Frankreich: Chaos, Wut und Gewalt beim 23. Gelbwesten-Aufmarsch

Tränengas erfüllte die Luft in der französischen Hauptstadt,
als die Gelbwesten-Proteste am Samstag fortgesetzt wurden,
am 23. Wochenende in Folge. Auch in Toulouse und Lyon kam
es zu Ausschreitungen bei den ersten Protesten seit dem Brand
von Notre-Dame.

Auch am Osterwochenende haben in Paris und anderen französischen
Städten wieder zahlreiche Anhänger der Gelbwesten demonstriert.

Die Spannungen zwischen der Polizei und den Demonstranten
waren hoch – Barrikaden brannten und Wasserkanonen sowie
Tränengas wurden eingesetzt. Ein Demonstrant sagte, die
Polizei habe die Ausgänge zum Pariser Platz der Republik
blockiert, wodurch die Demonstranten nicht in der Lage waren,
den „Ort des Chaos“ zu verlassen.

„Ich bin seit drei Stunden hier. Ich will nur von der Platz
der Republik weg, aber sie lassen uns nicht hier raus und
nach Hause gehen“, sagte er. „Was versuchen sie zu tun?

Wenn sie die Ausgänge blockieren, versuchen sie dann,
die Dinge noch schlimmer zu machen?“ Davor wurden
Demonstranten beobachtet, wie sie mehrere Barrikaden
in Brand setzten und Steine auf Sicherheitskräfte warfen.

Die Bereitschaftspolizei zerstreute die Menge mit
Pfefferspray und nahm einige der Demonstranten fest.

In Toulouse sah man einen Demonstranten, der auf
eine Statue von Jeanne d’Arc kletterte und in einem
symbolischen Akt eine Maske des WikiLeaks-Gründers
Julian Assange und eine gelbe Weste auf das Monument drappierte.

Enthüllungsportal: Wikileaks veröffentlicht neue Geheim-Dokumente

Unter den über hundert neuen US-Militärdokumenten befänden sich auch Anweisungen
zum Umgang mit Häftlingen in den umstrittenen Militärgefängnissen im Irak und im
Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba, teilte Wikileaks-Gründer Julian Assange
mit. Insbesondere verfüge Wikileaks über ein Handbuch, das im Jahr 2002 kurz
nach der Gründung des Lagers Guantanamo unter US-Präsident George W. Bush
herausgebracht worden war.   Mehr…

Zeit Zum Handeln Wake News Radio TV

Wie wir es täglich erfahren nehmen die ungesetzlichen, tyrannischen Aktivitäten
seitens von Regierungen immer mehr zu: Gross Britannien droht mit der Stürmung
der equadorianischen Botschaft in London und der Durchsuchung und Konfiszierung
von exterritorialem immunen Botschaftsgepäck, angeblich, weil es so wichtig sei,
dass der mit Vergewaltigungsvorwürfen aus Schweden gesuchte Julian Assange unbedingt
festgenommen werden soll…Also Bruch von Völkerrecht aus niedrigen Beweggründen ?