Kopp-Verlag: Gehasst, verdammt und vergöttert

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Nach jahrelanger, harter Arbeit hat es der erste unabhängige Nachrichtendienst endlich geschafft, etablierte Medienlandschaften zu stören. Jener Kopp-Verlag, welcher gleichermaßen gehasst als auch vergöttert wird, erreichte im Juni 2014 exakt 3,13 Millionen Menschen, liegt damit vor Seiten wie Glamour.de sowie ganz knapp hinter n-tv.de, wobei die Tendenz ganz klar verdeutlicht, daß Spiegel und Focus bald ausgedient haben, zumindest sofern weitere freie Medien dem Kopp-Vorbild folgen.

Jochen Kopp samt Team sorgt damit für eine große Sensation, denn niemals zuvor war es einem Mediendienst außerhalb manipulativer Systemmedien gelungen, den IVW-Sprung tatsächlich umzusetzen. Gute Themenauswahl, nachhaltige Arbeitsleistung – ganz gleich was Kopp anfasst, es gelingt ihm. Dabei darf man mitunter nicht vergessen, daß Kopp-Online Wegbereiter hinsichtlich ehrgeiziger freier Mediendienste. Unlängst existieren nämlich weitere Onlinenachrichtenportale, die Lücken füllen wollen. Zweifelsohne muss der Kopp-Verlag nunmehr Rückendeckung erhalten; letztendlich sollten sämtliche gekaufte Systemmedien abdanken.

Von Udo Ulfkotte bis Eva Herman

Kopp-Online setzte Akzente durch bekannte Namen. Ob Udo Ulfkotte oder Eva Herman, Jochen Kopp gibt ehemaligen etablierten Medienakteuren, die mittlerweile entgegen vorgegebener Systemlügen agieren, eine neue Heimat. Möglich unter anderem aufgrund seines aufstrebenden Verlages, der Gewinne erzielt, wo klassische Verlagshäuser am Abgrund stehen.

Fakt ist, jeder Autor versteht dort sein Handwerk. Mag manch Leser beispielsweise Udo Ulfkotte kritisch hinterfragen, so erkennt man in seinen Zeilen dennoch Geradlinigkeit. Was Kopp-Autoren schreiben, dafür stehen sie ein.

Ein guter Journalist muss Grenzen überschreiten

Sicherlich überschreitet Kopp generell Normgrenzen, doch genau das zeichnet guten Journalismus aus. Wenn Journalisten stets auf offizielle Fakten warten, besteht die Gefahr, Lügen zu transportieren, da staatlich anerkannte, belegbare Fakten oftmals Tatsachenverdrehung beinhalten. Folglich gilt innerhalb freier Berichterstattung, eigene Beobachtungen aufzuarbeiten, Vermutungen gewissenhaft nachzugehen.

3,13 Millionen warfen ein Blick Richtung Kopp-Online, wobei davon auszugehen ist, daß im deutschsprachigen Raum etwa 5 Millionen kritische Geister derzeit existieren. Demzufolge können mittels kooperativer Kombinationen unmittelbar 10 Millionen Menschen erreicht werden, weil 5 Millionen jeweils einer neuen Person Erkenntnisse glaubhaft offerieren, sobald vielfältige Bandbreite geschaffen.

Noch 2014 können Kopp-Online sowie wir alle Systemmedien massiv stören, Gutes millionfach verbreiten. Am Ende entscheidet Transparenz, Freundschaft und nachhaltige Aufklärungsarbeit, wohin Wege führen. Keinerlei Konkurrenzgedanken darf diese Medienbewegung jetzt hegen. Wer Stolz, Ehrgeiz entwickelt, ermöglicht aufrechte Wege – danke Kopp-Verlag!

Ihr

Joachim Sondern

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