Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr hat bei einer abendlichen Übung
in einem Wohngebiet in der Stadt Calw für Schrecken und Unverständnis gesorgt.
Am 21. August 2012 hätten ab 21.30 Uhr explosionsartige Geräusche und um 22 Uhr
ein lauter Knall Bewohner aus dem Schlaf gerissen, berichtet der Schwarwälder-Bote online.
Die Übung, an der auch US-Soldaten beteiligt gewesen sein sollen, habe die KSK dem
städtischen Ordnungsamt einen Tag zuvor angezeigt.
Nach Angaben der Abteilungsleiterin Liegenschaft und Immobilien bei der zuständigen
Pforzheimer Behörde sei im März mit der Bundeswehr einen Vertrag geschlossen worden,
wonach diese an einem ehemaligen THW-Gebäude üben darf. Allerdings müsse eine Übung
angezeigt werden und das Ruhebedürfnis der Bevölkerung sei zu achten.
Noch am Abend der Übung hätten Beteiligte das Gespräch mit der betroffenen Bevölkerung
gesucht. „Wie einer der Soldaten dazu meinte, hätten sich die meisten beschwichtigen
lassen, als ihnen erklärt worden sei, dass solche Übungen unumgänglich seien und man
wirklich nicht so viel Krach hätte machen wollen.“
Quelle : Bundeswehr Monitoring