Kreissparkasse Soltau entsorgt uns an Heuschrecke. Die Finanzratte fordert Polizeischutz an.

Einige Tage vor der Versteigerung wurden wir von involvierter Seite gefragt, ob wir Waffen besitzen würden; uns war die Brisanz dieser Frage sofort klar: wir wir nicht vorhätten jemanden zu töten; sollten wir uns etwa an einer „Rechtspflegerin“ vergreifen? Der Gedanke wäre völlig absurd: wir haben mittlerweile mit mehr als einem Dutzend Richter am AG, am LG und am OLG sowie mit mehreren Staatsanwälten zu tun, wo sollte man da bitteschön denn anfangen? Nein, das wäre der falsche Weg.

Jedenfalls haben wir beschlossen unsere Tochter nebst Mann und 7 Monate alter Tochter mitzunehmen, als Signal sozusagen, um etwas die Anspannung rauszunehmen.

Am Amtsgericht wurden wir dann von drei Justizwachtmeistern in Empfang genommen; sie hatten eine Schleuse eingerichtet, wie am Flughafen, alle persönliche Dinge mußten in einen Plastikkorb gelegt werden und wir wurden auf Waffen abgetastet. Unsere Sachen wurden inspiziert. Als wir erstaunt nachfragten, haben sie uns eifrig versichert, daß das jetzt so sei, von Zeit zu Zeit so durchgeführt würde und überhaupt nichts mit uns zu tun hätte. Es fänden heute auch Familiensachen statt, na ja.

Dann ging es zur Versteigerung. Es waren auffallend wenig Bietinteressenten da, trotz des lächerlichen „amtlichen“ „Verkehrswertes“. Immerhin sind die Herstellungskosten in realen Baupreisen 2012 dreimal so hoch, die Verlockung zuzugreifen war entsprechend groß. Allein am Wochenende vor 9 Tagen haben ca. 15 Interessenten unser Haus wie die Aasgeier umkreist. Wir wohnen in einer Sackgasse, und da fällt jedes fremde Fahrzeug sofort auf. Aber vielleicht hat sich unser Widerstand herumgesprochen.

Zu Beginn der Verhandlung forderte Uwe die „Rechtspflegerin“ Britta Sasse auf ihre richterliche Legitimität nachzuweisen und einen Amtsausweis vorzulegen. Die Rechtspflegerin antwortet wörtlich: „einen Amtsausweis habe ich nicht, ich bin hier befugt zu sitzen […] ich bin hier auf der Richterbank, daß ist genug Ausweis […] ich werde keine grundsätzlichen Diskussionen, die das Verfahren verzögern […] dulden.“;  „…ich werde Ihnen hier keine Plattform bieten…“.

Darauf wird die „Versteigerung“ eröffnet.

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