigt.

Assange hat das jetzt noch vor sich, falls er verurteilt werden sollte. Bei ihm geht es um 5 Jahre Gefängnis, sollte er für schuldig befunden werden.

Man erwartet allerdings, dass er als Kronzeuge auftritt, der eventuell mit Haftverschonung rechnen kann. Hier dürften die Demokraten zittern, denn er weiß, wer ihm die Clinton-eMails zugespielt hat und er wird auch wissen, wer Seth Rich ermordete. Alle Hinweise hierzu scheinen zu Clinton und dem DNC zu führen, also den Demokraten.

Spannende Zeiten erwarten uns, wenn demnächst die Schleier gelüftet werden.

Auch Assange sieht seiner Zukunft offenbar gelassen entgegen und hält schon mal, mit einem Zwinkern, das wohl sagen soll: „Es wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird“, den Daumen hoch.

Winning! Was sonst sollte es heißen? Wer auf Trumps Seite der Liga spielt, kann offenbar gar nicht verlieren.

Hier ist die Pressemitteilung zur Verhaftung von Assange:

ZUR SOFORTIGEN FREIGABE
Donnerstag, 11. April 2019
WikiLeaks Gründer angeklagt in Computer Hacking Konspiration

ALEXANDRIA, Va. – Im Zusammenhang mit einer Bundesanklage wegen Verschwörung zur Begehung von Computerstraftaten, weil er sich bereit erklärt hat, ein Passwort für einen geheimen Computer der US-Regierung zu knacken, wurde heute, gemäß dem Auslieferungsvertrag zwischen den USA und Großbritannien, Julian P. Assange, 47, der Gründer von WikiLeaks, im Vereinigten Königreich verhaftet.

Laut den heute entsiegelten Gerichtsdokumenten bezieht sich die Anklage auf Assanges mutmaßliche Rolle bei einem der größten Verlusten an vertraulichen Informationen in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

Die Anklage wirft vor, dass Assange im März 2010 eine Komplott mit Chelsea Manning, einer ehemaligen Geheimdienstanalystin in der US-Armee, eingegangen sei, um Manning beim Knacken eines Passworts zu unterstützen, das auf Computern des US-Verteidigungsministeriums gespeichert sei, die mit dem Secret Internet Protocol Network (SIPRNet) verbunden seien, einem Netzwerk der US-Regierung, das für geheime Dokumente und Kommunikation verwendet werde. Manning, die im Zusammenhang mit ihren Aufgaben als Nachrichtenanalystin Zugang zu den Computern hatte, benutzte die Computer, um geheime Datensätze herunterzuladen und an WikiLeaks zu übertragen. Das Knacken des Passworts hätte Manning erlaubt, sich unter einem Benutzernamen, der nicht ihr gehörte, auf den Computern anzumelden. Eine solche irreführende Maßnahme hätte es den Ermittlern erschwert, die Quelle der illegalen Offenlegung zu ermitteln.

Während der Konspiration führten Manning und Assange Echtzeit-Diskussionen über die Übermittlung von klassifizierten Datensätzen an Assange durch Manning. Die Diskussionen zeigen auch, dass Assange Manning aktiv ermutigte, mehr Informationen zu liefern. Während eines Austausches sagte Manning zu Assange: „Nach diesem Upload ist das alles, was ich wirklich noch habe.“ Worauf Assange antwortete: “ Wer die Augen offen hält, findet immer was.“

Assange wird der Verabredung zur Begehung von Computerangriffen angeklagt und gilt so lange als unschuldig, bis seine Schuld ohne begründeten Zweifel nachgewiesen ist. Im Falle einer Verurteilung kann er mit maximal fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Tatsächliche Urteile für Bundesstrafsachen sind in der Regel geringer als die Höchststrafen. Ein Richter am Bundesbezirksgericht bestimmt jede Strafe unter Berücksichtigung der U.S. Sentencing Guidelines und anderer gesetzlicher Faktoren.

G. Zachary Terwilliger, US-Staatsanwalt für den Eastern District of Virginia, John C. Demers, Assistant Attorney General for National Security, und Nancy McNamara, Assistant Director in Charge of the FBI’s Washington Field Office, kündigten dies an, nachdem die Anklagen freigegeben wurden.

Es folgen die Namen der Ankläger: Tracy Doherty-McCormick, Kellen S. Dwyer, Thomas W. Traxler und Gordon D. Kromberg sowie der Prozessanwälte Matthew R. Walczewski und Nicholas O. Hunter von der National Security Division des Justizministeriums

Die Auslieferung wird vom Büro für internationale Angelegenheiten des Justizministeriums durchgeführt.

Ein Exemplar dieser Pressemitteilung befindet sich auf der Website der US-Staatsanwaltschaft für den Eastern District of Virginia. Die entsprechenden Gerichtsdokumente und -informationen finden Sie auf der Website des District Court for the Eastern District of Virginia oder auf PACER unter Case No. 1:18-cr-111.

Eine Anklage enthält Vorwürfe, dass ein Angeklagter ein Verbrechen begangen hat. Jeder Angeklagte gilt bis zum Beweis seiner Schuld vor Gericht als unschuldig.

https://tagesereignis.de/2019/04/politik/julian-assange-seine-anklage-wurde-entsiegelt-hier-der-deutsche-text/9865/

 

Gemetzel in Großbritannien geht weiter: 14 Messertote in nur 16 Tagen

von https://www.journalistenwatch.com

screenshot Youtube
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Großbritannien – Die Lage im Land hat sich in Sachen Messerattacken auch im neuen Jahr nicht verändert. Seit Jahresbeginn gab es bereits 24 Tote. Allein in den letzten 16 Tagen starben 14 meist Jugendliche auf den Straßen des Vereinigten Königreichs. Einen direkten Zusammenhang zwischen der Zahl der (weggesparten) Polizisten und dem ausufernden Gemetzel streitet Premierministerin Theresa May ab. 

„Mein Freund. Kannst Du mich hören? Sprich mit mir“, die Forderung der Polizisten an Carlos Rodriguez, das jüngste Messeropfer in East London, ist umsonst. Die Worte erreichen den jungen Mann in den Zwanzigern nicht mehr. Er stirbt noch vor Ort an den schweren Verletzungen von sechs Messerstichen, einem davon am Hals. Rodriguez ist das vierzehnte Todesopfer in nur etwas mehr als zwei Wochen. Augenzeugen berichten von seinen letzten Minuten: Er sei Zuhause angegriffen worden und geflüchtet. Barfuß sei er die Straße entlang gerannt, bevor er zusammenbrach, schildert Augenzeugin Suzana Ansar (37) die letzten Minuten des jungen Mannes. Nur wenige Stunden nach ihm starb erlag ein 22-jähriger seinen Verletzungen, die ihm bei einem Messerangriff am 27. Februar in Oxford zugefügt worden waren, heißt es bei MailOnline.

Am Freitag der vergangenen Woche starb auch die erst 17-jährige Jodie Chesney. Sie hatte mit Freunden zusammen in einem Park in Harold Hill in London abgehangen, als sie von hinten scheinbar aus dem Nichts von einem jungen Mann mit einem Messer attackiert wurde. Ein 20-jähriger soll inzwischen verhaftet worden sein. Jodie sei einer der nettesten Menschen der Welt gewesen und hätte nie etwas getan, was diese schreckliche Tat rechtfertigen könnte, erklärte ihr am Boden zerstörter Vater und ruft Augenzeugen auf, sich zu melden. Das Motiv des Mörders sei immer noch unklar, so DailyMail.

screenshot MailOnline
screenshot MailOnline

Am selben Wochenende starb auch der 17-jährige Yousef Makki. Der Privatschüler, der Herzchirurg werden wollte, wurde Sonnabendnacht in Greater Manchester getötet. Ein ebenfalls 17-Jähriger wurde verhaftet und steht unter Tatverdacht. Am Mittwoch war eine 14-Jährige in Coventry von rund 15 Jugendlichen angegriffen worden. Alle hätten sich auf das Mädchen gestürzt, so Augenzeugen. Sie trug Stichverletzungen am Hals davon und überlebte die Attacke nur knapp. Großbritanniens Jugend metzelt sich nieder und niemand scheint in der Lage, das Problem in den Griff zu bekommen. Die Polizei fordert härtere Strafen für Messerbesitz. Die Labour-Partei 10.000 Polizisten mehr. Das Militär sei einsatzbereit, wenn gewünscht, gibt Verteidigungsminister Gavin Williamson zu Protokoll. EinVorschlag, der umgehend von der Londoner Polizeiführung zurückgewiesen wurde. Premierministerin Theresa May sieht keinen Zusammenhang zu den seit 2009 mehr als 20.000 eingesparten Beamten.

In einem Schreiben fordern Labour-Politkern, Polizisten und Kriminalbeamte die Regierung angesichts der „nationalen Krise“ zum Handeln auf. In dem Brief, der auch von Londons – schwer in der Kritik stehenden – muslimischem Bürgermeister Sadiq Khan unterzeichnet wurde, heißt es, es gäbe keine Stadt mehr im ganzen Land, die nicht von der ausufernden Jugendgewalt betroffenen sei. Sei 2013 sei die Zahl der unter 16-jährigen Messeropfer, um 93 Prozent angestiegen. Es ist der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.

Inzwischen werden Schulkinder in Sachen Verletzungen durch Stichwunden unterrichtet. Erste Hilfe leisten bei Stichwunden, der Zusammenhang zwischen Blutverlust und Blutdruck und das richtige Vorgehen beim Ruf der Rettungskräfte stehen auf dem Stundenplan der Grundschüler, wie MailOnline vor wenigen Tagen berichtete. Angeboten wird der einstündige Unterricht von der Hilfsorganisation StreetDoctors, die nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 4.000 Kinder in Sachen „Messerattacke“ auf den neuesten Stand brachte.

Großbritanniens Jugend stirbt unterdessen weiter den Messertod auf der Straße. Gestern Abend nahmen rund eintausend Menschen in East London an einem Trauermarsch für Jodie und andere Opfer teil. (MS)

 

 

https://www.journalistenwatch.com/2019/03/08/gemetzel-grossbritannien-messertote/

Erstklassig qualifizierter Polizeibewerber abgelehnt weil er nicht blöde, abartig oder benegert ist

Mannikos Blog:

Erstklassig qualifizierter Polizeirekrut abgelehnt, weil er nicht behindert, schwul oder schwarz ist

Daily Mail: Zu weiß für die Polizei? 25-jähriger Polizeiabsolvent, der in die Fußstapfen seines Polizistenvaters treten wollte, wird bei der Polizei abgelehnt, weil er nicht behindert, schwul oder schwarz ist

Der Sohn eines Polizisten, der es seinem Vater gleichtun und Polizist werden wollte, wurde mit der Begründung abgelehnt, er sei ein „weißer, heterosexueller Mann ohne Behinderung“.

Leser F. Oberland meint¹:

Wenn man das endlose Gewinsel in England über den Brexit betrachtet kommt man zum Ergebnis daß England entmannt ist und krass fertig hat denn anstatt der EU reinzukriechen könnte England Brüssel ein hübsches, kleines, niedliches Ultimatum stellen:

„EU akzeptiert sofort alle Wünsche Englands oder morgen gibts kein Brüssel mehr.“

Der Vorschlag eben ist einfach die Nachempfindung des berühmten Telegramms, das die bayerische Regierung vor 100 Jahren aus München erhielt nachdem sie Graf Arco verhaftet hatte. Flugs ließ die Regierung ihn frei nachdem sie dieses Telegramm erhalten hatte:

„Arco frei! Oder morgen hängt Regierung.“

Ein Ahne meinerseits, darf ich mir schmeicheln, war dabei. Ich bin stolz auf ihn.

¹ Das Meinen von Lesern ist das von Lesern und nicht notwendig das der Blogredaktion. Anders gesagt: Dieser Leserkommentar stellt ausschließlich die Meinung des Lesers F. Oberland dar. Er muß nicht zwangsläufig die Sichtweise der Blogredaktion wiedergeben.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2019/02/23/erstklassig-qualifizierter-polizeibewerber-abgelehnt-weil-er-nicht-bloede-nicht-abartig-oder-benegert-ist/

Großbritannien: Polizei verfolgt „Gedankenverbrechen“ eines Transgender-Kritikers

von https://www.journalistenwatch.com

Foto:Von mrkornflakes/shutterstock
Transgender – Foto:Von mrkornflakes/shutterstock

Wie die Seite infowars berichtet, ist in Großbritannien ein Mann zum Polizeiverhör gebeten worden, dem ausdrücklich kein Verstoß zur Last gelegt wurde. Anlaß für seine Vorladung war eine genderkritische Äußerung bei Twitter, die völlig gesetzeskonform gewesen ist.

Die Polizei in Humberside verwarnte den Mann mit dem Hinweis, daß er wegen „Haßsprache“ gefeuert werden könnte. Der Fall: Ein Twitter-User mit dem Nicknamen „Harry die Eule“ hatte in dem sozialen Netzwerk die Ansicht geäußert, daß Transfrauen keine Frauen seien. In einem weitere zehn Tweets umfassenden Gesprächsfaden erklärte „Harry die Eule“ den ganzen Verlauf dieser Groteske. Es fing damit an, daß Harry eines Tages einen Anruf seines Chefs erhielt. Der teilte ihm mit, daß er von der Polizei angerufen worden sei, und daß die Polizei mit Harry reden wolle.

Anläßlich seines Rückrufs bei der Polizei erfuhr Harry von einem Polizeibeamten, der angab, die LGBTQ-Gemeinschaft zu repräsentieren, daß er von jemandem wegen „Haßrede“ angezeigt worden war und daß es Aufgabe der Polizei sei, zu überprüfen, ob sein Arbeitgeber eine sichere Umgebung für transsexuelle Beschäftigte garantieren kann. Nachdem der Polizeibeamte zugeben mußte, daß keiner der 30 Tweets von Harry der Eule, die bis dahin gesichtet worden waren, in irgendeiner Weise gegen geltendes Recht verstossen hatte, las er Harry am Telefon einen Limerick vor, um als nächstes dennoch von einem „Haßvorfall“ zu reden, indem er darauf bestand, daß es trotz des Fehlens eines Verstoßes ein Opfer gegeben habe.

„Und das ist der Punkt, ab dem es unglaublich düster wird“, schreibt Harry die Eule. „Der Polizeibeamte erzählte mir, daß er mit mir sprechen müsse, obwohl ich nichts verbrochen hatte. Der Polizeibeamte sagte wortwörtlich, er müsse mein Denken überprüfen. Ernsthaft. Ehrlich“. Abschließend habe ihm der Polizeibeamte eine Lektion mit auf den Weg geben wollen, erzählt Harry. „Manchmal bildet sich bei einem männlichen Fötus in der Gebärmutter ein Frauengehirn heraus – und das ist das, was mit Transgender bezeichnet wird.“, habe ihm der Polizeibeamte erklären wollen. Man könne sich ausmalen, so Harry, wie seine Antwort darauf ausgefallen sei. Der Polizeibeamte habe ihn daraufhin ermahnt, seine Zunge zu hüten, oder er könne damit rechnen, von seinem Chef gefeuert zu werden.

Im Vereinigten Königreich werden sogenannte „Haßvorfälle“ dokumentiert, wenn sich eine beleidigte Person als Opfer begreift. Das ist dort Standard und setzt keineswegs das Vorliegen eines Gesetzesverstoßes voraus. In der jüngsten Vergangenheit dokumentierte und polizeilich untersuchte „Haßverbrechen“ in Großbritannien umfassen u.a. Folgendes:

  • Einen Hund, der einen Haufen vor ein fremdes Haus gesetzt hatte
  • Einen Hund, der jemanden angebellt hatte
  • Einen Busfahrer wegen seines „rassistischen Aussehens“
  • Einen Streit um einen freien Parkplatz
  • Den Verlierer eines Tennis-Matches

Der kulturelle Niedergang Westeuropas scheint unter der Herrschaft von Kulturmarxisten in Politik und Medien unaufhaltsam voranzuschreiten. (ME)

https://www.journalistenwatch.com/2019/01/26/grossbritannien-polizei-gedankenverbrechen/

Großbritannien vernichtet Beweise seiner Kriegsverbrechen in Afrika und Asien

Wladimir Kornilow

Das britische Außenministerium hat ohne großes Aufsehen zugegeben, dass es sich mit der Vernichtung von Informationen über Kriegsverbrechen befasst, die von Streitkräften und Spezialeinsatzkräften des Königreichs begangen wurden.

Vor einigen Tagen mussten Vertreter des Außenamts in London bestätigen, dass Hunderte Unterlagen vernichtet worden sind, die mit dem fraglichen Vorgehen der Briten bei der Unterdrückung eines Tamilen-Aufstands auf Sri Lanka zusammenhingen. Doch die britischen Medien bringen keine Berichte zu diesem Thema – sie haben offenbar andere Sorgen.

Die britischen Machenschaften in Asien und Asien deckte die Zeitung „Morning Star“ auf, die früher als „Sprachrohr“ der britischen Kommunisten galt. Sie erlebt derzeit eine Renaissance und unterstützt die Labour-Party mit Jeremy Corbyn an der Spitze. Vor einigen Tagen veröffentlichte die Zeitung einen Bericht, in dem das Foreign Office einräumt, dass fast 400 Dateien mit Dokumenten vernichtet worden waren, die Informationen über die Rolle der britischen Geheimdienste bei der Niederschlagung des Tamilen-Aufstandes auf Sri Lanka enthielten. Darüber hatten bis zuletzt nur Massenmedien auf Sri Lanka berichtet.

Der Bürgerkrieg auf Sri Lanka hatte in den 1980er Jahren begonnen und ein Vierteljahrhundert gedauert – und Tausenden Menschen das Leben gekostet. Der Aufstand wurde zwar von den regionalen Behörden unterdrückt, aber Londons Rolle dabei rief schon immer etliche Fragen hervor. Laut britischen Gesetzen sollen vertrauliche Dokumente 30 Jahre später freigegeben werden. Es wäre also an der Zeit, die Unterlagen aus den Zeiten Margaret Thatchers der Öffentlichkeit zu präsentieren. Doch der „Morning Star“ fand heraus, dass viele dieser Dokumente spurlos verschwunden sind.

So hätten 2014 Dokumente über einen geheimen Besuch des Verteidigungsministers Sri Lankas in Belfast freigegeben werden sollen, wo er sich über die Erfahrungen Nordirlands bei der Niederschlagung von Revolten unterrichten ließ. Aber diese Informationen wird niemand mehr erfahren – das britische Außenamt hatte sie kurz vor der Veröffentlichung vernichtet.

>>>Andere Sputnik-Artikel: Syrien bezichtigt US-Koalition Kriegsverbrechen<<<

Die Aktenvernichtung geschah wenige Wochen, nachdem das britische Außenministerium sich bei Historikern für die Verbrennung von etlichen Dokumenten entschuldigt hatte, die von der Unterdrückung des so genannten Mau-Mau-Aufstandes gegen die britischen Kolonisten in Kenia zeugten. Acht Jahre lang eliminierten die Briten die Rebellen, wobei insgesamt Zehntausende (laut einigen Quellen sogar Hunderttausende) Kenianer ums Leben kamen.

Diese Dokumente hätten schon seit langem freigegeben werden sollen, doch in London log man jahrzehntelang, sie wären „verloren gegangen“. Und erst vor kurzem gelang es mehreren Kenianern, die damals überlebt hatten, einen Gerichtsprozess auf der Insel voranzubringen. Dann musste das Foreign Office einige Dokumente „finden“, die quasi dank einem Wunder erhalten geblieben waren. Diese Unterlagen enthielten Beweise für die Grausamkeit der britischen Kolonisten, wie auch dafür, dass diese Informationen geheim gehalten worden waren. So soll ein britischer Staatsanwaltschaft in Kenia gesagt haben: „Wenn wir sündigen wollen, dann müssen wir das leise tun.“

Allerdings wurden diese Dokumente so geschickt „gefunden“, dass die an der Unterdrückung der Kenianer schuldigen Personen der Verantwortung entkommen konnten. Im August 2018 lehnte ein Gericht eine Klage der damaligen Opfer ab, weil seit dem begangenen Verbrechen 50 Jahre vergangen waren.

>>>Mehr zum Thema: Kriegsverbrechen australischer Soldaten in Afghanistan enthüllt — Medien<<<

Es ist also offensichtlich, dass die britischen Behörden ihr „Bestes“ tun, um die eigene Geschichte möglichst zu „reinigen“ – selbst Jahrzehnte später. Übrigens rief die „Times“ im Dezember 2016, zum 100. Jahrestag des Mordes an Grigori Rasputin, die britischen Geheimdienste auf, endlich Dokumente über deren Beteiligung an diesem geheimnisvollen Verbrechen freizugeben. Allerdings wurde diese Aufforderung ignoriert. Wobei nach 100 Jahren keine Augenzeugen oder ihre nächsten Verwandten mehr leben, so dass die Vertraulichkeit dieser Informationen nicht mehr mit Sicherheitsanforderungen begründet werden könnte. Natürlich will London jetzt nicht mehr seine Leute, sondern sein historisches Image verteidigen.

Das alles widerlegt jedoch den Mythos über die „Offenheit der westlichen Gesellschaft“, der von vielen liberalen Aktivisten in Russland so gerne verbreitet wird. So verteidigte der russische USA-Experte Nikolai Slobin unlängst in einer politischen Talkshow die Regelung, dass in den USA nach 25 Jahren praktisch alle Dokumente freigeben würden. Es sei schließlich kennzeichnend, dass Präsident Trump so lange darauf bestand, dass vertrauliche Informationen zum Mord an Präsident Kennedy veröffentlicht werden.

In Wahrheit ist die Liste solcher „Ausnahmen“, die doch nicht automatisch veröffentlicht werden, dermaßen groß, dass praktisch für jedes Dokument, das mit den Aktivitäten der Geheimdienste oder des US-Außenministeriums verbunden ist, eine solche Ausnahme gemacht werden kann. So dürfen Dokumente nicht veröffentlicht werden, die „den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und ausländischen Regierungen schwer schaden könnten“. Und diese Bestimmung könnte im Grunde für alles gelten, egal wie viel Zeit vergangen ist. Und das tun die westlichen Regierungen eben – obwohl die prowestlichen Aktivisten in Russland an die „totale Offenheit“ der dortigen Gesellschaften glauben.

George Orwell, der bekanntlich für britische Propaganda-Strukturen aktiv war, bestimmte die Formel: „Die Vergangenheit wurde gereinigt, die Reinigung ist in Vergessenheit geraten, Lügen sind Wahrheit geworden.“ Diese Formel funktioniert immer noch.

* Die Meinung des Autors muss nicht der der Redaktion entsprechen.

https://de.sputniknews.com/kommentare/20190124323703278-grossbritannien-kriegsverbrechen-taeschung/

Einwanderungsreform in Großbritannien: Mindesteinkommen von 30 000 Pfund – nur noch Qualifizierte dürfen bleiben

Von Reinhard Werner

Um Kritikern das Ja zum Brexit-Vertrag zu erleichtern, winkt Großbritanniens Premierministerin Theresa May mit einer großen Einwanderungsreform. Nur noch qualifizierte Einwanderer sollen sich künftig dauerhaft ansiedeln können.

Im Unterhaus wird Premierministerin May noch in dieser Woche ihre Vorschläge zu neuen Einwanderungsbestimmungen vorlegen.Foto: iStock

 

Großbritannien will im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Brexit auch sein Einwanderungsrecht generalüberholen. Dies berichtete der „Telegraph“. Das werde sich künftig auch auf EU-Bürger auswirken.

Stimmt das Unterhaus dem Gesetzentwurf des Kabinetts von Premierministerin Theresa May zu, werden sich auch Bürger der Europäischen Union künftig erst dann legal auf der Insel ansiedeln können, wenn sie mindestens ein Jahreseinkommen von 30 000 britischen Pfund (etwa 33 403,98 Euro) erzielen.

Die Vorschläge sollen Eingang finden in das bislang auf Eis gelegte Weißbuch Migration und haben Berichten zufolge Kontroversen innerhalb der britischen Regierung ausgelöst. Im Laufe der Woche sollen sie jedoch verkündet werden. Es werde demnach keine geografischen Unterscheidungen mehr geben, aber alle Einwanderungswilligen, auch Facharbeiter, werden einen unterschriebenen Arbeitsvertrag vorlegen müssen, der ein Einkommen oberhalb dieser Mindestverdienstgrenze garantiere.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, stellt die britische Regierung ein Visum aus, das vorerst für fünf Jahre zum Aufenthalt in Großbritannien berechtigt. Geringqualifizierte Einwanderer können auf Basis eines Jahresvisums eine temporäre Aufenthaltsbewilligung erlangen, wenn sie einen Job vorweisen können. Läuft diese Frist ab, müssen sie das Land verlassen und dürfen erst nach Ablauf eines Jahres erneut einreisen.

Appetithappen für Befürworter eines harten Brexits

Die Neuregelung, die insbesondere von den Befürwortern eines „harten Brexit“ befürwortet wird, soll nach dem Ende der Übergangsperiode infolge des Austritts aus der EU im Dezember 2020 in Kraft treten. Unterhaus-Sprecherin Andrea Leadsom rechnet mit einer Kundmachung noch vor Jahresende. May könnte mit der geplanten Einwanderungsreform versuchen, sich doch noch eine Mehrheit für den von ihr ausgehandelten Brexit-Vertrag zu sichern, der zu Hause auf harsche Kritik stieß.

„Die Premierministerin kam aus Brüssel mit leeren Händen zurück und dies wäre jetzt ein Appetithappen“, zitierte der Telegraph eine Quelle aus dem Kabinett. „Sie braucht das, aber das Kabinett steht dabei nicht hinter ihr.“

Großbritanniens Innenminister Sajid Javid bestätigte gegenüber BBC, dass das neue System „auf Kenntnissen, nicht auf Herkunft“ basiere und dass es sich dabei um die „größte Reform des Einwanderungsrechts in mehr als 40 Jahren“ handeln werde. Allerdings wollte auch er noch keinen definitiven Zeitpunkt für die Vorlage nennen. Man müsse im Dialog mit der Wirtschaft und anderen Interessensträgern noch Details klären.

Nur noch die „Klügsten und Besten“ willkommen

Bereits im Rahmen des G20-Gipfels in Buenos Aires hatte May erklärt, das Beratungskomitee in Einwanderungsfragen (MAC) habe die Mindestverdiensthürde „sehr klar“ empfohlen. Die neuen Regelungen zur Einwanderung werden, so die Premierministerin, „nicht mehr auf Freiheit des Personenverkehrs, sondern auf Qualifikation“ beruhen und sollen die „Klügsten und Besten“ nach Großbritannien holen. Insbesondere Ärzte und Krankenschwestern seien gefragt.

Eine automatische Bevorzugung von EU-Bürgern werde es nicht mehr geben.

https://www.epochtimes.de/politik/europa/einwanderungsreform-in-grossbritannien-mindesteinkommen-von-30-000-pfund-a2742883.html

Ex-Vize-Premier Irlands: Brexit könnte zur Abspaltung Nordirlands von Großbritannien führen (Video)

Ex-Vize-Premier Irlands: Brexit könnte zur Abspaltung Nordirlands von Großbritannien führen (Video)

Ein Schild im nordirischen Londonerry fordert die Abschaffung der Grenze zu Irland.
Nach der Vertagung der Abstimmung des britischen Parlaments über den Brexit-Deal mit der EU bleiben viele Fragen offen. Darunter die Frage der Grenzregelung zwischen dem britischen Nordirland und der Republik Irland, die die Austrittbemühungen ungemein erschwert.

Mehr zum ThemaNach verschobener Brexit-Abstimmung: Nachverhandlungen sind Theresa Mays letzte Hoffnung

Wird der Austritt des Vereinten Königreichs zu einer Abspaltung Nordirlands von London führen? RT-Moderatorin Sophie Schewardnadse sprach darüber mit Eamon Gilmore, ehemaliger Vize-Premier Irlands.

 

 

https://deutsch.rt.com/europa/80854-ex-vize-premier-irlands-brexit/

Multiethnischer Vorort von London abgeriegelt

Indexexpurgatorius's Blog

Die Abriegelung und Schließung des Zentrums in Uxbridge, London City Hall, mit hoher Einwanderungsdichte und „etnischen Minderheiten“, fand nach der Gewalt von hundert Jugendlichen, die Anwohner und Geschäfte attackierten statt:

Wenn sich die Behörden gezwungen sehen, ein historisches Zentrum zu militarisieren und es zu schließen, wie kann man das Versagen der multiethnischen Gesellschaft noch leugnen?

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Michael Stürzenberger: Dankbar sein – US-Kriege waren alle gerechtfertigt

Bayern ist FREI

Die Kriege der US-Amerikaner waren alle gerechtfertigt, egal ob der Krieg an der Seite von Stalin, im Vietnam oder die aktuellen Kriege der US-Amerikaner (Afghanistan, Syrien). Deutschland ist kein besetztes Land, sondern die Brexit-Briten und US-Amerikaner sind unsere Partner, die dort ihre Stützpunkte aufgebaut haben. Dies gibt einer der Hauptakteure der Pegida-Bewegung, ein Herr Michael Stürzenberger, sinngemäß in einem Streitgespräch mit Oliver Janich seinen Anhängern  mit auf den Weg.

Auszug aus dem Video von Oliver Flesch.

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Tatort-Aneignung: Britische Regierung will Haus von Sergej Skripal kaufen

Tatort-Aneignung: Britische Regierung will Haus von Sergej Skripal kaufen

Polizisten bewachen den Eingang des Hauses von Sergej Skripal.
Bis heute hat die britische Regierung keinerlei Belege für ihre Behauptung vorgelegt, Moskau habe in Salisbury ein Attentat auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal verübt. Nun will sie laut einem Medienbericht dessen Haus aufkaufen.

Laut einem Bericht der Sunday Times beabsichtigt die britische Regierung, das Haus von Sergej Skripal in der englischen Kleinstadt Salisbury zu kaufen. Dort wurden der ehemalige russische Doppelagent und seine Tochter Julia Skripal Anfang März bewusstlos auf einer Parkbank aufgefunden. Nach britischen Angaben wurden sie Opfer eines Anschlags mit dem Nervengift Nowitschok, das an der Türklinke des Hauses angebracht worden sein soll. London macht die russische Regierung für das Attentat verantwortlich.

Der Erwerb des Hauses werde den Steuerzahler 350.000 britische Pfund (400.000 Euro) kosten, so die Zeitung unter Berufung auf Regierungsbeamte. Auch das Haus des Polizisten Nick Bailey, der ebenfalls mit Nowitschok in Kontakt gekommen sein soll, will die Regierung demnach für 430.000 Pfund (490.000 Euro) aufkaufen.

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Alles in allem werden sich die Kosten für den Kauf beider Häuser sowie von Autos und anderer Besitztümer auf eine Million Pfund belaufen. Ob die Regierung mit dem Tatort-Aufkauf etwas verbergen wolle, fragten sich daraufhin Mitglieder der Twitter-Community. So kommentierte ein Nutzer:

Häuser, Autos und Besitztümer von beiden Skripals und Bailey werden vom Staat gekauft? Aus welchem Grund genau? Wollen sie ein Nowitschok-Museum eröffnen? Oder haben sie etwas zu verbergen?

Mit dem Erwerb sollen „die nicht-existenten Beweise verborgen“ werden, antwortete daraufhin ein anderer Nutzer sarkastisch.

Andere meinten, die Gelder sollten besser sozialen Zwecken wie dem Gesundheitssystem (NHS) oder der Unterstützung der Opfer des Hochhausbrands im Grenfell-Tower zugeführt werden.

 

Trotz des Anschlags mit dem laut Experten tödlichsten Nervengift der Welt haben sowohl Sergej und Julia Skripal als auch der Polizist Nick Bailey das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Bis heute hat London keinerlei Belege für seine Anschuldigung gegenüber Moskau vorgelegt und sich im Fall Skripal in zahlreiche Widersprüche verwickelt.

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https://deutsch.rt.com/europa/71966-tatort-aneignung-britische-regierung-will-skripal-haus-kaufen/