Schreiendes Blut – 100 Millionen Marxismus- Opfer | 09.03.2019 | www.kla.tv

 

klagemauerTV

Am 09.03.2019 veröffentlicht

Woher kommen die ständig zunehmende Hetze, Gewaltexzesse und somit Alleingeltungsansprüche von Linksextremen gegen „Rechts“? Diese Dokumentation legt die Wurzeln des gewalttätigen Kommunismus, sprich Marxismus, unmissverständlich offen.

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Redaktion: is.
Quellen zum Text:
– Peter Helmes: „Die blutigen Ikonen der Grünen“
– Torsten Mann: „Weltoktober: Wer plant die sozialistische Weltregierung?“
– Buch von Stephane Courtois: „Schwarzbuch des Kommunismus”
– Express Zeitung, Ausgabe 3 – Januar 2017, „Kommunismus 2.0“, https://www.expresszeitung.com/

Sozialistische Tote sind bessere Tote als Nationalsozialistische Tote: Amadeu-Antonio-Stiftung will Geschichte umschreiben

von https://sciencefiles.org

Es wird höchste Zeit, die Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus Steuergeldern zu beenden. Wer dazu seinen Teil beitragen will, der kann dies hier tun.

Vor einiger Zeit haben wir einen Gastbeitrag von Vera Lengsfeld veröffentlicht, in dem es um eine unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wenngleich aus Mitteln der Landeszentrale für Politische Bildung in Berlin finanzierte Veranstaltung ging, die von Klaus Bästlein, Enrico Heitzer und Anetta Kahane organisiert und in den Räumlichkeiten der Amadeu-Antonio-Stiftung durchgeführt wurde. Das Ziel der angeblichen „Fachtagung“ besteht nicht nur nach unserer und nach Ansicht von Vera Lengsfeld darin, den DDR-Sozialismus als eine Art „besonderen Sozialismus“ darzustellen, von allen Verbindungen zum Faschismus zu reinigen und die Geschichte so umzuschreiben, dass der DDR-Sozialismus in neuem Glanz erscheint, quasi aufpoliert und um die vielen Toten und die vielen von der Stasi zerstörten Biographien bereinigt, zu präsentieren.

Wir haben schon damals darauf hingewiesen, dass eine der größten Ironien der Geschichte darin besteht, dass es ausgerechnet Sozialisten und Kommunisten gelungen ist, sich als „Antifaschisten“ zu inszenieren, als die besseren Schlächter, wenn man so will, denn dass selbst die Nazis mit den rund 6 Millionen von Ihnen ermordeten Juden (selbst dann, wenn man die geschätzt 61 Millionen militärische und zivile Opfer des zweiten Weltkrieg komplett auf der Seite der Nazis verbucht) nicht mit den Sozialistischen Regimen von Josef Stalin, Mao Tse Tung, Pol Pot usw. mithalten können, auf deren Konten geschätzt 100 Millionen Opfer gehen, ist eine historische Wahrheit, an der man nichts deuteln kann.

Und wie immer, wenn man Fakten nicht beseitigen kann, versucht man sie umzuinterpretieren. Bei der „Fachtagung“ der AAS-Stiftung soll dies durch eine Art Bewertung der Toten und Relativierung des Terrors, der vom DDR-Regime ausgegangen ist, geschehen.

Lesen Sie die folgende Passage bitte sehr aufmerksam. Sie stammt aus dem Bericht zur Fachtagung, der beim AAS-Ableger „Belltower-News“ erschienen ist und von Simone Rafael verfasst wurde. (Der Erzengel Rafael gilt im Koran als derjenigen, der den Tag der Auferstehung mit seiner Trompete verkündet … doch zurück zur Auferstehung des DDR-Sozialismus in neuer Politur:)

 

„Worum es geht

Klar wurde hierbei und vor allem in den Diskussionen zu den Kurzinputs: Zentrum der Debatte ist die Frage, wie die deutsche Geschichte so aufgearbeitet werden kann, dass den Opfern Gerechtigkeit getan wird, ohne Verhältnismäßigkeiten zu marginalisieren. Fehler, die in der Aufarbeitung des Nationalsozialismus gemacht wurden – etwa lange die Berichte der überlebenden Opfer zu ignorieren und Erinnerung praktisch[,] ohne sie zu gestalten – sollten in der Aufarbeitung der Verbrechen der SED-Diktatur vermieden werden. Diesmal spielten Opfer von Anfang an nicht nur eine zentrale Rolle. Ihre Erinnerungs-Initiativen wurden von Anfang an staatlich unterstützt, ihre Stimmen gehört. Und diese persönlichen Erzählungen bestimmten sogar die gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung verschiedener geschichtlicher Sachverhalte, etwa über die Arbeit der Stasi oder ihrer inoffiziellen Mitarbeiter*innen.

Die im Kern gute Intention brachte aber Probleme mit sich. Aus der Schwere der Erfahrungen der Opfer des DDR-Regimes entstand das in den 1990er Jahren prägende „Totalitarismus-Paradigma“: Eine vermeintliche Gleichsetzung der Verbrechen des Nationalsozialismus und der Verbrechen der SED-Diktatur, wenn etwa beide als „Unrechtsstaaten“ bezeichnet werden oder als „die beiden Diktaturen“. Die Idee dabei war, die Opfer des DDR-Regimes und die Widerstandskämpfer für ihre Leistungen im Kampf um die Freiheit zu würdigen. Erreicht wurde damit aber auch die Nivellierung von Unterschieden, wenn Nationalsozialismus und DDR quasi „technisch“ als „Diktaturen“ und „strukturell gleich“ dargestellt werden.  Dann wird nämlich der Holocaust als einziger industriell durchgeplanter staatlicher Massenmord nivelliert und der rassistische und antisemitische Charakter des Nationalsozialismus gleich mit.“

 

Wenn Sie nach der Lektüre der Meinung sind, dass man der Amadeu-Antonio-Stiftung nun wirklich den Hahn, aus dem die Steuermittel fließen, abdrehen muss, dann können Sie hier ihre Stimme in die Waagschale werfen.

Hier steht nicht mehr und nicht weniger, als dass die Aufarbeitung der DDR-Geschichte zu sehr am menschlichen Leid der Opfer orientiert ist, dass durch diese Orientierung der Eindruck entstanden ist, die DDR sei ein sozialistisches Unrechtsregime gewesen, das einen Totalitarismus durchsetzen wollte und dabei über Leichen, nicht nur am antifaschistischen Schutzwall, der Mauer und in der Todeszone davor gegangen ist. Dies habe dazu geführt, dass der DDR-Terror nicht mehr vom Nazi-Terror unterschieden werden könne, obwohl Letztere doch für den einzigen „industriell durchgeplanten staatlichen Massenmord“ verantwortlich gewesen sei [Wie eng ideologische Stirnen doch sind. Dass Stalins Gulag oder seine Zwangskollektivierung kein geradezu industriell geplanter Massenmord war, kann man auch nur behaupten, wenn man die Kenntnisse der Geschichte auf den Teil reduziert, der keine sozialistischen Gräueltaten enthält.]. Dahingehen, so muss man schließen, waren die Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze weder Mittel zum Massenmord noch geplant und schon gar nicht industriell gefertigt und in großer Stückzahl aufgestellt.

 

 

Um die offenkundigen Gemeinsamkeiten von Sozialismus und Nationalsozialismus, die beide menschenverachtende Systeme sind bzw. waren, zu verwischen, soll der Schwerpunkt auf dem menschlichen Leid der Opfer der SED, der dies allzu deutlich gemacht hat, dadurch relativiert werden, dass das Leid eingeordnet werden soll, in einen Rahmen gestellt, geframt werden soll. Wie?

Nun, das kann eigentlich nur so gehen, dass man Tote qualifiziert und gegeneinander aufrechnet, dass man mit allen Mitteln versucht, die Toten des Sozialismus, ob sie nun in Bautzen im Stasi-Gefängnis gestorben sind, durch DDR-Truppen 1968 in der Tschechoslowakei erschossen wurden, als die Nationale Volksarmee dabei geholfen hat, den Prager Frühling in einen sozialistischen Winter zurück zu verwandeln oder ob es die Toten an der innerdeutschen Grenze, die von Grenzmördern erschossen oder Selbstschußanlagen erlegt wurden, sind, die Toten des Sozialismus müssen als andere Tote angesehen werden als die Toten, die der Nationalsozialismus hinterlassen hat.

Wie so oft, wenn Sozialisten versuchen, die Welt nach ihrer Ideologie zu gestalten, bleiben dabei die menschlichen Schicksale auf der Strecke. Der „Republik-Flüchtling“, wie es im DDR-Deutsch hieß, der im Stacheldraht an der innerdeutschen Grenze verblutet ist, ist genauso tot, wie der Jude, den die Nazis zum Volksschädling erklärt und in Auschwitz mit vielen anderen vergast haben. Das menschliche Leid, das mit gewaltsamem Tod einhergeht, ist in beiden Fällen dasselbe. Wenn man die Toten dennoch zu anderen Toten machen will, sie dennoch differenzieren will, dann muss man zwangsläufig argumentieren, dass sie sich im Wert unterscheiden, dass die sozialistischen Toten, die besseren Toten sind, die Toten, die man rechtfertigen kann, wenn man ihren Tod in das große sozialistische Ganze einordnet.

Das ist gelebte Menschenfeindlichkeit.

Wer nun seine Stimme zur Liste derer ergänzen will, die der Amadeu-Antonio-Stiftung lieber heute als morgen die Quelle der Steuermittel zuschütten wollen, der kann das hier tun.

Wie genau man sich die Relativierung der DDR-Geschichte und das Reinwaschen des DDR-Sozialismus vorzustellen hat, macht Helmut Müller-Ensberg deutlich, der sich in der Vergangenheit bereits durch ein Gutachten hervorgetan hat, in dem er die Stasi-Vergangenheit von Anetta Kahane bewertet hat.

Müller-Ensberg meint offensichtlich, dass es die vielen Opfer der Stasi tröstet, wenn sie wissen, dass „gerade einmal 5% der Stasi-Mitarbeiter mit Repressionen gegen Gegner des Staates beschäftigt waren“. Was der Euphemismus „Repressionen gegen Gegner des Staates“ umfasst, kann man am Beispiel des Begriffs der Zersetzung bei uns nachlesen. Wieviele Mitglieder der SS waren wohl mit der Bewachung von Konzentrationslagern betraut? 5%? 5,3%? 4,7%? Macht es den Holocaust zu etwas anderem, wenn die Opfer mit dem Kontext versehen werden, dass nur ein kleiner Teil der SS mit ihrer Bewachung betraut war? Nein. Und für die Opfer der Stasi gilt dasselbe. Was soll also der unsinnige Hinweis von Müller-Ensberg? Man muss ihn als Versuch, Unrecht und Leiden zu relativieren, soweit es die DDR betrifft, den DDR-Sozialismus zu rehabilitieren, ansehen. Dass dem so ist, wird deutlich, wenn man weiterliest:

„Die Stasi war eine Militärpolizei, aber keine Gestapo. Es gab physische Gewalt, aber nicht als System, sondern als Eskalation. Das Ministerium für Staatssicherheit war gefährlich, aber es war nicht die Gestapo“.

Wenn man den Topterroristen des 20. Jahrhunderts, Carlos, mit Osama bin Laden vergleicht und feststellt, dass Carlos gefährlich, aber nicht bin Laden war, dass er Gewalt nicht als System, sondern als Eskalation betrieben hat, was ändert sich dann für die Menschen, die Carlos ermordet hat? Die Offenheit, mit der hier versucht wird, durch eine primitive Rabulistik die Stasi zum Freund und Helfer zu erklären, der ein paar schlechte Angewohnheiten hatte, ist geradezu erschreckend. Ihr muss mit aller Härte des Arguments begegnet werden: Wer versucht, ein organisiertes Unrechtssystem wie die Stasi zu etwas anderem zu machen, der macht sich über die Opfer der Stasi lustig, verhöhnt sie.

Verhöhnen bringt uns zu Habbo Koch, einem besonderen Herzchen, das es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht hat, die DDR-Bürgerrechtler, die seine politische Einstellung nicht teilen, zu verhöhnen und zu diskreditieren. Das Mittel der Wahl für Pseudointellektuelle ist dann, wenn die intellektuelle Kraft Argumente einfach nicht unterstützen will, die Brachial-Assoziations-Psychotherapie:

„In der DDR habe die Bürgerrechtler-Szene sich als gemeinschaftsstiftende Empörungsgemeinschaft entwickelt, in der der Staat als Feind fest etabliert war, so eine These von Habbo Knoch. Es treibe einige dieser Bürgerrechtler*innen ins politisch rechte bis rechtspopulistische Lager, dass sie ihre Lebensleistung als politische Häftlinge in der Nachwende-Gesellschaft als nicht genug gewürdigt empfänden. Einige empfänden zudem die Streitbarkeit und Fundamentalopposition gegen das System als Lebensglück – egal gegen welches System. Das mache einige ehemaligen Dissident*innen ansprechbar für „Systemkritik“, mittlerweile richtet sich diese Kritik allerdings gegen die Demokratie und bedient damit demokratiefeindliche Diskurse.“ [Regimekritiker werden bei Knoch zur “Empörungsgemeinschaft” herabgewürdigt. Von der Empörungsgemeinschaft bis zur Diffamierung von Kritik am System als Äußerung von Wutbürgern ist es nur ein kleiner Schritt. Der Schritt ist in etwa so kurz, wie von dem, was Knoch hier absondert, angewidert sein, bis zum Übergeben.]

Es ist, so haben die Studien zum Autoritären Charakter, die Adorno et al. durchgeführt haben, ergeben, ein Merkmal autoritärer Persönlichkeiten, dass sie über einen Kamm scheren, außer Stande zu sein scheinen, auch nur den Versuch einer Differenzierung durchzuführen, dass sie Menschen, höchst unterschiedliche Menschen zu einer homogenen Gruppen zusammenfassen und diese Gruppe dann mit einem einzigen Merkmal versehen. Bei den Nazis war es „der Jude“ und das Merkmal der Volksschädlichkeit. In der DDR war es „der Regimekritiker“ und seine dem Sozialismus schädliche Kritik. Bei Knoch sind es „einige der Bürgerrechtler“, die zur Gruppe zusammenfasst werden und die natürlich alle dieselbe Lebensleistung, dieselbe Erfahrung und dieselbe Konsequenz aus dieser Erfahrung gezogen haben und denen dadurch jede Legitimation und Berechtigung für das, was sie tun und äußern, abgesprochen werden soll. Ihr Vergehen besteht darin, anderer politischer Meinung als Knoch zu sein. Heitmeyer hat eine fehlende Ambiguitätstoleranz, die Unfähigkeit, von der eigenen Meinung abweichende Ansichten auch nur zu tolerieren, als ein Charakteristikum des Rechtsextremismus beschrieben. Knoch scheint es zu teilen.

Und so wie es Sozialisten und Kommunisten gelungen ist, den Antifaschismus zu kapern und sich als Kämpfer gegen den Faschismus zu inszenieren, sie, die selbst den Faschismus in ihrer Ideologie zum Ausdruck bringen, so wollen Sozialisten und Kommunisten sich heute als Retter der Demokratie inszenieren, als diejenigen, die die Demokratie dadurch verteidigen, dass sie anderen genau die Individualrechte absprechen, die eine Demokratie auszeichnen. Ob dieser neuerliche Versuch, die Geschichte umzudrehen, gelingt, ist eine Frage, die sich am Grad des Widerstands dagegen entscheiden wird: Eine Form des Widerstands besteht darin, gemeinsam mit 16.000, die bereits unterzeichnet haben, unsere Petition zu unterstützen, mit der ein Ende der Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus Steuermitteln durchgesetzt werden soll.

https://sciencefiles.org/2019/02/27/sozialistische-tote-sind-bessere-tote-als-nationalsozialistische-tote-amadeu-antonio-stiftung-will-geschichte-umschreiben/

Trump kündigt neue Ära für Lateinamerika an: „Tage des Sozialismus und Kommunismus sind gezählt“

 

Epoch Times Deutsch

Am 19.02.2019 veröffentlicht

In einer Rede vor Exil-Venezolanern und Exil-Kubanern in Miami hat sich US-Präsident Donald Trump mit dem Kampf des venezolanischen Volkes gegen die sozialistische Diktatur solidarisiert. Er warnte die Militärs davor, Gewalt gegen die Opposition auszuüben und weiterhin Hilfslieferungen in das verarmte Land zu blockieren.

Mehr dazu: https://goo.gl/24K1Bg

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(c) 2019 Epoch Times

1000 Meisterwerke: Die Antifa „Steht zusammen“

Dresden, Litfaßsäule, Papier auf Leim, Digitaldruck. Titel: „Steht zusammen, schlagt zurück“. Dem Betrachter bietet sich ein räumlich klar gegliedertes Arrangement von Akteuren, wobei sich die im Vordergrund befindlichen Texte dominant verhalten, was durch die Verwendung von Versalien (schreien, brüllen) noch verstärkt wird. Die negative Stimmung wird durch eine Neigung von 3° (schief, ungerade) weiter vergrößert. Der Subtext „Für eine organisierte Arbeiterjugend“ deutet auf einen Mangel hin, nämlich den von Einigkeit und Stringenz. Die am unteren Bildrand angebrachten sechs Logos, die allesamt sehr unterschiedlich und unähnlich ausfallen, einzeln betrachtet jedoch von starkem Narzissmus und Größenwahn zeugen, unterstreichen die Zerrissenheit. So gibt sich etwa das Chapter aus Münster nicht mit den verordneten obligatorischen Insignien „Hammer und Sichel“ zufrieden, sondern ergänzt das Symbol eigenmächtig durch eine Feder, was auf einen größeren Anteil revoluzzender Studenten im Kader der Antifa schließen lässt. Man kann nur hoffen, dass es sich bei diesen Studenten um Töchter und Söhne der Arbeiterklasse handelt, weil sie sonst der reaktionären und privilegierten Intelligenz zuzurechnen sind und im Klassenkampf nichts zu suchen haben!

In der Mitte des Meisterwerkes wird der Betrachter von einer Figurengruppe aus drei Personen bedroht, der gewählte Blickwinkel lässt die Vermutung zu, man wolle die Gesellschaft, der der Betrachter ja angehört, unterschiedslos und ohne viele Worte in die Knie zwingen. Denn Münder zum Reden und Disputieren hat der Künstler den Protagonisten nicht gegeben und zudem deren Gesichtsfeld durch Sturmmaske und schlechtsitzenden Bettbezug eingeschränkt. Als Kontrast zu der zur Schau getragenen kommunistischen Gesinnung der dargestellten stattete der Künstler die Szene mit Attributen des Kapitalismus aus (Adidas-Klamotten, Jeans, Arbeitshose mit Reflektoren, wie die Berufsgenossenschaften sie für Tätigkeiten im Freien fordern) und drückt ihnen ein Symbol der Meinungsfreiheit (Megafon) in die Hand. All das hätten sie im Kommunismus natürlich nicht bzw. würde es ihnen umgehend abgenommen (Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit). Dass alle drei Figuren diesen dialektischen Konflikt mühelos auszuhalten scheinen, deutet auf eher unterdurchschnittliche kognitive Ausstattung oder aber überdurchschnittlich erfolgreiche Gehirnwäsche hin.

Zentraler Akteur der Szene ist jedoch ein kleines rotes Büchlein, die „Worte des Vorsitzenden Mao Tsedong“, das in genialer Symbiose mit den maroden, formatfüllenden DDR-Plattenbauten im Hintergrund kommuniziert. Diese Verbindung zeigt in bedrückender Weise, was dem Betrachter mit dem Kommunismus winkt und was ihm blüht: ideologische Gleichschaltung und Unterdrückung sowie sozialistische Mangelwirtschaft und Hässlichkeit. Die Dargestellten selbst sind sich ihrer Rolle und der Endstation dieser Umwandlung nicht bewusst, was man daran erkennt, dass die Mao-Bibel-Schwenkerin ihr Pionierhalstuch am Hinterkopf verknotet hat, anstatt den Knoten vorn am Hals zu tragen. Sie kennt schlicht die Symbole nicht, was angesichts ihres Alters nicht verwunderlich ist, jedoch andererseits ein düsteres Bild von der Qualität unseres Bildungssystems zeichnet.

Wer aber ist der unbekannte Meister, dem wir dieses dystopische und verstörende Kunstwerk verdanken? Nur dem eingeweihten Blick offenbart sich die seitlich rechts angebrachte Signatur, in der ein gewisser „Ali Höhler“ vortäuscht, im Sinne des Presserechts verantwortlich für den Inhalt des Werks zu sein. Historiker erkennen natürlich sofort, dass es sich hierbei um ein Ablenkungsmanöver unter falscher Flagge handelt und viel über die Intentionen des Künstlers und dessen Schulbildung aussagt. Der angegebene Albrecht (Ali) Höhler (1898−1933) war nämlich Mitglied des paramilitärischen „Kommunistischen Rotfrontkämpferbundes“ und wurde bekannt für den Mord an einem Nazi namens Horst Wessels, dessen Tod die Faschisten unter Hitler zum Opfermythos verklärten. Einen Ali Höhler wird es im Jahr 2018 jedoch unter der angegebenen Berliner Adresse (Karl-Marx-Straße, ist ja klar) nicht geben. Die Camouflage des Künstlers und seiner Addidas-Revoluzzer zeigt, dass man glaubt, heute noch die Machtergreifung Hitlers von 1933 verhindern zu können. Und zwar durch die Diktatur eines Stalin oder Mao. Dass man sich in ähnlicher Weise wie Höhler berechtigt fühlt, „proletarische Abreibungen” zu verteilen und dabei das Gewaltmonopol des Staates oder die Justiz lächelnd zu ignorieren, darf angenommen werden.

https://unbesorgt.de/1000-meisterwerke-die-antifa-steht-zusammen/

„Brasilien über alles, Gott über allen“: Wie Jair Bolsonaro Brasilien verändern will

Von Reinhard Werner

Mit rund 55 Prozent der abgegebenen Stimmen gewann der rechtskonservative Kandidat Jair Bolsonaro am Sonntag die Stichwahl zum Präsidentenamt in Brasilien. Es gelang ihm, eine breite Koalition aus besorgten Bürgern, Wirtschaftsliberalen, konservativen Christen und Landwirten zu bilden, die es schaffte, die linke Hegemonie im Land zu brechen.

Jair Bolsonaro will nicht länger mit dem Sozialismus, dem Kommunismus und dem Linksextremismus flirten.Foto: Silvia Izquierdo/dpa

 

Auch im zweiten Durchgang zu den Präsidentschaftswahlen sorgten die Wähler in Brasilien einen Paukenschlag. Nachdem sich der rechtskonservative Ex-Militär Jair Bolsonaro bereits in der ersten Runde mit deutlichem Vorsprung an die Spitze gesetzt hatte, konnte er seinen Erfolg in der Stichwahl ausbauen und diese mit rund 55 Prozent der abgegebenen Stimmen für sich entscheiden.

Im Januar 2019 wird Bolsonaro sein Amt antreten. Sein Vorgänger Michel Temer, der nach der Amtsenthebung der sozialistischen Präsidentin Dilma Rousseff infolge eines Korruptionsskandals deren Position übernommen hatte, will ab Montag mit der Übergabe der Regierungsgeschäfte beginnen.    

Bolsonaro kündigte in seiner Rede am Wahlabend an, Brasilien zu einer „großen Nation“ machen zu wollen und sprach von einem „Schwur vor Gott, Verfassung, Demokratie und Freiheit“ zu verteidigen. In mehreren Städten, darunter Rio de Janeiro und Sao Paulo, wo der Kandidat der Rechten jeweils Zwei-Drittel-Mehrheiten auf sich vereinigen konnte, feierten seine Anhänger den neuen gewählten Präsidenten mit frenetischem Jubel.

Kampf der Korruption und Kriminalität

Der Politiker, der über Jahrzehnte hinweg vielfach durch kontroverse Äußerungen Aufsehen erregt hatte und vielfach mit US-Präsident Donald Trump verglichen wird, hat es geschafft, eine breite gesellschaftliche Koalition gegen das bisherige Establishment hinter sich zu vereinen. Diese erwartet nun von ihm eine grundlegende Wende in zahlreichen Schicksalsfragen des Landes.

Einer der Hauptgründe für den triumphalen Erfolg Bolsonaros ist die explodierende Kriminalität in vielen Teilen des Landes. Die Zahl der Morde ist landesweit im Vorjahr um 3,7 Prozent auf 63 880 gestiegen, was einen traurigen neuen Rekord darstellte. Bolsonaro kündigte in seinem Wahlkampf einen erbarmungslosen Kampf gegen Bandenkriminalität und Gangstersyndikate an. Er wolle den Sicherheitsbehörden weitreichende Vollmachten geben, um sich selbst und die Bevölkerung gegen Angriffe auf Leib und Leben schützen zu können.

Neben den Angehörigen der Sicherheitskräfte oder des Militärs selbst und deren Familien konnte Bolsonaro mit dieser Ansage auch quer durch die Gesellschaftsschichten hinweg an Rückhalt gewinnen – nicht zuletzt auch in Armenvierteln, deren Bewohner überdurchschnittlich unter der Gewalt und Gesetzlosigkeit leiden.

Aber auch wirtschaftspolitisch sind die Erwartungen an den neuen Präsidenten hoch. Immerhin drückt seine Wahl auch diesbezüglich einen Paradigmenwechsel aus. Rafael Ribeiro konstatiert in einem Beitrag für das Blog der „Foundation for Economic Freedom“ (FEE) einen Siegeszug marktwirtschaftlicher Ideen, wie man ihn vor zehn Jahren nie für möglich gehalten hätte:

„Brasilien ist vielleicht das westliche Land mit den meisten marxistisch angehauchten Themen bei Diplomarbeiten und Dissertationen. Die Indoktrination hier ist so omnipräsent, dass sogar Seifenopern im Fernsehen sozialistische Werte und Ideen propagieren. Antikapitalist zu sein gilt als Voraussetzung, um überhaupt als anständiger Mensch betrachtet zu werden. Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass viele junge Menschen meiner Generation das Konterfei von CHe Guevara auf ihre Oberarme tätowiert haben.“

Mehr Freiheit in der Wirtschaft – weniger Globalismus

Mittlerweile jedoch sprießen klassisch-liberale und libertäre Gruppen wie das Institut Atlantos, das Mises-Institut Brasilien oder das Brasilianische Institut für Markt und Kapital aus dem Boden und private Bildungsinitiativen auf allen Ebenen steuerten dem herrschenden Konsens entgegen.

Jair Bolsonaro ist nun zwar kein Libertärer, zumal vor allem auch die Agrarlobby im Land auf Zugeständnisse drängen wird – insgesamt ist jedoch zu erwarten, dass er ähnlich wie Trump einen reflektierten Protektionismus betreiben wird, dessen Ziel es ist, freie Märkte zu fairen Bedingungen zu schaffen. Zu seinem Beraterstab zählen zahlreiche namhafte Vertreter wirtschaftsliberaler Think-Tanks und es ist damit zu rechnen, dass sich Bolsonaro auch mit Blick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen ein Beispiel an Donald Trump nehmen wird.

Auch außenpolitisch wird mit Bolsonaro ein anderer Wind wehen. Der neue Präsident will Knebelverträge mit supranationalen Organisationen und den Einfluss dortiger Funktionäre und NGOs auf die politische Willensbildung im Land zurückschrauben. Es ist nicht auszuschließen, dass Bolsonaro wie Trump aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen wird, Zahlungen an die UNO drosselt, die brasilianische Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen oder zumindest die Palästinensische Autonomiebehörde dazu drängen wird, ihre diplomatische Vertretung in Brasilien zu schließen.

Wie Donald Trump wird auch Bolsonaro Patriotismus und Souveränität an die Stelle globalistischer Utopien setzen. Es könnte durchaus dazu kommen, dass Brasilien mit Bolsonaro gemeinsam mit anderen konservativen Regierungen auf dem amerikanischen Kontinent einen engen Schulterschluss mit den USA suchen wird – mit dem Ziel, ein wesentlicher Akteur eines neuen amerikanischen Jahrhunderts zu werden.

Kulturelle Hegemonie der Linken gerät ins Wanken

Die Wende hin zu Bolsonaro hat aber auch in entscheidender Weise mit dem Wirken christlicher Gemeinschaften im Land zu tun. Während die katholische Kirche Brasilien seit jeher zu einem Zentrum ihrer Missionsarbeit gemacht hat, sind es jetzt vor allem evangelikale Gemeinden, die in dem lateinamerikanischen Land deutlich an Boden gewinnen. Sie drängen säkulare, insbesondere marxistische, Einflüsse im öffentlichen Raum stetig zurück und arbeiten daran, die kulturelle Hegemonie der Linken, die diese bereits in der Zeit der Militärdiktatur zum Schwerpunkt gemacht hatte, zu beenden.

Die Armee hatte 1964 die Regierungsgeschäfte übernommen, um einer möglichen kommunistischen Machtübernahme gegenzusteuern. Es dauerte nach einer Reihe interner Machtkämpfe bis 1985, ehe die Militärs die Macht an eine zivile Regierung zurückgaben. Neben der bewaffneten Guerilla war die Erlangung der kulturellen Hegemonie im Sinne ihres Vordenkers Antonio Gramsci in dieser Zeit die dominante Strategie der Linken. Tatsächlich gelang es ihr, über Universitäten, Medien und andere vorpolitische Organisationen eine Macht aufzubauen, die sich letztlich auch in Wählerstimmen für die „Arbeiterpartei“ (PT) oder die Sozialdemokraten (PSDB) bezahlt machte.

Der Philosoph Olavo de Carvalho und andere antikommunistische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens deckten auf, wie der spätere brasilianische Präsident Lula da Silva und Kubas Diktator Fidel Castro über das „Sao-Paulo-Forum“ an einer Strategie arbeiteten, in Lateinamerika ein Netz kommunistischer Diktaturen zu schaffen, um am Ende eine Art Sowjetunion auf dem amerikanischen Kontinent zu schaffen. In Ländern wie Ecuador, Nicaragua, Bolivien oder Venezuela gelang ihnen die Schaffung eines sozialistischen Regimes, in Brasilien waren Lula und Rousseff die Bannerträger entsprechender Bestrebungen, in Chile Michelle Bachelet, in Uruguay José Mujica und in Argentinien Néstor und Cristina Fernández de Kirchner.

Jair Bolsonaro, der nach seinem Ausscheiden aus der Armee 1990 erstmals in die Abgeordnetenkammer gewählt wurde, machte sich erstmals 2003 einen Namen, als er die Grenze für die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts von 18 auf 16 Jahre senken wollte. Anlass war der Fall einer brutalen Gruppenvergewaltigung mit Todesfolge, deren Haupttäter 16 Jahre alt war.

„Kultur des Lebens“ statt linker Gesinnungsethik

Im Jahr 2011 war Bolsonaro der wortgewaltigste Gegner des Vorhabens des damaligen Bildungsministers und gestrigen Stichwahlgegners Fernando Haddad, bereits sechsjährigen Kindern eine „Sexualerziehung der Vielfalt“ aufzuzwingen. Auch wenn Bolsonaro dabei des Öfteren zu groben Worten griff, stieg seine Popularität und er wurde als Kämpfer gegen Bestrebungen der extremen Linken geschätzt, die Familie durch Genderideologie und Frühsexualisierung zu unterminieren. Außerdem stellte sich Bolsonaro entschlossen allen Bestrebungen entgegen, den Schwangerschaftsabbruch in Brasilien weitgehend zu legalisieren. Weitere seiner Themenschwerpunkte waren der Kampf gegen die Korruption, eine harte Linie gegenüber der Kriminalität und sein Eintreten für die Redefreiheit.

Ähnlich wie in den USA oder in Europa war Bolsonaro entsprechend das Feindbild Nummer eins für liberale Medien und die sogenannte „Kaviar-Linke“, die bei jeder Gelegenheit ihre Tugendhaftigkeit signalisiert und soziale Gerechtigkeit predigt, selbst aber in bewachten Villenvierteln lebt. Demgegenüber stieg die Beliebtheit Bolsonaros in der einfachen Bevölkerung und unter konservativen Organisationen, die in ihm den Wegbereiter weg von dem, was Papst Johannes Paul II. einst „Kultur des Todes“ nannte, und hin zu einer Kultur des Lebens sehen.

https://www.epochtimes.de/politik/welt/brasilien-ueber-alles-gott-ueber-allen-wie-jair-bolsonaro-brasilien-veraendern-will-a2688745.html

Gebührenfinanzierte Rebellion: „Feine Sahne Fischfilet“ steuern Song für „Polizeiruf 110“ bei

Von Reinhard Werner

Vom Verfassungsschutzbericht zum Fernsehhelden – in nur wenigen Jahren und ohne Abstriche an der Gesinnung machen zu müssen: „Feine Sahne Fischfilet“ zeigen vor, wie militanter Linksextremismus und volkspädagogischer Erziehungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks organisch zusammenwachsen.

Auf den Straßen von Paris – gegen Macron unterwegs.Foto: iStock

 

In einem Kommentar für die konservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ hat sich Boris T. Kaiser mit dem merkwürdig kurzen Weg der linksextremen Band „Feine Sahne Fischfilet“ vom Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes zum gefeierten Vorzeigeprojekt des deutschen Fernsehens befasst.

Nicht nur beim vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier persönlich empfohlenen „Wir sind mehr“-Konzerthappening in Chemnitz durfte die Gruppe als Headliner neben den „Toten Hosen“ auftreten. Mittlerweile steuert sie auch einen Beitrag zum Soundtrack für die gemeinhin als „DDR-Tatort“ bekannte Fernsehserie „Polizeiruf 110“ bei.

Für Kaiser entbehrt dieses Zusammentreffen nicht einer gewissen Konsequenz. Der „Polizeiruf 110“ war bereits in der DDR ein wichtiger Mosaikstein volkspädagogisch wertvoller Fernsehunterhaltung.

Deshalb unterschied er sich in einer Reihe von Aspekten von Krimiproduktionen, wie man sie aus Westdeutschland und erst recht aus den USA kannte:

„Mord und Totschlag gab es in der Krimireihe nur selten. Dies hätte nicht zur offiziellen Staatsdoktrin gepasst, wonach solche Delikte vor allem als gesellschaftliche Erscheinungsformen des dekadenten und degenerierten Westens galten. Die Ermittler hatten es vor allem mit ‚kleinen Ganoven‘ zu tun, die auf dem Weg zum Kommunismus ein wenig ins Straucheln geraten waren und von den grundsoliden Kommissaren der Volkspolizei auf den Pfad der sozialistischen Tugend zurückgeführt werden mussten. Mitarbeiter vom Ministerium des Innern wachten bereits während der Produktion über die Inhalte einer jeden Folge und stellten sicher, dass diese der Linie der Partei entsprachen.“

In den Dienst der Staatsdoktrin zurückgekehrt

Trotz oder gerade wegen seiner propagandistischen Vergangenheit im Sozialismus der DDR habe der „Polizeiruf“ auch nach der Wiedervereinigung nahezu nahtlos Anschlussverwertung im öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem der Bundesrepublik gefunden, diagnostiziert Kaiser.

Einer der wesentlichen Gründe für die Beibehaltung des Formats dürfte zumindest zu Beginn insbesondere der „Ostalgie“-Trend gewesen sein, der bereits Mitte der 1990er als Folge enttäuschter Erwartungen an die Wiedervereinigung im Beitrittsgebiet Einzug gehalten hatte.

Konzeptionell verlief die Weiterentwicklung des Formats augenscheinlich nicht ohne Unwägbarkeiten. So dürfte es durchaus etwa noch im Rahmen des ideologisch Tolerierbaren angesiedelt gewesen sein, dass das Ermittlerteam Hinrichs und Tellheim 2008 in der Folge „Die armen Kinder von Schwerin“ den Buntmetalldiebstahl als charakteristische Ausdrucksform einer absteigenden Mittelschicht entlarvten. Dass sich mit dem Darsteller Uwe Steimle einer der Protagonisten jedoch bald als politisch zu wenig westgängig erweisen sollte, dürfte der Akzeptanz des „Polizeirufs“ nicht zuträglich gewesen sein.

Wie dem auch sei: Der einstige „DDR-Tatort“ hat am Ende doch seinen Weg gemacht und ist, so Kaiser heute „längst fester Bestandteil der Armada politisch korrekter Krimi-Reihen, die das Staatsfernsehen Woche für Woche in die bundesrepublikanischen Wohnzimmer aussendet“.

Dass Flüchtlinge immer wieder eine tragende Rolle in den Folgen spielen, dürfte dem Format eine gewisse Überlebensgarantie eingebracht haben. Denn, so Kaiser:

„So wie es einst kaum Mörder unter den Bürgern der DDR gab, gibt es heute, in der Erzählwelt der gebührenfinanzierten Fernsehspiele, nur selten kriminelle Ausländer. Die Bösen sind fast immer empathielose, weiße deutsche Männer. Am liebsten Reiche, um das Bild vom rassistischen, kapitalistisch enthemmten Kaltland vollends abzurunden. […] Falls es doch einmal ein krimineller Migrant in ein öffentlich-rechtliches Drehbuch schafft, stellt sich in der Regel spätestens am Ende des Films heraus, dass dieser vom bösen Deutschen ausgebeutet und/oder rassistisch drangsaliert wurde, er somit also quasi zwangsläufig in die Kriminalität abrutschen musste.“

Im Zeichen des Guten

Bei Produktionen in Privatsendern wie „K11“ oder „Kommissar Rex“, die mehr an den Zuschauerzuspruch als an den politisch-moralischen Lehrauftrag denken mussten, war die Lage oft komplexer. Sie bedienten sich meist unverfänglicherer Stoffe, ausländische Täter kamen dann meist aus Osteuropa, im Extremfall durfte auch mal ein „Ehrenmord“ vorkommen. Ansonsten bildete die Täterstatistik in den Episoden jedoch auch dort kaum die Statistik der Tatverdächtigen im realen Leben ab.

Unkommerzieller, kritischer und politischer hingegen geht es bleibt es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Und „unbequem“ – allerdings nur für „Nazis“, „Rassisten“ und „Kapitalisten“, gegen die sich der primäre Kampfauftrag des deutschen Fernsehens bekanntlich richtet.

Wer könnte sich da aber besser einbringen als die Band aus dem Nordosten, der man es doch auch mal nachsehen kann, dass sie aus einem Impuls gerechter moralischer Empörung über die Menschenverachtung der allgegenwärtigen Neonazis offenbar schon einmal eine Bauanleitung für Molotowcocktails auf ihre Webseite gestellt hatte?

Mittlerweile wird „Feine Sahne Fischfilet“ bereitwillig durch die öffentlich-rechtlichen Fernsehstudios gereicht. Die „Junge Freiheit“ verweist auf einen Auftritt von Sänger „Monschi“ in Klaas Heufer-Umlaufs Late Night Show, ein Stelldichein des ARD-„Faktenfinders“ Patrick Gensing oder auf die „Tagesschau 24“.

Von „Fresse voll für Bullen“ zu „Taschen voll für Monschi“

Offenbar wäscht im Biotop des moralisch Guten innerhalb des öffentlich-rechtlichen Kulturschaffens auch eine Hand die andere. Charly Hübner, der Kommissar Bukow im „Polizeiruf 110“, zu dem die antifaschistischen Klangkünstler jüngst den Song „Alles auf Rausch“ beisteuerten, hatte seinerseits bereits einen ganzen Dokumentarfilm über diese mit dem Titel „Wildes Herz“ produziert.

Dieser hat, wie der JF-Autor erwähnt, seinerseits beim „Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm“ 2017 gleich vier Preise und damit die meisten Auszeichnungen des Festivals aberäumt.
Kein Wunder, meint Boris T. Kaiser, dass „Freie Sahne Fischfilet“ in ihrem Polizeiruf-Beitrag „Das hier ist unsere Zeit“ singen:

Sie haben damit offensichtlich Recht. Bleibt eigentlich nur noch die Frage, wann die ‚Toten Hosen‘ endlich in die wohlverdiente Staatspunker-Rente gehen und die Bommerlunder-Flasche auch offiziell an die neuen Lieblingsrebellen des Establishments weitergeben.“

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gebuehrenfinanzierte-rebellion-feine-sahne-fischfilet-steuern-song-fuer-polizeiruf-110-bei-a2656698.html

Antifaschismus ist das Gegenteil von Antifa! Ein historischer Überblick

von https://sciencefiles.org

Kurz gefasst:

Antifaschismus hat sich als breite gesellschaftliche Opposition zur Machtübernahme der Partito Nazionale Fascista im Jahre 1922 etabliert.
Antifaschismus wendet sich gegen totalitäre Herrschaftssysteme, die bürgerliche Freiheiten beseitigen, den Rechtsstaat durch eine Partei- und Willkürherrschaft ersetzen. Als solcher wendet sich Antifaschismus gegen Mussolinis Faschismus und Lenins Kommunismus in gleicher Weise.
Die Kommunisten haben den Begriff „Antifaschismus“ vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg für sich instrumentalisiert. Die Tradition der linken Faschisten, die sich als Antifaschisten darstellen, wurde in den 1920er Jahren von der KPD der Weimarer Republik begründet und nach 1949 von der SED in der DDR weitergeführt.
In Deutschland geht diese Verballhornung der Geschichte vor allem auf das Wirken des Kommunistischen Bundes (KB) als einem Ergebnis der APO (Außerparlamentarische Opposition) der späten 1960er Jahre zurück.
Die heutige Antifa ist in direkter Linie auf den KB zurückführbar. Die Antifa hat somit nichts mit Antifaschismus gemein. Tatsächlich handelt es sich bei der Antifa um Faschisten.

 

Die Langfassung:

Die Geschichte des Antifaschismus beginnt mit Benito Mussolinis Marsch auf Rom, der ihn als Duce der Partito Nazionale Fascista im Oktober 1922 an die Macht gebracht hat. Mit Zwang und Gewalt ging Mussolini dann ans Werk, um die italienische Demokratie zu beseitigen: Grundlegende Freiheitsrechte wurden gestrichen, Gewerkschaften, Parteien, Zeitungen wurden verboten, eine Sondergerichtsbarkeit geschaffen, die die Verhaftung von Regimegegnern legitimieren und den vollständigen Durchgriff des faschistischen Staates auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens sichern sollte.

Der Begriff des „Anti-Faschismus“ entstand als Bezeichnung für die diffusen Gruppe von Oppositionellen, die sich gegen Mussolini und seine Faschistische Partei gestellt haben. Antifaschisten rekrutierten sich aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und aus allen ideologischen Lagern, mit Ausnahme von Mussolinis Faschisten.

Schon früh haben Antifaschisten auf die Gemeinsamkeit von Faschismus und Kommunismus hingewiesen. Don Luigi Sturzo, ein Priester, der die Partito Popolare, den Vorläufer der Democracia Christiana gegründet hat, sah in Kommunismus und Faschismus nur verschiedene Varianten derselben Extremisten, die nach absolutistischer, nach totaler Macht strebten und dabei die bürgerlichen Freiheiten beseitigten.

Karl Kautsky hat die Gemeinsamkeiten von Faschismus und Kommunismus plastischer beschrieben und Mussolini als „Affen Lenins“ bezeichnet.

Bereits in den 1920er Jahren haben Kommunisten den Begriff des „Antifaschismus“ für sich okkupiert und versucht, ihn für ihren politischen Kampf fruchtbar zu machen. So erklärte die KPD in der Weimarer Republik die SPD zur Partei der „Sozialfaschisten“, die ein Werkzeug in der Hand der „großkapitalistischen Diktatur“ sei. Mit der Machtergreifung durch die Nazis und dem Verbot der KPD, wurde dann der NS-Staat und die NSDAP zum Gegenstand des kommunistischen Kampfes gegen den Faschismus, wobei zunächst die Bildung einer Volksfront mit allen Antifaschisten, also vornehmlich mit Vertretern des bürgerlichen Lagers, angestrebt wurde. Diese von Georgi Dimitroff auf dem VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale 1936 ausgegebene Richtlinie zum Kampf gegen den Faschismus, wurde schnell wieder vergessen, als Stalin und Hitler 1939 miteinander paktierten und dann wieder aufgenommen, als das Unternehmen Barbarossa den Nichtangriffspakt zur Farce machte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die DDR auf dem Mythos der Kontinuität eines antifaschistischen Kampfes gegründet, wobei die Gegenüberstellung von Antifaschismus und Kapitalismus zur tragenden Säule des Verständnisses von Antifaschismus wurde. Erich Honecker meinte man habe 1949 vor der Alternative gestanden, „entweder die antifaschistisch-demokratischen Verhältnisse zu festigen und planmäßig die revolutionäre Umwälzung auf den Weg zum Sozialismus fortzuführen oder die antiimperialistischen, demokratischen Errungenschaften preiszugeben und eine Restauration monopolkapitalistischer Verhältnisse zuzulassen“ (zitiert in Münkler 2009: 31). Die Verkehrung eines Begriffes in sein Gegenteil, vom Kampf gegen die, die bürgerliche Freiheiten beseitigen und ein totalitäres Herrschaftsregime mit umfassender staatlicher Kontrolle aufbauen wollen, zur Legitimation für die DDR, die eben einen solchen Staat darstellte, am besten symbolisiert im „antifaschistischen Schutzwall“, wie die Mauer um die DDR von den SED-Funktionären genannt wurde, hatte damit ihren Abschluss gefunden.

Sie wirkt bis heute.

Innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten war der Antifaschismus als Widerstand gegen totalitäre Regierungssysteme, wie sie Faschismus und Kommunismus gleichermaßen darstellten, ein kommunistischer Gründungsmythos geworden, der das Arbeiter- und Bauernparadies in ein Kontinuum mit dem Kampf gegen den Nationalsozialismus stellte, das es zu keinem Zeitpunkt gegeben hat.

Dieses erfundene Narrativ wurde im Westen Deutschlands vor allem vom Kommunistischen Bund (KB) fortgeführt. Der rotlackierte Faschismus der Kommunisten – wie ihn Kurt Schumacher genannt hat, ein Sozialdemokrat, der anders als diejenigen, die sich heute so nennen, noch Probleme damit hatte, den Karren totalitärer Ideologien zu ziehen -, hatte sich damit auch in Westdeutschland niedergelassen.

Hier wurde es nach dem Ende der Außerparlamentarischen Opposition (APO) Anfang der 1970er Jahre vor allem vom Kommunistischen Bund fortgeführt, wobei drei Säulen begründet wurden, die sich noch heute bei der Antifa finden: Der Kampf gegen Neonazis, wie die Nazis damals noch hießen, der Kampf gegen den Kapitalismus, der schon deshalb Programm war, weil Gelder zur Finanzierung des westdeutschen, vermeintlich antifaschistischen Kampfes aus der DDR vom dortigen Regime stammten und die Legitimation militanter Aktionsformen.

“Rotlackierte Faschisten” (Kurt Schumacher, SPD, über Kommunisten)

Von Demonstrationen gegen die NPD getragen, über die Stoppt Strauß Kampagne bis hin zur 1994 gegründeten „Aktion Bleiberecht“ reichen die Tätigkeiten der Gruppen, die 1978 anlässlich des Deutschlandtreffens der NPD in Frankfurt zum ersten Mal den „Schwarzen Block“ auftreten sahen und in deren Kontext am 17. Juni 1979 vom Kommunistischen Bund das erste Rockkonzert gegen Rechts organisiert wurde. Alle regionalen Gruppen der Antifa, die in der Folge gebildet wurden, mit ihren lokalen Schwerpunkten in Hamburg, Berlin und Göttingen, gehen in direkter Linie auf die Arbeit des Kommunistischen Bunds und den ersten Versuch einer Sammlungsbewegung zurück, der 1981 die Sozialistische Arbeitergruppe, die KPD/ML (Kommunistische Partei Deutschlands / Marxistisch-Leninistische Partei) und den Kommunistischen Bund, die „autonome Antifa“ konstituieren sah.

Entsprechend dieser historischen Wurzeln und gemessen am politischen Programm, das die Antifa eint, ist die Bezeichnung „Antifa“ irreführend, denn es handelt sich um keine Vereinigung von Antifaschisten, sondern um eine Vereinigung von „rotlackierten Faschisten“, um mit Kurt Schumacher zu sprechen. Antifaschisten der ersten Stunde wandten sich gegen eine Ideologie, die bürgerliche Freiheiten, Eigentum oder Rechtssicherheit beseitigen wollte. Die Gruppen, die sich heute als „Antifa“ bezeichnen, wollen genau diesen Zustand herbeiführen, eine kommunistische oder sozialistische Zwangsgesellschaft, einen Faschismus, wie ihn Lenin oder Mussolini oder Hitler einst installiert hatten.

Münkler, Herfried (2009). Antifaschismus als Gründungsmythos der DDR: Abgrenzungsinstrument nach Westen und Herrschaftsmittel nach Innen. In: Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.). Der Antifaschismus als Staatsdoktrin der DDR. Bonn: KAS.

https://sciencefiles.org/2018/09/16/antifaschismus-ist-das-gegenteil-von-antifa-ein-historischer-uberblick/

Michael Stürzenberger: Dankbar sein – US-Kriege waren alle gerechtfertigt

Bayern ist FREI

Die Kriege der US-Amerikaner waren alle gerechtfertigt, egal ob der Krieg an der Seite von Stalin, im Vietnam oder die aktuellen Kriege der US-Amerikaner (Afghanistan, Syrien). Deutschland ist kein besetztes Land, sondern die Brexit-Briten und US-Amerikaner sind unsere Partner, die dort ihre Stützpunkte aufgebaut haben. Dies gibt einer der Hauptakteure der Pegida-Bewegung, ein Herr Michael Stürzenberger, sinngemäß in einem Streitgespräch mit Oliver Janich seinen Anhängern  mit auf den Weg.

Auszug aus dem Video von Oliver Flesch.

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Russland ändert sich: Putin verurteilte Lenin und Stalin

die Geschichten einer Kraeutermume...

Zum ersten Mal hat er die Behauptungen der Kommunisten so entschieden zurückgewiesen.

Das ist aber noch nicht das Ende! 100 Jahre nach der Oktoberrevolution will der russische Staat mit der VerherrlichungLenins und der sog. alten Bolschewisten, und umso mehr Stalins, nichts mehr zu tun haben. Jede positive Beurteilung der Sowjetunion durch den Präsident und Regierung soll nun offensichtlich auf den Sieg über das Dritte Reich und Errungenschaften in der Raumfahrt usw. begrenzt sein.

Der erste russich-orthodoxe Kreuzzug

… nähert sich, wie ich es vorhergesehen habe, seinem siegreichen Ende. Nicht als die Erben Lenins, sondern als christliche Ritter oder Nachfolger der alten Römer wollen nun die Russen seine Rolle wahrnehmen.

Es ist nicht verwunderlich, dass an dem 100. Jahrestag der Oktoberrevolution in Moskau daran nur ein paar Tausend Demonstranten erinnert haben.

An diesem Tag haben die Bolschewiki die Macht in Petrograd an sich gerissen

Wladymir Uljanow (Lenin) war kein…

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