Du bist ein virtueller Sklave ! Sei der Wandel und Erhebe dich !

 

Nahrungsmittel, Wasser, Energie, Gold, Medien
alles wurde vom Finanzsystem gekapert.

Die Illusion der Vielfalt

illusi11Wir leben in einer scheinbar vielfältigen Welt, doch ist das wirklich so ?

Egal ob in den Medien, im Supermarkt oder in der Politik:

Überall spielt man uns Vielfalt vor.

In Wirklichkeit zieht nur je eine Handvoll Player die Fäden.

In Supermärkten sieht man die “Illusion der Auswahl” am besten.

Es gibt scheinbar Produkte im Überfluss, doch die Konzerne, die dahinter stehen, sind
immer die selben. Dies schrieb neulich auch der Focus. Die meisten Produkte im Supermarkt
gehören zu internationalen Großkonzernern wie Nestle, P&G oder Unilever. Wir können zwar
innerhalb des Sortiments auswählen, aber wir können nicht bestimmen, wer am Ende der
Wertschöpfungskette die Profite erntet.

Bei politischen Parteien ist es ähnlich. Beauftragte Journalisten bieten uns stets nur
eine handvoll Parteien zur Auswahl an. Vor Wahlen wird dann stets so getan, als gäbe
es eine thematische Auswahl. Am Ende setzt sich dann regelmäßig der Einheitsbrei durch.

Mit diesem Status-Quo können viele Menschen sehr gut leben,
weshalb er scheinbar selten in Frage gestellt wird.

Wieviele wichtige Zentralbanken bestimmen über unser Geld? Wie viele verschiedene soziale
Netzwerke nutzt man denn so im Schnitt? Facebook ist meiner Meinung nach genauso ein
“Oligarch” wie Gazprom. Wieviele große Stromkonzerne haben wir in Deutschland?

Es sind im Prinzip nur 4; aber die Lobbymacht ist unbeschreiblich.

Schaut euch die Medien an. Es gibt weltweit nur eine handvoll Nachrichtenagenturen.
Diese wenigen Institutionen betimmen was wichtig und was unwichtig ist.

Die meisten Massenmedien übernehmen die Meldungen im vorgegebenen Wortlaut.
Auch sind immer nur eine handvoll Themen “aktuell”.

Oder kann mir jemand spontan 10 Seite-1-Themen nennen?
Es gibt immer nur 3 bis 7 Themen, über die gesprochen wird.

Der Kapitalismus hat einen Drang zur Zentralisierung. Wir werfen anderen Ländern
(Ukraine, Russland, China…) oft vor, dass es sich um Oligarchien handle.

Sind wir denn keine Oligarchie? In der Planwirtschaft gab es nur wenige
Anbieter. Heute haben wir auch nur wenige Anbieter, aber mehr Produkte.

Wo ist der grundlegende Unterschied? Kapitalismus und Sozialismus sind
zwei Seiten der gleichen Medaille. Beide Systeme enden in der Tyrannei.

Ein besserer Weg wäre die Freiheit, aber das wollen die Menschen
immer erst dann, wenn sie frieren, hungrig sind oder bluten.

Den meisten Menschen ist Freiheit lästig, denn da
muss man Entscheidungen fällen und Verantwortung tragen.

Quelle : Jenny´s Blog

16 Anzeichen , dass Sie ein Sklave der Matrix sind

matrix

Die Welt ist merkwürdig.

Von frühester Jugend an sendet man uns unzählige Signale, die jeden von uns ermutigen
sollen einen ganz bestimmten Weg zu wählen und dabei Scheu­klappen zu verwenden,
die verhindern sollen nach Alternativen zu suchen zu dem, was die Masse denkt oder tut.

Das Leben ist so komplex, dass wir, wenn wir nur aufmerksam genug sind,
im Laufe der Zeit erkennen, dass es eine unendliche Anzahl von Möglichkeiten
für das gibt,was menschliche Erfahrung sein kann.

Wir erkennen dann, dass die Welt auch deshalb in Flammen steht, weil die Menschen
viel zu selten fragen, warum die Dinge so sind, wie sie sind, ohne zu bemerken,
dass ihre Denkweise und ihr Verhalten eigentlich eine Art Neujustierung bräuchten
hin zu intelligenteren, mehr dem gesunden Menschenverstand entsprechenden,
nachhaltigen Mustern der Existenz.

Nicht als offene Kritik gegen den persönlichen Lebensstil und die persönliche
Situation gemeint sind die folgenden 16 Anzeichen, dass Sie ein Sklave der
Matrix sind. Verstehen Sie sie eher als eine Art Beobachtungsansatz um Ihnen
dabei behilflich zu sein die Bereiche Ihres Lebens zu identifizieren, wo Sie
eine Möglichkeit verpasst haben, sich von einem selbstzerstörerischen Design
zu befreien, das andere für Sie ersonnen haben.

Bitte lesen Sie weiter, und vielleicht nehmen Sie sich weiter unten
einen Moment Zeit um zu kommentieren, ob Sie der Liste noch etwas
hinzufügen oder einer Aussage widersprechen möchten.

1.)
Sie zahlen Steuern an Menschen, die Sie viel lieber im Gefängnis sehen würden.

Dies ist vielleicht der beste Indikator, dass wir alle nur Sklaven der Matrix sind.
Die traditionelle Vorstellung von Sklaverei beschwört Bilder von Menschen in Fesseln,
die gezwungen sind auf den Plantagen des reichen Plantagenbesitzers zu arbeiten.

Die moderne Variante davon heißt dagegen Zwangssteuer, wo unser Einkommen
automatisch landet, bevor wir das Geld überhaupt sehen und zwar unabhängig
davon, ob wir zustimmen, wofür die Steuern verwendet werden.

2.)
Sie gehen zum Arzt, sind aber weiterhin krank.

Bei allem wissenschaftlichen Fortschritt bedeutet moderne medizinische Versorgung
leider meist nur noch Pflege der Krankheit. Wir werden viel zu selten darauf hingewiesen
uns gesund zu ernähren und auf unsere mentale und physische Gesundheit zu achten.

Stattdessen werden uns routinemäßig teure Medikamente und Behandlungen
im Interesse der profitorientierten Gesundheits-Matrix empfohlen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : stopesm.blogspot.de

Konsumkater in Deutschland – und das ganz ohne den von der Presse erfundenen Konsumrausch vorher

Verstehen Sie das noch? Das Statistische Bundesamt meldete gestern, dass nach einer ersten Schätzung das reale Umsatzplus im deutschen Einzelhandel im gesamten Jahr 2013 nur bei 0,5 Prozent gelegen hat.

Dazu bringt das Bundesamt folgendes Schaubild:

DESTATIS Schaubild Einzelhandel real ab 2006

Aus diesem Bild kann jeder ablesen, dass beim real gerechneten Einzelhandelsumsatz in Deutschland seit mindestens 2006 kein Wachstum zu verzeichnen ist – was für eine Volkswirtschaft, von der die Wirtschaftspolitik und die Medien behaupten, sie wachse auch wegen der Binnendynamik, also auch wegen deren wichtigster Komponente, dem privaten Konsum, ein Offenbarungseid ist.

Daraus macht aber die Nachrichtenagentur Reuters folgende Meldung: „Trotz eines Schlussspurts im Weihnachtsgeschäft haben die deutschen Einzelhändler 2013 das schwächste Umsatzplus seit vier Jahren erzielt. Die Erlöse kletterten wohl zwischen 1,6 und 1,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Nach Abzug von Preissteigerungen ging es (real) nur um bis zu 0,5 Prozent nach oben. In den Jahren 2010 bis 2012 gab es jeweils ein Umsatzwachstum von mehr als zwei Prozent.“

Diese Meldung kann man entweder so verstehen, dass es in den Jahren 2010 bis 2012 ein reales Wachstum gegeben habe, das mehr als zwei Prozent betrug, was einen deutlichen Gegensatz zu 2013 darstellen würde. Das ist – wie an der gezeigten Grafik mit den realen Werten abzulesen – falsch. Die zwei Prozent beziehen sich nämlich auf die nominale Entwicklung – eine Information, die dem Leser vorenthalten wird. Oder man kann den Satz so zu verstehen versuchen, dass auch 2010 bis 2012 im deutschen Einzelhandel in realer Rechnung absolut nichts los war, was vollkommen richtig ist. Aber daraus lässt sich dann kein Gegensatz zu 2013 konstruieren, so wie es das Zitat suggeriert. Früher wäre es für jeden Wirtschaftsjournalisten selbstverständlich gewesen, hier mit einem Satz für Klarheit zu sorgen, etwa so: “Damit setzte sich die Flaute, die im deutschen Einzelhandel schon seit vielen Jahren herrscht, auch 2013 fort.”

Noch viel schlimmer ging die FAZ schon vor Weihnachten mit solchen Fakten um, wie bereits am Titel ihrer Story “Ein Land im Kaufrausch” abzulesen war. Hier ist der Wille, die Fakten bzw. den Leser massiv zu manipulieren, nur noch schwach verdeckt. Johannes Pennekamp schreibt dort einen ganzen langen Artikel nur mit dem Ziel vor Augen, die deutsche Position gegenüber dem Ausland zu verteidigen. Was sind schon ein paar läppische Fakten gegen ein so großes ideologisches Ziel? Er entblödet sich sogar nicht, den heutigen Umsatz an Waren und Dienstleistungen im Wert von 1,53 Billionen Euro mit den 1,2 Billionen Euro zu vergleichen, die es noch zur Jahrtausendwende waren. Da sind zwei Prozent nominaler jährlicher Zuwachs, was real fast eine Null ergeben hätte, wenn die Preise entsprechend der Zielvorgabe der Europäischen Zentralbank gestiegen wären, nämlich um jährlich 1,9 Prozent. Nur weil die Preissteigerungen in Deutschland darunter blieben, ist real überhaupt ein Plus herausgekommen. Wenn Herr Pennekamp aber lapidar zu seinem nominalen Vergleich hinzusetzt „Auch wenn man die Inflation herausrechnet, bleiben nennenswerte Zuwächse“, ist das eine glatte Lüge. Übrig geblieben sind nämlich in realer Rechnung magere 0,7 Prozent jährlich, also weniger als etwa die durchschnittliche Produktivitätssteigerung, die Deutschland Jahr für Jahr auf die Beine gestellt hat.

Dass auch die Frankfurter Rundschau vor Weihnachten von einer „boomenden Wirtschaft“ und “bester Konsumlaune in Deutschland” sprach und dabei auf alle möglichen Umfragen und Prognosen verwies, zeigt uns in aller Klarheit, wie wichtig doch die Eigentümer einer Zeitung für die Wahrheitsfindung sind.

Wir legen Ihnen hier noch einmal die relevanten Zahlen seit der Jahrtausendwende in realer Rechnung vor (vgl. Abbildung 1). Der reale private Konsum, wie er für die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ermittelt wird, stieg von 2000 bis 2013 um 0,7 Prozent jährlich. Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes betrug in dieser Zeit etwas mehr als ein Prozent jährlich. Der stärkste Anstieg des privaten Verbrauchs in jüngerer Zeit wurde 2011 mit 2,3 Prozent verzeichnet. Davor gab es die letzte stärkere Zunahme 1999/2000 mit 2,4 und 2,0 Prozent (übrigens im Zuge der letzten vernünftigen Einkommenssteigerungen für die Masse der Arbeitnehmer aufgrund guter Lohnabschlüsse). Noch früher gab es einen Höhepunkt mit einer Zunahme von 3,2 Prozent und zwar im Jahr 1992, also zur Zeit des Wiedervereinigungsbooms.

Abbildung 1

Abb 1 Wachstum und KomponentenDer Einzelhandelsumsatz, der in die Berechnung des Konsums mit etwa 30 Prozent eingeht, war real sogar rückläufig, wenn man die heutigen Werte mit denen um die Jahrtausendwende vergleicht. Das widerlegt vollkommen eindeutig jedes Gerede von Konsumrausch und sich verbesserndem Konsumklima. Entscheidend für die leichte Zunahme des privaten Verbrauchs waren andere Bereiche, die in den vergangenen Jahren erheblich an Gewicht gewonnen haben, während der Einzelhandel an Gewicht verloren hat. Vor allem die Ausgaben für Mieten und private sowie öffentliche Dienstleistungen haben erheblich zugenommen.

Dabei muss man bedenken, dass auch diejenigen Haushalte zum privaten Verbrauch beitragen, die in den letzten Jahren auf der Sonnenseite der Verteilung standen. Die Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen sind im Gegensatz zu den Arbeitnehmereinkommen und Renten (den Masseneinkommen) massiv gestiegen und dürften, obwohl hier die Sparquote hoch ist, erheblich zu dem leichten Anstieg des privaten Verbrauchs beigetragen haben. Auch deswegen kann man es nur perfide nennen, wenn in den Medien den Menschen vorgegaukelt wird, die große Masse der Bürger befinde sich in einem Konsumrausch, während alles dafür spricht, dass der durchschnittliche Arbeitnehmerhaushalt seine Konsumausgaben über die ersten zehn Jahre des Jahrhunderts sogar zurückgefahren hat, weil seine Einkommenssituation einfach nichts anderes zuließ.

Abbildung 2

Abb 3 Eink IndexInsbesondere zur Mitte des ersten Jahrzehnts in diesem Jahrhundert haben die Unternehmereinkommen unglaublich zugelegt, während die Masseneinkommen (in nominaler Betrachtung!) kaum noch stiegen oder sogar stagnierten. Kumuliert man die Zuwachsraten über diese Jahre auf (vgl. Abbildung 2), wird klar, in welchem einmaligen Ausmaß es eine Umverteilung von Arbeit zu Kapital gegeben hat.

Diese enormen Einkommenszuwächse auf der Kapitalseite waren aber nur möglich, weil es einen funktionierenden Kanal für den Absatz deutscher Produkte gab, den Export (und die Verdrängung von Importen durch heimische Produkte). Während der private Verbrauch bei stagnierenden Löhnen und Masseneinkommen nicht mehr als wachsender Absatzweg zur Verfügung stand, wurden durch das deutsche Lohndumping (also die reale Abwertung gegenüber Europa und dem Rest der Welt) Marktanteile anderswo gewonnen (vgl. Abbildung 3). Das ging direkt zu Lasten der Konkurrenzunternehmen bei den Handelspartnern, vor allem zu Lasten derjenigen in der Europäischen Währungsunion, denen diese Marktanteile weggenommen wurden.

Abbildung 3

Abb 3 Verwendung IndexOhne diesen Effekt wäre die Lohnmoderation auch im Sinne einer Umverteilung von Arbeit zu Kapital gar nicht bzw. bei weitem nicht in diesem Ausmaß „gelungen“. Auch deswegen ist es von vornherein Unsinn, dem Kapitalexport, der notwendigerweise das Korrelat der Leistungsbilanzüberschüsse ist, eine führende Rolle bei der Entstehung der Ungleichgewichte anzudichten. Ohne die reale Abwertung und den deutschen Exportüberschuss wäre „das Kapital“ auf der Kapitalseite gar nicht in diesem Umfang entstanden, das exportiert werden musste, um die Defizite des Auslands zu finanzieren. Noch genauer: Die Defizite der anderen Länder wurden von den Banken hier und dort finanziert und die Erlöse kamen den deutschen Unternehmen zu gute, die freilich wieder über ihre eigenen Bankeinlagen und sonstige Sparformen eine reibungslose Finanzierung der Exportdefizite der anderen Länder erleichterten.

Wer wie die Frankfurter Rundschau meint, dass sich “die deutsche Wirtschaft zum Jahreswechsel vor einem starken Aufschwung [sieht]“, der hat entweder vor lauter Horrormeldungen aus anderen Teilen Europas den Maßstab verloren, was unter einem starken Aufschwung eigentlich zu verstehen ist, oder er hilft kräftig mit beim berühmten Pfeifen im Walde.

 

 

http://www.flassbeck-economics.de/konsumkater-in-deutschland-und-das-ganz-ohne-den-von-der-presse-erfundenen-konsumrausch-vorher/

Die wirtschaftliche Vernichtung der Zivilgesellschaft: Daten, Fakten und Prognosen

Ein Feiertag. Ein kirchlicher Feiertag. Ein Tag, an dem ich mich frage, ob Atheisten heute eigentlich freiwillig arbeiten gehen. Wäre nur satisfactory – die nutzen einen solchen Tag ja nicht zur Besinnung. Wir schon – zum Beispiel darüber, was wir hier eigentlich tun. Was macht man eigentlich, wenn man ein Magazin wie “Nachrichtenspiegel” aufbaut? Man spiegelt Nachrichten … und macht sich so seine Gedanken dazu – wie ich vor 8 Monaten:  Das “Neue amerikanische Jahrhundert” und die Selektionsarbeit der Schufa: Zukunft in Deutschland

Den Artikel könnt ich heute nochmal bringen – er ist aktueller denn je: die Schufa weitet ihre Selektionsarbeit exzessiv aus, siehe Welt. Jeder wird erfasst – aber auch wirklich jeder. Um mal die Frage zu beantworten, warum ich regelmässig die “erzkonservative” Welt lese: dort findet man Artikel, über die sich andere nicht zu berichten trauen, weil sie die Chefredakteurselektion nicht überlebt haben. Manchmal sind es absolut brisante Details, die dort durchrutschen … wenn man sie in den richtigen Zusammenhang bringt.

Hier finden wir zum Beispiel hoch brisante Informationen darüber, wie die Lumpenelite uns aus der Krise führen will: nachdem die reale Industrieproduktion überraschend deutlich eingebrochen ist (siehe Welt), sagt uns der Lobbyverband das Luxusgüterindustrie, wie man mit Handtaschen und Segelyachten, mit Sportwagen und handgearbeiteten Uhren Europa rettet (siehe Welt).

440 Milliarden Euro Umsatz macht diese Branche momentan, in acht Jahren sollen es 900 Milliarden sein – vorausgesetzt, der deutsche Handwerker werkelt weiter schön billig. Will der auch Geld, droht – mal wieder – der Weltuntergang. Das Lied kennen wir jetzt schon seit dreissig Jahren, es hat dazu geführt, das die Unterstützung tausender Nietenfirmen durch Subventionen im Jahresdurchschnitt vier mal so hoch ist wie die Unterstützung der Arbeitslosen … Tendenz massiv steigend, wenn man die Billionen betrachtet, die aktuell Banken retten sollen. Hier reden wie über Summen, die über FÜNFZIGMAL so hoch sind wie die Subventionen für Bürger, die den Leistungsansprüchen der Maschinengesellschaft nicht mehr genügen (und die eigentlich komplett von jenen Firmen bezahlt werden sollten, die diese unmenschlichen Standards setzen – leider sind wir von solch´ konsequenten politischen Forderungen noch weit entfernt).

Solche Zahlen in solchen Zusammenhängen findet man nicht mehr in den Nachrichten.  Man klärt uns ja auch nicht oft darüber auf, das wir nach Strich und Faden ausgeplündert werden, das “die Märkte” zum größten Teil aus kriminellen Kapital bestehen, die – laut einer Meldung des Handelsblattes – die deutschen Dax-Konzerne Stück für Stück aufkaufen. So gehört die Deutsche Post schon zu 51 % ausländischen Investoren … mit zum Teil tödlichen Folgen für die deutschen Angestellten.

“Unendliches Leid wird über Europa gebracht”, meint der Finanzexperte Felix Zulauf im Handelsblatt, der Spiegel warnt vor einem Absturz des Dax und schwacher Konjunktur in Deutschland, Joschka Fischer sieht in der Welt “Europa am Abgrund“, nochmal 40 Milliarden (das ist allein mehr als das deutsche Hartz-IV-Budget – viel mehr) brauchen allein die spanischen Banken zusätzlich (siehe Handelsblatt), die “ehrliche Alternative” zu den Ratingagenturen (ebenfalls Handelsblatt) werten kontinuierlich die großen “Player” wie – aktuell – Großbritannien, Frankreich, die USA aber auch Deutschland ab.

Entwicklungen, die verständlich werden, schaut man sich eine Wirtschaft an, die in den nächsten acht Jahren zusätzlich 460 Milliarden Euro durch Luxuskonsum erwirtschaften will. Raten Sie mal, wo das Geld dafür herkommen soll …

Natürlich sollen wir immer weniger davon bekommen. Auch wenn heute nur jeder zehnte Arbeitnehmer es überhaupt bis ins 65. Lebensjahr durchhält bzw. am Arbeitsplatz gehalten wird, kriegen wir jetzt die Rente mit 67: dann bleiben wir länger in Hartz IV und die Funktionäre können ihren Gespielinnen noch mehr kostbares Geschmeide, eminent Handtaschen und schicke Sportwagen schenken – über die aktuellen Lügen der Regierung (man sollte sie eigentlich LÜGierung nennen) informiert hier Das Erste.

Möglich wird dies auch durch gerichtlich legitimierte Preiserhöhungen (siehe FAZ) für immer häufigere Stromausfälle (siehe Handelsblatt), ein Konzept, das sich Deutschlandweit immer weiter durchsetzt: immer mehr Geld für immer weniger Leistung bringt maximale Rendite.

Das ist der Wahlspruch vieler asozialer Leistungsträger – er hat dafür gesorgt, das bislang 440 Milliarden Euro für Luxus zur Verfügung stehen – zum Vergleich: der gesamte Bundeshaushalt für die wirtschaftlich starken Bundesrepublik beträgt für das Jahr 2012 303 Milliarden Euro. Peinlich, das uns allein schon die Nippesindustrie überholt (ohne das die Hersteller der Luxusgüter – die Handwerker und Arbeiter – sich auch über Luxuslöhne freuen dürfen).

Und wie sieht es mit der übrigen Wirtschaft aus – die Güter für alle produziert? Sie stagniert europaweit (siehe Handelsblatt), die ehedem so mächtigen und umsatzstarken Autobauer sollen wie die Banken Hilfe aus Brüssel erhalten (wieder mal: Welt): wo Intelligenz, Geschäftstüchtigkeit und Fleiß nicht ausreichen, ausreichende Gewinne zu erwirtschaften, holt man sich – wie die Banken – eben das Geld vom Steuerzahler (und schimpft nebenbei noch mal schnell auf die Arbeitslosen, die nur einen Bruchteil der Kosten verursachen) und sorgt durch Korruption (einen aktuellen Fall findet man im Handelsblatt)  oder Unterschlagung (einen aktuellen Fall hierzu findet man ebenfalls im Handelsblatt) oder gemeingefährliche unkontrollierbare Finanzspielereien (auch hier: Handelsblatt) dafür, das es in die eigenen Taschen fließt , damit man auch selbst am Konsum von Luxusnippes gehörig teilhaben kann, während bei uns eine Steigerung der Gemagebühren bis zu 2000 Prozent zu einer nie dagewesenen Pleitewelle führt (wieder: Welt).

Was sollen wir aber auch noch offiziell Musik hören – die stört nur bei der Billigarbeit.

Darf ich nochmal aus der Welt zitieren? Etwas mehr diesmal? Das muss diesmal sein:

Die Probleme … hätten sich unter ihrer Herrschaft noch “rascher verschärft.” Die Verletzung der Menschen- und Bürgerrechte habe “extrem” zugenommen, die Kluft zwischen arm und reich sich “dramatisch vertieft”.

Die “system-immanente Korruption ist außer Kontrolle”. Die Moral “steht vor dem Kollaps.” Wenn es um die Zukunft gehe, fühlten sich heute “die Menschen völlig hilflos und verwirrt.”

Deutlicher kann die man Situation der laufenden Vernichtung der bundesdeutschen Zivilgesellschaft nicht beschreiben, oder? Die Schere zwischen arm und reich, die zunehmende Verletzung der Rechte verharzter Menschen, die Korruption und die mangelnde Moral – all das können wir hier und jetzt deutlich beobachten – und nach dem Wunsch der Luxusgüterindustrie soll sich ja der Erfolg dieser asozialen Praktiken in den nächsten acht Jahren mehr als verdoppeln (ja – irgenwo muss dieses Geld ja herkommen: es fällt mit Sicherheit nicht vom Himmel, erst recht nicht jetzt, wo die Banken international die Kreditvergabe drosseln – siehe Spiegel).

Leider … war dieses Zitat nicht für Deutschland gemeint.

Die “Welt”  zitiert hier ein offenen Brief der “desillusionierten” “Mütter des Tian´anmen Massakers.

Der Titel dieses Artikels gibt auch gleichzeitig einen Ausblick auf die Zukunft der bundesdeutschen Zivilgesellschaft: erschossen, erschlagen, vom Panzer überrollt.

Zu utopisch?

Es sind die gleichen Strukturen, die aus der Volksrepublik China einen neoliberalen Staat gemacht haben: die Funktionäre verraten die Zivilgesellschaft zugunsten der Nippesindustrie – kurz gesagt.

Wenn die Piratenpartei jetzt auch ihre Funktionäre bekommt, ist auch hier in Deutschland ganz schnell wieder alles im Lot: die Nippesfunktionäre werden (entsprechend ihrer Aufgabe bei jeder anderen Partei auch) die Basis im Zaum halten (und – je nach Erfolg – im Anschluss gut dotierte Angebote bekommen) und den Wirtschaftskriminellen bei der Plünderung des Volksvermögens im Dienste krimineller Märkte helfen.

Wir werden immer länger arbeiten, immer weniger Geld bekommen, immer höhere Preise zahlen müssen und letztlich hungernd im Armenhaus landen, während der superreiche Nippesklüngel seine juwelengeschmückten Luxusköter samt designergestylten Luxusfrauchen auf der Straße flanieren lässt.

Eine schöne, neue Welt, oder?

Und Facebook hilft jetzt fleißig dabei, das jeder seinen Platz darin bekommt.

 

http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/06/07/die-wirtschaftliche-vernichtung-der-zivilgesellschaft-daten-fakten-und-prognosen/

Das ZDF – Staatsferne und Unabhängigkeit in bundesrepublikanischer Bestform

Mit voranschreitender Verbreitung des Internets wachsen auch die Zahl und vor allem der Stellenwert alternativer Informationskanäle. Waren es über Jahrzehnte hinweg überwiegend Rundfunk sowie regionale und überregionale Presseerzeugnisse, welchen die Menschen Meldungen über Geschehnisse im In- und Ausland entnahmen, dienen mittlerweile Blogs und Nachrichtenportale außerhalb des medialen Mainstreams einer stetig wachsenden Leserschaft als primäre Informationsquellen.
Dass sich diese Entwicklung nicht zum Wohlwollen der Herrschenden dieses Systems vollzieht, überrascht wenig, schwindet mit dem sinkenden Konsum traditioneller Medien schließlich auch der staatliche Einfluss darauf, welche Informationen den Menschen in diesem Land überhaupt zugänglich gemacht werden und in welcher Form sie diese schließlich präsentiert bekommen.
Monierte bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ im Jahre 2010, dass sich vor allem junge Leute ausschließlich über das Internet informierten und man diese über Zeitungen oder klassische Nachrichtensendungen in ARD und ZDF immer weniger erreiche, zog sie im gleichen Atemzug Rückschlüsse darauf, wie die Demokraten mit diesem Umstand umzugehen gedenken: „Mit dieser Veränderung muss die Demokratie in Deutschland und in den anderen westlichen Ländern umgehen lernen.“ Was man im demokratischen Deutschland darunter versteht, wird uns ein Jahr später im Zuge der Inhaftierung und Kriminalisierung des Bloggers Axel Möller eindrucksvoll vor Augen geführt.
Es wäre an dieser Stelle allerdings äußerst naiv, ein Bild vermitteln zu wollen, in welchem die etablierten Medien vollends entmachtet, lediglich noch ein Nischendasein fristen, während sich alle Deutschen ausschließlich alternativer Informationsquellen im Internet bedienen. Insbesondere die von Merkel benannten „klassischen“ Nachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme genießen bei der täglichen Informationsbeschaffung der Menschen in diesem Land weiterhin Vormachtstellung – und dirigieren somit die öffentliche Meinung.
Die Demokraten wissen um diesen Einfluss und scheuen nicht, ihn sich zu eigen zu machen. Die große Heuchelei besteht allerdings darin, dass Staatsferne und Unabhängigkeit vehement als jene Gebote propagiert werden, welchen sich die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wie keine anderen zu unterwerfen haben. Dass die Realität anders aussieht, ist hinlängst bekannt und wird aktuell für jeden sichtbar untermauert.
Phillip Rösler, Bundeswirtschaftsminister und Noch-Vorsitzender der vor sich hin sterbenden FDP, wird ab Juli die Bundesregierung im ZDF-Fernsehrat vertreten. Der entsprechende Beschluss wurde bereits am vergangenen Mittwoch im Bundeskabinett verabschiedet. Doch damit ist Rösler nicht der einzige Demokrat, welchem u. a. die Kontrolle des Sendeprogramms unterliegt. Wie schon beim Amt des Wirtschaftsministers wird Rösler auch im Fernsehrat als Nachfolger von Rainer Brüderle fungieren. Als weitere Neubesetzung schickt man Eva Christiansen (CDU), Medienberaterin der Bundeskanzlerin, ins Rennen. Diese wird dort die derzeit unter Plagiatsverdacht stehende Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) ersetzen. Als besonderes Beispiel demokratischer Fachkompetenz bleibt die sich bereits im Fernsehrat befindende Integrationsministerin Maria Böhmer (CDU) diesem auch weiterhin erhalten.
Weiterhin beherbergt das Kontrollgremium neben Vertretern diverser Verbände, Gewerkschaften und Kirchen sowie dem Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland eine Vielzahl verschiedener Staatsminister und Staatssekretäre, Kreistagsabgeordneter und Parteienvertreter. Neben dem ZDF-Fernsehrat ist mit dem ZDF-Verwaltungsrat eine zweite Kontrollinstanz im Sender gegeben. Diese besteht aus derzeit 14 Mitgliedern, welche allesamt ein Parteibuch von CDU, CSU oder SPD in der Tasche mit sich führen – Staatsferne und Unabhängigkeit in bundesrepublikanischer Bestform.
Das ZDF ist sicherlich nur ein Beispiel für staatlich okkupierte Medien, kann aber wie kein zweites als Sinnbild demokratischer Scheinheiligkeit herangezogen werden, wenn Demokraten querbeet durch die bundesdeutsche Parteienlandschaft wieder einmal mit dem Finger auf Länder wie Russland oder China zeigen, um sich selbst im monotonen Rausch moralischer Entrüstung als Missionare westlicher Freiheit, insbesondere der freien, nicht von öffentlicher Gewalt gelenkter Berichterstattung aufzuspielen.

 

http://spreelichter.info/blog/Das_ZDF_Staatsferne_und_Unabhaengigkeit_in_bundesrepublikanischer_Bestform-1130.html