Sonderreihe zu Protesten weltweit: 2. Teil – Randale in Hongkong und die Reaktion im Westen

von https://www.anti-spiegel.ru

In meiner kleinen Sonderreihe über Proteste, die aktuell in verschiedenen Ländern stattfinden, komme ich nun zu Hongkong. An dem Beispiel kann man sehr schön sehen, wie gewaltsame Proteste in den westlichen Medien schöngeredet werden.

Im ersten Teil der Sonderreihe bin ich auf Frankreich eingegangen und man sieht am Vergleich zwischen den Protesten in Frankreich und Hongkong sehr schön, wie die Medien ihre Leser beeinflussen wollen. In Frankreich sind die Protestler böse. Wir haben vor knapp einem Jahr viel in den deutschen Medien darüber gelernt, dass die Gelbwesten wahlweise antisemitisch oder extremistisch und vor allem gewalttätig waren. Von Polizeigewalt, Massenverhaftungen und Einschränkungen von Pressefreiheit und Demonstrationsrecht haben wir hingegen nichts in den „Qualitätsmedien“ gehört.

Und obwohl die Gelbwesten bis heute wöchentlich demonstrieren und am 15. Oktober auch die Feuerwehrleute demonstriert haben und brutal von der Polizei angegangen wurden, hört man davon im Mainstream nichts in Deutschland. Kein Wunder: In Frankreich gehen die Proteste gegen Macron und der ist in den Augen der deutschen Medien einer von den Guten.

Ganz anders in Hongkong. Dort haben die westlichen Medien und Regierungen sich offen auf die Seite der Demonstranten gestellt. Und es gab in Deutschland ungezählte Berichte über die Proteste, die alle die Demonstranten als Freiheitskämpfer für Demokratie und Menschenrechte dargestellt haben und den chinesischen Unterdrückungsstaat scharf verurteilt haben. Dabei ist Hongkong innenpolitisch autonom und die restriktiven Gesetze aus Festland-China gelten dort gar nicht. Auch hatten die Proteste zu Anfang gar nichts damit zu tun, es ging um etwas ganz anderes.

Ursprünglich richteten sich die Proteste gegen ein Gesetz, das die Auslieferung von Straftätern an andere chinesische Regionen erlauben sollte. Grund war ein Taiwanese, der in Taiwan wegen Mordes gesucht wurde und sich in Hongkong vor dem Strafverfahren versteckt hatte. Die westlichen Medien stellten es aber so dar, als wenn es um die Auslieferung von Regimekritikern nach China ginge. Das Gesetz mag auch das ermöglicht haben, aber der Grund für das Gesetz war die Aufforderung aus Taiwan, den Mordverdächtigen auszuliefern. Und Taiwan ist aus Sicht des Westens doch eigentlich einer der „Guten“.

Trotzdem wurde das Gesetz als Grund für die Demonstrationen herangezogen. Selbst nachdem die Regierung in Hongkong das Gesetz wieder kassiert hatte, gingen die Proteste weiter. Die Medien vermitteln nun den Eindruck, es ginge gegen angebliche Polizeigewalt.

Hinzu kommt, dass der Westen ausgesprochen empfindlich reagiert, wenn sich ein anderes Land in die eigenen inneren Angelegenheiten einmischt. Der Westen aber meint, er habe das Recht dazu, genau das in anderen Ländern zu tun, was er bei sich selbst streng untersagt. Im Juli zum Beispiel war FDP-Chef Lindner in Hongkong und China und er hat sich in Hongkong mit Vertretern der Protestler getroffen und ihnen Mut zugesprochen. Die darauf folgende Reise nach Peking hätte er sich sparen können, die Ergebnisse dort waren nach dieser groben Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas sinnlos geworden.

Kein Wunder: Man stelle sich vor, ein chinesischer Politiker würde sich mit „Oppositionsvertretern“ zum Beispiel von Pegida in Deutschland treffen, die nicht nur demonstrieren, sondern randalieren und das Parlament stürmen, und würde denen seine Unterstützung zusichern. Die Begeisterung in Berlin würde sich in sehr engen Grenzen halten, man würde sich im Gegenteil eine solche Einmischung in innerdeutsche Angelegenheit verbitten.

Aber Medien und Politik in Deutschland waren entsetzt! Wie konnte China so „dünnhäutig“ auf Linders Treffen mit den Demonstranten reagieren?

Man könnte es ja noch irgendwie verstehen, wenn die Demonstranten in Hongkong friedlich wären, aber das sind sie keineswegs. In Hongkong sind bereits große Sachschäden entstanden, bei jedem Protest wird randaliert, es werden Schaufenster zertrümmert, Geschäfte geplündert, Geldautomaten zerstört und auch die U-Bahn wird angegriffen. Inzwischen wird die U-Bahn vorsorglich bei den Protesten geschlossen, aber trotzdem werfen Demonstranten Molotow-Cocktails in U-Bahn-Stationen.

Was genau hat ein solches Verhalten mit friedlichen Protesten zu tun?

Aber der Westen unterstützt die Proteste öffentlich – siehe zum Beispiel FDP-Chef Lindner – und auch hinter den Kulissen. Der Protestführer Wong hat vor kurzem eine Weltreise gemacht und wurde zum Beispiel in Berlin herumgereicht. Er hat den deutschen Außenminister getroffen, wurde zu Empfängen eingeladen und über all wurde ihm Unterstützung zugesagt. Das gleiche geschah danach in Washington. Das ging so weit, dass die USA derzeit ein Gesetz durch die Parlamente peitschen, dass Chinesen mit Sanktionen bedroht, die in Hongkong Dinge tun, die den USA nicht gefallen. Natürlich dürfen die schönen Worte von „Demokratie und Menschenrechte“ dabei nicht fehlen.

Wie würden wohl die USA reagieren, wenn China per Gesetz jeden mit Sanktionen belegt, der zum Beispiel in den USA die Unterdrückung der Indianer fördert oder die Chancengleichheit der Schwarzen in den USA behindert? Sie wären empört, wenn sich jemand derart in ihre inneren Angelegenheiten einmischt.

Aber der Westen tut das in Hongkong ganz offen, da muss man noch nicht einmal über die üblichen, westlichen NGOs sprechen, die sonst diese Art der politischen Drecksarbeit machen. Deutsche Politiker tun es ganz offen und US-Politiker tun es so offen, dass sie sogar gleich Sanktionsgesetze erlassen.

Aber wenn China dem Westen vorwirft, die Proteste zu unterstützen und anzuheizen, weist man diese Vorwürfe im Westen auch noch weit von sich.

Und auch die Medien leisten fleißig ihren Teil der Arbeit daran, die öffentliche Meinung in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. Anfang Oktober wurde in Hongkong ein Gesetz aktiviert, dass noch aus der britischen Kolonialzeit stammt, also nicht von den bösen Chinesen. Es sieht bei schweren Protesten den Ausnahmezustand und eine weitgehende Möglichkeit vor, die Grundrechte einzuschränken. Es wurde nicht voll ausgenutzt, im Grunde wurde lediglich ein Vermummungsverbot verhängt. Und das wurde als etwas ganz Schlimmes dargestellt, dabei gelten Vermummungsverbote auch in Deutschland und den meisten Ländern des ach so freien Westens. Im Spiegel konnte man aber lesen:

„Am Freitag hatte Regierungschefin Carrie Lam ein Vermummungsverbot verhängt – im Rahmen einer Notstandsverordnung, die ihr das Recht einräumt, „Vorschriften jeder Art zu erlassen, die sie im öffentlichen Interesse für wünschenswert hält“. (…) Das Gesetz ist per Dekret erlassen worden, ohne Rücksprache mit der Opposition in Hongkongs halb demokratischem Parlament. Dem soll es erst am 15. Oktober vorgelegt werden. Da die Regierungsparteien dort über eine Mehrheit verfügen, steht praktisch fest, dass es bestätigt wird. Das erinnert fatal an das umstrittene Auslieferungsgesetz (…) Das sei „eine Situation wie unter Heinrich dem Achten“, empörte sich der prodemokratische Abgeordnete Dennis Kwok: „Ich bin das Gesetz, und ich sage, wann das Gesetz aufhört zu gelten. So funktioniert unsere Verfassung nicht.““

Die Regierungsparteien haben also eine Mehrheit und machen daher ein Gesetz gegen den Willen der Opposition. Das erinnert mich irgendwie an Deutschland. So funktioniert das nun einmal in einer parlamentarischen Demokratie. Der Spiegel aber formuliert es trotzdem so, als sei das etwas ganz Schlimmes. Dabei gibt es Vermummungsverbote auch im Westen und auch im Westen (siehe Frankreich) wird das Demonstrationsrecht verschärft, wenn die Regierung findet, dass Proteste außer Kontrolle geraten sind.

Aber in Frankreich wurde das nicht kritisiert, in Hongkong hingegen schon. Ist das objektive und neutrale Berichterstattung oder parteiische Propaganda?

Vor einer Woche hat das russische Fernsehen eine sehr interessante Reportage gebracht, in der Demonstrationen in verschiedenen Ländern verglichen wurden und das auch vor dem Hintergrund, wie der Westen über sie berichtet. Den ausgesprochen lesenswerten Beitrag habe ich übersetzt, Sie finden ihn hier.

 

https://www.anti-spiegel.ru/2019/sonderreihe-zu-protesten-weltweit-2-teil-randale-in-hongkong-und-die-reaktion-im-westen/

Zwei Quadratmeter Leben: Wohnungsnot in Hongkong

 

M94.5 – Die Mediathek

Am 22.01.2013 veröffentlicht

Armut und Enge: In der Millionenmetropole Hongkong gibt es längst nicht mehr genügend Wohnraum. Darum leben viele Menschen in sogenannten „Cage-Homes“ — auf gerade einmal zwei Quadratmetern. Eine Studentin der HFF zeigt, wie diese Menschen trotzdem ihr Leben meistern.

 

 

Hong Kongs Käfig-Wohnungen von Innen

 

 

Am 15.08.2018 veröffentlicht

Wohnungen in der Größe von Parkplätzen.
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Mit Musik von Tom Fox: https://m.soundcloud.com/user-416166523

Hong Kong ist der teuerste Wohnraum der Welt. Im Ranking der teuersten Wohnräume der Welt belegt Hong Kong seit 8 Jahren den ersten Platz – und die Preise scheinen nur weiter zu steigen. Die überhöhten Preise zwingen die Bürger der Stadt in immer kleinere und ungesündere Wohnräume.

Zehntausende Hongkonger leben in Wohnräumen mit einer Größe zwischen 7 m² und 13 m². Zum Vergleich: Die durchschnittliche Größe eines Parkplatzes in den USA beträgt ungefähr 14 m². In den schlimmsten Fällen leben Menschen in Wohnräumen mit der Größe eines Sarges.

Ich habe etwas Zeit in Hong Kong verbracht um herauszufinden, warum die Wohnflächen so teuer und die Wohnräume so klein geworden sind.

Schaut die letzte Folge von Borders Hong Kong um zu verstehen, wie der Wohnungsmarkt Hong Kongs so geworden ist und wie die Bürger der Stadt davon betroffen sind.

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China verlegt Truppen an Grenze zu Hongkong – Lage angespespannt – Proteste im Flughafen verboten

 

Epoch Times Deutsch

Am 14.08.2019 veröffentlicht

Mehr dazu: https://www.epochtimes.de/politik/wel…

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(c) 2019 Epoch Times

Hongkong: Undercover-Polizisten, Denunziationen und Einsatz von Tränengas in U-Bahn beklagt

 

Epoch Times Deutsch

Am 13.08.2019 veröffentlicht

Die Einwohner Hongkongs lassen nicht locker und demonstrieren jetzt schon seit zehn Wochen für ihre Rechte gegen die Eingriffe durch das KPCh-Regime in Peking.

Mehr dazu: https://www.epochtimes.de/china/china…

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(c) 2019 Epoch Times

Hongkong: Demonstranten versuchen Regierungssitz zu stürmen

https://derwaechter.org

Hunderte von Demonstranten haben sich heute zum Protest gegen die Feierlichkeiten zum 22. Jahrestag der Rückgabe der Stadt nach über 150 Jahren britischer Kolonialherrschaft an China in Hongkong versammelt. Die Aufnahmen zeigen, dass es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten kommt.

Polizisten gehen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die mit Regenschirmen einen Schutzwall gebildet haben, der sie gegen Tränengas schützen soll.

 

 

Jüngste Bilder bezeugen zudem, dass auch Demonstranten gewaltsam vorgehen. Sie tragen Helme, Gasmasken und sind mit Eisenstangen bewaffnet. Sie funktionierten zudem einen Metallkorb in einen Rammbock um, mit dem sie versuchten, die Glasfronten des Parlaments von Hongkong einzuschlagen. Die Polizei setzte Tränengas gegen sie ein.

 

 

Die Proteste, die zu den größten in der Geschichte Hongkongs gehören, haben seit Ende März Hunderttausende Menschen auf die Straßen gebracht, die gegen ein Auslieferungsgesetz sind. Sie glauben, dass es die Redefreiheit im halbautonomen Hongkong einschränken würde, da es Hongkong bei einigen Verbrechen ermöglichen würde, beschuldigte Personen an das chinesische Festland auszuliefern.

Die Proteste gehen weiter, obwohl die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam eine unbefristete Aussetzung des Auslieferungsgesetzes ankündigte. Dies reicht den Demonstranten jedoch nicht. Sie fordern nun den Rücktritt von Lam sowie eine vollständige Aufhebung des Gesetzes.

Quelle: rt.com

https://derwaechter.org/hongkong-demonstranten-versuchen-regierungssitz-zu-sturmen

Hongkong: Größter Massenprotest seit drei Jahrzehnten – gegen Auslieferungsgesetz an China

Epoch Times

Rund eine Million Menschen protestierten in Hongkong gegen das geplante Auslieferungsgesetz an China. Trotz des Widerstands will Regierungschefin Lam das Gesetz dafür schnell absegnen lassen.

Nach der Großdemonstration von rund einer Million Menschen in Hongkong gegen geplante Auslieferungen an China ist es in der Nacht zum Montag zu Ausschreitungen gekommen. Es gab Verletzte und Festnahmen.

Nachdem sich der friedliche Massenprotest am Sonntagabend aufgelöst hatte, versuchten einige hundert radikale Demonstranten gegen Mitternacht, Absperrgitter einzureißen und den Legislativrat und Regierungssitz zu stürmen. Polizisten gingen mit Schlagstöcken und Pfefferspray vor.

Foto: Anthony Kwan/Getty Images

 

Zuvor war die Demonstration am Sonntag friedlich geblieben. Nach Angaben der Organisatoren waren 1,03 Millionen Menschen gegen das geplante Auslieferungsgesetz auf die Straße gegangen. Es war die größte Demonstration in Hongkong seit den Protesten vor 30 Jahren gegen die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 in Peking.

Die allermeisten Proteste verliefen friedlich.Foto: Anthony Kwan/Getty Images

 

Gesetz würde Auslieferung „verdächtiger Personen“ an kommunistisches China erlauben

Das kontroverse Gesetz würde Hongkongs Behörden erlauben, auf Ersuchen chinesischer Stellen verdächtigte Personen an die kommunistische Volksrepublik China auszuliefern. Kritiker argumentieren aber, dass Chinas Justizsystem nicht unabhängig sei, internationalen Standards nicht entspreche und politisch Andersdenkende verfolge. Auch drohten Folter und Misshandlungen. Das Gesetz wurde als „Werkzeug zur Einschüchterung“ in Hongkong beschrieben.

Die frühere britische Kronkolonie wird seit der Rückgabe 1997 an China nach dem Grundsatz „ein Land, zwei Systeme“ als eigenes Territorium autonom regiert. Die sieben Millionen Einwohner der heutigen chinesischen Sonderverwaltungsregion genießen größere Freiheiten als die Menschen in China, darunter das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie Presse- und Versammlungsfreiheit. Als Reaktion auf die Demonstrationen 2014 für mehr Demokratie, die Teile der Stadt wochenlang lahmlegten, zieht Peking aber die Zügel enger.

Erinnerung an „Regenschirm“-Proteste vor fünf Jahren

Die Ausschreitungen in der Nacht zum Montag erinnerten an die „Regenschirm“-Proteste vor fünf Jahren, die ihren Namen damals von den Regenschirmen gegen die Sonne und das Pfefferspray der Polizei bekommen hatten. Die Demonstranten, die das Parlament stürmen wollten, waren zum Teil maskiert und gehörten Studentengruppen an, die für eine Unabhängigkeit der Sonderverwaltungsregion eintreten.

Die Polizei rief Spezialkräfte, die den Protest nach rund einer halben Stunde auflösten, wie die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtete. Einige Demonstranten und Polizisten seien verletzt worden. In den frühen Morgenstunden sei es an anderen Orten in der Metropole zu weiteren kleineren Zwischenfällen gekommen.

Breite Besorgnis der Bevölkerung über Auswirkungen

Die Atmosphäre in Hongkong ist aufgeheizt, da die umstrittene und loyal zur KP-Führung in Peking stehende Regierungschefin Carrie Lam trotz des massiven Widerstands in der Bevölkerung das Gesetz durchbringen will. Schon am Mittwoch soll die Peking-treue Mehrheit der Abgeordneten im nicht frei gewählten Legislativrat das Gesetz annehmen.

Anwaltsverbände, Menschenrechtsgruppen und ausländische Handelskammern haben sich besorgt über die Auswirkungen geäußert. Es wurde gewarnt, dass Auslieferungen an China die Position Hongkongs als internationaler Handelsplatz untergraben könnten. Auch zeigten sich einige Länder wie die USA und Kanada beunruhigt, dass das Gesetz ihre Bürger in Hongkong betreffen könnte.

Die Kritiker erklären, dass das Justizsystem in China nicht unabhängig ist. Es wird von der KP Chinas gesteuert, die sich über jegliches Recht und Gesetz stellt. Das Justizsystem entspricht daher keinen internationalen Standards, Andersdenkende werden verfolgt.

Auffällig ist ebenfalls, dass Angeklagte zu 99 Prozent verurteilt werden, oft auch zu Gehirnwäsche und Arbeitslager. (dpa/red.)

https://www.epochtimes.de/politik/welt/hongkong-groesster-massenprotest-seit-drei-jahrzehnten-gegen-auslieferungsgesetz-an-china-a2911080.html

 

 

Nach Maidan nun Hongkong: Orchestriert und inszeniert durch die USA?!

 

Don R. Wetter

Published on Oct 14, 2014

Die Proteste in Kiew-Maidan und nun Hongkong weisen das gleiche Muster auf. Doch warum jetzt in Hongkong? China wächst schneller als erwartet und wird die USA nun einholen.
Haben die USA, Weltweit das gleiche Marketingkonzept zur Destabilisierung der Länder?!
USA steckt hinter Hongkong-Demos, sagt China: http://x2t.com/327733
Quelle: http://x2t.com/327732

Wolf im Schafspelz: »EsoWatch« entlarvt

Eine Art Online-Lexikon im Internet unter dem Namen »EsoWatch« hat es sich angeblich zur heroischen Aufgabe gemacht, vor bösen, bösen Scharlatanen und Betrügern zu warnen. Die sieht der bis vor Kurzem nicht zu identifizierende Betreiber in allem, was seines Erachtens irgendwie irgendwo gefühlt esoterisch oder gar – HERR-SEI-BEI-UNS! – als rechts vermutet werden könnte – wenn man denn genug Fantasie und Willen zur Verleumdung besitzt. Nun ist der Betreiber der Website trotz aller seiner Finten doch identifiziert worden, und siehe da: Der Herr Ziegler gehört mal als allererster auf seine eigene Seite, wie Nachforschungen offenkundig ergeben haben.

 

Unter der Internetadresse www.esowatch.com verbreitet der vorgenannte Herr im Stile von Wikipedia das, was er unter Aufklärungsarbeit versteht. Alles, was Herr Ziegler und seine Mitstreiter nicht glauben oder billigen mögen, wird dort mit bösartigen Formulierungen, Halbwahrheiten, platten Lügen und absichtsvollen, unbewiesenen Verknüpfungen diskreditiert, in einen Topf geworfen, etwas braune Soße drüber, kräftig umgerührt und in ein Wiki-Contentsystem gegossen.

Und man konnte als Geschädigter bisher niemanden zur Verantwortung ziehen. Klingt komisch? Ist aber so.

Stellen Sie sich vor, Sie finden einen Eintrag auf dieser Seite, der Ihnen Dinge zuschreibt, von denen Sie selbst gar nichts wussten und die für Sie mehr als nur beleidigend, wenn nicht gar schädlich oder hochgefährlich oder kriminalisierend sind. Selbst wenn Sie beweisen können, dass die Anschuldigungen falsch sind, hilft Ihnen das gar nichts. Sie finden zwar ein Impressum, da steht aber kein Verantwortlicher. So etwas ist zwar in Deutschland vorgeschrieben, aber die Seite ist eben von einem Host in Hongkong aus ins Netz gestellt worden und den Betreiber der Seite können Sie so nicht herausfinden. Auch bei weiteren Recherchen stellte sich heraus, dass ein sehr hoher Aufwand betrieben wurde, um die Identität des Websiten-Betreibers zu verschleiern.

Nun kann man nicht beliebig viele Leute beliebig lange schikanieren und schädigen, und so haben sich Verleumdungsopfer zusammengeschlossen und eine Belohnung in Höhe von 100.000 Euro darauf ausgesetzt, den Betreiber ausfindig zu machen. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Verteidigungsschriften für die kriminelle Rufmordseite tauchten plötzlich im Netz auf. Die Verfasser konnten dann schnell recherchiert, in Blogs in Diskussionen verwickelt und auch identifiziert werden, zumal IP-Adressen Aufschluss darüber geben, über welche Knotenpunkte sich ein Teilnehmer ins Internet anmeldet. Sie betreiben außerdem auch eigene Internetseiten.

Auf diese Weise kamen Internetexperten bald an die Gruppe der EsoWatch-Autoren und deren Nummer eins heran.

Da ist an erster Stelle der Scienceblog-Autor Jörg Rings, der sich erst vollmundig bekennt, dann aber in einem Update behauptet, er habe das nur als Satire geschrieben, um dann plötzlich seinen Blog zu schließen.

Dann folgt ein weiterer Scienceblog-Autor namens Florian Freistetter, dessen Hauptthema zwar Astrophysik ist und der merkwürdigerweise seinen Blog dazu nutzt, wüst gegen Impfgegner zu hetzen. Manchmal ist ja Sachkenntnis auch nur hinderlich. Nun ist er nach eigenen Angaben plötzlich »zu beschäftigt«, um sich um seinen Scienceblog zu kümmern.

Auch Herr Journalist Holger Klein ist komplett von der Bildfläche verschwunden, nachdem er mit den gegen EsoWatch erhobenen Vorwürfen konfrontiert wurde.

Weiterhin ermittelten die Rechercheure Herrn Marc Scheloske. Herr Scheloske bezeichnet sich als der leitende Redakteur von Jörg Rings und Florian Freistetter. Auf seiner kommerziellen Internetseite Scienceblog.de wird EsoWatch stark promoted.

Ebenfalls mit von der Partie ist ein Klaus Ramstöck, der lange unter dem Pseudonym Thomas Xavier agierte. Unter diesem Link findet man ein schönes Beispiel an Internetrecherche, sozusagen solide Polizeiarbeit im Netz.

»Wir wissen das alles, aber dies sind nun mal keine strafrechtlich verwertbaren Beweise«, sagte ein Sprecher der EsoWatch-Geschädigten, um hinzuzufügen: »Wir brauchen Zeugen, die entweder zum harten Kern dieser Kriminellen gehören und eine entsprechende Aussage machen, oder ein paar computerversierte Leute, die den wehrlosen Opfern von Verleumdungen, übler Nachrede, Urheberrechtsverletzungen etc. helfen wollen, dass diese ihr Vertrauen in die rechtsstaatlichen Strukturen unseres Landes wieder zurück gewinnen.«

Aufgrund weiterer Recherchen rückte Roland Wilhelm Ziegler als Hauptverdächtiger für den Posten des Website-Betreibers Esowatch in den Fokus. Schließlich fühlten sich auch Zeugen aus Zieglers Umfeld verpflichtet, hier zur Aufklärung beizutragen. Darunter auch seine geschiedene Frau, die im Übrigen auf Anfrage gesagt haben soll, dass ihr Exgatte schon mehrfach wegen Verleumdung vorbestraft sei.

Diese Zeugen haben ihre Angaben auch bei der Staatsanwaltschaft München 1 zu Protokoll gegeben, wo die Gemeinschaft der EsoWatch-Geschädigten Ziegler angezeigt hat.

Auch der Münchener Merkur erstattete Anzeige gegen Roland Wilhelm Ziegler und EsoWatch.

Wer ist dieser Roland Wilhelm Ziegler?

Nun, da machen wir mal die Aufklärungsarbeit, die Herr Ziegler auf EsoWatch so wenig vorbildlich geleistet hat:

Herr Roland Wilhelm Ziegler betreibt den Roland Ziegler Verlag in der Waldhölzbacher Straße 15 in 66709 Weiskirchen. Diese Informationen findet man unter http://www.hotfrog.de/Firmen/Roland-Ziegler-Verlag mit Telefon- und Faxnummer sowie Anfahrtsbeschreibung.

Herr Roland Ziegler gibt in seinem Verlag zum Beispiel Bücher heraus wie Algenprodukte: Aphanizomenon Flos Aquae-Algen. Ritalinersatz oder Algengift?

Herr Ziegler bezeichnet sich als Verleger und Unternehmensberater. Er äußert sich ausführlich und gern über medizinische Themen. (Ein Arzt ist er jedoch nicht.) Ganz besonders gern tut er das auf seiner Internetseite rz-consult.de. Diese war auf den Namen seiner Frau Reinhilde Ziegler angemeldet, der Link ist allerdings jetzt tot.

Im Impressum steht als Verantwortlicher:

Dave Guhl Parking Sperdiklerstrasse 6 8466 Trüllikon Schweiz mails@ctnetze.de

Offensichtlich eine bewusste Falschschreibung, denn unter der Web-Anfrage DENIC.de heißt dort der Ansprechpartner für alles und jedes David Gull. Dort hat er die E-Mail d.gull(AT)web.de. Sucht man unter diesen Angaben weiter, findet man nur einen David Gull in London, aus Maidenhead stammend. Der gute Mann wird wahrscheinlich nicht einmal etwas davon ahnen, dass er in diesem Impressum steht. Auch unter gWebTools findet sich absolut nichts anderes als dieser Name in Verbindung mit der Anmeldung der Webseite.

Nun, diese etwas merkwürdige Seite rz-consult.de bietet jede Menge Beratung. Bescheidene Selbstauskunft: »Wir leisten Ihnen kompetenten Service im Bereich der Beratung und Planung medizinisch-wissenschaftlicher Studien nach Arzneimittelrecht und Medizinproduktegesetz …«

Woher die Kompetenz?

Fachspezifische Recherchen werden angeboten, Buch- und Journalprojekte, sogar medizinisch-statistische Datenauswertungen. Und: »Außerdem beraten wir Sie bei fachgerechten Internetauftritten im Spannungsfeld von Heilmittelwerberecht …«

Ansonsten viel Werbung.

Man kann hier auch direkt einen Arzt fragen, bei unserem Versuch waren gerade fünf davon online: http://www.rz-consult.de/inhalt/medizin/. Zupp!! … ist man auf einer neuen Seite www.justanswer.de. Da hat es schon zwei der Ärzte weggeputzt. Ich stelle die Frage »Was haben Sie mit EsoWatch zu tun?« und werde meinerseits gefragt, womit ich es denn bisher versucht habe. »Mit recherchieren« gebe ich ein. Jetzt möchte ein Arzt meine Frage beantworten, Dr. Scheufele. Und gleich wird rechts daneben aufgefordert, den Preis, den man bereit ist, für die Antwort zu zahlen, anzuklicken.

Da wird Herr Ziegler doch nicht etwa dran verdienen?

Auch hier bietet das Impressum wenig Erhellendes. Der Betreiber sitzt in irgendeinem Büro in San Francisco, Betreiber ist Andy Kurtzig, den gibt’s anscheinend wirklich.

Übrigens bietet die Seite von Herrn Ziegler auch an, direkt einen Anwalt zu fragen. Keine schlechte Idee. Sollte Herr Ziegler vielleicht selbst mal tun.

Seine anonymen Rufmordkampagnen begründet EsoWatch im Übrigen wie folgt: »Darum agiert EsoWatch anonym, um die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem zu schützen. So haben wir bereits erleben müssen, dass Kritiker der Germanischen Neuen Medizin von jungen Männern in schwarzen Stiefeln und mit Glatzen belästigt werden.«

Soweit bekannt ist, ist Herrn Ziegler trotz seiner Demaskierung noch keine Unbill von »Glatzen« mit Springerstiefeln widerfahren. Bisher sind Opfer nur aufseiten der Zielpersonen von EsoWatch zu beklagen. Sollten selbst die finstersten aller finsteren Nazis sich anständiger verhalten, als die strahlenden Heroen von EsoWatch?

Weiterhin gibt Herr Ziegler auch Tipps im Umgang mit seiner Seite EsoWatch. Unter »Kontakt« steht:

»Drohen Sie SOFORT mit einem Anwalt. Das kommt immer gut. Unseren Anwalt können Sie wie folgt erreichen: Linh Wang, 3617 Tower 1, Lippo Centre Hong Kong Queensway 89, Tel +852.367.89941, Fax +852.367.89941.«

Diesem Rat werden viele Geschädigte gern nachkommen. Allerdings werden Herr Ziegler und Co einen deutschen Anwalt bemühen müssen. Einen sehr guten Anwalt. Herr Wang wird da nicht helfen können.

Aber am Geld wird’s wohl nicht scheitern.

Wie einige der Opfer berichten, findet zur Zeit auf EsoWatch eine ungeheure Löschorgie statt. Das wird allerdings nicht viel nützen, die jeweiligen Opfer haben sich meist Screenshots gemacht und die Texte herauskopiert.

Und noch etwas ist interessant: Laut den Recherchen der Website http://esowatch.weebly.com/ sind Herr Ziegler und seine Mitstreiter sowohl aufrechte Verfechter der Interessen der Pharmaindustrie als auch Empfänger von liebevollen Zuwendungen seitens derselben. Der letzte Satz scheint ein überraschend offenes Eingeständnis zu sein:

»Geldgebote haben keinen Zweck, da wir von der Pharmamafia und vom Verfassungsschutz großzügig gesponsort werden. Wenn Sie Interesse an einem guten Nebenverdienst haben, können Sie auch bei uns mitmachen.«

(Er meint natürlich gesponsert. Das war zum Beispiel einer seiner ständig vorkommenden zahlreichen Rechtschreibefehler, durch die man auf ihn kam.)

Übrigens hat auch der Kopp Verlag seinen Platz auf EsoWatch, wenn er auch nicht wirklich gebührend gewürdigt wird. Na, meine Herren, keine Fantasie? Und als Autor dieses Verlages ich natürlich auch. Ehrlich gesagt wäre ich auch stockbeleidigt gewesen, wenn ich hier nicht in die Walhalla aufgenommen worden wäre. Es ist ja mittlerweile der Ritterschlag für die alternativen Medien geworden, dort gelistet zu sein.

 

__________

Quellen:

http://esowatch.weebly.com/

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Vitalprodukte/Buecher/

http://forum.esowatch.com/index.php?topic=3677.10;wap2

http://weibel.blog.de/2010/05/22/esowatch-pharmalobby-8646667/

http://onlinertreffen.blogspot.com/2010/05/esowatch-verleumden-hetzen-mobben.html

http://weibel.blog.de/2009/03/25/title-5831103/

http://peterw11.wordpress.com/2010/05/17/1ooooo-euro-belohnung-fur-die-betreiber-von-esowatch/

http://alt.impfkritik.de/forum/archiv/impfforum/www.f24.parsimony.net/forum55247/messages/9175.htm

http://www.rz-consult.de/

http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegner/impfen-eine-kontroverse.html

http://promedwatch.blogspot.com/2010/04/dr-ing-klaus-ramstock-alias-thomas-x-im.html

http://whois.gwebtools.com/diary-z.de

http://www.gwebtools.com/dns-tools/traceroute/212.72.182.103

http://www.facebook.com/profile.php?id=655395152

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=EsoWatch:Impressum

http://rolandwilhelmziegler.weebly.com/

http://members.fortunecity.com/jasmuheen/jasmuheentext.html

 

 

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/niki-vogt/wolf-im-schafspelz-esowatch-entlarvt.html