Gedanken über ein seltsames Land

19600_deutschland_dichter

“.. denn heute, da hört uns Deutschland und morgen die ganze Welt”

so zogen unsere Großväter (freiwillig oder unter Zwang) in den größten Krieg der Geschichte.
Nach ihrem desaströsen Scheitern wurde der Rest der Deutschen einer beispiellosen Gehirnwäsche
unterzogen. ie „Re-Education“ trieb dem Volk jegliche Selbstachtung aus und zugleich ein
Schuldbewusstsein in die Hirne, das mehr als 70 Jahre danach noch immer unser Denken beherrscht.

– Unsere Selbstbestimmung ist kein Anliegen mehr.

– Unsere Freiheit lassen wir auf zweifelhafte Weise von fragwürdigen Überwachern schützen.

– Unser Rechtsempfinden haben wir durch Gefühlsduselei deformiert.

– Unsere Justiz schaut schamvoll beiseite, wenn Deutsche von
einigen sehr schlecht gelaunten Zuwanderern attackiert werden.

Wir nehmen es hin, dass unsere Politiker Milliarden an befreundete und weniger
befreundete Länder verschenken. Wir haben uns eine Währungsunion aufschwatzen
lassen, für das Versprechen ewigwährenden Friedens.

Wir glauben diesen Versprechen noch immer und verschließen die Augen
vor den heraufziehendenExistenzkämpfen und kriegerischen Gewaltausbrüchen.

Wir lassen uns ein Exportwunder vorgaukeln und sehen nicht, dass dieser Export
von den Abnehmern mit Schuldscheinen erkauft wird (bei der Bundesbank
angeschrieben wie früher die Zeche zahlungsunfähiger Gäste beim Wirt).

Ja, wir schicken unsere jungen Soldaten an Kriegsschauplätze, um
für fragwürdigeInteressen anderer Kartoffeln aus dem Feuer zu holen.

Selbst wenn man uns sagt, wir werden seit Jahren jeglicher Privatsphäre
beraubt, nehmen wir das nicht anders als achselzuckend zur Kenntnis.

Die Nachkriegs-Umerzieher haben ganze Arbeit geleistet.

Vielleicht verstehen wir eines Tages wieder, was Hoffmann von Fallersleben meinte, als
er sein Gedicht schrieb, das einmal Deutschlands unglückliche Nationalhymne werden sollte:

Deutschland, Deutschland über alles,über alles in der Welt,
wenn es stets zu Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält.

Der Historiker Joachim Fernau schreibt dazu :

Das Lied ist so oft böswillig missverstanden worden. Es ist weiter nichts als das Lied unserer
Sehnsucht. Zur gleichen Zeit sang man in Frankreich die napoleonische Marseillaise weiter und
in England das „Britannia rule the waves“. „Allons! Enfants de la patrie…“ ist ein Schlachtruf
und das englische „right or wrong, my country“ geradezu furchterregend.

Die Hymne Hoffmann von Fallerslebens ist ein Zuspruch, ein Beschwichtigen der
Angst, die man uns so reichlich gelehrt hatte, der Sorge und des Kleinmuts.

Übrigens machten nicht Kaiser und Könige und Generäle dieses Lied zur
deutschen Nationalhymne, sondern die Weimarer Republik unter Friedrich Ebert.

Kein Staat hat das moralische Recht die Deutschen so lange nach dem verheerenden Zweiten
Weltkrieg noch immer in die Büßerecke zu zwingen. Welch infames Denken schon seit Beginn
des 20. Jahrhunderts hinter dem Vorhaben steckt, Deutschland auszubeuten und zu vernichten,
haben viele ausländische Autoren ausführlich beschrieben.

Quelle : Wolfgang Arnold