Befreiung von Mossul komplett

 

Nachdem die Terrorgruppe ISIS gestern Abend nur noch einen rund 300 mal 100 Meter großen Streifen der Altstadt von Mossul beherrschte, ist die Befreiung der nordirakischen Millionenstadt Mossul nach rund neun Monaten hartem Kampf heute nun komplett.

Die in dem Streifen noch bis zum Schluss verbliebenen Führungskader von ISIS sollen sich in dem Streifen Al Mayadeen zufolge selbst in die Luft gesprengt haben.

Der irakische Regierungschef Haider al-Abadi hat sich heute dann auch persönlich nach Mossul begeben, um seinen Truppen und der Bevölkerung zur Befreiung zu gratulieren.

Mit der Befreiung von Mossul verbleiben im Irak jetzt nur noch drei Gebiete unter Kontrolle der Terrorgruppe ISIS: Hawija, Tel Afar und die syrisch-irakische Grenzregion um Al Qaim.

So, wie es sich dem Parteibuch gegenwärtig darstellt, wird die irakische Armee sich nun mit der Befreiung von Hawija und Tel Afar beschäftigen, während die Volksmobilisierungseinheiten sich darum kümmern werden, die Terrorgruppe ISIS im Grenzgebiet zu Syrien zu eliminieren.

Saubere Arbeit: Britischer Soldat ersäuft IS-Kämpfer in der Pfütze!

Tapfere Helden: Die britische Spezialeinheit hat eine IS-Truppe aufgemischt (Symbolfoto: Durch NEstudio/Shutterstock)

 

Was für eine Heldentat, was für eine Story:

Die Situation schien ausweglos. Zurück von einem Einsatz in der Nähe der irakischen Stadt Mossul, geriet eine Gruppe Soldaten der britischen Spezialeinheit SAS in einen Hinterhalt. In einem Flussbett, umringt von 50 IS-Schlächtern, kämpften die Männer vier Stunden lang ums Überleben, berichtet The Express.

Nachdem sie 20 IS-Männer getötet hatten, ging ihnen die Munition aus. Nur noch 10 Kugeln trennten sie von ihrem scheinbar besiegelten Schicksal. Doch sie wollten nicht auf den Knien enden, mit durchschnittenen Kehlen. Sie beschlossen aufrecht wie Soldaten zu sterben und verabschiedeten sich mit Handschlag voneinander.

Was dann folgt, ist die Geschichte für einen Hollywood-Streifen. Schreiend stürzten sie los und kämpften mit allem, was ihnen noch zur Verfügung stand. Ein Angehöriger der Elite-Truppe ertränkte einen IS-Kämpfer mit bloßen Händen in einer Pfütze, ein anderer erschlug gleich drei mit seinem Gewehrkolben.

Sie kämpften wie „vollkommen verrückte Krieger“, töteten in nur fünf Minuten 12 IS-Männer und schlugen den Rest in die Flucht.

Es war die klassische Situation von „Wer wagt, gewinnt“, das offizielle Motto der britischen SAS-Spezialeinheiten, das ihnen das Leben rettete. (MS)

JouWatch sagt Dankeschön und „Weiter so“!

http://www.journalistenwatch.com/2017/07/03/saubere-arbeit-britischer-soldat-ersaeuft-is-kaempfer-in-der-pfuetze/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Jouwatch+%28Jouwatch%29

Human Rights Watch: USA setzen Weißen Phosphor in Syrien und Irak ein

Terraherz

In einem Bericht verurteilt Human Rights Watch den den Einsatz von Weißem Phosphor durch die USA und die US-geführte Koalition. Der Einsatz würde in Syrien und dem Irak massiv Zivilisten gefährden. Weißer Phosphor verbrennt beim Kontakt mit Sauerstoff bei 800° Celsius. Die US-geführte Koalition gibt zu, diese chemische Munition einzusetzen. Die Journalistin Vanessa Beeley fragt, ob die berühmten „Roten Linien“ vielleicht nur für Länder gelten, die in das Beuteschema der Vereinigten Staaten passen.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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Niederländische Regierung stellt sicher, dass ehemalige jesidische Sexsklavin wieder zurück in den Irak geht – und schenkt Migrantenvergewaltigern die Aufenthaltserlaubnis

Von Vincent van den Born für www.TheOldContinent.eu, 8. Juni 2017

Das Debattierzentrum De Balie in Amsterdam protestiert gegen die Art und Weise, wie der niederländische Staat ihre Anfrage behandelte, die Jesidin Parween Alhinto (19) in die Niederlande zu lassen. Alhinto, eine ehemalige Gefangene und Sklavin des Islamischen Staates sprach am 6. Juni im Amsterdam über ihre Erfahrungen in Syrien. Laut De Balie aber war es schwer, sie überhaupt in das Land zu bekommen.

Es war ein fast ein Jahr dauerndes Häneringen und bedrufte der Mediation eines Journalisten und eines niederländischen Diplomaten in Erbil im Nordirak, um ihr ein Visum zu beschaffen. Da die Regierung befürchtete, Alhinto würde während ihres Aufenthalts Asyl in den Niederlanden beantragen, musste De Balie eine Kaution in Höhe von 10.000 Euro hinterlegen, um damit für jegliche medizinischen Kosten und die Kosten für eine Rückführung aufkommen zu können, die für den Staat entstehen könnten. Sollte sie Asyl beantragen, dann würde De Balie für fünf Jahre mit 50.000 Euro haften.

Auch wenn das Außenministerium dazu meint, dies sei das normale Vorgehen, so ist der Direktor des De Balie Yoeri Albrecht außer sich vor Wut wegen der Angelegenheit. Er verweist darauf, dass sich die Flüchtlingskonvention in erster Linie auf junge Frauen wie Alhinto bezieht. Er glaubt, dass die Regulierungen Einladungen an Personen verhindern würden, die eine wichtige Geschichte zu erzählen haben:

„Wer hätte ein größeres Recht, [von diesem Vertrag] geschützt zu werden, als sie? Es ist extrem seltsam. Es ist gleichbedeutend wie eine Zensur dieses Themas.“

Die Geschichte von Parween Alhinto ist es wert, angehört zu werden. Sie ist eine von geschätzt 3-4.000 vom IS entführten Frauen, die in der scheuslichsten Art und Weise behandelt werden. Alhinto sagt, sie lebte ein ruhiges Leben im irakischen Dorf Rambose und lebte dort unter Arabern und spielte mit deren Kindern:

„Als aber der IS in unser Dorf kam betrogen sie uns. Die Mitglieder des IS wussten nicht genau, wer ein Jeside war. Die Araber aber haben auf uns gezeigt. Das war für mich sehr schockierend.“

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Es war der Beginn einer langen Leidenszeit für Alhinto und andere Jesiden. Sie wurde zusammen mit anderen jungen Mädchen mitgenommen, einige von ihnen kaum 10 Jahre, und zu den IS Kämpfern nach Mosul gebracht. Dort wurde sie vergewaltigt und als Ware gehandelt.

„Wenn sie nach drei oder vier Tagen genug von uns hatten haben sie uns weitergereicht [..]. Wir waren ihr ‚Genussmoment‘ wenn sie von der Front zurückkamen. Sie haben gemacht, was sie wollten. Einmal haben sie uns gesagt: Ihr müsst duschen. Zwei Schwestern, Jilan und Jihan, haben sich die Adern aufgeschnitten. Wir sahen, wie die Blutlache unter der Tür hervorlief [..]. Sie zwangen uns dazu, den Koran zu lesen und zu beten. Sie sagten uns: Unsere Religion erlaubt uns dies zu tun. Ihr seid Jesiden, ihr gehört uns. Und dann machten sie mit dem Vergewaltigen weiter.“

Die Entführungen und Vergewaltigungen führten zur Destabilisierung der Jesidengemeinde, die nur 300.000 Menschen zählt. Sie haben besondere Bemührungen unternommen, um die Opfer des IS zu retten und wieder zu integrieren, da sie andernfalls die Auslöschung befürchten müssen. Und die Leiden der Jesidenfrauen ist noch nicht vorbei. Alhinto selbst verlor 44 Familienmitglieder an den IS und hatte bislang noch immer keinen Kontakt mit über der Hälfte ihrer Großfamilie, darunter ihren Eltern. Sie hätte gerne, wenn im Nordirak ein Behandlungszentrum gebaut würde, um Mädchen wie ihr helfen zu können und sie hofft, dass die niederländische Regierung dabei hilft, dies möglich zu machen.

Zwei Jahre nach ihrer Flucht wird Alhinto noch immer von den traumatisierenden Erfahrungen heimgesucht, sie leidet an Schlafmangel und wenn sie einmal schlafen kann, dann hat sie Alpträume.

„Es sind Bilder bärtiger Männer, die mich missbrauchen, die sich bei mir eingebrannt haben. Ich hoffe sehr, dass die Männer, die das taten überführt und verurteilt werden.“

Während die niederländische Regierung alles unternimt, um Parween Alhinto davon abzuhalten in die Niederlande zu kommen, damit sie ihre Geschichte erzählen kann, so versagt sie dabei, Frauen mit ähnlichen Erfahrungen wie sie, die sich in staatlicher Obhut befinden, effektiv zu beschützen.

Bei Alhinto ist wurde alles so vorbereitt, dass sie wieder zurück in den Nordirak geht, wo sie gefangen gehalten wurde und Sklavin war. Gleichzeitig wird ein Vergewaltiger aus Mogadischu nicht einmal einem DNS Test unterzogen, mit dem bewiesen werden könnte, dass er eine Frau in dem Land, das ihm den Aufenthalt erlaubt, vergewaltigt hat.

Im Original: Dutch government made sure former Yezidi IS sex slave returned to Iraq, but issues permits to migrant criminals

Die größte Hochzeit des Jahrhunderts

 

Während die zionistisch-wahhabitische Achse des Terrors sich in endlosen Lügenduellen, Ehestreitigkeiten und Scheidungszoff übt, fand in Kasachstan soeben die größte Hochzeit des Jahrhunderts statt.

Mit der Aufnahme von Indien und Pakistan in die SCO ist nun fast schon die halbe Weltbevölkerung gegen die Nord-Atlantische Terror-Organisation und ihre Lakaien geeint. Iran könnte dann demnächst das nächste Land werden, was sich in der SCO organisiert, auch wenn es nicht so dringend ist, weil Iran ohnehin das geistige Zentrum des Widerstands gegen die sich selbst „westliche Wertegemeinschaft“ nennende Achse des Terrors ist.

Und sie bewegt sich doch. So sieht es aus, das allmähliche Ende von 500 Jahren Kolonialismus durch die westliche Terrorherrschaft. Da ist es kein Wunder, dass die syrische Armee und ihre Partner zur Feier des historischen Tages einen Marsch zur irakischen Grenze hinlegten, womit auch der Plan der zionistisch-wahhabtischen Terroristen, Syrien vom Irak zu trennen, gescheitert sein dürfte.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/06/10/die-groesste-hochzeit-des-jahrhunderts/

Wie die Kriege in Syrien und im Irak zum Ende kommen können

 

Mit der Einrichtung der vier von Russland, der Türkei und Iran in Astana vereinbarten Deeskalationszonen in Westsyrien lässt es sich erkennen, wie der Terrorismus in Syrien und Irak besiegt und die Kriege damit in absehbarer Zeit zum Ende kommen könnten.

Und zwar soll es hier im nachfolgenden nicht um die politische Arbeit, Versöhnung und Friedensgespräche gehen, die im Hintergrund natürlich enorm wichtig sind, sondern um eine eher militärische Betrachtung. In die einigermaßen aktuelle und stimmige Wikipedia-Karte „Syrian, Iraqi, and Lebanese insurgencies“ haben wir für die Diskussion der verbleibenden militärischen Arbeit mögliche Operationen zur Eliminierung der Terrorgruppe ISIS sowie die vier Deeskalationszonen eingezeichnet.

Bezüglich der militärischen Beendigung des Krieges im Irak ist die Diskussion einfach. Wenn das Team aus irakischer Armee, Bundespolizei und Volksmobilisierungseinheiten die noch unter Kontrolle der Terrorgruppe ISIS verbliebenen Gebiete, einschließlich des Rests von Mossul, eingenommen hat, könnte der heiße Krieg im Irak erstmal vorbei sein. Denkbar ist dabei zwar auch, dass kurdische Peshmerga eine oder beide der ISIS-Taschen Hawija östlich der Straße Bagdad-Mossul und Tel Afar nordwestlich von Mossul einnehmen, aber für die Beendigung des Krieges im Irak macht das wenig Unterschied, solange es darüber nicht zu einer Fortsetzung des Krieges als heißer Krieg zwischen Bagdad und der kurdischen Regionalverwaltung in Erbil kommt. Damit, dass Erbils Peshmerga das noch von ISIS beherrschte irakische Gebiet an der Grenze nach Syrien einnehmen, ist nicht zu rechnen, weil sie keinen Zugang zu dem Gebiet haben.

Der auf der Karte verzeichnete Zugang durch die Sanjar-Berge von Norden her dürfte für Erbil praktisch für eine Offensive gen Süden nicht nutzbar sein, weil in den Sanjar-Bergen de facto starke PKK-nahe jesidische YBS-Kräfte den Ton angeben, die sich alles andere als gut mit Erbil verstehen und selbst keine Ambition auf die Einnahme arabisch geprägter Stammesgebiete haben. Auch eine Einnahme von im Irak liegendem Grenzgebiet durch Kräfte aus Syrien, etwa Kräften von SDF/YPG oder Maghawir-Kommandos, ist aufgrund der politischen Komplikationen, die so etwas in Bagdad auslösen würde, eher nicht zu rechnen, oder allenfalls sehr begrenzt, sofern es als Selbstbefreiung von ISIS vermarktet werden kann. Daraus folgt, dass für die Säuberung des grenznahen Gebietes von ISIS im Großen und Ganzen nur die irakische Armee in Frage kommt.

Auch in Syrien besteht das Gebiet des heißen Krieges außer den vier Deeskalationszonen im Großen und Ganzen nur noch aus dem ISIS-Gebiet. Die Kräfte von Euphrat-Schild, Maghawir und YPG führen im Moment weder Offensiven gegen die syrische Armee noch untereinander durch, so schwierig und brüchig der Waffenstillstand zwischen Euphrat-Schild-Kräfte und YPG auch sein mag. Sofern die Groß- und Regionalmächte auch weiterhin den Willen dazu aufbringen, dass das so bleibt, was zwar längst nicht sicher ist, aber auch nicht unwahrscheinlich, sollte es nun in Syrien militärisch darum gehen, wer welches Gebiet von der Terrorgruppe ISIS befreit.

Anzunehmen ist dabei, dass die US-gestützten YPG/SDF-Kräfte mit ihrer Raqqa-Operation weitermachen und die Stadt Raqqa und ihre Umgebung früher oder später dann in langer und mühevoller Arbeit auch einnehmen werden. Weiterhin ist anzunehmen, dass die ebenfalls US-gestützten Maghawir-Kommandos ihnen ideologisch und familiär nahestehende Städte und Ortschaften, die südlich von Deir Ezzor am Euphrat liegen, einnehmen. Ein von dieser Truppe vor einiger Zeit schon einmal unternommener Versuch diesbezüglich ging zwar in die Hose, aber da die Truppe inzwischen mehr Training vom US-Militär bekommen hat und die Terrorgruppe ISIS immer schwächer wird, dürfte das demnächst zumindest teilweise klappen. Wenig wahrscheinlich ist, dass sie die Stadt Deir Ezzor einnehmen oder eine Verbindung ihres Gebietes zu den YPG/SDF-Gebieten weiter nördlich herstellen, weil sie dabei syrischen Interessen und der syrischen Armee und ihren Partnern in die Quere kommen würden und sie sich damit in einen Krieg gegen die syrische Armee und ihre Partner manövrieren würden, der den sie kaum gewinnen können und der dem Wunsch des neuen US-Präsidenten Trumps nach einem Sieg gegen ISIS zuwider laufen würde. Sollte sich die Maghawir-Truppe nun als kampfstark erweisen, ist allerdings denkbar, dass sie den Euphrat überschreiten und entlang der Grenze eine Sicherheitszone gegen ISIS zu den dann von ihnen beherrschten Städten am Euphrat schaffen. Den Rest des noch von der Terrorgruppe ISIS beherrschten Gebietes in Syrien zu befreien, wäre dann Sache der syrischen Armee und ihrer Partner.

Die syrische Armee und ihre Partner hätten damit in verschiedenen Feldzügen noch ein ziemlich großes Gebiet von ISIS einzunehmen, von der irakischen Grenze nordöstlich der Stadt Deir Ezzor über die Stadt Deir Ezzor, das gesamte bergige Wüstenland zwischen Deir Ezzor, Palmyra, Salamiya und Ithria sowie die Maskanah-Eben bis hin zur Jarah-Airbase östlich von Deir Hafr in der Provinz Aleppo. Das von der syrischen Armee einzunehmende ISIS-Gebiet wäre von der Fläche her zwar sehr groß, umfasst aber, mit Ausnahme des noch von ISIS beherrschten Teils der Stadt Deir Ezzor, keine größeren Bevölkerungszentren, sodass die syrische Armee und ihre Partner das mit ihrer Überlegenheit an schweren Waffen recht zügig schaffen sollten. Die syrische Regierung würde durch die Einnahme des ISIS-Gebietes im geografischen Zentrum Syriens eine breite Verbindung zwischen den Regierungsgebieten im Westen, Osten, Süden und Norden Syriens schaffen und damit die zentrale Rolle der Regierung in Damaskus in Syrien sichern. Durch die Einnahme eines Stücks Grenzgebiet zum Irak nordöstlich der Stadt der Ezzor würde dabei das syrisch-irakische Ziel gewahrt, einen unter Kontrolle der Regierungen stehenden Korridor zu schaffen, durch den unter anderem eine bereits vereinbarte Pipeline vom Iran durch Irak und Syrien ans Mittelmeer gebaut und eine vollständig unter Kontrolle der Regierungen stehende Straßenverbindung geschaffen werden könnte.

Schaut man sich die hier angenommenen Aufgaben der unterschiedlichen Akteure im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS an, so dürften diese einschließlich der Entschleunigungen durch lokale Verhandlungen, Ablenkungen und Maßnahmen zum Schutz von Zivilisten in einem oder vielleicht eineinhalb Jahren zu bewältigen sein, womit dann die Terrorgruppe ISIS Geschichte wäre. Sollte der ein oder andere Akteur mehr Schwierigkeiten mit seiner Aufgabe haben oder schneller als erwartet fertig werden, so wäre es im Sinne einer möglichst schnellen Beendigung des Krieges natürlich logisch, wenn dann ein Akteur im Kampf gegen ISIS Aufgaben macht, die hier einem anderen Akteur zugeordnet wurden, solange der Akteur damit nicht strategischen Zielen eines anderen Akteurs in die Quere kommt. Also, wenn etwa die Kräfte von SDF/YPG mit der Stadt Raqqa überraschend schnell fertig würden, so spräche nichts dagegen, dass sie anschließend auch noch die Maskanah-Ebene machen. Auf solche Details kommt es insofern nicht an. Wichtig ist, dass damit für die syrische Bevölkerung erreicht würde, dass der Krieg ein Ende hat. Weiterhin würde die Regierung in Damaskus damit die wichtigsten Bevölkerungszentren sowie die geografische Mitte des Landes beherrschen, womit die Macht von Damaskus auf lange Sicht gesichert wäre und außerdem hätte Damaskus damit einen Land-Korridor nach Teheran, der als geografische Basis für eine erfolgreiche Zukunft der Achse des Widerstandes ausreichen würde. Und sollte der Kampf gegen ISIS etwa so wie hier beschrieben und auch in dem zeitlichen Rahmen ablaufen, könnte US-Präsident Trump sich rechtzeitig zu den Wahlen zum Kongress im November 2018 als der Mann präsentieren, der ISIS besiegt hat, was ihm und seinen Getreuen innenpolitisch sicher sehr hilfreich wäre.

Obgleich offiziell keine bedeutende Kraft der Welt auf der Seite von ISIS gesehen werden will, so gibt es dennoch Kräfte, die eine Beendigung des Krieges wie hier skizziert unbedingt verhindern wollen, allen voran Saudi Arabien, Israel und ihre Lakaien in Syrien, arabischen Staaten und der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft. Da es für diese Kräfte schwierig sein dürfte, den erfolgreichen Kampf gegen ISIS direkt zu sabotieren, dürfte sich die zu erwartende Sabotage woanders abspielen, und zwar insbesondere in den vier Deeskalationszonen. Es ist natürlich ohnehin unrealistisch, zu erwarten, dass von den vier Deeskalationszonen keine Angriffe mehr ausgehen, aber wenn da weiter angeheizt würde, könnten mehr Kräfte, insbesondere Kräfte der syrischen Armee, gebunden werden, die für den Kampf gegen ISIS fehlen. Bei den zwei Deeskalationszonen, Rastan und Ost-Ghouta, dürfte das jedoch schwierig werden, weil sie von der syrischen Armee vollständig umzingelt sind. Und die von der Anzahl der sich darin aufhaltenden Terroristen her größte Deeskalationszone Idlib ist zwar sicher für noch jede Menge Gewalt gut, aber solange das türkisch-russische Einverständnis zu den Deeskalationszonen hält, ist auch diese Zone vollständig umzingelt.

Schwieriger ist die Situation in Südsyrien, wo die Deeskalationszone an Jordanien und dem israelisch besetzten Golan grenzt. Zwar scheint es so auszusehen, dass Jordanien trotz saudisch-israelischen Drucks die Deeskalationszonen zaghaft unterstützt, doch bleibt da immer noch die Möglichkeit, dass Israel versuchen wird, über den direkt an die Deeskalationszone angrenzenden israelisch besetzten Golan, mit Waffenlieferungen, Transitpassagen für Terroristen, Spezialkräften der IDF und mit seiner Luftwaffe da den Krieg weiter kräftig anzuheizen. Deshalb könnte die Deeskalationszone Südsyrien neben dem für diesen Krieg typischen False-Flag-Terror und zionistischer Propaganda das Hauptproblem werden, dem sich die Anti-ISIS-Kräfte in den nächsten Monaten gegenübersehen werden. Das erklärt auch, weshalb die syrische Regierung nicht kapitulationswilligen Terroristen in verschiedenen Gebieten Syriens zwar die Evakuierung nach Idlib anbietet, nicht jedoch die Evakuierung nach Daraa oder Quneitra. Um das zionistische Apartheidregime dazu zu bringen, zu akzeptieren, dass die Achse des Widerstandes den Krieg in Syrien übersteht, wird es noch erheblicher Anstrengungen bedürfen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/05/06/wie-die-kriege-in-syrien-und-im-irak-zum-ende-kommen-koennen/

Schweinerei! Wildschweine töten drei IS-Kämpfer

Indexexpurgatorius's Blog

Nicht nur von Waffen geht eine tödliche Gefahr aus, sondern auch von wilden Tieren, ja selbst Wildschweine. Im Norden des Iraks sollen drei IS-Kämpfer gar von einer Herde Wildschweine zu Tode getrampelt worden sein. Das berichtet die Londoner „Times“ unter Berufung auf einen Stammesführer aus der Region.
Demnach hätten die Kämpfer sich 80 Kilometer südwestlich von Kirkuk versteckt, um einen Angriff aus dem Hinterhalt vorzubereiten. Dabei, so der Mann, müssen sie die Herde aufgeschreckt haben, die dort und in angrenzenden Maisfeldern lebten. Die getöteten Kämpfer sollen zuvor 25 Menschen ermordet haben, die aus dem IS-Gebiet fliehen wollten.

„Mein ist die Rache“, sprach der Herr! Oder, auch Schweine haben ein Anrecht verspeist zu werden…

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