Hessen will Straftatbestand des „digitalen Hausfriedensbruchs“

Epoch Times

Hessen drängt auf einen neuen Straftatbestand des digitalen Hausfriedensbruchs. „Die Digitalisierung braucht ein strafrechtliches Rückgrat“, so die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

Ein Mann surft im Internet

Das Strafgesetzbuch sollte aus Sicht der hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) um den Straftatbestand des „digitalen Hausfriedensbruchs“ erweitert werden.

„Die Digitalisierung braucht ein strafrechtliches Rückgrat. Ansonsten sinkt mit jedem Innovationsschritt im Internet das Schutzniveau der Nutzer“, sagte die CDU-Politikerin dem „Handelsblatt“.

Anlass der Initiative ist der jüngste Datendiebstahl bei knapp tausend Politikern und Prominenten. Auf Vorschlag Hessens hat die Justizministerkonferenz eine „digitale Agenda“ für das Straf- und Strafprozessrecht entworfen.

Darin seien viele Vorschläge enthalten, „um das Recht fit für die Digitalisierung zu machen“, so Kühne-Hörmann. Ein Vorschlag betrifft den „digitalen Hausfriedensbruch“.

Dafür liege der Bundesregierung und dem Bundestag bereits seit Frühjahr 2018 eine Gesetzesinitiative der Länder vor. „Deshalb ist es völlig unverständlich, dass Bundesjustizministerin Katarina Barley den Vorschlag Hessens nicht weiter aufgegriffen hat“, kritisierte die Ministerin. Zumal das derzeit geltende Computerstrafrecht, wie Kühne-Hörmann findet, „nicht mehr zeitgemäß“ sei und „zu viele Einschränkungen“ aufweise.

Konkret kritisierte sie, dass für das Ausspähen von Daten eine Freiheitsstrafe bis maximal drei Jahre oder eine Geldstrafe vorgesehen ist, während ein normaler Einbruchdiebstahl bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann.

Dort will Kühne-Hörmann ansetzen. „Genauso wie wir uns vor Einbruchdiebstahl oder körperlichen Angriffen in der realen Welt schützen, müssen wir dies auch vor Angriffen im Internet tun“, sagte sie.

Verweise auf den Selbstschutz der Nutzer seien dabei wenig hilfreich. „Die allermeisten Nutzer, können diesen Selbstschutz selbst bei bestem Willen nicht leisten“, so die Ministerin. Dazu seien die technischen Möglichkeiten der Angreifer viel zu umfangreich. (dts)

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hessen-will-straftatbestand-des-digitalen-hausfriedensbruchs-a2792872.html

#Artikel13: Internetprovider wollen „zukunftsfeindliche EU-Urheberrechtsrichtlinie “ stoppen

LoboStudioHamburg / Pixabay

Die geplante Reform des europäischen Urheberrechts wird sich negativ auf die Meinungsfreiheit auswirken und die Vielfalt der Internetwirtschaft einschränken.

Wien – Obwohl sowohl Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft heftige Kritik an der geplanten Reform geäußert haben, wird weiterhin versucht, sie noch vor den Europawahlen im Mai durchzupeitschen. Nachdem sich am Freitag der Rat auf den Kompromiss zu Artikel 13, den Deutschland und Frankreich ausgehandelt haben, geeinigt hat, finden diese Woche die letzten Trilogverhandlungen zur Reform des europäischen Urheberrechts statt. Da sich Berichterstatter Axel Voss gegen den Vorschlag des Rats einsetzt, ist es fraglich, ob beim Trilog eine Einigung erzielt wird.

„Sollten sich Rat und Parlament einigen, liegt es dann an den Mitgliedern des europäischen Parlaments, diese schlichtweg verpfuschte Urheberrechtsreform zu stoppen, von der sich zuletzt selbst die Verlage, von denen sie ursprünglich gepuscht wurden, abgewandt haben“, meint Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA – Internet Service Providers Austria. „Da ein Großteil der Abgeordneten im Mai wieder ins Europäische Parlament gewählt werden möchte, ist klar, dass auch die Aufmerksamkeit der Bevölkerung jetzt auf ihnen lastet.“

Das Ergebnis der Reform sollte eine moderne Urheberrechtsrichtlinie, die den kreativen Austausch fördert und Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden eine faire Vergütung ermöglicht, sein. Der derzeitige Entwurf würde aber genau das Gegenteil mit sich bringen. Zuletzt sind auch Stimmen von Filmschaffenden laut geworden, die sich dafür aussprechen, lieber keine neue europäische Lösung zu haben, als diesen faulen Kompromiss einzugehen. „Wir wollen eine einheitliche EU-Regelung, die unserer digitalen Realität entspricht, neue Geschäftsmodelle fördert und die Entscheidung darüber, was im Internet zulässig ist oder nicht, bei Gerichten belässt und diese Verantwortung nicht an US-Konzerne auslagert“, unterstreicht Schubert.

https://freie-presse.net/artikel13-internetprovider-eu-urheberrechtsrichtlinie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=artikel13-internetprovider-eu-urheberrechtsrichtlinie

So kontrollieren 14 Menschen mit sieben Schlüsseln das Internet

von http://derwaechter.org

Diese Geschichte klingt nach Science-Fiction. Doch sie ist wahr: Das Internet wird von 14 Personen mit sieben physischen Schlüsseln kontrolliert. Diese Schlüsselträger treffen sich viermal pro Jahr für eine Zeremonie wie bei den Freimaurern.

Ein Hochsicherheitsraum in Los Angeles: Hinter Stahlgittern befinden sich High-Tech-Tresore. Jede Erschütterung schließt die Käfige automatisch. Keine elektronischen Signale gelangen hinein oder hinaus. Sicherheits- und Reinigungskräften ist der Zutritt streng verboten, wie der britische „Guardian“berichtet. Nicht einmal Ethan Hunt, die von Tom Cruise gespielte Hauptfigur der Filmreihe Mission Impossible, könnte hier wohl einbrechen.

Das Telefonbuch des Internets

Die Organisation ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hält hier – im Wechsel mit Washington – pro Jahr jeweils zwei so genannte Schlüsselunterzeichnungszeremonien ab, die direkt aus einem Agententhriller stammen könnten. Die mächtige Vereinigung lässt das technische Herz des Internets pumpen.

Internetadressen bestehen aus reinen Zahlenfolgen. Damit man sie sich leichter merken kann, werden sie durch einprägsamere Namen ersetzt. ICANN weist den Namen (z.B. focus.de) einen Nummerncode – die  IP-Adresse – zu (z.B. 193.201.12.55). Damit kontrolliert die Vereinigung das „Telefonbuch“ des Internets.

Wer ICANN kontrolliert, kontrolliert das Web

Der Zusammenbruch des Systems würde das Internet ins Chaos stürzen. Bei Eingabe eines Seitennamens in die Suchzeile des Browsers wäre keine Seite mehr aufrufbar. Noch schlimmer: Wer Zugriff auf die ICANN-Datenbanken bekäme, könnte das System manipulieren und Internetnutzer beispielsweise von echten auf falsche Bankseiten verweisen. Die Folgen wären katastrophal.

Sieben Schlüssel, ein Generalschlüssel

Gleichzeitig muss das System im Fall einer Katastrophe womöglich neu gestartet werden. Dafür gibt es sieben Schlüsselträger, so genannte Krypto-Offiziere. Diese besitzen sieben physische Schlüssel, die Schließfächer ihrer Besitzer auf der ganzen Welt öffnen, wie ICANN in einem Youtube-Video erklärt.

 

 

In den Schließfächern lagern Smartcards. Vereint gewähren sie Zugriff auf einen Computer, der wiederum einen digitalen Generalschlüssel generiert – das Passwort der ICANN-Datenbanken.

Gleichzeitig ernannte ICANN sieben Schattenträger. Diese besitzen keine physischen Schlüssel sondern lediglich Smartcards, auf denen Stücke des Codes gespeichert sind. Zur Sicherheit müssen sie nach Informationen des „Guardian“ einmal pro Jahr ein Bild von sich schicken – mit ihrer Smartcard und einer aktuellen Tageszeitung. Das macht insgesamt 14 Schlüsselträger.

Was passiert bei der Zeremonie?

Seit 2010 kommen die Schlüsselträger viermal pro Jahr zur Erneuerung des Generalschlüssels zusammen, heißt es auf ICANNs Internetseite. Der „Guardian“durfte dem Ritual im Frühjahr 2014 beiwohnen und berichtet von extremen Sicherheitsvorkehrungen. Der Einlass ins Allerheiligste ist mit einem Augenscanner gesichert.

Im Hochsicherheitsraum folgen die Teilnehmer minutiös dem Protokoll. Darauf sind über 100 Tagesordnungspunkte verzeichnet. Das Ritual wird von mehreren Kameras live ins Internet übertragen.

Die notarielle Sorgfalt hat einen guten Grund. Vor einigen Jahren schrammte das Internet nur knapp an einer Katastrophe vorbei. Damals war ein IT-Spezialist namens Dan Kaminsky auf ein riesiges Sicherheitsleck im DNS-Bereich gestoßen. Sechs Monate lang arbeiteten Spezialisten der großen Internetfirmen an der Behebung des Internet-GAU. Seitdem geht Sicherheit vor.

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http://derwaechter.org/so-kontrollieren-14-menschen-mit-sieben-schluesseln-das-internet

Chemnitz, was keiner sagt!

 

Wjatscheslaw Seewald

Am 30.08.2018 veröffentlicht

Viele die über Chemnitz in den letzten Tagen gesprochen haben, sehen nur das aktuelle Ereignis, ohne es vom großen Blickwinkel zu sehen. Was die Ereignisse in Chemnitz mit dem Putin Besuch in Österreich und Deutschland zu tun haben, erfährst Du in diesem Video.

Putin besucht Österreich und Deutschland. Wieso?
https://www.youtube.com/watch?v=T_x_p…

Webseite: http://www.seewald.ru
Weiterbildungskurs: http://www.wer-regiert-die-welt.ru
Gerussia: http://www.gerussia.org
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Unermesslicher Schaden oder maßlose Übertreibung? „Snowden-Leaks“ gehen weiter

Unermesslicher Schaden oder maßlose Übertreibung? "Snowden-Leaks" gehen weiter

Edward Snowden per Videoschaltung in Estoril, Portugal, 30. Mai, 2017.
Edward Snowden machte die Überwachungsmethoden der USA vor fünf Jahren öffentlich. Aber noch immer werden geheime Dokumente publik gemacht. Die USA sprechen von einem anhaltenden Schaden, Snowdens Verteidiger von einer Übertreibung der US-Regierung.

Die sogenannte NSA-Affäre begann 2013. Der ehemalige CIA-, NSA- und DIA-Mitarbeiter Edward Snowden leakte Informationen über die weltweiten Spionage- und Abhöraktionen, insbesondere das Vorgehen der amerikanischen Geheimdienste. Über Hongkong flüchtete Snowden nach Russland, wo er sich immer noch aufhält. Snowden wurde für seine Enthüllungen ausgezeichnet. Der amerikanische Regisseur Oliver Stone brachte Snowdens Geschichte im gleichnamigen Film auf die Leinwand.

Bill Evanina, Leiter des National Counterintelligence and Security Center, kommentierte das mit den Worten:

Im vergangenen Jahr sind mehr internationale Snowden-bezogene Dokumente durchgesickert als je zuvor. Seit 2013, als Snowden ging, gab es Tausende von Artikeln auf der ganzen Welt, in denen wirklich sensiblen Daten verbreitet wurden.

Zu den jüngsten Veröffentlichungen gehören auch Berichte zur Zusammenarbeit zwischen Japan und den USA bei einem Massenüberwachungsprogramm sowie darum, wie die USA Bitcoin-Nutzer ins Visier nahmen, um an Informationen zu gelangen, die dem Kampf gegen Geldwäsche und Drogenhandel dienen sollten.

Nur ein Prozent der gesammelten Informationen bisher enthüllt

Zuerst veröffentlichte der Guardian am 5. Juni 2013, dass ein geheimer Gerichtsbeschluss der US-Regierung erlaubt habe, Verizon dazu zu bringen, die Telefonbücher von Millionen amerikanischer Bürger zu teilen. Danach folgten Abhöraktionen bei der Washington Post. Die Journalisten erhielten zwischen 9.000 und 10.000 geheimdienstliche Dokumente mit der Anweisung, die NSA gegen deren Veröffentlichung argumentieren zu lassen und keine Informationen herauszugeben, die Individuen schaden könnten.

Die Anwälte von Edward Snowden halten die Anschuldigungen der US-Regierung für übertrieben. Glenn Greenwald, Mitbegründer von Intercept und ehemaliger Journalist beim Guardian, sagte, dass „Tausende und Abertausende von Dokumenten“ nicht veröffentlicht worden seien, weil der Ruf oder die Privatsphäre von Personen geschädigt worden wären:

Es ist fast fünf Jahre her, seit Zeitungen auf der ganzen Welt über das Snowden-Archiv berichtet haben, und die NSA hat in schriller und rücksichtsloser Rhetorik über den Schaden gejammert, den sie verursacht hätten, aber niemals einen einzigen bestätigten Fall präsentiert, in dem hierdurch ein Leben gefährdet, geschweige denn geschädigt wurde.

Snowdens Anwalt Ben Wizner sagte dazu:

Ich denke, die Zahl der NSA-Dokumente, die veröffentlicht wurden, gehen in die Hunderte und nicht in die Tausende. Die vorherrschende Meinung der Geheimdienstler ist die, dass mit jedem Tag und jedem Jahr, das vergeht, der Wert und die Bedeutung des Snowden-Archivs abnehmen. Die Idee, dass Informationen, die 2013 aktuell waren – und viele waren noch viel älter – 2018 noch jemanden alarmieren können, ginge etwas zu weit.

Der Sprecher der Spionageabwehr Joel Melstad berichtet, fünf amerikanische Geheimdienstbehörden seien mit der Schadensfeststellung durch Snowden befasst. Die Leaks, so Melstad, hätten die Behörden weltweit und deren Personal einem Risiko ausgesetzt, die Arbeit der Geheimdienste gestört, Werkzeuge der Geheimdienste gefährdet und die Arbeit der USA in Übersee destabilisiert.

Die japanische Zeitung Mainichi zitiert einen hochrangigen offiziellen der Spionageabwehr. Es sei bislang nur etwa ein Prozent der streng geheimen Informationen veröffentlicht worden. Das Problem Snowden werde sehr lange bestehen bleiben. Das EU-Parlament bezeichnete Snowden 2015 als Menschenrechtler und forderte, die Anschuldigungen gegen ihn fallen zu lassen.

In den USA drohen Snowden bis zu 30 Jahre Haft.

https://deutsch.rt.com/nordamerika/70939-unermesslicher-schaden-oder-masslose-uebertreibung/

Rund 1,5 Milliarden sensible Dokumente im Netz frei zugänglich

Epoch Times

Rund 1,5 Milliarden Dokumente mit sensiblen Daten befinden sich weltweit frei zugänglich im Internet: Quittungen, Gehaltsauszüge, Steuerinformationen oder Ergebnisse medizinischer Untersuchungen, heißt es in einem Bericht der Cybersicherheitsfirma Digital Shadows.

 

Rund 1,5 Milliarden Dokumente mit sensiblen Daten befinden sich nach Erkenntnissen von Forschern weltweit leicht zugänglich im Internet. Es handle sich etwa um Quittungen, Gehaltsauszüge, Steuerinformationen oder Ergebnisse medizinischer Untersuchungen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der auf Cybersicherheit spezialisierten Firma Digital Shadows.

Diese von Privatpersonen und Unternehmen stammenden Daten seien für jedermann mit minimalen technischen Kenntnissen „frei zugänglich“, sagte der Vizechef der Firma, Rick Holland, der Nachrichtenagentur AFP. Hackern werde so der Job erheblich erleichtert.

Binnen drei Monaten wurden 760.000 Dokumente gefunden

Ein großer Teil der ungeschützten Dokumente stammt den Angaben zufolge aus Gehaltsauszügen und Steuererklärungen. Allein 760.000 Dokumente dieser Art habe ein von Digital Shadows (Digitale Schatten) in den ersten drei Monaten dieses Jahres eingesetztes Instrument zum Durchforsten des Netzes gefunden.

Auch Patientendaten seien schwach geschützt. So habe die Firma rund 2,2 Millionen frei zugängliche Dokumente über Körperuntersuchungen gefunden.

Auch viele Geschäftsgeheimnisse sind nach Angaben von Digital Shadows leicht zu knacken. So seien im Netz leicht Patentanträge und Details von noch nicht auf den Markt gebrachten Produkten aufzuspüren.

4.000 x mehr als die „Panama Papers“

Insgesamt summierten sich die ungeschützten sensiblen Daten im Netz nach Angaben der Forscher auf eine Menge von 12 Petabyte – das ist eine 4.000 Mal größere Menge als die „Panama Papers“, also die Dokumente über potenzielle Geldwäsche und Korruption in dutzenden Ländern. Rund 36 Prozent der ungeschützten Informationen stammen laut Digital Shadows aus der EU.

Das Unternehmen veröffentlichte den Bericht zu einem Zeitpunkt, da vor dem Hintergrund des Facebook-Skandals verschärft über die Sicherheit privater Daten im Internet diskutiert wird.

Das Onlinenetzwerk hatte am Mittwoch eingeräumt, dass der Skandal eine deutlich größere Dimension hat als bislang angenommen. Insgesamt wurden demnach mutmaßlich die Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern „unzulässig“ mit der britischen Datenanalysefirma Cambridge Analytica geteilt.

(afp)

https://www.epochtimes.de/wissen/gesellschaft/forscher-rund-15-milliarden-sensible-dokumente-im-netz-frei-zugaenglich-a2393507.html

Das weiß das Internet über dich ! – Selbstexperiment

Wissenschaft3000 ~ science3000

Gehen wir zu leichtfertig mit unseren Daten um? Das will ich in meinem neuen Selbstexperiment herausfinden. Hier könnt ihr Qwant mal ausprobieren: https://www.qwant.com/de

Am 23.12.2017 veröffentlicht

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Facebook? Twitter? Soundcloud? Ohmplanet!

Nach unserer Empfehlung sich an die interaktive, dezentrale, nicht kommerzielle und nicht zensierbare Suchmaschine YaCy anzudocken, kommen wir bei Radio Utopie zu einem weiteren vielversprechenden Projekt, welches  in der Republik entwickelt wurde.

Ohmplanet ist ein brandneues Soziales Netzwerk mit enormem Potential, nicht zuletzt für Künstler und Kreative. Obwohl in der Betaphase, haben wir es bei Radio Utopie nicht versäumt uns diesem bereits anzuschließen.

Ohmplanet bietet Mitgliedern die seit Facebook gewohnten Möglichkeiten der Selbstdarstellung durch Texte, Fotos, Videos, etc, sowie das bekannte Freunde sammeln, „Liken“ von Personen und Inhalten und eine Kommunikation via Chat und Direktnachrichten. Alles ist sehr übersichtlich aufgebaut. Im Gegensatz zu Facebook gibt es keine Begrenzung der Netzwerkfreunde auf 5000 Personen. In einer geschickten Kombination verbindet Ohmplanet die individuellen Statusmeldungen mit der von Twitter bekannten Hashtag-Struktur, Trend Charts eingeschlossen.

Neben allen bereits vorhandenen Möglichkeiten für Kreative z.B. Musik, Mode oder Deco selbst zu vermarkten, wird es bei music.ohmplanet.com erst richtig interessant.Neben einer urheberrechtlich korrekten Möglichkeit etablierte Chartmusik über deren Videos zu listen und in Charts zu ranken, haben alle Musiker/innen, Bands und Djs die Chance selbst ihre Musik hochzuladen, anzubieten und in die Ohmplanet Charts zu bringen.

Ein wirklich vielversprechendes Projekt, worüber wir sicherlich nicht zum letzten Mal berichten.

https://www.radio-utopie.de/2017/08/09/facebook-twitter-soundcloud-ohmplanet/

Interaktive Suchmaschine YaCy: Jetzt andocken!

Es gilt für alle Leserinnen und Leser von Radio Utopie, wieder einmal, einen versunkenen Schatz zu heben: die in der Republik acht Jahre lang ab 2003 mühsam entwickelte interaktive, dezentrale, nicht kommerzielle und nicht zensierbare Suchmaschine Yacy.

Alle können sie installieren und alle sollten das tun.

Im Gegensatz zu Google und den allermeisten mit diesem Quasi-Monopolisten konkurrierenden Geschäftsmodellen, die mit dem vom britischen Wissenschaftler Tim Berners-Lee und der Europäischen Organisation für Kernforschung C.E.R.N. am 30. April 1993 der Welt geschenkten World Wide Web gigantisches Kapital und Nutzerdaten angehäuft haben bzw es noch vorhaben, hat die Suchmaschine YaCy keinen zentralen Server. Es ist ein „peer-to-peer“-Netzwerk, eine Schwarmintelligenz. Alle können einzelne Webseiten crawlen lassen. Auch Intranets können dieses interaktive Netzwerk kostenfrei nutzen.

YaCy unterliegt weder dem Profitprinzip eines kapitalistischen Konsortiums, noch dem Golem des internationalen geheimdienstliches Komplexes, dessen Datentauschbörsen und dessen skrupellosen, mechanischen Durchleuchtung der Internetnutzer. Damit unterliegt YaCy auch nicht den sich daraus ergebenen Gelegenheiten zur Manipulation von weltweiter Meinungsbildung, Medien, Weltöffentlichkeit und politischen Entwicklungen. YaCy bildet sich selbst, organisch, aus der Beteiligung der einzelnen Individuen und ihres Engagements.

YaCy zu installieren ist einfach. Wie genau was funktioniert ist hier erklärt. So notwendig, findet man Tipps für Firewall und Router hier.

Hinweis: für die zweite Stufe, die interaktive Nutzung von YaCy im Router Port 8090 und 8443 öffnen (nur TCP) und in der YaCy Administration bei „Anwendungsfall und Zugangsdaten“ das Häkchen bei „mit SSL“ setzen. Dann rockt es und man trägt, über die bloße Nutzung von YaCy als Suchmaschine hinaus, zum Netzwerk bei.

https://www.radio-utopie.de/2017/08/05/interaktive-suchmaschine-yacy-jetzt-andocken/