Unermesslicher Schaden oder maßlose Übertreibung? „Snowden-Leaks“ gehen weiter

Unermesslicher Schaden oder maßlose Übertreibung? "Snowden-Leaks" gehen weiter

Edward Snowden per Videoschaltung in Estoril, Portugal, 30. Mai, 2017.
Edward Snowden machte die Überwachungsmethoden der USA vor fünf Jahren öffentlich. Aber noch immer werden geheime Dokumente publik gemacht. Die USA sprechen von einem anhaltenden Schaden, Snowdens Verteidiger von einer Übertreibung der US-Regierung.

Die sogenannte NSA-Affäre begann 2013. Der ehemalige CIA-, NSA- und DIA-Mitarbeiter Edward Snowden leakte Informationen über die weltweiten Spionage- und Abhöraktionen, insbesondere das Vorgehen der amerikanischen Geheimdienste. Über Hongkong flüchtete Snowden nach Russland, wo er sich immer noch aufhält. Snowden wurde für seine Enthüllungen ausgezeichnet. Der amerikanische Regisseur Oliver Stone brachte Snowdens Geschichte im gleichnamigen Film auf die Leinwand.

Bill Evanina, Leiter des National Counterintelligence and Security Center, kommentierte das mit den Worten:

Im vergangenen Jahr sind mehr internationale Snowden-bezogene Dokumente durchgesickert als je zuvor. Seit 2013, als Snowden ging, gab es Tausende von Artikeln auf der ganzen Welt, in denen wirklich sensiblen Daten verbreitet wurden.

Zu den jüngsten Veröffentlichungen gehören auch Berichte zur Zusammenarbeit zwischen Japan und den USA bei einem Massenüberwachungsprogramm sowie darum, wie die USA Bitcoin-Nutzer ins Visier nahmen, um an Informationen zu gelangen, die dem Kampf gegen Geldwäsche und Drogenhandel dienen sollten.

Nur ein Prozent der gesammelten Informationen bisher enthüllt

Zuerst veröffentlichte der Guardian am 5. Juni 2013, dass ein geheimer Gerichtsbeschluss der US-Regierung erlaubt habe, Verizon dazu zu bringen, die Telefonbücher von Millionen amerikanischer Bürger zu teilen. Danach folgten Abhöraktionen bei der Washington Post. Die Journalisten erhielten zwischen 9.000 und 10.000 geheimdienstliche Dokumente mit der Anweisung, die NSA gegen deren Veröffentlichung argumentieren zu lassen und keine Informationen herauszugeben, die Individuen schaden könnten.

Die Anwälte von Edward Snowden halten die Anschuldigungen der US-Regierung für übertrieben. Glenn Greenwald, Mitbegründer von Intercept und ehemaliger Journalist beim Guardian, sagte, dass „Tausende und Abertausende von Dokumenten“ nicht veröffentlicht worden seien, weil der Ruf oder die Privatsphäre von Personen geschädigt worden wären:

Es ist fast fünf Jahre her, seit Zeitungen auf der ganzen Welt über das Snowden-Archiv berichtet haben, und die NSA hat in schriller und rücksichtsloser Rhetorik über den Schaden gejammert, den sie verursacht hätten, aber niemals einen einzigen bestätigten Fall präsentiert, in dem hierdurch ein Leben gefährdet, geschweige denn geschädigt wurde.

Snowdens Anwalt Ben Wizner sagte dazu:

Ich denke, die Zahl der NSA-Dokumente, die veröffentlicht wurden, gehen in die Hunderte und nicht in die Tausende. Die vorherrschende Meinung der Geheimdienstler ist die, dass mit jedem Tag und jedem Jahr, das vergeht, der Wert und die Bedeutung des Snowden-Archivs abnehmen. Die Idee, dass Informationen, die 2013 aktuell waren – und viele waren noch viel älter – 2018 noch jemanden alarmieren können, ginge etwas zu weit.

Der Sprecher der Spionageabwehr Joel Melstad berichtet, fünf amerikanische Geheimdienstbehörden seien mit der Schadensfeststellung durch Snowden befasst. Die Leaks, so Melstad, hätten die Behörden weltweit und deren Personal einem Risiko ausgesetzt, die Arbeit der Geheimdienste gestört, Werkzeuge der Geheimdienste gefährdet und die Arbeit der USA in Übersee destabilisiert.

Die japanische Zeitung Mainichi zitiert einen hochrangigen offiziellen der Spionageabwehr. Es sei bislang nur etwa ein Prozent der streng geheimen Informationen veröffentlicht worden. Das Problem Snowden werde sehr lange bestehen bleiben. Das EU-Parlament bezeichnete Snowden 2015 als Menschenrechtler und forderte, die Anschuldigungen gegen ihn fallen zu lassen.

In den USA drohen Snowden bis zu 30 Jahre Haft.

https://deutsch.rt.com/nordamerika/70939-unermesslicher-schaden-oder-masslose-uebertreibung/

Japan: Frau stirbt nach 159 Überstunden an Überarbeitung

(Truth Theory) Japan ist als eines der Länder mit den meisten Überstunden bekannt. Der kürzliche Tod einer 31-jährigen japanischen Journalistin hat die Behörden dazu gezwungen, sich mit der großen Anzahl an Todesfällen auseinanderzusetzen, die mit Arbeitspraktiken in Verbindung stehen. Miwa Sado arbeitete als Journalistin bei NHK, einem öffentlichen Rundfunkunternehmen mit Sitz in Tokio.

Sado hatte 159 Überstunden registriert und nahm im Monat nur zwei Tage frei, was 2013 zu ihrem Tod durch Herzversagen führte. Ihr Tod wurde erst in der ersten Oktoberwoche 2017 öffentlich bekanntgegeben. Die Bekanntgabe hat eine landesweite Debatte über Japans Haltung gegenüber der Ausgeglichenheit zwischen Arbeit und Freizeit entzündet.

Viele japanische Unternehmen haben eine Arbeitskultur, die die Angestellten dazu zwingt, lange Überstunden abzuleisten. Obwohl es wenig Beweise dafür gibt, die darauf hindeuten, dass lange Arbeitszeiten die Produktivität erhöhen, sind die Überstunden dazu gedacht, Engagement zu demonstrieren. Angestellte sind sich dessen überaus bewusst, dass die Chefs sie jederzeit aktiv arbeiten sehen müssen, um innerhalb des Unternehmens befördert zu werden.

Aufgrund der Tatsache, dass Leistung oft anhand der Zahl der geleisteten Überstunden bemessen wird, fühlen sich die Angestellten unter Druck gesetzt, viele Überstunden anzusammeln, was dazu tendiert, ein ernsthaftes Gesundheitsproblem für sie darzustellen.

Im ersten White Paper über „Karoshi“ (Tod durch Überarbeitung), gab die Regierung einige alarmierende Statistiken bekannt. Sie sagte, dass einer von fünf Angestellten dem Risiko ausgesetzt sei, an Überarbeitung zu sterben.

Sie erklärte auch, dass sich mehr als 2.000 Japaner aufgrund von Stress im Zusammenhang mit ihrer Arbeit innerhalb des Jahres bis März 2016 umgebracht hatten. Das White Paper berichtete auch, dass eine von fünf Firmen in Japan Angestellte hatte, die mehr als 80 Überstunden pro Monat eingetragen hatten.

Um die Work-Life-Balance in Japan zu verbessern, braucht das Land eine Neubewertung darüber, was es bedeutet, ein “guter Arbeiter” zu sein. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Angestellten, die mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiten, um fünf Prozent zu verringern.

Sie plant auch, monatliche Überstunden auf 100 Stunden zu deckeln und wird Strafen für Unternehmen einführen, die ihren Angestellten erlauben, das Limit zu überschreiten.

Verweise:

Japan schaut auf Deutschland und seine Immigrationspoliti*c*k

Leuchtturm Netz

asia-1849157_640 Fischmarkt in Asien / Japan / Fundstück gesichtet bei pixabay

Eigentlich ist es ja so, dass in anderen Ländern unsere Politik und Ereignisse um die politischen Themen herum, kaum eine Schlagzeile wert ist.

Anders jetzt mit Japan…..Japan schaut ganz direkt auf Deutschland, so weit ihnen das möglich ist, und die japanische Berichterstattung schaut mit der japanischen Höflichkeit die Dinge anzusprechen und auszudrücken….

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Fukushima: Atom-Horror setzt sich fort

Jetzt ist es offiziell: In Fukushima wird verseuchtes Wasser in das Meer abgesetzt. Dies gab Tepco, die Betreiber-Firma, nun an. Es geht um Tritium. Das Wasser selbst soll zwar inzwischen weitgehend gereinigt sein, allerdings gilt es weiterhin als kontaminiert. Watergate.TV hatte über den SUPER-GAU von Fukushima am 14. April zuletzt berichtet. Ein Tsunami hatte das AKW Fukushima zerstört – und immer noch würde radioaktiv verseuchtes Wasser heraustreten.

Offiziell: Wasser wird ins Meer geleitet

Die Wellen, die unser Bericht damals erzeugte, waren hoch. Denn solche Theorien gelten als „Verschwörung“. Nun ist tatsächlich öffentlich bekannt geworden, Tepco wolle das noch immer belastete Wasser im Meer versenken möchte.

In einem Bericht aus Japan heißt es, dass aktuell 777.000 Tonnen des Wassers in 580 Tanks gespeichert würden. Deren Speicherkapazitäten seien jedoch bald erschöpft (vgl. http://www.japantimes.co.jp/news/2017/07/14/national/science-health/tepco-says-decision-already-made-release-radioactive-low-toxic-tritium-sea-fishermen-irate/#.WWnhHeQUl9B).

Schon sorgen sich die Fischer vor Ort. Ihre Lebensgrundlage stünde auf dem Spiel, sie haben Angst vor den Auswirkungen auf ihren Fischfang. Im selben Bericht aus Japan heißt es, offensichtlich auf Betreiben von Tepco, Tritium sei quasi nicht gefährlich für Menschen, sofern es nicht in hohen Dosen verabreicht oder vereinnahmt würde.

Heimlichtuerei nicht weiter möglich

Das Interview des Vorstandsvorsitzenden ist wohlkalkuliert, wie er selbst einräumt. Ohne die Unterstützung der Regierung sei es nicht möglich, das Wasser ins Meer zu verklappen. Schon jetzt zeichnet sich allerdings ab, dass die Regierung sich nicht in den Weg stellen wird. Die Atomaufsichtsbehörde hat bereits grünes Licht signalisiert.

Der Widerstand der Fischer ist bei diesen Plänen allerdings jetzt schon gewiss. Zum Einen sorgen sie sich darum, dass Fische aus der Gegend am Markt untergehen würden. Zum anderen gilt auch Tritium als möglicherweise erbgutverändernd. Mit anderen Worten: Ob Tritium tatsächlich so wenig riskant ist wie befürchtet, bleibt ungewiss.

In unserem jüngsten Bericht hatten wir bereits darauf verwiesen, dass Experten ohnehin davon ausgehen, es könne noch mehr als 40 Jahre brauchen, um die Tepco-Anlage endgültig zu entsorgen. Bis dahin sei immer noch möglich, dass die „weitere Kernspaltung des Brennstoffes“ nicht hinreichend zu kühlen sei. Der Boden könnte schmelzen, eine Dampfexplosion sei möglich. Die Folge ist: Noch immer ist ein tausendfacher Strahlentod in Fukushima nicht ausgeschlossen.

Noch im März gelang es selbst mit ferngesteuerten Robotern nicht, weitere Messungen durchzuführen. Wegen der hohen Strahlung funktionierte der Roboter nicht mehr.

Dass jetzt auch offiziell noch Wasser in das Meer abgelassen wird, dürfte vor diesem Hintergrund besonders besorgniserregend sein. Wir hatten darüber berichtet, dass vor Kalifornien Thunfische gefangen worden waren, bei denen die Verstrahlung durch kontaminiertes Wasser Fukushimas belegt werden konnte.

Der sogenannte „Fingerabdruck von Fukushima“ reist um die Welt. Der Irrsinn geht weiter.

http://www.watergate.tv/2017/07/15/fukushima-atom-horror-setzt-sich-fort/

Hoffnungslos verfahren: US-Flugzeugträger auf Dortmund-Ems-Kanal gesichtet

Datteln (dpo) – Nicht schlecht staunten Anwohner des Dortmund-Ems-Kanals, als
sie heute Morgen Zeugen wurden, wie sich der nukleargetriebene Flugzeugträger
USS Carl Vinson langsam durch den Dortmund-Ems-Kanal schob. Offenbar hat sich
das 97.000 Tonnen schwere Schiff, das sich derzeit in Höhe Datteln befindet,
auf dem Weg nach Nordkoreavöllig verfahren.

„Ja, also ich ging hier gerade mit meinem Hund so am Ufer spazieren und plötzlich
seh ich da dieses Riesending gefolgt von mehreren Kriegsschiffen“, schildert Walter
Frellschütz (67). „Die waren fast schon manövrierunfähig. Mir rief dann einer, der
an Deck stand entgegen: ‚Excuse me! Are you Korean? Is this the right way to North Korea?'“

„Ich bin froh, dass sie nicht sofort das Feuer eröffnet haben“:
Walter Frellschütz (links) und Fifi

Der Rentner habe zurückgerufen: „No, I am a Dattelner! This is a part of Recklinghausen
in the Regierungsbezirk of Münster in NR-Double-U! My name is Walter and this is my
Zwergschnauzer Fifi! I don’t know how you get to North Korea from here, but the North
Sea is in this direction!“ Daraufhin hätten die Mitglieder der 3200 Mann starken
Besatzung des Flugzeugträgers konsterniert gewirkt.

Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums erklärte, wie es zu der folgenschweren
Navigationspanne kommen konnte: Demnach habe man sich auf die Koordinaten verlassen,
die Donald Trump persönlich telefonisch weitergegeben habe. „Leider aß der Präsident
während des Telefonats ein sehr köstliches Stück Schokoladenkuchen und nuschelte daher
stark“, so der Sprecher.

„Dadurch kam es wohl zu einem Missverständnis.“ Allerdings hätte man
auch wissen sollen, dass es keine Kürzen- und Schmalengrade gibt.

Derzeit sucht die Besatzung der USS Carl Vinson und ihrer Begleitschiffe nach Angaben
der US-Regierung nach einer Wendemöglichkeit, um möglichst schnell den Dortmund-Ems-Kanal
wieder zu verlassen und Fahrt in Richtung koreanischer Halbinsel aufzunehmen.

Quelle : Der Postillon

DEFCON (US Verteidigungs-Bereitschaftszustand) wurde auf Stufe 4 erhöht

DEFCON 5 – Friedenszeit

DEFCON 4 – Friedenszeit, erhöhte Aufklärung und erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

DEFCON 3 – Erhöhte Einsatzbereitschaft, Standard-Funkrufzeichen der US-Truppen werden durch geheime Rufzeichen ersetzt

DEFCON 2 – Erhöhte Einsatzbereitschaft, Mobilisierung der Reserve

DEFCON 1 – Maximale Einsatzbereitschaft, alle verfügbaren Truppen werden eingesetzt.

Der Kontext :

In Nordkorea Massenevakuierungen

Meldung ist bestätigt!

Facebook hat den Nachrichtenblock „Hinter den Kulissen“ gesperrt,
10 Minuten nach dem die Seite diese Eilmeldung raus gab !!!!

In direktem Zusammenhang mit dieser Meldung —>

http://opposition24.com/angeblich-militaerschlag-no…/307917…
macht das schon nervös. Ich möchte betonen, dass wir nach genauer
Recherche keinerlei Bestätigung finden konnten, dass in Nordkorea
Massenevakuierungen statt finden. Es sei allerdings anzumerken,
dass es äußerst schwer ist durch Medienzensur auf koreanischen
Seiten fündig zu werden. Wir bleiben weiter an der Meldung dran.
Update folgt. Danke an Eric Eben für das Sichern des Postings.

Achtung Update 01:40 Uhr: +++MELDUNG IST BESTÄTIGT!!!+++
http://koreajoongangdaily.joins.com/n…/article/article.aspx…

Die Bewohner von Pjöngjang werden aus dem Stadtkern in das Umland geordert
Grund : Möglicherweise als Vorbereitung auf einen Angriff der USA.

Quellen :

http://uncut-news.ch/2017/04/13/in-nordkorea-massenevakuierungen/

http://defconwarningsystem.com/

https://de.wikipedia.org/wiki/Defense_Condition

US-Präsident hat US-Bürger im WW II an den Feind ausgeliefert!

Präsident Roosevelt hat mit seiner Executive Order 9066 120.000 Japaner mit Migrationshintergrund, darunter 74.000 in den USA geborene und damit US-Staatsbürger, im Krieg in Lagern konzentriert und ihrer Freiheit beraubt. War halt Krieg?

Schon am Tage bevor Roosevelt mit EO 9066 die gesetzliche Grundlage für diesen ‘roundup‘ schuf hatte das FBI vorbeugend tausende Japaner, Italiener und Deutsche als‘enemy aliens’ illegal verhaftet.

Bis hierher war mir diese Geschichte bereits bekannt. Einige neue unangenehme Aspekte beschreibt nun trouthout auf seiner Website:

http://www.truth-out.org/opinion/item/29029-five-surprises-about-american-internment-during-world-war-ii

1.) Auf Grundlage des Enemy Alien Acts von 1798 wurden auch in 13 Lateinamerikanischen (unabhängigen?) Staaten Feindbürger verhaftet und in die USA und dort in Lager entführt, darunter 4.058 Deutsche, 2.264 Japaner und 288 Italiener. Sie wurden in abgelegenen Lager in wüstenähnlichen Gebieten der USA, wie z.B. Crystal City, Texas gefangen gehalten, Männer, Frauen und Kinder.

2.) Darunter befanden sich sogar deutsche Juden, denen es gelungen war vor den Nazis nach Südamerika zu fliehen! 81 Fälle sind in einem Buch dokumentiert. Ob dies alle waren, das darf bezweifelt werden?

3.) Der gesamte politisch-militärisch-industrielle Komplex der USA übte geschlossen Druck auf Roosevelt aus hier hart zu bleiben.

4.) Einer der Gründe für diese Lager war es auch Geiseln zum Austausch gegen US-Kriegsgefangene zu haben, menschliche Handelsware also! Das US-Aussenministerium richtete sogar eine eigene Abteilung dafür ein, die ‚Special War Problems Division’, die zahllose Gefangenenaustausch-Aktionen mit Japan und Deutschland abwickelte.

5.) Crystal City, Texas war das Zentrum dieser Austauschaktionen. Deutschstämmige US-Bürger, auch Kinder, wurden gegen wichtigere US-Bürger wie Geschäftsleute, Diplomaten, Soldaten, Missionare, Wissenschaftler ausgetauscht und mitten im Krieg nach Japan oder Deutschland verbracht! Im Februar 1944, ein gutes Jahr vor Kriegsende, wurden 634 Deutsch-Amerikaner in das zerstörte Deutschland ausgeliefert. Im Januar 1945, 5 Monate vor Kriegsende und die US-Truppen bereits in Deutschland stehend, wurden weitere 428 Deutsch-Amerikaner in die Ruinen und unter die Bombenhagel ihrer Ex-Mitbürger, in Elend und Tod geschickt…

Friedensvertrag für Japan und keinen für Deutschland

 

Am Rande des APEC-Gipfels in Peking einigten sich Russlands Präsident
Wladimir Putin und Japans Premierminister Shinzo Abe darauf, bald
schon die Verhandlungen über einen Friedensvertrag fortzuführen.

Beide Länder befinden sich – wie auch Deutschland – seit
dem Zweiten Weltkrieg de facto noch im Kriegszustand.

Russland will den Friedensvertrag mit Japan

 

Die Verhandlungen über den Abschluss eines Fiedensvertrages zwischen
Russland und Japan laufen ununterbrochen, allerdings ist Japan ein
Vasall der USA und ist US-okkupiert, daher wird der Friedensvertrag
zwischen beiden Ländern von den USA immer wieder verhindert.