Das Jobcenter sucht Statisten für einen „Häuserkampf“!

Kampfschwimmer, BundeswehrNeben englisch und Deutsch sind zusätzlich gute Sprachkenntnisse
in modernem Arabisch, Pashtu oder Dari von grossem Vorteil.

Und dann wird uns der Häuserkampf als echtes Szenario im Fernsehen verkauft,
bei dem „Terroristen“ festgesetzt werden, wie es schon oft passiert ist.

Wir werden uns daran erinnern, wenn uns im Fernsehen von einem
Häuserkampf berichtet wird, in dem „Terroristen“ gefangen wurden.

Hier findet Ihr das Stellenangebot als PDF Datei : jobboerse-stellenangebot

Quelle : Jobcenter

Bundeswehr will Häuserkampf auch für Inlandseinsätze trainieren

Nachdem die Bürger in unserem Land erfahren haben , das Sie trotz Arbeit
wahrscheinlich im Alter ihr Essen in der Mülltone suchen dürfen.

Aber man in Berlin trotzt dieser Erkenntniss weiterhin Banken rettet.

Geht den Helden der Nacht in Berlin gerade der „Arsch auf Grundeis“ !? 😉

Man haut mal eben 100 Millionen raus um Bürgerkriegs Szenarien im Inland zu tranieren. 😦

Die Hütte in Berlin dürfte bereits lichterloh brennen.

Bundeswehr will Häuserkampf auch für Inlandseinsätze trainieren

Die Bundesregierung investiert dafür 100 Millionen Euro für den Bau einer Phantomstadt

Die Bundeswehr hat großes vor: Auf einer Fläche von mehr als sechs Quadratkilometern soll
für 100 Millionen Euro die Stadt Schnöggersburg entstehen – mit allem, was zu einer
modernen Stadt dazugehört. Eine Altstadt mit Bahnhof gehört ebenso dazu wie eine
Hochhaussiedlung und ein Industrieviertel. Sogar an ein Elendsquartier
hat die Bundeswehr gedacht.

Um die Realität möglichst nah abzubilden, bekommt Schnöggersburg zudem
einen 1,5 Kilometer langen Fluss, Autobahn und Straßen.

Auch eine U-Bahn soll gebaut werden. Die Stadt, in der es auch ein politisches und
ein kulturelles Zentrum geben wird, ist Teil des Gefechtsübungszentrums,
das die Bundeswehr in der Altmark betreibt. Das Ziel ist die möglichst realitätsnahe
Vorbereitung der Soldaten auf ihre Einsätze.

Für die Linksfraktion im Bundestag ist die Ausstattung der Übungsstadt ein Zeichen dafür,
„dass hier für keine der derzeit existierenden Einsatzgebiete geübt werden soll, sondern
Bundeswehrsoldaten auf neue Einsatzszenarien vorbereitet werden“.
Die Linken wollten daher in einer Kleinen Anfrage von der Bundesregierung wissen,
warum Kampfszenarien in modernen Städten geübt werden, obwohl dies nicht
den bisherigen Einsatzgebieten entspricht.

In ihrer Antwort, die Telepolis vorliegt, begründet die Bundesregierung den Bau von
Schnöggersburg mit den Verteidigungspolitischen Richtlinien. Ausdrücklich schreibt die
Regierung, dass demnach auch der „Heimatschutz, d.h. Verteidigungsaufgaben auf
deutschem Hoheitsgebiet sowie Amtshilfe in Fällen von Naturkatastrophen und
schweren Unglücksfällen, zum Schutz kritischer Infrastruktur und bei innerem Notstand“
zu den Aufgaben der Bundeswehr gehört. Daraus leite sich „für die Streitkräfte
die Notwendigkeit eines breiten Fähigkeitsspektrums mit Durchsetzungsfähigkeit
im gesamten Aufgaben- und Intensitätsspektrum ab“.

Dies schließe auch den „Kampf in urbanen Räumen“ mit ein. In die Entscheidung über die
künftigen Übungsszenarien werde der Bundestag nicht „unmitttelbar“ einbezogen,
kündigt die Bundesregierung an. Gemeinsame Übungen zwischen Militär und deutschen oder
europäischen Polizeieinheiten sowie Übungen im Rahmen der zivil-militärischen
Zusammenarbeit seien „derzeit“ jedoch nicht geplant, so die Regierung.

Inge Höger, die Abrüstungspolitische Sprecherin der Linkspartei sieht den
„Urbanen Ballungsraum Schnöggersburg“, wie die Bundeswehr ihre Übungsstadt nennt,
kritisch. Dort könne künftig der Bundeswehreinsatz im Inneren geübt werden,
den die Verfassungsrichter erst Mitte August ermöglicht hätten.

„Hier werden am Bundestag vorbei neue bedenkliche Einsatzszenarien für die Bundeswehr
etabliert und die Trennung der Aufgaben von Militär und Polizei immer weiter aufgeweicht“,
so Höger.

Sie fordert gemeinsam mit ihrer Fraktion, das Gefechtsübungszentrum zu schließen und
die Gelder stattdessen in eine zivile Entwicklung der Region und eine rein
zivile Außenpolitik zu investieren.

Gegen den Bau der Phantomstadt regt sich bereits Widerstand: Aktivisten rufen dazu auf,
vom 12.-17. September in einem internationalen Camp bei Hillersleben gegen das
Bauvorhaben zu protestieren.

Quelle : Telepolis

Bundeswehr bereitet sich gründlich für Kämpfe in der Zivilisation vor

Gestern Abend berichteten mehrere Medien über den neuesten Coup der Bundeswehr: In Sachsen-Anhalt wird für knapp 100 Millionen Euro eine ganze Kleinstadt gebaut. Diese soll als Übungsplatz für die Bundeswehr dienen. Warum bereitet sich die Bundeswehr so gründlich auf  Häuserkämpfe vor?

Deutschlandradio, Spiegel-Online und der Mitteldeutsche Rundfunk berichteten in dieser Nachricht fast im Gleichklang über den Bau eines Übungsplatzes, auf dem Soldaten den Kampfeinsatz in zivilen Ortschaften trainieren können. Mehr als 500 Gebäude werden enstehen. Nach Darstellung der Medien/der Bundeswehr gehören dazu Straßen, Kanalisation, ein 22 Meter breiter Fluss, eine Altstadt, eine Hochbausiedlung, ein Industriegebiet, ein U-Bahn-Tunnel und ein Elendsviertel. Dieses Übungsgebiet wird in diesem Ausmaß einmalig in Europa sein. Mit sechs Quadratkilometern wird das Gebiet dreimal so groß wie Monaco sein.

Das Projekt begründete der Leiter des Gefechtsübungszentrums, Dieter Sladeczek, damit, sich so besser auf Einsätze zum Beispiel in Afghanistan oder im Kosovo vorbereiten zu können:

“Sladeczek beschrieb als Beispiel einen Panzergrenadier, der durch die Straßen einer Stadt fahre: “Die Gefahr lauert in der Kanalisation, auf Häuserdächern, in Gebäuden. Attentäter verstecken sich in Menschenmengen. Darauf müssen die Soldaten vorbereitet sein, damit sie sich schützen und verteidigen können.”“

Zu den Kosten dafür bemerkt Deutschland-Radio kritisch, dass die Bundeswehr auf der anderen Seite Sparmaßnahmen umsetzt, in dem sie 32 Standorte schließt und 89 drastisch verkleinert werden. Aber es gibt noch eine viel wichtigere Frage: Warum investiert die Bundeswehr trotz der Sparmaßnahmen in dieses gigantische Projekt? Im Marketing würde man das beantworten mit “Alleinstellungsmerkmal”. Die Bundeswehr wird zukünftig als Spezialist für den zivilen Häuserkampf in Europa führend sein. Nur wirft das eine weitere Frage auf: Wird es noch mehr oder gar dauerhaft zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr kommen? Das wäre jedenfalls die logische Schlussfolgerung. Dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen soll, haben wir bereits vergessen, als 1990 amerikanische Kampfjets im pfälzischen Rammstein Richtung Irak starteten. Nun wird Rammstein sogat das Nato-Hauptquartier.

Bundespräsident Joachim Gauck hat uns auch schon auf die Finger geklopft und angemahnt, dass wir Deutsche uns zu lange um eine Auseinandersetzung zu den Auslandseinsätzen gedrückt hätten.

“Sie haben einen Anspruch darauf, dass wir uns bewusst machen, was ihnen abverlangt wird und welche Aufgaben wir von ihnen in der Zukunft erwarten.” Eine funktionierende Demokratie erfordere “Aufmerksamkeit, Mut und manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann: das eigene Leben”. welt.de, 12.06.12

Die Aufgaben für die Zukunft? Auf diese Debatte, in wie weit Auslandseinsätze zukünftigt anerkannt und wie gerechtfertigt werden, bin ich gespannt. “Vom deutschen Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.” Steht das nicht mehr im Grundgesetz?

Und ich erinnere mich an ein Gebot, das uns mitgegeben wurde: “Du sollst nicht töten!” Aber es gab auch eine Zeit davor: Fressen und gefressen werden! Also, wo sind wir?

 

http://denkland.wordpress.com/2012/06/21/bundeswehr-bereitet-sich-grundlich-fur-kampfe-in-der-zivilisation-vor/