Galeeren statt Frachter

$_72Kürzlich hat der Europa-Grüne Michael Cramer gefordert, daß die
Güterbeförderung in Berlin mit Lastfahrrädern bewerkstelligt werden soll.

Hoffentlich gibt es genug Kulis in Berlin!

„Ich heiße Michael Cramer und bin seit 1979 ohne Auto mobil.“ verkündet
er auf seiner Webseite. „Bei meiner Arbeit im Verkehrsausschuss des
Europäischen Parlaments ist für mich klar:

Ohne eine Wende in der Verkehrspolitik ist der Klimawandel nicht zu stoppen. Der Verkehr
ist die am schnellsten wachsende Quelle für Treibhausgas-Emissionen. (…) Wir brauchen
“Soft Mobility”, d.h. wir müssen die Art, wie wir uns fortbewegen, radikal verändern und
die Benutzung von umweltschädlichen Verkehrsarten so weit wie möglich einschränken.“

Lieber Herr Cramer, hier noch eine Idee für Sie: Man könnte Containerschiffe und Öltanker
mit Galeerensklaven antreiben. Sie könnten die Trommel für den Rhythmus schlagen oder die
Peitsche schwingen. Ein Schiffsmotor für ein Containerschiff mit einer Verdrängung von
40.000 dwt leistet etwa 25.000 kW.

Die Leistung eines trainierten Menschen beträgt etwas weniger als ein kW.

Man müßte also 25.000 Leutchen auf einem Containerschiff beschäftigen. Auf 100 Schiffen
könnte man alle Arbeitslosen der Bundesrepublik unterbringen. Allerdings nur theoretisch.

Ein Containerschiff der oben dargestellten Klasse ist etwa 200 m lang. In drangvoller
Enge könnte man 2.000 Ruderer unterbringen, wenn man an jeden Riemen 5 bis 6 Leute
setzt. Man müßte also hinsichtlich der Zuladung und der Geschwindigkeit große Kompromisse
eingehen. Aber die Grünen wollen ja sowieso entschleunigen. Vielleicht gibt es im Arsenal
von Venedig noch eine Galeere, die man nachbauen kann.

Wikipedia schreibt über Galeeren: Zwei bis fünf Ruderer bedienten je einen Riemen. Je
weiter der Ruderer vom Drehpunkt des Riemens entfernt saß, desto größer war der Weg, den
er bei jedem Schlag zurücklegen musste. Während derjenige, der direkt an der Bordwand saß,
nur den Oberkörper zu bewegen brauchte, musste der Ruderer, der zur Schiffsmitte hin saß,
bei jedem Schlag aufstehen und einen Schritt vor und zurück machen.

Entsprechend wurden die Ruderer eingesetzt: die Älteren und Schwächeren
nach außen zur Bordwand, die Stärkeren nach innen zur Schiffsmitte hin.

Die Sterblichkeit unter den Ruderern war sehr hoch. War das Schiff unterwegs, schliefen
alle an Deck, auch die Offiziere. Die Galeerensklaven und -sträflinge schliefen angekettet
auf ihren Bänken. Auch die sanitären Verhältnisse waren entsprechend – solange gerudert
wurde,konnte niemand von den Ruderern seinen Platz verlassen.

Gerudert wurde manchmal bis zu 10 Stunden.

Eine Galeere roch man deshalb schon von weitem.

Die mittlere Überlebensdauer der Ruderer betrug in Friedenszeiten 5 Jahre.

Deshalb herrschte immer Mangel an Ruderern.

Ein mittleres Containerschiff verbraucht für 5.000 € Schiffsdiesel pro Tag. Wenn man
diese Kosten spart und für 2.000 Ruderer aufwendet, dann reicht das für eine kärgliche
Verpflegung – pro Kopf 2,50 € am Tag. So war das früher in der Seefahrt, Herr Cramer…

Schade, daß man mit Muskelkraft nicht fliegen kann.

Höchstens rausfliegen aus dem Verkehrsausschuß…

Quelle : Prabels Blog

Gesinnungsdiktatur – Sind Sie politisch korrekt ?

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Kümmern Sie sich ausreichend um Transsexuelle?

Freuen Sie sich auch wirklich über die immer höheren Strompreise?

Und glauben Sie an die Sicherheit Ihrer Ersparnisse?

Dann dürfen Sie jetzt nicht weiterlesen!

Aus dem einstigen Land der Dichter und Denker ist ein Volk von Feiglingen geworden.

Das freie Nachdenken, die Voraussetzung für unseren einstigen Wohlstand, gilt jetzt als
unanständig. Haben Sie etwa Zweifel am »Klimawandel«? Bloß nicht darüber sprechen. Es
wäre mindestens so schlimm, als ob Sie dreist leugnen, dass der erstarkende Islam eine
große Bereicherung für den deutschsprachigen Raum ist.

Haben Sie vielleicht auch Zweifel daran, dass der Euro stabiler ist als D-Mark und Schilling
es je waren? Und glauben Sie tief im Innern, dass jene Milliarden, mit denen wir südliche
Pleitestaaten »retten«, rausgeworfenes Geld sind? Hinterfragen Sie etwa die

Aussagen unserer Politiker, wonach die Kriminalität seit Jahren beständig zurückgeht?
Pssst! Behalten Sie das alles besser für sich. Denn das ist mindestens ebenso schlimm,
als ob Sie neben Ihrer Wohnung kein multikulturelles Asylbewerberheim für die vielen
diskriminierten Roma und andere Armutsflüchtlinge haben wollen.

Politisch korrekt sein, das heißt, die Lügen von Politik und Medien brav zu schlucken.
Wer politisch korrekt ist, der glaubt, dass die Euro-Krise vorbei ist. Der hält die
Energiewende für bezahlbar und die Renten für sicher. Der glaubt, dass die Mieten sinken
werden, dass wir uns der Vollbeschäftigung nähern und deshalb ganz dringend viele Arbeitskräfte
im Ausland anwerben müssen. Wer politisch korrekt ist, der glaubt, dass die Steuern nicht noch
weiter erhöht werden. Und wer so denkt, der hält sogar die Schwulenehe für kinderfreundlich.

Und er glaubt, dass es in Afghanistan Menschenrechte gibt. Wer politisch korrekt ist, der lebt
nach Auffassung der Autoren von Politische Korrektheit in einer Illusion. Und er weiß es, spielt
aber mit. Der dänische Schriftsteller Hans Christian Andersen hat dieses Verhalten trefflich
1837 in seinem Märchen Des Kaisers neue Kleider beschrieben.

Der Kaiser ist nackt – aber alle loben seine Kleider. Auch wir huldigen den nackten Kaisern in
Politik und Medien. Zumindest ist es tabu, die von ihnen vorgegebenen Denkschemata infrage zu stellen.

Wir sind umzingelt von einem engmaschigen Netz der Tabus und politischen Korrektheiten, die man
nicht mehr offen ansprechen darf. Allein der Verdacht, die politische Korrektheit verletzt zu haben,
stempelt einen Menschen für den Rest des Lebens bestenfalls zum Idioten oder aber zum Außenseiter.

Jeder weiß das. Und jeder pariert jetzt, wenn es wie in einer Diktatur darum geht, die Sprach- und
Denkvorgaben zu erfüllen. Wer klar denkt und sich außerhalb der politischen Korrektheit bewegt, der
wird schnell zum bösen »Populisten« gestempelt. Wir haben Angst davor, »populistisch« genannt zu werden.

Warum eigentlich? Das Wort »populistisch« kommt schließlich vom lateinischen »populus« (Volk)
und bezeichnet eine Nähe zum Volk. Ist es wirklich tabu, wenn man als Bürger volksnah ist?

Wenn man die politische Korrektheit nicht beachtet, dann gibt es heute überall massiven Ärger.

Das spüren derzeit auch die Niederländer. Denn die Vereinten Nationen (UNO) fordern das Verbot des
Nikolausfestes in den Niederlanden. Nein, das ist kein verfrühter oder verspäteter Aprilscherz.

Viele Niederländer reagieren mit wütenden Protesten auf Vorwürfe der Vereinten Nationen gegen
ihr Nikolausfest. Eine Expertengruppe der UNO hatte das Fest Ende Oktober 2013 als rassistisch
eingestuft und dessen Abschaffung gefordert. Der niederländische »Sinterklaas« wird schließlich
traditionell von einer Schar schwarzer Helfer, den »Zwarte Pieten« (Schwarzen Petern), begleitet.

Wir fahren den deutschsprachigen Raum jetzt politisch korrekt gegen die Wand. Ein Beobachter, der
uns von einem fremden Stern zuschaut, muss uns für die Insassen eines großen Irrenhauses halten.

Wir jagen Kinderschänder in der katholischen Kirche und bejubeln zugleich die Kinderschänder
aus den Reihen der grünen Partei. Wir lauschen ergeben den Lesungen des früheren SS-Mannes
Günter Grass und verachten zugleich den früheren SS-Mann Horst Tappert.

Inzwischen hat fast jeder Angst, ein verbotenes Wort zu gebrauchen. Hinter jedem Wort
vermuten wir inzwischen das Böse. In unseren Schulen gibt es jetzt keine »Heimatkunde« mehr.
Allein schon das Wort ist »böse«. Heimat soll eben nicht mehr identitätsstiftend sein.
Mit »Heimat« diskriminieren wir angeblich jene, die ihre Heimat verlassen haben.

Auch Wörter wie »Arbeitsloser« dürfen wir nicht mehr verwenden. Ein Mensch, der
sein Einkommen nicht selbst sichern kann, wird damit angeblich diskriminiert.

Wir dürfen allenfalls noch »Erwerbsloser« sagen, weil es viele Arbeitsformen gibt, die kein Einkommen
sichern. Wir haben ständig Angst davor, bei der Verwendung eines falschen Wortes erwischt zu werden.

Keiner ist auch mehr »behindert«. Man ist höchstens »mobilitätseingeschränkt«.
Auch »Negerlein« darf man nicht mehr sagen, aber ist »Maximalpigmentierte« da wirklich besser?

Kein Kind darf heute »schwer erziehbar« genannt werden. Das ist diskriminierend.

Auch das Wort »verhaltensauffällig« ist gestrichen. Man nennt das heute politisch
korrekt »verhaltensoriginell«. Wenn die kleine Maxime dem kleinen Mohammed im
Kindergarten einen schweren Stein auf den Kopf haut, bis das Blut spritzt, dann
ist das allen Ernstes »verhaltensoriginell«.

Geht’s noch?

Wir lösen uns von alten rückständigen Traditionen und werden egalitäre fortschrittliche
Persönlichkeiten. Auf wirklich allen Gebieten. Ständig sollen wir uns fragen: Fahre ich
auch wirklich ökologisch korrekt? Lebe ich wirklich nachhaltig? Verbrauche ich nicht doch
zu viel Strom? Kümmere ich mich ausreichend um Transsexuelle? Nur wer sich ständig solche
Fragen stellt, der ist politisch korrekt.

Wir finden es inzwischen völlig »normal«, dass wir unsere selbst gezeugten Kinder in Massen
abtreiben und stattdessen in Massen Menschen aus Ländern mit fremden Kulturen importieren,
denen unsere Lebens-und Arbeitswelt völlig fremd sind. Die Folgen davon werden wohl für uns
alle grauenvoll sein,aber wir nennen das politisch korrekt »Bereicherung«.

Politisch nicht erwünschte »unkorrekte« Stimmen werden sofort zum Schweigen gebracht.

Heute herrscht eben überall wieder Angst wie einst
unter den Nazis vor den überall lauernden Denunzianten.

Der Bremer SPD-Abgeordnete Martin Korol hat 2013 gesagt,
dass Roma in einer »archaischen Welt« leben.

Das reichte schon, um Ende 2013 aus der Partei ausgeschlossen zu werden.

Ein falsches Wort – und man ist unten durch und wird gejagt.

Vorwort zum neuen Buch von Michael Brückner und Udo Ulfkotte : Politische Korrektheit

UN bestätigt IPCC Klima-Lüge

UN-Klimarat: Im Mittelalter war es so warm wie heute. – Der neue Report wird am Freitag kommender Woche veröffentlicht.

 

Der Weltklimarat IPCC relativiert seine frühere These, dass es nie so warmes Klima wie heute gegeben habe: In einem Bericht des Gremiums, der der „Welt“ vorab vorliegt, heißt es: „Mit hoher Wahrscheinlichkeit“ sei es im Mittelalter, in den Jahren 950 bis 1250, „in einigen Regionen genauso warm gewesen wie heute“.
Trotz der regionalen Einschränkung liegt in dem Satz eine Distanzierung zur unter Klimaforschern umstrittenen so genannten „Hockeyschlägerkurve“ – einer Grafik, laut der die Temperaturen im vergangenen Jahrtausend zunächst vergleichsweise unverändert auf niedrigem Niveau lagen, dann aber, mit Beginn der Industrialisierung in den USA und Europa, drastisch anstiegen.
Im letzten Sachstandsbericht des IPCC aus dem Jahr 2007 hatte es noch geheißen, dass mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ die Temperaturen des ausgehenden 20. Jahrhunderts die höchsten der vergangenen 1300 Jahre gewesen seien.
Der neue Report wird am Freitag kommender Woche veröffentlicht. Der „Welt“ liegt die Zusammenfassung des Berichts für Politiker bereits vor. Das Dokument des Kimarates erwähnt außerdem tropische Wirbelstürme, Hurrikane und Taifune also, nicht mehr erwähnt. Im vorhergehenden hieß es noch, sie würden an Stärke zunehmen.

Die Welt vor einer Eiszeit

Russische Wissenschaftler sagen voraus, dass 2014 eine kleine Eiszeit beginnen werde. Sie widerlegen die These von einer globalen Erderwärmung und bezeichnen sie als einen Marketingtrick.

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Eine Erwärmung des Klimas tritt in der Tat ein. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, dem Beginn der industriellen Revolution, wurde es auf der Erde immer wärmer. Eben deshalb gilt es, dass dieser Prozess mit der anthropogenen Einwirkung zusammenhänge. Die Menschheit vergrößere die CO2-Emissionen, was einen Treibhauseffekt bewirke.

Der russische Wissenschaftler Wladimir Baschkin ist damit kategorisch nicht einverstanden. Er behauptet, dass klimatische Veränderungen einen zyklischen Charakter aufzuweisen hätten und mit der Tätigkeit der Menschen in keiner Weise verbunden seien. Zusammen mit seinem Kollegen, Rauf Galiullin, aus dem Institut für grundlegende Probleme der Biologie der Akademie der Wissenschaften Russlands, weist er nach, dass es sich bei der jetzigen Erwärmung um einen Nachhall des Herauskommens des Planeten aus einer „kleinen Eiszeit“ handle und dass man uns in Bälde, selbstverständlich mit geologischen Maßstäben gemessen, das Eintreten in eine neue Eiszeit bevorstehe:

„Die kleine Eiszeit kommt mit einer Periodizität von 500 Jahren vor. Die vorausgegangene ist Mitte des vorigen Jahrtausends gewesen, als in England die Themse einfror, die Holländer Schlittschuhe liefen und Ausländer in Russland erschraken, wenn sie die Bäume vor Frost zerbersten sahen. Die Perioden einer Abkühlung und einer Erwärmung folgen nacheinander mit einem Abstand von 30 bis 40 Jahren. In Russland beispielsweise gab es eine Erwärmung in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, als die Schifffahrt auf dem Nördlichen Seeweg möglich war, daraufhin folgte eine Abkühlung in den Kriegsjahren, dann kam eine Erwärmung der 70er Jahre usw. Die jetzige Erwärmungsperiode ging an der Schwelle des Jahrtausends zu Ende.“

Der Beginn eines neuen Zyklus, der Abkühlung, hängt mit einer Veränderung der Sonnenaktivität zusammen. Die Strahlungsleistung unseres wichtigsten Himmelskörpers geht zurück, was das Klima denn auch beeinflusst.

„Die wissenschaftliche Erforschung des Klimas der vergangenen geologischen Epochen lässt einen an der Motiviertheit der Forderungen des Kyoto-Protokolls zweifeln“ , sagt Wladimir Baschkin. Das Protokoll schränke die Emissionen von Treibhausgasen ein und lasse einen Handel mit Quoten für diese Emissionen zu. Die Emission von Kohlendioxid sei ein normaler natürlicher Prozess und nicht ein ausschließliches Resultat der menschlichen Tätigkeit, sagt der Wissenschaftler:

„Der Treibhauseffekt, der mit dem anthropogenen Faktor verbunden ist, das sind vier bis fünf Prozent von der natürlichen Emission. Der Ausbruch eines Vulkans ergibt weitaus mehr. Ein richtiger Beitrag zum Treibhauseffekt ist der gewöhnliche Wasserdampf. Gott sei dank, dass niemand auf den Gedanken kommt, ihn ebenfalls regulieren zu müssen.“

Im Weltmeer ist sechzig Mal so viel Kohlendioxid als in der Luft enthalten. Bei einem Temperaturanstieg auf dem Planeten beginnt es, energischer zu entweichen. Somit geht eine Erhöhung des CO2-Nivaus in der Atmosphäre nicht etwa einer Erwärmung voraus, sondern folgt eher dieser.

Ein globale Erderwärmung, von der so viel geredet wird, sei nicht so sehr ein wissenschaftliches Problem als vielmehr ein Marketingtrick. Wenn eine Erwärmung eingetreten sei, erläutert der russische Wissenschaftler den Hintergrund solcher Gedankengänge, so verringere sich der Bedarf nach traditionellen Brennstoffarten (Kohle, Erdöl und Gas) und folglich sollte der Preis für diese energiewirtschaftliche Ressource sinken. Das sei aber schon keine Wissenschaft, sondern eine Politik reinsten Wassers, behauptet Wladimir Baschkin.

Uns erwarte aber nicht eine globale Erwärmung, sondern eine globale Abkühlung, behauptet der russische Wissenschaftler. Doch man müsse sich vor der Abkühlung nicht fürchten, sie würde sich allmählich entwickeln und erst Mitte des 21. Jahrhunderts spürbar werden.

http://german.ruvr.ru/2013_03_03/Die-Welt-vor-einer-Eiszeit/

Wärmedämmungs-Wahn

Eines für den Bürger mit Abstand teuersten Elemente der „Energiewende“ ist die sog. Energieeinsparverordnung EnEv). Sie zwingt alle Immobilienbesitzer zur „energetischen Sanierung“ ihrer Immobilie. Dabei geht es geht nur um das Einschüchtern, Terro­risieren – letztlich Enteignen – der Hausbesitzer und die Ankurbelung der Klimaschutz-Mafia. Dafür arbeiten die Behörden und vor allem die gekaufte Politik in unserer Lobbykratur. Die Baubranche weiß das seit langem, nimmt es aber klaglos hin.

 

von Konrad Fischer

Seit 1979 arbeite ich mit meinem vom Vater über­nommenen Architektur- und Ingenieurbüro vorwie­gend im Bereich Bauwerksinstandsetzung und Denkmalpflege. Die dabei gemachten Erfahrungen wi­derlegen in vielen Bereichen die gängigen Werbeaussa­gen der Bauwirtschaft. Am dramatischsten zeigte sich das bei der Dämmlüge, einem Grundbaustein der angeblichen Energiewende: Die Fassadendämmung, die mit der Ener­giesparverordnung und dem Erneuerbare Energien-Wär­megesetz (seit Jahresbeginn 2009) vorangetrieben wird, ist teuer und nutzlos.

 

Das haben Praxis vergleiche hinreichend erwiesen. Auf die schriftliche Nachfrage der Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter aus dem Jahre 2011 konnte kein Ministerium und keine Energieagentur Beweise für die Energiesparwirkung der Fassadendämmung vorlegen. Entsprechend war auch das Ergebnis der Vergleichsun­tersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik aus den Jahren 1983-85. Vier Mal erwiesen die wissenschaftlich exakten Messungen, dass Häuser mit Fassadendämmung nicht weniger, sondern mehr Energie verbrauchen! Seit­dem ist das nie mehr korrekt untersucht worden. Die da­maligen Versuchsbauten sind beseitigt. Wenn heute Einsparungen verkündet werden, sind diese mit falschen Formeln berechnet worden oder kommen durch sonstige Maßnahmen an der Heizung, den Fenstern oder im Dach zu Stande. Wobei sich auch letztere oft nicht lohnen – es sei denn für den Vermieter, der den Unsinn als sogenannte Modernisierung auf den Mieter umlegt und aus Steuer­mitteln bezuschussen lässt. Auch wenn ein Häuslebauer ein Darlehen der staatseigenen Kreditanstalt für Wiederauf­bau (KfW) in Anspruch nimmt, lohnt sich das meist nicht, da die eingesparten Energiekosten zu gering sind.

 

Nun könnte man denken, dass die Dämmungen, wenn schon nicht zur Energieeinsparung, wenigstens im Sinne einer Instandsetzung taugen. Aber auch das stimmt nicht. Dämmen erzwingt nämlich Pfusch. Die Dämm­schäume, -gespinste und -steine werden am Tag extrem heiß, blockieren aber das Einspeichern der Sonnenwärme ins Mauerwerk. In der Nacht kühlen sie weit unter die Luft­temperatur und den sogenannten Taupunkt ab, saugen deshalb Kondensat und «saufen ab». Da sie wasserabwei­send beschichtet sind und nur Dampf hereinlassen, das eingedrungene Wasser jedoch mangels Kapillaraktivität nicht mehr hinaus kann, werden sie zu schimmeligen, ver­algten Wasserfallen. Die Plastikanstriche werden deswe­gen mit wasserlöslichen Giften verseucht. Obendrein kann der Schallschutz von nachträglich gedämmten Fassaden schlechter werden. Das Institut für Bauforschung Hannover hat nach jahrelangen Vergleichsuntersuchungen heraus­bekommen, dass die Instandhaltung von Dämmfassaden über neun Euro mehr pro Quadratmeter im Jahr kostet als eine Putzfassade.

 

Überdies ist die Dämmbauweise kurzlebig. Etwa 80 Prozent der Leichtbauten sind Sondermüll, von der Brandgefahr ganz zu schweigen. Die feuchte- und wind­bedingte Bewegungsfreude von Holzkonstruktionen in Wand und Dach beansprucht die rissgefährdeten Klebe­dichtungen. Nässeschäden folgen, auch durch Sommer­kondensat, das von außen in die Dämmebenen eindringt. Sogar die teuren Isoliergläser sind Wegwerfkonstruktio­nen – sie erblinden durch unausweichliche Innenkonden­sation und fressen vor allem als Dreifachglas soviel kostenlose Sonnenstrahlen auf, dass die Heizkostenrech­nung steigt.

 

Viele Bauherren haben schon gehört, dass die vom Energieberater und der Dämmstoffindustrie ver­sprochene Energieeinsparung eine Nullnummer ist, aber wissen nicht, wie sie um die vermeintlich per Gesetz ver­ordneten Maßnahmen herumkommen. Dabei ist das gar nicht so schwer: Jeder kann sich unter Berufung auf Para­graph 25 der Energiesparverordnung und Paragraph 9 des Erneuerbare Energien-Wärmegesetzes von der Dämm­pflicht befreien lassen. Er muss dafür nur mit Hilfe eines dafür zugelassenen Sachverständigen – meistens ein Ar­chitekt oder Ingenieur – die Unwirtschaftlichkeit der Zwangsmaßnahmen nachweisen. Ein simples Rechenex­empel, das immer zugunsten des Bauherren ausgeht.

 

Wer eine Alternative zum Dämmwahnsucht, dem empfehle ich, seinen Altbau diesbezüglich in Ruhe zu las­sen. Und für neue Häuser rate ich zu speicherfähigen Mas­sivbauten mit Fenstern ohne Dichtlippe und Isoglas, dafür mit Einfachglasfenstern plus Laden oder Rollo. Diese Kom­bination hält im Winter warm, im Sommer kühl. Sie ver­hindert die Aufheizung tagsüber und die Auskühlung über Nacht. Dreifachglas und andere teure Aufrüstungen sind unnötig. Kunstharzversprödete Holzfenster müssen nur entlackt und mit Leinölfarbe nachhaltig saniert, aber nicht ausgetauscht werden.

 

Die unrentable und störungsanfällige Lüftungs­und Solar-High- Tech bringt dem Altbau keine Vorteile. Viel besser ist eine kostengünstige Elektrodirektheizung, die ­richtig eingesetzt – viel mehr Kosten einspart, als gemeinhin bekannt. Gegen feuchte und versalzte Wände hilft kein trocknungsblockierender Sanierputz, meist genügt sim­pelste Entsalzungstechnik und Kalkmörtel. Auch die «auf­steigende» Feuchte ist nur ein Schauermärchen zugunsten ungeeigneter, aber teurer Reparaturverfahren. Und bei der Instandsetzung von Fassaden sollte man nässestauende Synthetikfarben, deren angeblich entfeuchtende Dampfdiffusion baupraktisch gar nicht existiert, durch kapillar­offenen Kalkputz und -anstrich ersetzen. All das spart auf einfachste Weise Energie und Kosten und ist seit langem bewährt.

 

Meine Schlussfolgerung als Architekt: All die behördlich erzwungenen Energiesparereien sollen gar keine Energie sparen. Es geht nur um das Einschüchtern, Terro­risieren -letztlich Enteignen! – der Hausbesitzer und die Ankurbelung der Klimaschutz-Branche. Dafür arbeiten die Behörden und vor allem die gekaufte Politik in unserer Lobbykratur. Die Baubranche weiß das seit langem, nimmt es aber klaglos hin. Manche Architekten übernehmen gar nur die fertige Planung seitens der Produkthersteller – er­kennbar an den Produktnennungen im Leistungsverzeich­nis. Das alles bringt dann schöne Umsätze. So singt man das Lied vom Klimaschutz und gibt vor, die Welt zu retten – Hauptsache der Kunde zahlt.

konrad-fischer-info.de www.compact-magazin.com

Bouffiers 500-PS-Dienstwagen enttarnt

Wenn Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in seinen gepanzerten Dienstwagen steigt, kommt er trotz des enormen Gewichts des BMW 750i schnell und bequem ans Ziel. Kein Wunder: die Limousine hat 407 PS und schafft 250 Kilometer pro Stunde. Doch unterwegs wird mehr als doppelt so viel Treibhausgas in die Luft geblasen als die EU-Richtlinie vorsieht. Nur unwesentlich schlechter fällt das Ergebnis bei Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) aus.

„Ihn mussten wir sogar verklagen“, berichtet Jürgen Resch, der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die alle Dienstwagen der Bundesminister und Ministerpräsidenten unter die Lupe genommen hat.

Bouffier hatte sich geweigert, die Daten freiwillig herauszugeben. Er kommt mit 277 Gramm pro Kilometer auf denselben Wert wie NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Damit zähle er zur „großen Koalition der Klimakiller“, kritisiert Resch. Seehofers Dienstwagen bläst pro Kilometer noch ein Gramm mehr in die Luft.

Staatskanzlei bemüht sich um Schadensbegrenzung

Die hessische Landesregierung bemüht sich um Schadensbegrenzung: Staatskanzlei-Chef Axel Wintermeyer betont, es gebe nur sehr wenige Hersteller, die Fahrzeuge mit Sicherheitsaufbauten anböten. Von den geeigneten Fahrzeugmodellen habe Bouffier das mit dem niedrigsten CO2-Ausstoß. „Mehr kann der hessische Ministerpräsident nicht machen.“

Insgesamt ist das Ergebnis der DUH-Untersuchung mehr als ernüchternd. „Jeder zweite Ministerpräsident bekommt eine rote Karte“, sagt Resch. Sie wird für Autos mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 196 Gramm pro Kilometer vergeben. Der Zielwert der Europäischen Union liegt bei 130 Gramm.
Gegenüber dem Vorjahr verschlechterte sich der beste Emissionswert nach DUH-Angaben um 32 Prozent – von 92 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer auf 123 Gramm. Damals setzten einzelne Politiker noch auf japanische Hersteller von Hybrid-Autos.

Kein Dienstwagen schafft den Zielwert

Sind also alle Politiker Klimasünder? Nicht ganz. Zumindest für die Mitglieder der Bundesregierung gibt es keine roten Karten. Positiv fällt die Bilanz aber auch nicht aus: „Kein Dienstwagen der Bundesminister, deren Daten erhoben wurden, schafft den EU-Zielwert“, sagt Resch.
Schlusslicht ist Gesundheitsminister Daniel Bahr mit 183 Gramm CO2 pro Kilometer. Am wenigsten klimaschädlich fährt Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (beide FDP) – wirklich umweltfreundlich unterwegs ist sie mit 149 Gramm pro Kilometer allerdings auch nicht. Und der Umweltminister? Auch Norbert Röttgen (CDU) geht nicht mit gutem Beispiel voran – er landet im Mittelfeld.

http://nachrichten.t-online.de/dienstwagen-die-schlimmsten-klimasuender-unter-deutschlands-spitzenpolitkern/id_56248176/index