Italien: ab 2013 kein Bargeld über 50 Euro

Rom – Die technische Regierung in Rom will Bargeldzahlungen in Italien weiter einschränken.

Ab 2013 dürfen Bürger Beträge über 50 Euro nur mehr mit Kredit- oder Bankomatkarte bezahlen. Dies hat der Ministerrat heute beschlossen.

Mit der Maßnahme will man der Geldwäsche und Schwarzgeldzahlungen einen Riegel vorschieben. Bereits seit Juli hat die Regierung Bargeldzahlungen über 1.000 Euro verboten.

 

 

http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2012/09/06/italien-ab-2013-kein-bargeld-ueber-50-euro.html

Die Krankheit der Welt steckt im Zinseszins – Goldschmied Fabian

Die Krankheit der Welt steckt im Zinseszins – Goldschmied Fabian

„Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent“

Woran liegt es, dass die Reichen immer reicher und die Armen
immer ärmer werden?
Diese Frage hat der deutsche Ökonom Silvio Gesell einfach formuliert:
„Die Krankheit der Welt steckt im Zins und Zinseszins.“

„Gib mir die Welt plus 5 Prozent“.
Die Geschichte vom Goldschmied Fabian
50 aufschlussreiche Minuten über den grundlegenden Fehler
in unserem Geldsystem und das grundlegende Geheimnis
des Banken- und Geldwesens.

Wir alle sind in der Knechtschaft des Zinssystems gefangen.
In allen Produkten die Sie erwerben sind Zinsen enthalten,
die der Unternehmer oder das Unternehmen von der Bank geliehen hat.
Der Staat verschuldet sich immer mehr, und bezahlt nur noch die Zinsen
an die Banken. Dafür nimmt der Staat wieder zu verzinsende Schulden,
im Auftrag der Bürger auf!

Wer eine Million Euro, bei 5% anlegt, hat vor Steuern in einem Jahr 50.000 Euro verdient.
Ohne gearbeitet zu haben wächst das Kapital an, während die Debitoren,
also Kreditnehmer immer mehr Schaffen müssen. Immer mehr Kapital bekommen die
Kreditnehmer abgezweigt, damit das Großkapital raffen kann, während er immer mehr schaffen muss.

„Wenn wir unfähig bleiben, die Aufgabe, die uns gestellt wurde, zu lösen …,
wird die Regierung von links nach rechts und von rechts nach links pendeln.
Und jeder Pendelschlag wird die Verwirrung, die Hilf- und Ratlosigkeit vermehren.“
Silvio Gesell im Winter 1929/30

Europäische Zentralbank: Kredite mit einer Laufzeit bis ins Jahr 9999

Die Europäische Zentralbank (EZB) verhält sich bei ihren bislang vergeblichen
Bemühungen zur Euro-Rettung immer absurder.
Sie akzeptiert Anleihen mit einer Laufzeit bis ins Jahr 9999.

Etwa 6.000 Jahre vor Christus begannen die Menschen in Europa sesshaft zu
werden und Ackerbau und Viehzucht zu betreiben.
Seither sind etwa 8.000 Jahre vergangen.

Kein klar denkender Mensch beruft sich heute noch auf Vereinbarungen,
die vor 8.000 Jahren von den ersten sesshaften Europäern geschlossen wurden.
Ganz anders sieht man das offenkundig dort, wo die Zukunft des Euro gesteuert wird:
bei der Europäischen Zentralbank.

Erst meldete sich im Dezember 2011 der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel
mit der Äußerung zu Wort, den Euro werde es auch noch in 400 Jahren geben.
Das war reichlich mutig, denn 400 Jahre sind eine lange Zeit.

Zur Erinnerung:

Vor rund 400 Jahren erschien die erste Zeitung der Welt, damals besiedelten die ersten
Europäer die Gegend um New York, in Europa gab es Hexenprozesse und die Mauren wurden
wieder aus Spanien vertrieben. Die Währungen, die es vor 400 Jahren in Europa gab,
sind schon längst Geschichte. Doch wer Theo Waigel mit seiner Prognose wagemutig nennt,
der wird schwerlich einen Ausdruck für das Verhalten der EZB finden.

Die akzeptiert nämlich portugiesische Anleihen als »Sicherheit«, die erst in rund 8.000 Jahren
zurückgezahlt werden: am 31. Dezember des Jahres 9999. Sie haben richtig gelesen.

Quelle (Kopp Online): http://tinyurl.com/8yodbrz