Syrische Armee überquert den Euphrat

 

Einer Erklärung des russischen Militärs und einem Sputnik-Korrespondenten zufolge haben Einheiten der syrischen Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS in der Nähe der Stadt Deir Ezzor den Fluss Euphrat überquert.

Inoffiziellen Quellen zufolge hat die syrische Armee in diesem Zusammenhang die stromabwärts der Stadt östlich des Euphrat liegenden Orte Marrat und Mazium eingenommen und ist auch auf die Flussinsel Saker vorgestoßen.

Dieser Vorstoß der syrischen Armee ist strategisch bedeutend, weil die syrische Armee sich damit den Zugriff auf die östlich des Euphrat liegenden wichtigen Ölfelder, die der Israel-Lobby als Schlüssel zur Beherrschung der Region gelten, vor US-gestützten SDF-Kräften sichern kann.

Das syrische Verteidigungsministerium teilte unterdessen mit, dass heute zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren wieder Flugzeuge auf dem Flughafen Deir Ezzor gelandet sind.

Nachtrag 18:20h: Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldet in ihrem heutigen Bericht lediglich ein „Überqueren des Euphrat“ in die Richtung der „Insel Saker“ – was Raum für Spekulationen lässt, ob die Armee den Euphrat wirklich schon überschritten hat, oder nur auf einer Insel im Euphrat angelandet ist.

Nachtrag 18:40h: Military Maps sieht die Euphrat-Überquerung als südlich des Ortes Sabhah vonstatten gegangen:

Entscheidend bei der Zuordnung der Videoaufnahmen zu diesem konkreten Gebiet dürfte gewesen sein, dass auf den Bildern von der Euphrat-Überquerung Strommasten zu sehen waren – und da, wo Military Maps die Euphrat-Überquerung verortet, sind auf Satelittenbildern Strommasten zu erkennen. Und die von Military Maps markierte Stelle eignet sich wohl auch sonst vom Gelände her sehr gut zur Euphrat-Überquerung. Damit scheint das Rätsel gelöst zu sein, ob, und wenn ja wo, wirklich eine Euphrat-Überquerung durch die Armee stattgefunden hat.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/18/syrische-armee-ueberquert-den-euphrat/

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Syrische Armee kommt in Deir Ezzor weiter voran

 

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, ist es der syrischen Armee und ihren Partnern am gestrigen Freitag gelungen, den rund 20 Kilometer westlich der Stadt Deir Ezzor liegenden Ort Sholah sowie umgebende Hügel und den Hügel Aloush, der das noch von ISIS-Terroristen beherrschte Gelände des Friedhofs, das den Flughafen vom Rest der gerade befreiten Stadt trennt, überblickt, einzunehmen.

Auf einer Karte sieht die Lage in Deir Ezzor damit gegenwärtig etwa wie folgt aus:

Für die nächsten Tage ist damit zu rechnen, dass die syrische Armee und ihre Partner die Belagerung des Flughafens von Deir Ezzor durch ISIS-Terroristen beenden, die Sicherheitszone um den befreiten Teil der Stadt und ihre Zugangswege Stück für Stück erweitern und dann weiter in der Provinz Deir Ezzor aufräumen. Da das russische Militär mit dem US-Militär in der Provinz Deir Ezzor vor zehn Tagen „Linien vereinbart“ hat, sind dabei keine großen Überraschungen mehr zu erwarten, wenn man davon absieht, dass erst durch die Fortschritte der syrischen Armee und der US-gestützten Kräfte in der Provinz öffentlich klar werden wird, was die vereinbarten Linien sind.

Weiterhin berichtete SANA, dass die Armee weitere Fortschritte bei der Eliminierung der zentralsyrischen ISIS-Tasche östlich von Salamiyah gemacht und dabei auch zahlreiche Waffen der dortigen ISIS-Terroristen beschlagnahmt hat. Einer Karte von @EmmanuelGMay zufolge sieht die Lage da nun wie folgt aus:

Auch an dieser Front ist im Grunde so ziemlich alles geklärt. Offen ist da nur noch die Frage, ob die dortigen ISIS-Terroristen in den nächsten Tagen kapitulieren oder ob sie es vorziehen, sich eliminieren zu lassen.

Spannender ist die Frage, wie es mit der Terroristentasche in der Provinz Idlib weitergehen wird. Bekannt ist, dass die Astana-Garantiemächte Russland, Türkei und Iran beabsichtigen, am 15. September in Astana weitere Dokumente zur Einrichtung einer Deeskalationszone dort zu unterzeichnen. Die Umsetzung dürfte jedoch nicht einfach werden, weil die von Al Kaida geführte Terroristenallianz „Hayat Tahrir Al Sham“ (HTS) inzwischen weite Teile der Tasche beherrscht.

Bei dem Vorhaben der Einrichtung einer Deeskalationszone Idlib mag es hilfreich sein, dass die wahhabitischen Terrorsponsorstaaten Saudi Arabien und Katar sich im Frühjahr schwer verkracht haben und Katar sich seitdem Iran wirtschaftlich und politisch annähert. Als ermutigendes Zeichen darf es da gesehen werden, dass am Donnerstag das erste Mal seit Monaten wieder LKWs mit Hilfsgütern die seit Jahren von Terroristen umzingelte regierungstreue Enklave Fuah und Kafriya nordöstlich der Stadt Idlib erreicht haben. Ansonsten bestimmen nach wie vor Morde unter den Terroristen und Explosionen das Bild in der Provinz Idlib. Gestern sollen bei einer Explosion von Munition neun HTS-Terroristen in Idlib getötet und weitere verletzt worden sein.

Weiterhin berichteten inoffizielle Quellen am Freitag, dass offenbar von „Israel“ unterstützte Terroristen der von Al Kaida geführten HTS-Allianz in der Provinz Quneitra eine Offensive gegen Positionen der syrischen Armee gestartet und dabei anfänglich Geländegewinne erzielt haben, bevor der syrischen Armee es gelang, die Terroristen zurückzuschlagen und ihre Positionen zurückzuerobern.

Nicht zuletzt deshalb darf gegenwärtig mit Spannung beobachtet werden, ob, und wenn ja, welche Konsequenzen der am Donnerstag Morgen von israelischen Kampfflugzeugen aus dem Libanon ausgeführte Raketenangriff auf eine Einrichtung des syrischen Militärs in der Provinz Hama haben wird, der syrischen Angaben zu zwei Toten und Sachschaden geführt hat. Stand der Dinge scheint da im Moment zu sein, dass die israelische Regierung offiziell keine Stellung zu dem israelischen Angriff bezieht, sie jedoch Übereinstimmung mit der Meinung regierungsnaher inoffizieller Stellen signalisiert, die das israelische Aggressionsverbrechen als richtige Handlung zum Unterstreichen israelischer roter Linien und berechtigte israelische Warnung an den amerikanischen Präsidenten Trump und den russischen Präsidenten Putin öffentlich einhellig loben. Syrien hat noch am Donnerstag den UNO-Sicherheitsrat offiziell aufgefordert, „entschlossene Maßnahmen“ gegen die fortgesetzten israelischen Aggressionen gegen Syrien zu ergreifen, die die Verbrechen der Terrorgruppe ISIS ergänzen, die Mora der Terrorgruppen stärken und das Feuer des Terrorismus in der Region weiter anfachen. Am Freitag hat der Libanon nach einer Sitzung des obersten libanesischen Sicherheitsrates, an der Staatspräsident Aoun und Regierungschef Hariri teilgenommen haben, bekannt gegeben, ebenfalls eine offizielle Beschwerde beim UNO-Sicherheitsrat wegen der israelischen Verletzung des libanesischen Luftraumes und des vom Libanon aus erfolgten libanesischen Angriffes auf Syrien einzureichen. Die Präsidenten der USA und Russlands, Trump und Putin, die israelischen Medienberichten zufolge das eigentliche Ziel des Angriffes gewesen sein sollen, haben es bislang hingegen vorgezogen, zu diesem israelischen Angriff auf Syrien zu schweigen. Der Israel nahestehende ehemalige stellvertretende US-Außenminister Elliot Abrams zeigte sich daraufhin am Freitag enttäuscht, dass US-Präsident Trump auf die von Israel mit dem Angriff auf Syrien ausgedrückte Warnung an die USA, den US-geführten Anti-Terror-Kampf in Syrien nach eigenem Ermessen sabotieren zu können, bislang nicht mit öffentlichen und praktischen Solidaritätsbekundungen für Israel wie einer Generalerlaubnis zur israelischen Nutzung von in Israel gelagerten US-Waffen reagiert hat.

Es darf gerätselt werden, was jetzt im UNO-Sicherheitsrat passieren wird. Üblicherweise wurden die zahlreichen Beschwerden Syriens über die ebenso zahlreichen israelischen Angriffen auf Syrien in den letzten Jahren, die zwischenzeitlich vom früheren israelischen Luftwaffenchef Amir Eshel öffentlich zugegeben wurden, vom UNO-Sicherheitsrat schlicht ignoriert und nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt. Nun ist es aber so, dass die US-amerikanische Botschafterin bei der UNO dringend die russische Zustimmung dazu benötigt, die DVR Korea übermorgen wie geplant für die Verletzung des Völkerrechts durch einen UNO-Sicherheitsratsresolutionen gegen die DVR Korea zuwiderlaufenden Atomtest mit schärferen Sanktionen zu bestrafen, was Russland bislang ablehnt. Während die USA, eben nicht zuletzt weil die DVR Korea über Atomwaffen und dazu passende ballistische Raketen verfügt, über keine realistische Möglichkeit verfügen, militärisch gegen die DVR Korea vorzugehen, hat die DVR Korea die USA am Freitag vorgeführt, indem sie die US-UNO-Botschafterin Nikki Haley öffentlich als „politische Prostituierte“ beleidigte und erklärte, die USA würden für ihre „hysterischen“ Drohungen einen hohen Preis bezahlen.

Um jetzt nicht das Gesicht zu verlieren und vor der Weltöffentlichkeit als völlig impotent dazustehen, brauchen die USA nun also unbedingt die Zustimmung des russischen Präsidenten Putin zu schärferen Sanktionen gegen die DVR Korea. Doch Putin scheint sich jedoch am Mittwoch mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon darauf verständigt zu haben, die Situation auf der koreanischen Halbinsel dadurch zu verbessern, dass sie zusammen mit der DVR Korea gemeinsame Projekte auf den Weg bringen. Nun steht Putin der Zug offen, den USA, der diplomatischen Gepflogenheit des beim Botschaftspersonal bereits praktizierten Tit-for-Tat folgend, zu erklären, dass Russland grundsätzlich bereit sei, schärfere Sanktionen wegen Völkerrechtsbrüchen gegen die DVR Korea im UNO-Sicherheitsrat mitzutragen, aber Russland dafür auch von den USA erwarte, Sanktionen wegen Völkerrechtsbrüchen – wie den jüngsten israelischen Angriff auf Syrien – gegen Israel im UNO-Sicherheitsrat mitzutragen.

Für Israel könnte so aus dem israelischen Angriff eine Lose-Lose-Situation entstehen. Sollte Trump machen, was die USA bisher immer gemacht haben, nämlich Sanktionen gegen Israel prinzipiell ablehnen, könnte Israel vorgeworfen werden, mit seinem zur Unzeit erfolgenden und auf US-Interessen keine Rücksicht nehmenden Angriff auf Syrien nicht nur – wie von Israel geplant – nur den US-geführten Anti-Terror-Kampf in Syrien behindert zu haben, sondern auch die diplomatischen Möglichkeiten der USA zur Beseitigung der angeblichen Bedrohung der USA durch Atomraketen der DVR Korea sabotiert zu haben. Sollten die USA hingegen Sanktionen des UNO-Sicherheitsrates gegen Israel überraschenderweise zustimmen, so wäre die durch den Angriff auf Syrien beabsichtigte israelische Machtdemonstration hingegen völlig nach hinten losgegangen.

Denkbar ist es dabei sogar, dass Putin und Trump dabei hinter den Kulissen zusammenarbeiten und die entstandene Situation öffentlichkeitswirksam melken, um Israel einen Denkzettel zu verpassen, dass es – große Macht der Israel-Lobby in den USA hin oder her – mit negativen Konsequenzen zu rechnen hat, wenn Israel es sich nochmal wagen sollte, sich tätlich gegen von den Präsidenten der USA und Russland getroffene Vereinbarungen zu stellen. Trumps zentrales Wahlversprechen war schließlich nicht „Make Israel Great Again.“ Die nächste Woche stattfindende UNO-Generalversammlung würde jedenfalls eine hervorragende Kulisse für so einen amerikanisch-russischen Showdown mit maximaler Theatralik bieten.

 

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/09/syrische-armee-kommt-in-deir-ezzor-weiter-voran/

Israelischer Raketenangriff auf militärwissenschaftliches Zentrum nahe Masyaf

 

In der heutigen Nacht kurz vor drei Uhr haben israelische Kampfjets vom libanesischen Luftraum aus Raketen auf ein militärwissenschaftliches Zentrum der syrischen Streitkräfte in der Provinz Hama nahe der Stadt Masyaf abgefeuert, wodurch syrischen Angaben zufolge zwei Soldaten ums Leben kamen und Sachschaden entstand.

Auf Twitter wurden Bilder verbreitet, auf denen Feuer zu sehen ist, was angeblich von dem israelischen Angriff stammen soll.

Der Ex-Geheimdienstchef der israelischen Streitkräfte Amos Yadlin erklärte anschließend öffentlich, der israelische Angriff habe der Entwicklung und Herstellung von Präzisionsrakaten gegolten und Israel habe durch das Begehen dieses Aggressionsverbrechens drei Botschaften senden wollen:

1. Israel wird die Übertragung und Produktion von strategischen Waffen nicht erlauben
2. Israel beabsichtigt, seine roten Linien durchzusetzen, trotz des Faktes, dass die großen Mächte sie ignorieren und
3. die Präsenz von russischer Luftabwehr verhindert nicht Israel zuzuordnende Luftangriffe

Durch die in dem Zentrum hergestellten oder entwickelten Waffen seien Tausende Syrer gestorben, weshalb das israelische Eingreifen in den Krieg in Syrien auch moralisch richtig sei, führte Amos Yadlin weiter aus.

Aus syrischer Sicht sieht dieses israelische Eingreifen in den Anti-Terror-Kampf natürlich anders aus, nämlich nach einer direkten Unterstützung Israels für die Terroristen, deren Kampfmoral nach der Befreiung von Deir Ezzor aus der Blockade durch die Terrorgruppe ISIS weiter kollabiert ist. Das ist insofern stringent, als dass Israel in den letzten Jahren, Monaten und Wochen kein Geheimnis mehr daraus gemacht hat, dass Israel ein Sieg der Terrorgruppen ISIS und Al Kaida lieber wäre als ein Sieg der syrischen Armee und ihrer Partner.

Und so sieht es danach aus, dass in der Welt andere Botschaften ankommen, als die, die das Regime von Tel Aviv mit dem Raketenangriff senden wollte. Folgende Botschaften könnten ankommen:

1. Israel begeht routinemäßig Verbrechen des Angriffskrieges in Syrien
2. Israel unterstützt Terrorgruppen in Syrien, darunter ISIS und Al Kaida
3. Israel hat soviel Angst vor der russischen Luftverteidigung in Syrien, dass es davor zurückgeschreckt ist, an strategisch wichtigen Punkten wie an der Front im Anti-Terror-Kampf in Quneitra, Daraa oder in Damaskus anzugreifen, vom von Israel anvisierten syrischen Präsidentenpalast ganz zu schweigen. Stattdessen blieb Israel, das zur Zeit auch ein Großmanöver durchführt, nur, sich durch den unverteidigten libanesischen Luftraum an die syrische Grenze zum Nordlibanon anzuschleichen, um vom Libanon aus mit Raketen zu beschießen, was auch immer Israel fernab jeder Front in der Pampa treffen konnte, auch wenn das Ziel strategisch nicht wichtig und der dabei verursachte Schaden nicht sonderlich groß war.

Mit anderen Worten, es dürfte sich bei dem israelischen Angriff um nichts anderes eine weitere von vielen blutigen und verbrecherischen israelischen Provokationen gehandelt haben, um die syrische Armee und ihre Partner vom Anti-Terror-Kampf abzuhalten und den von Israel präferierten Terroristen von ISIS, Al Kaida und Co dadurch zu helfen. Entsprechend müsste nun auch die Antwort der Achse des Widerstandes und Russlands ausfallen: einerseits sollte das israelische Verbrechen als solches herausgestellt und verurteilt werden und andererseits sollte die Luftverteidigung in der Region weiter verbessert werden, um solche israelischen Verbrechen zukünftig besser unterbinden zu können. Als angemessen und besonders wichtig sollte dabei nun insbesondere daran gegangen werden, im Libanon eine schlagkräftige Luftabwehr aufzubauen, damit das Territorium dieses Staates zukünftig von Israel nicht mehr zum Begehen von Aggressionsverbrechen missbraucht werden kann. Vorteilhaft wäre es auch, wenn das russische und amerikanische Militär ihre Koordination als Reaktion auf diesen israelischen Versuch, den erfolgreichen Anti-Terror-Kampf in Syrien zu stören, verbessern würden. Das scheint der beste Weg, um Israel Grenzen aufzuzeigen.

Grundfalsch wäre es hingegen, wenn die syrische Armee und ihre Partner sich durch dieses blutige israelische Provokationsverbrechen davon ablenken ließen, Terrorgruppen wie ISIS und Al Kaida zu besiegen. Das wäre nämlich genau das, was Israel sich als maximalen Erfolg seines blutigen Verbrechens erhofft.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/07/israelischer-raketenangriff-auf-militaerwissenschaftliches-zentrum-nahe-masyaf/

Dutzende Kämpfer von Islamistenmiliz sind in Deutschland

Rund 60 Kämpfer einer syrischen Islamistenmiliz halten sich dem „Spiegel“
zufolge in Deutschland auf. Wie das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf
Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden berichtete, kamen die Angehörigen der
Gruppe Liwa Kwais al-Karni als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland.

Die Einheit habe zunächst auf Seiten der Freien Syrischen Armee
gekämpft und sei dann zur Al-Kaida-nahen Nusra-Front gewechselt.

Dem Bericht zufolge sollen ihre Mitglieder an „diversen Massakern an
gefangenen Zivilisten und syrischen Soldaten“ beteiligt gewesen sein.

In Deutschland liefen derzeit Ermittlungsverfahren gegen 25 ehemalige Kämpfer der Einheit.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Focus

Syrische Armee verkleinert Uqayribat-Tasche weiter

 

Der syrischen Armee ist es am heutigen Freitag gelungen, die zentralsyrische ISIS-Tasche um Uqayribat weiter zu verkleinern.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, die syrische Armee habe nördlich des Ortes Manoukh auf einem zwölf Kilometer langen Frontabschnitt vier Kilometer Tiefe gewonnen. 24 Resistance Axis hat das auf einer Karte wie folgt dargestellt:

Die Uqayribat-Tasche dürfte damit etwa wie folgt aussehen:

Es ist auffällig, dass die Terrorgruppe ISIS in der Uqayribat-Tasche über keinerlei Tiefe mehr verfügt. Das noch von ISIS beherrschte Gebiet um Uqayribat gleicht einer Ansammlung von langen und dünnen Würsten, die zur vollständigen Eliminierung der Tasche bloß noch zerstückelt werden brauchen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/01/syrische-armee-verkleinert-uqayribat-tasche-weiter/

Russischer Generalstab: noch mehr als 9.000 ISIS- und 15.000 Nusra-Terroristen in Syrien aktiv

 

Wie der russische Generalstab am heutigen Freitag Tass zufolge mitteilte, ssind in Syrien noch mehr als 9.000 ISIS-Terroristen und 15.000 Nusra-Terroristen aktiv.

Während die ISIS-Terroristen bekanntlich in Zentralsyrien, am Euphrat und im südöstlichen Grenzgebiet zum Irak aktiv sind, sind von den 15.000 Nusra-Terroristen rund 9.000 in der Provinz Idlib aktiv, wo sie eine dominante Position innehaben, und der Rest der Nusra-Terroristen verteile sich auf die Provinz Homs, die Gegend Ost-Ghouta und die Provinzen Daraa und Quneitra in Südwestsyrien.

Weiterhin meldete Tass heute unter Berufung auf die offizielle russische Armeezeitung Krasnaya Svesda, dass die russischen Fliegerkräfte in Syrien in der letzten Woche 360 Kampfeinsätze geflogen sind und dabei 1.000 Einrichtungen von Terroristen zerstört haben. Und weiterhin meldete Tass heute unter Berufung auf die Krasnaya Svesda, der Kommandeur der russischen Kräfte in Syrien habe erklärt, in den letzten drei Monaten hätten die Verluste der Terroristen in Syrien mehr als 8.000 Kämpfer und 1.500 Stücke an Waffen und militärischer Hardware betragen haben.

Rechnet man diese Zahlen grob hoch ohne Zu- und Abgänge in die Betrachtung einzubeziehen, so würde die vollständige Eliminierung der noch in Syrien verbliebenen 24.000 ISIS- und Nusra-Terroristen bei Beibehaltung der gleichen Geschwindigkeit wie in den letzten drei Monaten also noch rund neun Monate dauern, die komplette Eliminierung von ISIS in Syrien könnte in etwas mehr als drei Monaten abgeschlossen sein. Das gleiche würde – möglicherweise anschließend durchgeführt – für die Eliminierung aller Nusra-Terroristen in der Provinz Idlib gelten und die Eliminierung der restlichen 6.000 Nusra-Terroristen in den drei Deeskalationszonen würde dann noch mal ein paar Wochen dauern, bis es nach neun Monaten weiterer Kämpfe praktisch keine ISIS- und Nusra-Terroristen in Syrien mehr geben würde. Praktisch kann das alles natürlich anders aussehen, sich etwa verlängern, wenn Terroristen in den Untergrund gehen, auf Guerillakrieg umstellen und damit schwerer aufzuspüren sind, oder verkürzen, wenn es zu bewaffneten Aufständen gegen die Terroristen kommt, wofür es beispielsweise in der Provinz Deir Ezzor einige vielversprechende Anfänge zu geben scheint.

Vom Anti-Terror-Kampf in Syrien kam heute inoffiziell unter anderem die Nachricht, dass die syrische Armee im Nordwesten der ISIS-Tasche um Uqayribat soeben wieder einige Dörfer vorangekommen ist.

Mit der klaren Aussicht auf einen Sieg über den Terrorismus in Syrien innerhalb von einigen Monaten einher gehen Berichte, dass wesentliche internationale Sponsoren des bewaffneten Umsturzversuches in Syrien ihren syrischen Lakaien gerade in unmissverständlichen Worten klargemacht haben, dass der Umsturzversuch gescheitert ist und sie sich an diese Realität anpassen müssen.

Nachtrag 20:30h: Tass meldete am heutigen Freitag Abend, dass Russland und Syrien ein gemeinsames gestaffeltes Luftabwehrsystem basierend auf S400 und Pantsir S1 bauen. Der Bau des gemeinsamen Luftabwehrsystems ist demnach schon weit fortgeschritten. Obgleich es ohnehin keine Frage ist, dass dieses Luftabwehrsystem sich in erster Linie gegen Al Kaidas Luftwaffe richtet, darf die demonstrative und explizite Meldung durch Tass sicherlich auch als Antwort auf die Drohungen mit weiteren militärischen „Handlungen“ zur Unterstützung von Terroristen in Syrien verstanden werden, die Netanjahu bei seinem Besuch am Mittwoch bei Putin ausgestoßen hat.

Eine aktuelle Karte zeigt inzwischen drei ISIS-Taschen in Zentralsyrien:

Es ist allerdings nicht damit zu rechnen, dass diese Situation von Dauer ist. Bis zur Eliminierung der beiden kleinen ISIS-Taschen in Zentralsyrien dürfte es nicht lang dauern.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/08/25/russischer-generalstab-noch-mehr-als-9-000-isis-und-15-000-nusra-terroristen-in-syrien-aktiv/

Ein IS-Propagandavideo entlarvt die vom Westen als Helden dargestellten „Weißhelme“

Die Propagandaschau

Von der westlichen Propaganda – allen voran ARD und ZDF – werden die „Whitehelmets“ seit Jahren als Helden und „syrischer Zivilschutz“ verkauft. Tatsächlich wurde die Truppe von einem britischen Söldner mit westlichen Millionen aufgebaut, um genau diese Rolle in der westlichen Propaganda zu spielen und islamistische Terroristen und militante Gegner der syrischen Regierung als „Humanisten“ darzustellen. Eine Perversion der Realität und ein Verbrechen, aber vor Gericht kommen nur die kleinen Terrorhelfer.

Neben zahlreichen anderen Beweisen für die Nähe der „Weißhelme“ zu islamistischen Terrorgruppen wie al-Nusra, ist ein weiteres Video aufgetaucht, das pikanterweise vom IS höchstselbst produziert wurde und den mutmaßlich entführten Journalisten John Cantlie 2015 im syrischen Aleppo (altertümlicher Name: Halab) zeigt. In diesem Propagandavideo sieht man gleich mehrere „Whitehelmets“, wie sie agieren, wenn sie mal keine Hollywoodstreifen für westliche Kriegspropaganda produzieren.

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