Jeder darf bleiben: Berlin ist jetzt auch eine „Solidarity City“

von https://www.journalistenwatch.com

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Herein spaziert – zahlen tuen andere (Bild: shutterstock.com)

Berlin – Das Land Berlin tritt dem ultra-linken  Netzwerk „Solidarity City“ bei. Der Jubel beim Mainstream ist groß – Realisten schütteln einmal mehr den Kopf über so viel gutmenschlichen Populismus. 

„Eine Stadt, aus der kein Mensch abgeschoben wird, in der sich alle frei und ohne Angst bewegen können, in der kein Mensch nach einer Aufenthaltserlaubnis gefragt wird, in der kein Mensch illegal ist. Das sind die grundlegenden Vorstellungen von einer Solidarity City“. Diese „schönen“ Worte sind auf der Homepage des Bündnisses „Solidarity City  – Eine Stadt für Alle“ zu lesen.

Mit dabei – neben links regierten Städten wie Athen, Wien oder Amsterdam – ist nun auch das kunterbunte-arm-aber-sexy-Berlin. „Berlin hat Haltung und duckt sich nicht weg“, so die Wertung der Senatssprecherin Claudia Sünder gegenüber der Berliner Morgenpost. Der „Städtebund“, wie sich das linksgestrickte Netzwerk auch nennt, will natürlich erst einmal ein „Zeichen setzten“. Wenn dieses platziert ist, sollen „Flüchtlinge“ schneller bei den Teilnehmern aufgenommen und verteilt werden. So war auch die rot-rot-grüne Berliner Regierung eine der ersten, die die Flossen hochriss, als es um die Aufnahme der, von den NGO-Schleppern der Seawatch nach Malta geschleppten, Immigranten ging.

Über den Beitritt Berlins in den Club der institutionalisierten Gutmenschen freut sich sowohl gesinnungstechnisch wie auch von Amtswegen die palästinensischstämmige islamische SPD-Sprechpuppe im Amt der „Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund und Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement“, Sawasan Chebli.

Burkard Dregger, Fraktionsvorsitzender der CDU, kritisierte: „Vor solchen schöngeistigen Maßnahmen sollte der Senat erstmal seine Hausaufgaben machen.“ Seit dem Amtsantritt von Rot-Rot-Grün sei die Zahl der Rückführungen von abgelehnten Asylbewerbern um 70 Prozent gesunken. So könne der Senat nicht damit rechnen, dass eine „Solidarity City Berlin“ in der Bevölkerung auf Akzeptanz stoße, meint der CDU-Funktionär Dregger zu den durch seine Partei herbeigeführten Zuständen, die von linken Ideologen nun zementiert werden. (SB)

https://www.journalistenwatch.com/2019/01/13/berlin-solidarity-city/

AUFGEDECKT: Umweltsünde Windräder – Viele werden abgeschaltet

Unbenanntes Design(312)

Der „Spiegel“ berichtete nun über den Tod von tausenden Windrädern. Die rentieren sich plötzlich nicht mehr, weil die staatliche Förderung ausläuft. Das Projekt scheint zu scheitern. Bis zum Ende des Jahres 2025 werden gut 25.000 Windkrafträder abgeschaltet. Dies sollte gut 30 % der gesamten Energieleistung entsprechen, die heute in Deutschland aus dieser Quelle noch zur Verfügung steht. Die Energiewende steht vor einem „Problem“. Die Lobby auch. Sie kann die alten Räder nicht einfach durch neue ersetzen lassen, denn die Genehmigung ist inzwischen teils nicht mehr möglich. Die „Abstandsregeln“ werden nicht eingehalten….

Grüne – was nun?

Die Grünen und Angela Merkel, die Kanzlerin der Energiewende, werden sich dafür eine Lösung überlegen. Im Zweifel gibt es noch das Gesetzgebungsverfahren. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Umweltverträglichkeit nicht besonders ausgeprägt ist. Darüber haben wir an anderer Stelle bereits ausführlich berichtet.

Zudem ist die Energie ohnehin zu teuer, die so produziert wird. Auch darüber haben wir berichtet:

„Dr. Merkel, die SPD und die Bündnisgrünen werden die Welt nicht mehr verstehen. Mehr WIND = HÖHERE ENERGIEPREISE lautet die Formel in Deutschland. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) raubt uns regelrecht aus. Profiteure sind unsere Nachbarn. Die bekommen Strom günstiger. Und aktuell verhandeln die Experten ihre Jamaika-Koalition.

Mehr Wind

Wir haben zuletzt durch die Turbulenzen von „Herwart“, dem Unwetter der vergangenen Tage, mehr Wind erzeugt. Eine gute Nachricht – zunächst. Denn damit ist es zu deutlich mehr Windkraft bzw. Windenergie gekommen. Der Preis ist in den Keller gefallen – zumindest für einige (vgl. zu den Fakten selbst etwa https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article170189224/Strompreis-Kollaps-durch-Herwart-offenbart-Wahnsinn-der-Energiewende.html). An der Energiebörse EEX sind die Preise für den elektrischen Strom sogar ins Negative gefallen. Wer also Strom anbot, zahlte denjenigen, die kauften.

Der Preis betrug zuletzt sogar durchschnittlich -52,11 Euro pro Megawattstunde. An sich wird Strom für etwa 37 Euro pro Megawattstunde verkauft. Kein Markt der Welt kennt einen Preisrutsch ins Negative, wenn es ein Überangebot gibt. Und kein Markt der Welt kennt es, dass Dritte, in diesem Fall wir als Verbraucher, am Ende sogar noch mehr zahlen müssen.

Grundlage ist unser „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG). Dieses Gesetz zerstört wie jede staatliche Maßnahme die Marktmechanismen . Wer Windkraft produziert, darf seinen Strom einspeisen. Die Betreiber müssen diese „Ware“ kaufen – und zwar zu einem fixen Preis. Wenn dann zu viel Strom vorhanden ist, müssen die Betreiber diesen Strom über die oben genannte Börse EEX verkaufen.

Folge ist allerdings nicht, dass Sie weniger für Ihren Strom bezahlen. Vielmehr wird der Unterschied zwischen dem „garantierten“ Preis und dem tatsächlichen Preis am Markt (an den Börsen) größer. Dies wird den Betreibern letztlich durch Subventionen vergütet, sodass die „EEG-UMLAGE“ am Ende steigt. Diese Subvention zahlen Sie. Aktuell beträgt sie 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Die Energieumlage ist im Laufe der vergangenen 15 Jahre von etwa 1 Cent pro Kilowattstunde auf nunmehr fast 7 Cent gestiegen.

Das heißt: Sie zahlen mehr für Ihren Strom, je mehr Windkraft produziert wird. Gleichzeitig dreht sich das Rad allerdings weiter. Denn die überschüssigen Mengen werden ins Ausland geliefert. Die kaufen den günstigeren Strom ein und reduzieren die Produktion aus den eigenen Kraftwerken unmittelbar. Der Strom wird teils genutzt, um etwa in der Schweiz oder in Österreich „Pumpspeicherbecken“ zu füllen. Der Strom, der in diesen Kraftwerken dann produziert wird, wird nachher zu höheren Preisen wieder nach Deutschland verkauft. Ein perfektes Geschäft.“

Aber Angela Merkel wird auch dieses Problem lösen….

https://www.watergate.tv/aufgedeckt-umweltsuende-windraeder-viele-werden-abgeschaltet/

Dank „Naturschutzbehörde“ hatte Pferdeschänder leichtes Spiel

von https://www.journalistenwatch.com

Symbolfoto: Von Mihai Stanciu/ShutterstockFlörsheim – Wieder hat eine Pferdeschänder unbarmherzig zugeschlagen. Doch diesmal nicht im abgelegenen Westerwald, sondern im hochfrequentierten Rhein-Maingebiet mit entsprechender „Infrastruktur“, auf dem Außengelände eines Reiterhofes in Flörsheim zwischen Wiesbaden und Frankfurt. Das Opfer eine junge Lewitzer Stute. Das Tier wurde nicht nur mutmaßlich geschändet, sondern auch vorsätzlich mit einem Seil stranguliert. Dass der oder die Täter überhaupt auf das Gelände des Reiterhofes Falkenberg vordringen konnte, ist vor allem den Beamten der grünen „Naturschutzbehörde“ zu verdanken. Ein bereits installierter, bewährter Sicherheitszaun, der den so genannten „Offenstall“ jahrelang geschützt hat, musste auf Geheiß der Amtsschimmel wieder abgebaut werden. Mit fatalen Folgen.  

Wie die hessenschau und echo-online berichtet, wurde das Pony in der Nacht zum Mittwoch vorsätzlich getötet. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war die Stute so fest am Zaun des Außenstalls festgebunden worden, dass sie stranguliert wurde. Darüber hinaus wurden Verletzungen – Messerschnitte – im Afterbereich des Pferdes festgestellt. Dies könnte darauf hindeuten, dass sich jemand an dem Tier vergangen habe, teilte ein Polizeisprecher dem HR mit.

Wie der Sender weiter berichtet, trifft die abscheuliche Tat den Reiterhof Falkenberg in einer ohnehin schwierigen Situation. Der Hof stehe zum Verkauf, die Zukunft seit ungewiss. Dazu geht jetzt die Angst bei den Reitern um, dass es zu weiteren perversen Attacken kommt. Zur Trauer und dem Schock schlägt auch der materielle Verlust zu Buche. Laut Polizeiangaben, ein mittlerer, bis hoher vierstelliger Betrag. „Wir haben immer gedacht, das ist weit weg. Jetzt ist es bei uns“, kommentiert Falkenberg-Pächter Wolfgang Mitter im Gespräch mit echo-online das Verbrechen auf seinem Hof.

Bei der Suche nach dem Täter tappt die Polizei im Dunklen. Der Reiterhof am Stadtrand von Flörsheim ist ein viel frequentiertes Gelände, das nicht nur von Pferdefreunden, sondern auch von Wanderern und Spaziergängern aufgesucht wird. Die Möglichkeiten einer sinnvollen Überwachung – etwa durch anspruchsvolle Technik sind begrenzt. Eine einfache Lösung haben grüne Weltverbesserer bereits zu Nichte gemacht.

Beim Bau des Reiterhofes war zum Schutz der Pferde ein Zaun aus Drahtstabmatten errichtet worden, der auch den Bereich des Offenstalls abschirmte, in dem die Tat geschah.

Wie Pächter Mitter echo-online mittelte, habe dieser bewährte 600 Meter lange Zaun auf Anweisung der Unteren Naturschutzbehörde wieder demontiert werden müssen. Ersetzt wurde er durch einen leicht zu überwindenden Koppelzaun mit drei hölzernen Querriegeln.

Pferdeschändung ein „Umweltdelikt“

Zuständig für den Fall ist das „Kommissariat für Umweltdelikte“ in Hattersheim. Es hat laut echo die weiteren Ermittlungen übernommen und ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Hinweisgeber, die in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Beobachtungen im Bereich des Pferdehofes gemacht haben, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06192-20790 zu melden.

Interessant wären sicherlich auch Recherchen im Radius von einem Kilometer. Nicht selten kommt es vor, dass Täter in nicht weit entfernter Nachbarschaft wohnen. (KL)

https://www.journalistenwatch.com/2018/11/30/dank-naturschutzbehoerde-pferdeschaender/

Durchgedreht? Deutsche Umwelthilfe will Berliner Stadtautobahn teilsperren lassen…

Unbenanntes Design(312)

Der Kampf der Deutschen Umwelthilfe um weniger Stickstoffdioxid nimmt nach Meinung von Beobachtern immer abstrusere, teils wahnhafte Züge an. Der Verein fordert nun ein Fahrverbot für die Stadtautobahn „auf Höhe des Messegeländes“. Das Berliner Verwaltungsgericht hatte zwar Dieselfahrverbote in Berlin angeordnet, es dabei aber bei 8 Straßen belassen, von denen die Stadtautobahn nicht betroffen war.

Grenzwerte 2015 überschritten

Noch immer liegt der Grenzwert, nach dem entschieden wird, bei 40 Mikrogramm Stickstoffoxid (NO2) bezogen auf den Kubikmeter Luft. Der Berliner Senat hat dem Verwaltungsbericht eine Liste von Straßen vorgelegt, auf denen für das Jahr 2020 auf Basis von Modellrechnungen damit zu rechnen ist, dass der Grenzwert überschritten werden wird. Die Berliner Stadtautobahn A100 zählt nicht zu diesen Straßen.

Selbst das reicht dem Umwelt“verein“ nicht. Die DUH, so das Kürzel, hat für das Jahr 2015 Modellwerte entdeckt, die ausweisen, dass „auf Höhe des Messegeländes“ der Ausstoß bei 75 Mikrogramm liege. Da, wie der DUH mitteilte, dort auch Wohnungen gebaut worden sind, gilt dieser Ausstoß offenbar als besonders schlecht. Verantwortlich sei der Senat.

Demnach, so der DUH, müssten auch Teilabschnitte der Stadtautobahn mit einem solchen Fahrverbot belegt werden. Dies gelte zudem für KFZ der Klassen 6a bis 6c. Auch Diesel-LKW sollten dort nicht mehr fahren dürfen. Die Stadt darf sich demnach auch auf weitere Verkehrsprobleme einrichten. Eine Umfahrung der Stelle durch LKW gilt als kaum möglich.

Die DUH will auch in Freiburg Fahrverbote durchsetzen, wie nun öffentlich wurde. Entscheidender Knackpunkt sind weiterhin Grenzwerte, die auch Mediziner als bedenkenlos erachten. Insofern ist die Aktivität der DUH bzw. der Aktionismus fast schon verdächtig, so Kritiker. Ganz offensichtlich sei es, dass es nicht um eine Reduktion des Ausstoßes ginge, sondern um die Verbote des Autoverkehrs an sich.

https://www.watergate.tv/durchgedreht-deutsche-umwelthilfe-will-berliner-stadtautobahn-teilsperren-lassen/

Kein Volk, kein Reich, trotzdem seltsamste Führer?

Frankenberger

Andreas Rebers nimmt sich ja die GRÜNEN gerne vor.

Zum Thema #Volk meint er in seinem neuen Programm sinngemäß:
 
Hitler liebte das Volk sehr und sagte das auch oft
 
„Ich liebe das deutsche Volk“!


Das war so begeistert, dass es Hitler in blindem Gehorsam volkte! –

 
Dann versagte das Volk in Hitlers Augen und er fing an das VOLK zu verachten und regelrecht zu hassen. Und das sagte er dann auch:
 
„Ich verachte Euch, das VOLK!“
 
Er meinte, das Volk hätte ihn gar nicht verdient und nahm sich das Leben.

Und wenn wir nun wissen, wie treu das deutsche Volk der Untertanen ist, dann nahm sich dieses nun führerlose Volk dies so zu Herzen – und fing an sich selbst zu verachten und zu hassen, bis heute! Wenn nun also nussnougatcremige #Grüne und braune #Linkspopulisten solchen Widerwillen gegen das Volk zeigen, dann ist…

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Das Rot-rot-grüne Desaster in Berlin: Schulen werden privatisiert – und das wird richtig teuer

http://www.shutterstock.com, Cynthia Farmer, 15275671

n Berlin regieren die SPD, die Bündnisgrünen und die „Linke“ zusammen. Auf den ersten Blick eine irgendwie „sozial“ ausgerichtete Regierung. Auf den zweiten Blick jedoch hat die Regierung unter Sozialkritikern einen denkbar schlechten Ruf. Neueste Proteste richten sich derzeit gegen die sogenannte „Schulbauoffensive“ der Regierung. Schulen, die Grundstücke, auf denen diese stehen und Bauaufträge gehen an privatrechtliche Unternehmen. Bauträger ist die „Howoge“. Dies ist eine landeseigene Gesellschaft, die aber im Unterschied zu zahlreichen anderen staatseigenen Unternehmen gewinnorientiert arbeiten muss. Howoge wird über 30 Schulen sanieren oder neu bauen. Kostenpunkt: 5,5 Milliarden Euro. Nun verlangt Howoge mehr als 40 % Aufschlag.

Wahnsinnig teuer

Die Kosten für die Sanierungsmaßnahmen sowie für den Neubau der Schulen sollen sich für einzelne Projekte teils verdoppelt haben. Das macht sich bemerkbar. So ist die Initiative „Unsere Schulen“, die kürzlich eine Anhörung durchsetzte“, davon überzeugt, dass die Mieten für die Schulen auf mehr als 25 Euro/qm steigen werden. Dies sei, so die Auffassung der initiative, Mietwucher, den der Senat von SPD, Bündnisgrünen und Linken billigen würde.

Die SPD kontert. Frech, wie Kritiker meinen. Denn der SPD-Finanzsenator Matthias Kollatz kommentiert: „Ich habe nie gesagt, dass es billiger wird, wenn wir die Howoge einschalten. Aber es wird solider“. Die „Linke“ gibt an, so würde die Schuldenbremse umschifft. Anmerkung der Redaktion: Die Schuldenbremse verpflichtet Bundesländer ab dem Jahr 2020, keine Neuverschuldung mehr aufzunehmen.
Dies wiederum zeigt, wohin die unter anderem von der SPD getragene sogenannte Schuldenbremse der Länder führt: Die Länder benötigen – natürlich – so viel Geld wie vorher. Also neue Schulden. Solche „Tricks“, wie die Verlagerung der Tätigkeiten in Privatunternehmen mit langfristiger Anmietung, verteuern und verschlimmern die Probleme ganz offensichtlich.

SPD, Bündnisgrüne und Linke sind demnach auf demselben Verschleierungsweg wie die MERKEL-CDU.

https://www.politaia.org/das-rot-rot-gruene-desaster-berlin-schulen-werden-privatisiert-und-das-wird-richtig-teuer/

Grüne verschickten in Bayern üble Wahlwerbung per Post an Erstwähler

Foto: Imago

Ein Bürger aus Niederbayern gab mir kürzlich eine Grünen-Wahlwerbung, die seine Tochter auf dem Postweg zugeschickt bekommen hatte. Er wunderte sich nicht nur über den dreisten Text auf der Karte, sondern auch woher die Grünen ihre Adresse hatten. Als er zu recherchieren begann, stieß er auf §50 des Bundesmeldegesetzes, in dem den Meldebehörden tatsächlich erlaubt wird, Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene bis zu einem halben Jahr vor dem Wahltag Auskunft aus dem Melderegister zu geben. Dies betrifft die Daten von Gruppen der Wahlberechtigten, für deren Zusammensetzung das Lebensalter bestimmend ist.

Das heißt, jede Partei kann alle Adressen von Erstwählern, Rentnern oder anderen altersbezogenen Gruppen abrufen. Die Gemeinde darf hierzu eine Gebühr pro Adresse verlangen.

Ich habe am mir vorliegenden Beispiel des 6590-Einwohner-Ortes Velden im niederbayerischen Landkreis Landshut beim zuständigen Einwohnermeldeamt nachgefragt und erfuhr, dass nur die Grünen Daten abgefordert hätten. Sie bekamen 488 Adressen von Erstwählern und bezahlten hierfür 7,5 Cent pro Datensatz. Die Aktion in Velden kostete die Partei also 36,6 Euro plus Porto. Hierzu nutzten die Grünen den Service „Dialogpost“, was 28 Cent kostet, also nochmal 136,64 Euro ausmacht. Insgesamt investierten die Grünen also 173,24 Euro für die Erstwähler-Indoktrination im kleinen Ort Velden.

Die Botschaft dieser Wahlwerbung ist skandalös. So suggerierten die Grünen dem Jungwähler, dass im Landtag „zu viele alte Männer,“ die über seine „Zukunft“ entscheiden, also nach Meinung der Grünen keine gute Politik für die Jugend machen, sitzen. Und als die Grünen mit ihrer linken Ideologie dem Jungwähler einreden, in „welcher Gesellschaft“ wir denn künftig leben wollen, wurde es richtig spannend:

Lass uns gemeinsam gegen Nazis und braunes Gedankengut kämpfen. Wir wollen einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten und die Abschiebepraxis der CSU beenden.

Dieser Absatz dürfte vor Allem die CSU, deren „Abschiebepraxis“ durch den unmittelbaren Zusammenhang damit indirekt in Richtung „Nazis“ und „braunes Gedankengut“ gerückt wird, interessieren. Natürlich soll damit auch die AfD diffamiert werden. Auf diese Weise fördern die Grünen unter jungen Menschen die aufgeheizte Stimmung, die dann zu völlig irren Demonstrationen, bei denen bürgerliche Patrioten von AfD und Pegida in einem geradezu psychopathischen Wahn vor Allem von blutjungen Menschen als „Nazis“ niedergeplärrt werden, führt.

Auf solch unlautere Art und Wiese scheffelten die Grünen also ihre Stimmen. Zudem versprachen sie den Erstwählern, die besonders leicht zu beeinflussen sind, kostenlose Bus- und Bahntransporte, schürten die Klimahysterie und versprachen schnelles Internet für jeden Ort:

In jedem Ort soll es schnelles Internet geben und auch eine Bus- oder Bahnverbindung überall hin, für junge Menschen natürlich kostenlos. Wenn wir unser Klima retten wollen, müssen wir jetzt handeln.

Hier das Machwerk, das nach diesem niederbayerischen Vorbild vermutlich in zehntausende, vielleicht sogar mehr Briefkästen junger Menschen gewandert ist:

In Bayern gibt es unter den knapp 9,5 Millionen Wahlberechtigten immerhin 600.000 Erstwähler, was 6,3% der Gesamtstimmen bedeutet.

Das erdrutschartige Ergebnis der Grünen bei der bayerischen Landtagswahl kam, genauso wie jetzt auch in Hessen, vor Allem durch die indoktrinierende Dauerpropaganda von linksgründominierten Medien sowie gleichgesinnten Lehrern und Professoren in Schulen und Universitäten zu Stande. „Grün“ ist mittlerweile Lifestyle und Mainstream geworden. Welcher junge Mensch ist nicht für Klimaschutz, saubere Energie, Naturschutz und Humanität sowie gegen „Nazis“, wenn er nicht weiß, was dahintersteckt?

Dieses ideologische Wolkenkuckucksheim kann nur durch den Aufprall in der knallharten Realität zum Platzen gebracht werden. Beispielsweise durch steigende Strompreise der ineffektiven alternativen Energien oder auch durch massive Kriminalität der von den Grünen geradezu in einen Heiligenstand erhobenen „Flüchtlinge“ aus Islamisch-Arabien und -Afrika. Es ist eine völlige Verantwortungslosigkeit der Grünen, dass sie die hochnotwendige sachliche Aufklärung über die Gefahren des Islams als „Rassismus“ und Fremdenfeindlichkeit“ diffamieren und somit die von ihnen Manipulierten ganz bewusst dumm halten.

Ich habe Anfragen an dutzende bayerischer Gemeinden, welche Parteien bei ihnen Adressen von Erstwählern abgefragt haben, wieviele Adressen herausgegeben und welche Gebühren pro Adresse berechnet wurden, verschickt. Jeder in Bayern wohnende JOUWATCH-Leser kann ebenfalls beim Einwohnermeldeamt seiner Gemeinde nachfragen und das Ergebnis im Kommentarbereich posten. In Kürze werde ich über die Ergebnisse berichten.

Grüne Indoktrination gegen „Nazis“, „braunes Gedankengut“, „alte Männer“ und „Abschiebepraxis der CSU“, für „menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten“ an Erstwähler mit Datensätzen von bayerischen Gemeinden

https://www.journalistenwatch.com/2018/11/01/gruene-bayern-wahlwerbung/

Grünes Hauptquartier: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Wahlkampfmodus

gleichschaltung photo
Photo by Wendelin Jacober

Bayern hat gewählt. Und gewonnen haben die Grünen. Auf diese einfache Formel bringen ARD und ZDF das Ergebnis der Landtagswahl in der Heimat des ungeliebten Bundesinnenministers Horst Seehofer. Seit dem 14. Oktober überschlagen sich die medialen Groupies in ihrer Begeisterung für die Grünen, die das ZDF sogleich zur stärksten Kraft in allen bayerischen Großstädten erklärte. Dass dies eine klassische Falschmeldung war, bekam wenige Tage später nur noch ein Bruchteil des Publikums mit. Bei Millionen von Deutschen, die am Wahlabend vor dem Fernseher gesessen oder sich gar das “ZDF Spezial” am Tag danach angetan hatten, dürfte die Fake News die gewünschte Wirkung erzielt haben. Schon die jüngste Umfrage zur Hessenwahl deutet dies an. Motiviert durch ihren Propagandaerfolg legen die öffentlich-rechtlichen Sender täglich nach. Und ihre Helfer von der schreibenden Zunft springen nur allzu gerne auf den Zug auf: Vom ersten grünen Ministerpräsidenten in Hessen schwärmen sie, noch dazu einem jemenitischen, was die Journalisten schier aus dem Häuschen geraten lässt. Da stört es nicht einmal, dass ja eigentlich Priska Hinz – also eine Frau! – hessische Spitzenkandidatin und damit erste Anwärterin ist. Vorbei die Zeiten, als Frauen bei den Grünen Vorfahrt hatten. Gegen einen Migrationshintergrund kommt man schwer an. Der ganze Rummel beruht übrigens darauf, dass die Grünen in den hessischen Wählerbefragungen knapp über 20% liegen. Ein unfassbarer Wert sicher, aber keiner, der Anlass dazu gibt, bereits heute eine grün-geführte Landesregierung auszurufen.

Schon heben Deutschlands Journalisten ihre Angebeteten in den Rang einer Volkspartei – das soll die Wähler beeindrucken, und das tut es auch

Während man im grünen Hauptquartier am Mainzer Lerchenberg rund um die Uhr damit beschäftigt ist, das Wahlergebnis für den kommenden Sonntag in die Höhe zu treiben, flankiert der Spiegel die Kampagne mit der Meldung, dass sich die Hälfte der Deutschen vorstellen könnten, “grün” zu wählen. Schon heben Deutschlands Journalisten ihre Angebeteten in den Rang einer Volkspartei. Das soll die Wähler beeindrucken, und das tut es auch. Wer möchte nicht zu denen gehören, die auf der Erfolgsspur sind? Der Mensch ist nun einmal ein Herdentier. Volkspartei wollen übrigens auch SPD und CDU noch sein. Im Falle der SPD erübrigt sich allerdings jede Diskussion. Sie ist bundesweit inzwischen nur noch viertstärkste Kraft. Und die von Merkel entkernte CDU liegt für sich betrachtet ebenfalls gerade mal bei 20%. Ohne den Partner aus Bayern, der seine 38% aus der Bundestagswahl bestätigen konnte und die Union auf 25% hievt, hätten die medialen Fans der Grünen ihre Sonnenblumensternchen bereits an die Spitze befördert. Für Deutschlands Zukunft ist es fatal, dass offenbar immer mehr Menschen in diesem Land ihren Verstand verlieren. Denn die Grünen sind nichts von dem, was uns die journalistischen Helfershelfer vorgaukeln. Das wäre für jeden, der es versuchte, auch leicht zu erkennen. Sie sind weder bürgerlich noch progressiv, sondern milieuverliebt und fortschrittsfeindlich. Sie bevormunden uns von früh bis spät und nötigen uns zur Mitwirkung an der Erschaffung eines intoleranten Verbots-Regimes. Vor allem aber sind sie in ihrer ideologischen Verbissenheit gefährlich radikal.

Der Kollektivismus der Grünen ist in seinem Wesen der SED-Ideologie ebenso ähnlich wie dem Gleichschaltungswahn der Nationalsozialisten

Wie kann es also sein, dass sich deutlich mehr als 10 Millionen Menschen zu den Grünen bekennen und angeblich weitere 20 Millionen sie für kommende Stimmabgaben ins Kalkül ziehen? Was ist los in einem Land, dem man einen gesellschaftsfeindlichen Grenzwertterror als zukunftsweisende Umweltpolitik und sicherheitsgefährdende Rechtsbrüche als humanitäre Wohltat verkaufen kann? Konnte man die Grünen noch bis vor kurzem als nervende Splittersekte abtun, der es allerdings gelungen ist, das Leben der Deutschen unfreier, freudloser und teurer zu machen, sollte man ihren aktuellen Aufschwung mit Sorge betrachten. Ihre kollektivistische Dogmatik, die das Individuum zum Einheitsmenschen umerziehen will, ist in ihrem Wesen der Ideologie der SED nämlich ebenso ähnlich wie dem Gleichschaltungswahn der Nationalsozialisten. Dass die CSU in Bayern allem journalistischen Drängen zum Trotz künftig mit den Freien Wählern regieren will, ist ein gutes Signal. Am kommenden Sonntag wird es allerdings nicht so glimpflich abgehen. Deutschlands Medien haben lange gebraucht, um sich vom Platzen ihres Berliner “Jamaika”-Traums zu erholen. Sobald Hessen neu ergrünt ist, werden sie nichts mehr unversucht lassen, auch im Bund die grüne Machtergreifung voranzutreiben. Wer dabei künftig die Kolaitionspartner sind, ist im Grunde egal. Zusammen mit den Journalisten geben die Grünen sowieso in jeder Regierung den Ton an. Und der öffentlich-rechtliche Rundfunk sitzt immer am Koalitionstisch. Es regiert sich entspannt, wenn man über eigene Fernsehsender und Zeitungsredaktionen verfügt, ohne sie besitzen zu müssen.


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https://freie-presse.net/gruenes-hauptquartier-der-rundfunk/

Feine Sahne Fischfilet ja, Frei.Wild nein, oder die unerträgliche Doppelmoral der Grünen und Linken

Foto: Von Dar1930/Shutterstock

Die Grünen und Linken sind dermaßen ideologisch zerfressen und blind geworden, dass sie gar nicht mehr merken, wie sehr sie sich den Nazis in ihrer Denkweise und Methodik angenähert haben.

Einige erinnern sich vielleicht noch an den Skandal um einen Auftritt der Erfolgsband Frei.Wild. Es ging um ein Konzert in Bremen, Anfang des Jahres. Da tönte die Grünen Abgeordnete Kai Wargalla (33): „Rechtsrock ist ein Nährboden für die Radikalisierung der Nazis. Das muss man verhindern.“

Dass sich die Rocker von Frei.Wild weder rechts noch links bewegen, sondern nur klar geradeaus musizieren, spielte für Frau Wargalla keine Rolle. Wahrscheinlich war sie intellektuell gar nicht in der Lage, die Songtexte von Frei.Wild zu verstehen.

Egal, in diesem Fall sollte die verfassungsrechtlich abgesicherte Freiheit von Kunst und Kultur seitens der Grünen abgeschafft werden, weil die Band nun mal nicht ins linksradikale Schema passt.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn es um linkradikale Rockmusik geht, wie zum Beispiel um das tinnitusähnliche Gebrüll von Feine Sahne Fischfilet. Da wird dann plötzlich wieder die Freiheit von Kunst und Kultur hochgehalten.

Das ZDF, als Staatsorgan selbstverständlich treu an der Seite der linksradikalen Rocker, hatte für die Reihe ZDF@bauhaus eingeladen. Das Konzert wurde vom Bauhaus in Dessau abgesagt, anscheinend aus politischen Gründen, was verständlich, aber etwas ungeschickt war. Eine Absage aus Gründen mangelnder Qualität wäre schon ausreichend gewesen. Wer will im Bauhaus schon gewaltverherrlichende Antifa-Song-Texte hören.

Aber genau diese politische Dimension wart dann wohl der Grund, warum die Grünen und Linken hier wieder mal einschreiten mussten. Der „Nordkurier“, wohl selber ziemlich erzürnt, dass die Lieblingsband der linksradikalen Redakteure das Bauhaus musikalisch nicht verwüsten dürfen, zitiert in diesem Zusammenhang ein paar üblich verdächtige Politiker:

Die Linken-Landtagsabgeordneten in Sachsen-Anhalt Henriette Quade und Stefan Gebhardt sehen in dem Verhalten der Staatskanzlei, die sich für das Verbot ausgesprochen hatte, einen „Versuch, politisch Einfluss auf die Programmgestaltung zu nehmen”. Das sei ein schwer wiegender Eingriff in die Freiheit von Medien und Kunst und in die Programmautonomie des ZDF.

Auch Jürgen Trittin von den Grünen kritisierte das Vorgehen der Staatskanzlei und Bauhaus auf Twitter. „Wer Feine Sahne Fischfilet aus Dessau verbannt, tritt die Geschichte des Bauhauses mit Füßen.”

Aber wie immer, wenn es darum geht, linksradikale Positionen durchzusetzen, ist jemand da, der eine Lösung anbietet:

Der linksradikale Berliner Kultursenator Klaus Lederer hat Feine Sahne Fischfilet in die Hauptstadt eingeladen, damit sie ihren musikalischen Müll im Gebäude im Gebäude des Bauhaus-Archivs abladen können.

Noch besser wäre es natürlich, wenn Herr Lederer auch Frei.Wild einladen würde. Dann wäre wieder Frieden auf Rockers Erden.

https://www.journalistenwatch.com/2018/10/22/feine-sahne-fischfilet/

In the Ghetto: München-Mitte

von https://sciencefiles.org

Milieustudien kommt dann, wenn es darum geht, die Ursachen plötzlicher und regional begrenzter Wahlerfolge bestimmter Parteien zu erklären, eine besondere Bedeutung zu. Rudolf Heberle hat schon in den 1940er Jahren in einer Reihe von Beiträgen, die u.a. in der American Sociological Review veröffentlicht wurden (z.B. The Ecology of Parties: A Study of Elections in Rural Communities in Schleswig-Holstein, 1918-1932) an vielen Beispielen dargestellt, wie es der NSDAP im Laufe der 1920er und frühen 1930er Jahre gelungen ist, bäuerliche Strukturen und ganze ländliche Gemeinden u.a. in Schleswig-Holstein zu übernehmen und die Zustimmung zur nationalsozialistischen Gesinnung zur Norm und somit zum Kit des geschaffenen Milieus zu machen.

In einem von Eike Hennig herausgegebenen Sammelband (Hessen unterm Hakenkreuz. Studien zur Durchsetzung der NSDAP in Hessen) finden sich eine Reihe von Beträgen, die zeigen, wie nationalsozialistische Milieus gebildet wurden, von denen manche zunächst als soziale Ghetto vom Rest der sie umgebenden Milieus sowohl räumlich als auch ideologisch getrennt waren, und wie die NSDAP im weiteren Verlauf in Hessen Fuß fassen konnte.

Dabei sind die Analysen nicht auf die NSDAP beschränkt, wenngleich seit den 1990er Jahren die Politikwissenschaft ihre entsprechende Tradition vergessen zu haben scheint, eine Tradition, an der auch Alf Mintzel mit seinen zahlreichen Studien zur CSU mitgearbeitet hat. Am bekanntesten ist wohl seine Darstellung der Schaffung von CSU-Milieus, die den Aufstieg der Partei unter Alfons Goppel ermöglicht haben, in seinem Buch: „Die CSU: Anatomie einer konservativen Partei 1945 – 1972“.

Die Bedeutung von Milieustudien zur Erklärung von Erfolg und Misserfolg von Parteien ist gut dokumentiert.

Von einem Milieu wird in der Regel gesprochen, wenn Menschen Lebensumstände, Wertorientierungen, Klassenzugehörigkeit oder bestimmte Verhaltensweisen teilen, die sie von der sie umgebenden Gesellschaft unterscheiden. Praktizierende Katholiken bilden in der Regel ein eigenes Milieu. In den 1920er Jahren  gab es Arbeitermilieus.

Wer die Mannheimer Quadrate kennt, der weiß, dass sich zwischen Marktplatz und Neckar ein Milieu gebildet hat, das von Migranten geprägt ist, erkennbar an den Läden und den Menschen, die dort leben.

In der Theorie wird davon ausgegangen, dass Milieus kein Problem darstellen, so lange sie sich nicht so stark von der sie umgebenden Gesellschaft unterscheiden, dass es keine oder nur noch wenige und meist unbedeutende Gemeinsamkeiten gibt. Ist dies der Fall, dann spricht man besser von einem sozialen Ghetto, einem räumlichen Gebiet, in dem Menschen leben, die sich aufgrund von Verhaltensweisen, Wertvorstellungen oder  Lebensumständen von der sie umgebenden Gesellschaft nicht nur unterscheiden, sondern explizit abgrenzen und die keinerlei Bereitschaft haben, sich an die umgebende Gesellschaft zu akkulturieren, die ihre Andersartigkeit von der sie umgebenden Gesellschaft vielmehr zum sie definierenden Merkmal erheben.

In Berlin gibt es entsprechende Milieus der Linken, die sich explizit von den Grundlagen des Landes abgrenzen, das sie für ein Stück Scheiße halten (was sie jedoch nicht daran hindert, an dessen Transferleistungen, Infrastruktur und den bereitgestellten Dienstleistungen zu partizipieren). Diese Abgrenzung beginnt beim Strafrecht und hört bei der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die sie ablehnen, auf.

Seit der letzten Landtagswahl in Bayern stellt sich uns die Frage, ob es ein entsprechendes Milieu, das sich zum sozialen Ghetto entwickelt hat, auch in München gibt. Anlass dafür, diese Frage zu stellen, ist der Kommentar eines ScienceFiles-Leser, den wir unten wiedergeben.

Wir sind ursprünglich davon ausgegangen, dass die Wahl der Grünen in Bayern eine Wahl durch Verantwortungslose darstellt und Ergebnis einer Re-Aktivierung der alten gesellschaftlichen Konfliktlinie zwischen Stadt und Land ist. Pointiert stehen sich hier diejenigen gegenüber, die einen produktiven Beitrag leisten, und zwar in Form eines Mehrwerts, der aus ihrer Tätigkeit entsteht und diejenigen, die vom Mehrwert leben, entweder weil sie vom Staat Transferleistungen erhalten oder weil sie beim Staat beschäftigt sind.

Letztere wählen die Grünen.

Der oben angesprochene Kommentar beschreibt das Milieu von München-Mitte, dem Wahlkreis, in dem die Grünen mit 42,5% der Zweitstimmen ihr bestes Ergebnis landesweit erreicht haben. Die Beschreibung ähnelt in weiten Teilen der Beschreibung eines sozialen Ghettos, wie man sie u.a. bei Heberle finden kann. Das soziale Ghetto dieser Wähler der Grünen ist exklusiv, was angesichts der von Grünen ständig betonten Bedeutung der Diversität geradezu Realsatire darstellt. Das soziale Ghetto dieser Wähler der Grünen ist hegemonial. Alternative Lebensentwürfe, die von der Binnen-Norm abweichen, werden nicht geduldet. Das soziale Ghetto dieser Wähler der Grünen ist expansiv-missionarisch, indem versucht wird, die eigenen Wertvorstellungen und Lebensumstände auch für angrenzende Stadtbezirke zur Norm zu erheben und keinerlei Abweichung mehr zuzulassen.

Wer die Studien von Heberle kennt, der kann nicht anders, als beunruhigt zu sein, ob dieser erschreckenden Übereinstimmung zwischen Heberles Beschreibung der Hegemonie und nachfolgenden Expansion der NSDAP in Schleswig-Holstein und den offenkundigen Parallelen zum Totalitarismus, wie sie im sozialen Ghetto der Öko-Grünen zu finden sind und im nachfolgenden Kommentar beschrieben werden.

Es wäre schön, weitere Rückmeldungen von Lesern zu erhalten, weitere Beschreibungen des Grünen-Milieus, um auf dieser Basis entscheiden zu können, wie weit die Ghettoisierung schon fortgeschritten ist und ob die Parallelen zur NSDAP so ausgeprägt vorhanden sind, wie es ein Vergleich mit den oben genannten Arbeiten zur NSDAP nahelegt.

„Also hier in München Mitte lebt mittlerweile vor allem die sogenannte Bionade Bourgeoisie, für Sie gibt es hier Alles: Bioläden, Ökofriseur, Bioweinhandlung, Biogastronomie, Waldorfschule, Ökokindergarten (auch vegan!) usw. Von der teuren Luxus Innenstadt Altbauwohnung alles in wenigen Schritten zu erreichen – ohne Auto, ohne U-Bahn, ohne Bus, nicht mal das Fahrrad ist unbedingt von Nöten. Alle anderen, die auch (noch) hier leben, etwas erledigen müssen oder einfach nur durch müssen stören da nur. Die verpesten Ihre Luft, stören Ihre Ruhe, Parken in Ihren Straßen herum und sollen doch bitteschön woanders fahren oder gleich leben, die passen eh nicht mehr hier her. Bezeichnenderweise gibt es hier kaum noch Münchner schon gar nicht unter 50, nicht mal Bayern, die können sich solche Viertel eben nicht mehr leisten. Pech gehabt.

Mich wundert der Erfolg der Grünen hier kein Bisschen, das passt wie die Faust auf‘s Auge.

Auch wir sind schon auf dem Sprung und ziehen bald weg, unsere Tochter ist sogar schon ausgewandert, da Sie selbst mit einem Master in Informatik (und Frau) anderswo bessere Möglichkeiten geboten bekam, als im ach so hippen und modernen (?) München. Rette sich wer kann, für alle die bleiben müssen (mussten wir auch sehr lange) tut es mir wirklich leid, aber ich fürchte es wird auch längerfristig nur noch teurer und lebensunwerter für nicht so gut Alimentierte.

Zu Londoner Verhältnissen ist es nur noch ein kleiner Schritt, aber selbst unsere Stadtpolitiker interessiert das nicht die Bohne, gehören ja schließlich auch zu dieser Klientel, da ist dann auch das Parteibuch vollkommen egal. Man hilft nur sich selbst und seinesgleichen.“

Literatur

Heberle, Rudolf (1944). The Ecology of Political Parties: A Study of Elections in Rural Communities in Schleswig-Holstein, 1918-1932. American Sociological Review 9(4): 401-414.

Hennig, Eike (Hrsg.)(1984). Hessen unterm Hakenkreuz – Studien zur Durchsetzung der NSDAP in Hessen. Frankfurt a.M.: Insel-Verlag.

Mintzel, Alf (1975). Die CSU. Anatomie einer konservativen Partei 1946 – 1972. Opladen: Westdeutscher Verlag.

https://sciencefiles.org/2018/10/17/in-the-ghetto-munchen-mitte/