Hambacher Forst-Aktivisten bieten Workshop zu Ladendiebstahl an – Anwohner verzweifelt

Epoch Times

In den Medien ist es ruhig geworden um den Hambacher Forst. Doch die Aktivisten sind noch da – zum Leidwesen der Anwohner in den angrenzenden Ortschaften. Sie fühlen sich von der Politik im Stich gelassen.

Im Hambacher Forst hängt ein Aktivist an einem Seil.Foto: David Young/dpa

 

Es wurde ruhig um den Hambacher Forst, nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster am 5. Oktober 2018 in Folge mehrerer Klagen der Naturschutzorganisation BUND gegen die Abholzung des Waldes einen vorläufigen Rodungsstopp ausgesprochen hatte. Die Sachlage soll nun erneut bewertet werden.

Nach dem Urteil stellte die Polizei die Räumung der Baumhäuser in dem betreffenden Waldstück ein – die Aktivisten blieben und bauten neue Baumhäuser.

Doch wie geht es den Anwohnern in den angrenzenden Dörfern? Viele von ihnen fühlen sich von der Politik im Stich gelassen, heißt es in einem Artikel der „Rheinischen Post“.

Dem Bericht zufolge laufen vermummte Aktivisten durch die Ortschaften. Ein Anwohner sagt der Zeitung: „Meine Frau hat deswegen schon Angst, auf die Straße zu gehen“.

Vermummte wurden sogar dabei gefilmt wie sie nachts in eingezäunte Bereiche von Supermärkten eindringen, um Lebensmittelreste aus den Mülltonnen zu holen. Die Essenreste sind zwar noch verwertbar, müssen aber aus gesetzlichen Gründen weggeworfen werden. Der „Reinischen Post“ liegt nach eigenen Angaben das Video vor.

Marktleiter: „Wenn sie nicht reinkommen, begehen sie Sachbeschädigungen“

„Wenn sie nicht reinkommen, begehen sie Sachbeschädigungen. Sie verkleben die Schlösser mit irgendeinem Zeug, sodass wir sie austauschen müssen“, berichtet der Leiter eines Supermarktes aus dem Raum Kerpen, der nach Angaben der Zeitung vor Sorge vor Repressalien anonym bleiben wollte. Einige der Aktivisten hätte er schon auf frischer Tat erwischt und zur Rede gestellt, so der Marktleiter. Daher wisse er, dass es sich um Aktivisten aus dem Hambacher Forst handle.

Die Linksautonomen würden zu dritt ins Geschäft kommen und meist Alkohol klauen, erzählt ein anderer Marktleiter dem Blatt. „Wenn wir sie auffordern, ihre Taschen zu öffnen, damit wir nachsehen können, werden sie rabiat“, sagt er. Die Aktivisten würden die Kundentoilette des Supermarktes täglich aufsuchen und verunstalten. „Was die da anrichten“, dafür fehlen ihm die Worte. Es stinke entsetzlich bis in den Verkaufsbereich hinein, beklagt der Marktleiter.

Die Polizei kann nicht bestätigen, dass es sich bei den Ladendieben um Aktivisten aus dem Hambacher Forst handelt. Allerdings habe man kreisweit seit Jahresbeginn eine Vielzahl von Ladendiebstählen registriert, auch in Kerpen.

Da war auch der eine oder andere Tatverdächtige dabei, der Englisch spricht“, so Bernd Mauel, Sprecher der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis.

Mauel erklärt, dass die Dunkelziffer bei Ladendiebstählen sehr hoch sei, weil häufig erst spät oder gar keine Anzeige erstattet werde.

„Ladendiebstahl lohnt sich – klau dir dein Leben zurück“

Fest steht, dass im Hambacher Forst von den Aktivisten Workshops zu verschiedenen Themen angeboten werden. Unter anderem auch zum Thema Ladendiebstahl – mit dem Titel: „Ladendiebstahl lohnt sich – klau dir dein Leben zurück“.

In der Beschreibung zu dem zweistündigen Workshop heißt es:

In einer Welt, in der alles schon längst wem anders gehört, in der von mir erwartet wird, mein Leben für die Arbeit zu verkaufen, damit ich Geld bekomme, um für mein Überleben zu bezahlen, in der ich von Machtstrukturen außerhalb meiner Kontrolle oder meines Fassungsvermögens umgeben bin, in denen es offensichtlich nicht um mein Wohl oder meine Bedürfnisse geht, schafft Ladendiebstahl die Möglichkeit, mir ein kleines Stück der Welt zu nehmen bzw. eine Welt zu beeinflussen, die mich so sehr beeinflusst.“

Der Workshop besteht aus drei Teilen: 1. einer offenen Diskussion, ob und bei welchen Zielen Ladendiebstahl aus politischer Sicht sinnvoll sei. Im zweiten Teil geht es um die möglichen rechtlichen Konsequenzen. Und im dritten Teil geht es um einen praktischen Austausch.

Polizeigewerkschaft: „Das hat mit Klimaschutz nichts mehr zu tun“

Für Heiko Müller, stellvertretender NRW-Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), ist das Vorgehen der Aktivisten eine „Provokation von Straftätern“. Dies hätte nichts mehr mit Klimaschutz zu tun, so Müller. Er bittet alle Umweltaktivisten, „denen es wirklich um den Wald geht, sich von diesen Straftätern zu distanzieren.“

Bereits im Februar erklärte der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach, dass die Zahl derer, die damals wochenlang Polizeibeamte oder RWE-Mitarbeiter angegriffen haben, sich im niedrigen zweistelligen Bereich befände. Die Aachener Polizeibehörde ist zuständig für die Einsätze im Hambacher Forst. „Aber wir erleben eine Restszene, die sich von Gewalt nur verbal distanziert, aber keinen klaren Trennungsstrich zieht,“ beklagte Weinspach damals im „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Der Polizeipräsident fügte hinzu, dass der Wald derzeit nicht in Gefahr sei.

Klar ist: Bis zum Abschluss aller Rechtsinstanzen wird die Polizei keine Rodung absichern. Und ich gehe davon aus, dass in den nächsten zwei oder drei Jahren nicht mit einer endgültigen gerichtlichen Entscheidung zu rechnen ist.“

Das bedeute, dass auf absehbare Zeit keine Rodung anstehe.

Weinspach betonte im Herbst 2018 auch, den Konflikt um den Hambacher Forst dauerhaft befrieden zu wollen. Voraussetzung dafür sei, dass sich die friedlichen Umweltschützer von den Gewalttätern distanzierten: „Wir müssen die Straftäter aus dem Wald holen und gegen sie ermitteln – und den friedlichen Teil überzeugen, dass die Ziele erreicht sind“, so Weinspach. (er)

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hambacher-forst-aktivisten-bieten-workshop-zu-ladendiebstahl-an-anwohner-fuehlen-sich-im-stich-gelassen-a2866791.html

 

»Umweltschützer« fällen Bäume im Hambacher Forst

Im Hambacher Forst trotz anderslautender Vereinbarungen wieder Bäume gefällt. Verantwortlich für diesen Frevel sind selbsternannte Umweltschützer, die mit dem Material neue Baumhäuser errichtet haben. Benutzt wurde Werkzeug, welches vorher bei RWE gestohlen wurde.

Es war ruhig geworden rund um den Hambacher Forst. Zumindest nach außen hin. Die Holzfällarbeiten sollten bis auf Weiteres ruhen, damit sich der Fort wieder erholen könne.

Doch stattdessen wurden wieder Bäume gefällt. Polizisten, die das Areal auf Einhaltung der vereinbarten Ruhe überprüft haben, fanden Werkzeuge und andere Gegenstände aus dem RWE-Bestand auf. Zudem stellten sie fest, dass an etlichen Stellen frische Baumfällarbeiten durchgeführt wurden.

Die Polizisten trafen bei ihren weiteren Maßnahmen vor Ort eine größere Gruppe sogenannter Aktivisten an, die versuchte, sich der von der Polizei sichergestellten Gegenstände zu bemächtigen (Hambacher Forst & Co.: Widersprüche bei den Öko-Aktivisten).

Im Zuge der Auseinandersetzung wurde ein Störer in Haft genommen. Außerdem stellten sie fest, dass es an verschiedenen Orten zu Baumfällarbeiten dieser Gruppe gekommen war. Diese hatten mehrere Bäume gefällt,, um neue Baumhäuser zu errichten.

Insgesamt, so ergab die Zählung, wurden 50 Bäume gefällt. Die Ermittlungen ergaben, dass sich RWE streng an den Baustopp hält und keinen Auftrag für entsprechende Arbeiten erteilt habe.

Stattdessen wird RWE nun Strafanzeige gegen die aufgegriffenen selbsternannten Umweltschützer stellen. Sowohl wegen Diebstahls der Gerätschaften wie auch wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Aus den Reihen der sogenannten Umweltinitiativen war bisher keine Stellungnahme publiziert worden (Nur zur Erinnerung: Die Erlaubnis zum Roden des Hambacher Forst haben die Grünen gegeben).

Ob es sich um eine koordinierte Aktion handelt oder ob lediglich einige ganz besonders aktive »Aktivisten« mit ihrer Freizeit nichts Besseres anzufangen wussten, als ein paar Bäume umzuschlagen, ist noch offen.

Der Hambacher Forst hat nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) eine 12.000 Jahre lange Geschichte. Es gibt dort Vorkommen streng geschützter Arten wie Bechsteinfledermaus, Springfrosch und Haselmaus. Der Protest vor Ort richtet sich auch gegen den Abbau von Braunkohle allgemein (Landesregierung Hessens opfert offenbar Naturparadies für Windparks).

In Nordrhein-Westfalen regierten die Grünen von 2010 und 2017 mit, in einer Koalition mit der SPD unter Hannelore Kraft. Und 2016 verhinderten die Grünen – als Teil der Regierung – dann tatsächlich nicht, dass im Hambacher Forst gerodet wird.

Damals verabschiedeten sie gemeinsam mit der SPD die aktuell gültige Leitentscheidung, darin trugen sie die Entscheidung mit, dass der Braunkohlen-Abbau weiterhin erforderlich sei – und damit die Abbaugrenzen in Hambach unverändert blieben.

Literatur:

Freie Energie – Die Revolution des 21. Jahrhunderts

Nikola Tesla. Seine Patente

Das Freie-Energie-Handbuch: Eine Sammlung von Patenten und Informationen (Edition Neue Energien)

Quanten Äther: Die Raumenergie wird nutzbar. Wege zur Energiewandlung im 21. Jahrhundert

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 15.03.2019

https://www.pravda-tv.com/2019/03/umweltschuetzer-faellen-baeume-im-hambacher-forst/

Gewalttätige Umweltschützer fast liebevoll von den Medien als „Aktivisten“ banalisiert

Frankenberger


Im #HambacherForst sehen wir gerade, wie das Thema #Umweltschutz von militanten Krawallmachern für die Bevölkerung als negativer #Frame aufgeladen wird.


Fast liebevoll sprechen die Medien hier bei bewaffneten gewaltbereiten Strategen von #Aktivisten. Erinnern wir uns: Wir Kritiker der Sauerei am Himmel werden seit Jahren übelst verhetzt – und zwar bundesweit, von fast allen Medien. Manche Zeitungen stehen so unter Druck durch ihre Werbekunden, dass sie quasi einmal pro Monat Bullshit-Artikel zum Thema #Chemtrails bringen müssen.


Die Krönung war dann eine bundesweite Kampagne vor einigen Wochen, als Chemtrailkritiker nun nicht nur Nazis sein sollten, sondern gleich mögliche Terroristen, die planen, Flugzeuge abzuschießen. Eine unglaubliche Hetze gegen völlig unbescholtene Naturschützer, die sicher bald ihren Niederschlag in Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen die EU-Antidiskriminierungsverordnung finden werden.


Einen ähnlichen Hass sehen wir gerade…

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