Neue Verschwörungstheorie : Das Merkel befahl die EM Niederlage 2016

2016-07-07T194833Z-110922513-MT1ACI14473285-RTRMADP-3-SOCCER-EURO-GER-FRABetrachten wir doch mal in Ruhe die Fakten. Jerome Boateng spielt gegen Italien
Volleyball: Elfmeter. Bastian Schweinsteiger spielt gegen Frankreich Faustball:

Elfmeter. Manuel Neuer springt vor dem 0:2 wie Geister-Bob durch den Strafraum:
Tor. Und deutsche Fußballer vergeben viermal (!) vom Elfmeterpunkt. Und da soll
ich glauben, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei?

Nein, die Wahrheit ist eine andere. Selbstverständlich hätte Deutschland problemlos
Europameister werden können. Das Scheitern – eigentlich schon im Viertelfinale
geplant – wurde angeordnet. Von La Kanzlerin! Und das war auch gut so.

Denn wenn Schweinsteiger am Sonntagabend den Pokal in den Pariser Nachthimmel
gestemmt hätte, wäre Folgendes passiert: Ganz Europa hätte gedacht, jetzt reicht
es uns aber mit den Deutschen – alles gewinnen sie, alles dominieren sie.

Die Franzosen hätten sich wieder voll auf Streik, Wirtschaftskrise und
Jugendarbeitslosigkeit konzentriert, mit der Folge, dass nächstes Jahr
Marine Le Pen Präsidentin geworden wäre. Und dann EU-Austritt, kontinentaler
politischer und ökonomischer Zusammenbruch: La Mega-Krise!

Das konnte Merkel nicht zulassen. Glücklicherweise war Löw einsichtig und unterwarf
sich der Staatsräson. Und auch die (Schau)Spieler haben das perfekt umgesetzt (nur
der Özil hat nicht begriffen, dass er schlecht spielen sollte…).

Dass die Italiener aber so schlecht Elfmeter schießen, hätte den Plan fast
kaputt gemacht. Gegen Frankreich lief es dann perfekt – niemand hat Verdacht
geschöpft. Und Sie sagen es ja bestimmt nicht weiter…

Anmerkung :

Sollte an der Verschwörungstheorie etwas dran sein ,
sollte heute Abend Frankreich Europa Meister werden.

Quellen :

Abendblatt

Hartgeld

Das gelbe Forum

Untalentierte Einwanderungspolitik in Deutschland und Frankreich ..

zuwanderung.. und der angebliche Fachkräftemangel

Hochqualifizierte suchen sich die Länder zur Einwanderung aus,
in denen sie die besten Rahmenbedingungen vorfinden.

Diese Länder heißen : USA, Schweiz, Kanada, Australien.

Gute Rahmenbedingungen sind v.a. dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungsträger
einen Großteil seiner Leistung behalten kann. Sprich : Niedrige Steuern.

Diese niedrigen Steuern für Leistungsträger bietet Frankreich
nicht an, also werden auch keine Leistungsträger einwandern.

Deswegen hat auch in Deutschland „Inder statt Kinder“ nicht funktioniert.

Hochleistungseinwanderer sind intelligent und rational.
Sie sind daher nicht mit billigen Tricks zu ködern.

Als ob ein indischer Softwareingenieur der oberen Mittelklasse nicht
rechnen könnte. Der weiß haargenau, daß ihm – so er in Deutschland
arbeitet – von seiner überdurchschnittlichen Leistung nach Abzug der
Staatsbelastung nicht mehr richtig viel netto vom brutto bleibt.

In Frankreich ist das noch schlimmer, dort werden Leistungsträger vom
Staat noch mehr abgezockt als hier. Deswegen haben beide Staaten auch
seit Jahrzehnten brain drain und keine Hochleistungseinwanderung.

Diese Erkenntnisse sind wahrlich nicht neu.

Ich gebe mal ein Beispiel von 1650.

Bekanntlich wurde die Stadt Mannheim im 30-jährigen Krieg stark zerstört.
Der damalige Nachkriegsbürgermeister – nennen wir ihn Henri Clignet,
denn so hieß er – entwickelte einen einfachen Plan für den Wiederaufbau.

Wer ein Handwerk beherrschte oder sonstwie wertvoll war, konnte kommen,
Handels- und Gewerbefreiheit, keine Zünfte, freier Wettbewerb. Hinzu
20 Jahre Steuerbefreiung für den, der sich niederließ und mit seinem
Können die Stadt bereicherte. Leistungseinwanderer-Handwerker – damals
v.a. fleißiige Hugenotten, aber auch Juden, Polen und Ungarn – kamen
in großer Zahl. Bereits 10 Jahre später war Mannheim wieder eine blühende
Handels- und Manufakturmetropole. Aus den Ruinen zum Exzellenzcluster.

Mit Leistungseinwanderung gar kein Problem.

Kann jeder so machen, funktioniert überall und immer.

Das Patentrezpt ist lange gefunden, allerdings ist die politische
Klasse in Deutschland wie in Frankreich deutlich zu doof dafür.

Ich sprach neulich mit einem ägyptischen Doktoranden der Chemie, der hier in
Deutschland studiert. Er hielt die deutsche Einwanderungspolitik für Wahnsinn,
insb. die unbeschränkte Einwanderung diverser leistungsferner Muslime (er
selbst natürlich auch Moslem). Er meinte, das seien alles radikale Irre, die
Originalzität, „noch mit HartzIV Sprenggürtel für den Dschihad bauen“.

Er selbst sah seine Zukunft auch nicht in Deutschland, sondern
in Kanada. Dort sei es zwar etwas kühl, aber seine Frau spräche
ganz gut Französisch, das könnte was werden.

Vielleicht sollte man die potentiellen Leistungseinwanderer mal
nach IHRER Meinung fragen. Schließlich will man diese Leute haben.
Also muß man ihnen was bieten.

Diesen Markt steuert die NACHFRAGE.

Also muß man ein gutes Einwanderungsangebot vorlegen.

Und das heißt nicht HartzIV für Einwanderer (damit
zieht man keine Leistung an , sondern nur Schmarotzer).

Dann kommen die auch.

Michael Winkler – Der „etwas andere“ Tageskommentar (nur heute ;-) )

Neuigkeiten

Bei dem Referendum der Republik Texas haben 98,3% der Wähler für den Austritt
aus den USA und 92,7% für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt.

George Abrams Lynch,bisher Vorsitzender des Ku Klux Klan und künftiger Gouverneur,
hat das Ergebnis wie folgt kommentiert: „Wir sind nicht unbedingt Freunde der
Russen, aber deren Präsident ist wenigstens ein Weißer.“

Nach seiner deprimierenden Niederlage in den Kommunalwahlen ist Frankreichs Staatspräsident
Hollande zum Islam übergetreten. Nur unter dieser Bedingung akzeptierte Sultan Erdogan der
Großprächtige dessen künftige Mitgliedschaft in der AKP.

Hollands begründete seinen Schritt mit: „Vom Osmanischen Reich lernen, heißt siegen lernen.“
Da Frankreichs Sozialisten am Willen des Volkes vorbeiregieren, erhofft Hollande vom gemäßigten
konservativen Islamismus eine erfolgreiche Wende in die Zukunft. Sultan Erdogan kündigte bereits
an, acht Millionen Anatolier zu schicken, um den Wiederaufbau Frankreichs in die Wege zu leiten.

Dieser soll zunächst in der Provinz erfolgen, ausgehend
von den neuen islamischen Zentren in Tours und Poitiers.

In der Nähe der griechischen Stadt Laurion wurden umfangreiche Goldadern entdeckt. Sie
liegen etwa 200 Meter unterhalb der bereits in der Antike ausgebeuteten Silbervorkommen.
Der Bestand wird auf 20.000 Tonnen geschätzt, im Wert von etwa 600 Milliarden Euro.

Die griechische Regierung erwartet von Brüssel eine zinsfreie Anschubfinanzierung
der Förderung in Höhe von jeweils 30 Milliarden Euro für die Jahre 2014 bis 2017.

Die Rückzahlung soll dann, abzüglich der an Griechenland zu leistenden Reparationen für
die beiden Weltkriege, die jahrhundertelange türkische Besetzung und die Angriffe auf
Konstantinopel im Rahmen der Kreuzzüge, in der ab 2018 gültigen Golddrachme erfolgen.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Einführung einer 25%-Schranke gefordert. Wahlergebnisse,
bei denen eine einzelne Partei mehr als ein Viertel der Wählerstimmen auf sich vereinigt,
gefährden langfristig die Demokratie und die Meinungsvielfalt.

Deshalb werden alle Stimmen, welche die 25%-Marke überschreiten, für ungültig
erklärt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Stichwahlen auf kommunaler Ebene.

Diese Regelung erstreckt sich ausdrücklich auch auf die Direktmandate.
Überzählige Direktmandate werden an die nächstschwächere Partei weitergegeben
und nicht durch Überhangmandate ausgeglichen.

Gleichzeitig wird die bisherige 5%-Hürde durch eine 1%-Hürde ersetzt.

Quelle : Michael Winkler

Frankreich : Lkw-Fahrer lädt Misthaufen vor der Nationalversammlung ab

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Ein Lkw mit der Aufschrift „Raus mit Hollande und allen anderen Politikern.

Lang lebe die VI. Republik“ parkte vor der französischen Nationalversammlung.

Der Lastzug hatte Pferdemist geladen, den der Fahrer zu einem meterhohen
Haufen vor das Unterhaus des französischen Parlaments ausschüttete.

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, wollte der Mann seinem Frust über die
Politik von Präsident Hollande freien Lauf lassen. Dieser hatte zuvor eine radikale
Kehrtwende im Kampf aus der Rezession unternommen. Umfassende Steuererleichterungen
für Unternehmen soll Frankreichs Wirtschaft nun ankurbeln.

Diese Ankündigung bedeutet eine bemerkenswerten Rückzieher in Hollandes Politik.

Anders als von der Troika gefordert, verfolgte die sozialistische Regierung bisher
das Konzept, die sozialen Segnungen aufrechtzuerhalten und statt dessen die Steuern
in allen Bereichen zu erhöhen. Zuletzt sollte der Mittelstand belastet werden.

Als Frankreichs Antwort auf die NSA plant er sogar Steuern auf Emails ins Ausland (hier).

Der Mann wurde kurz darauf von französischen Polizei festgenommen.

Quelle : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Frankreich : Schwere Ausschreitungen bei Groß-Demo

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In der Bretagne ist es bei einer Großdemonstration gegen
die Regierung Hollande zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Die Regierung in Paris befürchtet eine Ausweitung der Proteste.

In Quimper ist es am Samstag bei einer Demonstration zu schweren Ausschreitungen
gekommen. Etwa 30.000 Franzosen protestierten gegen die Spar- und Steuerpolitik
von Präsident Francois Hollande. Mehrere wütenden Demonstranten warfen Blumentöpfe
und Pflastersteine gegen die Polizeiund versuchten, den Zaun zur Präfektur zu erklimmen.

Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor.

Viele Demonstranten trugen in Erinnerung an Ludwig XIV. rote Mützen.

In Paris herrscht Nervosität: Die Regierung fürchtet, dass der Unmut
der Bevölkerung weiter eskaliert. Die Regierung kämpft gegen die hohe
Arbeitslosigkeit, findet aber außer Steuererhöhungen keine Mittel.

Erst zu Beginn der Woche musste Präsident Hollande, dessen Umfragewerte
auf ein historisches Tief gesunken sind, die Öko-Steuer absagen.

Die Fernfahrer hatten dagegen protestiert.

Im November werden an einem Wochenende keine Fußballspiele stattfinden:

Die Vereine lehnen die Millionärs-Steuer ab, die nicht nur die Verbands-Funktionäre,
sondern auch die Legionäre aus aller Herren Länden nicht zahlen wollen.

http://www.youtube.com/watch?v=5B0T6Ik_8aw

Quelle : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Aus Angela wird Adolfa Merkel

War das Absicht? Die Kulisse eines niederländischen Nachrichtensenders zauberte Angela Merkel in einem Einspieler einen unverkennbaren Balken auf die Oberlippe.

Die Behauptung, Angela Merkel hätte einen Schnauz, wäre wohl schon dreist genug. Wenn es sich dabei auch noch um den des Führers handeln soll, ist die Empörung vorprogrammiert. Ein YouTube-Video hat diese Aussage auf visuelle Art umgesetzt – ob gewollt oder nicht. Wie auf Focus Online zu lesen ist, gelang einem niederländischen Nachrichtensender dieses Kunststück.

Bei einem Beitrag, in dem es um die Bundeskanzlerin sowie den französischen Präsidenten Hollande ging, prangte deren gemeinsames Bild im Hintergrund. Dabei wird dummerweise das Gesicht von Merkel leicht von der Studiokulisse verdeckt. Gerade so fest, dass ein schwarzer Balken auf ihrer Oberlippe entsteht. An der Auferstehung von Hitlers Bärtchen erfreuten sich bereits über 200 000 YouTube-User.

Was ein kleiner Schatten ausmacht

In einigen Filmen wurden Schattenspiele bewusst eingesetzt, um eine Ähnlichkeit mit Hitler herzustellen. Eine der heitersten Szenen ist die mit Louis de Funès und Herrn Müller:

http://www.20min.ch/panorama/news/story/TV-Deko-macht-Angela-zur-Adolfa-31937667

Franzose lässt die Maske fallen

in vertrauter von Hollande hat in einem Interview die Maske fallen lassen und gesagt wie abgrundtief die Franzosen die Deutschen hassen, wie sie vor Neid auf die Deutschen platzen und was der wirkliche Zweck der EU ist, die Ausplünderung des Deutschen Volkes.

Eine schamlose Übertreibung? Leider nicht. Wer wissen möchte, wie die französische Linke wirklich über uns denkt – und wie sehr sie uns Deutsche verachtet –, der lässt die intellektuellen Köpfe dieses Gedankengutes am besten für sich sprechen. So wie den einflussreichen Politik-Berater Emmanuel Todd, der seinem Hass im Interview mit einem norddeutschen Nachrichtenmagazin freien Lauf lässt. Todds Kernthese:

Die Deutsche Dominanz über Europa muss beendet werden – egal wie!…

Nach Todds Auffassung „stöhnen alle“ Europäer schon lange unter der „deutschen Übermacht“.

Diese „ökonomische Gewalt“ habe „ganze Völker, wie jetzt schon die Griechen, zwangsweise in die Verarmung getrieben“….

Todd sägt weiter an den Wurzeln der deutschen Wirtschaftskraft:

„Der freie Wettbewerb für alle ist eine Form der wirtschaftlichen Kriegsführung, mit zwei Gewinnern: China und Deutschland.“ Denn Deutschland erziele „seine Erfolge und Überschüsse auf dem Rücken seiner Partner“….

Todd vergreift sich jedoch absolut im Ton, wenn er fordert, man solle der Angela Merkel

„die Folterinstrumente noch einmal zeigen: Deutschlands Partner brauchen nur zu sagen, gut, wir bauen unser Handelsdefizit ab, fangen wir damit an, keine deutschen Waren mehr zu kaufen“….

Doch man muss das einmal anders sehen: Die Deutschen haben nunmal einen unglaublich innovativen Mittelstand, und dazu noch zahllose Weltfirmen. Das haben die Franzosen und alle anderen Europäer in dieser Breite nicht.

Man kann also verkürzt sagen: Die Deutschen können es einfach, viele andere können es nicht.

Zudem hat Deutschland die meisten Einwohner.

Lässt man freien Wettbewerb zu, gewinnt also Deutschland aufgrund der Innovation und der Qualität. China gewinnt aufgrund des Preises.

Jetzt kommt aber der Haken:

Wir leben in einer EU, wir haben eine gemeinsame Währung. Deshalb können wir nicht einfach sagen:

“Ihr anderen Europäer seid eben zu dumm, wir sind fleißig und klug.”

In einer EU muss man auf die anderen Rücksicht nehmen, sonst stirbt Europa an seiner Heterogenität (was meiner Meinung nach sowieso passieren wird. Wer will schon mit diesen faulen, unfähigen Südländern in einer Union sein?).

Deshalb hat dieser Franzose nicht so Unrecht, wenn man die EU und den Euro betrachtet. Alternative wäre, die EU wieder zu beenden, aber dann wird die DM gnadenlos aufgewertet. Dann muss Deutschland eben auch mit einer hoch bewerteten Währung leben.

http://indexexpurgatorius.wordpress.com/2012/05/18/ein-franzose-lasst-die-maske-fallen/

 

Eurobonds kommen

Top-Ökonom Markus Brunnermeier warnt vor Einführung von Euro-Bonds, wie sie die Europäische Kommission fordert. „Dieses Modell der Kommission würde die disziplinierende Wirkung der Märkte völlig außer Kraft setzen; einzelne Staaten hätten keinen ausreichenden Anreiz, sparsam zu haushalten“.

Der Princeton-Ökonom Markus Brunnermeier warnt vor der Einführung von Euro-Bonds, wie sie die Europäische Kommission fordert. „Die Euro-Bonds, wie sie die Kommission vorschlägt, sehen vor, dass alle Staaten der Euro-Zone gemeinsam für die Schulden aller haften sollen.
Dieses Modell der Kommission würde die disziplinierende Wirkung der Märkte völlig außer Kraft setzen; einzelne Staaten hätten keinen ausreichenden Anreiz, sparsam zu haushalten“, sagte Brunnermeier der „Welt“. „Die Staaten der Eurozone müssen weiter für ihre Fiskalpolitik haften; andernfalls hätten wir aus der Schuldenkrise nichts gelernt.
Der in Niederbayern geborene Brunnermeier ist Professor an der US-Eliteuniversität Princeton. Er erwartet, dass es gemeinsame Anleihen der Euro-Länder geben wird. „Euro-Bonds werden wohl in irgendeiner Form kommen, auch wenn Politiker das noch nicht offen zugeben“, sagte Brunnermeier im Gespräch mit der „Welt“.
„Entscheidend wird sein, wie diese Euro-Bonds aussehen. Sie müssen so strukturiert werden, dass keine falschen Anreize gesetzt werden. Eine Gesamthaftung muss vermieden werden.“ Gemeinsam mit Kollegen hat Brunnermeier ein entsprechendes Modell vorgeschlagen und wirbt derzeit dafür bei europäischen Entscheidern.
Eurobonds werden auch vom französichen Präsidentschaftskandidaten Hollande gefordert. Mit den gemeinsamen Bonds wären vor allem die Banken ihre Sorgen los, welche derzeit unter dem Wertverfall der Süd-Schienen Anleihen leiden. In Deutschland ist besonders die Commerzbank betroffen.

Wählt Frankreich den Euro ab?

Es gilt so gut wie sicher, dass der französische Präsidentschaftskandidat die Wahlen in Frankreich gewinnt. Eine Aufweichung des Fiskalpakts und Eurobonds sind damit programmiert. Aber: Wenn Deutschland hart bleibt, ist der Euro bald Geschichte.

 

von Michael Mross

Dieses Wochenende ist Schicksalswahl für oder gegen den Euro. Griechenland wählt, Frankreich wählt. Es ist davon auszugehen, dass die neuen Regierungen die mühsam ausgehandelten Sparbeschlüsse und Reformpakete nicht akzeptieren. Damit wird in der Eurozone wieder mal alles auf den Kopf gestellt.

Eigentlich gibt es am Fiskalpakt und den Verträgen nichts zu rütteln. Doch Hollande stellt sich quer.

Hollande bestätigte bereits im SPIEGEL, dass er den europäischen Fiskalpakt „neu verhandeln“ will. Zu seinen Zielen gehört es, „Euro-Bonds einzuführen als Mittel gegen die Spekulation“. Vor allem sei es „notwendig, die Sparpolitik durch Wachstum zu ergänzen“. Wer glaube denn im Ernst, „außer vielleicht ein paar Leuten in Deutschland, dass wir unsere Defizite reduzieren können, wenn es kein Wachstum gibt?“

Im Klartext bedeutet dies, dass dem Schuldenmachen wieder Tür und Tor geöffnet werden. Als gesichert gilt auch, dass die Rettungspakete ESM und EFSF für Pleite-Banken in der Südschiene und Frankreich eingesetzt werden. Die Banken könnten davon profitieren und ausgerechnet der sozialistische Hollande wird damit zur Speerspitze der Finanzindustrie. Aber es sind sicherlich nicht nur die ausländischen Geldinstitute,  die sich über einen solchen Schritt freuen, sondern auch die Commerzbank und Deutsche Bank werden profitieren, weil sie nämlich bei einer Pleite der Südschiene mit untergehen würden.

Am Wochenende wird wieder einmal entschieden, welche Pakte, Verträge, Regelungen, Gesetze gebrochen werden. Wenn Hollande gewinnt, ist alles Makulatur. Aus Berlin ist zwar zu hören, dass man eine Änderung der Vereinbarungen nicht hinnehmen werden. Doch Schäuble und Co. sind bisher noch immer eingeknickt.

Doch irgendwan reichts. Deutschland könnte mit Recht „No“ sagen. Doch ein Nein zum Vertragsbruch würde automatsich das Ende des Euros bedeuten. Denn dieser lebt nur noch, weil Deutschland haftet. Irgendwann wird dieser Zeitpunkt kommen. Vielleicht noch in diesem Jahr?

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9986-waehlt-frankreich-den-euro-ab