160 Kilometer Grenze unter syrisch-irakischer Kontrolle

 

Wie das Militärmedienzentrum am heutigen Montag mitteilte, haben Kräfte der syrischen und irakischen Regierung und ihre Partner die Kontrolle über die komplette Grenze zwischen Al Qaim bis kurz vor Al Waleed gewonnen.

Auf einer zur Nachricht gehörenden Karte kann man sehen, dass die gemeinsam unter Kontrolle gebrachte syrisch-irakische Grenzlinie inzwischen 160 Kilometer lang ist – gelb umrandet das in den letzten Wochen und Tagen eingenommene Gebiet:

Das israelische Vorhaben, NATO-Truppen und von den USA unterstützte sowie andere Terrorgruppen dazu einzusetzen, eine direkte syrisch-irakische Verbindung zu verhindern, sieht damit zunehmend unrealistisch aus.

Ansonsten wurde vom Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS heute inoffiziell gemeldet, dass die Tigerkräfte der syrischen Armee in einer Entfernung vom Euphrat von Mayadin aus rund 30 Kilometer in Richtung Al Bukamal – bis etwa westlich des Ortes Salihiyah – vorgerückt seien.

Was den Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Nordwesten Syriens angeht, so bestätigte die staatliche syrische Nachrichtenagentur heute offiziell, dass die Armee im Nordosten der Provinz Hama den Ort Abu al-Gher eingenommen hat. Inoffiziellen Berichten zufolge hat die Armee im Nordosten der Provinz Hama heute auch die Orte Douma and Rabiyah eingenommen. Da geht es also Stück für Stück voran.

Übrigens, was die große Weltpolitik angeht, so findet gegenwärtig die diesjährige UN-Klimaschutzkonferenz in Bonn statt. Dabei geht es um die Problematik, dass von der menschlichen Industriegesellschaft massenhaft freigesetzes Kohlendioxid zu einer Erwärmung der Erde zu führen scheint, die damit einhergehende These, dass dies in Summe negative Folgen haben wird, und deshalb der Kohlendioxidausstoß begrenzt werden muss. Da die Klima- und Erderwärmungsfolgenwissenschaft nicht nur fanatische, sondern auch geradezu religiöse Züge angenommen hat, wollen wir dem hier im Parteibuch natürlich nicht widersprechen.

Aber gerade die Klimafolgenwissenschaft ist im globalen Maßstab natürlich auch jeweils eine Frage der Perspektive. Wenn also etwa in Russland durch eine globale Erderwärmung riesige bislang permanent gefrorene Bodenflächen auftauen und damit für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen, was Russland dabei hilft, beim Getreide eine Rekordernte nach der anderen einzufahren, dann kann man das beispielsweise für gut halten, weil es dadurch mehr zu essen auf der Welt gibt, oder für schlecht halten, weil es die zur Unterwerfung Russlands verfolgte westliche Sanktionspolitik unterminiert. Und bezogen auf Deutschland kann man es etwa so sehen, dass, wenn das Klima wärmer wird, es eher eine gute Sache ist, weil dann weniger Heizaufwand anfällt, oder es eher eine schlechte Sache ist, weil es dadurch manchmal heftiger regnet, und die deutschen Machthaber zu unfähig oder zu geizig sind, die deutsche Kanalisation und Entwässerungstechnik entsprechend anzupassen.

Wie dem auch sei und wie man es auch sieht, die staatliche deutsche Tagesschau hat da die passende Antwort. Wenn die deutschen nasse Füße bekommen, weil die Kanalisation zu schwach für den Regen ist, dann ist daran natürlich nicht die deutsche Politik schuld, sondern China und Indien. Man lese und staune:

CO2-Ausstoß steigt erstmals wieder an

Der weltweite CO2-Ausstoß steigt einer wissenschaftlichen Studie zufolge in diesem Jahr erstmal wieder an – um etwa zwei Prozent. Vor allem China und Indien bereiten den Forschern Sorgen.

… Die Analyse zeigt: Vor allem in China steigt der Ausstoß – ebenfalls nach einer dreijährigen Pause – wieder an, und zwar um 3,5 Prozent. Da China mittlerweile mit Abstand die größten Mengen an Klimagasen erzeugt (28 Prozent), ist das die Hauptursache für den weltweiten Anstieg. Aber auch in Indien stieg der Wert um zwei Prozent. In der EU stagniert er praktisch (-0,2 Prozent), in den USA sinkt er nur geringfügig (-0,4 Prozent). Diese geringen Verbesserungen reichen nicht aus, um den Gesamtausstoß stabil zu halten. …

Damit die staatliche deutsche Hetzpropaganda gegen China und Indien bei Klimajüngern auch funktioniert, lässt sie ein paar klitzekleine Fakten zum CO2-Ausstoß weg. Um es kurz zu machen, seien hier nur etwa die Daten zum CO2-Ausstoß pro Kopf 2015 aus der Wikipedia erwähnt:

CO2-Emmission pro Kopf USA: 16,1 Tonnen.
CO2-Emmission pro Kopf Deutschland: 9,6 Tonnen.
CO2-Emmission pro Kopf China: 7,7 Tonnen.
CO2-Emmission pro Kopf Indien: 1,9 Tonnen.

China und Indien sollen also Schuld daran sein, wenn Deutsche nach starkem Regen nasse Füße bekommen? So muss es sein, denn so kann man es schließlich dem deutschen Wahrheitsmedium schlechthin entnehmen. Und wer sich nun fragt, woher Medienverdrossenheit und Klimaskepsis kommen, der muss auch nicht länger suchen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/11/13/160-kilometer-grenze-unter-syrisch-irakischer-kontrolle/

Syrische Armee und Partner beginnen mit Erstürmung von Al Bukamal

 

Wie das Militärmedienzentrum am heutigen Mittwoch mitteilte, haben die syrische Armee und ihre Partner Al Bukamal komplett umzingelt und auch schon mit der Erstürmung dieser ISIS-Hochburg begonnen.

Von @miladvisor gibt es dazu eine frische Lagekarte:

Wie aus der Karte hervorgeht, haben die Kräfte der Achse des Widerstandes ihr strategisches Ziel, eine Verbindung zwischen Damaskus und Bagdad herzustellen, bereits vor der Erstürmung von Al Bukamal erreicht. Aus einem heute vom Militärmedienzentrum veröffentlichten Video geht hervor, dass die syrische Armee, die libanesische Hisbollah und die irakische Kataib Hisbollah bereits gestern die Vereinigung der bei T2 und Al Qaim eingesetzten Kampfverbände feierten.

 

 

Und der legendäre iranische Generalmajor Qassem Soleimani soll auch vor Ort sein. Die gemeinsame Einnahme von Al Bukamal durch syrische, libanesische, irakische und iranische Kräfte festigt die Verbindung der Achse des Widerstandes nun und sichert sie breiter ab.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/11/08/syrische-armee-und-partner-beginnen-erstuermung-von-al-bukamal/

Syrische Armee rückt im Südosten der Provinz Aleppo vor

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Donnerstag mitteilte, hat die Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Südosten der Provinz Aleppo die drei südwestlich von Khanasser gelegenen Dörfer Hijara Kabira, Hijara Saghira und Jub Awad eingenommen.

Al Masdar News zufolge hat die Armee in der Gegend auch gleich die nahegelegene Ortschaft Rashadiyah eingenommen. Auf einer Karte zeigt es sich, dass die Einnahme der Dörfer die Eröffnung einer neuen Front von Osten zur Eliminierung von Al Kaida in der Idlib Tasche bedeutet, genau wie das im September in Astana vereinbart wurde.

In der Stadt Deir Ezzor hat die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS inoffiziellen Meldungen zufolge unterdessen den Bezirk Hamidiyah eingenommen.

Aus dem Irak gibt es unterdessen wenig Neuigkeiten. Die irakische Regierung hat die erste Phase der Operation zur Befreiung von West Anbar von ISIS für beendet erklärt, und in Mossul finden zur Stunde weitere Verhandlungen zwischen der irakischen Armee und Kommandeuren der Peshmerga-Kräfte der kurdischen Autonomieregion im Nordirak zum kampflosen Einrücken der Armee in die irakischen Grenzregionen und in zu Unrecht von Peshmerga besetzten irakischen Gebieten statt.

Zum TV-Interview von Katars Ex-Regierungschef Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani, wo dieser die gemeinsam mit Saudi Arabien, der Türkei und den USA erfolgte Unterstützung von Terroristen einschließlich Al Kaidas Nusra Front in Syrien mit dem Ziel des Sturzes des syrischen Präsidenten Assad einräumte, gibt es nun auch deutsche Untertitel.

 

 

Die Angabe, das Katar zwar Al Kaidas Nusra Front in Syrien mit Waffen und anderen Hilfsleistungen unterstützt hat, nicht jedoch ISIS, deckt sich mit einem im Juni 2014 bei The Atlantic erschienenen Artikel von Steve Clemons, in dem erklärt wurde, dass die Nusra Front Katars Baby war, während ISIS von Saudi Arabien unterstützt wurde. Was sowohl von Hamad bin Jassim als auch von Steve Clemons verschwiegen wird, ist, dass die Terroristen im Westirak, die sich im Juni zu ISIS vereinten und weite Teile des Irak übernahmen, insbesondere auch von der von Israel und führenden NATO-Staaten unterstützten kurdischen Autonomieregierung in Erbil unterstützt wurden, und das sogar noch, nachdem ISIS die Macht in Mossul übernommen hatte.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/11/02/syrische-armee-rueckt-im-suedosten-der-provinz-aleppo-vor/

Sicherheitskräfte machen in Syrien und im Irak deutliche Fortschritte

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Donnerstag mitteilte, haben die syrische Armee und ihre Partner in Deir Ezzor die Euphrat-Insel Huweijit Saqar aus der Hand der Terrorgruppe ISIS befreit.

Inoffizielle Quellen meldeten weiterhin, dass die Armee auch das westlich der Saqar-Insel gelegene Industriegebiet und einige weitere Blöcke eingenommen haben. Das noch von ISIS-Terroristen beherrschte Gebiet in der Stadt Deir Ezzor ist vollständig umzingelt und dürfte nun etwa wie folgt aussehen:

Aus dem Süden der Provinz Deir Ezzor berichtete Al Manar heute, dass die syrische Armee und ihre Partner heute die seit Monaten umkämpfte Pumpstation T2 aus der Hand von ISIS-Terroristen eingenommen haben. Vom Militärmedienzentrum gab es zu diesen Kämpfen auch ein Video.

 

 

Damit dürfte der Weg zur syrischen Grenzstadt Al Bukamal von Westen frei sein. Gleichzeitig haben heute irakische Sicherheitskräfte praktisch das ganze Gebiet auf der anderen Seite der Grenze westlich des Euphrat aus der Hand von ISIS-Terroristen eingenommen, womit die irakischen Kräfte nun direkt vor der Stadt Qaim stehen, die auf der irakischen Seite direkt gegenüber von Al Bukamal liegt.

Qaim und Al Bukamal sind die letzten Städte in Syrien und im Irak, die unter der Herrschaft der Terrorgruppe ISIS stehen. Nach der vermutlich schon sehr bald anstehenden Befreiung dieser Städte bleiben ISIS nur noch ein paar Dörfer und etwas Wüste, wo die Sicherheitskräfte die Reste von ISIS dann mit allen zur Verfügung stehenden Waffen eliminieren können, ohne dass da viele Zivilisten im Weg wären.

Der Fokus der syrischen und irakischen Sicherheitskräfte verschiebt sich deshalb zunehmend auf andere Gebiete. So hat die syrische Armee heute inoffiziellen Berichten zufolge von Ithriya aus weitere Fortschritte in die von Al-Kaida-Terroristen beherrschte Idlib-Tasche im Nordwesten Syriens gemacht.

 

Irakische Sicherheitskräfte sind unterdessen damit beschäftigt, im Nordwestirak einen Transportkorridor zur Türkei zu schaffen, damit die nördlichen Grenzen zu Syrien und zur Türkei gegen das Durchsickern von Terroristen zu sichern, und gleichzeitig das von Israel unterstützte Projekt des Barzani-Clans zur Spaltung des Irak mit dem Ziel der Sabotage des regionalen Friedens zum Scheitern zu bringen.

Die Nachrichten zum Fortgang dieser Bemühungen der irakischen Sicherheitskräfte fließen nur sehr spärlich und assagekräftige Lagekarten gibt es auch keine. An der Grenze scheinen die irakischen Sicherheitskräfte von Rabia aus bislang lediglich bis kurz vor Mahmudiya gekommen zu sein, was bedeutet, dass sie von dort bis zum Ziel Faysh Khabour noch rund 30 Kilometer haben dürften.

Etwas näher dran an Faysh Khabour scheinen die irakischen Sicherheitskräfte allerdings bereits aus Richtung Mossul zu sein. So wurde heute in sozialen Medien gemeldet, dass irakische Sicherheitskräfte das Dorf Al-Jazronia im Norden des Bezirks Zemar in der Provinz Nineveh kontrollieren, von wo aus es nur noch rund 20 Kilometer bis nach Faysh Khabour sind. Vllig unklar ist es auch noch, ob und inwieweit von Israel unterstützte Terroristen unter dem Kommando des Barzani-Clans gegen die vorrückenden irakischen Sicherheitskräfte kämpfen werden. Sehr erfreulich ist dabei, dass die USA sich in diesem Konflikt zwischen Sicherheitskräften der irakischen Regierung und den von Israel unterstützten Daeshmergas offenbar neutral verhalten und das US-Militär die Operation der irakischen Sicherhitskräfte nicht behindert.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/10/26/sicherheitskraefte-machen-in-syrien-und-im-irak-deutliche-fortschritte/

Iraks Kurden halten an Unabhängigkeits-Referendum fest

Bildquelle: APA

 

Trotz eines gerichtlich verhängten Stopps halten die Kurden im Nordirak an ihrem Unabhängigkeitsreferendum fest. Der Vize-Präsident der kurdischen Autonomiegebiete, Kosrat Rasul, rief die Wähler am Dienstag dazu auf, an der Volksabstimmung teilzunehmen. Iraks Regierung habe die Forderungen der Kurden nicht erfüllt, sagte er in der Stadt Kirkuk. Die Türkei bringt sich bereits Panzer in Stellung.

Iraks oberstes Bundesgericht hatte das Referendum am Montag für verfassungswidrig erklärt und einen Stopp angeordnet. Der kurdische Analyst Abd al-Hakim Chasru von der Universität Erbil sagte jedoch, die Wahlvorbereitungen gingen weiter, da die kurdische Autonomieregierung das Urteil nicht anerkenne.

Unabhängigkeit

Die kurdische Führung im Nordirak will am kommenden Montag über die Unabhängigkeit abstimmen lassen. Dagegen gibt es starken Widerstand der Zentralregierung in Bagdad. Diese schloss auch militärische Gewalt nicht aus. Die USA sowie die Nachbarländer Türkei und Iran haben die Kurden ebenfalls vor dem Referendum gewarnt.

Umstritten ist die Abstimmung auch deswegen, weil zugleich in Gebieten gewählt werden soll, die eigentlich unter Hoheit der Zentralregierung stehen, aber von den Kurden ebenfalls beansprucht werden. Dazu gehört die ölreiche Provinz Kirkuk, die die Peschmerga im Zuge der Kämpfe gegen den IS unter Kontrolle bringen konnten.

Türkei bringt Panzer in Stellung

Die türkische Regierung hat an ihrer Südgrenze am Dienstag bereits Panzer in Stellung gebracht. Panzer und Fahrzeuge mit Raketenwerfern fuhren etwa zwei Kilometer von der irakischen Grenze entfernt auf. Bagger bauten in den Feldern Stellungen für die Armee, in denen sich Soldaten einrichteten.

Nach Angaben aus türkischen Militärkreisen handelt es sich um eine Übung, die noch bis zum kommenden Dienstag dauern soll – einen Tag nach der Volksabstimmung im Nordirak, die auch von der Türkei scharf kritisiert wird. Die Türkei befürchtet, dass die Abstimmung die Kurden auf ihrem eigenen Staatsgebiet stärken könnte. Dort kämpft die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK seit drei Jahrzehnten für mehr Autonomie.

Konfliktpunkt Kirkuk

Die Türkei sieht sich traditionell als Schutzmacht der turkmenischen Minderheit in der Region. Ihr besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die Ölstadt Kirkuk, auf die die Kurden ihre Kontrolle im Zuge der Kämpfe gegen die Extremistenmiliz IS ausgedehnt haben. Als die Kurden ihre Flagge über Kirkuk hissten, erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Kirkuk könne keine kurdische Stadt sein. Andererseits hat die Türkei enge politische und wirtschaftliche Beziehungen zur Kurden-Regierung im Nordirak aufgebaut. Sie dürfte vor allem den grenzüberschreitenden Ölhandel nicht durch eine militärische Konfrontation gefährden wollen.

Befreiung von Mossul komplett

 

Nachdem die Terrorgruppe ISIS gestern Abend nur noch einen rund 300 mal 100 Meter großen Streifen der Altstadt von Mossul beherrschte, ist die Befreiung der nordirakischen Millionenstadt Mossul nach rund neun Monaten hartem Kampf heute nun komplett.

Die in dem Streifen noch bis zum Schluss verbliebenen Führungskader von ISIS sollen sich in dem Streifen Al Mayadeen zufolge selbst in die Luft gesprengt haben.

Der irakische Regierungschef Haider al-Abadi hat sich heute dann auch persönlich nach Mossul begeben, um seinen Truppen und der Bevölkerung zur Befreiung zu gratulieren.

Mit der Befreiung von Mossul verbleiben im Irak jetzt nur noch drei Gebiete unter Kontrolle der Terrorgruppe ISIS: Hawija, Tel Afar und die syrisch-irakische Grenzregion um Al Qaim.

So, wie es sich dem Parteibuch gegenwärtig darstellt, wird die irakische Armee sich nun mit der Befreiung von Hawija und Tel Afar beschäftigen, während die Volksmobilisierungseinheiten sich darum kümmern werden, die Terrorgruppe ISIS im Grenzgebiet zu Syrien zu eliminieren.

Saubere Arbeit: Britischer Soldat ersäuft IS-Kämpfer in der Pfütze!

Tapfere Helden: Die britische Spezialeinheit hat eine IS-Truppe aufgemischt (Symbolfoto: Durch NEstudio/Shutterstock)

 

Was für eine Heldentat, was für eine Story:

Die Situation schien ausweglos. Zurück von einem Einsatz in der Nähe der irakischen Stadt Mossul, geriet eine Gruppe Soldaten der britischen Spezialeinheit SAS in einen Hinterhalt. In einem Flussbett, umringt von 50 IS-Schlächtern, kämpften die Männer vier Stunden lang ums Überleben, berichtet The Express.

Nachdem sie 20 IS-Männer getötet hatten, ging ihnen die Munition aus. Nur noch 10 Kugeln trennten sie von ihrem scheinbar besiegelten Schicksal. Doch sie wollten nicht auf den Knien enden, mit durchschnittenen Kehlen. Sie beschlossen aufrecht wie Soldaten zu sterben und verabschiedeten sich mit Handschlag voneinander.

Was dann folgt, ist die Geschichte für einen Hollywood-Streifen. Schreiend stürzten sie los und kämpften mit allem, was ihnen noch zur Verfügung stand. Ein Angehöriger der Elite-Truppe ertränkte einen IS-Kämpfer mit bloßen Händen in einer Pfütze, ein anderer erschlug gleich drei mit seinem Gewehrkolben.

Sie kämpften wie „vollkommen verrückte Krieger“, töteten in nur fünf Minuten 12 IS-Männer und schlugen den Rest in die Flucht.

Es war die klassische Situation von „Wer wagt, gewinnt“, das offizielle Motto der britischen SAS-Spezialeinheiten, das ihnen das Leben rettete. (MS)

JouWatch sagt Dankeschön und „Weiter so“!

http://www.journalistenwatch.com/2017/07/03/saubere-arbeit-britischer-soldat-ersaeuft-is-kaempfer-in-der-pfuetze/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Jouwatch+%28Jouwatch%29

Human Rights Watch: USA setzen Weißen Phosphor in Syrien und Irak ein

Terraherz

In einem Bericht verurteilt Human Rights Watch den den Einsatz von Weißem Phosphor durch die USA und die US-geführte Koalition. Der Einsatz würde in Syrien und dem Irak massiv Zivilisten gefährden. Weißer Phosphor verbrennt beim Kontakt mit Sauerstoff bei 800° Celsius. Die US-geführte Koalition gibt zu, diese chemische Munition einzusetzen. Die Journalistin Vanessa Beeley fragt, ob die berühmten „Roten Linien“ vielleicht nur für Länder gelten, die in das Beuteschema der Vereinigten Staaten passen.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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Niederländische Regierung stellt sicher, dass ehemalige jesidische Sexsklavin wieder zurück in den Irak geht – und schenkt Migrantenvergewaltigern die Aufenthaltserlaubnis

Von Vincent van den Born für www.TheOldContinent.eu, 8. Juni 2017

Das Debattierzentrum De Balie in Amsterdam protestiert gegen die Art und Weise, wie der niederländische Staat ihre Anfrage behandelte, die Jesidin Parween Alhinto (19) in die Niederlande zu lassen. Alhinto, eine ehemalige Gefangene und Sklavin des Islamischen Staates sprach am 6. Juni im Amsterdam über ihre Erfahrungen in Syrien. Laut De Balie aber war es schwer, sie überhaupt in das Land zu bekommen.

Es war ein fast ein Jahr dauerndes Häneringen und bedrufte der Mediation eines Journalisten und eines niederländischen Diplomaten in Erbil im Nordirak, um ihr ein Visum zu beschaffen. Da die Regierung befürchtete, Alhinto würde während ihres Aufenthalts Asyl in den Niederlanden beantragen, musste De Balie eine Kaution in Höhe von 10.000 Euro hinterlegen, um damit für jegliche medizinischen Kosten und die Kosten für eine Rückführung aufkommen zu können, die für den Staat entstehen könnten. Sollte sie Asyl beantragen, dann würde De Balie für fünf Jahre mit 50.000 Euro haften.

Auch wenn das Außenministerium dazu meint, dies sei das normale Vorgehen, so ist der Direktor des De Balie Yoeri Albrecht außer sich vor Wut wegen der Angelegenheit. Er verweist darauf, dass sich die Flüchtlingskonvention in erster Linie auf junge Frauen wie Alhinto bezieht. Er glaubt, dass die Regulierungen Einladungen an Personen verhindern würden, die eine wichtige Geschichte zu erzählen haben:

„Wer hätte ein größeres Recht, [von diesem Vertrag] geschützt zu werden, als sie? Es ist extrem seltsam. Es ist gleichbedeutend wie eine Zensur dieses Themas.“

Die Geschichte von Parween Alhinto ist es wert, angehört zu werden. Sie ist eine von geschätzt 3-4.000 vom IS entführten Frauen, die in der scheuslichsten Art und Weise behandelt werden. Alhinto sagt, sie lebte ein ruhiges Leben im irakischen Dorf Rambose und lebte dort unter Arabern und spielte mit deren Kindern:

„Als aber der IS in unser Dorf kam betrogen sie uns. Die Mitglieder des IS wussten nicht genau, wer ein Jeside war. Die Araber aber haben auf uns gezeigt. Das war für mich sehr schockierend.“

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Es war der Beginn einer langen Leidenszeit für Alhinto und andere Jesiden. Sie wurde zusammen mit anderen jungen Mädchen mitgenommen, einige von ihnen kaum 10 Jahre, und zu den IS Kämpfern nach Mosul gebracht. Dort wurde sie vergewaltigt und als Ware gehandelt.

„Wenn sie nach drei oder vier Tagen genug von uns hatten haben sie uns weitergereicht [..]. Wir waren ihr ‚Genussmoment‘ wenn sie von der Front zurückkamen. Sie haben gemacht, was sie wollten. Einmal haben sie uns gesagt: Ihr müsst duschen. Zwei Schwestern, Jilan und Jihan, haben sich die Adern aufgeschnitten. Wir sahen, wie die Blutlache unter der Tür hervorlief [..]. Sie zwangen uns dazu, den Koran zu lesen und zu beten. Sie sagten uns: Unsere Religion erlaubt uns dies zu tun. Ihr seid Jesiden, ihr gehört uns. Und dann machten sie mit dem Vergewaltigen weiter.“

Die Entführungen und Vergewaltigungen führten zur Destabilisierung der Jesidengemeinde, die nur 300.000 Menschen zählt. Sie haben besondere Bemührungen unternommen, um die Opfer des IS zu retten und wieder zu integrieren, da sie andernfalls die Auslöschung befürchten müssen. Und die Leiden der Jesidenfrauen ist noch nicht vorbei. Alhinto selbst verlor 44 Familienmitglieder an den IS und hatte bislang noch immer keinen Kontakt mit über der Hälfte ihrer Großfamilie, darunter ihren Eltern. Sie hätte gerne, wenn im Nordirak ein Behandlungszentrum gebaut würde, um Mädchen wie ihr helfen zu können und sie hofft, dass die niederländische Regierung dabei hilft, dies möglich zu machen.

Zwei Jahre nach ihrer Flucht wird Alhinto noch immer von den traumatisierenden Erfahrungen heimgesucht, sie leidet an Schlafmangel und wenn sie einmal schlafen kann, dann hat sie Alpträume.

„Es sind Bilder bärtiger Männer, die mich missbrauchen, die sich bei mir eingebrannt haben. Ich hoffe sehr, dass die Männer, die das taten überführt und verurteilt werden.“

Während die niederländische Regierung alles unternimt, um Parween Alhinto davon abzuhalten in die Niederlande zu kommen, damit sie ihre Geschichte erzählen kann, so versagt sie dabei, Frauen mit ähnlichen Erfahrungen wie sie, die sich in staatlicher Obhut befinden, effektiv zu beschützen.

Bei Alhinto ist wurde alles so vorbereitt, dass sie wieder zurück in den Nordirak geht, wo sie gefangen gehalten wurde und Sklavin war. Gleichzeitig wird ein Vergewaltiger aus Mogadischu nicht einmal einem DNS Test unterzogen, mit dem bewiesen werden könnte, dass er eine Frau in dem Land, das ihm den Aufenthalt erlaubt, vergewaltigt hat.

Im Original: Dutch government made sure former Yezidi IS sex slave returned to Iraq, but issues permits to migrant criminals