Atombombe – Die mächtigste Bombe der Welt

 

„Castle Bravo“ hieß die Bombe, die die Amerikaner am 1. März 1954 im Südpazifik
nahe des Bikini-Atolls zur Detonation bringen. Erwartungsgemäß soll diese erste
Wasserstoffbombe der USA die Kraft von fünf Millionen Tonnen TNT produzieren.

Im Vergleich dazu :

Die Hiroshima-Bombe brachte eine Sprengkraft von 12.000 Tonnen auf.

Als der große Feuerball ausbricht, weiß das Testteam sofort, dass etwas völlig
schief gelaufen ist. Statt der fünf Megatonnen werden sogar 15 Megatonnen
Explosionskraft freigesetzt. Die Explosion verdampft drei komplette Koralleninseln,
während sie deren Asche 100.000 Fuß hoch in die Luft wirbelt.

Die Asche driftet ab und regnet auf Hunderte von Menschen auf
benachbarten Inseln herab und hinterlässt einen giftigen Abdruck
auf einer Grundfläche von 7.000 Quadratmeilen.

USA immer stärker isoliert

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Westliche Versuche zur diplomatischen Isolierung Russlands nach
der Krim-Krise haben sich bisher weitgehend als Fehlschlag entpuppt.
In der G20-Runde sitzt Washington stattdessen nun selbst auf der Anklagebank

Lediglich eine Stunde wurde beraten, da stand für die Staats- und Regierungschefs
der sieben führenden Industrienationen fest: Ein für Juni geplanter G8-Gipfel im
russischen Sotschi wird als Reaktion auf die Krim-Krise abgesagt.

Aus der G8-Runde wird künftig wieder ein G7-Treffen.

Russlands Außenminister nahm den Rauswurf aus dem exklusiven
Kreis der führenden Industrienationen scheinbar gelassen:

„Jetzt werden alle wichtigen Fragen in der G20 diskutiert“, so Lawrow.

Das Vorhaben, Russland auch aus dem Kreis der G20 zu verbannen, ist inzwischen
gescheitert. „Die Vormundschaft über die G20 gehört allen Mitgliedsstaaten
gleichermaßen und kein einzelnes Mitgliedsland kann einseitig Beschlüsse
darüber fassen“, blockten die Staatschefs von Brasilien, Indien, China und
Südafrika in einer gemeinsamen Erklärung Russlands Rauswurf ab.

Inzwischen sitzen bei den G20 sogar die USA selber auf der Anklagebank.
Scharf wurde Washington aufgefordert, endlich einen bereits 2010 beschlossenen
Reformplan für den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu ratifizieren.

Geplant ist dabei eine Aufstockung der Mittel, aber auch mehr Einfluss für
das aufstrebende China. Bereits vor Jahren als Durchbruch beschlossen, kommt
die IWF-Reform durch eine Blockade im US-Kongress nicht voran.

Zum Leidwesen Barack Obamas, der das Vorhaben an sich unterstützt, wird
der Reformplan durch die Republikaner im US-Kongress blockiert. Angeführt
werden in erster Linie Kostenargumente.

Eine Skepsis gegenüber multilateralen Institutionen, in denen die USA nicht
das Sagen haben, dürfte bei den Republikanern aber ebenso eine Rolle spielen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Preussische Allgemeine

Wahlen mal anderst : Indiens Wähler dürfen „Nein“ sagen

Wahlen

Das Oberste Gericht Indiens hat ein wegweisendes Urteil zum Wahlrecht gefällt.

Demnach haben die Inder künftig die Möglichkeit,
bei Wahlen explizit auch gegen Kandidaten zu votieren.

Die Richter wiesen die Wahlkommission an, dass bei den elektronischen Wahlmaschinen und
auf den Stimmzetteln das negative Wahlrecht verankert wird. Konkret soll unterhalb der
Kandidatenliste vermerkt sein, „keiner der oben genannten Möglichkeiten“ zuzustimmen.

„Demokratie bedeutet, die Auswahl zu haben – und nun werden die Wähler mit diesem neuen
negativen Stimmrecht gestärkt“, lautete die Argumentation des Supreme Courts in Neu-Delhi.

Die negativen Stimmen werden nicht mit positiven Stimmen gegengerechnet, so dass
sie keine direkten Auswirkungen auf das Wahlergebnis haben. Allerdings sollen sie
veröffentlicht werden, um Druck auf die Parteien auszuüben.

Das Gericht folgte mit seiner Entscheidung einer Gruppe von Wahlrechtsaktivisten, die
sich erhoffen, dass die Parteien künftig seltener Kandidaten mit fragwürdigem Ruf aufstellen.

Im indischen Unterhaus sehen sich 150 der 543 Abgeordneten
mit Vorwürfen krimineller Machenschaften konfrontiert.

Quelle : tagesschau.de