Syrische Armee und Partner beginnen mit Erstürmung von Al Bukamal

 

Wie das Militärmedienzentrum am heutigen Mittwoch mitteilte, haben die syrische Armee und ihre Partner Al Bukamal komplett umzingelt und auch schon mit der Erstürmung dieser ISIS-Hochburg begonnen.

Von @miladvisor gibt es dazu eine frische Lagekarte:

Wie aus der Karte hervorgeht, haben die Kräfte der Achse des Widerstandes ihr strategisches Ziel, eine Verbindung zwischen Damaskus und Bagdad herzustellen, bereits vor der Erstürmung von Al Bukamal erreicht. Aus einem heute vom Militärmedienzentrum veröffentlichten Video geht hervor, dass die syrische Armee, die libanesische Hisbollah und die irakische Kataib Hisbollah bereits gestern die Vereinigung der bei T2 und Al Qaim eingesetzten Kampfverbände feierten.

 

 

Und der legendäre iranische Generalmajor Qassem Soleimani soll auch vor Ort sein. Die gemeinsame Einnahme von Al Bukamal durch syrische, libanesische, irakische und iranische Kräfte festigt die Verbindung der Achse des Widerstandes nun und sichert sie breiter ab.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/11/08/syrische-armee-und-partner-beginnen-erstuermung-von-al-bukamal/

Syrische Armee rückt im Südosten der Provinz Aleppo vor

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Donnerstag mitteilte, hat die Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Südosten der Provinz Aleppo die drei südwestlich von Khanasser gelegenen Dörfer Hijara Kabira, Hijara Saghira und Jub Awad eingenommen.

Al Masdar News zufolge hat die Armee in der Gegend auch gleich die nahegelegene Ortschaft Rashadiyah eingenommen. Auf einer Karte zeigt es sich, dass die Einnahme der Dörfer die Eröffnung einer neuen Front von Osten zur Eliminierung von Al Kaida in der Idlib Tasche bedeutet, genau wie das im September in Astana vereinbart wurde.

In der Stadt Deir Ezzor hat die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS inoffiziellen Meldungen zufolge unterdessen den Bezirk Hamidiyah eingenommen.

Aus dem Irak gibt es unterdessen wenig Neuigkeiten. Die irakische Regierung hat die erste Phase der Operation zur Befreiung von West Anbar von ISIS für beendet erklärt, und in Mossul finden zur Stunde weitere Verhandlungen zwischen der irakischen Armee und Kommandeuren der Peshmerga-Kräfte der kurdischen Autonomieregion im Nordirak zum kampflosen Einrücken der Armee in die irakischen Grenzregionen und in zu Unrecht von Peshmerga besetzten irakischen Gebieten statt.

Zum TV-Interview von Katars Ex-Regierungschef Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani, wo dieser die gemeinsam mit Saudi Arabien, der Türkei und den USA erfolgte Unterstützung von Terroristen einschließlich Al Kaidas Nusra Front in Syrien mit dem Ziel des Sturzes des syrischen Präsidenten Assad einräumte, gibt es nun auch deutsche Untertitel.

 

 

Die Angabe, das Katar zwar Al Kaidas Nusra Front in Syrien mit Waffen und anderen Hilfsleistungen unterstützt hat, nicht jedoch ISIS, deckt sich mit einem im Juni 2014 bei The Atlantic erschienenen Artikel von Steve Clemons, in dem erklärt wurde, dass die Nusra Front Katars Baby war, während ISIS von Saudi Arabien unterstützt wurde. Was sowohl von Hamad bin Jassim als auch von Steve Clemons verschwiegen wird, ist, dass die Terroristen im Westirak, die sich im Juni zu ISIS vereinten und weite Teile des Irak übernahmen, insbesondere auch von der von Israel und führenden NATO-Staaten unterstützten kurdischen Autonomieregierung in Erbil unterstützt wurden, und das sogar noch, nachdem ISIS die Macht in Mossul übernommen hatte.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/11/02/syrische-armee-rueckt-im-suedosten-der-provinz-aleppo-vor/

Sicherheitskräfte machen in Syrien und im Irak deutliche Fortschritte

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Donnerstag mitteilte, haben die syrische Armee und ihre Partner in Deir Ezzor die Euphrat-Insel Huweijit Saqar aus der Hand der Terrorgruppe ISIS befreit.

Inoffizielle Quellen meldeten weiterhin, dass die Armee auch das westlich der Saqar-Insel gelegene Industriegebiet und einige weitere Blöcke eingenommen haben. Das noch von ISIS-Terroristen beherrschte Gebiet in der Stadt Deir Ezzor ist vollständig umzingelt und dürfte nun etwa wie folgt aussehen:

Aus dem Süden der Provinz Deir Ezzor berichtete Al Manar heute, dass die syrische Armee und ihre Partner heute die seit Monaten umkämpfte Pumpstation T2 aus der Hand von ISIS-Terroristen eingenommen haben. Vom Militärmedienzentrum gab es zu diesen Kämpfen auch ein Video.

 

 

Damit dürfte der Weg zur syrischen Grenzstadt Al Bukamal von Westen frei sein. Gleichzeitig haben heute irakische Sicherheitskräfte praktisch das ganze Gebiet auf der anderen Seite der Grenze westlich des Euphrat aus der Hand von ISIS-Terroristen eingenommen, womit die irakischen Kräfte nun direkt vor der Stadt Qaim stehen, die auf der irakischen Seite direkt gegenüber von Al Bukamal liegt.

Qaim und Al Bukamal sind die letzten Städte in Syrien und im Irak, die unter der Herrschaft der Terrorgruppe ISIS stehen. Nach der vermutlich schon sehr bald anstehenden Befreiung dieser Städte bleiben ISIS nur noch ein paar Dörfer und etwas Wüste, wo die Sicherheitskräfte die Reste von ISIS dann mit allen zur Verfügung stehenden Waffen eliminieren können, ohne dass da viele Zivilisten im Weg wären.

Der Fokus der syrischen und irakischen Sicherheitskräfte verschiebt sich deshalb zunehmend auf andere Gebiete. So hat die syrische Armee heute inoffiziellen Berichten zufolge von Ithriya aus weitere Fortschritte in die von Al-Kaida-Terroristen beherrschte Idlib-Tasche im Nordwesten Syriens gemacht.

 

Irakische Sicherheitskräfte sind unterdessen damit beschäftigt, im Nordwestirak einen Transportkorridor zur Türkei zu schaffen, damit die nördlichen Grenzen zu Syrien und zur Türkei gegen das Durchsickern von Terroristen zu sichern, und gleichzeitig das von Israel unterstützte Projekt des Barzani-Clans zur Spaltung des Irak mit dem Ziel der Sabotage des regionalen Friedens zum Scheitern zu bringen.

Die Nachrichten zum Fortgang dieser Bemühungen der irakischen Sicherheitskräfte fließen nur sehr spärlich und assagekräftige Lagekarten gibt es auch keine. An der Grenze scheinen die irakischen Sicherheitskräfte von Rabia aus bislang lediglich bis kurz vor Mahmudiya gekommen zu sein, was bedeutet, dass sie von dort bis zum Ziel Faysh Khabour noch rund 30 Kilometer haben dürften.

Etwas näher dran an Faysh Khabour scheinen die irakischen Sicherheitskräfte allerdings bereits aus Richtung Mossul zu sein. So wurde heute in sozialen Medien gemeldet, dass irakische Sicherheitskräfte das Dorf Al-Jazronia im Norden des Bezirks Zemar in der Provinz Nineveh kontrollieren, von wo aus es nur noch rund 20 Kilometer bis nach Faysh Khabour sind. Vllig unklar ist es auch noch, ob und inwieweit von Israel unterstützte Terroristen unter dem Kommando des Barzani-Clans gegen die vorrückenden irakischen Sicherheitskräfte kämpfen werden. Sehr erfreulich ist dabei, dass die USA sich in diesem Konflikt zwischen Sicherheitskräften der irakischen Regierung und den von Israel unterstützten Daeshmergas offenbar neutral verhalten und das US-Militär die Operation der irakischen Sicherhitskräfte nicht behindert.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/10/26/sicherheitskraefte-machen-in-syrien-und-im-irak-deutliche-fortschritte/

Daesch wird immer noch von den USA und der UNO unterstützt

Das russische Verteidigungsministerium hat einen Angriff auf einen humanitären Konvoi von Medikamenten und Nahrungsmitteln angeprangert, der einer Deeskalationszone bestimmt war.

Etwa 300 Daesch-Kämpfer tauchten aus dem unter Kontrolle der Vereinigten Staaten stehenden Gebiet an Bord von Pick-up auf, und haben die gesamte Ladung beschlagnahmt.

600 bewaffnete Kämpfer hatten gleicherweise das Lager der Vereinten Nationen von Rukban (Jordanien) verlassen, um in syrisches Gebiet am 2. und 3. Oktober im Daraa Gouvernorat einzudringen, das eine Deeskalationszone ist.

 

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article198343.html

 

Syrische Armee überquert den Euphrat

 

Einer Erklärung des russischen Militärs und einem Sputnik-Korrespondenten zufolge haben Einheiten der syrischen Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS in der Nähe der Stadt Deir Ezzor den Fluss Euphrat überquert.

Inoffiziellen Quellen zufolge hat die syrische Armee in diesem Zusammenhang die stromabwärts der Stadt östlich des Euphrat liegenden Orte Marrat und Mazium eingenommen und ist auch auf die Flussinsel Saker vorgestoßen.

Dieser Vorstoß der syrischen Armee ist strategisch bedeutend, weil die syrische Armee sich damit den Zugriff auf die östlich des Euphrat liegenden wichtigen Ölfelder, die der Israel-Lobby als Schlüssel zur Beherrschung der Region gelten, vor US-gestützten SDF-Kräften sichern kann.

Das syrische Verteidigungsministerium teilte unterdessen mit, dass heute zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren wieder Flugzeuge auf dem Flughafen Deir Ezzor gelandet sind.

Nachtrag 18:20h: Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldet in ihrem heutigen Bericht lediglich ein „Überqueren des Euphrat“ in die Richtung der „Insel Saker“ – was Raum für Spekulationen lässt, ob die Armee den Euphrat wirklich schon überschritten hat, oder nur auf einer Insel im Euphrat angelandet ist.

Nachtrag 18:40h: Military Maps sieht die Euphrat-Überquerung als südlich des Ortes Sabhah vonstatten gegangen:

Entscheidend bei der Zuordnung der Videoaufnahmen zu diesem konkreten Gebiet dürfte gewesen sein, dass auf den Bildern von der Euphrat-Überquerung Strommasten zu sehen waren – und da, wo Military Maps die Euphrat-Überquerung verortet, sind auf Satelittenbildern Strommasten zu erkennen. Und die von Military Maps markierte Stelle eignet sich wohl auch sonst vom Gelände her sehr gut zur Euphrat-Überquerung. Damit scheint das Rätsel gelöst zu sein, ob, und wenn ja wo, wirklich eine Euphrat-Überquerung durch die Armee stattgefunden hat.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/18/syrische-armee-ueberquert-den-euphrat/

Syrische Armee kommt in Deir Ezzor weiter voran

 

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, ist es der syrischen Armee und ihren Partnern am gestrigen Freitag gelungen, den rund 20 Kilometer westlich der Stadt Deir Ezzor liegenden Ort Sholah sowie umgebende Hügel und den Hügel Aloush, der das noch von ISIS-Terroristen beherrschte Gelände des Friedhofs, das den Flughafen vom Rest der gerade befreiten Stadt trennt, überblickt, einzunehmen.

Auf einer Karte sieht die Lage in Deir Ezzor damit gegenwärtig etwa wie folgt aus:

Für die nächsten Tage ist damit zu rechnen, dass die syrische Armee und ihre Partner die Belagerung des Flughafens von Deir Ezzor durch ISIS-Terroristen beenden, die Sicherheitszone um den befreiten Teil der Stadt und ihre Zugangswege Stück für Stück erweitern und dann weiter in der Provinz Deir Ezzor aufräumen. Da das russische Militär mit dem US-Militär in der Provinz Deir Ezzor vor zehn Tagen „Linien vereinbart“ hat, sind dabei keine großen Überraschungen mehr zu erwarten, wenn man davon absieht, dass erst durch die Fortschritte der syrischen Armee und der US-gestützten Kräfte in der Provinz öffentlich klar werden wird, was die vereinbarten Linien sind.

Weiterhin berichtete SANA, dass die Armee weitere Fortschritte bei der Eliminierung der zentralsyrischen ISIS-Tasche östlich von Salamiyah gemacht und dabei auch zahlreiche Waffen der dortigen ISIS-Terroristen beschlagnahmt hat. Einer Karte von @EmmanuelGMay zufolge sieht die Lage da nun wie folgt aus:

Auch an dieser Front ist im Grunde so ziemlich alles geklärt. Offen ist da nur noch die Frage, ob die dortigen ISIS-Terroristen in den nächsten Tagen kapitulieren oder ob sie es vorziehen, sich eliminieren zu lassen.

Spannender ist die Frage, wie es mit der Terroristentasche in der Provinz Idlib weitergehen wird. Bekannt ist, dass die Astana-Garantiemächte Russland, Türkei und Iran beabsichtigen, am 15. September in Astana weitere Dokumente zur Einrichtung einer Deeskalationszone dort zu unterzeichnen. Die Umsetzung dürfte jedoch nicht einfach werden, weil die von Al Kaida geführte Terroristenallianz „Hayat Tahrir Al Sham“ (HTS) inzwischen weite Teile der Tasche beherrscht.

Bei dem Vorhaben der Einrichtung einer Deeskalationszone Idlib mag es hilfreich sein, dass die wahhabitischen Terrorsponsorstaaten Saudi Arabien und Katar sich im Frühjahr schwer verkracht haben und Katar sich seitdem Iran wirtschaftlich und politisch annähert. Als ermutigendes Zeichen darf es da gesehen werden, dass am Donnerstag das erste Mal seit Monaten wieder LKWs mit Hilfsgütern die seit Jahren von Terroristen umzingelte regierungstreue Enklave Fuah und Kafriya nordöstlich der Stadt Idlib erreicht haben. Ansonsten bestimmen nach wie vor Morde unter den Terroristen und Explosionen das Bild in der Provinz Idlib. Gestern sollen bei einer Explosion von Munition neun HTS-Terroristen in Idlib getötet und weitere verletzt worden sein.

Weiterhin berichteten inoffizielle Quellen am Freitag, dass offenbar von „Israel“ unterstützte Terroristen der von Al Kaida geführten HTS-Allianz in der Provinz Quneitra eine Offensive gegen Positionen der syrischen Armee gestartet und dabei anfänglich Geländegewinne erzielt haben, bevor der syrischen Armee es gelang, die Terroristen zurückzuschlagen und ihre Positionen zurückzuerobern.

Nicht zuletzt deshalb darf gegenwärtig mit Spannung beobachtet werden, ob, und wenn ja, welche Konsequenzen der am Donnerstag Morgen von israelischen Kampfflugzeugen aus dem Libanon ausgeführte Raketenangriff auf eine Einrichtung des syrischen Militärs in der Provinz Hama haben wird, der syrischen Angaben zu zwei Toten und Sachschaden geführt hat. Stand der Dinge scheint da im Moment zu sein, dass die israelische Regierung offiziell keine Stellung zu dem israelischen Angriff bezieht, sie jedoch Übereinstimmung mit der Meinung regierungsnaher inoffizieller Stellen signalisiert, die das israelische Aggressionsverbrechen als richtige Handlung zum Unterstreichen israelischer roter Linien und berechtigte israelische Warnung an den amerikanischen Präsidenten Trump und den russischen Präsidenten Putin öffentlich einhellig loben. Syrien hat noch am Donnerstag den UNO-Sicherheitsrat offiziell aufgefordert, „entschlossene Maßnahmen“ gegen die fortgesetzten israelischen Aggressionen gegen Syrien zu ergreifen, die die Verbrechen der Terrorgruppe ISIS ergänzen, die Mora der Terrorgruppen stärken und das Feuer des Terrorismus in der Region weiter anfachen. Am Freitag hat der Libanon nach einer Sitzung des obersten libanesischen Sicherheitsrates, an der Staatspräsident Aoun und Regierungschef Hariri teilgenommen haben, bekannt gegeben, ebenfalls eine offizielle Beschwerde beim UNO-Sicherheitsrat wegen der israelischen Verletzung des libanesischen Luftraumes und des vom Libanon aus erfolgten libanesischen Angriffes auf Syrien einzureichen. Die Präsidenten der USA und Russlands, Trump und Putin, die israelischen Medienberichten zufolge das eigentliche Ziel des Angriffes gewesen sein sollen, haben es bislang hingegen vorgezogen, zu diesem israelischen Angriff auf Syrien zu schweigen. Der Israel nahestehende ehemalige stellvertretende US-Außenminister Elliot Abrams zeigte sich daraufhin am Freitag enttäuscht, dass US-Präsident Trump auf die von Israel mit dem Angriff auf Syrien ausgedrückte Warnung an die USA, den US-geführten Anti-Terror-Kampf in Syrien nach eigenem Ermessen sabotieren zu können, bislang nicht mit öffentlichen und praktischen Solidaritätsbekundungen für Israel wie einer Generalerlaubnis zur israelischen Nutzung von in Israel gelagerten US-Waffen reagiert hat.

Es darf gerätselt werden, was jetzt im UNO-Sicherheitsrat passieren wird. Üblicherweise wurden die zahlreichen Beschwerden Syriens über die ebenso zahlreichen israelischen Angriffen auf Syrien in den letzten Jahren, die zwischenzeitlich vom früheren israelischen Luftwaffenchef Amir Eshel öffentlich zugegeben wurden, vom UNO-Sicherheitsrat schlicht ignoriert und nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt. Nun ist es aber so, dass die US-amerikanische Botschafterin bei der UNO dringend die russische Zustimmung dazu benötigt, die DVR Korea übermorgen wie geplant für die Verletzung des Völkerrechts durch einen UNO-Sicherheitsratsresolutionen gegen die DVR Korea zuwiderlaufenden Atomtest mit schärferen Sanktionen zu bestrafen, was Russland bislang ablehnt. Während die USA, eben nicht zuletzt weil die DVR Korea über Atomwaffen und dazu passende ballistische Raketen verfügt, über keine realistische Möglichkeit verfügen, militärisch gegen die DVR Korea vorzugehen, hat die DVR Korea die USA am Freitag vorgeführt, indem sie die US-UNO-Botschafterin Nikki Haley öffentlich als „politische Prostituierte“ beleidigte und erklärte, die USA würden für ihre „hysterischen“ Drohungen einen hohen Preis bezahlen.

Um jetzt nicht das Gesicht zu verlieren und vor der Weltöffentlichkeit als völlig impotent dazustehen, brauchen die USA nun also unbedingt die Zustimmung des russischen Präsidenten Putin zu schärferen Sanktionen gegen die DVR Korea. Doch Putin scheint sich jedoch am Mittwoch mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon darauf verständigt zu haben, die Situation auf der koreanischen Halbinsel dadurch zu verbessern, dass sie zusammen mit der DVR Korea gemeinsame Projekte auf den Weg bringen. Nun steht Putin der Zug offen, den USA, der diplomatischen Gepflogenheit des beim Botschaftspersonal bereits praktizierten Tit-for-Tat folgend, zu erklären, dass Russland grundsätzlich bereit sei, schärfere Sanktionen wegen Völkerrechtsbrüchen gegen die DVR Korea im UNO-Sicherheitsrat mitzutragen, aber Russland dafür auch von den USA erwarte, Sanktionen wegen Völkerrechtsbrüchen – wie den jüngsten israelischen Angriff auf Syrien – gegen Israel im UNO-Sicherheitsrat mitzutragen.

Für Israel könnte so aus dem israelischen Angriff eine Lose-Lose-Situation entstehen. Sollte Trump machen, was die USA bisher immer gemacht haben, nämlich Sanktionen gegen Israel prinzipiell ablehnen, könnte Israel vorgeworfen werden, mit seinem zur Unzeit erfolgenden und auf US-Interessen keine Rücksicht nehmenden Angriff auf Syrien nicht nur – wie von Israel geplant – nur den US-geführten Anti-Terror-Kampf in Syrien behindert zu haben, sondern auch die diplomatischen Möglichkeiten der USA zur Beseitigung der angeblichen Bedrohung der USA durch Atomraketen der DVR Korea sabotiert zu haben. Sollten die USA hingegen Sanktionen des UNO-Sicherheitsrates gegen Israel überraschenderweise zustimmen, so wäre die durch den Angriff auf Syrien beabsichtigte israelische Machtdemonstration hingegen völlig nach hinten losgegangen.

Denkbar ist es dabei sogar, dass Putin und Trump dabei hinter den Kulissen zusammenarbeiten und die entstandene Situation öffentlichkeitswirksam melken, um Israel einen Denkzettel zu verpassen, dass es – große Macht der Israel-Lobby in den USA hin oder her – mit negativen Konsequenzen zu rechnen hat, wenn Israel es sich nochmal wagen sollte, sich tätlich gegen von den Präsidenten der USA und Russland getroffene Vereinbarungen zu stellen. Trumps zentrales Wahlversprechen war schließlich nicht „Make Israel Great Again.“ Die nächste Woche stattfindende UNO-Generalversammlung würde jedenfalls eine hervorragende Kulisse für so einen amerikanisch-russischen Showdown mit maximaler Theatralik bieten.

 

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/09/syrische-armee-kommt-in-deir-ezzor-weiter-voran/

Israelischer Raketenangriff auf militärwissenschaftliches Zentrum nahe Masyaf

 

In der heutigen Nacht kurz vor drei Uhr haben israelische Kampfjets vom libanesischen Luftraum aus Raketen auf ein militärwissenschaftliches Zentrum der syrischen Streitkräfte in der Provinz Hama nahe der Stadt Masyaf abgefeuert, wodurch syrischen Angaben zufolge zwei Soldaten ums Leben kamen und Sachschaden entstand.

Auf Twitter wurden Bilder verbreitet, auf denen Feuer zu sehen ist, was angeblich von dem israelischen Angriff stammen soll.

Der Ex-Geheimdienstchef der israelischen Streitkräfte Amos Yadlin erklärte anschließend öffentlich, der israelische Angriff habe der Entwicklung und Herstellung von Präzisionsrakaten gegolten und Israel habe durch das Begehen dieses Aggressionsverbrechens drei Botschaften senden wollen:

1. Israel wird die Übertragung und Produktion von strategischen Waffen nicht erlauben
2. Israel beabsichtigt, seine roten Linien durchzusetzen, trotz des Faktes, dass die großen Mächte sie ignorieren und
3. die Präsenz von russischer Luftabwehr verhindert nicht Israel zuzuordnende Luftangriffe

Durch die in dem Zentrum hergestellten oder entwickelten Waffen seien Tausende Syrer gestorben, weshalb das israelische Eingreifen in den Krieg in Syrien auch moralisch richtig sei, führte Amos Yadlin weiter aus.

Aus syrischer Sicht sieht dieses israelische Eingreifen in den Anti-Terror-Kampf natürlich anders aus, nämlich nach einer direkten Unterstützung Israels für die Terroristen, deren Kampfmoral nach der Befreiung von Deir Ezzor aus der Blockade durch die Terrorgruppe ISIS weiter kollabiert ist. Das ist insofern stringent, als dass Israel in den letzten Jahren, Monaten und Wochen kein Geheimnis mehr daraus gemacht hat, dass Israel ein Sieg der Terrorgruppen ISIS und Al Kaida lieber wäre als ein Sieg der syrischen Armee und ihrer Partner.

Und so sieht es danach aus, dass in der Welt andere Botschaften ankommen, als die, die das Regime von Tel Aviv mit dem Raketenangriff senden wollte. Folgende Botschaften könnten ankommen:

1. Israel begeht routinemäßig Verbrechen des Angriffskrieges in Syrien
2. Israel unterstützt Terrorgruppen in Syrien, darunter ISIS und Al Kaida
3. Israel hat soviel Angst vor der russischen Luftverteidigung in Syrien, dass es davor zurückgeschreckt ist, an strategisch wichtigen Punkten wie an der Front im Anti-Terror-Kampf in Quneitra, Daraa oder in Damaskus anzugreifen, vom von Israel anvisierten syrischen Präsidentenpalast ganz zu schweigen. Stattdessen blieb Israel, das zur Zeit auch ein Großmanöver durchführt, nur, sich durch den unverteidigten libanesischen Luftraum an die syrische Grenze zum Nordlibanon anzuschleichen, um vom Libanon aus mit Raketen zu beschießen, was auch immer Israel fernab jeder Front in der Pampa treffen konnte, auch wenn das Ziel strategisch nicht wichtig und der dabei verursachte Schaden nicht sonderlich groß war.

Mit anderen Worten, es dürfte sich bei dem israelischen Angriff um nichts anderes eine weitere von vielen blutigen und verbrecherischen israelischen Provokationen gehandelt haben, um die syrische Armee und ihre Partner vom Anti-Terror-Kampf abzuhalten und den von Israel präferierten Terroristen von ISIS, Al Kaida und Co dadurch zu helfen. Entsprechend müsste nun auch die Antwort der Achse des Widerstandes und Russlands ausfallen: einerseits sollte das israelische Verbrechen als solches herausgestellt und verurteilt werden und andererseits sollte die Luftverteidigung in der Region weiter verbessert werden, um solche israelischen Verbrechen zukünftig besser unterbinden zu können. Als angemessen und besonders wichtig sollte dabei nun insbesondere daran gegangen werden, im Libanon eine schlagkräftige Luftabwehr aufzubauen, damit das Territorium dieses Staates zukünftig von Israel nicht mehr zum Begehen von Aggressionsverbrechen missbraucht werden kann. Vorteilhaft wäre es auch, wenn das russische und amerikanische Militär ihre Koordination als Reaktion auf diesen israelischen Versuch, den erfolgreichen Anti-Terror-Kampf in Syrien zu stören, verbessern würden. Das scheint der beste Weg, um Israel Grenzen aufzuzeigen.

Grundfalsch wäre es hingegen, wenn die syrische Armee und ihre Partner sich durch dieses blutige israelische Provokationsverbrechen davon ablenken ließen, Terrorgruppen wie ISIS und Al Kaida zu besiegen. Das wäre nämlich genau das, was Israel sich als maximalen Erfolg seines blutigen Verbrechens erhofft.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/07/israelischer-raketenangriff-auf-militaerwissenschaftliches-zentrum-nahe-masyaf/

Dutzende Kämpfer von Islamistenmiliz sind in Deutschland

Rund 60 Kämpfer einer syrischen Islamistenmiliz halten sich dem „Spiegel“
zufolge in Deutschland auf. Wie das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf
Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden berichtete, kamen die Angehörigen der
Gruppe Liwa Kwais al-Karni als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland.

Die Einheit habe zunächst auf Seiten der Freien Syrischen Armee
gekämpft und sei dann zur Al-Kaida-nahen Nusra-Front gewechselt.

Dem Bericht zufolge sollen ihre Mitglieder an „diversen Massakern an
gefangenen Zivilisten und syrischen Soldaten“ beteiligt gewesen sein.

In Deutschland liefen derzeit Ermittlungsverfahren gegen 25 ehemalige Kämpfer der Einheit.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Focus

Syrische Armee verkleinert Uqayribat-Tasche weiter

 

Der syrischen Armee ist es am heutigen Freitag gelungen, die zentralsyrische ISIS-Tasche um Uqayribat weiter zu verkleinern.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, die syrische Armee habe nördlich des Ortes Manoukh auf einem zwölf Kilometer langen Frontabschnitt vier Kilometer Tiefe gewonnen. 24 Resistance Axis hat das auf einer Karte wie folgt dargestellt:

Die Uqayribat-Tasche dürfte damit etwa wie folgt aussehen:

Es ist auffällig, dass die Terrorgruppe ISIS in der Uqayribat-Tasche über keinerlei Tiefe mehr verfügt. Das noch von ISIS beherrschte Gebiet um Uqayribat gleicht einer Ansammlung von langen und dünnen Würsten, die zur vollständigen Eliminierung der Tasche bloß noch zerstückelt werden brauchen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/01/syrische-armee-verkleinert-uqayribat-tasche-weiter/