Schlagwort-Archive: Korruption
BRD Politiker – Diener vieler Herren
Die wirtschaftliche Vernichtung der Zivilgesellschaft: Daten, Fakten und Prognosen
Ein Feiertag. Ein kirchlicher Feiertag. Ein Tag, an dem ich mich frage, ob Atheisten heute eigentlich freiwillig arbeiten gehen. Wäre nur satisfactory – die nutzen einen solchen Tag ja nicht zur Besinnung. Wir schon – zum Beispiel darüber, was wir hier eigentlich tun. Was macht man eigentlich, wenn man ein Magazin wie “Nachrichtenspiegel” aufbaut? Man spiegelt Nachrichten … und macht sich so seine Gedanken dazu – wie ich vor 8 Monaten: Das “Neue amerikanische Jahrhundert” und die Selektionsarbeit der Schufa: Zukunft in Deutschland
Den Artikel könnt ich heute nochmal bringen – er ist aktueller denn je: die Schufa weitet ihre Selektionsarbeit exzessiv aus, siehe Welt. Jeder wird erfasst – aber auch wirklich jeder. Um mal die Frage zu beantworten, warum ich regelmässig die “erzkonservative” Welt lese: dort findet man Artikel, über die sich andere nicht zu berichten trauen, weil sie die Chefredakteurselektion nicht überlebt haben. Manchmal sind es absolut brisante Details, die dort durchrutschen … wenn man sie in den richtigen Zusammenhang bringt.
Hier finden wir zum Beispiel hoch brisante Informationen darüber, wie die Lumpenelite uns aus der Krise führen will: nachdem die reale Industrieproduktion überraschend deutlich eingebrochen ist (siehe Welt), sagt uns der Lobbyverband das Luxusgüterindustrie, wie man mit Handtaschen und Segelyachten, mit Sportwagen und handgearbeiteten Uhren Europa rettet (siehe Welt).
440 Milliarden Euro Umsatz macht diese Branche momentan, in acht Jahren sollen es 900 Milliarden sein – vorausgesetzt, der deutsche Handwerker werkelt weiter schön billig. Will der auch Geld, droht – mal wieder – der Weltuntergang. Das Lied kennen wir jetzt schon seit dreissig Jahren, es hat dazu geführt, das die Unterstützung tausender Nietenfirmen durch Subventionen im Jahresdurchschnitt vier mal so hoch ist wie die Unterstützung der Arbeitslosen … Tendenz massiv steigend, wenn man die Billionen betrachtet, die aktuell Banken retten sollen. Hier reden wie über Summen, die über FÜNFZIGMAL so hoch sind wie die Subventionen für Bürger, die den Leistungsansprüchen der Maschinengesellschaft nicht mehr genügen (und die eigentlich komplett von jenen Firmen bezahlt werden sollten, die diese unmenschlichen Standards setzen – leider sind wir von solch´ konsequenten politischen Forderungen noch weit entfernt).
Solche Zahlen in solchen Zusammenhängen findet man nicht mehr in den Nachrichten. Man klärt uns ja auch nicht oft darüber auf, das wir nach Strich und Faden ausgeplündert werden, das “die Märkte” zum größten Teil aus kriminellen Kapital bestehen, die – laut einer Meldung des Handelsblattes – die deutschen Dax-Konzerne Stück für Stück aufkaufen. So gehört die Deutsche Post schon zu 51 % ausländischen Investoren … mit zum Teil tödlichen Folgen für die deutschen Angestellten.
“Unendliches Leid wird über Europa gebracht”, meint der Finanzexperte Felix Zulauf im Handelsblatt, der Spiegel warnt vor einem Absturz des Dax und schwacher Konjunktur in Deutschland, Joschka Fischer sieht in der Welt “Europa am Abgrund“, nochmal 40 Milliarden (das ist allein mehr als das deutsche Hartz-IV-Budget – viel mehr) brauchen allein die spanischen Banken zusätzlich (siehe Handelsblatt), die “ehrliche Alternative” zu den Ratingagenturen (ebenfalls Handelsblatt) werten kontinuierlich die großen “Player” wie – aktuell – Großbritannien, Frankreich, die USA aber auch Deutschland ab.
Entwicklungen, die verständlich werden, schaut man sich eine Wirtschaft an, die in den nächsten acht Jahren zusätzlich 460 Milliarden Euro durch Luxuskonsum erwirtschaften will. Raten Sie mal, wo das Geld dafür herkommen soll …
Natürlich sollen wir immer weniger davon bekommen. Auch wenn heute nur jeder zehnte Arbeitnehmer es überhaupt bis ins 65. Lebensjahr durchhält bzw. am Arbeitsplatz gehalten wird, kriegen wir jetzt die Rente mit 67: dann bleiben wir länger in Hartz IV und die Funktionäre können ihren Gespielinnen noch mehr kostbares Geschmeide, eminent Handtaschen und schicke Sportwagen schenken – über die aktuellen Lügen der Regierung (man sollte sie eigentlich LÜGierung nennen) informiert hier Das Erste.
Möglich wird dies auch durch gerichtlich legitimierte Preiserhöhungen (siehe FAZ) für immer häufigere Stromausfälle (siehe Handelsblatt), ein Konzept, das sich Deutschlandweit immer weiter durchsetzt: immer mehr Geld für immer weniger Leistung bringt maximale Rendite.
Das ist der Wahlspruch vieler asozialer Leistungsträger – er hat dafür gesorgt, das bislang 440 Milliarden Euro für Luxus zur Verfügung stehen – zum Vergleich: der gesamte Bundeshaushalt für die wirtschaftlich starken Bundesrepublik beträgt für das Jahr 2012 303 Milliarden Euro. Peinlich, das uns allein schon die Nippesindustrie überholt (ohne das die Hersteller der Luxusgüter – die Handwerker und Arbeiter – sich auch über Luxuslöhne freuen dürfen).
Und wie sieht es mit der übrigen Wirtschaft aus – die Güter für alle produziert? Sie stagniert europaweit (siehe Handelsblatt), die ehedem so mächtigen und umsatzstarken Autobauer sollen wie die Banken Hilfe aus Brüssel erhalten (wieder mal: Welt): wo Intelligenz, Geschäftstüchtigkeit und Fleiß nicht ausreichen, ausreichende Gewinne zu erwirtschaften, holt man sich – wie die Banken – eben das Geld vom Steuerzahler (und schimpft nebenbei noch mal schnell auf die Arbeitslosen, die nur einen Bruchteil der Kosten verursachen) und sorgt durch Korruption (einen aktuellen Fall findet man im Handelsblatt) oder Unterschlagung (einen aktuellen Fall hierzu findet man ebenfalls im Handelsblatt) oder gemeingefährliche unkontrollierbare Finanzspielereien (auch hier: Handelsblatt) dafür, das es in die eigenen Taschen fließt , damit man auch selbst am Konsum von Luxusnippes gehörig teilhaben kann, während bei uns eine Steigerung der Gemagebühren bis zu 2000 Prozent zu einer nie dagewesenen Pleitewelle führt (wieder: Welt).
Was sollen wir aber auch noch offiziell Musik hören – die stört nur bei der Billigarbeit.
Darf ich nochmal aus der Welt zitieren? Etwas mehr diesmal? Das muss diesmal sein:
Die Probleme … hätten sich unter ihrer Herrschaft noch “rascher verschärft.” Die Verletzung der Menschen- und Bürgerrechte habe “extrem” zugenommen, die Kluft zwischen arm und reich sich “dramatisch vertieft”.
Die “system-immanente Korruption ist außer Kontrolle”. Die Moral “steht vor dem Kollaps.” Wenn es um die Zukunft gehe, fühlten sich heute “die Menschen völlig hilflos und verwirrt.”
Deutlicher kann die man Situation der laufenden Vernichtung der bundesdeutschen Zivilgesellschaft nicht beschreiben, oder? Die Schere zwischen arm und reich, die zunehmende Verletzung der Rechte verharzter Menschen, die Korruption und die mangelnde Moral – all das können wir hier und jetzt deutlich beobachten – und nach dem Wunsch der Luxusgüterindustrie soll sich ja der Erfolg dieser asozialen Praktiken in den nächsten acht Jahren mehr als verdoppeln (ja – irgenwo muss dieses Geld ja herkommen: es fällt mit Sicherheit nicht vom Himmel, erst recht nicht jetzt, wo die Banken international die Kreditvergabe drosseln – siehe Spiegel).
Leider … war dieses Zitat nicht für Deutschland gemeint.
Die “Welt” zitiert hier ein offenen Brief der “desillusionierten” “Mütter des Tian´anmen Massakers.
Der Titel dieses Artikels gibt auch gleichzeitig einen Ausblick auf die Zukunft der bundesdeutschen Zivilgesellschaft: erschossen, erschlagen, vom Panzer überrollt.
Zu utopisch?
Es sind die gleichen Strukturen, die aus der Volksrepublik China einen neoliberalen Staat gemacht haben: die Funktionäre verraten die Zivilgesellschaft zugunsten der Nippesindustrie – kurz gesagt.
Wenn die Piratenpartei jetzt auch ihre Funktionäre bekommt, ist auch hier in Deutschland ganz schnell wieder alles im Lot: die Nippesfunktionäre werden (entsprechend ihrer Aufgabe bei jeder anderen Partei auch) die Basis im Zaum halten (und – je nach Erfolg – im Anschluss gut dotierte Angebote bekommen) und den Wirtschaftskriminellen bei der Plünderung des Volksvermögens im Dienste krimineller Märkte helfen.
Wir werden immer länger arbeiten, immer weniger Geld bekommen, immer höhere Preise zahlen müssen und letztlich hungernd im Armenhaus landen, während der superreiche Nippesklüngel seine juwelengeschmückten Luxusköter samt designergestylten Luxusfrauchen auf der Straße flanieren lässt.
Eine schöne, neue Welt, oder?
Und Facebook hilft jetzt fleißig dabei, das jeder seinen Platz darin bekommt.
BRD vergewaltigt Pressefreiheit
Offener Brief an BRD Bundesminister Dirk Niebel vom 05.06.2012
Vorab per Fax: +49-228-99535-3500
++DRINGEND+++DRINGEND+++DRINGEND+++DRINGEND+++DRINGEND+++
An BMZ Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Herrn Minister Dirk Niebel Dahlmannstraße 4 D-53113 Bonn
05.06.2012 Pressezensur, Durchsuchungen bei freien Journalisten, Beschlagnahmung von Sendeanlagen, Computern, Kameras, Audioaufnahmen, Handies, Datenträgern
Ihre Veröffentlichung am 03.05.2012, dem internationalen Tag der Pressefreiheit: → Demokratie braucht Pressefreiheit Sehr geehrter Herr Niebel
mit grossem Interesse und weitgehender Übereinstimmung konnte ich hier auf diesem Link:
www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2012/05/2012-05-03-welttag-pressefreiheit.html
Ihre Darstellung und Vision von unabhängiger und freier Presse- und Berichterstattung lesen, die sich ja auch vor allem in Hinsicht auf die Förderung von Demokratie im Ausland bezieht.
Nun scheint es aber so, dass zur Zeit einige unabhängige Medien, Journalisten auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und dem benachbarten Ausland im Auftrag von BRD-Behörden verfolgt, durchsucht werden und deren Handwerkszeug wie z. B. Computer, Hard-/Software, Audio-Aufnahmegeräte, Kameras, Datenträger aller Art und vieles mehr von der Exekutive (Staatsanwaltschaften und Polizei) beschlagnahmt wurden und das mit fadenscheinigen, teilweise nicht nachvollziehbaren Begründungen. Das ist nicht nur völlig konträr zu dem, was Sie in o. a. Veröffentlichung beabsichtigen, sondern es mutet wie eine nicht demokratische, eher einer
2
Diktatur ähnelnden Vorgehensweise an, es mutet nicht nur so, es ist auch so! Nun denken wir, dass es an der Zeit ist, dass die Legislative, die demokratische Oberaufsicht, die Politik hier eingreifen; denn es kann ja nicht sein, dass die Pressefreiheit in der BRD, der BRD nur durch das Bundesverfassungsgericht gesichert werden kann, oder?
Hier der sehr alarmierende Bericht dazu von Reporter ohne Grenzen zu den Verhältnissen in der BRD:
www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/pdf/Rangliste_2011/Rangliste-2011_Deutschland.pdf
In dem Sinne appelliere ich an Sie, Ihre Kollegen, die Politik, die BRD Bundesregierung hier schnellstens einzugreifen, bevor der Ruf der Pressefreiheit in der BRD ganz tief nach unten rutscht und jede Nation der sog. 3. Welt die Verhältnisse in der BRD durch den Kakao zieht. Es ist schon viel Schaden entstanden, aber der wird noch unermesslich grösser, sobald noch mehr internationale Medien über diesen Skandal berichten werden! Am 22.05.2012 in sehr frühen Morgenstunden stürmten Polizeieinsatzkräfte die Wohnungen von 2 Journalisten im Auftrag von BRD-Behörden: 1. in Basel (Schweiz) und 2. in Lörrach (Baden-Württemberg) unter dem Vorwand von „übler Nachrede“ wurden sämtliche elektronischen Medien, Medienträger, Aufnahmegeräte, Kameras, Mobiltelefone, externe Datenträger uvm. beschlagnahmt. Dadurch wurde das Medium Wake News und Wake News Radio in der Veröffentlichung und der Ausstrahlung seiner Inhalte/Sendungen erheblich beeinträchtigt!
Das ist nicht nur ein unglaublicher staatlicher Eingriff in die Meinungs- und Pressfreiheit, sondern der entstehende Schaden dürfte für die Medien erheblich sein. Das wiederum wird nicht nur zu einem weltweiten Aufschrei der ungerechtfertigten Pressezensur, sondern auch in der Folge zu erheblichen Schadensersatzforderungen an die dafür Verantwortlichen führen! Ausser den oben, sowie unten geschilderten Vorfällen haben aber noch andere solche Aktionen stattgefunden!
Hier finden Sie die Links zu den respektiven ersten Veröffentlichungen: (nur eine kleine Auswahl)
mywakenews.wordpress.com/2012/06/02/detlev-von-wake-news-radio-die-wollen-mich-mundtot-machen/ www.youtube.com/watch?v=SiN73RUqzL4&feature=related
3
www.youtube.com/watch?v=NSxSN3Qm-u8&feature=my_favorites&list=FLXBF5yTiHZ2VxQO8ezwgHHA www.youtube.com/watch?v=RP-x3WCKWh8&feature=my_favorites&list=FLXBF5yTiHZ2VxQO8ezwgHHA www.youtube.com/watch?v=S2WqeGDeJWs&feature=relmfu www.youtube.com/watch?v=CrdLFBiDQT0&feature=relmfu
Daher folgt hier die Aufforderung an Sie diesem repressiven Treiben der Exekutive dringend Einhalt zu gebieten und beschlagnahmte Gerätschaften, Daten usw. sofort wieder freizugeben! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diesen Brief gleichzeitig an die Öffentlichkeit bringen! Es wird auch in einigen Tagen in einen weltweiten Presseverteiler – auch in Englischer Sprache gegeben!
Es gibt bereits viel Interesse, auch grosser internationaler Medien über diese Vorfälle zu berichten!
Gern können Sie sich bei Rückfragen mit uns in Verbindung setzen unter radio@wakenews.net
Mit freundlichen Grüssen
Detlev Hegeler Betreiber Wake News, Wake News Radio wakenews.net G.N.S. Press Association, Basel Office P.O.Box 267, CH-4005 Basel
Dokumente:
http://mywakenews.wordpress.com/2012/06/05/brd-vergewaltigt-pressefreiheit-wake-news-radio/
Unrechtsstaat verfolgt, im Rechtsstaat ebenfalls
Seit 22 Jahren eine bisher unendliche Geschichte: Der Fall Erfurt gegen die Geschwister May – Jetzt droht ihnen abermals die Zwangsräumung
Wenn man einen gerichtlichen Zwangsräumungsbescheid bekommt, ist das ein Schock. Wenn man dann nicht weiß, wohin, ist das noch schlimmer. Die Geschwister Claudia und Michael May in Erfurt haben einen solchen Bescheid seit 27. Apr auf dem Tisch. Bis zum 6. Juni müssen sie ihre Wohnung in der Schulze-Delitzsch-Straße 14 geräumt haben. Wenn nicht, geschieht das zwangsweise. Damit erreichen die Rechtswidrigkeiten gegen die Mays durch „DDR-Seilschaften“, wie sie in Ämtern, Behörden, Verbänden, Unternehmen, teilweise sogar in Gerichtswesen und Staatsanwaltschaft auch weiterhin bestehen, einen neuen Höhepunkt. Die Mays kämpfen um ihr Recht und um Rechtsstaatlichkeit seit nunmehr 22 Jahren.
Ein Haus geerbt, aber noch immer nicht bekommen
Zunächst der rechtliche, sachliche Kern des aktuellen Geschehens: Claudia May ist amtlich festgestellte Erbin des Hauses Am Stadtpark 34 in Erfurt. In dieses Haus war sie eingezogen, als ihr das Erbe noch bestritten wurde, und noch vor der Testamentseröffnung war das Haus verkauft worden. Am 27. Oktober 2003 hat die Stadt Erfurt sie dort zwangsweise evakuiert, begründet mit der Baufälligkeit des Hauses, und hat ihr zusammen mit ihrem Bruder die Wohnung im Haus der Schulze-Delitzsch-Straße 14 zugewiesen. Das sei, so Frau May, geschehen, ohne dass die Stadt dafür einen Rechtstitel besessen habe. Dieses Haus liegt dem geerbten Haus schräg gegenüber, von Fenstern ihrer Wohnung aus haben die Geschwister May das Erbstück stets im Blick. Das neue Quartier war bis zur Klärung der Erbauseinandersetzung als vorübergehende Unterkunft gedacht.
Gericht: Die Stadt Erfurt verletzt schuldhaft ihre Amtspflichten
Die Zwangsräumung 2003 ist rechtswidrig vollzogen worden und rückabzuwickeln. So haben es das Thüringer Oberlandesgericht in Jena (7 U 141/08), der Thüringer Verfassungsgerichtshof in Weimar (VerfGH 05/03 und 06/03) und das Verwaltungsgericht Weimar (1 E 3242/04.WE und 1 K 1/04.WE) zugunsten von Frau May entschieden. Vollzogen ist das bis heute nicht, weil die Stadt Erfurt nicht vollstreckt, der Anspruch auf Grundbuchberechtigung ist also noch immer nicht erfüllt. Die Stadt Erfurt verletzt seit dem 18. Oktober 1991 schuldhaft ihre Amtspflichten, das hat das Oberlandesgericht 2005 rechtskräftig entschieden. Schon davor, 2002, hatte die Erfurter SPD-Stadtratsfraktion den damaligen Oberbürgermeister noch aufgefordert, endlich auch gegenüber den Mays rechtstaatlich zu handeln (offener Brief vom 17. Sep 2009), aber heute hört man dazu von ihr nichts mehr.
Die Stadt stützt die Zwangsräumung auf ein LG-Urteil
Nun also sollen die Mays das Haus, in das die Stadt Erfurt sie rechtswidrig zwangsevakuiert hat, ebenfalls zwangsweise räumen, wiederum betrieben von der Stadt Erfurt, der dieses Haus gehört. Die Stadt fühlt sich dazu ermuntert, weil sie vom Landgericht in Erfurt Im Dezember 2011 ein Urteil bekommen hat, wonach das vermögensrechtliche Verfahren abgeschlossen sei und Frau May auf das Haus Am Stadtpark 24 keine Ansprüche habe (Aktenzeichen 10 O 1276/11). Das ist schon deswegen merkwürdig, weil die Eigentümergemeinschaft, der dieses Haus noch gehört, ihr aber nicht zusteht, ihre Klage gegen den Grundbuchberichtigungsanspruch von Frau May zurückgezogen hat, vermutlich wegen Aussichtslosigkeit, den Anspruch gerichtlich durchzusetzen. Ohnehin hält Frau May den unanfechtbaren Bescheid der Stadt vom 24. Juni 2004 in Händen, der sie zumindest in den Besitz des Hauses zum Bewohnen wieder einsetzt. Frau May ist gegen das LG-Urteil in die Berufung zum Oberlandesgericht gegangen, verhandelt wird am 4. Sep 2012 (5 U 967/11).
Erfurts Oberbürgermeister spricht offenbar anders als er handelt
Noch am 28. März 2012 hatte der Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein, so berichtet Frau May, den Mitgliedern des Stadtrates Erfurt zur eingebrachten Dringlichkeitsanfrage (DS 0625/12) und Frau May persönlich versichert: “Die Zwangsräumung ist vom Tisch; nach dem 22.04.2012 werde ich Frau May zum Gespräch ins Erfurter Rathaus einladen.” Das Gleiche hatte er am 10. Apr den anwesenden und unterzeichnenden Zeugen eines Übergabeprotokolls abermals versichert. Die Einladung kam nicht, das Gespräch fand nicht statt. Ein erster Räumungstermin war schon zum 20. Apr festgesetzt. Die Stadt verschob ihn, um, wie sie angab, den Mays die Möglichkeit zu geben, eine neue Wohnung zu suchen. Dann erhielten die Mays mit Datum vom 26. Apr von der Obergerichtsvollzieherin Jana Weber die Räumungsmitteilung: „Sehr geehrte Frau May, in obiger Sache hat der Gläubiger-Vertreter Antrag auf Räumung Ihrer Wohnung gestellt. Dem Antrag ist stattzugeben … Das für Sie zuständige Wohnungsamt habe ich vom Räumungstermin in Kenntnis gesetzt, da eine Obdachlosigkeit zu erwarten ist.“ Als Gläubiger-Vertreter nennt die Räumungsmitteilung Oberbürgermeister Bausewein. Danach scheint Bausewein anders zu sprechen als zu handeln.
Hilferuf für eine Sicherheitsleistung
In den letzten Tagen hat Frau May versucht, die Vollstreckung gerichtlich abzuwenden. Im Apr hatte das Oberlandesgericht entschieden, gegen die Zahlung einer Sicherheitsleistung von 4000 Euro könne die Räumung vorerst abgewendet werden (5 U 967/11). Das Verfahren liegt derzeit wieder beim Amtsgericht Erfurt als Ausgangsinstanz; es hatte die Zwangsräumung auf Anordnung Bauseweins erneut in Gang gesetzt (6 DR II 379/12). Frau May bat öffentlich um Hilfe, die 4000 Euro aufzubringen. Das ist gelungen. Der Aufruf im Internet (www.openpetition.de/petition/online/helfen-sie-claudia-und-michael-may-bei-dem-immobilienskandal-in-erfurt) hat dabei geholfen. Jetzt warten die Geschwister May darauf, dass das Amtsgericht die Hinterlegungsurkunde ausstellt, den Beschluss aussetzt und dies der Gerichtsvollzieherin mitteilt. Aber damit haben die Mays nur etwas Zeit gewonnen. Vom Tisch ist die Zwangsräumung damit nicht.
Anerkannt als Verfolgte und Geschädigte des SED-Regimes
Die Geschwister May waren in der DDR zwangsweise in staatlichen Kinderheimen untergebracht. Michael May ist dafür 2011 entschädigt worden. Claudia May muss um so eine Entschädigung noch kämpfen. Beide sind als politisch Verfolgte und Vermögensgeschädigte des SED-Regimes der DDR anerkannt. Seit der deutschen Einheit erleben sie eine bislang unendliche Geschichte. Was mit ihnen seitdem geschieht, empfinden sie und ihre Mitstreiter als eine Fortsetzung des DDR-Unrechts. Claudia May schreibt, die heutigen Maßnahmen gegen sie würden vom “Rechtsstaat” Bundesrepublik Deutschland „mit einer Perfektion weiterbetrieben, die das bis zur Wende 1989/1990 durchlebte Unrecht um ein Vielfaches übertroffen haben und weiterhin übertreffen“.
Die Vorgeschichte zum heutigen Geschehen
Erstmals über das Unrecht gegen die Mays habe ich 2006 geschrieben. Zum besseren Verständnis dessen, was dem heutigen Geschehen zugrunde liegt, gebe ich die Vorgeschichte hier noch einmal wieder. Sie ist damals mit nahezu dem gleichen Text in der Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit (Ausgabe 50/2006 vom 21. November) erschienen.
Missachten rechtskräftiger Entscheidungen, ein „Vernichtungsfeldzug“
Claudia May hat mit Behörden und vor Gerichten um ihr Recht gekämpft. Die entscheidenden Gerichtsverfahren hat sie alle gewonnen. Doch kämpfen muss sie immer noch, nämlich darum, dass die Urteile, die ihr Recht geben, auch vollzogen werden. Selbst rechtskräftige höchstrichterliche Entscheidungen wie die vom Bundesgerichtshof und Bundesverwaltungsgericht werden missachtet, Strafanträge gegen die Täter nicht verfolgt. Wenn man zusammenfassend ausdrücken will, wer ihre Gegner waren (und noch immer sind), dann ist es ein Netzwerk von Korruption und Abhängigkeit, ein Netzwerk von Immobilienmaklern, Politikern, Notaren, Rechtsanwälten, Ministerial- und Kommunalbeamten, Staatsanwälten und sogar Richtern. Oder wie Frau May formuliert: “Wir sind Opfer vom wiedervereinten Bodensatz-Ost und Abschaum-West.“ Besonders schlimm wirkt in diesem Netzwerk nach ihrer Erfahrung Thüringens Regierungspartei CDU mit. Was man ihr, Claudia May; angetan hat, nennt sie einen „Vernichtungsfeldzug“.
Der Vater im DDR-Zuchthaus umgebracht
Mit staatlichem Unrecht gegen ihre Familie musste die junge Claudia May, geboren 1949, schon in der DDR leben. Ihr Vater war eines der ersten Mitglieder der Ost-CDU. 1952 wurde er daraus entfernt, 1961, an einem Tag im März, verhaftet, der staatsfeindlichen Hetze und Spionage beschuldigt und zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Damals war sie elfin und ihr Bruder Michael sieben. Den Vater, der die Flucht der Familie in den Westen plante, hatte ein Stasi-Spitzel ans Messer geliefert. Mutter und Kinder sahen ihn nie wieder.
Die Mutter zur Scheidung gezwungen, die Kinder ausgegrenzt
Auch dann nicht, als ihn die Bundesrepublik 1965 freikaufte. Briefe des Vaters, der 1974 gestorben ist, kamen bei seiner Familie nicht an, ebenso nicht die Briefe der Mutter an ihren Mann; die Staatssicherheit fing sie ab. Die Mutter wurde zur Scheidung gezwungen, um ihre Kinder vor der angedrohten Zwangsadoption zu schützen. Und auch diese bekamen zu spüren, dass ihr Vater als „Staatsfeind“ galt. Sie durften kein Abitur machen, mussten nach der 8. Klasse trotz bester Zensuren und der gesetzlichen Zehn-Klassen-Pflicht die Schule verlassen, durften nicht studieren, wurden geächtet und ausgegrenzt. Armut prägte ihr Leben. Der DDR-Staat hat es ruiniert, ihnen die Zukunftschancen verbaut.
Mit Glück einen Arbeitsplatz und ein Studium bekommen
Mit 22 Jahren (1972) hatte Claudia May das Glück, eine Stelle im Büro eines kleinen privaten Unternehmens zu bekommen. Die Firma war auf Gartenscheren verschiedener Größen spezialisiert, deckte damit unter schwierigsten Bedingungen den größten Teil des DDR-Bedarfs, exportierte auch in den Ostblock und den Westen. Frau May erwies sich als tüchtig und verlässlich. Ihr Chef Werner Graslaub verstand es, für sie 1985 ein Ökonomiestudium an einer Fachhochschule durchzusetzen, das sie 1990 als Diplom-Betriebswirtin abschloss.
Wegen Tüchtigkeit im Testament zur Alleinerbin ernannt
Graslaub schätzte ihre Arbeit und Verdienste für die kleine Firma dermaßen, dass er im Februar 1987 in seinem Testament den Betrieb mit allem Drum und Dran nur ihr allein vererbte – zur alleinigen Verfügungsgewalt und ohne finanzielle Verpflichtung an seine Familie. Er hatte dies auch in der Gewissheit getan, dass sie den Betrieb leitend fortführen würde. Ferner vererbte er ihr zwei Drittel seines Erfurter Mietwohnhauses, wo die Familie May die erste Etage bewohnte, mit dem 1055-Quadratmeter-Grundstück „Am Stadtpark 34“, wohin sie den Betrieb verlegen sollte und wollte. Ohnehin hatte Graslaub testamentarisch festgelegt, den Betrieb zu erhalten und fortzuführen. Im Nov des gleichen Jahres starb er.
Aber im Kampf um das Erbe bis heute
Um dieses Haus am Stadtpark, das 1975 im Wege der „kalten Enteignung“ (staatlich absichtsvoll herbeigeführte Überschuldung) in Staatshand übergegangen war, kämpft Frau May mit ihrem Bruder bis heute. Gleich mit der Wiedervereinigung 1990 hatte sie ihren Rückübertragungsanspruch angemeldet – samt Antrag auf Eigenbedarf, Antrag auf Investitionsvorrang, mit einen Unternehmenskonzept, mit einer Bankbürgschaft. Das Unternehmenskonzept umfasste einen Reparatur-Service für Gartengeräte, einen Vertrieb von Umwelttechnik, eine Steuerberatungskanzlei sowie eine Bausachverständigen- und Baubegleitung.
Mays Unternehmenskonzept abgelehnt, Betrieb musste schließen
Der Betrieb sollte auf das geerbte Grundstück verlagert werden, weil er das bisherige Mietobjekt verlassen musste. Aber noch vor der deutsch-deutschen Währungsunion (1. Juli 1990) hatten Kommunale Wohnungswirtschaft (KoWo) Erfurt-Süd und Stadt Erfurt das Grundstück an den einstigen HO-Leiter und anschließenden Immobilienmakler Stefan Lagler weggegeben. Frau Mays Anträge wurden 1991 abgelehnt. 1992 musste sie den Betrieb daher schließen und die Mitarbeiter entlassen. Ihr im Betrieb ebenfalls beschäftigter Bruder ist seitdem arbeitslos. Der Stadtverwaltung Erfurt wirft sie vor, diese habe ihre selbständige Existenz vernichtet. Sie selbst arbeitete seit Oktober 1992 in Thüringens Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt und wurde dort im gehobenen Dienst Regierungsamtsrätin. Aber am 23. Nov 2006 versetzte das Ministerium seine Landesbeamtin mit Wirkung vom 1. Januar 2007 zwangsweise in den Ruhestand – mit der fadenscheinigen Begründung, das Ende der vielen Prozesse sei nicht mehr absehbar. Zwar erhielt Frau May 2007 zunächst ihre Bezüge noch weiter, aber dann forderte das Ministerium das Geld zurück und pfändete, weil Frau May die Rückzahlung verweigerte, das gemeinsame Konto der Geschwister.
In immer mehr Verfahren hineingetrieben, um sie zu zermürben
Schon dies und das weitere Geschehen nur in seinen Hauptzügen zu schildern, würde den Blog-Rahmen bei weitem sprengen; das tut dieser Bericht ohnehin schon. Und für die Einzelheiten wäre ein dickes Buch erforderlich. Doch kann man das, was sich in den vielen Jahren abgespielt hat, anhand der Fülle der angestrengten Verfahren wenigstens einigermaßen erahnen. Vor Verwaltungs-, Zivil- und Sozialgerichten hat Frau May für ihr Recht allein in den ersten sechzehn Jahren rund 180 Verfahren führen müssen. Außerdem hatte sie noch rund 250 andere justizförmliche Verfahren zu überstehen. Denn um ihre Kräfte zu binden, ihre Energie für die Verfahren in der Hauptsache zu lähmen, sie zu zermürben, wurde sie in überaus zahlreiche Nebenverfahren hineingetrieben und verwickelt. Sie kämpfte um Verfügungen zur Grundbuchsicherung, gegen rechtswidrige Grundbucheintragungen, gegen rechtswidrige Baumaßnahmen, um die Abwehr von Gefahren für Leib und Leben, gegen den Verkauf ihres anteilig geerbten Hauses am Stadtpark, wo sie mit ihrem Bruder bis Oktober 2003 auch wohnte, gegen andere Eingriffe in ihr privates Eigentum, gegen die Zwangsausweisung, für die Wiederversorgung mit Wasser und Strom in der ihr zugewiesenen Ersatzwohnung, ferner zur Abwehr von unbegründeten Mietforderungen, von Mietkündigungen und von anderem mehr.
Durch die Verfolgung zu Schwerbehinderten geworden
Anhängig sind noch weitere Verwaltungsgerichts-, Zivilgerichts- und zahlreiche Sozialgerichtsverfahren, ferner etliche Verfassungsbeschwerden und zwei Beschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Etliche derjenigen, die ihr das Recht verweigert und rechtswidrig gegen sie gehandelt haben, nennt Frau May öffentlich bei deren Namen. Es sind insgesamt 32, deren Helfer nicht mitgezählt. Beide Geschwister hat die Verfolgung zu Schwerbehinderten gemacht, den Bruder zu 90 und Frau May zu 70 Prozent.
Trotz breiter öffentlicher Aufmerksamkeit: der endgültige Erfolg steht noch aus
In Erfurt ist das Schicksal der Geschwister May stadtbekannt, aber auch in Thüringen und darüber hinaus. Der frühere Ministerpräsident Vogel kannte den Fall, sein Nachfolger Michael Althaus ebenfalls, und auch die Minister, Beamten und Landtagsabgeordneten wissen darum. Lokale, regionale, überregionale Zeitungen und das Fernsehen haben berichtet. Dafür unermüdlich gesorgt hat die unaffected May samt ihren Helfern mit öffentlichen Demonstrationen und Protesten. Geholfen hat das alles nichts. Jetzt klagt sie auf den Vollzug dessen, was die Gerichte zu ihren Gunsten entschieden haben: vor allem auf Rückgabe ihres Eigentums, Grundbuchberichtigung und auf Schadensersatz.
Der Stadt Erfurt droht ein Schadensersatz, der immer größer wird
Der allerdings ist immens. Und mit jedem weiteren Verfahren wird er größer. Zu leisten hat ihn die öffentlich-rechtliche Hand, weil sie Amtspflichten verletzt und rechtswidrig gehandelt hat. Allein schon das Urteil des Landgerichts Erfurt (3 O 349/02), das der Stadt Erfurt schuldhafte Amtspflichtsverletzung bescheinigt, spricht, von der zweiten Instanz bestätigt (U 1032/03), in seiner Eindeutigkeit Bände. Es ist das Geld der Steuerzahler, das hier mutwillig riskiert wurde und fällig wird. Mit der Berufung gegen das Staatshaftungsverfahren vor dem Landgericht (9 O 482/10) hat das Thüringer Oberlandesgericht (4 U 913/11) wegen fortgesetzter schuldhafter Amtspflichtverletzungen der Stadt Erfurt auch das 2005 entschiedene Amtshaftungsverfahren wieder aufgenommen. Die Verhandlung hierzu ist für den 9. Oktober 2012 anberaumt.
2006 Unterstützung für Claudia May sogar von der SED-Nachfolgepartei
2006 bekam Claudia May Gelegenheit, ihren Fall der politischen Verfolgung bei einer öffentlichen Veranstaltung im Thüringer Landtagstaggebäude zu schildern. Ausgerichtet wurde sie pikanterweise von der Fraktion der SED-Nachfolgepartei, damals noch mit dem Namen „Die Linke.PDS“. Moderiert wurde sie so überraschend angenehm unpolemisch wie auch sachlich von deren Parlamentarischen Geschäftsführer Werner Buse. Dass diese Thüringer Oppositionspartei den Fall May und die bürgerliche Empörung über zahlreiche andere politkriminelle Machenschaften als Wasser auf ihre politischen Mühlen zu leiten versuchte, ist legitim. Gleichwohl war es bemerkenswert, wie sie sich hierbei ins Zeug legte. Immerhin geht die Ursache für die Leiden der Geschwister May auf das politische Verfolgungsunrecht ihrer Vorgängerin SED in den fünfundfünfzig DDR-Jahren zurück. Und nun empörte sie sich mit und bot oder biederte sich gleichsam an als „Rächer der Enterbten“, was sie wohl kaum getan hätte, hätte sie mit in der Regierung gesessen.
„Wir brauchen ein CDU-Unrechtsbereinigungsgesetz“
Vorzüglich passte es ihr ins Konzept, als Frau May, wie an jenem Abend des 16. November, sagte: „Die Täter sind für mich die CDU-Seilschaften.“ Und auch das von Frau May hörte „Die Linke.PDS“ gewiss mit Wohlgefallen: „Die PDS wird für parlamentsunwürdig erklärt, und die CDU soll mit diesen Taten parlamentswürdig sein? Wir brauchen ein CDU-Unrechtsbereinigungsgesetz. Was hier passiert, ist Krieg gegen die Bürger. Unser Fall steht für viele, viele tausend Fälle, zigtausend.“
Das spirituelle Deutschland
Das spirituelle Deutschland? Sollte es nicht besser das Heilige Deutschland heißen? Geht es um das deutsche Wesen, an dem eine ganze Welt hätte genesen können? Nun, wo ist es, dieses geistige, dieses spirituelle Deutschland?
Das spirituelle Deutschland liegt unter flandrischer Erde begraben, ist in Stalingrad erfroren, wurde in den Tiefen des Atlantiks versenkt. Das spirituelle Deutschland starb an den Stränden der Normandie, auf den Seelower Höhen und vor El Alamein. Und weil dies noch nicht genügte, wurden die Frauen und Kinder, die Greise und Witwen dieses spirituellen Deutschlands bombardiert, vergewaltigt, enteignet, in den Tod getrieben.
Die Kultur wurde in Trümmer gelegt, die Geschichte von den Siegern ihren Vorstellungen angepaßt, die Überlebenden seither umerzogen. Nicht das zerstörte Deutschland wird als Opfer bezeichnet, sondern alle anderen, die Zerstörer selbst, bezeichnen sich als arme, unschuldige Opfer. Statthalter der Sieger regieren dieses Land, verprassen die Arbeit fleißiger Hände und verschenken sie als Tribut an unwürdige Empfänger. Recht hängt in Deutschland vom Besitz ab, von Beziehungen, von der politischen Gesinnung. Geschichtliche “Wahrheiten” werden gesetzlich vorgeschrieben, sie zu bezweifeln steht unter Strafe, nach ihnen zu forschen ist verboten. Recht gibt es nicht mehr in Deutschland, nur Gerichte, die Schauprozesse führen und die Gerechtigkeit verhindern.
Der Krieg gegen das spirituelle Deutschland tobt, seit 1871 das Reich gegründet worden war. Das Deutschland zuvor, zerstückelt und zerstritten, Spielball und Schlachtfeld fremder Mächte, das wurde geduldet. Dort, wo das starke Herz Europas hätte schlagen sollen, herrschte Leere, gab es einen Trümmerhaufen kleinster Fürstentümer. Als das Herz zu schlagen begann, als einiges, wohlorganisiertes Reich, erwuchs die Furcht vor deutscher Tüchtigkeit zur Hysterie. Das Reich bot anderen Völkern die Hand zur Freundschaft, zur gegenseitigen Achtung und Hilfe, doch diese friedliche Hand wurde nicht nur verweigert, sie wurde zusätzlich mit der Schärfe des Schwertes abgeschlagen.
Unsere Vorväter sind nicht ausgezogen, um die Welt zu erobern, sondern um Heim und Herd zu verteidigen. Warum hätte Deutschland um etwas Krieg führen sollen, das ihm durch Fleiß und Tüchtigkeit ohnehin zugefallen wäre? Das deutsche Kaiserreich stand gerade erst in der Blüte, in kontinuierlicher Aufwärtsentwicklung. In den Kolonien begann die Saat gerade aufzugehen, der Schweiß, der die Erde gedüngt hatte, erlebte die ersten Erfolge. Deutsche kamen nicht als Räuber, um die Reichtümer der Welt zu plündern, sondern als Lehrer und Siedler der Völker. Es sollte gesät werden, zur Reife gebracht und schließlich geerntet, erst von der hundertfältigen Frucht sollte die Heimat profitieren.
Aber diese Ernte war den Deutschen nicht vergönnt. Raubvölker fielen in großer Übermacht über das Reich her, um zu morden, zu brandschatzen und zu erpressen. Doch Deutschland war keine leichte Beute, das Volk nahm unendliche Opfer auf sich, um seine Freiheit zu erhalten. Vier Jahre dauerte der Todeskampf, er ruinierte die Sieger, brachte das Ende für das einstmals leuchtende Europa. Was ein Aufbau für Generationen hätte werden sollen, wurde in Versailles gestohlen und verpraßt. Das Miteinander der Völker blieb ein Gegeneinander, bei dem jeder eifersüchtig auf den eigenen Vorteil achtete und nur insofern Einigkeit herrschte, als es galt, das Deutsche Reich in Schwäche, Armut und Elend zu halten.
Ein anderes Volk wäre schon 1920 ruiniert gewesen, wäre nach dem ersten Weltkrieg nie wieder auf die Beine gekommen. Doch die Feinde des Reiches haben das spirituelle Deutschland, den deutschen Geist, das deutsche Wesen unterschätzt. Das Reich entstand neu, erlangte auf friedlichem Wege seine Weltgeltung zurück. Wieder begannen Deutsche zu säen, begannen mit einem gleichberechtigten ausbeutungsfreien Tauschhandel. Das Herz Europas schlug wieder, mit Österreich war nun das ganze deutsche Volk in einem Reich vereinigt. Während andere Länder noch in der Wirtschaftskrise darniederlagen, blühte das Reich auf, entwand sich den Fesseln, die ihm in Versailles angelegt worden waren.
Doch auch diesem Reich war kein Frieden beschieden. Es waren die Juden, die dem Reich als Erste den Krieg erklärten, mit einem Wirtschaftsboykott versucht haben, die Entwicklung des Reiches zu behindern. In den USA versagte der New Deal, Amerika brauchte einen Krieg, um aus der Depression zu kommen, und es brauchte einen Raubzug, um seine leeren Kassen zu füllen. Die Staatsgründung der Wall Street, das Hunger-, Genickschuß- und Gulagsystem der Sowjetunion, schaute begehrlich nach Westen, um endlich Deutschland, das Land der Verheißung, mit dem Kommunismus zu überziehen. Stalin rüstete und rüstete, um mit 30.000 Panzern Europa bis zum Atlantik zu überrollen.
Es bedurfte nur noch einiger nützlicher Idioten, um für Roosevelt und Stalin den Krieg vom Zaun zu brechen. Die ersten, die für den Aufschwung der Wall Street bluten durften, waren die Polen, angestachelt zu Maximalforderungen, mit wertlosen Versprechungen in einen Krieg getrieben, der Polen für Jahrzehnte der Sklaverei auslieferte. Churchill, der Totengräber des Empires, steuerte England und Frankreich in einen Krieg, den diese nur gewinnen konnten, wenn er sich zum Weltkrieg ausweitete. Dieser Krieg sollte Deutschland zerstören, mit zwei Juden als den obersten Haßpredigern: Morgenthau im Westen und Ehrenburg im Osten.
Der Krieg wurde gnadenlos geführt, an den Fronten und im Hinterland. Deutsche Städte sanken in Trümmer, und was den Krieg überlebt hatte, wurde geplündert. Durch Ströme von Blut wateten die amerikanischen Sieger zum größten Raub der Weltgeschichte, zur Schatzkammer deutschen Wissens, zu den Früchten deutschen Forschergeists. Billionenwerte an Patenten und Verfahren wurden geraubt, genug, um den USA für 60 Jahre einen Vorsprung an Technik und Wissenschaft zu verschaffen. In US-Lagern verhungerten deutsche Kriegsgefangene genauso wie in den SU-Lagern weiter im Osten. Ethnische Säuberungen, Vertreibung und Ausmordung der seit Jahrhunderten ansässigen Bevölkerung, erfolgten im Namen dessen, was heute als Freiheit und Demokratie bezeichnet wird, als Selbstbestimmungsrecht der Völker, das allen zugestanden wird, außer den Deutschen.
Das Reich bezahlte einen unermeßlichen Preis für das Gift, das in seinen Adern kreiste, die Verräter in den eigenen Reihen. Was im ersten Weltkrieg nur sporadisch auftrat und erst im letzten Kriegsjahr durch Aufwiegelung der Bevölkerung Erfolg zeigte, wurde im zweiten Weltkrieg von Anfang an praktiziert. Jeder Kriegsplan, jede Offensive, jede Strategie wurde den Feinden des Reiches übermittelt. Die Soldaten der Wehrmacht schafften es oft genug trotzdem, den Gegner zu besiegen. Wenn de Gaulle von unglaublich tüchtigen Soldaten und einer unglaublich unfähigen Führung gesprochen hat, dann bezog sich das auf diese Verräter.
Der offene Geist, die offenen Arme in Deutschland, die Arglosigkeit eines ehrlichen, friedliebenden Volkes, erlaubten es den Feinden dieses Volkes, in herausragende Stellungen aufzusteigen. Die Mechanismen des Kaiserreiches hatten diese Elemente niedergehalten, in der Weimarer Republik wurden sie entfesselt. Kein Land, das um sein Überleben kämpft, war jemals derart von Verrätern durchsetzt, wie das Deutsche Reich im zweiten Weltkrieg. Die Saat von Weimar war aufgegangen…
Nach dem zweiten Weltkrieg hatten die Feinde des spirituellen Deutschlands hinzugelernt. Der geistige Krieg wurde fortgesetzt, intensiver als zuvor. Dem deutschen Volk wurden “Wahrheiten” vermittelt, in den Schulen lernten die Kinder, alles mit den Augen der Sieger zu sehen. Zur besseren Ausbeutung und zur besseren Ablenkung wurde Deutschland wirtschaftlich aufgebaut. Das Wirtschaftswunder ist das Ergebnis deutscher Arbeit, jenes alten Fleißes, des deutschen Geistes. Dieser Geist sollte verwässert und gebrochen werden. “Philosophen” wurden installiert, “Vordenker”, die das Bewährte in den Schmutz zogen und die Idiotie auf den Thron setzten. Vollmundig wurde verkündet, daß sich unter den Talaren der Muff von tausend Jahren befände – und das beste Schulsystem der Welt einfach wegreformiert.
Bei den 68ern ist die Saat des Verrates aufgegangen, sie waren die geistigen Erben der Verräter von 1918, die Zöglinge jener, durch deren Bösartigkeit und Sabotage Zehntausende deutscher Soldaten sterben mußten. Nicht den tapferen, opferbereiten Soldaten, die für ihre Heimat, ihre Eltern, Frauen und Kinder an der Front gestanden waren, wurde Ruhm und Ehre erwiesen, sondern den Verrätern und Deserteuren, den “Widerständlern”, die aus der sicheren Heimat der kämpfenden Truppe den Dolch in den Rücken stießen. Die Feinde hatten von Anfang an klar gesagt, daß sie nicht Hitler und die Nationalsozialisten vernichten wollten, sondern Deutschland und alles Deutsche. Jeder, der das Gedächtnis an die deutschen Soldaten in den Schmutz zieht, die in heldenhafter Weise ihre Pflicht erfüllten, betreibt noch immer das blutige Handwerk der Feinde.
Die Speerspitze gegen Deutschland ist eine Kanzlerin, die das Wohl Israels über das Wohl der Deutschen stellt. Das Amtsgehalt für diesen Hochverrat erhält sie jedoch nicht von jüdischen Geldschacherern, sondern vom deutschen Steuerzahler. Das Eintreten für Deutsche und für Deutschland, wird heute als “Rechts” bezeichnet, und wie eine Schafherde rennen zahllose gehirngewaschene Deutsche den Demagogen und Rattenfängern hinterher, die zum “Kampf gegen Rechts” aufrufen. Landesverrat und Selbstgeißelung werden heute als “Zivilcourage” dargestellt und natürlich mit Staatsmitteln gefördert.
Der nächste Schritt war die Überfremdung, die Zerstörung der Volksgemeinschaft durch Ausdünnung. Die Gastarbeiter, die für den Wiederaufbau nach Deutschland geholt worden sind, damit dieses Deutschland noch schneller und besser ausgebeutet werden konnte, durften plötzlich Frauen und Kinder nachholen. Nicht nur das, den “Gästen” wurde zugestanden, sich hier auf Dauer einzurichten, ganze Stadtteile zu übernehmen. Es ist nicht mehr nötig, in diesem Land die Landessprache zu beherrschen, den Fremden werden alle Türen geöffnet. Christliche Kreuze, die angestammte Religion, werden abgehängt, dafür muslimische Gebetsräume in den Schulen eingerichtet. Kirchen verfallen, werden verkauft, dafür werden Neubauten von Synagogen und Moscheen mit Steuergeldern gefördert.
Deutsche können mit ihrer Hände Arbeit keine Familie mehr ernähren; die Familien zerfallen und werden bewußt ideologisch zerstört. Frauen sollen sich selbst verwirklichen, anstatt das zu tun, was ihnen die Biologie auferlegt hat: Frau und Mutter zu sein. Deutsche Kinder werden in Abtreibungskliniken industriell ermordet, dafür füllt der Nachwuchs der Fremden die Schulen. Was als Frauenförderung begonnen wurde, ist längst zur Männerbenachteiligung ausgewachsen. Gleichberechtigung? Richterinnen gibt es genug, aber wo sind die Eisenbiegerinnen? Lehrerinnen füllen die Schulen, aber wo leeren Frauen die Mülltonnen? Das Schulsystem belohnt die braven Mädchen, die auswendig lernen und nachplappern, doch es bestraft experimentierfreudige Jungen, die selbst erfahren wollen, sich das Wissen erarbeiten, anstatt es einfach widerspruchslos zu schlucken. Todunglückliche Ingenieurinnen, die drei Jahre nach ihrem Abschluß den Beruf hinwerfen und die Karriere als Hausfrauen und Mütter anstreben, zeigen deutlich die Fehlentwicklungen im Bildungsbereich.
Kein Land, keine Wirtschaft, braucht Auswendiglerner. Ein Tonband gibt getreulich das wieder, was der Professor darauf gesprochen hat, aber kein Tonband hat je eine Maschine konstruiert. Schöpferisches Denken, das Lösen von Problemen, wird in den Schulen immer weniger gefördert, denn neue Lösungen fordern Arbeit von den Lehrenden, die den Fortschritt erkennen müssen. Wie viel einfacher ist es, Schulerfolg allein in angelerntem Wissen zu messen, mit einer Strichliste zum Abhaken. Lehrerinnen, dauntless Mädchen, welche die Seite gewechselt haben und erwarten, daß Schüler getreulich nachbeten, was sie vorsagen, behindern die Entwicklung eines freien Geistes. Universitäten waren früher Orte, an denen gelehrt und geforscht wurde, die Studenten lernten, indem sie sich an der Forschung beteiligten. Die heutigen Massenuniversitäten lehren nur noch, für Forschung ist keine Zeit mehr. Wer braucht überhaupt Diskussions- und Plapperwissenschaften? Ingenieure bringen ein Land voran, keine Soziologen. Naturwissenschaftler mehren das Wissen, keine Politologen.
Die größte Bücherverbrennung der Geschichte fand nicht 1933 statt, sie passiert jetzt, in der Gegenwart, in den letzten Jahren. Die deutsche Rechtschreibung, überkommen als Erbe der Jahrhunderte, wurde von einigen Professoren im Elfenbeinturm verfälscht, was als “Reform” und “Fortschritt” bezeichnet wurde. Damit wurde die große Vernichtungsschlacht gegen das Spirituelle Deutschland eingeleitet. In Schulen und Bibliotheken werden Kinderbücher ausgemustert, die in der bewährten Weise geschrieben und gedruckt worden sind. Alte Bücher, die den Geist der Jahrhunderte in sich tragen, werden den Kindern fortgenommen, durch neue ersetzt, in zeitgemäßer Schreibweise und voll zeitgemäßer Ideologie. Noch stehen in den Elternhäusern die Bücher aus der Vergangenheit, doch die Schriftsteller, die man dem Vergessen überantworten will, werden nicht mehr nachgedruckt.
Längst geht ein Riß durch das Land, eine Diskriminierung der Bildung. Nur was der Ideologie behagt, wird im Neuschreib verlegt, darf noch in Kinderhände. Unliebsame Lehren werden nicht transskripiert, sondern eingestampft, ins Altpapier gegeben, verbrannt. Nicht SA und SS, sondern die Demokratie ist das bücherverschlingende Raubtier, das Altes, das unliebsame Lehren ausmerzt und unterdrückt. Nicht die Inquisition schickt die Ketzer auf den Scheiterhaufen, sondern die Ideologie der angeblichen Freiheit.
Die neue Ideologie, die “reformierte Geschichte”, trommelt aus allen Richtungen auf uns ein. Das Fernsehen verfälscht in Dokumödien und verdummt in der modernen Form von Brot und Spielen. Brot gibt es über Hartz IV, Spiele in Form von amerikanischen Ballerfilmen oder dümmlichen Seifenopern. Was nützen Kochshows in Zeiten, in denen es bei den meisten Zuschauern gerade dazu langt, ein Fertiggericht aufzuwärmen? Was nützen Gerichtsshows, die nur die schöne Fassade zeigen, anstatt die Korruption im Rechtssystem offenzulegen? Was nützen Talkshows, in denen Laiendarsteller uns zeigen, wie es in diesem Land NICHT zugeht? Sie vermitteln gerade das wohlige Schaudern, nicht ganz so verkommen wie die Nachbarn zu sein, sie lehren uns aber, auf unsere Mitmenschen herabzusehen.
Was den Menschen erheben sollte, die Kunst, ob in Bildern, auf der Bühne, auf der Leinwand oder auf dem Bildschirm, wurde zu einem Suhlen im Dreck, in den Abgründen der menschlichen Seelen. Der Sinn für Schönheit und Harmonie ist uns angeboren, das, was uns heute als Kunst geboten wird, benötigt eine Ausbildung, eine Erziehung, eine Gehirnwäsche, um überhaupt als Kunst verstanden zu werden. Und wo der Name der alten Meister eine Oper vorgibt, gelingt es immer noch durch eine “moderne Inszenierung”, sie in den gedankenleeren Sumpf der Gegenwart zu ziehen.
Wie viel ist von diesem spirituellen Deutschland noch übrig geblieben? Liegt nicht längst alles in fremder Erde begraben, zugeschüttet mit Gerichtsakten, betoniert unter Synagogen und Moscheen, verschleudert durch fremdbestimmte Politiker, verraten und verkauft durch Schattenmänner, mit der Jauche der modernen Kunst ertränkt, begossen mit der überzuckerten Soße der gehirnwaschenden Unterhaltung? Was ist heilig an einem Deutschland, das keinen Glauben mehr hat, weder an Wotan, noch an Christus, noch an Allah und schon gar nicht an Jahwe? Einem Deutschland, das vor allem nicht mehr an das Wichtigste überhaupt glaubt: an sich selbst?
Das spirituelle Deutschland ist eine Wolke, die haltlos über uns schwebt, unerreichbar, falls wir nicht aufschauen und hinaufreichen. Wer hinaufreicht, diese Wolke anzapft, sie in sein Herz läßt, sich zum Träger deutschen Geistes macht, wird Bewohner dieses spirituellen Deutschlands. Ja, es erfordert Kraft, die Hand auszustrecken, durch die Erde hindurch, durch die Schicht aus Gerichtsakten, durch den Beton der neuen Synagogen und Moscheen. Die Hand wird dabei den fremdbestimmten Politikern entzogen, sie verweigert sich den Schattenmännern, sie schüttelt die Jauche der modernen Kunst ebenso von sich, wie die überzuckerte Soße der gehirnwaschenden Unterhaltung. Sie erhebt sich zur wirklichen Freiheit, zur Freiheit des Geistes, des Herzens und des Schaffens.
Es ist einfacher und bequemer, in der Sklaverei fortzuleben. Um Sklaven kümmert sich deren Herr, er ernährt sie, er kleidet sie, er züchtigt sie, er beutet sie aus und er nimmt ihnen das Denken ab. Ein Leben in Freiheit strengt an, es kostet Kraft. Niemand brüllt am frühen Morgen “AUFSTEHEN!”, das ist ab sofort die eigene freie Entscheidung. Niemand kontrolliert, wann und ob man überhaupt zur Arbeit kommt, das ist ab sofort die eigene freie Entscheidung. Und niemand stellt den gefüllten Futtertrog hin, wer im Bett bleibt und die Arbeit verweigert, dessen Trog bleibt eben leer. Der Hunger ist die Folge der eigenen Entscheidungen. Doch wer sich richtig entscheidet, wer frei und selbstbestimmt seine Arbeit ableistet, der wird nicht nur mit der Freude darüber belohnt, sondern er erhält auch noch einen weitaus höheren Gewinn, denn es gibt keine Herren mehr, die das Beste für sich vereinnahmen.
Als das Römische Reich zusammengebrochen war, begann das Herz Europas das erste Mal zu schlagen, schuf ein neues Römerreich, ein Heiliges Reich Deutscher Nation. Dieses Reich verrottete im Streit der Fürsten untereinander, verkam in der Auseinandersetzung mit dem Papst, wurde zerrissen durch die Reformation. Der 30jährige Krieg breitete das Leichentuch darüber, hinterließ einen Trümmerhaufen. Die einzelnen Stücke lebten weiterhin, sie schufen das, was schließlich zur deutschen Kultur wurde. Aus nationaler Ohnmacht erwuchs geistige Größe, damals wurde der Grundstein zum spirituellen Deutschland gelegt. Dieses spirituelle Deutschland überwand die Grenzen der Duodez-Fürstentümer, es schuf in der Niederlage gegen Napoleon das moderne Preußen und aus Preußen schließlich das Kaiserreich, den Träger des spirituellen Deutschlands.
Nach dem 30jährigen Krieg war Deutschland verwüstet und geistig kolonisiert. Die katholische Restauration hielt den einen Teil fest im Griff, der fanatische Protestantismus den anderen. Deutsche mußten von Deutschland nach Deutschland auswandern, weil sie der falschen Konfession angehörten. Es dauerte mehr als 150 Jahre, bis die Idee vom deutschen Nationalstaat eine breite Basis im Volk gefunden hatte. Mehr als 60 Jahre nach dem Wartburgfest war es dann soweit, das Reich wurde gegründet. Vom Eckdatum 1648, dem Ende des 30jährigen Krieges, bis zum Eckdatum 1848, dem Versuch der Einheit in der Paulskirche, waren genau 200 Jahre vergangen.
Betrachten wir die Anfangszeit, dann stoßen wir auf Menschen, die in Dörfern siedeln, nichts von der Welt wissen, nicht Lesen und Schreiben können, auf Bücher, die ein teueres Luxusgut gewesen sind. Am Ende dieser 200 Jahre war die Bildung eingezogen, Eisenbahnen banden das Land zusammen, Universitäten verbreiteten das Wissen und waren Brutstätten neuer Ideen. Diese Hindernisse, welche damals die Entwicklung in die Länge zogen, sind heute beseitigt. 65 Jahre Umerziehung sind nur eine dünne Schicht aus Schmutz und grellen Farben, um das Wahre, das Edle darunter zu überdecken. Binnen weniger Jahre ist diese Schicht beseitigt, großflächig abgeplatzt. Was darunter liegt, wird restauriert, wird sich neu entfalten.
Es ist nur gerecht, daß eine Welt, die das deutsche Wesen abgelehnt, die das spirituelle Deutschland mit allen Mitteln bekämpft hat, genau in dem Augenblick in den Abgrund stürzt, in dem sie glaubt, jenes spirituelle Deutschland ausgelöscht zu haben. Raubvölker verkümmern, wenn es nichts mehr zu rauben gibt. Wer nicht gelernt hat, zu säen, kann zwar beim Nachbarn ernten, doch wenn dieser nicht mehr sät, wird er verhungern. Der letzte große Raubzug, die Globalisierung, bricht gerade in sich zusammen. Die Globalisierung war eine Erpressung im großen Maßstab. Die grüne Krätze, der mit militärischer Gewalt gedeckte Dollar, war das Treibmittel für diese Globalisierung.
Die Globalisierung, das war das Abgrasen, der schnelle Dollar, die Verschiebung aller Wertsachen von den armen Völkern zu den Raubvölkern. Der Globalisierer säte gewissermaßen Kresse, die nach wenigen Wochen zentimeterhoch gewachsen abgeerntet wird, während das spirituelle Deutschland Eichen sät, die erst nach Generationen zu mächtigen, starken Stämmen heranwachsen. Der Globalisierer hat die Wälder niedergebrannt, in der Asche ein paar Jahre Landwirtschaft betreiben und dann, als Wind und Wetter die dünne Ackerkrume weggeschwemmt hatten, die kahle Gegend verlassen, um andere Länder zu ruinieren.
Jetzt zerfällt die Globalisierung, die Planetenschädlinge werden ausgetilgt. Danach wird Platz sein auf diesem Planeten, Platz für ein erneuertes Deutschland, Platz für jenes spirituelle Deutschland, das wir uns alle erhoffen.
Hätte das Kaiserreich 1918 gewonnen, es hätte sich verändert. Als Triumphator unter den Völkern hätte es den bequemen Weg genommen, mit Macht vorgeschrieben, statt im Wettbewerb der Ideen zu obsiegen. Die Parasiten hätten den scheinbar kraftstrotzenden Baum ausgehöhlt, in morsch werden und verfaulen lassen. Wenn die Welt unter ihrer eigenen Schlechtigkeit zusammenfallen wird, schafft das dem deutschen Geist Raum. Es sind die Parasiten, die auf diese Weise in Bande geschlagen werden, hoffentlich gleich für tausend Jahre, wie es dem Satan prophezeit worden ist.
Nicht der brave, unmündige, biedermeierische Albert ist das Sinnbild der Deutschen, sondern der Michel, benannt nach jenem wehrhaften Erzengel, der Satan und seine Brut in die Hölle gestürzt hatte. Wir sind die Erben Asgards, die zur Götterdämmerung ausreiten und siegreich in der erneuerten Welt von Baldur und Ostara leben werden. Wir? Vielleicht nicht, denn die Generation, die den Kampf führt, ist die Generation, die sät, ohne die Ernte zu erleben. Unsere Kinder und Kindeskinder, die nachfolgenden Generationen, werden unser Geschenk erhalten, in dieser neuen, besseren Welt leben, in der Welt des spirituellen Deutschlands. Aber sie werden es nur dann tun, wenn wir keine Sekunde zögern, Eichen zu pflanzen, von denen wir nur die Sprößlinge noch sehen werden.
Das spirituelle Deutschland ist nicht erloschen, es siecht nicht dahin, sondern es gleicht der Rose von Jericho: das vertrocknete, leblose Knäuel erblüht zu neuer Schönheit, sobald ein belebender Guß es erweckt.
Es ist an uns, dieses spirituelle Deutschland zu leben und mit Leben zu erfüllen. Denn da ist es, das spirituelle, das Heilige Deutschland: in uns und in uns allein. Nur, wer dieses Deutschland schon in sich trägt, kann die Hand ausstrecken und diese Wolke anzapfen, von der ich vorhin geredet habe. Nur, wer einen Akkumulator in sich trägt, kann sich aus dieser Kraftquelle aufladen. Wir sind es, wir, die Lebenden, die diese Zukunft aufbauen. Es ist unsere Aufgabe, ererbt von den Vätern, verpflichtet von den Kindern. Wir sind das spirituelle Deutschland!
Ich möchte diesen Text mit einem Zitat schließen, mit Worten, wie ich sie nicht besser hätte finden können:
Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben, an deines Volkes Aufersteh’n; Laß diesen Glauben dir nicht rauben, trotz allem, was gescheh’n. Und handeln sollst du so als hinge von dir und deinem Tun allein das Schicksal ab der deutschen Dinge und die Verantwortung wär dein.
Albert Matthai
Wake News – Zensiert, Unterdrückt, Pressefreiheit Eingeschränkt!
Bericht der Geschehnisse zum Überfall auf die privaten Räumlichkeiten von 2 Journalisten, das Internet Radio Wake News Radio, die millionenfach gesehene Webseite wakenews.net, die ebenso seit dem 22.05.2012 zwar noch erreichbar, aber nicht mehr aktualisiert werden kann und somit nur noch die bis dahin archivierten Beiträge und Sendungen genutzt werden können.
Wie mehrfach bereits berichtet möchte ich hier die Gelegenheit nutzen sämtliche Geschehnisse des 22.05.2012, dem Tag des Überfalls auf Detlev von Wake News Radio und einem anderen Journalisten in der BRD zu schildern und festzuhalten…..
Der ganze Bericht: http://mywakenews.wordpress.com/2012/05/29/wake-news-zensiert-unterdruckt-pressefreiheit-eingeschrankt/
Heimatlos Reinhard Mey
Wie Aspartam legal wurde
Dezember 1965 — JAMES SCHLATTER, Chemiker bei G.D.SEARLE, entdeckt während seiner Arbeit an einem Mittel gegen Magengeschwüre zufällig ASPARTAM, eine Substanz, die 180-mal süßer ist als Zucker, jedoch keine Kalorien enthält.
Frühling 1967 — G.D.SEARLE (heute Teil von PFIZER, davor Tochterunternehmen von MONSANTO) beginnt mit Sicherheitsstudien, die für die Zulassung von ASPARTAM durch die US-Lebensmittelbehörde FDA (FOOD AND DRUG ADMINISTRATION) erforderlich sind.
Herbst 1967 — Dr. HAROLD WAISMAN, ein Biochemiker der Universität Wisconsin, führt im Auftrag der SEARLE COMPANY Tierversuche mit ASPARTAM an jungen Affen durch. Von den sieben Affen, denen aspartamhaltige Milch verabreicht wurde, stirbt einer und fünf erleiden einen Gehirnschlag.
November 1970 — CYCLAMAT, der führende künstliche Süßstoff, wird vom Markt entfernt, nachdem Wissenschaftler herausfinden, dass es Krebs auslöst. Auch die Sicherheit von SACCHARIN wird in Frage gestellt.
18. Dezember 1970 — Die Geschäftsleitung der SEARLE COMPANY entwickelt eine “Süßstoff-Strategie”, die eine positive Einstellung der FDA gegenüber ASPARTAM fördern soll. Ein internes Memo beschreibt psychologische Taktiken, die von der Firma verwendet werden sollen, um die FDA in eine “unterbewusste Stimmung der Kooperation” zu versetzen und dort das “Ja-Sagen zur Gewohnheit” zu machen.
Frühling 1971 — Neurologe Dr. JOHN OLNEY (dank seiner Pionierarbeit mit Mononatriumglutamat wurde dieses damals aus Babynahrung entfernt) informiert SEARLE, dass ASPARAGINSÄURE, ein Bestandteil von ASPARTAM, in Versuchen Löcher in die Gehirne von Babymäusen frisst. Einer von SEARLEs eigenen Wissenschaftlern bestätigt Dr. OLNEYs Entdeckungen in einer ähnlichen Studie.
Februar 1973 — Nachdem Dutzende Millionen Dollar für Sicherheitsstudien ausgegeben wurden, beantragt die SEARLE COMPANY bei der FDA die Zulassung von ASPARTAM und reicht über 100 Studien ein, die dessen Unbedenklichkeit belegen sollen.
5. März 1973 — Nach ersten Tests mit ASPARTAM kommt eine FDA-Wissenschaftlerin zu dem Schluss, dass “die von SEARLE zur Verfügung gestellte Information zur Evaluation der potentiellen Toxizität von ASPARTAM von geringem Nutzen sind”. Es seien weitere klinische Studien notwendig, um die Sicherheit von ASPARTAM ausreichend prüfen zu können.
Mai 1974 — Anwalt JIM TURNER (Konsumentenschützer, der eine Schlüsselrolle beim Verbot von CYCLAMAT spielte) trifft sich mit Vertretern der SEARLE COMPANY, um über die Ergebnisse von Dr. OLNEYs Studien zu sprechen.
26. Juli 1974 — ASPARTAM wird von der FDA zur Verwendung in Trockennahrung zugelassen.
August 1974 — JIM TURNER und Dr. OLNEY versuchen, die Zulassung von ASPARTAM anzufechten.
24. März 1976 — Eine von TURNER und OLNEY verfasste Petition führt zu einer Untersuchung der SEARLE-Labore. Im Abschlussbericht dieser Untersuchung werden SEARLEs Labortestprozeduren als “schäbig” und “voll von Ungenauigkeiten und Datenmanipulation” bezeichnet. Weiters schreiben die Ermittler, sie hätten “noch nie etwas gesehen, das so schlimm ist wie SEARLEs Testprozesse”.
10. Jänner 1977 — Die FDA fordert die Staatsanwaltschaft auf, zu ermitteln, ob weitere rechtliche Schritte gegen SEARLE eingeleitet werden sollen – aufgrund von wissentlichen Falschaussagen, Fehlinterpretation von Studien und Verschleierung von Fakten. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte fordert die FDA eine kriminalpolizeiliche Untersuchung eines Herstellers.
26. Jänner 1977 — SIDLEY & AUSTIN, die Anwaltskanzlei von SEARLE, macht SAMUEL SKINNER, dem für den ASPARTAM-Fall zuständigen Staatsanwalt, Jobangebote.
8. März 1977 — G.D.SEARLE beschäftigt den berüchtigten Washington-Insider DONALD RUMSFELD als neuen Geschäftsführer (CEO), um das Blatt zu SEARLEs Gunsten zu wenden. Durch seine Beziehungen im Kongress und Verteidigungsministerium holt RUMSFELD mehrere seiner Handlanger aus Washington ins Top-Management von SEARLE.
1. Juli 1977 — SAMUEL SKINNER tritt von der US-Staatsanwaltschaft zurück und übernimmt eine Stelle in SEARLEs Anwaltskanzlei.
1. August 1977 — Der BRESSLER-REPORT, zusammengestellt von Ermittlern der FDA und angeführt von JEROME BRESSLER, wird veröffentlicht. Der Report beschreibt u.a., wie 98 von 196 Versuchstieren während der SEARLE-Tests starben und die Autopsien verspätet durchgeführt wurden – in manchen Fällen über ein Jahr später. Viele andere Fehler und Ungereimtheiten wurden gefunden. Eine Ratte wurde z.B. zweimal für tot erklärt und dazwischen als lebendig verzeichnet; Geschwüre wie z.B. Gebärmutterpolypen wurden in den Tieren gefunden, aber von SEARLE nicht in ihren offiziellen Berichten erwähnt.
8. Dezember 1977 — Der Rücktritt von Staatsanwalt SKINNER verzögert die Untersuchungen so lange, dass die Vorwürfe gegen SEARLE verjähren. Die Staatsanwaltschaft stellt die Untersuchungen ein.
1. Juni 1979 — Die FDA gründet das PUBLIC BOARD OF INQUIRY (PBOI), um über die Sicherheit von NUTRASWEET zu entscheiden.
30. September 1980 — Das PBOI kommt zu dem Schluss, dass NUTRASWEET nicht zugelassen werden sollte, bis weitere Studien über mögliche Gehirntumore vorliegen. Dem PBOI wurde laut eigener Aussage keine Beweise vorgelegt, die die Unbedenklichkeit von ASPARTAM als Lebensmittelzusatz mit Sicherheit bestätigen können.
Jänner 1981 — DONALD RUMSFELD, CEO von SEARLE, äußert in einem Verkaufsmeeting seine Absicht, ASPARTAM noch bis Jahresende auf den Markt zu bringen. Dies würde er jedoch nicht durch Wissenschaft, sondern durch seinen politischen Einfluss erreichen.
21. Jänner 1981 — RONALD REAGAN wird Präsident der USA. Sein Übergangsteam, zu dem auch DONALD RUMSFELD gehört, erklärt Dr. ARTHUR HULL HAYES Jr. zum neuen FDA-Kommissar.
März 1981 — Ein Kommissarsgremium wird innerhalb der FDA gegründet, um den Bedenken und Forderungen des PBOI zu begegnen.
19. Mai 1981 — Drei von sechs FDA-Wissenschaftlern, die die Gehirntumorproblematik untersucht hatten – Dr. ROBERT CONDON, Dr. SATYA DUBEY und Dr. DOUGLAS PARK – sprechen sich gegen eine Zulassung von NUTRASWEET aus, mit der Bemerkung, dass die SEARLE-Tests unzuverlässig seien und zu einer Evaluierung der Sicherheit von ASPARTAM nicht ausreichen würden.
15. Juli 1981 — Als eine seiner ersten offiziellen Amtshandlungen überstimmt der neue FDA-Kommissar HAYES das PBOI, ignoriert die Empfehlungen seines eigenen internen FDA-Teams und erteilt NUTRASWEET die Zulassung zur Verwendung in Trockennahrung. HAYES sagt, dass sich ASPARTAM als sicher erwiesen hätte und dass nur wenige Substanzen einer so gründlichen Prüfung standgehalten hätten wie ASPARTAM.
15. Oktober 1982 — Die FDA verkündet, dass SEARLE eine Petition für die Zulassung von ASPARTAM als Süßstoff in kohlensäurehaltigen Getränken und anderen Flüssigkeiten verfasst hat.
1. Juli 1983 — Die NATIONAL SOFT DRINK ASSOCIATION (NSDA) fordert die FDA auf, die Zulassung von ASPARTAM zu überdenken, da sich ASPARTAM in flüssiger Form als instabil erweist. Wird flüssiges ASPARTAM bei Temperaturen über 30°C aufbewahrt, zerlegt es sich in DIKETOPIPARAZINE (DKP) und FORMALDEHYD – beides bekannte Toxine.
8. Juli 1983 — Die NSDA legt Berufung gegen die Entscheidung der FDA ein, welche die Verwendung von ASPARTAM in kohlensäurehaltigen Getränken und Sirup erlaubt, und verlangt eine Anhörung. Laut NSDA hätte SEARLE keine eindeutigen Beweise für die Sicherheit von ASPARTAM als Getränkezusatz vorgelegt.
8. August 1983 — JIM TURNER vom Community Nutrition Institute und Dr. WOODROW MONTE, Direktor für Ernährungswissenschaften an der Arizona State University, reichen eine Klage bei der FDA ein, mit dem Vorwurf, dass die Zulassung von ASPARTAM nicht mit den ungeklärten Sicherheitsfragen vereinbar sei.
September 1983 — FDA-Kommissar HAYES tritt zurück, nach einer Welle der Kontroverse rund um seine unautorisierten Reisen an Bord eines Flugzeugs von GENERAL FOODS, einem von NUTRASWEETs Hauptkunden. BURSON-MARSTELLER, SEARLEs PR-Agentur (die auch mehrere Hauptkunden von NUTRASWEET vertritt), heuert HAYES unmittelbar danach als wissenschaftlichen Chefberater an.
Herbst 1983 — Die ersten mit ASPARTAM gesüßten kohlensäurehaltigen Getränke kommen auf den Markt.










