Deutschland – AUSSER BETRIEB!

 

Carsten Jahn

Am 05.09.2019 veröffentlicht

Wenn wir uns die Perspektiven momentan anschauen, dann haben wir da ein großes Problem, denn zurzeit ist da keine Perspektive.

#Löhne, #Rente, #Mieten, #Infrastruktur, #Digitalisierung, #Bildung, #Wirtschaft, #InnereSicherheit, #Zuwanderung

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Studie: Großer Nachholbedarf für Senioren bei digitaler Kompetenz

Symbolbild
Bei den meisten älteren Menschen in Deutschland bestehen laut einer Studie erhebliche Defizite in puncto digitaler Kompetenz. Unter den 60- bis 69-Jährigen fühlen sich nur 41 Prozent sicher oder sehr sicher im Umgang mit dem Internet.

Das ergab eine repräsentative Befragung des Marktforschungsunternehmens Kantar unter rund 1.000 Personen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. In der Gruppe 70 plus sagt das sogar nur jeder Dritte (36 Prozent). Zum Vergleich: Unter den 14- bis 29-Jährigen fühlen sich 79 Prozent sicher beziehungsweise sehr sicher im Umgang mit dem Internet.

Nach den eigenen Kenntnissen über digitale Technologien, Anwendungen und Risiken befragt, gab die Hälfte der 60 bis 69 Jahre alten Befragten an, sich eher gut bis sehr gut auszukennen. Bei den über Siebzigjährigen kamen nur 36 Prozent zu dieser positiven Selbsteinschätzung. Bei den digitalen Fähigkeiten gebe es deutlichen Nachholbedarf, hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Analyse.

Denn gerade für die „Silver Surfer“, also Internetnutzer ab dem fünfzigsten Lebensjahr, biete das Internet viele Vorteile. Digitale Angebote könnten dazu beitragen, möglichst lange selbstbestimmt zu leben, auch wenn die Mobilität eingeschränkt sei, heißt es in der Studienauswertung. So könnten Senioren die täglich nötigen Waren und Dienstleistungen online bestellen sowie mit Familie und Freunden via Smartphone oder Laptop kommunizieren.

Der Untersuchung zufolge sind rund zehn Millionen Menschen bundesweit offline. In über 75 Prozent der Fälle handelt es sich dabei um Bürger, die über 65 Jahre alt sind.

Mehr zum Thema – Sensation in Rheinland-Pfalz: 100-Jährige in Stadtrat gewählt

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/90672-studie-grosser-nachholbedarf-bei-senioren/

Verfassungsschutzbericht: Wissen die Verfassungsschützer, wie das Internet funktioniert?

von https://www.anti-spiegel.ru

Der aktuelle Verfassungsschutzbericht, der vor einigen Tagen erschienen ist, enthält „amüsante“ Merkwürdigkeiten.

Ich habe über den Verfassungsschutzbericht schon vor einigen Tagen berichtet, als es um die mediale Darstellung des Berichtes ging. Die Medien in Deutschland haben ihre Leser über den Inhalt des Verfassungsschutzberichtes mindestens unvollständig, ich würde sogar sagen, falsch informiert, als es um die Frage der Gefahr durch Extremisten ging.

Der Bericht hat knapp 300 Seiten und ich muss gestehen, dass ich ihn nicht komplett gelesen habe. Aber die Russen haben es getan und so bin ich auf eine sehr interessante Meldung beim russischen Fernsehen gestoßen. Dort hieß es:

„Der deutsche Verfassungsschutz hat eine Bericht veröffentlicht, in dem er den russischen Fernsehsender RT und die Nachrichtenagentur Sputink als Einflussagenten Russlands bezeichnet. Sie seien „als scheinbar unabhängige Medien getarnt“ und unterstützen die Position des Kreml und „beeinflussen die Öffentlichkeit auf subtile Weise“.“

Das fand ich spannend und so nahm ich mir den Bericht noch einmal vor. Und tatsächlich, den beiden russischen Medien ist in dem Bericht eine ganze Seite gewidmet. Auf Seite 287 des Berichtes kann man unter anderem lesen:

„Auch das russische Medienangebot in Deutschland wird durch den russischen Staat gefördert und ausgebaut. Staatliche Unternehmen werden als scheinbar unabhängige Medien getarnt, um die Zugehörigkeit zum russischen Staat zu verschleiern und die Öffentlichkeit auf subtile Weise zu beeinflussen. Die wichtigsten Akteure sind dabei der Internet-Sender RT Deutsch sowie die Nachrichtenagentur Sputnik.“

Nun ist es ja so, dass wir in einem Informationskrieg leben. Der Westen gibt allein gemäß öffentlich zugänglichen Zahlen über eine Milliarde pro Jahr aus, um mit westlichen NGOs die Öffentlichkeit in Russland zu beeinflussen. Da sind die Kosten für die staatlichen Auslandssender westlicher Länder wie BBC oder Radio Liberty noch gar nicht eingerechnet. Und übrigens hat auch Deutschland einen solchen staatlichen Auslandssender, die Deutsche Welle.

Sinn all dieser Auslandssender ist es, die Öffentlichkeit in anderen Ländern von der Meinung des Westens in politischen Fragen zu überzeugen. Sie machen also genau das, was der Verfassungsschutz Russland vorwirft, selber.

Aber zurück zum Vorwurf des Verfassungsschutzes, dass die russischen Medien „die Zugehörigkeit zum russischen Staat verschleiern“. Zu dem Vorwurf hat sich Chefredakteurin der russischen Auslandssender, Margarite Samonjan, im russischen Fernsehen folgendermaßen geäußert:

„Wir haben diesen Bericht gelesen und möchten den deutschen Verfassungsschutz darüber informieren, dass es in der Welt eine Sache gibt, die man „Internet“ nennt. Und dort gibt etwas, was man „Website“ nennt. Und so eine Website haben wir auch. Und dort kann man sehen, wer wir sind, warum wir senden und dass wir vom Staat finanziert werden. Und das weiß jeder seit fast 15 Jahren. Wenn also der deutsche Verfassungsschutz schreibt, dass wir „getarnt“ sind und über uns im Abschnitt „SPIONAGE UND SONSTIGE NACHRICHTENDIENSTLICHE AKTIVITÄTEN“ schreibt, raten wir ihnen, mal ins Internet zu gehen. Wir sind immer transparent und bezeichnen uns als staatlich finanzierte russische Medien. Das haben wir vor niemandem verheimlicht. Willkommen im Internet!“

Lügt Chefredakteurin Sanomjan?

Das muss man natürlich überprüfen. Wenn wir bei RT-Deutsch auf die Rubrik „über uns“ gehen, können wir folgendes lesen:

„RT ist eine autonome, gemeinnützige Organisation, die aus dem Budget der Russischen Föderation öffentlich finanziert wird.“

Und bei Sputnik Deutschland steht sogar noch mehr:

„Die Marke Sputnik wurde am 10. November 2014 von der russischen Medien-Gruppe „Rossiya Segodnya“ ins Leben gerufen. (…) Vorgänger von Sputnik waren die Internationale staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti und der Radiosender „Golos Rossii“, die 2013 aufgelöst wurden.“

Von „getarnt“ kann also keine Rede sein, Frau Samonjan hat recht.

Aber wo wir schon dabei sind, wie ist es eigentlich mit der Deutschen Welle in Russland? Sagt sie offen, wer hinter ihr steht und sie finanziert? Oder „verschleiert“ die Deutsche Welle in Russland vielleicht ihre „Zugehörigkeit zum deutschen Staat“?

Auf der russischen Seite der Deutschen Welle gibt es keinerlei Information über den Hintergrund der Deutschen Welle. Zumindest nicht auf Russisch. Der interessierte Russe muss schon Englisch können und wissen, dass er für diese Information auf „About DW“ klicken muss. Dann muss er richtig gut Englisch können und nach dem Studium aller dort verlinkten Artikel feststellen, dass es dort keinerlei Information über Hintergründe oder Finanzierung der Deutschen Welle gibt. Dann klickt er auf „Organization“. Zumindest ging es mir so. Auch dort aber keinerlei Information über die Finanzierung. Erst danach fand ich ganz unten auf der Seite, sehr klein, die Rubrik „FAQ“, die ich allerdings auch schon auf der Seite „About DW“ hätte finden können. Auf russisch gibt es sie jedoch nicht. Unter „FAQ“ findet der inzwischen genervte Leser die die Kategorie „Who we are“. Nach einem Klick darauf kommt er auf eine Seite, wo wieder viele Dinge zu lesen sind und endlich auch eine Rubrik „Who finances DW?„. Und dort endlich kann der des Englischen kundige Russe feststellen, dass die Deutsche Welle vom deutschen Staat aus Steuermitteln finanziert wird und in 2018 ein Budget von 326 Millionen Euro hatte, um die deutsche Sicht der Dinge in der Welt zu verbreiten.

Wer „tarnt“ sich nun? RT und Sputnik oder die Deutsche Welle? Die russischen Seiten zeigen ihren deutschen Lesern mit nur einem Klick und in deutscher Sprache ganz offen, wer sie sind. Die Deutsche Welle hat hingegen auf Russisch zwar Nachrichten in Massen für die Russen, aber keinerlei Informationen über die Hintergründe und die Finanzierung. Und selbst mit Englischkenntnissen ist es eine schöne Sucherei, diese Angaben zu finden.

Das Budget von RT und Sputnik betrug 2015 insgesamt ca. 389 Millionen Dollar, also ca. 344 Millionen Euro. Damit ist Russlands gesamtes Budget für Auslandssender nur etwas größer, als das der Deutschen Welle, aber es gibt ja wie gesagt noch die BBC, Radio Liberty, Radio Free Europe und so weiter.

Bei so ungleichen Mitteln im aktuellen Informationskrieg ist die Panik des Westens vor der „russischen Propaganda“ in meinen Augen etwas übertrieben.

Oder sie ist vielleicht ein Zeichen dafür, dass die Russen mit ihren Meldungen insgesamt gar nicht so falsch liegen und man Schwierigkeiten hat, dagegen anzuarbeiten? Trotz der um ein Vielfaches höheren Budgets der westlichen Staaten…?

https://www.anti-spiegel.ru/2019/verfassungsschutzbericht-wissen-die-verfassungsschuetzer-wie-das-internet-funktioniert/

Kramp-Karrenbauer beklagt „Meinungsmache im Netz“

Kramp-Karrenbauer beklagt "Meinungsmache im Netz"

Kramp-Karrenbauer während der Pressekonferenz am Montag
Die CDU-Chefin fordert eine Debatte über und Regeln für „politische Meinungsmache“ im Netz. Was ihr als Versuch der Beschränkung der Meinungsfreiheit ausgelegt wird, ist nur ein Ausdruck der Hilflosigkeit gegenüber der wachsenden Rolle sozialer Medien.

Die Vorsitzende der CDU Annegret Kramp-Karrenbauer hat eine Debatte über „politische Meinungsmache“ im Internet gefordert. Hintergrund ihrer Äußerungen ist ein Wahlaufruf einer Reihe von YouTube-Influencern in den Tagen vor der Wahl zum EU-Parlament am vergangenen Sonntag.

Einzelne YouTuber hatten vor einer Stimmabgabe für die CDU, SPD und AfD gewarnt und indirekt zur Unterstützung der Grünen aufgefordert. Für Aufsehen hatte das Video „Die Zerstörung der CDU“ des Youtubers Rezo gesorgt, das im Netz großen Widerhall fand. Die CDU-Führung hatte durch ihre hilflosen Reaktionen auf das Video Spott auf sich gezogen.

Einen Tag nach dem schlechten Abschneiden ihrer Partei bei der Wahl erklärte Kramp-Karrenbauer am Montag in Berlin:

Was wäre eigentlich in diesem Lande los, wenn eine Reihe von, sagen wir, siebzig Zeitungsredaktionen zwei Tage vor der Wahl erklärt hätten, wir machen einen gemeinsamen Aufruf: Wählt bitte nicht CDU und SPD. Das wäre klare Meinungsmache vor der Wahl gewesen.

Ein solcher Aufruf, so die CDU-Chefin weiter, hätte eine heftige Debatte in diesem Land ausgelöst:

Und die Frage stellt sich schon mit Blick auf das Thema Meinungsmache: ‚Was sind eigentlich Regeln aus dem analogen Bereich und welche Regeln gelten eigentlich für den digitalen Bereich – ja oder nein‘?

Dies sei eine fundamentale Frage, über die man sich in der „gesamten medienpolitischen und auch demokratietheoretischen Diskussion der nächsten Zeit“ unterhalten werde.

Die Äußerungen Kramp-Karrenbauers wurden zum Teil dahingehend ausgelegt, als hätte sie eine Regulierung von Meinungsäußerungen im Internet gefordert. Das führte in sozialen Netzwerken zu einer Welle der Kritik an der CDU-Chefin. Auf Twitter widersprach Kramp-Karrenbauer am Abend energisch. Es sei absurd, ihr einen Willen zur Regulierung von Meinungsäußerungen unterstellen zu wollen. Sprechen müsse man aber über Regeln, „die im Wahlkampf gelten“.

Hintergrund der umstrittenen Äußerungen Kramp-Karrenbauers ist die Ratlosigkeit ihrer Partei im Umgang mit neuartigen Phänomenen wie Social-Media-Kampagnen und Bewegungen wie den von Greta Thunberg inspirierten „Klima-Protesten“. Nach dem schlechten Wahlergebnis vom Sonntag könnte auch Kramp-Karrenbauers Stellung in ihrer Partei in Frage gestellt werden.

Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert nannte YouTuber unterdessen die „Leitartikler unserer Zeit“. Im Wahlkampf der vergangenen Wochen war in der Tat auffällig, wie stark sich YouTube-Influencer für die Grünen einsetzten, die ohnehin schon die Unterstützung der etablierten Medien genießen. Dass hinter den YouTubern auch kommerzielle Akteure stehen, im Falle von Rezo die Werbefirma Ströer, wurde bisher in der Berichterstattung weitgehend ausgeblendet.

Mehr zum ThemaNach der Wahl: Deutschlands Stellung in der EU ist geschwächt

https://deutsch.rt.com/inland/88636-kramp-karrenbauer-beklagt-meinungsmache-im/

Löscht WhatsApp – nutzt Conversations!

von Ethnopluralist

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, wenn wir das kommende „Goldene Zeitalter“ erleben wollen, müssen wir entsprechende Vorkehrungen treffen. Oberste Priorität hat dabei die sichere Kommunikation zwischen Patrioten, Nationalisten und Widerstandsgruppierungen. Ich rufe euch hiermit auf, das SPIONAGEPROGRAMM „WhatsApp“ noch innerhalb dieser Woche korrekt zu deinstallieren und auf flächendeckend auf „Conversations“ umzusteigen. Die korrekte Deinstallation geht so: https://mobilsicher.de/schritt-fuer-schritt/nase-voll-whatsapp-konto-loeschen

Was ist „Conversations“ und solltet ihr dringend umsteigen? Conversations ist eine quelloffene und sichere Anwendung zum Nachrichtenaustausch für Mobiltelefone über das Weltnetz, welches nicht wie das jüdische WhatsApp durch das vom „Verfassungs“schutz verwendete NSA-Programm „XKeyscore“ ausgelesen werden kann. Mehr erfahrt ihr hier dazu: https://de.metapedia.org/wiki/Conversations

Wer sich auf allen Ebenen absichern will, sollte diese Handbücher lesen:

https://de.metapedia.org/wiki/Sicherheitshinweise_für_Deutsche
https://de.metapedia.org/wiki/Handbuch_zum_Selbsterhalt_von_Dir_und_Deinem_Volk

Ich wünsche euch bestes Gelingen und Gottes Segen für die echte Wende! 😉

 

Zuckerberg fordert strengere Regulierung des Internets – „um das Gute zu bewahren“

Epoch Times

„Wir müssen die Regeln für das Internet neu aufstellen, um das Gute zu bewahren“, erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Eine Protest-Aktion gegen Facebook und Mark Zuckerberg am 10. April 2018 vor dem Kapitol in Washington.Foto: SAUL LOEB/AFP/Getty Images

 

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich für eine strengere Regulierung des Internets ausgesprochen. „Wir müssen die Regeln für das Internet neu aufstellen, um das Gute zu bewahren“, schrieb der Gründer des weltweit größten Online-Netzwerks in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. „Wir brauchen eine aktivere Rolle von Regierungen und Regulierungen“, hieß es darin.

In dem Beitrag, der auch in der „Washington Post“, dem „Sunday Independent“ und dem „Journal de Dimanche“ veröffentlicht wurde, spricht Zuckerberg sich dafür aus, in anderen Ländern Datenschutz-Regeln einzuführen, die der umstrittenen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ähneln. Die Gesetzgeber sollten auch einige Regeln für Fragen einführen, welche die DSGVO bisher offen lässt.

Der Facebook-Gründer schlägt zudem Regeln für den Datentransfer zwischen Internetplattformen vor. „Daten, die mit einem Dienst geteilt werden, sollten auf einen anderen Dienst übertragen werden können“, argumentiert Zuckerberg.

Auch was die Sperrung von Inhalten angeht, fordert Zuckerberg einheitliche Regeln für mehrere Unternehmen: „Weil Menschen zahlreiche unterschiedliche Dienste nutzen, alle mit eigenen Richtlinien und Prozessen, brauchen wir einen gemeinsamen Ansatz. Eine Idee wäre, unabhängige Gremien Standards festlegen zu lassen, an deren Einhaltung Unternehmen gemessen werden.“

Facebook sieht sich immer wieder Kritik ausgesetzt, weil Nutzer auf der Plattform Hassbotschaften verbreiten. Zuletzt hatte ein australischer Terrorist seinen Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland live bei Facebook übertragen. Bei dem Angriff starben 50 Menschen.

Datenschützer kritisieren das massive Sammeln persönlicher Daten durch Facebook. (afp)

https://www.epochtimes.de/politik/welt/zuckerberg-fordert-strengere-regulierung-des-internets-um-das-gute-zu-bewahren-a2840685.html

Hessen will Straftatbestand des „digitalen Hausfriedensbruchs“

Epoch Times

Hessen drängt auf einen neuen Straftatbestand des digitalen Hausfriedensbruchs. „Die Digitalisierung braucht ein strafrechtliches Rückgrat“, so die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

Ein Mann surft im Internet

Das Strafgesetzbuch sollte aus Sicht der hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) um den Straftatbestand des „digitalen Hausfriedensbruchs“ erweitert werden.

„Die Digitalisierung braucht ein strafrechtliches Rückgrat. Ansonsten sinkt mit jedem Innovationsschritt im Internet das Schutzniveau der Nutzer“, sagte die CDU-Politikerin dem „Handelsblatt“.

Anlass der Initiative ist der jüngste Datendiebstahl bei knapp tausend Politikern und Prominenten. Auf Vorschlag Hessens hat die Justizministerkonferenz eine „digitale Agenda“ für das Straf- und Strafprozessrecht entworfen.

Darin seien viele Vorschläge enthalten, „um das Recht fit für die Digitalisierung zu machen“, so Kühne-Hörmann. Ein Vorschlag betrifft den „digitalen Hausfriedensbruch“.

Dafür liege der Bundesregierung und dem Bundestag bereits seit Frühjahr 2018 eine Gesetzesinitiative der Länder vor. „Deshalb ist es völlig unverständlich, dass Bundesjustizministerin Katarina Barley den Vorschlag Hessens nicht weiter aufgegriffen hat“, kritisierte die Ministerin. Zumal das derzeit geltende Computerstrafrecht, wie Kühne-Hörmann findet, „nicht mehr zeitgemäß“ sei und „zu viele Einschränkungen“ aufweise.

Konkret kritisierte sie, dass für das Ausspähen von Daten eine Freiheitsstrafe bis maximal drei Jahre oder eine Geldstrafe vorgesehen ist, während ein normaler Einbruchdiebstahl bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann.

Dort will Kühne-Hörmann ansetzen. „Genauso wie wir uns vor Einbruchdiebstahl oder körperlichen Angriffen in der realen Welt schützen, müssen wir dies auch vor Angriffen im Internet tun“, sagte sie.

Verweise auf den Selbstschutz der Nutzer seien dabei wenig hilfreich. „Die allermeisten Nutzer, können diesen Selbstschutz selbst bei bestem Willen nicht leisten“, so die Ministerin. Dazu seien die technischen Möglichkeiten der Angreifer viel zu umfangreich. (dts)

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hessen-will-straftatbestand-des-digitalen-hausfriedensbruchs-a2792872.html

#Artikel13: Internetprovider wollen „zukunftsfeindliche EU-Urheberrechtsrichtlinie “ stoppen

LoboStudioHamburg / Pixabay

Die geplante Reform des europäischen Urheberrechts wird sich negativ auf die Meinungsfreiheit auswirken und die Vielfalt der Internetwirtschaft einschränken.

Wien – Obwohl sowohl Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft heftige Kritik an der geplanten Reform geäußert haben, wird weiterhin versucht, sie noch vor den Europawahlen im Mai durchzupeitschen. Nachdem sich am Freitag der Rat auf den Kompromiss zu Artikel 13, den Deutschland und Frankreich ausgehandelt haben, geeinigt hat, finden diese Woche die letzten Trilogverhandlungen zur Reform des europäischen Urheberrechts statt. Da sich Berichterstatter Axel Voss gegen den Vorschlag des Rats einsetzt, ist es fraglich, ob beim Trilog eine Einigung erzielt wird.

„Sollten sich Rat und Parlament einigen, liegt es dann an den Mitgliedern des europäischen Parlaments, diese schlichtweg verpfuschte Urheberrechtsreform zu stoppen, von der sich zuletzt selbst die Verlage, von denen sie ursprünglich gepuscht wurden, abgewandt haben“, meint Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA – Internet Service Providers Austria. „Da ein Großteil der Abgeordneten im Mai wieder ins Europäische Parlament gewählt werden möchte, ist klar, dass auch die Aufmerksamkeit der Bevölkerung jetzt auf ihnen lastet.“

Das Ergebnis der Reform sollte eine moderne Urheberrechtsrichtlinie, die den kreativen Austausch fördert und Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden eine faire Vergütung ermöglicht, sein. Der derzeitige Entwurf würde aber genau das Gegenteil mit sich bringen. Zuletzt sind auch Stimmen von Filmschaffenden laut geworden, die sich dafür aussprechen, lieber keine neue europäische Lösung zu haben, als diesen faulen Kompromiss einzugehen. „Wir wollen eine einheitliche EU-Regelung, die unserer digitalen Realität entspricht, neue Geschäftsmodelle fördert und die Entscheidung darüber, was im Internet zulässig ist oder nicht, bei Gerichten belässt und diese Verantwortung nicht an US-Konzerne auslagert“, unterstreicht Schubert.

https://freie-presse.net/artikel13-internetprovider-eu-urheberrechtsrichtlinie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=artikel13-internetprovider-eu-urheberrechtsrichtlinie

So kontrollieren 14 Menschen mit sieben Schlüsseln das Internet

von http://derwaechter.org

Diese Geschichte klingt nach Science-Fiction. Doch sie ist wahr: Das Internet wird von 14 Personen mit sieben physischen Schlüsseln kontrolliert. Diese Schlüsselträger treffen sich viermal pro Jahr für eine Zeremonie wie bei den Freimaurern.

Ein Hochsicherheitsraum in Los Angeles: Hinter Stahlgittern befinden sich High-Tech-Tresore. Jede Erschütterung schließt die Käfige automatisch. Keine elektronischen Signale gelangen hinein oder hinaus. Sicherheits- und Reinigungskräften ist der Zutritt streng verboten, wie der britische „Guardian“berichtet. Nicht einmal Ethan Hunt, die von Tom Cruise gespielte Hauptfigur der Filmreihe Mission Impossible, könnte hier wohl einbrechen.

Das Telefonbuch des Internets

Die Organisation ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hält hier – im Wechsel mit Washington – pro Jahr jeweils zwei so genannte Schlüsselunterzeichnungszeremonien ab, die direkt aus einem Agententhriller stammen könnten. Die mächtige Vereinigung lässt das technische Herz des Internets pumpen.

Internetadressen bestehen aus reinen Zahlenfolgen. Damit man sie sich leichter merken kann, werden sie durch einprägsamere Namen ersetzt. ICANN weist den Namen (z.B. focus.de) einen Nummerncode – die  IP-Adresse – zu (z.B. 193.201.12.55). Damit kontrolliert die Vereinigung das „Telefonbuch“ des Internets.

Wer ICANN kontrolliert, kontrolliert das Web

Der Zusammenbruch des Systems würde das Internet ins Chaos stürzen. Bei Eingabe eines Seitennamens in die Suchzeile des Browsers wäre keine Seite mehr aufrufbar. Noch schlimmer: Wer Zugriff auf die ICANN-Datenbanken bekäme, könnte das System manipulieren und Internetnutzer beispielsweise von echten auf falsche Bankseiten verweisen. Die Folgen wären katastrophal.

Sieben Schlüssel, ein Generalschlüssel

Gleichzeitig muss das System im Fall einer Katastrophe womöglich neu gestartet werden. Dafür gibt es sieben Schlüsselträger, so genannte Krypto-Offiziere. Diese besitzen sieben physische Schlüssel, die Schließfächer ihrer Besitzer auf der ganzen Welt öffnen, wie ICANN in einem Youtube-Video erklärt.

 

 

In den Schließfächern lagern Smartcards. Vereint gewähren sie Zugriff auf einen Computer, der wiederum einen digitalen Generalschlüssel generiert – das Passwort der ICANN-Datenbanken.

Gleichzeitig ernannte ICANN sieben Schattenträger. Diese besitzen keine physischen Schlüssel sondern lediglich Smartcards, auf denen Stücke des Codes gespeichert sind. Zur Sicherheit müssen sie nach Informationen des „Guardian“ einmal pro Jahr ein Bild von sich schicken – mit ihrer Smartcard und einer aktuellen Tageszeitung. Das macht insgesamt 14 Schlüsselträger.

Was passiert bei der Zeremonie?

Seit 2010 kommen die Schlüsselträger viermal pro Jahr zur Erneuerung des Generalschlüssels zusammen, heißt es auf ICANNs Internetseite. Der „Guardian“durfte dem Ritual im Frühjahr 2014 beiwohnen und berichtet von extremen Sicherheitsvorkehrungen. Der Einlass ins Allerheiligste ist mit einem Augenscanner gesichert.

Im Hochsicherheitsraum folgen die Teilnehmer minutiös dem Protokoll. Darauf sind über 100 Tagesordnungspunkte verzeichnet. Das Ritual wird von mehreren Kameras live ins Internet übertragen.

Die notarielle Sorgfalt hat einen guten Grund. Vor einigen Jahren schrammte das Internet nur knapp an einer Katastrophe vorbei. Damals war ein IT-Spezialist namens Dan Kaminsky auf ein riesiges Sicherheitsleck im DNS-Bereich gestoßen. Sechs Monate lang arbeiteten Spezialisten der großen Internetfirmen an der Behebung des Internet-GAU. Seitdem geht Sicherheit vor.

Weiterlesen auf focus.de

http://derwaechter.org/so-kontrollieren-14-menschen-mit-sieben-schluesseln-das-internet

Chemnitz, was keiner sagt!

 

Wjatscheslaw Seewald

Am 30.08.2018 veröffentlicht

Viele die über Chemnitz in den letzten Tagen gesprochen haben, sehen nur das aktuelle Ereignis, ohne es vom großen Blickwinkel zu sehen. Was die Ereignisse in Chemnitz mit dem Putin Besuch in Österreich und Deutschland zu tun haben, erfährst Du in diesem Video.

Putin besucht Österreich und Deutschland. Wieso?
https://www.youtube.com/watch?v=T_x_p…

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