JF Doku : Linker Haß und bunter Wahnsinn ..

Böse AfD, gute linke Gegendemonstranten.

So plump war einmal mehr flächendeckend die Berichterstattung – dieses
Mal über die Großdemonstrationen am Sonntag in Berlin.

Dabei verschweigen viele Medien, wie es im Regierungsviertel
wirklich zuging. Denn ein Blick auf beide Lager zeigt:

Der Haß auf der Straße kam einmal mehr von links.

Eine JF-TV Reportage über das andere Gesicht der angeblichen
Vorkämpfer für eine „bunte“, „tolerante“, „weltoffene“ Gesellschaft.

Von wegen nur 5.000 Demonstranten auf der AFD Großdemo

Leitjournalistin Burmester bekennt sich zu Straftat

 

Die Spiegel- und TAZ-Kolumnistin Silke Burmester ist stolz darauf,
Mitspielern Spielzeug weggenommen und kaputt gemacht zu haben, und
verkündet dies auf Twitter:

„Ich bin sehr stolz, bei der „Jungen Freiheit“ alle Anti-
Gender-Flyer mitgenommen und weggeworfen zu haben…“

b1Wir hatten des Öfteren über die Eskalation des Lügenjournalismus zum aggressiven
Straftäterjournalismus berichtet, aber ein solches öffentliches Bekenntnis zu
einer Straftat kommt uns das erste Mal unter. Bisher hatte man wenigstens seine
Identität zu verstecken versucht.

Wer etwas auf sich hielt, schickte Omas oder Kinder vor. Aber manche Journalisten
sind nicht nur frei von Unrechtsbewusstsein sondern auch noch leichtsinnig. Die Taktik
des Offenen Arsches genügt nicht mehr. Das Gefühl, man sei dazu berufen, Andersdenkende
zu Feinden zu erklären und aus dem normalen Meinungswettstreit auszugrenzen, verführt
die Inhaber der Vierten Gewalt offensichtlich zu Allmachtsphantasien. Dabei vergessen
sie dann, dass es auch noch eine Dritte Gewalt gibt.

Oder tritt das Recht tatsächlich schon hinter anderen Sanktionsmechanismen in den
Hintergrund? Die von Journalisten vorgeschickte oder zumindest propagandistisch
benutzte Oma, die vor ein paar Wochen versuchte, auf einem Stand von PEGIDA München
Herzstücke der Elektronik zu entwenden und zerstören, durfte sich in der bunten
Medienrepublik berechtigte Hoffnungen auf ein bolschewistisches Verdienstkreuz am
Bande machen. Ähnliche Aussichten trieben vielleicht auch Burmester zu ihrem Bekenntnis.

Derweil beklagt sich ausgerechnet ein weiterer Kolumnist des Sturmgeschützes der
Demophobie, Georg Diez, in einem neuen Rundumschlag darüber, dass es sich bei den
“Rechten” von AfD bis Trump und ihren Anhängern um “autoritäre Charaktere” im Sinne
von Erich Fromm und Theodor Adorno handele, die “Ordnung, egal wie” wollten.

Beschreibt da wieder ein Küchenpsychologe sein Spiegelbild? Unhinterfragbar in Stein
gemeißelten “Menschenrechten” und humanitären Imperativen zu gehorchen, die auf eine
Pflicht zur Selbstzerstörung hinauslaufen, war schon immer das Credo von Burmester,
Diez und 5L-Medien mitsamt den in ihrem Tross dilettierenden Polit-Eliten.

Die Zuspitzung der Lage lässt die rabiat-autoritären Charakterzüge
besonders deutlich hervortreten, die zu einem solchen Credo passen.

Quelle : Journalistenwatch

Ruprecht Polenz (CDU) vs Freiheitlich Demokratische Grundordnung

 

Es ist schon erstaunlich, was einige Politiker so schnell
wie möglich über Bord schmeißen möchten, nur damit Deutschland
endgültig islamisiert wird.

Interessant dabei ist auch der Begriff “Neue Rechte” mit dem seit
kurzem fleißig um sich geworfen wird. Was ist mit den “Alten Rechten”?

Was verstehen die Links-Ideologen eigentlich unter “Neue Rechte”?

Jeder der für die freiheitlich-demokratische
Grundordnung einsteht und jünger als 80 Jahre ist?

Das haben wir gerade auf “Facebook” gefunden :

img_0044Biografie Ruprecht Polenz (CDU)

Quelle : Journalistenwatch

Junge Freiheit – TV Dokumentation über PEGIDA

 

Exklusive JF-TV Dokumentation über die „Patriotischen Europäer
gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA).

Die Grünen – Die Entzauberung der Grünen

Sinkende Umfragewerte, Pädophilie-Skandal, linksextreme Vergangenheit des Spitzenkandidaten, Doppelmoral-Vorwürfe und der Ruf, eine Bevormundungs- und Verbotspartei zu sein. Die Grünen kämpfen derzeit an allen Fronten.

Jahrelang von den Medien verhätschelt und vom Wähler ohne großes Zutun mit guten Ergebnissen belohnt, erfahren die Grünen im Wahlkampf erstmals nach ihrer Etablierung wirklichen Gegenwind. Dabei ist vieles, was den Grünen nun auf die Füße fällt, nicht wirklich neu.

Die JUNGE FREIHEIT hat schon vor Jahren auf die Verstrickungen der angeblichen Ökopartei mit der linksextremen Szene hingewiesen. Auch die pädophile Vergangenheit der Partei wurde von der JF bereits vor drei Jahren thematisiert – damals arbeiteten sich die Grünen an der katholischen Kirche und deren Mißbrauchskandal ab. Und schon damals offenbarte die Partei ihren Hang zur Doppelmoral.

Die JUNGE FREIHEIT faßt dies in einem Dossier (6,5 MB) zusammen und zeigt die Ursachen, die für die momentane Entzauberung der Grünen verantwortlich sind.

> JF-Dossier als PDF-Download (6,5 MB)

> JF-Buchdienst: Die Grünen. Die zersetzende Kraft der Emanzipation

 

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M51f61758bca.0.html

 

Das Fanal von Kirchweyhe – Junge Freiheit

die welt kirchweyhe Das Fanal von Kirchweyhe   Junge Freiheit

Dieser Artikel erschien am 24.03.2013 in “Junge Freiheit“. [Hervorhebungen von politaia.org]

Von Michael Paulwitz

Gespenstische Züge trägt der Umgang der politisch-medialen Klasse mit dem grausamen Mord eines türkischen Schlägers an dem jungen Deutschen Daniel S. im niedersächsischen Kirchweyhe. Kaum vorstellbar, daß es in diesem Land noch vor wenigen Jahren möglich war, eine öffentliche Debatte über die eskalierende deutschenfeindliche Gewalt junger Einwanderer zu führen, vor der sich nicht einmal die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer ganz drücken konnte.

Wer dagegen im März 2013 auf die ethnische Zugehörigkeit von Opfer und Täter verweist und auch nur andeutet, Daniels Mörder könnte dem jungen Mann aus anderen als „sozialen“ oder sonstwie „zufälligen“ Gründen das Rückgrat gebrochen und das Gehirn durch Fußtritte unrettbar zerstört haben, steht unter „Rassismus“- und „Neonazi“-Verdacht bereits mit einem Bein im Meinungsisolator.

Die Regionalausgabe der Bild brachte den Stein ins Rollen

Das riecht nach Totalitarismus, nach Gesinnungsterror, und das ist offensichtlich auch so gewollt. Daß die Mordtat überhaupt jenseits der Stadtgrenzen bekannt wurde, war ein Betriebsunfall: Angefangen mit der politkorrekt faktenbereinigten Polizeipressemitteilung waren alle Weichen gestellt, um auch diesen Fall wie üblich im Nirwana entschärfter lokaler Kurzmeldungen verschwinden zu lassen.

Hätte nicht die Regionalausgabe der Bild-Zeitung die Tatumstände nachrecherchiert, Türken Türken und Deutsche Deutsche genannt – wofür ihr sozialdemokratische Gesinnungswächter prompt „NPD-Sprache“ unterstellten –, und hätten ihre Berichte sich nicht in Blogs und Foren wie ein Lauffeuer verbreitet, wäre das Kalkül wohl auch aufgegangen – man ahnt, warum es EU-Kommissaren und keineswegs nur linken Vertretern der politischen Klasse so ein inniges Anliegen ist, endlich gegen die „unkontrollierte“ Verbreitung von Informationen im Netz vorzugehen.

Daniel war „ein guter Junge“ und „kein Nazi“

Was sich nach der erzwungenen Kenntnisnahme durch Politik und Medien-Establishment abspielte, macht den Mord an Daniel S. in vielerlei Hinsicht zum Offenbarungseid: die Dreistigkeit, mit der die ethnische Herkunft der Täter und damit die deutschenfeindliche Dimension der Tat entgegen längst bekannten Fakten weiter weggelogen wurde; die unduldsame „Bunt statt braun“-Stanzsprache von „Einzelfällen“ und „Jugendgewalt“ und die besessene Naziriecherei, mit der Bürgermeister, Polit-Pfarrer, Chefredakteure und Radiokommentatoren im gut geölten Zusammenspiel ihre Interpretation der Tat zur allein zulässigen erhoben und jede abweichende Meinung als Gedankenverbrechen behandelten; die atemberaubende Volte, mit der jeglicher spontanen Trauer- oder Unmutsbekundung der autochthonen Bevölkerung durch eine gelenkte Staatsdemonstration der Boden entzogen werden sollte und selbst die furchtbare Ermordung eines jungen Deutschen durch türkische Schläger für „Kampf gegen Rechts“-Rituale instrumentalisiert wurde; die naive Beflissenheit, mit der ein Teil der deutschen Bevölkerung die sozialpädagogischen Verunklarungen und Propagandaformeln nachplappert, mit denen seit Jahr und Tag die Risiken und Nebenwirkungen von Multikulturalismus und Masseneinwanderung verschleiert und bemäntelt werden, bis auch die deutsche Mittelschichtsmutter fassungslos fragt, „was wir da großgezogen haben“, und selbst die Familie beteuert, der Ermordete habe „viele Ausländer als Freunde“ gehabt, während der Bürgermeister huldvoll attestiert, Daniel sei „ein guter Junge“ und „kein Nazi“ gewesen – als wäre im umgekehrten Fall seine Ermordung irgendwie doch noch entschuldbar.

„Integration“ heißt Bürgerkrieg gegen das Volk

Auffällig aber auch, wie viele sich solchen DDR-verdächtigen Inszenierungen entziehen und lieber stumm die Faust in der Tasche ballen, als durch ein unbedachtes Wort selbst zum Sündenbock zu werden. Die Kluft zwischen verordneten Geglaubtheiten und real erfahrenen Wirklichkeiten ist unübersehbar, da mögen die Lautsprecher noch so hysterisch lärmen. Vielleicht dämmert ja dem einen oder anderen, daß „Integration“ im politisch-medialen Propaganda-Neusprech nichts anderes bedeutet als geistigen Bürgerkrieg gegen das eigene Volk.

Womöglich ahnen ja die Wacheren, daß Daniel und all die anderen gedemütigten, „abgezogenen“, ins Krankenhaus geprügelten oder totgeschlagenen jungen Deutschen billigend in Kauf genommene Kollateralschäden dieses unerklärten Bürgerkrieges sind – Opfer verinnerlichter Schuldkomplexe und einer ideologischen Indoktrination, die alle Verantwortung für das Verhalten von Einwanderern den Einheimischen aufbürdet und sie einseitig zu Toleranz, Dialogbereitschaft und Aufgabe der eigenen Identität verdonnert, selbst wenn es Leib und Leben kostet.

Fragen, bevor es zum Fragen zu spät ist

Als Daniel mit dem Tode rang, wurden acht bei einem Brandunglück ums Leben gekommene Mitglieder einer türkischen Großfamilie wie Märtyrer theatralisch in die Türkei eskortiert. Haltlose Mord- und „Rassismus“-Vorwürfe hoher türkischer Repräsentanten gaben die Begleitmusik. Spürt man in Backnang und Kirchweyhe, daß die türkischen Freunde des hauptverdächtigen Totschlägers nur die Parolen aufgreifen, die ihnen türkische Einpeitscher und deutsche Multikulti-Schreibtischtäter einflüstern, wenn sie Daniel und alle Deutschen als „Bastard-Nazis“ verachten?

Schweigen viele nur deshalb noch und ziehen sich ins anonym-aufsässige Internet zurück, weil sie genau wissen, daß sie eine übermächtige Koalition gegen sich haben – die eigenen politisch-medialen Eliten, die eingewanderten Parallelgesellschaften und dazu deren ausländische Schutzmacht? Wer „Warum?“ nicht nur für eine gedankenlos auf Pappschilder geschriebene Emotional-Chiffre hält, sondern wirklich wissen will, warum Daniel S., Jonny K. und all die anderen sterben mußten und noch sterben werden, der muß sich diesen Fragen stellen – bevor es zum Fragen zu spät geworden ist.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M552d6038165.0.html

http://www.politaia.org/politik/korrution/das-fanal-von-kirchweyhe-junge-freiheit/

Homosexuelle hetzen gegen CSU-Politiker Geis

BERLIN. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis hat mit seiner Kritik am Diskussionsstil der Homo-Lobby für heftige Empörung in der homosexuellen Szene gesorgt. Auf dem Nachrichtenportal für Schwule und Lesben, queer.de, griffen Leser den CSU-Politiker in der Kommentarspalte  an und beleidigten ihn massiv.

Geis hatte in einem Beitrag für die JUNGE FREIHEIT beklagt, daß eine sachliche Diskussion über die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe nicht möglich sei, da diejenigen, die am lautesten nach Toleranz schrien, andere Meinungen als ihre eigene nicht ertragen könnten.

Wie zur Bestätigung von Geis’ Kritik fielen die Reaktionen auf dem Internetportal für Homosexuelle äußerst drastisch aus: Ob „der alte G(r)eis nicht endlich mal seine demagogische Fresse halten“ könne, fragte ein Leser. Ein anderer erkundigte sich, ob Geis selbst „bisexuell oder auch stockschwul“ sei.

„Verklemmter kleiner Wichser“

„Haben Sie den Drang BHs oder generell Frauenkleider anzuziehen? Oder fühlen sie sich gar von Kindern sexuell angezogen?“ Ein Kommentator mit dem Namen „Thon“ beschimpfte Geis als „Klemmschwester“ und forderte ihn auf, „endlich das Maul“ zu halten. Noch deutlich wurde ein weiterer Leser, der Geis als „verklemmten kleinen Wichser“ bezeichnete, der möglicherweise „Lust auf nen zweiten Schwanz“ habe.

Ein anderer Leser empfahl dem CSU-Politiker, er hätte besser Priester werden sollen. Dann hätte er, „wie viele Paffen, mit seinen Kollegen Sexspielchen treiben oder Meßdiener angrabschen können“. Ähnlich fielen die Reaktionen auf der Facebookseite von queer.de aus. Und auch im Kurzmitteilungsdienst „Twitter“ mangelte es nicht an Haß- und Schmäheinträgen gegen Geis. (Die JUNGE FREIHEIT verzichtet an dieser Stelle darauf, aus den entsprechenden Beiträgen zu zitieren – Die Redaktion.)

Bei queer.de steht man solchen Kommentaren mit gemischten Gefühlen gegenüber: Die Lesermeinungen würden freigeschaltet, wenn sie „nicht zu hart“ seien, sagte ein Redakteur des Portals gegenüber der JF. Die Kommentare spiegelten zwar nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder, generell wolle man sie aber nicht bewerten.

Grünen-Politiker Beck will sich zu Vorgang nicht äußern

Die heftigen Reaktionen könnten allerdings auch am Thema liegen, so der Redakteur. Kaum ein anderes politisches Anliegen werde unter Homosexuellen so emotional diskutiert, wie ihre rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung. „Viele Schwule und Lesben haben von der Politik den Eindruck, ‘die da oben’ wollen uns nicht“, versuchte der Redakteur die Reaktion der Leser zu erklären.

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck, der den Beitrag von queer.de über „Twitter“ empfohlen hatte, wollte sich gegenüber der JF nicht zu den Angriffen auf Geis äußern. Über seinen „Twitter“-Account teilte er jedoch mit, er lese die Kommentare auf queer.de nicht. Später löschte Beck die Mitteilung wieder.

Beck, selbst bekennender Homosexueller, gehört zu den verbalen Scharfmachern, wenn es darum geht, Kritiker einer Gleichstellung von homosexuellen Paaren mit der Ehe, zum Verstummen zu bringen. So bezeichnete er beispielsweise Geis wegen dessen Haltung in der Frage als „verbohrten Ultramontanist“.

Nachdem die CDU-Politikerin und Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, von ihrer Partei ein klares Bekenntnis zur Ehe und Familie verlangt hatte, forderte Beck Umweltminister Peter Altmaier (CDU) via „Twitter“ auf, auch mal eine Staatssekretärin zu „versenken“. (krk)

> AKTUALISIERT (14.00 Uhr) Mittlerweile hat queer.de reagiert und einige Kommentare gelöscht.

> JF-Fernsehtip: Maybrit Illner: „Zwei Männer und ein Baby – gleiches Recht für Homo-Ehen?“ Unter anderem mit Volker Beck, Katherina Reiche, Hedwig Freifrau von Beverfoerde und Lilo Wanders. ZDF, Donnerstag, 30. August, 22.15 Uhr.

 

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5d8d823abb4.0.html

Der Fall Drygalla kann sich jederzeit wiederholen

Die Stimmung im Fall der deutschen Ruderin Nadja Drygalla beginnt sich zu drehen. Immer mehr Menschen, darunter auch Politiker und Journalisten, äußern ihren Unmut über den Umgang mit der Sportlerin. Auch im Internet regt sich Protest.

So zählt die Facebook-Gruppe „Solidarität mit Nadja Drygalla“ bereits nach wenigen Tagen über 6.600 Freunde. Der erste Beitrag der Gruppe brachte es auf 1.349 Kommentare, von denen sich die überwiegende Mehrheit empört über die mediale Hetzjagd auf Drygalla zeigte. Die JUNGE FREIHEIT sprach mit dem Initiator der Facebook-Gruppe, Martin Reinhardt.

Herr Reinhardt, Sie haben die Facebook-Gruppe „Solidarität mit Nadja Drygalla“ ins Leben gerufen, warum?

Reinhardt: Es war ein spontaner Reflex auf die Berichterstattung. Da wurde aus dem Umstand, daß der Freund einer Sportlerin zur rechtsextremen Szene gehört, ein Skandal gemacht. Natürlich sind Rechtsextremisten Feinde unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, aber einen Menschen, ohne Verteidigungsmöglichkeit, in Sippenhaft zu nehmen, das fand ich gefährlich.

Gefährlich für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und den Umgang mit Menschen in unserem Land. Darauf wollte ich, gerade vor dem Hintergrund unserer Geschichte und der Orientierung unserer Verfassung am christlichen Menschenbild, aufmerksam machen und ein Zeichen setzen.

„Frau Drygalla wurde völlig alleingelassen“

Was genau kritisieren Sie am Fall Nadja Drygalla?

Reinhardt: Das Verhalten der Medien und Sportfunktionäre. Von den Journalisten hat sich zu Beginn der Kampagne niemand mal die Frage gestellt: „Was machen wir da eigentlich, wie gehen wir hier mit einem jungen Menschen um?“ Und auch von den Sportfunktionären fand sich anfangs niemand, der sich schützend vor Frau Drygalla stellte. Sie wurde völlig alleingelassen. Das fand ich erschreckend.

Letztlich spielt man mit so einem Verhalten auch den Rechtsextremisten und insbesondere der NPD in die Hände. Wenn die sich bei einer solchen medialen Hetzjagd als einzige vor das Opfer stellt, kann ihr das Sympathien verschaffen, gerade weil viele Bürger in unserem Land den Umgang mit Nadja Drygalla ebenfalls ablehnen. Dies gilt es zu verhindern.

Es gab durchaus ähnliche Fälle in der Vergangenheit, warum sind Sie diesmal aktiv geworden?

Reinhardt: Dieser Fall hat mich besonders schockiert. Zum einen weil Nadja Drygalla eigentlich keine Person der Öffentlichkeit ist. Sie ist abgesehen von ihrer Funktion als Sportlerin nie öffentlich in Erscheinung getreten, vor allem nicht politisch. Und nun soll sie in Sippenhaftung genommen werden, für eine Haltung, die ihrem Freund vorgeworfen wird. Da läuft doch etwas falsch! Hinzu kommt die Art und Weise, wie hier eine junge Frau völlig schutzlos dem medialen Terror ausgeliefert wurde. Da regt sich einfach ein besonderes Schutzbedürfnis.

„Es gibt ein klares Gerechtigkeitsempfinden in der Gesellschaft“

Was für Reaktionen haben Sie auf Ihre Initiative erhalten?

Reinhardt: Die überwiegende Mehrheit der Kommentatoren lehnt den Umgang mit NadjaDrygalla ab und empfindet das als Sippenhaftung und Hexenjagd. Sicher gab es auch Kommentatoren aus der rechtsextremen und linksextremen Szene, die Masse aber war der ganz normale gesellschaftliche Durchschnitt.

Hat sie die starke Zustimmung überrascht?

Reinhardt: Schon, ich hatte gedacht, wenn man Tausend Facebook-Freunde für die Gruppe bekommt, ist das schon viel. Aber über 6.500, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich werte das als positives Zeichen dafür, daß es in der Gesellschaft noch ein klares Gerechtigkeitsempfinden gibt. Daß die Mehrheit sagt: So darf mit einem Menschen nicht umgegangen werden.

„Es darf nicht zu Vorverurteilungen oder Sippenhaftung kommen“

Was planen Sie für die Zukunft, hat sich Ihre Initiative mit dem Ende des Skandals erledigt?

Reinhardt: Nein, ich hoffe, daß unsere Seite mehr als nur ein Impuls bleibt. Denn ich fürchte, ein solcher Fall kann sich jederzeit wiederholen. Es braucht doch nur ein gewisses Reizwort wie zum Beispiel „Nazi“ und schon macht sich die mediale Meute ohne Rücksicht auf Verluste auf den Weg. Darauf will unsere Initiative aufmerksam machen und davor warnen.

Extremisten, egal ob von links oder von rechts, müssen wir ohne ‘Wenn und Aber’ mit allen demokratischen Mitteln bekämpfen. Aber es darf in Deutschland nicht zu Vorverurteilungen oder Sippenhaftung kommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob derjenige, der am Pranger steht, des Rechts-, Links- oder sonst irgendeines Extremismus beschuldigt wird. Ich hätte die Initiative auch ins Leben gerufen, wenn der Freund Nadja Drygallas ein Antifa-Aktivist gewesen wäre.

Würden Sie Frau Drygalla gerne persönlich kennenlernen?

Reinhardt: Wenn der ganze Trubel sich gelegt und sie wieder Ruhe gefunden hat, ja, sehr gerne. Es wäre schön, ein persönliches Gespräch mit ihr zu führen und zu erfahren, wie es ihr bei der ganzen Geschichte ergangen ist und auch, ob ihr die Solidarität – unsere aber auch die der Mehrheit der Gesellschaft – geholfen hat, das durchzustehen.

 

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