Russland sagt Danke an die USA & EU für die Sanktionen

 

Die gegen Russland verhängten Sanktionen der USA & EU werden Russlands
heimische Industri-, Agrar- und Innovationsbereiche stimulieren und zum
Aufblühen bringen, was viele Arbeitsplätze und zusätzliche Souveränität
in vielen Bereichen verspricht, folglich wird der Wohlstand wachsen.

UND die Sanktionen des Westens bewirken Russlands engere Kooperation mit
Ägypten, BRICS-Staaten, vielen arabischen und lateinamerikanischen Staaten,
was russischen Einfluss in diesen Staaten steigern lässt.

Olduvai-Theorie

olduvaiDie ‚Olduvai-Theorie‘ wurde von Richard Duncan 1989 zum ersten Mal veröffentlicht und
nach einer steinzeitlichen Ausgrabungsstätte in Tansania, dem Olduvai-Tal, benannt.
Duncan geht davon aus, dass die industrielle Zivilisation 1930 begann, sie 1979 ihren
Höhepunkt überschritt und sie etwa im Jahr 2030 endet.

Gemäß der Theorie wird die Geschichte der Menschheit in drei Phasen unterteilt.

Die vorindustrielle Phase ist der längste Abschnitt, der sich fast über unsere gesamte
Entwicklung, bis 1930, ausdehnt. Die zweite Phase ist die industrielle Zivilisation,
die laut Duncan bis 2030 dauert, aber auch früher zu Ende gehen könnte.

Die nachindustrielle Phase ist der letzte Abschnitt,
in welcher die Menschheit sich wieder zurück entwickelt.

Die Olduvai Theorie geht davon aus, dass die Energieproduktion seit 1979 nicht
mehr exponentiell steigt und ab 2008 zurück geht, wohingegen die Weltbevölkerung
weiter wächst. Laut Duncan kommt es deshalb in den nächsten Jahren zu Energiemangel
und Stromausfällen. Rückläufige Produktionsmengen sind die Folge.

Gleichzeitig verschlechtert sich die Nahrungsmittelversorgung, was zu einer Verringerung
der Lebenserwartung führt. Schließlich verursacht die Verschärfung der Situation Verarmung
und Kriege um Energie, Wasser und Land. Gemäß der Olduvai-Theorie leben 2015 sieben
Milliarden Menschen; 2027 werden es noch fünf Milliarden sein; 2050 nur noch zwei Milliarden.

Zur Verdeutlichung : In 35 Jahren – von 2015 bis 2050 – wird die Bevölkerung um fünf
Milliarden Menschen abnehmen. Behält Duncan Recht, werden die meisten von uns dieses
Ereignis noch miterleben – zumindest den Beginn.

Es dauerte also Milliarden Jahre, bis die Natur Voraussetzungen geschaffen hatte, dass
wir uns auf diesem Planeten entwickeln konnten. Dazu brauchten wir Millionen Jahre.

Aber unser krönender Abschluss, die industrielle Zivilisation, bringt es laut der
Olduvai-Theorie auf ganze einhundert Jahre. Die Ölzeit wäre also erheblich kürzer
als die Bronzezeit. Und ging die Bronzezeit nicht zu Ende, weil es keine Bronze
mehr gab, ginge die Ölzeit zu Ende, weil es zu viele Menschen gibt.

Volksentscheid: EU-Funktionäre prügeln auf die Schweiz ein

Die Schweizer Volksabstimmung hat bei EU-Funktionären den Erpresser-Reflex ausgelöst: Die Reaktionen auf die Mehrheits-Entscheidung für EU-Ausländerquoten zeigen, dass Politiker auf der EU-Ebene den Bezug zur Demokratie verloren haben.

Nach heftigen Schneefällen haben sich die Schweizer am Sonntag, wie hier im Tessin, erst einmal in die Innerlichkeit zurückgezogen. (Foto: dpa)

Nach heftigen Schneefällen haben sich die Schweizer am Sonntag, wie hier im Tessin, erst einmal in die Innerlichkeit zurückgezogen. (Foto: dpa)

Der mehrheitliche Auftrag der Schweizer Bürger an ihre Regierung, die Regeln für Personenfreizügigkeit künftig wieder national zu gestalten, hat bei Politikern auf EU-Ebene eine bemerkenswerte Reaktion ausgelöst: Die Schweiz wird bedroht, es wird der Schweiz vorgehalten, dass sie nicht einfach Regeln ändern könne – und wenn, dann müsse sie die Konsequenzen in aller Härte tragen.

Die Franzosen sind schon mal vorgeprescht und kündigen eine Überprüfung der bilateralen Beziehungen an (mehr dazu hier).

Der SP-Mann Ralf Stegner hat den Schweizern gleich kollektiv den Vogel gezeigt (mehr hier).

Die EU-Kommission hält sich noch bedeckt und ließ am Montag lediglich ausrichten, dass man die Lage „sorgfältig prüfen“ werde. Das heißt im EU-Jargon: Man wird hektisch herumtelefonieren, um zu sehen, woher und vor allem wohin der Wind bläst.

Die deutlichsten Worte kamen von EU-Parlamentariern, die seit vielen Jahren im Parlament eine Art politischen Vorruhestand genießen (mehr zu den Gagen hier). Diese Leute haben kaum Kontakt zur Basis, und erst recht nicht zu anderen Völkern. Sie werden von ihren Parteien nach Straßburg geschickt, weil die Parteien sie – meist wegen mangelnden Erfolgs – nicht mehr auf der Payroll haben wollen. Daher muss der europäische Steuerzahler für diese Politiker aufkommen.

Diese Politiker sind vor allem Meister der Selbstüberschätzung: So sagte der österreichische Sozialdemokrat Hannes Swoboda laut Euractiv: „Für uns ist die Beziehung zur Schweiz eine Paketlösung. Wenn die Schweiz die Einwanderung aus der EU stoppt, dann wird sie nicht auf all die anderen Wirtschafts- und Handels-Vorteile zählen können, die sie gegenwärtig genießt. Wir werden kein Rosinen-Picken erlauben.“

Der CDU-Mann Elmar Brok, der in den vergangenen Wochen dadurch aufgefallen war, dass er der Ukraine andauernd gute Ratschläge gab und – auf Steuerzahler-Kosten – in der Ukraine ein Fact-Finding-Mission betrieben hat, sagte dem Kölner Stadt Anzeiger, dass offene Grenzen für Arbeitnehmer zu den „Prinzipien des Binnenmarktes gehören“ und die Schweiz sich an diese Regeln zu halten habe. Brok zum Schweizer Entscheid: „Wir können das nicht widerspruchslos hinnehmen.

Brok und Swoboda zeigen damit deutlich, wo der fundamentale „Konstruktionsfehler“ dieser EU liegt: Diese Politiker sind nicht Vertreter eines Volkes, sondern Sprecher des „Binnenmarktes“, die dafür sorgen, dass die internationalen Konzerne „Wirtschafts- und Handels-Vorteile“ haben.

Auch aus der ideologischen Ecke kamen seltsame Töne: Der Linken-Parteichef Bernd Riexinger forderte im Handelsblatt die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen. Er sagte: „Die Schweiz kann sich nicht ernsthaft auf den Standpunkt stellen, dass sie sich gegen Zuwanderer abschotten kann, und gleichzeitig das Steuerfluchtgeld aus ganz Europa mit offenen Armen empfängt.“

Die Schweiz hat schon einmal eine Voll-Integration abgelehnt und vor einigen Jahren gegen den Beitritt zum EWR gestimmt. Norwegen hat schon zweimal gegen den EU-Betritt gestimmt. Beide Nationen haben deutlich bessere Entwicklungen genommen als die EU-Südstaaten, in denen seit der Einführung des Euro nur eine Kurve nach oben zeigt: die der Arbeitslosigkeit, insbesondere bei der Jugend.

Das kommt daher, dass ihre politische Eliten sich nicht mehr als Vertreter des Souveräns fühlen, sondern als willfährige Vollstrecker von undurchsichtigen Lobby-Interessen.

Der Schweizer SVP-Mann Christoph Blocher hat noch am Sonntag in einem TV-Interview all die möglichen Drohungen bereits in das Land der Märchen verwiesen. Er sagte, dass die EU am meisten von der Schweiz profitiere, etwa, in dem die Schweiz Straße und Schiene durch die Alpen zu Spott-Preisen für den EU-Güterverkehr geöffnet habe.

Die Schweizer Politiker reagierten am Sonntagabend betroffen über das Votum der Bevölkerung. Doch räumten alle ein – zumindest verbal – dass sie sich dem Entscheid selbstverständlich verpflichtet wissen (interessante Diskussion dazu beim SFR). Denn die Schweizer Politiker wissen genau: Wenn sie nun versuchen sollten, sich dem Willen der Bürger zu widersetzen, dann werden sie bei der nächsten Wahl abgewählt.

So einfach kann Demokratie sein. So einfach muss Demokratie sein.

Die Reaktionen der EU-Funktionäre und der Ideologen offenbart ein massives Demokratie-Defizit bei Leuten, die vom Steuerzahler leben. Sie wollen nicht, dass die Bürger in Europa selbständig denken und entscheiden. Sie können nicht respektieren, dass basisdemokratische Entscheidungen nicht Müll sind, den man schnell in die Tonne treten sollte, sondern Ausdruck des Wählerwillens, der den Berufspolitikern eine verbindliche Richtlinie vorgibt.

Der Schweizer Entscheid wird möglicher Weise für die EU nachhaltigere Folgen zeigen als für die Schweiz: Wenn die EU-Funktionäre in ihrer abgehobenen, undemokratischen Rhetorik verfangen bleiben, dann werden sie unfreiwillig zu den Totengräbern des Systems, das sie um jeden Preis retten wollen – weil es sie so großzügig ernährt.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/10/volksentscheid-eu-funktionaere-pruegeln-auf-die-schweiz-ein/