Max Uthoff : „Eine Gesellschaft am Abgrund“

 

Wenn Rentner Pfandflaschen sammeln und Vollzeitbeschäftigte beim „AMT“ aufstocken
müssen um über die Runden zu kommen, wenn Arbeitssuchende und Hartz 4 Empfänger
sanktioniert werden als Strafmaßnahme, während man Banken und Bänker die hunderte
Millionen verzockt haben rettet, dann läuft irgendetwas hier gehörig gegen die Wand.

Merkels Schussverkauf

fit-1280x720Seitdem ich mich intensiv mit der deutschen Sprache beschäftige und in den Medien
gern benutzte Begriffe genauer definiert wissen will, kommen in mir immer häufiger
unbequeme Fragen auf. Ich wünsche mir in solchen Momenten, dass viele andere Menschen
in diesem Land endlich auch damit anfangen, solch unbequeme aber notwendige Fragen zu
stellen. Vermutlich hätten vor allem die Regierenden mit der ehrlichen Beantwortung
von solchen Fragen dann sehr schnell ein großes Problem.

Gerade ist mir beim lesen meiner Morgenzeitung wieder so eine Frage in den Kopf
geschossen. Als meine Frau das für unseren Wohnort zuständige SPD Propaganda-
und Schmierenblatt aufgeschlagen hatte, stand da in großen Lettern, dass sich
einige unter unseren „Regierenden“ angeblich Sorgen machen würden, weil die
Chinesen eine deutsche Firma nach der anderen aufkaufen.

Neben dem Maschinenbauer Kuka wurden im Artikel noch etliche andere Firmen aufgeführt,
die schon übernommen wurden oder demnächst in chinesische Hände wandern könnten.

Die Frage woher die Chinesen das viele Geld für solche Übernahmen eigentlich haben,
konnte ich meiner Frau leicht beantworten. Das magische Wort heißt Exportüberschüsse.

Glaubt man den Informationen der Qualitätsmedien, dann sitzen die Chinesen auf
einem riesigen US Dollar Berg. Und weil die Chinesen nicht so blöd sind wie wir
in Deutschland, investieren sie dieses aus Exportüberschüssen erwirtschaftete
Geld dort, wo es für sie am meisten Sinn macht.

Investiert wird vor allem in ausländische Hochtechnologie, die man selbst noch nicht
hat und natürlich in Rohstoffe, die man dringend für die eigene Wirtschaft benötigt.

Wie es überhaupt möglich sein kann, dass deutsche Firmen reihenweise in ausländische
Hände wandern, ist leicht erklärbar. Zuerst sei da Gerhard Schröder genannt. Er war
der Kanzler, der die Zerstörung der Deutschland AG veranlasste und somit die Übernahme
unsere wichtigsten Unternehmen durch Ausländer überhaupt erst ermöglichte.

Seine Nachfolgerin Angela Merkel setzt nun seit fast 12 Jahren mit ungebrochener
Begeisterung fort, wofür Schröder einst die Grundlagen geschaffen hatte. Wir befinden
uns deshalb aktuell mitten in Merkels großem Schlussverkauf.

Wer hat noch nicht, wer will nochmal. Alles muss raus. Man fühlt sich fast wie
zu Zeiten der Wende. Damals wurde auch das noch vorhandene DDR-Tafelsilber
einfach verhökert und falls das nicht reichte, warf man den Interessenten
großzügig weitere „Fördergelder“ hinterher.

Mich erinnert das ganze DDR-Szenario von damals inzwischen irgendwie an den vor
einigen Monaten geplatzten Deal um den Flughafen Hahn, bei dem ebenfalls betrügerische
„Investoren“ Subventionen aus dem Steuersäckel abkassierten.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutschland Pranger

 

Deutschland geht das Geld aus !

20110915_Euro_Rettung_Solidaritaet_MerkelSo langsam scheint es, als ob die schönen potemkinschen Fassaden am
Bröckeln sind! Die Mär von den unendlich sprudelnden Steuereinnahmen,
der Vollbeschäftigung, des Fachkräftemangels und des jährlichen „der
Aufschwung kommt bei immer mehr Menschen an.“

Von der angeblichen „Willkommenskultur,“ die in unseren Medien immer
so gepriesen wird, das Gelaber von „die Rente sei sicher“ usw.

Fakt ist: VW betrügt seine Kunden und bezahlt seine Zulieferer nicht mehr.
Die Deutsche Bank geht in Richtung Ramschniveau, die Metro Gruppe schreibt
Verluste, Allianz fängt an ihre Immobilien zu verkaufen. Die Exportwirtschaft
kränkelt und deutsche Rüstungsgüter können auch nur noch verkauft werden, wenn
sie per deutscher Entwicklungshilfe querfinanziert werden.

IT mäßig ist Deutschland Entwicklungsland.

Die Liste könnte man beliebig fortsetzen.

Aber die schwarze Null wird es schon richten.

Dafür müssen die Deutschen Hartz 4
Empfänger nur noch mehr schikaniert werden :

Jobcenter kontrollieren auch Nichtempfänger in Hartz-IV-Haushalten

Verbalradikale Äußerungen ..

20080808_PolitikVersagenUeberraschungseiDie BRD ist ein souveräner Staat.

Wenn man einen Staat, der nicht zu entscheiden hat, ob Besatzungsmächte weiterhin
im Land bleiben oder nicht, der seine Streitkräfte nicht eigenständig vergrößern
oder waffentechnisch verbessern kann, der keine eigenständigen außenpolitischen
Entscheidungen ohne Absprache treffen darf und keine Macht über seine Geldpolitik
hat- wenn man einen solchen Staat unbedingt als souverän bezeichnen will – dann ja!

Deutschland hat ein „Generationenproblem“.

Nein. Die Generationen haben ein Problem mit Deutschland.

Einmal davon abgesehen, dass ein Land mit rückläufiger Geburtenrate und damit
(ohne Zuwanderung) geringerer Bevölkerungsdichte auch viele Vorteile für die
Bürger bietet (geringere Mieten und Grundstückspreise, mehr Autarkie hinsichtlich
der Ernährung etc., höhere Löhne, geringere soziale Unterschiede, weniger Arbeitslosigkeit),
lassen sich vorübergehende (denn irgendwann kommen auch die geburtenschwachen Jahrgänge
in Rente) „Probleme“ finanziell durch höhere Produktivität ausgleichen.

Zudem hat man anscheinend für alles andere Geld nur nicht für die eigene Bevölkerung.
„Aber der Export,um Himmels willen der Export!“ – Sauft das Export! TARGET.

Einwanderung schützt Europa vor Inzucht und Degeneration.

Eine der Top-Ten der dümmsten Sprüche,
die Politiker je abgesondert haben.

Erfahrungsgemäß ist exakt das Gegenteil der Fall.

Der wahre Grund der 40 Stunden Woche und warum wir Sklaven der Wirtschaft sind

Ouvrier-Hydraulic-Machinery-1900_Fonds-Hydraulic-Machinery-Écomusée-du-fier-monde-650x250Wirtschaftliche Ausbeutung oder auch Lohnsklaverei bezieht sich auf die völlige
und unmittelbare Abhängigkeit des Einzelnen von seinem Lohn, um zu überleben.
Obwohl die Menschen immer schon arbeiten mussten, um ihr Auskommen zu sichern,
leben wir heute in einer Kultur, die uns glauben machen will, dass wir
wirtschaftliche Freiheit besitzen.

In Wahrheit allerdings, was den meisten Bürgern nicht bekannt ist, sind wir in
Sklaverei geknechtet. Wir akzeptieren eine 40-Stunden-Arbeitswoche mit geringem
Stundenlohn automatisch als normal, obwohl viele Überstunden machen und trotzdem
um das Überleben kämpfen.

Es gibt auch solche, die genug verdienen, um komfortabel zu leben. Aber es gelingt
ihnen nicht, weniger Stunden zu arbeiten – entweder arbeitet man 40 Stunden pro
Woche, oder man bekommt gar keine Arbeit. Wir unterwerfen uns einer Kleiderordnung,
Zeiten für Arbeitsbeginn und Feierabend, wann wir essen dürfen und sogar wann wir
auf die Toilette gehen dürfen. Wie ist es dazu gekommen, dass wir all das zulassen?

Die 40-Stunde-Woche entwickelte sich während der Industriellen Revolution in England,
als die Arbeiter zwischen 10 und 16 Stunden pro Tag schufteten und eines Tages zu
protestieren begannen. Die Arbeitssituation für Amerikaner verschlechterte sich
ebenfalls und ab 1836 verlangte die Arbeiterbewegung in ihren Veröffentlichungen
ebenfalls eine 40-Stunden-Woche.

Die Bürger waren in beiden Fällen so überarbeitet, dass ein Acht-Stunden-Tag nur
zu gern akzeptiert wurde. Dieses System ist heute nicht mehr notwendig, wenn es
das überhaupt jemals war, aber wir akzeptieren es immer noch aufgrund der
Auswirkungen unserer kapitalistischen Gesellschaft.

Viele Faktoren trugen zur Entstehung unseres derzeitigen wirtschaftlichen Systems
bei und zu unserer anhaltenden Akzeptanz der 40-Stunden-Woche, wobei die drei
ausschlaggebenden Faktoren Konsumverhalten, Inflation und Schulden sind.

Zunächst ist es wichtig, dass wir den Begriff Inflation genau
verstehen, welche Auswirkungen sie hat und wie sie zu Schulden führt.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Der Wächter

10 Jahre Hartz IV : Wer ist eigentlich schuld an dem Desaster !?

 

Anlässlich von 10 Jahren Hartz IV in der Praxis in diesem Jahr habe ich einen
Ausschnitt aus meinem Upload von 2012 „Hartz IV: Mitglied der Hartz-Kommission
packt nach 10 Jahren aus!“* hochgeladen.

Damals wurde die Einleitung der Hartz-Gesetze 10 Jahre alt, dieses Jahr wurde
Hartz IV wie gesagt in der Praxis – bzw. das ALG II – 10 Jahre alt.) Interessant
ist, was Isolde Kunkel-Weber – verdi-Mitglied und ehem. Mitglied der Kommission
um Peter Hartz – hier in der WDR-Sendung „west.artTalk“ sagte – wenn das wirklich
stimmt, dann waren weder die niedrigen Regelsätze, noch die scharfe Sanktionspraxis
von der Hartz-Kommission geplant, sondern es war die rot-grüne Bundesregierung
unter Gerhard Schröder, die Hartz IV zu dem gemacht hat, was es heute ist.

Job Center Mitarbeitern ist das Recht völlig egal

Es ist lang geworden, ich habe die Wartezeiten
sowie auch sonst nichts geschnitten.

Es sind einige krasse Aussagen von den Leuten dort getätigt worden,.

Fakt ist das wir uns immer an alles halten sollen die aber, wohl
aus Gewohnheit, meinen Recht auszulegen wie es ihnen gerade passt.

Hartz 4 Bezieher als Kanonenfutter der Bundeswehr ?

bundeswehr-jobcenter_460Bild : Gabi Eder / pixelio.de

Die Bundeswehr steht als Arbeitgeber bei vielen Menschen nicht sehr hoch im Kurs.

Der Afghanistan-Einsatz und die militärische Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen –
ja, auch dafür werden deutsche Soldaten eingesetzt – findet in der öffentlichen Meinung
nur wenig Zuspruch. Um insbesondere junge Menschen für eine militärische (oder zivile)
Karriere zu begeistern, plant die Bundeswehr in diesem Jahr zahlreiche Werbe- und
Propagandaveranstaltungen in Jobcentern und Arbeitsämtern.

Offenbar sollen Erwerbslose künftig als Kanonenfutter missbraucht werden. Schließlich
bahnen sich weltweit immer mehr Konflikte an, an denen Deutschland sich verstärkt beteiligt.

Erwerbslose als Kanonenfutter ?

Seit Wegfall der Wehrpflicht hat die Bundeswehr Probleme mit dem Nachwuchs. Das Interesse
junger Menschen an einer militärischen oder zivilen Laufbahn scheint gering zu sein.

Deshalb setzt die Bundeswehr seit einiger Zeit auf ein anderes Konzept. Statt seriöser
Informationsveranstaltungen, in denen über die Aufgaben und den Arbeitsalltag bei der
Bundeswehr informiert wird, setzt man bei unzähligen Propagandaveranstaltungen auf ein
bewährtes Prinzip a la „Überraschungsei“: Infobroschüren und Werbefilme vermitteln einen
attraktiven Arbeitsplatz mit einer Mischung aus „Sport, Spaß, Spannung und Technik“.

Wer würde sich davon nicht begeistern lassen? Dass Soldaten bereit sein müssen, Menschen
zu töten oder selbst getötet zu werden, wird gar nicht und nur beiläufig erwähnt.

Das heroische Bild des Kampfjet-Piloten oder des adretten Marine-Offiziers lässt
neben sich natürlich keinen Raum für Soldaten mit abgetrennten Gliedmaßen im
Afghanistan-Einsatz oder getöteten Kindern und anderen Zivilisten.

Allein von April bis einschließlich Juni 2014 plant die Bundeswehr bundesweit fast
200 Werbe- und Propagandaveranstaltungen in Arbeitsämtern, Berufsinformationszentren
und Jobcentern. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage
der Fraktion Die Linke vom 27. Februar 2014 hervor. Offenbar sollen Erwerbslose
zukünftig als neues Menschenmaterial für Kriege herhalten.

Bereits seit einiger Zeit steht die enge Zusammenarbeit der Bundesagentur für
Arbeit (BA) mit der Bundeswehr in der Kritik. So wird eine „Karriere“ bei der
Bundeswehr als eine interessante Integrationsalternative in den Arbeitsmark
von der BA beschrieben, berichtet Marcel Kallwass, ehemaliger und gefeuerter
BA-Mitarbeiter, in seinem Blog „kritischerkommilitone“.

Auch sei die Rede von „einem Sprungbrett für junge Menschen“. Dass dieses Sprungbrett
direkt in einem Kriegseinsatz führen kann, wird allerdings verschwiegen.

Vielmehr geht es um „vermeintliche Chancen“ für Erwerbslose. Perspektivisch,
so heißt es in internen Kreise, könnten auch Sanktionen verhängt werden, wenn
„Vermittelte“ sich weigern, eine Ausbildung bei der Bundeswehr anzufangen.

Quelle : gegen-hartz.de