Alternative Medien : Der Überfall auf Eichelburgs Hartgeld.com ist erst der Anfang

Mehr Informationen zur Hausdurchsuchung bei Hartgeld.com findet ihr hier :

https://hartgeld.com/hartgeld-com-verlautbarungen.html

https://hartgeld.com/leser-ueber-hartgeld-com.html

https://bachheimer.com/community/community-und-housekeeping

Claudia Roth beleidigt : Bild-Montage des Nürnberger Prozesses löst Strafverfahren aus

 

Gegen Dubravko Mandic, Mitglied der AfD und in der Partei unter anderem
als Vizepräsident des baden-württembergischen AfD-Landesschiedsgerichts
tätig, liegt ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Beleidigung vor.

Auf Facebook postete er vor knapp einem Jahr, ein Bild des Nürnberger-
Prozesses mit montierten Köpfen bekannter deutscher Politiker als
NS-Hauptkriegsverbrecher. Claudia Roth, Cem Özdemir, Anton Hofreiter,
Ralf Stegner und Joschka Fischer stellten daraufhin gegen den
Rechtswanwalt Mandic einen Strafantrag wegen Beleidigung.

Anmerkung :  

Ein Richter ordnet eine Hausdurchsuchung an wegen Beleidigung !?

Das ist kein Einzelfall , sondern eine nette Methode des
BRD Regimes um Andersdenkende einzuschüchtern.

Polizeiliche Ermittlungen – Hausdurchsuchung : Was tun ?

house-search-logoSchweigen ist Gold. Für keinen anderen gilt das mehr als für den Beschuldigten in einer
polizeilichen Ermittlung. HausDurchsuchungen sind ein alltägliches Geschäft für die Polizei.

Wie soll man sich aber als Beschuldigter verhalten ?

Auch wenn es vielleicht nicht gleichzeitig zu einer Verhaftung kommt,
sind Hausdurchsuchungen ein alltägliches Geschäft für die Polizei.

Normalerweise erfolgt die Durchsuchung auf der Grundlage eines Gerichtsbeschlusses.

Diesen Beschluss müssen die Beamten vor der Durchsuchung
aushändigen und den Beschuldigten lesen lassen.

Haben die Beamten gar keinen Durchsuchungsbeschluss, können sie sich
juristisch auf „Gefahr im Verzuge“ berufen – und trotzdem ans Werk gehen.

In beiden Fällen gilt: Tätlicher Widerstand gegen Polizeibeamte hilft, ebenso wie bei
der Verhaftung, niemals weiter. Stattdessen ist es besser, ruhig Blut zu bewahren.

Vor allem sollte man als erstes den Durchsuchungsbeschluss sorgfältig lesen. Dieser Beschluss
enthält nämlich mitunter ein Schlupfloch, mit dem sich das Schlimmste verhindern lässt.

Gerade bei kleineren Delikten ordnen Gerichte zur Wahrung der Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes
immer häufiger an, dass die Durchsuchung als abgesagt gilt, wenn der Beschuldigte die
gesuchten Dinge freiwillig herausgibt.

Hier muss man also blitzschnell überlegen, ob man beispielsweise für die Beamten
die fraglichen Depotauszüge aus einer Steueroase freiwillig aus der Dokumentenmappe
holt. Oder ihnen die schicken Ventilkappen in die Hand drückt, welche gestern Nacht
an Nachbars Auto verschwunden sind.

Das mag eventuell einem Geständnis gleichkommen. Allerdings erspart man sich hierdurch
nicht nur, dass die eigene Wohnung auf den Kopf gestellt wird. Sondern auch, dass Dinge
auftauchen, die einen ganz anderen Tatverdacht begründen. So kommt es zum Beispiel nach
meiner Erfahrung als Strafverteidiger selbst in den besten Kreisen vor, dass mitunter
kleine Mengen illegaler Rauchwaren im Nachttisch lagern.

Auch solche „Zufallsfunde“ dürfen gesichert und später gegen den Betroffenen verwendet werden.

Lässt sich die Durchsuchung mit der freiwilligen Übergabe nicht abwenden, heißt es allerdings
wieder grundsätzlich: „Sie haben das Recht zu schweigen.“ Dieses Recht erstreckt sich nämlich
nicht nur auf den Tatvorwurf, sondern auch auf die Durchsuchung selbst.

Es gibt also keine Pflicht, zu erklären, was sich wo im Haushalt befindet.

Zu einer Mitwirkung in irgendeiner Form ist man schlichtweg nicht verpflichtet.

Am intensivsten fragen Polizeibeamte bei einer Durchsuchung übrigens nach
Passwörternfür Computer und Smartphones. Muss man nicht wenigstens diese nennen ?

Die Antwort ist ein klares Nein.

Bei uns gibt es, anders als etwa in Großbritannien, bislang keine
gesetzliche Regelung, die Passwörter vom Schweigerecht ausnimmt.

Erfahrungsgemäß bringt es an Ort und Stelle sowieso nichts, Passwörter zu nennen.

Das liegt ganz einfach daran, dass sämtliche Hardware mittlerweile von
IT-Spezialisten der Polizei ausgelesen werden muss. Diese Experten sind
aber allenfalls in größeren Fällen dabei.

Deshalb wandern beschlagnahmte Computer so oder so erst mal in die Asservatenkammer.

Ob man ein Passwort möglicherweise preisgibt, kann
man also auch nach der ersten Hektik noch entscheiden.

Ein Beitrag von Udo Vetter für die ARAG SE

Quelle : Rechtsindex

Eigenmächtige Polizeibeamte – Durchsuchung nur mit Richter

Wieder einmal hat das Oberlandesgericht Hamm (AZ: 3 Ss 293/08) eine bahnbrechende Entscheidung getroffen.
Immer wieder steht man vor der Situation, dass Polizeibeamte (Schutzpolizei und Kriminalpolizei) eigenmächtige
Entscheidungen treffen. Sei es eine eigenmächtige Hausdurchsuchung (Gefahr im Verzug) oder aber eine gewaltsame
Blutentnahme. Dem hat das Oberlandesgericht Hamm nunmehr – hoffentlich endgültig – einen Riegel vorgeschoben.

Ein derart schwerwiegender Eingriff darf grundsätzlich nur von einem Richter angeordnet werden. Es handelt
sich dabei um den so genannten Richtervorbehalt. In den meisten Bundesländern ist es nämlich so, dass nach
Feierabend ein Richter für die Polizeibeamten nicht mehr zu erreichen ist.

Und getreu dem Motto: Da wo keiner ist, kann ich auch keinen fragen, handeln dann die Staatsbediensteten
nach eigenem Gutdünken. Dem ist jetzt Gott sei Dank ein Riegel vorgeschoben worden. Das Oberlandesgericht
Hamm fordert nachdrücklich, dass Richter für die Polizeibeamten 24 Stunden erreichbar sind.

Dem tritt der Landesverband des deutschen Richterbundes entgegen und reklamiert, dass derzeit bereits ca.
500 Richter fehlen würden. Es kann jedoch nicht sein, dass nur weil ein paar Richterstellen nicht besetzt
werden, den Bürgern ein grundgesetzlich geschütztes Rechtsgut in dreister Manier aberkannt wird.

Quelle : anwalt.de

PS :

Und die Anordnung muß auch von einem Richter unterschrieben sein.

Eine Ausfertigung reicht nicht aus !!!

Wo finde ich die rechtl. Grundlagen für Unterschriften ?

Und was macht man in einem Fall , wo der Gerichtsvollzieher mit der Polizei
vor der Tür steht und von der aktuellen Gesetzgebung mal wieder keine Ahnung hat ?

Man ruft einfach die Polizei.

Ihr denkt , der spinnt jetzt – Ne man braucht einen Schichtsrichter ! 😉

BAG – Polizeikontrolle auf Autobahn – Die Begegnung mit den modernen Raubrittern

Öffentl. Erklärung von Richter a. D. Dieter Reicherter

Zitat Staatsanwaltschaft Stuttgart durchsucht Wohnung eines pensionierten Kollegen!

Liebe Freundinnen und Freunde der Bürgerrechte,

der SPIEGEL wird in seiner Ausgabe vom kommenden Montag, 16.7.2012, über eine Aktion der Stuttgarter Ermittlungsbehörden berichten.

Vorabbericht verfügbar unter

www.spiegel.de/spiegel/vorab/stuttgart-21-hausdurchsuchung-bei-pensioniertem-richter-a-844401.html

Bisher weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich in einem 100–Seelen–Dorf im Schwäbischen Wald folgendes zugetragen:

Auf Grund eines Beschlusses des Amtsgerichts Stuttgart durchsuchten Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeikräfte mein Haus und beschlagnahmten zwei Computer sowie schriftliche Unterlagen.

Anlass für die Aktion war, dass ich mich am 24.2.2012 aus Sorge um die Missachtung der Bürgerrechte durch Sicherheitsorgane des Landes Baden – Württemberg und des Bundes an die Öffentlichkeit gewandt und darauf hingewiesen hatte, dass die neue grün – rote Landesregierung die Praxis der alten Regierung fortführt, im Zusammenhang mit dem Projekt Stuttgart 21 friedliche Bürgerinnen und Bürger unter Einschaltung des Verfassungsschutzes zu bespitzeln und in sogenannten Gefährdungslagebildern zu erfassen. Selbst Gottesdienste, aber auch Aktionen von Befürwortern des Projekts, werden samt den Daten der Veranstalter als Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung aufgelistet.

Die näheren Einzelheiten können Sie aus dem beigefügten Schreiben vom 24.2.2012 (siehe unten) entnehmen. Wie schon bei der Abfassung dieses Schreibens bin ich weiterhin der Auffassung, die Polizei, der Verfassungsschutz und andere Sicherheitsdienste hätten Wichtigeres zu tun als friedliche Bürgerinnen und Bürger, seien sie nun für oder gegen ein Bahnprojekt, auszuspionieren. Angesichts der jüngsten Erkenntnisse zur Arbeit der Verfassungsschutz -behörden habe ich massive Zweifel daran, dass bei der im Rahmenbefehl angeordneten Bespitzelung alle Rechtsnormen beachtet werden.

Als ehemaliger Staatsanwalt und Richter im Ruhestand (zuletzt Vorsitzender einer Strafkammer des Landgerichts Stuttgart) bin ich am 30.9.2010 (sogenannter Schwarzer Donnerstag) Zeuge eines völlig überzogenen Polizeieinsatzes im Stuttgarter Schlossgarten  und dabei als Unbeteiligter auf einer Wiese inmitten einer friedlichen Menge Opfer eines Wasserwerferangriffs geworden. Meine damaligen Beobachtungen habe ich mit Hilfe zahlreicher Medien öffentlich gemacht. Dies hat dazu geführt, dass sich außer den Medien auch zahlreiche Betroffene sowie kritische Bürgerinnen und Bürger bei mir gemeldet und mir vertrauliche Berichte und Informationen überlassen haben. Seit Ende 2010 arbeite ich in verschiedenen Gruppen mit, um insbesondere eine Aufklärung der Geschehnisse des 30.9.2010 zu erreichen. Aus dieser Entwicklung ergab sich auch meine Sorge um die Beeinträchtigung der Bürgerrechte durch den Rahmenbefehl des Landespolizeipräsidenten.

Die Staatsanwaltschaft benötigte lediglich vier Monate, um aus meinem von ihr am 25.2.2012 auf der Website www.bei-abriss-aufstand.de entdeckten Schreiben den Verdacht abzuleiten, ein Amtsträger habe unbefugt an mich ein Geheimnis offenbart und dadurch wichtige Interessen gefährdet. Sie nahm an, sie könne dazu bei mir Beweismittel finden. Mir selbst werden keine Straftaten vorgeworfen, vielmehr bin ich Zeuge.

Die Durchsuchung bei mir erfolgte nicht in den Tagen nach dem Erlass des richterlichen Beschlusses, sondern erst zu einem Zeitpunkt, als den Strafverfolgungsbehörden bekannt war, dass meine Mutter unmittelbar davor verstorben war, ich mich für mehrere Tage wegen einer nicht aufschiebbaren Reise im Ausland aufhielt und am Tag nach meiner Rückkehr die Beisetzung stattfinden sollte. Meine Nachbarn wurden zu meiner Person ausgefragt und – wie sie berichten – wurde ihnen wahrheitswidrig erklärt, ich sei verschollen.

Obwohl die Durchsuchungskräfte wussten, dass sie sich an meine Tochter wenden konnten, deren Telefonnummer ihnen bekannt war, warteten sie deren Rückruf nicht ab, sondern erzwangen von Bekannten die Herausgabe meines Schlüssels mit der Drohung, andernfalls gewaltsam in mein Haus einzudringen. Als Legitimation diente eine Visitenkarte mit der Aufschrift „Dezernat 3.5 Amtsdelikte und Korruption“ mit der vorhersehbaren Folge, dass in meinem Ort der Verdacht entstand, ich hätte etwas mit Korruption zu tun. Dass jemand im Besitz eines Schlüssels war, war offenbar deswegen bekannt, weil ich im Nov 2010 bei einer Vernehmung durch die Kriminalpolizei als Geschädigter in einem völlig anderen Verfahren Angaben zu den Schlüsselverhältnissen gemacht hatte.

Nr. 11 a der Richtlinien für das Straf – und Bußgeldverfahren lautet:

„Durchsuchung und Beschlagnahme stellen erhebliche Eingriffe in die Rechte des Betroffenen dar und bedürfen daher im Hinblick auf den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz einer sorgfältigen Abwägung.“

§ 106 der Strafprozessordnung schreibt vor:

„Der Inhaber der zu durchsuchenden Räume oder Gegenstände darf der Durchsuchung beiwohnen. Ist er abwesend, so ist, wenn möglich, sein Vertreter oder ein erwachsener Angehöriger, Hausgenosse oder Nachbar zuzuziehen.“

Eine nähere Prüfung der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen fand offenbar nicht statt.

Obwohl keinerlei Eile bestand, wurde nicht meine Rückkehr von der Reise abgewartet, um mir eine freiwillige Herausgabe der gesuchten Beweismittel anzubieten (sogenannte Abwendungsbefugnis). Ebenso wenig wurde meiner Tochter Gelegenheit gegeben, an der Durchsuchung teilzunehmen, und auch einer anderen Person meines Vertrauens wurde dies nicht ermöglicht.

Die Durchsuchung fand somit ohne jegliche Kontrollmöglichkeit statt. Was die Durchsuchungskräfte während der etwa zweistündigen Aktion im Haus unternommen haben, ist ungeklärt. Jedenfalls lässt sich anhand der Spuren feststellen, dass auch vertrauliche ärztliche Unterlagen meiner noch nicht bestatteten Mutter, schriftliche Unterlagen meiner vor einem Jahr verstorbenen Schwester und persönliche Schriftstücke aus meinem Dienst beim Landgericht Stuttgart gesichtet wurden. Insbesondere aber wurden Unterlagen über meine Tätigkeiten beim Bürgertribunal zum 30.9., bei der Initiative 30.9., bei den Juristen zu Stuttgart 21 sowie Schriftwechsel mit Abgeordneten, anderen Mandatsträgern und Journalisten sowie vertrauliche Zeugenaussagen durchgesehen.

Schließlich wurden auch zwei Computer mitgenommen, die zahlreiche Dateien über Kontakte mit den vorgenannten Gruppen sowie mit Betroffenen des 30.9. und anderer polizeilicher Aktionen enthielten. Auch wurde eine „Klarsichthülle mit Dokumenten“ beschlagnahmt.

Bis heute weiß ich nicht, um welche Dokumente es sich handelt. Meine Schreiben an Amtsgericht und Staatsanwaltschaft Stuttgart sowie meine vor zwei Wochen eingereichte Beschwerde blieben unbeantwortet. Ebenso wenig habe ich eine Niederschrift über die Durchsuchung bekommen, sodass ich noch nicht einmal weiß, welche Personen in meinem Haus waren.

Die beiden Computer habe ich zwar zurück erhalten. Was jedoch in der Zwischenzeit mit ihnen geschehen ist, weiß ich nicht. Zu befürchten ist, dass sämtliche gespeicherte Daten, darunter auch solche meiner Tochter und meiner verstorbenen Schwester, ausgespäht werden oder schon wurden. Ob darüber hinaus gegen mich Überwachungsmaßnahmen durchgeführt werden/wurden, wie dies der zitierte Rahmenbefehl nahe legt, weiß ich auch nicht.

Zu derartigen Befürchtungen hat Herr Oberstaatsanwalt Häußler in einem Aktenvermerk vom 9.11.2010, der sich in einer mich nicht betreffenden Akte (gegen den als „Prügelglatze bekannt gewordenen Polizeibeamten) befand, folgendes niedergelegt:

„Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass Herr Reicherter eine Wahnvorstellung entwickelt hat.“

Wegen Verdachts auf Datenschutzverstöße durch den Herrn Oberstaatsanwalt hatte ich mich kurz vor der Durchsuchungsaktion an den Herrn Landesbeauftragten für den Datenschutz gewandt.

Die Durchsuchung beeinträchtigt mich immer noch erheblich. Das Gefühl, dass Fremde in meinen persönlichsten Bereich eingedrungen sind und mein Leben unkontrolliert ausgeschnüffelt haben, hat sich festgesetzt. Während meiner beruflichen Tätigkeit haben mir immer wieder Opfer von Straftaten diese schwerwiegende Folge geschildert. Zwar weiß ich, dass keine Strauchdiebe in mein Haus eingedrungen sind, sondern Durchsuchungskräfte mit richterlicher Erlaubnis, doch ändert dies an den psychischen Folgen nichts.

Es tut mir leid, dass zahlreiche Menschen, die mir Dinge anvertraut haben, in diesen Strudel hinein gezogen werden.

Wer einen Missbrauch seiner Daten befürchtet, könnte sich wenden an:

Staatsanwaltschaft Stuttgart, Neckarstr. 145, 70190 Stuttgart, Telefon 0711-921-4416

zum Aktenzeichen 5 UJs 1639/12

Polizeipräsidium Stuttgart, Dezernat 3.5, Hauptstätter Str. 112, 70178 Stuttgart, Telefon 0711-8990-6304 zum Aktenzeichen ST/0327159/2012

Innenminister Gall, Innenministerium BW, Dorotheenstr. 6, 70173 Stuttgart, Tel. 0711 231-4

Justizminister Stickelberger, Justizministerium BW, Schillerplatz 4, 70173 Stuttgart, Tel. 0711-279-0

Landesbeauftragter für den Datenschutz BW, Königstr. 10 a, 70173 Stuttgart, Tel. 0711-615541-0

Die bei mir durchgeführten Maßnahmen halte ich für um so erstaunlicher als gerade in der letzten Zeit laufend geheime Unterlagen veröffentlicht werden, beispielsweise zur EnBW – Affäre, ohne dass dies die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen hätte.

Sofern Zweck der Durchsuchungs – und Beschlagnahmeaktion gewesen sein sollte, mich einzuschüchtern und von meiner Arbeit abzuhalten, möchte ich klarstellen, dass dies nicht gelingen wird. Im Gegenteil werde ich erst recht nachfragen, warum gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten, der inzwischen der Untreue verdächtig ist, nicht wegen einer möglichen Verantwortung für den 30.9. ermittelt wird, warum gegen Verantwortliche des Projekts Stuttgart 21 nicht wegen des Verdachts zahlreicher Gesetzesverstöße bis hin zur Täuschung des Landtags ermittelt wird und warum nicht aufgedeckt wird, welche Eingriffe in Grundrechte von Bürgerinnen und Bürgern in Befolgung des Rahmenbefehls erfolgt sind. Auch werde ich weiter nachfragen, ob im Untersuchungsausschuss des Landtags zum 30.9. die Wahrheit vertuscht wurde und wer dafür verantwortlich ist.

Immerhin hatte der damalige Innenminister Rech als Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags behauptet, dass eine Beobachtung von Projektgegnern nur hinsichtlich extremistischer Aktivitäten erfolge, welche Aussage sich mit dem damals geltenden 1. Rahmenbefehl offensichtlich nicht in Einklang bringen lässt.

gez. Dieter Reicherter Zitatende

Hier noch das Schreiben um das es ging vom 24.02.12

 

 

 

http://schaeferweltweit.wordpress.com/2012/07/15/offentl-erklarung-von-richter-a-d-dieter-reicherter/

Anonymous – Nachricht an Deutschland

Hallo Welt, wir sind Anonymous.
In diesen Tagen kam es zu zahlreichen Hausdurchsuchungen.
Das Kollektiv belächelt den Versuch, Aktivisten unseres Schlages einzuschüchtern.
Wir bedanken uns bei den verantwortlichen Behörden dafür, Benzin in das Feuer der
Revolution gegossen zu haben. Manche mögt ihr verfolgen und sogar inhaftieren.
Aber ihr werdet uns niemals alle kriegen. An eurem Widerstand, gegen das was
Notwendig ist, werden wir wachsen.

Anonymous gilt als Instrument derer, die den symbolischen Gang zur Wahlurne nur noch
höhnisch belächeln können. Die sich weder zensieren noch manipulieren lassen.
Der Lobbyismus und seine korrupten Repräsentanten lassen uns keine andere Wahl,
als unsere direktdemokratische Mitbestimmung selbst durchzusetzen.
Wir sind bereit dafür Opfer zu bringen.

Die Macht in unseren Systemen resultiert aus einer ungleichen Verteilung von
Information und deren Geheimhaltung. Gezielt wurden unsere Weltbilder erzogen,
begrenzt und abgestumpft. Wir wurden zu einem Herr passiver Beobachter geschmiedet,
das sich den Entscheidungen seiner Politiker und Arbeitgeber ausgesetzt fühlt.

Mit dem Eintritt ins Informationszeitalter begannen wir, uns aus dieser Rolle
freizukämpfen. Es wurde ein digitaler Untergrund aufgebaut, der den bestehenden
Eliten dynamische Strukturen entgegen setzt. Unsere Proteste und Angriffe
werden in unserem Lebensraum legitim bleiben,
egal wie sehr ihr versucht, uns zu kriminalisieren.

Wir sind Anonymous.
Wir sind viele.
Wir vergeben euch nicht.
Wir vergessen nicht.
Erwartet uns.

Verhalten bei Hausdurchsuchungen http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=20&t=6096

Neue Stellungnahme von Anonymous zur “GEMA – Razzia”

Stellungnahme: Bundesweite Hausdurchsuchungen gegen Anonymous wegen GEMA DDOS Attacken

Im Dezember 2011 wurde auf Facebook durch Anonymous FB Gruppen zu einer DDoS (Distributed Denial of Services) Attacke gegen die Webseite der GEMA aufgerufen. Es wurden pastehtml Links verbreitet, wo man direkt und schnell an solch einer Attacke teilnehmen kann.

Es existierten nach Recherche 2 Varianten solcher pastehtml links. Bei einem musste man einen Button betätigen, um seinen Rechner für eine DDoS Attacke “bereit zu stellen” und bei einem anderen, hat man direkt beim Besuchen der Seite, an einer DDoS Attacke gegen die GEMA Webseite teilgenommen.

Wenn man also aus reiner Neugierde auf solch einen pastehtml Link geklickt hat, hat man eventuell direkt und unwissend an einer DDoS Attacke teilgenommen. Bei einer Nicht-Anonymisierung wie z.B. durch VPN/Proxy/Tor, sendet man natürlich seine richtige IP Adresse (Anschluss Identifikation, Internet Protocol) mit.

Bisher sind uns ca. 8 Hausdurchsuchungen (auf Nachfrage) im Raum Hessen, Berlin und Neubrandenburg bekannt, einige der “Opfer” findet man z.B. hier: http://bit.ly/NyfmqK

Laut einem Redakteur des Spiegels, handelt sich um ca. 106 Beschuldigte und es gab noch mehr Hausdurchsuchungen am (11.06.2012) und 12.06.2012.

BKA-Razzia nach Attacken auf Gema-Server

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat bei Wohnungsdurchsuchungen bundesweit Rechner
und Mobiltelefone beschlagnahmt, die an einer dDoS-Attacke auf den Server der
deutschen Verwertungsgesellschaft Gema beteiligt gewesen sein sollen.
Bei 106 Beschuldigten standen am Dienstag und Mittwoch Polizeibeamte mit einem
Durchsuchungsbeschluss vor der Tür, erklärte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft
Frankfurt der dpa und bestätigte damit entsprechende Medienberichte vom Mittwoch.

Die Fahnder haben mutmaßliche Mitglieder und Mitläufer des Anonymous-Kollektivs im Visier.
Nach Angaben von Spiegel Online handelt es sich nach ersten Erkenntnissen bei den
Verdächtigen nicht um die jeweils ermittelten Anschlussinhaber, sondern „wie zu erwarten“
Jugendliche und Heranwachsende. Eine Berliner Bloggerin hat einen Beschluss des
Amtsgerichts Wiesbaden veröffentlicht, der offenbar gegen eine Bekannte vollstreckt wurde.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich im Dezember an einer Attacke auf den Server der
Gema beteiligt zu haben. Die Verwertungsgesellschaft war im vergangenen Jahr wiederholt
Ziel von Angriffen aus dem Netz. „Die Gema steht häufiger im Fadenkreuz von Hackerangriffen,
das sind wir schon gewohnt“, sagte ein Gema-Sprecher gegenüber Welt Online.
Doch die Angriffe im Dezember hätten zu massiven Einschränkungen für Kunden und Mitarbeiter geführt.

Lest euch dazu mal bitte die Kommentare bei Heise durch.

Solch ein “BRD-Dokument” reicht Schweizer Behörden aus um Hausdurchsuchungen zu veranlassen

 

Dieses BRD-Dokument veranlasste Schweizer Behörden ein ca. 20-Köpfiges Rollkommando auf Schweizer Boden in Bewegung zu versetzen um einen “Deutschen Ausländer” früh morgens zu “besuchen” und seine komplette Technik zu beschlagnahmen. (3-Seitige Dokumentation der Gegenstände)

 

Ihr habe es erkannt? Dieses “Dokument” war Grund für die Hausdurchsuchung bei WakeNews-Radio.

 

Per Fax, und natürlich: nicht unterschrieben….