Frankreich: Chaos, Wut und Gewalt beim 23. Gelbwesten-Aufmarsch

Tränengas erfüllte die Luft in der französischen Hauptstadt,
als die Gelbwesten-Proteste am Samstag fortgesetzt wurden,
am 23. Wochenende in Folge. Auch in Toulouse und Lyon kam
es zu Ausschreitungen bei den ersten Protesten seit dem Brand
von Notre-Dame.

Auch am Osterwochenende haben in Paris und anderen französischen
Städten wieder zahlreiche Anhänger der Gelbwesten demonstriert.

Die Spannungen zwischen der Polizei und den Demonstranten
waren hoch – Barrikaden brannten und Wasserkanonen sowie
Tränengas wurden eingesetzt. Ein Demonstrant sagte, die
Polizei habe die Ausgänge zum Pariser Platz der Republik
blockiert, wodurch die Demonstranten nicht in der Lage waren,
den „Ort des Chaos“ zu verlassen.

„Ich bin seit drei Stunden hier. Ich will nur von der Platz
der Republik weg, aber sie lassen uns nicht hier raus und
nach Hause gehen“, sagte er. „Was versuchen sie zu tun?

Wenn sie die Ausgänge blockieren, versuchen sie dann,
die Dinge noch schlimmer zu machen?“ Davor wurden
Demonstranten beobachtet, wie sie mehrere Barrikaden
in Brand setzten und Steine auf Sicherheitskräfte warfen.

Die Bereitschaftspolizei zerstreute die Menge mit
Pfefferspray und nahm einige der Demonstranten fest.

In Toulouse sah man einen Demonstranten, der auf
eine Statue von Jeanne d’Arc kletterte und in einem
symbolischen Akt eine Maske des WikiLeaks-Gründers
Julian Assange und eine gelbe Weste auf das Monument drappierte.

Die Verhaftung von Julian Assange: eine Inszenierung?

 

Oliver Janich

Am 12.04.2019 veröffentlicht

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Enthüllungsportal: Wikileaks veröffentlicht neue Geheim-Dokumente

Unter den über hundert neuen US-Militärdokumenten befänden sich auch Anweisungen
zum Umgang mit Häftlingen in den umstrittenen Militärgefängnissen im Irak und im
Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba, teilte Wikileaks-Gründer Julian Assange
mit. Insbesondere verfüge Wikileaks über ein Handbuch, das im Jahr 2002 kurz
nach der Gründung des Lagers Guantanamo unter US-Präsident George W. Bush
herausgebracht worden war.   Mehr…

Zeit Zum Handeln Wake News Radio TV

Wie wir es täglich erfahren nehmen die ungesetzlichen, tyrannischen Aktivitäten
seitens von Regierungen immer mehr zu: Gross Britannien droht mit der Stürmung
der equadorianischen Botschaft in London und der Durchsuchung und Konfiszierung
von exterritorialem immunen Botschaftsgepäck, angeblich, weil es so wichtig sei,
dass der mit Vergewaltigungsvorwürfen aus Schweden gesuchte Julian Assange unbedingt
festgenommen werden soll…Also Bruch von Völkerrecht aus niedrigen Beweggründen ?

 

Ecuador bringt London Fall Pinochet in Erinnerung

Джулиан Ассанж посольство эквадор лондон

Foto: EPA

Nachdem die britischen Behörden 1998 die Auslieferung von Augusto Pinochet verweigert haben, sind sie nicht berechtigt, die Auslieferung vom WikiLeaks-Gründer Julian Assange von Ecuador zu fordern, sagte das Staatsoberhaupt Rafael Correa.

Das russische Außenministerium äußerte Erstaunen, dass London dem WikiLeaks-gründer Julian Assange sein Recht auf politisches Asyl untersagt, denn früher weigerte sich London, Menschen an Russland auszuliefern, die schwerer Verbrechen verdächtigt wurden.

http://german.ruvr.ru/2012_08_23/85948539/

Regierung von Ecuador macht alles richtig, die Verlierer sitzen schon jetzt in Washington

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Britain (ehemals “Great”) macht sich nicht nur lächerlich. Das wäre weder schlimm noch eine wirkliche News. Die Londoner Regierung drohte sogar damit, der Botschaft Ecuadors vorübergehend den diplomatischen Schutz zu entziehen, um Assange festnehmen zu können. Es wäre interessant zu sehen, wie viele Botschaften der Briten danach in den kommenden Monaten in anderen Ländern aus irgendeinem Grund ebenfalls gestürmt würden. Weil Camerons Regierung das weiss, dürfte die Axt-im-Wald-Aktion vermutlich unterbleiben – und nur deswegen. Die Regierung Ecuadors, gut beraten durch den bekannten spanischen Richter Baltasar Garzón, macht dagegen bisher alles richtig und hat maximalen Respekt verdient.

Nachdem die Regierung in Quito Wikileaks-Gründer Julian Assange am Donnerstag als politisch verfolgten Asylanten anerkannt hatte, glüht die Diplomaten-Küche. Das Thema wird nun vermutlich auch die Außenminister der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) beschäftigen. Nach einer Dringlichkeitssitzung des OAS-Rates in Washington sieht es so aus, dass die Außenminister am kommenden Donnerstag über Reaktionen und gegebenenfalls Maßnahmen gegen Großbritannien beraten könnten. Ecuador schaltete auch die Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) ein und setzte für Sonntag ein Treffen der Aussenminister an. Auch an diesem Wochenende trifft sich deswegen das südamerikanische Staatenbündnis Alba.

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Die Botschaft Ecuadors in London war auch am Freitag wieder von Polizisten umstellt. Camerons Regierung ist fest entschlossen, den Botschaftsbewohner Assange festzunehmen und nach Schweden auszuliefern, sobald er einen Schritt vor die Tür setzt. Ecuador sieht internationale Rechtsnormen dadurch verletzt. Dabei wäre alles so einfach gewesen. Ecuador hatte von Schweden nur eine Bestätigung verlangt, dass Julian Assange nicht in die USA ausgeliefert werde, sagte Präsident Rafael Correa in einem Interview am Freitag. Diese habe es nicht gegeben, deswegen sei dem Asylantrag stattgegeben worden.

Mutig und sehr konsequent von der Regierung Ecuadors. Der eigentliche Zweck der ganzen Operation, nämlich Assange in den USA wegen Hochverrats anzuklagen, wurde damit zwar nicht genannt, aber unterschwellig eben doch. Hier geht es nicht um die Vorwürfe wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung in Schweden, das war längst zu ahnen und ist spätestens jetzt bewiesen. Wäre es anders, hätte die schwedische Staatsanwaltschaft problemlos versichern können, es werde keine Auslieferung an die USA geben. Da das trotz Aufforderung unterbleibt, ist die Gemengelage zwischen den Briten, den Schweden und der USA kaum noch klarer darzustellen.

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Ecuador will freies Geleit für Assange und besteht darauf. Spaniens Richter Baltasar Garzón, im internationalen Kampf zwischen den politischen Institutionen seit langem bewandert, kündigte an, notfalls die Ausreise seines Klienten vor dem Internationalen Gerichtshof zu erstreiten. Die Karten für die englischen Handlanger Washingtons stehen nicht besonders gut. Sie werden die heisse Kartoffel in der Londoner Botschaft Ecuadors nicht los, wenn sie der Ausreise nicht zustimmen, handeln sich aber überall in der Welt negative Presse ein und dürften das Spielchen schnell leid werden, das ihnen nur Nachteile bringen kann.

Ecuador hat sich mit viel Zivilcourage und nach gründlicher Überlegung inzwischen so weit aus dem Fenster gehängt, dass sie keinen Schritt zurück mehr machen werden – es sei denn, die Schweden versichern offiziell, es werde keine Auslieferung von Assange an die USA geben. Damit sitzen die längsten Gesichter schon jetzt da, wo sie unbedingt hin gehören: in Washington wird man einen regelrechten Veitstanz aufführen, weil es jemand wagt, ihnen die Stirn zu bieten und den Mann zu “entführen”, der so viel US-amerikanischen Dreck aufgedeckt hat. Jetzt brauchte es noch eine intensive weltweite Kampagne zugunsten von Bradley Manning, der längst nicht die Popularität und die Lobby geniesst, die Assange hat, aber der wirkliche Held der Geschichte ist, und die Welt wäre wieder ein Stückchen besser geworden.

https://uhupardo.wordpress.com/2012/08/17/regierung-von-ecuador-macht-alles-richtig-die-verlierer-sitzen-schon-jetzt-in-washington/